Die Schwarze Zeit und seine Rückkehr, Toshgrum Eisenkiefer.

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Toshgrum Eisenkiefer

Die Schwarze Zeit und seine Rückkehr, Toshgrum Eisenkiefer.

Beitrag von Toshgrum Eisenkiefer »

Man ist das dunkel und feucht hier drin, gibt es hier kein Licht.. Oh man diese Kopfschmerzen.. Hat hier denn keiner ein ordentliches Bier?
*Toshgrum schaute sich um, überall suchte er das Licht.. Obwohl er der Meinung war das er ziemlich gute Augen besaß.. Schien es so als koennte er wirklich nichts sehen*
Verdammtes Spitzohrengesäß, wo komm ich denn hin.. Ohne Bier.. Kein Augenlich und nun sitze ich hier in einer dreckigen Höhle.. Das muss Spitzohrenterrain sein..
*langsam versuchte er sich zu regen, doch seine Muskeln schienen wie verzerrt und gelähmt, sein Kopf ward fixiert an einer Steinernenwand und ständig tropfte regelmäßig ein wenig Wasser auf dessen Gesich.. WASSER! Er schüttelte sich und mit aller kraft versucht er der Lage Herr zu werden. Doch die Kraft schien ihm nicht auszureichen.

Schweig Zwerg, schweig und du könntest eines Tages hier raus kommen.

*schien es leise von vorn zu kommen. Tosh hatte das Gefühl er würde seine Augen so weit es ging aufzuhalten und doch konnte er nichts sehen. Es war ihm Schwarz vor Augen und all seine Anstrengungen konnten daran wohl nichts ändern.

Verdammter Pantherfraß! Zeig dich mir du Ehrenloses Weingewürm! Stell dich mir wie ein Mann, nicht wie ein Schlitzäugiger Entenfänger!

*Er konnte nicht sehen, schier erregt wirkte der vermummte mann, seine Lippen spitzen sich zu beiden Winkeln an. Höhnisch betrachtete er den Stämmigen und athletisch wirkenden Kleinwüchsigen, dessen Bart schon voller Dreck bis zur Erde ragte.*

Du würdest deinen Anblick nicht trauen kleiner Mann, deine Rüstung habe ich entschärft und dein Wut und dein Zorn würden größer werden. Wenn du sehen würdest wie aussichtslos deine Situation ist.
Wunder dich nicht wenn du dich nicht bewegen kannst, er seit vielleicht in gewisser form gegen Magie resistent.. Aber auch ihr seit nicht unverwundbar, nur weil ihr Literweise euer Bier reinkippt.

*leise lachte der Mann daraufhin und Tosh verstummte eine kurze Zeit lang*

Was hast du mit mir vor du elender Sohn einer Bartlosen Langstelze!

Nichts… gar nichts.. Aber keine Angst.. Zu essen wirst du bekommen, Wasser und Brot.. Ich hoffe das reicht dir!

*wieder wurde Tosh klar das es nicht lustig war und das schallende Gelächter seines Peinigers wurde lauter und lauter, doch nach einigen Minuten schien er wieder allein im Raum*

Tage vergingen so, Ewigkeiten lies man ihn allein und kurz stattete man ihm stets einen besuch ab um ihm Wasser und Brot zu geben und ein wahrlich kleines stück Fleisch.
Bier verlangte er, doch das wollte man ihm nicht geben.
Anfangs sträubte er sich davor.. Wasser.. Brot … Welcher Zwerg sollte denn so eine Qual überleben?!
Doch er wollte nicht sterben, nicht in seinen noch Jungen Jahren wie er dachte und quälte sich dieses zeug mit viel Ekel und Widerstand hinunter.

Die Zeit ward fuer Tosh kein begriff mehr, er konnte sich nicht erahnen wie spät es war und noch weniger welcher Tag.. Doch er wusste es waren Monate.. Vielleicht waren sogar schon Jahre vergangen.. Er fühlte sich zunehmends schlaff, sein Koerper war wund und sein Bauch war kein Bauch mehr.. Er konnte nicht fühlen wie es um diesen stand, doch er bemerkte eine klare Änderung seines Gewichts. Wenn man ihn sah, würde man sehen wie schwer er darunter gelitten hatte.. Denn er sah nicht aus wie ein Zwerg, eher wie ein kleinwüchsiger Mensch mit viel haar und einem überdurchschnittlichem Bart.
Seine Augenlider waren tief gefallen und die Narben aus längst vergangenen Zeiten hatten aus diesem vermärgeltem Zwergen wie ein Zombie aussehen lassen.

Er träumte Abends von Biergelage, Orksverklopfungen und seinen alten Freunden aus Nilzadan. Cirmias würde ihm beistehen dachte er. Cirmias war jener, welcher ihn doch einst zum Leben zurück brachte als er dem für einen Menschen doch recht starken Krieger gegenüber stand in den Höhlen seiner Heimat.
Khargosch Hammergrund, der alte Drecksack würde sicher auch mit ihm ein Bier trinken wollen wieder.
Arghromyk, der junge Wühler der Feuerklingen und doch Thronnachfolger dieser Ehrenhaften Sippe, wie gern hätte er ihm gerne noch einmal dessen Mundwerk poliert und das Training an Steinwänden fortgesetzt.
Thorgal Mithrillbolzen, naja.. Der wahr ihm nie so ganz geheuer.. War schon Hexenwerk dieses Armbrustzeugs.. Tosh erinnerte sich genau an dessen erstes aufeinandertreffen in der Nilzadantaverne.. Glaubte er doch wirklich nicht daran das er dieses Werkzeug beherrschen könnte.. Und doch traf er aus guter Entfernung den Tonkrug auf seinem Kopf.. Gefüllt mit Bier.. Lustig war es allemal.
Dulgor Eisenkiefer, sein langlebiger vertrauter Bruder.. Wie gern hätte er wieder ein paar langbeiner in den Tavernen von Berchgard oder Bajard unter die Tische gesoffen..
Grim Hammergrund, diskutierfreudiger Hund und doch ein tüchtiger Axtschwinger.. Wie gern hätte er auch mit ihm die Unterwelt mal wieder unsicher gemacht.
All die Kameraden, die Stammtischparolen der Zwergentreffen und die heißen Kaempfe in den Höhlen vor Nilzadan. Der durchbruch nach Nilzadan, der Höhlenbau nach Lameriast.. Wie lange hatte er mit Khargosch davor gestanden und die Steine gesprengt..

Tosh verfiel in tiefe Depressionen über diese Zeit, auch wenn er es versuchte im Innern zu belassen.. Bemerkte man seine trauer auch äußerlich.. Denn aus dem einst doch recht prachtvollen Zwergen in glanzvoller Rüstung, Heerführer und Ausbilder der Wühler.. War er nun alles andere.. Alles andere was er hasste und verspottete.. Vielleicht wollten seine Peiniger genau das und nun hatten sie es geschafft.

Eines Tages, tosh vermochte nicht einmal mitbekommen das man ihn den Schaedel fast schon einschlug mit einem wuchtigen hieb einer Holzkeule.. Schaffte man ihn entlich in die nähe seiner Heimat..
Bedacht darum das die Gardisten gerade ihr Pausenbier trunken, zerrten sie den Zwergen vor das Tor.. Und ein Raunen und gemunkel sollte kurz darauf durch die Stadt gehen.
Zuletzt geändert von Toshgrum Eisenkiefer am Donnerstag 14. August 2008, 17:29, insgesamt 1-mal geändert.
Murgrim Hammerfaust

Beitrag von Murgrim Hammerfaust »

Ja, das war ein guter Tag!!
Murgrim ritt gerade auf seinem Steinbeißer zurück nach Nilzadan und war guter Dinge. Hatte er doch einen überaus einträglichen Handel mit den Langbeinern geschlossen. So könnte es ruhig öfter laufen dachte er bei sich.
Umso mehr schockierte ihn das was er kurz vor den Stadttoren erblicken musste. Da lag doch tatsächlich ein Zwerg auf dem Boden. Mit nacktem Oberkörper, nur eine zerfetzte Hose hatte er an. Man konnte die Qualen die dieser wohl erlitten haben musste deutlich erkennen. Ausgemergelt, schmutzig und Wunden am ganzen Körper. Eilig kletterte Murgrim von seinem treuen Reittier und kniete sich neben den Zwerg.
Hmm, immerhin atmete dieser noch, und als Murgrim ihn ansprach bekam er sogar Antwort. Irgendein Zauber schien Toshgrum daran zu hindern sich zu bewegen. Zu Murgrims Verwunderung verlangte dieser als erstes nicht nach einem Heiler sondern nach Fleisch und Bier!! Doch leider konnte er sich nicht bewegen und so musste Murgrim ihn füttern und das Bier einflößen.
Unschlüssig wo nun auf die schnelle ein Priester oder dergleichen zu finden sei machte sich Murgrim wieder auf den Weg an die Oberfläche. Die Langbeiner kannten sich besser mit der Magie aus und würden vielleicht einen Weg finden den Bann zu brechen. Cirmias sei Dank dauerte die Suche nicht lange. Gerade an der Oberfläche angekommen stieß Murgrim auf ein älteres Exemplar eines Langbeins, mit grauem Haar und langem Bart. Natürlich nicht zu verlgeichen mit dem eines Zwergs, aber dennoch beachtlich. Dieser dicke Mann war offensichtlich ein Priester des Horteras und gerade auf den Weg in den Unheilsberg gewesen.
Tithus Hemmel war sein Name, und er erklärte sich natürlich sofort bereit den Söhnen Cirmias' zu helfen. Und so machten sich beide auf den Weg in den Berg.
Tithus Hemmel

Beitrag von Tithus Hemmel »

Der gemütliche Nachmittagsspaziergang entwickelte sich, wie es eigentlich recht häufig für den Priester war, zu einer Sache die so nicht geplant war. Jaja, der Sternenvater führt ihn eben oft auf Pfade, die er nicht dachte zu beschreiten, so war es auch als der Zwerg vor ihm stand und ihn um seine Hilfe bat.
Nun, die Kinder des Sohnes, quasi des Horteras Enkel, wenn man es ganz streng nehmen wollte ließ man nicht im Stich, zumal Titus ja auch für seine Schwäche für gutes Bier bekannt war - und die Kurzbeiner hatten eben das beste davon. So ließ er sich durch die Stollen der Miene führen bis sie an den Rand der Zwergenstadt kam wo bereits der Patient wartete - dieser stellte sich als Toshgrim vor - jener Zwerg der ihn rufen ließ nannte sich Murgrim. Nun. Gleichwohl, war die Magie die auf dem Zwergen anhaftete alles andere als erfreulich, disharmonische Klänge nannten die gelehrten Pinkel sowas, Titus nannte es das "schlechte Gefühl" - und das vermochten wohl am ehesten Blauhäute oder Templer des Panthers zu wirken.
Erst einmal galt es die anströmenden mismutigen zwerge zu beruhigen, schließlich war sich Titus bewusst, dass er zum Kreis der Verdächtigen zählen würde, würde er nicht beschwichtigend klarstellen, dass er geschickt wurde, um diesen Fluch zu lösen.
Er bat - nachdem er wusste was zu tun war um einen Kleriker des Cirmias. Dies war auch notwendig, denn so würde es Titus erleichtert diesen Fluch zu nehmen, den vermutlich irgendein Lehrling des Panthers im Übereifer auf ihn sprach - viel zu schlampig um nicht dagegen wirken zu können aber ernstzunehmen genug um dieses Wirrwar aus dem Körper Toshgrims zu verbannen. Doch hierfür sollte ein Anwesender der Priesterschaft zugegen sein, sodass das Wirken des Horteras auf Cirmias überginge und Titus so diesen Segen auf ihn übergehen lassen konnte. Ein Unterfangen, welches Titus geläufig war, welches er jedoch noch nie praktiziert hatte. So konnte er aelbst nur auf dessen Erfolg hoffen.
Toshgrum Eisenkiefer

Beitrag von Toshgrum Eisenkiefer »

Toshgrum fühlte nur noch wie sein Koerper anfing zu beben, das Gefuehl welches aufkam wie ein Gewitter und ordentlicher Ritt auf einem Steinbeisser durch die Stollen seiner Heimat. Das beben seines Geburtstags, so fühlte es sich an als der Strom des Priesters, verstärkt durch die Gebete eines angehenden Zwergenpriesters.
Als Magie versuchte, Magie auszusperren und die reine Boshaftigkeit - geboren aus den Seelen derer des Panthers versuchte diese Kraft zu trotzen. Der Wille Tosh´s, seinen Koerper wieder zu erringen.. war groß und die Hilfe seiner Brüder kam gelegen und voller Eifer.
Solch eine Herausforderung hatte er noch nie zu bewältigen, er war ein Mann von Taten - lies oftmals schon Fäuste sprechen und sein Maul hatte auch schon einiges errungen. Doch dies war Sache des Geistes, nicht die beherrschung Schmerz zu verdrängen wenn man den Kopf gegen eine Mauer rammen würde - eher die Geistige Kraft dieses wütende etwas in seinem Koerper zu verbannen.
Er wollte Energie wieder erringen, er wollte sich wieder Stellen koennen und sehen.. Bier trinken und Fleisch essen so viel er wollte.
Als Murgrim ihm dann auch noch zu allem wirklich Bier einfloß, schien die Kraft stark genug das in Chaos geratene Lied wieder zu ordnen.
Tosh war erleichtert als er das schimmernde Licht vor Augen sah, welches durch die Gebete Murgrims und dem dicken tithus entstand.. als das Dunkle aus seinem Koerper schwindete.. immer mehr formte es sich und blendete seine Augen so stark.. das er sofort Kopfschmerzen bekam.. fest kniff er die Augen zusammen und freute sich innerlich.. er freute sich auf seine Heimat und sein nächster Abend sollte ein Trinkfest sondersgleichen werden..
Mognar Hammergrund

Beitrag von Mognar Hammergrund »

Der Abend hatte gut begonnen. Einen Humpen nach dem Anderen hatte er in der Bauhütte gekippt und dabei völlig das anstehende Gebet verdrängt. Die Schar der Priester, die einst die Bauhütte gefüllt hatte, war auf nur wenige Individuen zusammengeschrumpft und somit ließ man sich Zeit bis zur Mognars Weihe, die den Beginn eines neuen Lebensabschnittes bedeuten würde.
Ein paar Tage mehr oder weniger- das hatte für einen Zwergen keinen Belang.
Gut' Ding will eben Weile haben.
All die Weisheit, die Asgarosch seinem Exilschüler eingetrichtert hatte, schien nutzlos angesichts der Tatsache, dass ein Priester vor allem Erfahrung brauchte, um sein Amt auszuüben. Die rudimentär veranlagten priesterischen Fähigkeiten waren noch völlig unausgereift und Mognar hätte nicht geahnt, dass der Tag heute zur Feuertaufe werden sollte.

Als Mognar wieder ziellos durch die Stadt wanderte- noch immer etwas erheitert und angetrunken durch das gute Bier der Bauhütte- traf er Vilbur Knochenbrecher, einen freundlichen Zeitgenossen und hilfsbereiten Bruder. Dieser bat sofort um Mognars Hilfe: Ein Bruder sei von einem Pantherdiener verletzt worden und man musste Mognar in diesem Falle nicht zweimal erklären warum man hier keine Zeit verlieren durfte.
Mognar erinnerte sich nur ungern an die Vergangenheit:
Zu viele tapfere, kräftige Krieger ließen vor etlichen Jahren bei der Verteidigung der Bergfestung ihr Leben, als die Horden des Panthers die Stadt zu stürmen versuchten.
Zahlreiche mutige zwergische Verteidiger wurden von bösen Flüchen der Alatarpriester getroffen und auch wenn sie sich dennoch tapfer zur Wehr setzten, konnten ihre erschlafften und kraftlosen Glieder kaum noch Waffen schwingen, so dass sie von ihren Feinden wie Vieh abgeschlachtet wurden.

Mognar dachte an den eigenen Vater und ein dicker Kloß bildete sich in seinem Hals.

Als Mognar das Haupttor der Bergfestung erreichte, sah er vorerst vom Weiten nur die ründliche Silhouette eines behaarten Riesen. Der Fremde glich in seinem Aussehen nicht wenig einem Zwerg- hatte aber sicherlich auch verwandtschaftliche Beziehungen mit einem Heißluftballon.
Die unglaubliche Leibesfülle schockierte den angehenden Zwergenpriester, versetzte diesen aber auch in eine gewisse Ehrfurcht. Einen wallenden Bart nannte der Fremde Menschling sein Eigen- wie es sich für den guten Geschmack eines Zwergen gehörte, aber bei den Menschen eher unüblich war.
So in etwa hätte sich Mognar eine menschliche Reinkarnation von Cirmias vorgestellt, doch der dicke Priester hatte in seinem Gebahren kaum Ähnlichkeiten mit dem Bergvater....

Trotzdem war Mognar äusserst misstrauisch, denn der Dicke könnte trotz seines sympathischen Aussehens dem Bruder etwas Böses antun. Doch die Zweifel legten sich auch schon wieder, denn im Härtefall waren die Zwerge immer noch in der Überzahl und er wusste, dass Vilbur mit einem schnellen Axthieb den Dicken sicherlich ausschalten konnte.
Aufmerksam wohnte Mognar der Erretung des Toshgrums- der bewusstlos auf dem Boden lag und auf den Mognar beinahe draufgetreten war, weil er ihn zu spät bemerkte- bei.
Mognar half hie und da mal aus und konnte dennoch nie den Blick von der riesigen Wampe des Horteraspriesters lassen.
Als die Tat vollendet wurde, war der angehende Cirmiasbewahrer durchaus beeindruckt von dem Dicken- doch der neu hinzugewonnene Respekt für den Fremden war etwas, das der Zwerg aufgrund seines eigenen Stolzes nie in Worte fassen würde.

Wieviel Bier da wohl in die Wampe des _beleibten_ Priesters reinpasste? Insgeheim entschloß sich Mognar dazu, das Bier zu verdünnen, wenn er mal in die Verlegenheit kommen sollte, den Dicken zum Saufen einzuladen, denn Mognar wollte keinesfalls für eine Bierknappheit in Nilzadan verantwortlich sein.
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