Jepp musste im nachhinein leicht grinsen.
Soetwas unprofessionelles wie die beed'n Jestalt'n jestan...
Normalerwesie hätte sie ihnen die Gartnentüre nie geöffnet, aber Reka war ja da. noch im Tür öffnen hatte sie ihr gute Nacht gesagt. sicher laut genug, dass das Saphira, die grad vorbei zum Dienstantritt ritt, noch die Worte gehört und geschmunzelt hat.
Da standn die beidn Jestaltn einjehüllt in ihren nass'n Umhänge und zitternd. Dabei hatte es schon längs aufjehört zurechn'n. Aba jut, vielliecht hattn se zu schlechte Kleidung und schämt'n sich. Dann würd se se zum Armnhaus nach Varuna schickn. Da jabs Kleidung und auch Essn. Se würd ihn'n was warmes jebn und se denn losschickn. Hoffentlich kam Laila etwas späta alse wollte, wa ja nich nötich, dasse die beidn sah.
Aber als sie dann hineinging um etwas Warmes zuholen folgten sie ihr. Dann standen die beiden da, die Umhänge lose, sodass diese komische Rüstung zusehen war. Fast hätte sie da aufgelacht! Die beiden waren früher schon im Kontor gewesen. Da hatte sie schon gedacht, dass es ... nee, sicha nich.. die Stimme war zwar etwas verändert durch den Stoff vor dem Mund, aber trotzdem... nee, konnte nur ne zufälliche Ähnlickeit sein..
Naja, nich ihre Sache – wenn die unerkannt was kaufen wolt'n sollte se's doch mach'n... Aba jetz mit'n Knalldingas vor ihr stehn.. se wa doch keen Zosse der sich vorn bischn knallarei erschreckn würd. Außadem lag ja Reka hintam Vorhang. Da wa se sicha... Also ihn'n den Jefalln tun und ma die Ängtliche spieln. Und dann diese Gauklatrick mittm Knallrohr .. als ob da was andres rauskommt alsn bischn'n Bumms und nen kleene Stichflamme.
Jepp kicherte leicht. Einfach etwas dann in die Asche werfen wenn der Kunde abgelenkt ist von dem Knall. Diese Tricks kannte sie noch zu genüge von den Gitanos früher.
Nochnichma hintam Vorhang schautn se ob da noch jemand lag – dabei hatt'nse ja mittbekomm'n müss'n, dass noch jemand im hause wa.
Nur als es dann klopfte war sie ernsthaft zusammengezuckt.
Hoffentlich wa des nich Laila! Die Kleene drufte nich da reinjezogn werd'n. Doch, da rief se auch schon, dass Jepp die Tür öffn'n solle.
Kurz war sie wie erstarrt gewesen.Die Beiden bekamen es mit der Angst zutun und drohten massiver.
Aber sie musste Laila wechbekomm'n vonna Tür. Die Kleene würd zuviel Angst ham. Laila. Lauf wech schrie se ihr zu. Nebenan regte sich der Vorhang, Reka schaute hindurch. Die eed'n merktns nich, die warn zuerschrockn üba ihren Warnschrei.
Erneut ließ die Frau des Kanlldings knall'n, diesma wars so nah, dass die Flamme ihre Schulta streifte. Autsch! Des tat weh!
Reka stürmte hervor und die zwei verließen fluchtartig ihr Haus, unnützerweise die Tür eintretend. Noch leicht im Schock von der Wendung der Ereignisse saß Jepp auf dem Boden, die leicht blutende Schulter haltend. Da schaute auch schon Lailas Gesicht um die Ecke, leichenblass. Wenigstens war ihr nichts passiert!
Spitzbuben...??!!
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Zoljana Steinbeis
Spitzbuben...??!!
Zuletzt geändert von Zoljana Steinbeis am Freitag 19. September 2008, 16:00, insgesamt 4-mal geändert.
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Reka Valgaard
Sie stürmte auf Zoljana zu und blickte sie besorgt an. Woher kam der Schuss? Schnell rannte sie zur Haustüre, doch war dort niemand Verdächtiges mehr zu sehen. Sie ließ Laila rein, die offenbar kurz nach der Flucht der Gestalten Zoljana aufsuchen wollte. Reka selbst war noch etwas schlaftrunken und nur mit Hose und Hemd ausgestattet. Kopfschüttelnd wandt sie sich nun Zoli zu und musterte sie näher.
Ein Streifschuss an der Schulter? In den Dielen hinter ihr war ein Loch zu sehen. Reka brauchte einen Moment, um zu begreifen, was wohl vorgefallen war, dann blickte sie bestimmt zu Laila.
"Schnell, mach die nass!" Sie holte Bandagen aus einem in der Nähe befindlichen Wandschränkchen hervor und reichte sie Laila.
Dann betrachtete sie die Wunde genauer an der Schulter. Nervös glitten ihre Finger über den Arm, um weitere eventuelle Verletzungen zu finden, doch atmete sie schon früh kurz erleichtert auf, als sie keine fand. Einen weiteren Bandagenfetzen aus dem Schrank ziehend, entkorkte sie einen Trank, den sie stets bei sich trug und träufelte diesen auf das Stück Stoff.
Zu dem Zeitpunkt kam auch Laila mit den nassen Bandagen, die Reka sofort zur Hand nahm und die Wunde so gut es ging säuberte auf spartanische Art und Weise. Den Stoff, den sie zuvor mit der heilenden Tinktur beträufelt hatte, nahm sie nun zur Hand und presste diesen auf die Wunde. Daraufhin band sie mit dem Rest der Bandagen einen Verband unter der Achsel hindurch über die Wunde, um alles ein wenig zu festigen und den Blutfluss etwas zu vermindern.
Zu Zoljanas Glück war die Verletzung nicht tief und somit die Blutung recht schnell unter Kontrolle. Erleichtert drückte sie Reka hoch und schaute Zoljana einen Moment lang besorgt an. Dann half sie ihr hoch auf einen der Küchenstühle, als auch schon Arcos hereingeschneit kam und sich wunderte was los sei.
"Zoli hier wird euch das erklären... ich habe sie fürs Erste versorgt. Das sollte vorerst reichen. Ich selbst würde noch gerne der Geschichte zuhören, doch das Bett ruft mich...", sprach Reka langsam und ruhig. Sie streift sich mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand über beide Augen und fährt fort. "Die letzten Tage sogut wir nichts geschlafen..."
Sie tätschelte noch abschließend den Kopf von Zoljana und verzog sich wieder müde hinter die Vorhänge.
Ihr Kopf hämmerte zwar, doch fand sie letztendlich den langersehnten Schlaf schon nach kurzer Dauer.
Ein Streifschuss an der Schulter? In den Dielen hinter ihr war ein Loch zu sehen. Reka brauchte einen Moment, um zu begreifen, was wohl vorgefallen war, dann blickte sie bestimmt zu Laila.
"Schnell, mach die nass!" Sie holte Bandagen aus einem in der Nähe befindlichen Wandschränkchen hervor und reichte sie Laila.
Dann betrachtete sie die Wunde genauer an der Schulter. Nervös glitten ihre Finger über den Arm, um weitere eventuelle Verletzungen zu finden, doch atmete sie schon früh kurz erleichtert auf, als sie keine fand. Einen weiteren Bandagenfetzen aus dem Schrank ziehend, entkorkte sie einen Trank, den sie stets bei sich trug und träufelte diesen auf das Stück Stoff.
Zu dem Zeitpunkt kam auch Laila mit den nassen Bandagen, die Reka sofort zur Hand nahm und die Wunde so gut es ging säuberte auf spartanische Art und Weise. Den Stoff, den sie zuvor mit der heilenden Tinktur beträufelt hatte, nahm sie nun zur Hand und presste diesen auf die Wunde. Daraufhin band sie mit dem Rest der Bandagen einen Verband unter der Achsel hindurch über die Wunde, um alles ein wenig zu festigen und den Blutfluss etwas zu vermindern.
Zu Zoljanas Glück war die Verletzung nicht tief und somit die Blutung recht schnell unter Kontrolle. Erleichtert drückte sie Reka hoch und schaute Zoljana einen Moment lang besorgt an. Dann half sie ihr hoch auf einen der Küchenstühle, als auch schon Arcos hereingeschneit kam und sich wunderte was los sei.
"Zoli hier wird euch das erklären... ich habe sie fürs Erste versorgt. Das sollte vorerst reichen. Ich selbst würde noch gerne der Geschichte zuhören, doch das Bett ruft mich...", sprach Reka langsam und ruhig. Sie streift sich mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand über beide Augen und fährt fort. "Die letzten Tage sogut wir nichts geschlafen..."
Sie tätschelte noch abschließend den Kopf von Zoljana und verzog sich wieder müde hinter die Vorhänge.
Ihr Kopf hämmerte zwar, doch fand sie letztendlich den langersehnten Schlaf schon nach kurzer Dauer.