Nicht einfach nur Wölfe

Rafael von Arganta

Nicht einfach nur Wölfe

Beitrag von Rafael von Arganta »

Das Heulen der Wölfe war weithin zu hören.
Ein Wolf? Nein, es musste ein ganzes Rudel sein.
Die Probleme die Hudgar gerade vorbrachte waren vergessen und schnell waren die beiden Freunde zum Südtor geeilt von wo das Heulen weither zu hören war.
Wölfe ... Riesige Wölfe ... doch keiner dieser Wölfe glich dem Anderen.
Ein jeder hatte eine andere Farbe.
Agressiev knurrend scharrten sie sich und während Rafael die Frau an der Kutsche mit vorgehaltenem Schild gen Stadttor geleitete und sie bat Hilfe zu holen, hielt Hudgarr die Stellung.

Schnell stellte er sich wieder neben seinen Freund und ehemaligen Schwager die Tiere nicht aus den Augen lassend, Schild und Schwert erhoben.
Fünf oder Sechs waren es... man würde doch mit 6 Wölfen keine Probleme haben.
Laut auf die Wölfe einbrüllend schlug er das Schwert gegen den Schild, einfach darauf hoffend, sie damit zu verschrecken, aber sie reagierten kaum.
Möglich das vielleicht der ein oder andere zusammen zuckte aber Hilfe, brachte das nicht wirklich welche
Als Arenvir an ihre Seite trat dazu dann noch ein Zwerg fragte ob Hilfe von Nöten wäre, war Rafael erleichtert. Was sollte jetzt noch geschehen.
Wölfe ... gegen ausgebildete Kämpfer dazu ein Mann der Magie fähig.
Das Antarian und Constanze von Dragenfurt noch hinzutraten sich im Hintergrund hielten bekam er kaum noch mit, denn die Wölfe stellten sich auf ihre Hinterbeine, und zeigten so eine Größe von sicher 2 Metern.
Verwirrt sah Rafael diesem Manöver zu, nicht wissend was er davon halten sollte.
Arenvir versuchte indessen die Tiere mit Feuer ein zu schüchtern doch im Gegensatz zu Wölfen wie man sie sonst kannte, schienen sie davor nicht zu viel Angst zu zeigen.
Noch bevor er etwas sagen konnte, noch bevor Verstärkung aus der Stadt gekommen war, griffen diese Ungetüme, wie auf ein geheimes Kommando hin an.
Der erste Tatzenhieb der sein Schild traf, riss ihn fast um. Hudgar neben ihm hatte genauso
Probleme.

Zu leicht hatte man sich diese Schlacht vorgestellt.
Mit Schild und Schwert sich wehrend drosch er auf deinen der Tiere ein. Doch er hatte sich wahrlich verrechnet.
Unterschätze niemals deinen Feind...
So hatte Sir Geofrey ihn immer gelehrt.
Oh ja, er hatte es sich so einfach vorgestellt. Irgendwann bekam er einen Heftigen Schlag gegen den Kopf, taumelte und fiel.
Seine Rüstung verdankte er wohl das er nicht schwerer verletzt wurde denn die Zähne der Kreaturen vermochten das gehärtete Eisen nicht zu durchbeißen.
Für einen kurzen Moment zog das Rudel sich etwas zurück.

Dieser Moment genügte um wieder auf die Beine zu kommen. Sich geschlossen neben Hudgarr zu stellen, der ebenso wie er sich gerade erhoben hatte.
Besorgt glitt sein Blick über jene die mit ihnen standen.
Die Verstärkung aus der Stadt war noch immer nicht da.
„Antarian.“ Brüllte er. „Holt Verstärkung.“
Dann kamen sie auch schon wieder...
Das Rudel.
Wie Abgesprochen stürzten sie sich auf die Verteidiger. Arenvirs Magie schien nicht zu helfen, und er konnte nur hoffen das der Magier sich irgendwie in Sicherheit zu bringen wusste.
Sie mussten ihre Kräfte bündeln, das war ihre einzigste Chance.
Beim ersten Angriff hatten sie nicht eines der Tiere wirklich verletzten können.
„Auf den Grauen!“ Brüllte er lautstark und dieses mal klappte es besser.
Mal für mal versuchte die Bestie sich zurück zu ziehen und nahm Schlag für Schlag hin, bis sie irgendwann dann doch niedergestreckt wurde.

In dem Moment wo der Wolf vor ihnen in den Staub fiel zogen sich die anderen zurück.
Aufatmen.
Schon sah sich Rafael nach den anderen um.
Arenvir schien verletzt, wurde aber bereits von Hochgeboren von Dragenfurt versorgt.
Der Zwerg erhob sich gerade ungläubig blicken, und der Wolf im Staub ...
War immer noch ein Wolf.
Rafael berührte ihn mit den Stiefeln, als würde er erwarten das das Tier wieder auferstehen würde.
Normal jedenfalls war das nicht.
Wichtig war nun das das Volk gewarnt werden würde.
Jeder Mann oder Frau, ungeschützt, wäre eine leichte Beute, für sie.
Weitere Schritte mussten eingeleitet werden und vor allem das Regiment informiert.
Eines jedenfalls war Sicher... und darüber waren sie sich alle einig.
Normale... Wölfe waren dies nicht.
Lailitia Elsgard

Beitrag von Lailitia Elsgard »

Nachdem der Ritter sie zum Stadttor geleitet hatte und sie sich endlich vom Anblick der riesigen Wölfe losgerissen hatte, war sie so schnell sie konnte zur Garde gelaufen und hatte dem Mann am tor etwas von riesigen Monstern die Varuna angreifen wollen vorgestammelt und das man ganz schnell Hilfe zu den zwei Kämpfern schicken müsse.
Der Gardist hatte sie erstmal angestarrt bis er begriffen hatte das sie eigentlich von Wölfen sprach, hatte sie anschließend gemustert und grinste sie schließlich an.
"Is gut kleines Fräulein, wir werden uns um die bösen Wölfe kümmern!", kurz blickte er zu seinem Kollegen und beide lachten.
Laila versuchte es ihnen nochmal zuerklären doch die Wachen schienen sie nicht wirklich wahrzunehmen.
Ärgerlich wand sie sich um und eilte durch Varuna um jemanden zu finden der Vielleicht helfen könnte und ihr glaubte, bis sie erfolglos wieder vor dem Tor stand. Neugierig wie sie war ging sie wieder vor das Tor um dem Kampf zuzuschauen.


Nach dem Kampf lief sie durch Varuna und erzählte jedem der es höhren wollte, das Varuna von riesigen Bestien angegriffen worden sei. Sie sahen aus wie Wölfe aber bestimmt an die drei Meter groß mit Reißzähnen bestimmt bis zu 12 cm lang, diese hätten einen Mann und einen Zwerg Niederwerfen können als wären sie aus Papier und nur die treuen Reichsritter hätten sie mit viel Not gerade noch zurück in die Wälder drängen können.
Die meisten Leute liesen sie jedoch mit einem Kopfschütteln oder einem Schmunzeln stehen, egal wie sehr sie sich bemühte.
Siobhan Dandreon

Beitrag von Siobhan Dandreon »

Sie war mit ihrem Vierbeinigen grauschnäuzigen Gefährten in den Wäldern um Varuna unterwegs. Eigentlich auf der Spur eines Wilderers, der nicht weit vom Osttor entfernt eine ganze Herde Rehe getötet hatte, ihnen die Haut genommen hatte, und ansonsten einfach liegengelassen hatte.

Doch derjenige schien damit schnurstracks zum Tor gegangen zu sein. Und da hinein würde sie ihm nicht gut folgen können. Also suchte sie weiter umher, bis ihr Begleiter leise grollend zu knurren begann, und dann einmal warnend aber lauttönend Heulte.
Sie sah auch gleich warum, Spuren von mehreren Raubtieren,
gross wie Bärentatzen, aber von der Form her, der eines Wolfes. Selbst Ly, ihr Begleiter, der schon ungewöhnlich gross war, hatte nicht solche Pfoten.

Sehr vorsichtig versuchte sie den Ursprung der Spuren zu finden. So schlichen sie und ihr Wolf in den nächsten Stunden weiter durch die Wälder bei Varuna.

Edit:
Während sie so den Wald streifte, rannte ihr ein Reiterloses aber gesatteltes Pferd über den Weg, welches sie nach einiger Zeit trotz ihres Starken Wolfgeruchs doch beruhigen konnte. Sie würde es der Stalldame von Varuna bringen.
Zuletzt geändert von Siobhan Dandreon am Samstag 23. August 2008, 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
Liralia Naudron

Beitrag von Liralia Naudron »

"Werwölfe, oder was auch immer..."
Murmelte Liralia leise als sie sich auf den Weg zu dem Anwesen der von Elbenau's machte, am Abend wurde ihr aufgetragen sich darum zu bemühen etwas über diese Wesen herraus zu finden, schon bei dem bloßen Gedanken an ein Kloster lief es ihr schaurig den Rücken hinab.
"Ich wollte doch nie wieder in ein Kloster...."
Murmelte sie leise vor sich hin, als sie schließlich absattelte und zur Tür schritt.
"Milady ist gerade beschäftigt und möchte nicht gestört werden",

gab ihr Shaya zu verstehen, einen Moment lang war Liralia kurz davor sich innerlich zu freuen es zumindest auf später verschieben zu können, wie sie es gerne tat. Dann brachte Shaya die Idee ein sie doch selbst zum Kloster zu bringen, wär auch zu schön gewesen, lächelnd willigte sie ein und nach kurzem Ritt standen sie bereits vor den Toren des Klosters. Vor dem inneren Auge malte sie sich bereits die schrecklichsten Szenarien von riesigen Bücherwänder aus die sie schier verzweifeln ließen. Langsam folgte sie Shaya durch das Kloster, an dem heiligen Baum vorrüber, der ihre Blicke fing und hielt, so das der Gedanke an die Bibliothhek schon fast verloren ging, eh sie sich von dem Anblick losreißen konnte und sich vor der Bibliothek wiederfand.
"Da wären wir, Schwester Oceana wird sich sicher gerne um euch kümmern und euch helfen",
waren Shaya's Worte bevor sie sich mit einem schmunzeln verabschiedete. Langsam ging Liralia's Blick durch die Bibliothek, mit einem langen seufzen wurde sich Schwert und Umhang entledigt und sie trat zu den Bücherregalen herran, während schon Schwester Oceana eifrig Bücher auf dem Schreibpult aufstapelte. Als schließlich Liralia hinter einem der buchregale hervorblickte mit einem Buch in der Hand, fiel ihr Blick auf einen riesigen Stapel an Büchern und sie blähte blos noch die Wangen auf sich schwer seufztend an das Schreibpult setzend. Den Kopf in die hand stützend blätterte sie Buch für Buch durch, jedes mit einem entnervten Seufzen aufschlagend und auch das zuschklappen wurde mit einem seufzen quittiert. Nach einer Weile hatte sie die Meisten Bücher durchstöbert und Schwester Oceana tippte ihr auf die Schulter
"Fräulein Liralia ihr könnt euch gerne einpaar der Bücher mitnehmen, so müsst ihr nicht die ganze Nacht hier verbringen."
Erleichtert lächelnd nahm Liralia das Angebot an und packte sich ein Stapel ausgewählter Bücher zusammen, mit denen sie die Bibliothek verließ und sich auf die Reise zur Schwertwacht machte...
Gorimm Hammerfaust

Beitrag von Gorimm Hammerfaust »

Leicht war der Weg nicht, von Varuna aus nach Bajard. Er wollte den Wald meiden, weil es dort immer so graesslich nach Natur roch. Adrian hatte ihn noch gewarnt, keinen leichtsinnigen Kampf mit den Woelfen einzugehen, weil sogar erfahrene Kaempfer an ihnen zu knacken hatten. Doch mit diesen Worten, wurde Gorimms Kampfgeist nurnoch mehr geweckt, und endlich hatte er mal wieder einen gegner ! Aber vielleicht waren es auch nur Worte, ueber diese Woelfe, die so Stark waren. Gorimm wollte sich selbst davon ueberzeugen, und er tat es. Gerade als er an der Kutsche vorbei war, vernam er den Wolf. Er knurrte heftig, und sabberte Stark. Es war Nacht, noch ein Vorteil fuer den Wuchtigen Zwergen, der schon mit seiner Zwergen Zweihandaxt durch den Wald zog. Er konnte so hell sehen, wie die Langbeiner bei Tag.

Der Wolf war wirklich schnell, als er los rannte, um Gorimm anzugreifen. Ein gekonnter Axtschwung brachte den ihn anspringenden Wolf, sofort zu Boden.

" Mrahaha ! Von wegen Uebermaechtig Starke Woelfe ! Mrahhaha... Die Langbeiner haben vorstellungen.."

Haette er doch bloß mal nicht zu laut gelacht. Der Wolf richtete sich auf, als haette der Axtschwung ihn nichtmals gekratzt. Gorimm fiel der Mund auf, und seine Augen weiteten sich. Dann wurde der blick jedoch zu zusammengekniffenden Augen, und der Mund bildete ein weites Grinsen.

" JAWOLL! "

War sein einzigstes Wort. Dann, packte er seine Zweihandaxt fest in beiden haenden, und rannte los. Der Wolf ebenso. Gorimm war ein guter kaempfer gewesen, was er schon mehrfach bewiesen hatte. Drei Blauhaeute konnten ihm nichts anhaben, warum dann -NUR- ein einzelner Wolf ?

Der Wolf sprang, und war Biss bereit. Doch als Gorimm seine Axt schwingte, bremste der Wolf ploetzlich. Er stand vor ihm, Fast groesser als ein Baer. Er war schon fast nicht mehr bissig, sondern er schlug ihn foermlich mit seinen Pranken. Es war der reinste Horror. Gorimm hatte die Letzten Jahre, all die Gegner in den Ersten beiden Zuegen zu Boden gestreckt. Nun mussteer einstecken. Er konnte nur hoffen, dass das Mythrill Hemd, seines Großvaters ihm nun weiterhelfen wuerde. Und das tat es. Trotzdem musste er Harte schlaege einstecken, die Krallen jedoch drangen nicht durch das Kettenhemd. Nach dem 3 Schlag, rollte Gorimm sich weg, musste jedoch seine Axt liegen lassen, da diese Groesser und fast so schwer war wie der Zwerg selber. Ihm blieb keine andere Wahl, als auf sein Zwergenschild und seinen Hammer zurueck zu greifen. So hatte er noch keinen Kampf verloen. Doch schon ging es weiter. Der Wolf eilte ihm hinterher, und wuchtete mit Pranken so wie mit der Schnauze nach ihm. Das Schild was Genau so Groß war wie der zwerg, blockte die Schlaege, jedoch wurde auch dieses Verbeult. Nichtmals der schwungvollste schlag eines Baeren, haette in dieses schild Beulen hauen koennen.

Der Hammer wurde fest gepackt, Und sogleich drehte Gorimm seinen Ganzen Koerper, zum einem wegen dem Schwung des schlages.. Und zum anderen weil er keine chance hatte, den Wolf zu erreichen, wenn er hinter diesem riesen Schild war. Der Treffer glueckte. Der Wolf, wurde zurueck geschlagen, und musste verschnaufen. Naechster Angriff, der Hammer wurde geschwungen und mitten auf dem Kopf des wolfes plaziert. Der Knall haette sogar noch in Varuna vernommen werden koennen. Der Wolf war verwirrt, und der naechste Schlag konnte angegangen werden.. Jedes Normale Lebewesen, haette nach DIESEM schlag, mit dem Hammer nicht ueberlebt.

Der Wolf, steckte noch einen Treffer ein, diesmal aber auf den Ruecken. Durch den ersten schlag, zwang Gorimm ihn auf allen vieren zu stehen, und so konnte er ihn effektiefer treffen. Doch schwer verletzt war er noch immer nicht. Stumpfe schlaege konnten ihn also nicht toeten. So musste Gorimm ein stueck weg laufen, um den noch verwirrten Wer?!Wolf auf entfernung zu halten. Er band seine Axt von der Seite, und legte sie auf den Boden. Dann wurde der Hammer gepackt, und weit ausgeholt, um ihn zu schmeissen. Wieder ein Treffer.

Gorimm hob die Axt auf, und rannte los. Er wollte die Situation nutzen, um dem Wolf den Kopf abzuschlagen, doch irrtum. Der Wolf wuchtete eine Pranke in die Richtung von dem Zwergen. Gorimm Viel zu Boden, wobei sein Schild verloren ging.

Ein Zwerg. Eine Axt... Gegenueber ein Wer?!wolf.
Der Wolf fuehlte sich ueberlegen, und liess sich Zeit, die er sich nicht haette lassen duerfen. Gorimm Packte die Axt, und rappelte sich unwahrscheinlich schnell fuer einen Zwerg auf, in dem Er erst rollte und dann aufsprang. Der schlag des Wolfes, liess Gorimm einige Sterne sehen, doch wusste er, wuerde er nun nachlassen wuerde er Sterben.

Der Wuchtige Zwerg hatte nurnoch eine Chance. Wenn der Wolf angreifen wuerde, muesste er einen Gezielten schlag auf den hals richten, und dabei musste er sich noch drehen. Die Wahrscheinlichkeit diesen Schlag auszufuehren war 1 zu 100000.

Der Wolf jedoch, schien nachzu denken. Er bewegte sich langsam, und wurde wohl von den Vorherigen Schlaegen ordentlich mitgenommen. Er schwnakte ein wenig. Gorimm hatte zum ersten mal mit der Todesangst zu tun. Er konnte weder zu seiner Zweihandaxt laufen, weder zum Schild. Beides lag hinter dem Wolf.

So packte Gorimm die Axt in die Rechte, und holte aus. Mit schwung, warf er die Axt nach dem Wolf. Die Axt verfehlte. Sie war unberechnbarer zu werfen als ein Hammer. Das waere es gewesen, wenn der Wolf nicht dann umgefallen waere. Die Schlaege des Hammers zuvor, hatten ihn wohl zu sehr mitgenommen. Der Wolf war nicht tot, sondern sehr angeschlagen und verwirrt. Die Schlaege eines Zwergenhammrers auf dem Kopf, wuerde wohl niemans SO gut verkraften, wie der Wolf der vor ihm lag. Sofort Sammelte Gorimm sein Schild ein, und drang vor zu der Zweihandaxt. Er band alles an sich fest, und behielt den Wolf im Auge. Dann sammelte er zuletzt noch seine Normale Axt ein. Anfangs war der zwerg wohl zu schwer beladen, um treffer zu laden, hinterher liess es dann nach.

Gorimm stellte sich vor den Wolf, und holte mit der Axt aus. Dann stockte er jedoch. Sein Blutdurst konnte nicht gestillt worden sein, denn der Wolf hatte nicht eine einzige schnittwunde erhalten. Gorimm senkte die Axt, und entfernte sich einige Schritte von dem Wolf. Er eilte zum Stall vor Varuna, um sich Fesseln zu besorgen. Das dauerte einen moment, doch dann eilte Gorimm zurueck zu dem Wolf.

Doch wo war dieser? Er war fort. Der Wolf, der gerade noch dort lag verschwand im nichts. Gorimm wurde Wuetend und fluchte herum. Da hatte er schon gesiegt, und dann DAS. Dabei wollte er den Wolf in die Stadt bringen, um ihn dort zu untersuchen.

"MRÂ ! BOCKMIST ! ICH HAB ORDENTLICHE SCHEISSE GEBAUT ! "

Diese Worte hallten durch den Wald.

Doch fortan wusste Gorimm, dass er es auf keinen fall erneut alleine mit ihm aufnehmen wollte.


















Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Bleich erklomm der abnehmende Mond das Firmament.
So mancher Baum mochte die mattsilbernen kalten Strahlen des grinsenden Gestirnes noch abdecken, doch spielte dies keine Rolle.
Je später der Abend werden würde, um so mehr Gelegenheit bekäme das Rudel zu jagen.

Ja es war die Jagd welches das ungewöhnliche Wolfsrudel trieb - der Instinkt zu töten, zu reißen - den Geschmack von Blut zu kosten und rohes Fleisch zu vertilgen, gleichwohl von welchen Kreaturen diese stammen mochten.

Es spielte letztendlich kaum eine Rolle. Die Nacht der Wölfe war angebrochen - und zum ersten mal seit langem war ein solches Rudel wieder auf Gerimor unterwegs.
Die Tiere flohen als das markerschütternde Geheul erklang - es durchdrang die Wälder und hallte wieder in der Ferne - und so war es kaum verwunderlich dass dieses Geheul die dümmste Beute herauslockte - die Menschen.

Schutz versprachen sie - doch nutzte ihnen Schutz etwas?
Der Moment der Überraschung und der Übermut so manch törichter Krieger war erheiternd. So viele Tiere erkannten Furcht wenn sie bereits Meilen entfernt sei - doch der Mensch war anders - er kam direkt auf sie zu.

Fleisch, so süß, so zart und so leicht erlegbar, dass der Reiz der Jagd schon wieder fast nur eine Fassade war - Jungwölfe mochten so leichter an ihr Fleisch kommen - doch die älteren Tiere suchten die Herausforderung.

Lästig war die harte Schale aus Eisen, die es zu knacken gab. Natürlich wusste jedes Tier des Rudels, dass es Rüstungen waren - doch auch diese konnte man, so ausreichend Zeit gegeben war, mir seinen Zähnen durchdringen.
Sie taten es schon oft - obgleich der Reiz an der Sache ein ganz anderer war. - Angst!

Angst vor dem Unbekannten!

Ausgeburten des Panthers rief man sie - welch Hohn! Respekt musste gegeben sein.
Silberwaffen wurden gezückt.

Wie naiv - wie berechenbar.

Und doch - Respekt war gar gegeben - von jenem Volke welches ihnen an Größe ebenbürtig war - und so wurden sie gar verschont.
In dieser Nacht war die Jagd von Erfolg gekrönt.
In dieser Nacht brach die Stunde des Wolfs an - und während der Mond den Zenit erreichte hinterließ das Rudel eine weitere Spur aus Tierkadavern und Blut. Es gab ausreichend Futter für das Rudel - und somit war es zufrieden.
Zurückblieb nur die Angst an sich.
Systra Bunjam

Beitrag von Systra Bunjam »

Spät am Abend, Trystjarn schlaf bereits, dachte sie darüber nach was passiert war.

Diese Wölfen waren eigenartig gewesen. Sie hatte ihr Heulen spühren können, von Bajard bis zur Festung der Bunjam. Natürlich war sie empfänglich für soetwas und ihr Blick hatte immer mit einem Auge ins Jenseits gerichtet zu sein. Dennoch...sie waren keinen Wölfe.
Viel zu groß, viel zu intelligent und sie sprachen mit ihr in ihren Gedanken. Auch hatten sie nicht den glanz und das Glühen von Geistern im Jenseits wie Systra es von den Geisterwölfen kannte, die sie schon öfters gesehen hatte.
Werwölfe, sagten die Städter. Systra kannte diesen Begriff. Es war ein Begriff der auch in der Geschichte der Tiefländer eine Bedeutung hatte und sehr viele Geschichten.

Geschichten über Thyren die sich in Wesen verwandeln konnten - Halb Mensch, Halb Wolf-. Doch anders als die Städter sahen die Thyren solche Dinge nicht als Fluch oder Böses...es gab Werwölfe die von Wolf - ihrem großen Totem - gesegnet wurden mit dieser Fähigkeit. Sie kamen ihm so nahe, dass sie selbst zu Wölfen wurden und für Systra war auch dieser Gedanke kein sonderlich verstörender.
Sie hatte sich selbst schon oft genug in einen der gewaltigen, schaurigen Schreckenswölfe verwandelt und unter dem Mond geheult.
Jedoch war die Reaktion der Städter abzusehen gewesen.

Unwissenheit, Sturheit und falscher Stolz führten immer zu falschen Eindrücken und vor allem falschem Handeln. Hätten sie nur auf Systra gehört, sie währen unbeschadet an diesem Abend fort gegangen.
Selbst die Tatsache, dass es Systra war, die die Werwölfe bat die Städter zu verschonen und wohl war es die Verbundenheit die die Werwölfe in ihr Spühren hatten können, die jene dazu bewog ihrer Bitte nachzukommen.
Sogar aufgeholfen und geheilt hatten sie die törichten Städter aber der Dank war immer der Selbe:

Anschuldigungen, Lügen, Undankbarkeit und Anfeindung.
Fast hatten die Thyren ihre Waffen gegen die ehrlosen Mundwerke der Städter erheben müssen als diese sie mit haltlosen Anschludigungen beleidigten. Es war wohl den Männern und Frauen der BsT zu verdanken, dass zumindest Systra davon absehen wollte. Denn jene hatten zumindest soviel Anstand ihre Glaubensdifferenzen niedriger zu setzen als die Hilfe die die Thyren ihnen trotz ihrer Dummheit zuteil hatten kommen lassen.

Dennoch...
Systra hatte weiter ein Auge darauf. Die Wölfe könnten wiederkommen und die Städter würden sie in ihrer Ignoranz wieder angreifen und das würde sie zu verhindern versuchen. Wenn die Wölfe heulen, antwortet das Rudel. Das war ein Gesetz der Natur. Und sie,die größten aller Wölfe - die Thyren - hatten die Pflicht solch Ruf zu hören.

Das Rudel rennt...
Das Rudel rennt...
Floriane Salberg

Beitrag von Floriane Salberg »

Gold hatte sie eingepackt und bestig nun Schatz' Rücken.
"Nur kurz Zitronen in Bajard holen mein Schatz!"raunte sie dem Pferd zu.
Schon trieb sie das Tier an. Unweit der Postkutsche wollte Schatz ums Verrecken nicht weiter.
"Na komm schon da ist doch nichts"ermunterte sie das Tier und wiederstreben schritt es aus die Augen schnaubend geweitet.
Hätte sie nur auf ihr Pferd gehört ging es ihr durch den Kopf als sie mit dem Hinterteil zufürderst auf dem Boden landete. Schatz hatte sie abgeworfen? Was war mit dem Pferd heute nur los? Sie blickte auf ihren Foltermeister von Pferd und ihre Augen weiteten sich entsetzt. Zwei-Mann-große Bestien hieben mit ihren Klauen auf ihr Tier ein. Die Pranken schlugen klaffende Wunden,geifernde Fänge gruben sich in den Hals des Pferdes. Schreiend rutschte sie rückwärts. Neben ihr tauchte ein Kämpfer auf.
"Verdammt mach doch was das ist mein Pferd!"keifte sie diesen an.
Er stutzte und begann mit zwei weiteren zu diskutieren.
Silberwaffen sollten helfen...jedenfalls sagte man das.
"Na nu mach doch endlich!"schrie sie ihm förmlich zu"Nicht nur hinschaun!"

Dann krabbelt sie unter die Postkutsche alles weiter beobachtend.
Es waren wiederliche Bestien.Verformte Kreaturen die sogar aufrecht auf den Hinterläufen gingen.Die Augen glühten förmlich im Mondlicht und sie frassen das Fleisch IHRES Pferdes!!!

Endlich rührten sich die Kämpen und zückten silberne Waffen. Ein kurzes hin und her ehe....
...ehe der erste davon stob und schrie:
"Silber tut ihnen gar nichts!"
Friedolin von Tannhoeh

Beitrag von Friedolin von Tannhoeh »

Toericht! Dumm! Hatten sie keine Ahnung wie groß die Gefahr war oder war es ein an Todesverachtung grenzender Uebermut? Der Korporal entledigte sich langsam, von einem langen, zehrenden Tag muede geworden seiner Ruestung. Er fragte sich, ob seine Kameraden zuvor schon aehnlich kopfschuettelnd diese Narretei mitansehen mussten, oder ob einige wenige Tage Abstand schon genuegten, dass jede Vorsicht ueber Bord geworfen wurde. Eigentlich hoerte es sich nach einer ruhigen Arbeit an, bei der die Langeweile das groeßte Problem darstellen mochte, als der Oberst ihn und Rekrutin Mynt zum Wachdienst am Tor mitnahm. Einige Buerger die sich verspaeteten und anstatt sich eine Herberge zu suchen noch das Wagnis einer Heimreise auf sich nahmen. vielleicht auch kein Zimmer mehr gefunden haben. Nichts Weltbewegendes, aber sehr geeignet der Rekrutin zu zeigen, dass eben nicht alles was sie taten spannend war, dass es Dienste gab die eben verrichtet werden mussten ... jene Dienste eben, die nicht Anlass boten, sich durch scheinbaren Heldenmut auszuzeichnen und eben genau deswegen auch nicht so viele "Freiwillige" mit sich zogen. Aber mit manchem konnte man eben einfach nicht rechnen.

Uebermannsgroße Woelfe hiess es trieben ihr Unwesen, in Varunas Sueden sollten sie sich herumtreiben. Im Kastell hatte er gehoert, dass selbst Ritter und erfahrene Krieger, ja sogar Magier sich an diesen Wesen uebernommen hatten. Wieviel davon Geruechte waren und wieviel nicht, vermochte der Korporal nicht einzuschaetzen, aber dass man das Tor zur neunten Abendstunde schliessen liess, machte zumindest deutlich, dass der Truchsess die Bedrohung ernst nahm - und damit auch er. Zuvor noch hatte er bei der Torschließung eine Frau noch hereingelassen, die sich nur um einige Minuten verspaetet hatte. Er mochte ja pflichtbewusst sein, ein Unmensch war er deswegen noch lange nicht - und er hatte das Gefuehl, dass ihm ehrliche Dankbarkeit entgegengebracht wurde, Momente, wie sie immer seltener wurden, was auch so seinen Frust bei ihm hinterliess.

Und dann dieses muntere Treiben vor dem Tor, da ging es rein und wieder raus und wieder rein. Gewarnt hast Du sie. Gewarnt vor den Woelfen. Gewarnt sie koennten sterben. Was haben sie Dir gesagt: 'Sind ja nur wenige Meter zur Kutsche'. 'Halb so schlimm, bei dem was ich heute schon erlebt habe?' Einkerkern sollte man die, zum eigenen Schutz! War ihnen ihr Leben so wenig wert? Ging es ihnen vielleicht wie ihm selbst? Sahen sie nicht, dass ihm Falle, dass die Woelfe heute nicht unterwegs waren, die Straßen trotzdem unsicher waren, weil die Soldaten in der Stadt blieben, Raeuber und Gesindel freie Bahn hatten? Zu allem Ueberfluss veranstaltete man vor dem Tor auch noch etwas, das doch sehr an einem Tavernenabend erinnerte. Da wurde getratscht, herumgestanden - einer von den Reensdorfern hatte sogar ein Feuer in den Blumenbeeten gemacht, jedenfalls die ersten Anfaenge, bis er ihm ein schoenes Bußgeld auferlegt hatte. Haette man noch Tische aufgestellt und Bier ausgeschenkt, es haette ihn wahrscheinlich kaum mehr gewundert.

Irgendwie konnte er die Rekrutin verstehen, als sie bei all dem Treiben die Beherrschung verlor. Dass hier nicht alles lief wie es sollte, er stimmte ihr zu. Dass aber direkt an den Toren Gefahr bestand, er glaubte es nicht. Die Tiere an den Hoefen im Sueden haetten die Gefahr bemerkt, da war er sich sicher, sie haetten Laut gegeben und man waere gewarnt gewesen. Haette die Leute in die Stadt verfrachten koennen, notfalls mit Gewalt. Aber so, er zuckte mit den Achseln. Das wirklich makabere war ja, dass jene die auch nach der neunten Stunde rein durften, diejenigen waren die rauswollten, diejenigen die reinwollten aber nicht durften. Nicht das Betreten haette man ihnen verbieten sollen, sondern das Verlassen. Er sah aufund merkte, dass er inzwischen in der Herberge war, vor seinem Bett, er hatte nichteinmal gemerkt, dass er sein Zimmer aufgesperrt hatte. Er zog sich aus und legte sich aufs Bett starrte zur Decke.

Manche Entscheidungen erschienen ihm einfach nur noch sinnlos und haette er sich sonst innerlich darauf berufen, dass der Adel von den Goettern gewollt war und die Entscheidung also doch ueber jeden Zweifel erhaben sein musste, so hatte dieser Eindruck durch die Verhandlung heute Risse bekommen. Dass auch Silvan sich leichtsinnig ja toericht verhielt am Tor, mochte da ins Bild passen, auch wenn er ihn nie als dumm bezeichnet haette, wie es Katrina getan hatte. Sie hatte sowieso ein Problem mit der Disziplin, vor allem aber schien sie ein Problem mit Befehlen zu haben. Untauglich hatte er Rondrian heute attestiert. Untauglich, weil sie dickkoepfig war, einen eigenen Charakter hatte, einen ausgepraegten Charakter. Konnte man so einen Charakter brechen, wie Silvan meinte? Sollte man so einen Charakter brechen?
Siobhan Dandreon

Beitrag von Siobhan Dandreon »

Die Spuren waren teilweise nicht zu übersehen,

Kadaver von Tieren aller Art, gerissen wie von einem Löwen. Doch die Fährte daneben, war nicht die eines Löwen, sondern die mehrere Wölfe.

Nur waren es keine normalen Wolfsspuren, die sie im Wald südlich Varunas fand. Sie waren viel viel grösser, und tiefer, das das Wesen welches sie hinterlassen haben mag, mind. 2 Schritt und grösser sein mochte.

Ihr vierbeiniger Begleiter wurde immer wieder sehr nervös, wenn sie sich frischeren Spuren näherten. Und der Wald ansonsten war wie ausgestorben, als seien alle anderen Tiere geflohen.

Nur hier und da steckte ein Hase wieder seine Ohren aus seinem Bau.
Die Spuren endeten im Wald nahe von Bajard, hier vermischten sie sich zu unleserlichen Fährten, und dann schien der Weg ihr Ende zu sein.

Zumindest sah sie keine auf der anderen Seite des Weges wieder.

Seltsam dachte sie sich, als sie in den folgenden Tagen immer wieder im Wald zwischen Bajard und Varuna umherstreifte. Die Tiere kamen langsam wieder aus ihren Verstecken. Und die Spuren der Verwüstung verblassten.
Lailitia Elsgard

Beitrag von Lailitia Elsgard »

Eine Zeit lang hatte man nichts mehr von den Wölfen gehört und so hatten sich die meisten Leute wohl der Illusion hingegeben sie seien weitergezogen, zumindest auf Laila hatte dies an diesem Abend zugetroffen als sie nach Bajard gegangen war um eine Bestellung abzuliefern. Da sie Myra jedoch nicht gefunden hatte war sie wieder umgekehrt und überlegte gerade wann sie es stattdessen versuchen sollte, als die Büsche am Wegrannt wackelten und drei der riesigen Wölfe hervortraten.
Völlig überrumpelt wich sie erstmal etwas zurück ehe sie nach einem Ausweg suchen konnte. Ein Reiter kam des Weges und kämpfte sichtlich mit seinem Pferd, ehe er die Wölfe wahrnahm, doch ehe man sich versah waren er und Laila auch schon von den Wölfen umringt. Als diese sich auch noch zum Sprung duckten, reichte es Laila endgültig und sie versuchte irgendwie davon zu kommen. Alzuweit kam sie jedoch nicht, ehe sie etwas schweres im Rücken traf und sie kurz darauf zu Boden drückte. Als sie dann auch noch den Atem des Wolfes im Nacken spüren konnte und der Gesank seines Atems sie erreichte, war sie überzeugt es wäre aus mit ihr und konnte nur noch weinen.
Aus irgendeinem Grund schnüffelte der Wolf jedoch zunächst nur an ihr. Der Reiter, der inzwischen ebenfalls in Panik geraten war preschte in der nähe vorbei, als sie plötzlich einen kräftigen Druck auf sich spürte, ehe das Gewicht des Wolfes von ihr war.
Wieso Lebte sie noch? Lebte sie noch?
Nachdem sie sich ängstlich umgeblickt hatte stellte sie fest, dass wohl der Wolf dem Reiter gefolgt war, doch kaum hatte sie sich dazu überreden können sich aufzusetzen, kam er bereits wieder zurück.
Außer dass er an ihr nochmals schnupperte, tat er jedoch nichts.
Sie verstand erstmal gar nichts mehr.
Irgendwann rief ihr jemand zu sie solle herkommen und der Reiter war wieder da und half ihr zurück nach Hause.
Später erst fiel ihr ein das sie seinen Namen gar nicht kannte.
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Irgendwie herrschte Chaos.
Rafael war fast am Rande der Verzweifelung.

Man hatte vor Varuna einen Toten gefunden. Zerissen von den Wölfen.
Rafael hatte noch eine zufällig vorbeikommende Frau gebeten die Garde zu informeiren.

Dann ließ er eine Wolfsgrube ausheben, gut getarnt, in der Hoffnung einen jener Wölfe fangen zu können wie Silvan es vorgeschlagen hatte.
Immer kamen sie von Süden immer aus diesem Wald. Sie mussten einfach irgendwann hier wieder her kommen.
Darcey, er selber und Alexandre gruben, während Larius für die Äste sorgte, und Hudgar die Umgebung im Auge behielt.
Kamen sie nicht, wollte man sie suchen, ihrem Geheul folgen und sie Provozieren ihnen zu folgen.

Die Grube war fast fertig da kamen sie....
Das Rudel .. fünf konnte er zählen versuchte gar ihn und seine Mannen ein zu kreisen.
"Nicht schlimm... nicht schlimm..." dachte er solange sie Seite an Seite, der Nähe der Grube blieben, und dann eines der Tiere fangen konnten.

Dann jedoch kamen die Tiefländer, und mit ihnen dann irgendwie das Chaos.
Rafael wäre eigentlich froh jene zu sehen. Wusste er doch von deren Kampfkraft, achtete diese, doch war eben der sofortige Kampf hier nicht vorgesehen gewesen, sondern einfach das taktische Reizen der Wölfe um dann einen der ihren gen der Grube zu drängen.

Er löste sich sofort von seinen Leuten, suchte ein bekanntes Gesicht und fand es in Spjall, dem er sofort versuchte die Lage zu klären und auf die Falle aufmerksam zu machen.
Der Hühne verstand gab es an seine Leute weiter und doch ...
kam es dann bald zum Kampf.
Wer wen angriff vermochte Rafael nicht mehr zu sagen, aber eine gemeinsame Taktik war unmöglich.
Er schlug sich wieder zu seinen Leuten durch, wusste das Spjall und die Seinen ihnen den Rücken frei halten würde, und drängte mit den Seinen,
Einen der Wölfe... irgendjemand sagte das wäre das Alfa Tier gen Grube.
Warum und wieso dieser Wolf nun aus mehreren Wunden blutete vermochte er nicht zu sagen, doch die stille Hoffnung des wenigstens kleinen Erfolges blieb.

Und in der Tat ... noch während um ihn herum zwei andre Wölfe erschlagen wurden, krachte jener Wolf vor ihm in die gut vorbereitete Falle.
Der Triumph jedoch währte nicht sehr lang.
Gar ein Heiler noch versuchte jenem Tier zu helfen, doch war es zu spät.
Es ... oder ER verendete unter dessen Hände ...
Und wie die andren Beiden... verwandelte er sich unter ihren Augen zurück in einen Menschen.
Der Fluch !
Jene Frau bei Darna hatte Recht gehabt.
Verfluchte Menschen.
Sein Blick glitt hinauf zum Vollmond und er nickte nun als der den Zusammenhang zu glauben schien der damit verbunden war.

Kur noch schien es zum eklat zu kommen als die Bunjams begannen einen der Wehrwesen, nun in der Gestalt eines Menschen auseinander zu nehmen... gar Knochen zu lösen, ihren getöteten Jarl zu Gedenken, aber dem konnte man Einhalt gebieten.

Dann ließ Rafael die getöteten Wesen ins Kloster schaffen.
Larius einen Brief ans Regiment verfassen und Alexandre an das Kloster, und so ließ man die Nacht ausklingen.
Es war zu dunkel, sonst hätte Rafael noch überlegt Hunde auf die Spuren des sich zurückziehenden Rudels zu hetzen.
Aber seine Leute waren Müde, sie jetzt auf eine Horde Bestien zu setzen, hätte an einen Mord gegrenzt.
Vielleicht war die Spur am frühen Morgen noch heiß. Er würde einen Versuch mit Kiara wagen, und Verstärkung holen falls die Wölfin etwas finden würde.
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Der wenige Schlaf machte sich langsam bemerkbar. Grübelnd sah er ins Feuer, den Krug Wasser in der Hand wie einen guten Wein schwenkend.
Die Sache wurde immer Komplexer und eine Lösung war weit.
Jedoch war es ihm eine Willkommende Abwechselung, die ihn von seinen privaten Problemen und den Alpträumen des Vergangenen ablenkte.

Werwesen ....
Was hatten diese von Sturzensteins wirklich damit zu tun.
Ihrer Aussage nach könnte durchaus dieser Eduard De Alcoroir Auslöser dieses Fluches gewesen sein.
Er war der Berater der Familie gewesen, wollte um an Macht zu kommen um die Hand der ältesten Schwester anhalten.
Sein Werben jedoch wurde abgewiesen, und kurz darauf traten die Werwesen auf.
Dieser Alcoroir hatte das Problem der Familie gegenüber bagatellisiert, dem Volk jedoch erzählt die Familie kümmere sich nicht um sie.
Er hatte intregiert, um an die Macht zu kommen.
War er jedoch auch Auslöser dieses Fluches?
Hatte er die Macht oder gar die Kontakte für so etwas?
Aber vor allem die Skrupellosigkeit?

Vor Dreißig Tagen sollte das Problem dort aufgetreten sein, 20 Tagesreisen lag man von Varuna entfernt.
Sechs Personen waren es die zur Familie gehörten...
Galenia, Niamarie, Saraphine, Vivienne und Volcumar von Sturzenstein.
Dazu der Graf selber.
Waren es nicht auch fünf... oder Sechs die sie das erste Mal angriffen?
Waren es nicht fünf beim letzten Angriff und tötete man nicht drei davon?
Und waren es jetzt nicht alleinig Saraphine und Niamarie die er bisher im Schloss angetroffen hatte?
War das alles wirklich nur Zufall?

„Leg dich hin Schwesterchen und nimm deinen Trank.“
Hatte Niamarie zu Saraphine gesagt als diese erschöpft und echauffiert von den Erzählungen sich zurück ziehen wollte.
War das ein T rank zur Beruhigung? Zum Einschlafen oder gar mehr?
Niamarie arbeitete, wie sie selber sagte an einem Trank der das ... Leiden, lindern sollte, der den Fluch an sich aufheben würde.
Nur Zufall oder einfach nur Einbildung?
Vielleicht begann er eh schon überall Gefahren zu sehen.

Saraphines Verlobter war durch einen Biss selber zum Werwesen geworden.
Wer sagte denn das sie sich schützen konnte.
Er schüttelte den Kopf.
Eine Lösung musste her.
Vielleicht einmal jenen Damen die Pferde oder seinen Wolf zeigen.
Reagierten Tiere nicht instinktiv richtig?

Arenvir der für Silvan zu einem Treffen gekommen war, schlug ein Essen vor.
Ein Essen bei dem während des Auftragens der Speisen einem der Diener irgendwie ein präpariertes Messer, eine Gabel herabrutschen sollte und einen der Gäste damit verletzten sollte.
Ein versilbertes Goldbesteck ....
Nur wen sollte man dafür nehmen? Sarina? Sie würde sofort fluchtartig das Schloss verlassen... wohl kreischend wie immer, wenn man sie dafür auch noch schelten würde.
Er seufzte und ließt sich müde in seinen Sessel sinken.
Erst einmal musste er dem Grafen diesen Vorschlag von Arenvir unterbreiten. Dann würde man weitersehen.
Ein einfaches Abmetzeln der Werwesen wollte er nicht.
Was konnten Menschen dafür wenn sie verflucht wurden.
Eine Lösung musste her, und zwar dringend.
Denn der nächste Vollmond war nicht mehr weit entfernt
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Er fühlte sich wie gerädert, doch dank einer Feder ... in seiner Hand vermochte er zur Ruhe zu finden.
Nur eine Feder, doch bedeutete sie ihm so viel.
Wie lange hatte er nicht mehr daran gedacht. Wie lange nicht mehr sie in die Hand genommen.
Von Rehya geschenkt hatte sie ihm schon mal Hilfe gebracht.
Einfach das Wissen von wem es war, dabei ihre Augen ihr Lächeln zu sehen.
Zu Wissen sie war in Sicherheit, es ging ihr gut. ...
Das Alles verschafft ihm Ruhe und er hörte auf zu grübeln.

Zu viel war Geschehen.
Mit Silvan gemeinsam hatte man Arenvirs Idee aufgefasst und noch verfeinert.
Ein Essen wurde gegeben, mit Goldbesteck, Weihwasser, dazu geladen die Familie von Sturzenstein, bei der man nicht sicher war ob sie nicht vielleicht doch Werwesen waren.
Noch geladen war die Ritterschaft, Adler wie Reichsritter, und die Priester.
Allesamt waren eingeladne worden zum Essen, das von den Knappen der Ritterschaft bedient werden sollte.
Im Thronsaal sollte derweil Regiment, Allianz und Bruderschaft warten. Bestückt mit fünf goldenen Netzen und einigen Goldschwertern, sollte es zum Äußersten kommen sollten sie eingreifen.
Allianz und Regiment informierte Rafael, die Bruderschaft wollte Silvan übernehmen.
Um das Treffen im Thronsaal zu erklären wurde ein Schlichtungsversuch vorgeschlagen.
Nur das dann Dummerweise wohl niemand der Bruderschaft erschien.
Doch hatte man am Ende wohl genug Mannen.

Der Essaal selber sollte anfangs von Silvan selber magisch gesichert werden, doch erschien der Freiherr nicht. Es musste so gehen.
Beim Essen selber griff man auf einige Prüfungen zurück.
Seine Eminenzen Sandroval und Sanyarin Lefar, hatten das Wasser vorher geweiht mit dem nachgeschenkt werden sollte, dazu gab es als Hauptspeise, wählbar zwischen drei Gerichten, ein Gericht das eher etwas blutig ausfiel.
Und zur Krönung durfte Arenvir seinen eigenen Vorschlag in die Tat umsetzen.
Der Gräfin mit der Goldenen Gabel in die Hand stechen.
Das Weihwasser spuckte die Gräfin selber auch prompt aus, aber wohl weil es zu abgestanden war. Ein wirklicher Beweis war es nicht.
Sanyarins Gebet zum Essen und den Segen, ließen sie auch emotionslos an sich abprallen.
Von dem blutigem Essen wählte keiner und als dann Alexandre, Arenvir wie abgesprochen beim Essen anrempelte, und dieser mit der Gabel in die Hand der Gräfin stieß ... freilig nicht zu doll.. war das Chaos perfekt.
Niamarie von Sturzenstein hatte vorher schon den Raum verlassen... der Rest ihrer Familie folgte, und seufzend bat Rafael Arenvir hinterher.

Das Essen war gelaufen.
Die Anwesenden zogen sich ins Arbeitszimmer zurück um zu beraten.
Wirkliche Anhaltspunkte ob Teile der Familie Werwesen waren, gab es nicht.
Rafael wusste nicht ob er froh darum sein sollte.
Die Netzte hätten sie fangen nicht töten sollen, aber nun standen sie wieder bei Null.
Jemand schlug vor auf den nächsten Vollmond zu warten, in zwei Tagen und dann wieder die Schwerter sprechen zu lassen.
Unmöglich.
„Jeder der gebissen wurde, und mit Speichel der Tiere in Verbindung kam wurde selbst zum Werwolf. Das hieße unschuldige Menschen konnten dazuwischen sein die der Fluch getroffen hatte. Es musste eine andre Idee her.
Seine Eminenz schlug vor man wolle noch mal das Waldstück vor Varuna kontrollieren.
Und Rafael selber, bot an erneut Wolfsgruben zu graben.
Fallen mussten her, und dann konnte man die Netze in Gebrauch nehmen.
Auf eine gemeinsame Idee kam man nicht wirklich.
Und so zerstreuten sie sich.
Die Gemeinschaft und Rafaels Hoffnung auf irgend eine gemeinsame Lösung, bevor es wieder Vollmond wurde.
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Zwei Tage waren es noch bis zum nächsten Vollmond.
Ein Plan musste her. Ein Plan der Erfolg versprechen konnte.
Alle Töten?
Das wäre nicht im Sinne der Temora, das Mitgefühl mit jenen Kreaturen die einem Fluch einheim gefallen waren.
Ein Gegenmittel musste gefunden werden. Dieses schafften die Alchemisten und Heiler des Landes jedoch nur wenn man einen der Werwesen fangen würde.
Doch wie sollte man dieses schaffen.
Die goldenen Netze fielen ihm ein... eine Falle stellen aber wie.
Mit einem Köder ...
Niamari fiel ihm sofort ein. Die Werwesen würden sie haben wollen, aber sie waren zum einen nicht dumm... zum andren konnte und wollte er die Baroness nicht in Gefahr bringen.

Die Lösung fiel ihm am Abend ein, als er mit Oberst Toberen und Oberstleutnant Kabo zusammensaß und ihnen den Plan darlegte.
Constance von Dragenfurt würde, so es klappen konnte, einen Lähmungsgift entwerfen das stark genug war um die Wesen zu betäuben...
Dann sollte man als Lockvogel eine Frau wählen die man wie Niamarie herrichtete, ihre getragende Kleidung ihren Duft, Alindra Feruin vielleicht, sie würde sich auch mittels Magie in Sicherheit bringen können, und sie könnte somit fast ungefährdet als Niamarie auftreten.

Die Werwesen kamen immer aus dem Wald vor Varunas Haupttore.
Dort eine Falle vorher herrichten... eine Wolfsgrube oder Schlingfallen ... dazu das Gift von Hochgeboren von Dragenfurt, die Goldenen Netze ... das könnte klappen.

Oberst Toberen schien dem Plan nicht abgeneigt, doch würde er nicht da sein und überließ Oberstleutnant Kabo die Angelegenheit.
Jener wollte darüber erst noch nachsinnen bevor man die Wachtmeisterin befragen würde ob sie geneigt war den Lockvogel zu spielen.
Man einigte sich darauf das Rafael warten würde bis sich der Oberstleutnant bei ihm meldete.
Rafael hoffte das das bald sein würde, von der Wachtmeisterin selber glaubte er das sie diese Aufgabe sicherlich mit Freude ausführen würde.
Er hoffte das die Überlegung des Oberstleutnant zu deren Gunsten ausfallen würde.
Zwei Tage noch ...
Man konnte nur warten, doch zwei Tage waren nicht viel um die Fallen vor zu bereiten.
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