Zeit des Lebens und Lernens

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Esgaron
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Zeit des Lebens und Lernens

Beitrag von Esgaron »

Esgaron hockte über den dicken Wälzern die er sich in der Bibliothek der Schwertwacht zusammengesucht hatte, Gesamtwerke über Anatomie, Alchemie, Gifte, Antiseptika... allerlei hatte er sich zusammengesucht um herauszufinden was nützlich war und was nicht.

Vor wenigen Tagen hatte er sich bereit erklärt eine junge Heilerin auszubilden, er hatte sie in Varuna auf dem Marktplatz getroffen auf der Suche nach einem Heiler, als er sie weiter fragte stellte sich heraus das sie einen Mentor suchte, Esgaron war sich zwar bewusst das er solch einer Aufgaben noch nie gegenüber gestanden war doch war er zuversichtlich ihr helfen zu können, und nahm sie in die Lehre.
So vielversprechend sie war, so musste sie dennoch viel lernen, doch er war sich sicher sie würde es schaffen... er packte ein Buch das gewiss an die 4 Kilo wog beiseite und brummelte. Damals hatte er diese Bücher alle selbst gelesen und wunderte sich was dort alles geschrieben stand, vieles hatte er vergessen und für vieles hatte er andere Lösungen gefunden die seiner Meinung nach besser waren, doch sollte Angelina selbst entscheiden ob sie die Wege der Bücher abändern oder übernehmen würde.
Informationen die Esgaron wichtig erschienen schrieb er heraus, pauste Bilder ab, trocknete Kräuter und legte sie einem kleinen in LEder gebundenen Einband bei auf dessen Seiten er alles schrieb was seines erachtens nach wichtig war, er saß nun schon seit einigen Stunden hier in der Bücherei und hatte bereits mehr als die Hälfte des kleinen Ledernen Buches vollgeschrieben, Rowing hatte ihm gesagt er solle wert auf die Ausbildung seiner Schülerin legen und das hatte er vor.
Angelina Tjorven

Beitrag von Angelina Tjorven »

Sie kann sich noch genau an die erste Begegnung mit dem Fähnrich der Bruderschaft erinnern.
Ihre Blicke wanderten suchend über den riesigen Marktplatz als ihr Augenmerk einen Mann in strahlend weisser Robe erfasste, welcher am Brunnen stand, in seiner Rechten ein Fläschchen zur Hand. Sie konnte nicht definieren was er dort tat, doch trat sie näher zu ihm heran, neugierig und noch etwas zurückhaltend begannen die Gespräche mit ihm.
Sie ließen sich auf den Bänken vor dem Brunnen nieder, verkampft und von Schüchternheit umschlungen saß sie da. Doch lockte er sie aus ihrer Haltung während er einige Fragen an sie stellte. Sein Wissen war groß und sie versuchte sogut wie möglich jene zu beantworten.
Es war ihr wichtig einen erfahrenen Heiler zu finden, der sich in Anatomie und ebenso in der Alchemie, mit Giften und Antiseptika auskannte und der es auch wirklich ernst meinte es ihr zu erlernen. Ihr Wissen in diesem Handwerk trug noch nicht allzu viele Früchte.

Angelinas Glaube, auch der war für Esgaron wichtig zu erfahren. Für ihn zählte er am meisten, ob sie auch bereit wäre für einen Anhänger des Phanters die Wunden zu versorgen.
Wieso sollte sie dies tun? Einem Feind wieder auf die Beine zu helfen wäre das schlimmste für sie. Die Entscheidung lag allein an ihnen Alatar zu dienen und durch ihn die Waffen gegen Uns in Schlachten zu erheben. Niemals würde sie diesen Menschen ihren Mitleid preis geben. Sie waren sich dessen bewusst auf was sie sich einlassen würden!
Einem Diener Alatars zu helfen käme ihr keineswegs in den Sinn, niemals würde sie daran denken solch einen Fehler zu begehen...

Sie brachen auf einen Heiler zu suchen, denn er gab sich ihr nicht preis wer er war - nicht in diesem Moment.
Er begleitete sie gen Osttor, dort verließen sie die Stadt Varuna und folgten dem Weg in Richtung der Taverne "zum Meeresblick". Einige Schritte danach erstreckte sich bereits das Anwesen des besagten Heilers. Seltsam war es, denn der Fähnrich hatte ohne Erlaubnis Zutritt zu dem Haus. Kurz darauf verschwand er auch schon hinter den Türen, um ihn zu holen, doch kam Esgaron nach wenigen Herzschlägen wieder, lugte zwischen dem Türspalt hervor und erklärte ihr das er der Heiler der Bruderschaft wäre. Oh ja, sie glaubte ihm! Er konnte sie gut hinter das Licht führen, aber die Situation war zu lustig um ihm deswegen böse sein zu können.
Mit kleinem Abendmahl in seinem Garten ließen sie sich noch einmal für ein zwei Gespräche auf den Bänken nieder.

Nun durfte sie entscheiden, ob sie ihre Lehre in seine Hände legen möge...
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