Bajard Dorf der Untoten?

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Wihelt Pranerova

Bajard Dorf der Untoten?

Beitrag von Wihelt Pranerova »

Gefangene......................


Eine seltsame Versammlung auf die er wieder einmal in dem Fischersdorf stiess. Ein Reiter welcher von irgendeinem Priester träumt, ein Angsterfüllter Mann sowie ein Diener wie es schien. Die Worte welche fielen scheinten ihn wohl weniger anzuziehen als der verängstigte und skeptisch wirkende Vermummte. Zwei Diener sollten acht geben ihm Schutz bieten nachdem er erst vor kurzem grossen Schmerz verspüren musste. Er begann etwas zu gestikulieren seine Augen verschlossen bildeten sich graue Nebelartige Schleier im Mondschein welche sich kurz darauf zu festigen begannen. Ein Skelett welchem anscheinend das Genick gebrochen wurde stieg aus dem Boden ebenso ein bestialisch stinkender Mensch erblickte den Mondschein. Der Schädel des Skeletts hing weit zur Seite, der Knochen welcher es schien zu tragen wirkte gebrochen, ganz anders der zweite Diener. Fleischfetzen hielten das Geschöpf scheinbar zusammen, der Brustkorb aufgeschnitten so sah man nur noch das Herz in seiner Brust schlagen auch wenn es kein Blut mehr förderte. Sie standen gleich einer Satue einfach nur da und starrten in verschiedene Richtungen. Drohungen, die Sorge um seine Diener veranlasste ihn nach langer Zeit des Gesprächs sie wieder zur Ruhe zu schicken. Jetzt erst nachdem der komische Kauz sich in Sicherheit wog keimte das Gespräch der drei auf.

Lange hielt das Gespräch nicht an, der Dicke Priester störte sie. Ein heisses Wortegefecht begann. Beleidigungen und Drohungen warfen sich die beiden Dickköpfe gegenseitig zu. Der Priester umklammerte seinen Stab welcher begann blau aufzuleuchten, der Diener reagierte promt und streckte seine Hand aus um nach etwas zu deuten doch wurde sie allmählich von grauem Nebel welcher im Mondschein leicht glitzerte umgeben. Der Nebel verliess sie nach weiteren Beleidigungen und festigte sich in Form eines weiteren Dieners aus Knochen vor Wihelt. Der zweist zwischen dem Priester und dem Diener begann nun an fahrt zu gewinnen, ein kurzes blaues Aufflackern und das Knochengerippe verpuffte und lies nur eben jenen Nebel zurück. Magische spielerien hin und her bis der Dicke begann Wände hervorzurufen welche die beiden von den anderen abschottete. Der Kampf war besiegelt, rascheln, ein Hut flog durch die Lüfte sowie Waffengeräusche das Dorf nun durchdrangen.

"Wenn ich dich nieder strecke so verlässt du das Dorf"

Erklang es von dem Übergewichtigen. Er war es welcher das Gefängnis der Toten baute. Sein Segen hielt sie unter der Erde sicher unter verschluss. Doch war es die Gelegenheit dem ein Ende zu bereiten. Ein gewaltiger Schritt näher an seine finsteren Pläne um das dorf selbst.

"Wenn ich dich zu fall bringe nimmst du den Fluch"

Grollte der Diener zurück. Die Regeln des kampfes waren gesetzt, nicht lange dauerte es bis der gewaltige Kolben auf Wihelt zuflog. Ein rasseln erklnag als Diamant auf Diamant traf, ein Schmerzgefühl begann nun den Diener anzuspornen. Ein Gefühl das ihn allmählich zum Sieg führte. Der Fleischberg krachte mit einem letzten Eingriff ins Lied donnernd zu Boden. Die Sinne schienen den Priester kurz verlassen zu haben so nutze Wihelt die Zeit sich der Waffen zu entledigen um seinen "Lohn" zu erhalten. Wiederwillig schleppte sich der Klops langsam zum Friedhof streckte die wurstigen Finger dort aus und begann das Gefängnis selbt aufzulösen. Faszination lag in Wihelts Gesicht als er der Melodie des Liedes erstmals lauschte obwohl sie hell erklang. Die Erde vor einem Grab begann sich langsam zu regen, eine Hand bohrte sich aus dem Erdreich heraus.

"Ich brauche ersteinmal ein Bier"

Waren die letzten Worte des Priesters als er den Weg zum Friedhof freigab. Er konnte es noch nicht glauben und trat auf den Boden über die ersten Gräber hinweg. Die Hand strich vorsichtig über die Grabsteine als würden sie eine Frau streicheln. Vor der Hand angekommen beugte er sich herab und umgriff sie obgleich die Knochen an einigen freigefaulten Stellen zu erkennen waren. Ein heftiger Ruck daran und der Untote Mensch grub sich ganz aus seinem ehemaligen Gefängnis heraus. Schaulustige mehrten sich und auch Sebastian nahm wieder einmal teil. Seine Augen begannen sich leicht zu weiten als er Simoen erblickte, sie trat an den Eingang des Friedhofs doch nicht um sich an dem Anblick zu ergötzen. Nein sie fiel ihm in den Rücken, befahl dem Untoten den Weg wieder in die Erde zu suchen. Je mehr er verschwand je mehr stieg sein Zorn bis letztendlich feurige Augen Simoen anfunkelten. Er war fasziniert von seinem Werk doch wollte sie es ihm nicht gönnen. Wahnsinn und fanatismus stieg in ihm auf er griff abruppt und Ohrenbetäubend in das Lied ein um es ihr mit einem heftigen Schmerz verständlich zu machen. Ihre Stimme hallte in seinem Kopf doch war sie in jenem Augenblick das letzte auf das er achtete. Nein wieder trotz und so verhalf er dem nächsten das Mondlicht zu erblicken, die Haut weggefault blieb nur das knöcherne Gestell übrig. Simoen schien begriffen zu haben sie entfernte sich etwas von dem Friedhof und mit dem erscheinen des Dicken Priesters ging sie letztendlich ihren Weg.

Er blickte nun sich wieder leicht besinnend um die Schaulustigen mehrten sich. in einigen keimte faszination auf in anderen spiegelte sich pure Angst. Eine davon begann laut nach Wachen zu brüllen.......vergebens. Das wilde Wortgefecht zwischen Diener und Priester ging in die zweite Runde. Doch diesmal offenbarte er einen teil seiner Planung. Das Dorf soll von denen regiert werden welche nicht nach Macht trachten. Jene die einzig und allein Dienen, IHM dienen. Zwar wusste er das der Priester seine Gitterstäbe nach der frist von einem Wochenumlauf wieder aufbauen würde doch umfasste seine Planung auch diesen Fluch engültig zu beseitigen. Es begann zu eskalieren, einer seiner Brüder gesellte sich zu ihm begann ebenfalls das Lied zu vergewaltigen. Ein zweiter Kampf begann diesmal jedoch war es sein Bruder welcher ihn führte. Lange betrachtet er stumm die beiden, Augenblicke in denen er Zeit hatte darüber nachzudenken. Der Kampf in vollem Gange wurde ausgerechnet von Wihelt selbst unterbrochen, gar beendet, um mit schnellen Schritten das Dorf zu verlassen. Der sechste Tag des begonnen Wochenumlaufs wird es werden. Die Zellentüren der Untoten werden durchbrochen um sie durch die Strassen Bajards zu schicken.

Der teuflische Plan um das Dorf hat begonnen.............
Wihelt Pranerova

Beitrag von Wihelt Pranerova »

Es war soweit es galt einzig dem dicken Priester zu beweisen das er unrecht hatte. Zwar waren es nicht viele welche sich erhoben doch genug um ihn ans Ende seiner Kräfte zu drängen. Selbst Temoras knecht konnte nur wenig gegen die Heerschar ausrichten. Brüder und Schwestern hatten sich eingefunden um die Armee zu unterstützen. Lange konnte sie aufrecht erhalten werden nur spärlich fielen einige doch kroch in gleichem Zuge ein neuer aus dem Erdreich, angezogen von der Freiheit für die es sich lohnte dem Mondschein entgegen zu blicken.

Bajard würde nun wissen was sie erwartet. Es gilt nun das Heer im stillen zu sammeln, ihnen verständlich zu machen das sie sich nicht mehr verstecken zu brauchen. Die Schlacht um die Seelen des Dorfes steht unmittelbar bevor. Das Gefängnis würde der Fleischberg sicherlich wieder aufbauen, nun vermutlich schneller als erwartet. Ein Ritual, ein Opfer müsse gebracht werden um Krathor vieleicht zu beweisen welch potenzial der Friedhof in sich birgt. In der Hoffnung er würde sich dem selbst annehmen begann er mit der Planung sowie mit der Vorbereitung. Das Opfer in Wihelts Augen muss es ein treuer Diener der Temora sein welcher sein Blut sowie seine Seele spendet. Vieleicht würde es den Narren auch endlich aufzeigen das Temora keinerlei besitz an den Seelen hat. Sie klammern sich tagtäglich daran sie sei reserviert, letztendlich jedoch wird der Richter sie alle bekommen.

Der Rückzug war unumgänglich, wieder keine Seele an jenem Abend doch hatte er Angst gesäht, und auch seine neue Dienerin trug ihren Teil bei. Wie mag es ausgegangen sein als sie Tithus mit der Waffe einhalt geboten hat. Lebendig kam sie davon doch würde sie ihm einst blind folgen? Temora würde langsam ein Problem darstellen doch auch dafür gibt es ein Mittel. Krieg welchen es zu entfachen gab, Rahal wäre sicher nicht abgeneigt und würde eine grosse Hilfe darstellen. So würde sein nächster Weg ihn in die Stadt des Panthers führen. Würden die Letharen interesse zeigen so wäre es ein leichtes auch den Alka durch sie zu "manipulieren". Erneuter Krieg zwischen den Reichen würde den Raben erfreuen, an der Seite von Rahal würde er täglich unmengen an Seelen erhalten. Es galt sie nur aus den toten herauszutreiben und zu ihm zu lenken. Der schein legt sich auf Bajard, würden die eigentlichen Absichten dahinter jemals auffliegen? Würde Rahal das Dorf der Untoten schützen damit die Armee vor den Toren des Dorfes wachsen kann? Viele Fragen keimen auf doch sind Antworten dafür nicht weit.
Wihelt Pranerova

Beitrag von Wihelt Pranerova »

Viele haben sich gegen ihn gestellt, doch wollte er den Menschen nur die Wahrheit aufzeigen. Vieleicht würden sie es dann verstehen in welcher Traumwelt sie Leben, eine Traumwelt vorgegaukelt von Göttern.


Wieder streifte er durch Bajard einen Hauch von Tod hinter sich her ziehend, wartete er auf einen Neugierigen. Er zeigte interesse und verstand immerhin die Ansätze des Glaubens. Noch bevor die ersten Worte fielen wurde er abermals von einem Mann welcher sich als Laufbursche entpuppte aufgehalten. Er hätte wichtiges zu besprechen sagte er doch muss es unter vier Augen geschehen. Musste er den Interessenten wieder eine Absage erteilen? Skeptisch führte er den Boten aus dem Dorf hinaus, fünf Minuten habe er um die Aufmerksamkeit Wihelts zu erlangen. Doch welch Verwunderung er schaffte es bereits nach wenigen Worten.

Piraten...................
Diese Gierigen Hunde wie wollen sie ihm Unterstützung bieten, vorallem was wollten sie als Gegenleistung dafür. Er willigt ein sich spät nachts mit seinem Kapitän zu treffen, es war die Neugierde welche ihn trieb.

Der Mann wartete bereits in Bajard als er eiligen Schrittes zurück ging. Doch bei ihm angekommen erhielt er wieder keine Ruhe, Schaulustige welche dem Anschein nach noch nie einen Anhänger des Rabens erblickten sammelten sich zügig um die beiden. Er würde Ruhe brauchen um dem Mann die Sicht etwas zu erweitern, so entschloss er einen abgelegenen Fleck in dem Dorfe aufzusuchen. Zwei Wachen sollten für Ruhe Sorgen auch wenn der Herr den beiden Knochenhaufen skeptisch gegenübertrat, kam es endlich zustande. Interesse scheint er nach vielen Worten in ihm geweckt zu haben und doch blieben viele Fragen offen. Einzig die Zusicherung das er seine Seele Opfern würde sollte Wihelt seine Pläne verwirklichen. Das würde Wihelt vorerst genügen und seine Mühe antreiben.

Der Kapitän erwartete ihn bereits doch wieder wurde er unterbrochen. Der Orden der Temora wurde ebenso langsam zur Plage. Doch war es nur ein törrichter Krieger welche Töne spuckte die er unmöglich einhalten konnte. Temoras Stärke schoss ihm kurz durch den Kopf als der Kontrahent vor Schmerzen zu Boden ging. Amüsiert vieleicht auch befreit streifte er nun zum Ausgang, der Kapitän folgte ihm und erst nachdem sie das Tor hinter sich liessen kam es zu einem ersten Wortwechsel. Die Tireller Taverne solle es also sein, er nickte und schlenderte den Weg dorthin. Überraschenderweise verlangte er nichts für seine Hilfe, einzig das Plündern des Dorfes. Gold, Schmuck und Waren interessierten Wihelt nicht, er könne alles von Wert haben. Das erste Bündnis wurde somit geschlossen, Hilfe bei Angriffen auf das Dorf sollte der Diener erfolg haben. Blinde Zerstörungswut eines Mannes dessen Heim die See ist stimmte ihn wenigstens etwas Wohl. Doch würden sie ihren Teil des Bündnisses einhalten? Man wird es sehen sobald sie in Wihelts Augen die Prüfung meisterten. Der fette Priester muss verschwinden, auch der Preis welcher dafür verlangt war klang vielversprechend. 40 Kronen für seine Ruhe eines Abends in Bajard. Der Abend an dem sich die Zukunft des Dorfes Entscheidet.
Wihelt Pranerova

Beitrag von Wihelt Pranerova »

Der Krieg hat nun wirklich begonnen, Krathor würde sich sicherlich freuen. Die Kirchen der Temora scheinen mehr und mehr interesse an dem Dorf zu gewinnen. Der Dicke Priester lehnte sich von Tag zu Tag mehr auf doch würde ihn die heutige Niederlage dazu bewegen etwas zurück zu treten? Die nächsten Tage werden es sicherlich zeigen, auch die Kirche Temoras musste heute im Bezug auf sein Vorhaben eine Niederlage einstecken. Krathor musste heute ein auge auf ihn gelegt haben, er fühlte sich gut das Lied zu seinen Gunsten zu verändern fiel ihm heute sonderbar leicht. Ein kampf nicht um Seelen, nein viel mehr hatte er gewonnen. Respekt würde er ernten, vieleicht sogar Furcht doch dies kann man sich zunutze machen dachte er. Eine unsichtbare Mauer wurde geschaffen welche vieleicht einige von ihnen einhalt gebietet sich dem Dorf zu nähern. Furcht seine Seele zu verlieren wenn sie es allein betreten, immer im ungewissen das nicht hinter der nächsten Ecke jemand nach ihnen trachtet.

Die Letharen jedoch so hörte er hätten eine bittere Niederlage ertragen müssen. Zwar missfiel es ihm einerseits doch auf der anderen Seite würde es ihm vieles leichter machen. Ein Bündnis mit ihnen zu knüpfen nachdem er Siegte und sie vertrieben wurden, würde sicher auch in ihrem interesse sein. Vieleis hing an diesem Bündnis denn auch Rahal so war er sich sicher würde dann nicht ruhen. Der Alka selbst würde auf eine ganz andere Weise auf die Vorgänge in Bajard aufmerksam werden. Auch eine alte bekannte galt es aufzusuchen. Doch ihr Verbleib ist sehr ungewiss so stellt sich auch das als Problem heraus.

Die heutige Nacht jedoch würde ganz dem Priester Tithus gehören. Seine Kirche nieder zu brennen war schier unmöglich doch eine nette Begrüssung wenn er nachhause kehrt solle ihm vieleicht eine Lehre sein. Es galt zu sehen wie der Boden der Kirche beschaffen war so machte er sich auf den Weg dorthin nachdem er sich bewusst war das der Dicke weit entfernt sei.
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