Sardok war die letzten tage zeuge vieler ungloreichen taten geworden. So zum beispiel der Vorfall mit der besetzung Bajards durch die Bruderschaft der Streiter Temoras, und durch viele Rabendiener, die es einfach nicht lassen konnten Bajard zu verfluchen, und immer wieder neue Seelen zu sammeln. Doch das war schon fast zum alltag geworden. Genau wie es zum Standard wurde, die Rabendiener daran zu hindern was sie in dem Fischerdorf taten. Doch der eigendliche Sinn den Sardok nun verfolgte war eine Praedigt. So stellte er sich in Bajard hin, und begann mit Hilfe des Horteras, ein gutes Licht zu erstellen. Ein kleiner Strahl, der von seinem Stab ausging, sorgte fuer gute Lichtverhaeltnisse und man konnte den Alten priester gut sehen & auch verstehen. Es waren einige Menschen in Bajard, sodass sie ihn alle sehen konnten, und wenn sie lust hatten auch zuhoeren. So begann der Alte Priester zu sprechen.
Ich stehe hier.. im Namen des Sternvaters, und seinen Glaeubigern.
Es scheint so, als sei der Sternvater Horteras in vergessenheit geraten, und ich moechte im Namen seiner Gemeinde euer Wissen ein wenig auffrischen.
Vielen wird hier einfach nurnoch erzaehlt, dass es eine Luege sei, was wir Praedigen. Doch was an unserer Lebensart und unserer Lehre soll eine Luege sein? Horteras, ist der Gott der sich am meisten zurueck haellt, wenn es um unser Land Alathair geht. Denn so verhindert er groessere Probleme und Streit zwischen den Religionen.
Die Lehre des Sternvaters ist einfach! Wir, als die Priester des Horteras verkoerpern die Freiheit, und das Gleichgewicht zwischen Richtig und Falsch. So sind wir auch Priester des Phanteon, doch sind wir auch diejenigen, die sich noch auf den Menschen fixieren, und ihn nicht sofort als etwas abstempeln was er nicht ist, nur weil er in einer Gemeinschaft oder Familie lebt, die in der Vergangenheit schande gebracht hat. Denn so ist Jeder Mensch eigen.
Und was ist so schwer daran, zu erkennen was Richtig.. Und was Falsch ist. Gut ist es zu helfen.. Unterstuezung zu bekommen und vorallem ruecksicht zu nehmen auf seine Mitmenschen, damit diese in Ruhe Handeln Arbeiten und Leben koennen. Ganz in ihrer freiheit.
Falsch ist es zu Toeten oder zu beherrschen zu stehlen oder zu Betruegen. Denn so kommt es immer wieder zu Situationen, die wir uns garnicht ausmahlen moechten.
Das einfache Prinzip des Sternvaters ist es, Frei und unabhaengig zu sein. Er vertritt die Freiheit, und Prophezeit uns den Weg, den wir einschlagen. Der Sternvater ist im Grunde genommen niemand der einen Raeuber verurteilt, nur weil er stehlen musste, weil es seiner Familie schlecht geht. Er wird darueber hinwegsehen. Doch wer stiehlt, um anderen damit zu schaden, nur damit es IHM besser geht, wird keine genugtuhung vom Sternvater erfahren!
So frage ich euch, was kann eine Luege an unserer Lehre sein ? Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die einfach frei Leben wollen. Ich weiss es nicht. Vielleicht weil der Sternvater leicht in Vergessenheit geraten ist. Vielleicht aber auch, weil es zu wenige Sternenjuenger gibt, die seine Lehre verbreiten. So Stelle ich mich nun hier her.. Um mit der Lehrenverbreitung zu beginnen. Und So ihr fragen habt, werde ich sie euch beantworten.
Nun moege der Sternvater euch Segnen, und euren Weg erleuchten.
Nachdem er gesprochen hat, setzt er sich auf die Bank, die neben dem Eingangstor zu Bajard steht, und beginnt um sich zu sehen. Vielleicht mag es was gebracht haben, den Menschen die Lehre des Horteras naeher zu bringen. Und vielleicht werden nun auch einige mehr, das vertrauen in den Sternenvater zurueck gewinnen. So beginnt er nach einiger Zeit diesen Text wieder zu sprechen, um die neuankoemmlinge ebenso zu informieren.
Praedigt fuer Horteras in Bajard
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Sardok Telkontar
Praedigt fuer Horteras in Bajard
Zuletzt geändert von Sardok Telkontar am Dienstag 11. November 2008, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Carmen Morales
*eine Frau welche die Worte des Priesters hörte hielt inne und luaschte ihm. Geduldig wartete sie ab bis er fertig gesprochen hatte und in ihren Blicken sah man, dass sie über das was der Priester sagte, nachdachte. Sie wartete bis sich übrige Schaulustige und Interessierte als auch Zweifler und Nörgler verzogen hatten bevor sie an den Priester herantrat und ruhig zu ihm sprach: *
"Deine Worte sind schön und gut Väterchen und ich muss gestehen auch ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch, selbst wenn ich nicht den Lehren des Horteras folge. Mir ist die Freiheit das höhste Gut, Freiheit sein Leben selbst zu gestalten wie man es für richtig hält, die Freiheit selbst zu bestimmen, ob und wenn ja, welche Gesetze und Regeln für einen gelten sollen und welche nicht. Diese Freiheit verteidige ich mit allem was ich habe und doch merke ich obwohl wir vom Gleichen sprechen, denken wir nicht an das Selbe.
Du sagst dein Gott sieht es nicht gerne wenn man von anderem nimmt um sich zu bereichern, ich sage auch dies ist die Freiheit des Einzelnen. Wer sagt, dass der Ausgleich den du ansprachst zwischen gut und Böse nicht an anderer Stelle erfolgt? Wer sagt, nur weil jemand stiehlt und ''Böses'' tut er nicht an anderer Stelle gutes vollbringen kann, so währe der Ausgleich dargestellt. Es ist einfach die Menschen aufgrund einzelner Taten zu verurteilen, aber wie du schon sagtest sollte man den Mensch als ganzes sehen. Ich kannte einen Mann, der hat sein ganzes Leben lang die Reichen betrogen, belogen und ausgeraubt und war von vielen als Teufel berüchtigt. Und ihm erging es dann eines Tages auch wie jedem "Teufel" und er landete am Galgen. Doch selbst da, im Ende seines Schaffens, hat er das getan was er immer getan hat, zu seinen Freunden gehalten. Durch sein Opfer sind diese Freunde noch am leben und egal wie oft er die Reichen betrogen hatte, seinen Freunden gegenüber war sein Wort Felsenfest. Nun frage ich dich, ist dieser Mensch nun ein schlechter Mensch? Nur weil er sich die Freiheit nahm zu stehlen und zu rauben, ja sogar zu töten. Ich sage ... er ist der beste Mensch den ich kannte und sein Andenken währt in mir ewig.
Von allen Göttern, ist Horteras gewiss der, der mir am sympathischsten ist Väterchen, aber so wenig Einschränkung er auch gibt, er gibt welche, so wie du es predigst und solange man unter dem Glauben eines Gottes keine vollständige Freiheit erlangen kann, solange werden die Götter uninteressant bleiben... "
*Noch kurz wartete sie ob einer Antwort und selbst wenn er jene gibt, wird sie jenem Manne nur freundlich zulächeln um sich dann abzuwenden und zum Hafen zu gehen. Horteras ... aye ... er war ihr am sympathischsten wie der dicke hohe Priester und dennoch ... auch dieser Gott akzeptierte nicht was sie waren ...*
"Deine Worte sind schön und gut Väterchen und ich muss gestehen auch ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch, selbst wenn ich nicht den Lehren des Horteras folge. Mir ist die Freiheit das höhste Gut, Freiheit sein Leben selbst zu gestalten wie man es für richtig hält, die Freiheit selbst zu bestimmen, ob und wenn ja, welche Gesetze und Regeln für einen gelten sollen und welche nicht. Diese Freiheit verteidige ich mit allem was ich habe und doch merke ich obwohl wir vom Gleichen sprechen, denken wir nicht an das Selbe.
Du sagst dein Gott sieht es nicht gerne wenn man von anderem nimmt um sich zu bereichern, ich sage auch dies ist die Freiheit des Einzelnen. Wer sagt, dass der Ausgleich den du ansprachst zwischen gut und Böse nicht an anderer Stelle erfolgt? Wer sagt, nur weil jemand stiehlt und ''Böses'' tut er nicht an anderer Stelle gutes vollbringen kann, so währe der Ausgleich dargestellt. Es ist einfach die Menschen aufgrund einzelner Taten zu verurteilen, aber wie du schon sagtest sollte man den Mensch als ganzes sehen. Ich kannte einen Mann, der hat sein ganzes Leben lang die Reichen betrogen, belogen und ausgeraubt und war von vielen als Teufel berüchtigt. Und ihm erging es dann eines Tages auch wie jedem "Teufel" und er landete am Galgen. Doch selbst da, im Ende seines Schaffens, hat er das getan was er immer getan hat, zu seinen Freunden gehalten. Durch sein Opfer sind diese Freunde noch am leben und egal wie oft er die Reichen betrogen hatte, seinen Freunden gegenüber war sein Wort Felsenfest. Nun frage ich dich, ist dieser Mensch nun ein schlechter Mensch? Nur weil er sich die Freiheit nahm zu stehlen und zu rauben, ja sogar zu töten. Ich sage ... er ist der beste Mensch den ich kannte und sein Andenken währt in mir ewig.
Von allen Göttern, ist Horteras gewiss der, der mir am sympathischsten ist Väterchen, aber so wenig Einschränkung er auch gibt, er gibt welche, so wie du es predigst und solange man unter dem Glauben eines Gottes keine vollständige Freiheit erlangen kann, solange werden die Götter uninteressant bleiben... "
*Noch kurz wartete sie ob einer Antwort und selbst wenn er jene gibt, wird sie jenem Manne nur freundlich zulächeln um sich dann abzuwenden und zum Hafen zu gehen. Horteras ... aye ... er war ihr am sympathischsten wie der dicke hohe Priester und dennoch ... auch dieser Gott akzeptierte nicht was sie waren ...*
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Sardok Telkontar
Das was ihr mich fragt, sind sehr gute Fragen junge Dame. Es ist fast so, als ob alle denken wuerden, dass ich auf diese Fragen keine antwort haette.. Und doch habe ich sie.
So wie ihr mir euren Freund geschildert habt, ist er im Herzen ein Reiner Mensch gewesen, und so wuerde Horteras ihn niemals verachtend ansehen oder schlecht ueber ihn klagen. Er tat es, um seinen Freunden und sich zu helfen, damit sie ein gutes Leben fuehren konnten. Er bestahl die Reichen, doch warum tat er es? Damit es ihm und seiner Gemeinschaft besser ging. Auch ein solcher Mensch, wird von Horteras nicht bestraft oder verachtet. Das resultat, dass er erwischt wurde hat demnach nichts mit der Strafe des Sternenvaters zu tun, sondern weil er nicht achtsahm war oder von jemandem verleugnet wurde. Doch der Sternvater, veraendert keine Zukunft eines Menschen, nur weil er ihn mehr oder weniger mag. Es scheint ungerecht zu sein.. doch so wird wieder offensichtlich, dass Horteras sich nicht in das Leben der Menschen einmischt, sondern nur die Freiheit leben will. Jeder hat sein schicksal bekommen, doch ob es von dem Vater der Sterne so vorbestimmt wurde, wage ich nicht zu sagen. Denn ich denke, dass ein jeder Mensch fuer sein eigenes schicksal verantwortlich ist.
Und Dem Sternvater kommt es auf das Reine Herz an. Ob man etwas macht, um nur fuer sich besser dazustehen, oder ob man etwas tut, um damit weit aus mehr Menschen als nur sich zu helfen. Das Reine Herz ist ihm wichtig, und so wird er auch nichts dagegen haben, wenn ein Halunke der aus Armut stiehlt um seiner Familie essen zu bringen zu ihm aufsieht, so sieht er zu ihm zurueck, und laesst ihm wohlmoeglich noch ein nicken zukommen. Das sind die taten des Sternenvaters
Das sie nach seinen Worten geht, scheint ihn nicht weiterhin zu bedruecken, denn er hat das gesagt was er fuer richtig hielt, und was Horteras vermitteln wollte
So wie ihr mir euren Freund geschildert habt, ist er im Herzen ein Reiner Mensch gewesen, und so wuerde Horteras ihn niemals verachtend ansehen oder schlecht ueber ihn klagen. Er tat es, um seinen Freunden und sich zu helfen, damit sie ein gutes Leben fuehren konnten. Er bestahl die Reichen, doch warum tat er es? Damit es ihm und seiner Gemeinschaft besser ging. Auch ein solcher Mensch, wird von Horteras nicht bestraft oder verachtet. Das resultat, dass er erwischt wurde hat demnach nichts mit der Strafe des Sternenvaters zu tun, sondern weil er nicht achtsahm war oder von jemandem verleugnet wurde. Doch der Sternvater, veraendert keine Zukunft eines Menschen, nur weil er ihn mehr oder weniger mag. Es scheint ungerecht zu sein.. doch so wird wieder offensichtlich, dass Horteras sich nicht in das Leben der Menschen einmischt, sondern nur die Freiheit leben will. Jeder hat sein schicksal bekommen, doch ob es von dem Vater der Sterne so vorbestimmt wurde, wage ich nicht zu sagen. Denn ich denke, dass ein jeder Mensch fuer sein eigenes schicksal verantwortlich ist.
Und Dem Sternvater kommt es auf das Reine Herz an. Ob man etwas macht, um nur fuer sich besser dazustehen, oder ob man etwas tut, um damit weit aus mehr Menschen als nur sich zu helfen. Das Reine Herz ist ihm wichtig, und so wird er auch nichts dagegen haben, wenn ein Halunke der aus Armut stiehlt um seiner Familie essen zu bringen zu ihm aufsieht, so sieht er zu ihm zurueck, und laesst ihm wohlmoeglich noch ein nicken zukommen. Das sind die taten des Sternenvaters
Das sie nach seinen Worten geht, scheint ihn nicht weiterhin zu bedruecken, denn er hat das gesagt was er fuer richtig hielt, und was Horteras vermitteln wollte