Serras (Sklaven) sind eine Ware die man benutzen kann

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Lusia

Serras (Sklaven) sind eine Ware die man benutzen kann

Beitrag von Lusia »

In den Nächten, wenn alles schläft, oder an Tagen an denen alles weg sind, begiebt sich Lusia zu den Zellen, wo Dasan und Cyn eingesperrt sind. Wie gewöhnlich zieht sie ihr Schwert und fängt an, auf die Gitterstäbe einzuhämmern, so entsteht ein penetranter, dumpfer Ton des Metalles. Unfreundlich werden so die beiden Serras geweckt und aus ihren Zellen befördert.
Ohne viel worte zu verlieren bringt Lusia die beiden in den Keller, so sie ihre, wie sie es nennt, "Lehrstunde" beginnt.

"Mir wurde von Xinthra aufgetragen Xin zu belehren, ihr den Umgang mit Serras zu erlechtern, ich muss das tun, für Cyn und für die Gemeinschaft" Versucht sie sich in Gedanken zu Motivieren, ihre Schwester zu belehren, vieleicht auch unfreundlich zu ihr zu werden. So nimmt sie ihre Peitsche zur Hand, nein nicht um die beiden grundlos zu prügeln, mehr zur sicherheit und zur Abschreckung. Mit Strengen worten befiehlt sie Dasan sich in die Ecke zu stellen, wo er auch hingehört. Danach dreht sie sich Cyn zu, kurz lautlos Seuftzend, ehe sie spricht
"Los gib trage ihn auf sich in die andere Ecke zu stellen!" Auch wenn die Aufträge Sinnlos erscheinen, so erhofft sich Lusia, das es für Cyn langsam aber sicher "Normaler" wird die Serras herumzukommandieren.
Wie auch in den Tagen zuvor fragt sie Cyn nach dem Sinn dieser Aufgabe, warum sie das tun solle,
warum ich ihn so hart Bestraffe
warum ich sie dazu Zwinge ihn diese Aufträge auszuführen.

und wie in all den Nächten zuvor antwortet Lusia so abschweifend wie möglich "Merkst du nicht, dieser Hund ist nicht lernfähig" oder "Es ist ein Mann, den muss man anständig erziehen!" oder "Schau ihn doch an, wie er erbärmlich rumhuscht wenn ich ihm etwas sage, so sollte er sich auch dir gegenüber verhalten"
Die Aufgabe ist nicht leicht zu bewältigen, "Ich darf kein Mitleid haben, sie muss das tun" unterstüzt sie Gedanklich ihre Worte.
Nachdem Cyn den Serra in die andere Eckte gestellt hat,
ihn dort gefesselt hat,
ihn angeschriehen hat,
ihn belehrt hat,
und letsten endes ihn wieder entfesselte und in die Zelle brachte,
ging Lusia mit Cyn abermals in den Keller um mit ihr zu reden.

Streng schaut sie Cyn an und denkt sich dabei "bitte lern es endlich, ich will das du Lernst und wieder meine vollwärtige Schwester bist." danach öffnet sie ihren Mund und setzt mit ihren standartisierten worten an:
"Gut gemacht..." Zuest ein Lob und danach die belehrung, errinnert sich Lusia, nach einem Kurzen Gespräch,
über den Abschaum von Männern,
wie schön es die Serras bei uns haben,
wie nichtwertig die Männer sind,
was wir alles für vorteile haben mit der haltung von Serras,
bei dem vorwiegend Lusia spricht, stellt sie ihre abschliessende frage, welche sie immer und immer wieder stellt und stellen wird

"Sag mir, wofür sind die Männer da?" oder "Was hältst du von Männern?"

und wie jedes mal hofft Lusia so sehr, das Cyn aufrecht, ehrlich und selbstsicher die richtige Antwort gibt....
Cynthia Nair

Beitrag von Cynthia Nair »

Cynthia sank in ihrer Zelle zusammen, erschöpft und müde, die Knochen taten ihr weh und sie fühlte sich so ausgelaugt und erschöpft wie jeden Abend in den letzten Tagen. Eigentlich hatte sie gedacht und auch gehofft dass ihr Körper sich auf die plötzliche harte Arbeit besser einstellen würde, eine gewisse Routine entwickelte und alles im Endeffekt etwas einfacher fiel aber dem war nicht so, ganz im Gegenteil, sie fühlte sich nur noch ausgebrannter und kaputter als die letzten Tage, auch wenn sie nicht viel mehr an Arbeit abgewickelt hatte als für gewöhnlich. Sie sank auf der kleinen Pritsche zusammen, drückte sich an das warme Holz als wäre es eine willkommene Erholung auch wenn ihr Verstand sie dafür schelten wollte sich schon jetzt mit dieser Situation zufrieden zu geben, aber noch weniger wollte sie bereitwillig und freiwillig schnell aus dieser Strafe herauskommen. Ja eine Strafe war es, eine Prüfung, eine Prüfung die sie bestehen würde, auf die eine oder andere Weise, das Endergebniss kannte sie noch nicht und vielleicht würde sie es auch erst dann erkennen wen es soweit sein würde.
Eine Serra war sie, eine Sklavin um es mit anderen Worte zu sagen, eine Sklavin derer Menschen mit denen sie noch vor einiger Zeit einfach so zusammen gelebt hatte und nun bediente sie ihre „Schwestern“, erfüllte ihnen jeden Wunsch den sie hatte, verrichtete die Drecksarbeit und lebte in dieser kleinen Zelle. Wie war es dazu gekommen? Um es kurz und einfach zu sagen sie hatte sich gegen den neuen Sklaven ausgesprochen, sie hatte sich geweigert die Haltung von Sklaven zu akzeptieren, eine Tatsache die sich gegen alle ihre Ideale zu richten schien, man konnte sich nicht einfach so über andere Menschen erheben, nicht ohne einen guten Grund, und die Tatsache dass Männer Männer waren galt für Cynthia nicht.
Xinthra und sie waren aneinander geraten, sie hatte ihren ganzen Unmut der Anführerin entgegen geschleudert und ihre jetzige Situation war die Antwort auf ihr Verhalten, sie wurde zur Serra degradiert, sie sollte eine Weile als Sklavin leben um „verstehen zu lernen“ wie immer das aussehen sollte und nun war sie in dieser Lage.

Die andern Schwestern reagierten auf diese Situation unterschiedlich, während die meisten der ganzen Situation eher zögerlich und unwohl näheren gab es da zwei krasse Gegenseiten. Zum Einen war da Tajara die über die Lage ihrer leiblichen Schwester alles andere als glücklich war und oft schon kurz vor dem Ausrasten war (und ironischerweise von Cynthia zur Ruhe gemahnt wurde) und dann gab es da noch Lusia, von welcher Cynthia anfangs gedacht hätte sie hätte Spaß an der ganzen Situation und sie nutzt es aus eine ranghöhere Schwester unter sich zu haben.
Doch es zeigte sich recht bald dass dem nicht so war sondern dass die Kriegerin nur eines tat; Xinthras Befehle ausführen und das mit einer Gehorsamkeit und Disziplin dass Cynthia sie manchmal schon etwas bewunderte, sie tat alles was Xinthra sagte, sie behandelte die degradierte Heilerin tatsächlich wie einen Sklaven, ließ sie hart schuften und schien auch sehr erpicht darauf diejenige zu sein die Cynthia am Ende davon überzeugte dass die Männer tatsächlich gute Sklaven abgeben würden, aber Cynthia würde es ihr und Xinthra nicht so leicht machen. Natürlich, sie könnte lügen, einfach sagen sie würde verstehen und dann wieder ihren alten Rang einholen aber das wollte sie nicht, dafür war ihr Stolz zu groß. Sie hörte Lusias Worte zu, führte ihre Befehle aus und versuchte immer wieder den Sinn dahinter zu erkennen, aber ganz gleich was sie tat sie sah darin nur den Versuch sie abzustumpfen, sie zu manipulieren und das würde sie nicht so einfach zulassen. Wenn die anderen sie unbedingt überzeugen wollten dann sollten sie sich anstrengen, sie würde entweder als Gewinnerin aus dieser Strafe hervorgehen die am Ende im Recht war und die man nicht ändern konnte oder als jemand die von dem Gegenteil überzeugt wurde und konform mit diesen neuen Verhalten der Schwestern war. Und je nachdem wie sehr sich ihre Schwestern anstrengten war sie auch noch Sklavin, bis sie verstanden hatte nach ihrer Meinung.

Müde kauerte sie sich zusammen, die Augen fielen ihr vor Erschöpfung zu und sie spürte die schmerzenden Knochen. Die Nächte auf der Pritsche waren alles andere als erholsam und eines wusste sie; Morgen würde sie wieder mit Kopfschmerzen erwachen wenn Lusia die Klinge gegen das Gitter schlug. Es war alles andere als angenehm, so ein Sklavenleben.
Lusia

Beitrag von Lusia »

und der morgen kam, warscheinlich schneller als es Cynthia lieb war!
Denn Lusia stand schon mit den ersten Strahlen der Sonna vor den Zellen, hämmerte mit dem Schwert an die Gitter und liess den Raum vom Metallischen gedröne erzittern.
Nicht lange und die beiden Standen in ihren Zellen, bereit zu arbeiten, bereit zu beweisen, das sie etwas zu essen verdient haben.

Die erste Aufgabe an jenemd Morgan war einfach formuliert, Cynthia erntet die linke hälfte des Feldes und Dasan die rechte hälfte.
Beide begangen die Arbeit gleichzeitig, Lusia stand an ihrem Platz und musterte beide Aufmerksam, in ihrer Hand ruht wie gewohnt die lange Peitsche, dere Nutzung sie nicht zögern würde.

Dasan gehorchte und fieng an zu Arbeiten, ein Kraut nach dem anderem, wofür man die braucht scheint ihm egal zu sein, er Pflückte und Sammelte. Danach Ordnete er alles schön Ordendlich ein, so wie Lusia sich das wünscht und fertig war die Arbeit.

Ganz anderst sah es bei Cynthia aus, ersteres Zupfte sie vorsichtig das erste Kraut heraus, musterte dies sorgfällitg, ehe sie nickte und den ganzen vorgang wiederhohlte. Dadurch hatte sie verständlicher weise einige Zeit länger als Dasan. Was Lusia dann auch als beispiel brauchte.

"Siehst du! Männer können viel schneller Arbeiten, wenn sie unter Druck sind. In der selben Zeit hat er auch noch den Stall ausgemistet!"

Und erneut wie nach jeder Arbeit, wie nach jedem Gespräch, nach jeder Aufforderung hoffte Lusia innig <Bitte lern es endlich! Bitte gibt mir die richtige Antwort!>

Eigendlich wäre es so einfach, Cynthia müsste nur begreifen, dass dies keine Prüfung ist, keine Straffe, sondern die Realität! So lange sie ihrem Rang als Schwester nicht bewusst ist, wird sie in der Stellung des Serras bleiben!
Sie musst doch nur zeigen das ES der Serra ist und nicht sie!
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