Ein Brief an den Palast ( Safiya und vllt. auch Aasim)

Moderator: Menekaner [Mod]

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Fuad Ifrey

Ein Brief an den Palast ( Safiya und vllt. auch Aasim)

Beitrag von Fuad Ifrey »

Es war früh am Morgens. Die lauwarme Ziegenmilch ruhend auf dem Schoß. Sein Blick, hinaus gerichtet auf die weite See.
Es wurde Zeit das auch Wagnis eingehen müsste. Was würde er schon verlieren.
Vielmehr konnte es dieser Tage nicht mehr sein.
Langsam stand der Janitschar auf und machte sich an seinen Schreibtisch.
Ein langen und ein verhalten kurzes Schreiben würde es sein, die dem Palast zu Händen Safiya Omar persönlich gereicht werden.

Folgendes würde sie lesen können. Sollte sie es auch.
Es würde ihr Entscheid sein, ob der Brief den Erhabenen erreichen würde.



Salam
Gepriesen sei das das gesegnete und weise Haus Omar
Gepriesen seiet Ihr, Aasim, geküsster und weitsichtiger Führer unseres Volkes

Folgende Zeilen schreibe ich in großer Sorge aber vor allem in tiefer Demut und dem erstreben meinem Volke stets gerecht dienen zu können.
Als die persönliche Leibwache Eures großen und ehrvollen Hauses, habe ich nicht nur die Pflicht euch mit Waffe und Schild zu schützen, sondern euch auch schleichende Gefahren zu berichten oder sie gar aufzudecken.
Mit Bedauern und der Sorge um den inneren Frieden im Volke, komme ich meiner Pflicht nun dennoch nach.
Es sind einige Dinge, die nicht nur auf Menek’ur, sondern auch in der Politik nach außen dahin schleichen und so dem Ansehen Menek’ur aber auch vor allem Ansehen, des Hause Omar und so auch Eurer Glaubwürdigkeit schaden können.
So beginnt es bei der Vollstreckung Eures Wortes und Eurem Platz unter dem Segen Eluives selbst.
Eure Armee wird geleitet von nur wagen Gerüchten um Verhandlungen, mit dem frevlerischem Orden, der es wagte Euch und den Segen Eluives anzuzweifeln.
Die Arbeit junger Priester unseres Tempels wird gehemmt, gar vereitelt, durch mangelnde Zuwendung, der ehrwürdigen Armaiti aus Eurem großen Hause.
Demütig und mir gewissen Folgen bewusst bitte ich Gnade, wenn ich Erfüllung der Aufgaben, gewisser Menekaner und auch die Arbeit Eurer leiblichen Schwester Anrügen muss.

Doch komme ich nicht drum herum sagen zu müssen, dass besonders das Seelenheil rechtschaffener und pflichtbewusster Menekaner darunter leidet.
Briefe vom Festland werden nicht beantwortet.
Die Armee wird nicht unterrichtet und weiß, getragen von Gerüchten der Verhandlungen, nicht wie sie Handeln oder auch Reagieren soll.
Die eigene Priesterschaft ist gelähmt, weil die Schutzbefohlene Armaiti ihre Zuwendung dem Tempel versagt. So bleiben Antworten von verfassten Briefen an sie aus. Gar suchen die Priester, bei einem Einflusslosen, wie mir, nach Rat und Aufgabe.
Mein Stand versagt es mir leider fragende, besorgte und strebsame Menekaner über irgendetwas zu Unterrichten.
Zum einen weil es meinem Stande nicht entsprechen mag. Auch wenn ich nur Euch hörig sein hab und es meine Pflicht ist, Kunde für euch einzutragen, kann ich diesem nicht nachkommen, weil meiner selbst nur als gemeine Wache gesehen, gar als Ifrey, bei dem es für einige, getragen auf der Geschichte, fraglich ist, ob man überhaupt vertrauenswürdig ist.

Ohnmächtig kann ich so nur diesem schleichenden Schlaf in unserem Volke zusehen.

Meine demütige und auf Gnade hoffende Bitte ist jene.
Prüft Eure Vertrauten. Den Statthalter, den Diplomaten, aber auch Eure eigene Schwester in der Erfüllung ihrer Aufgaben.
Als strebsame und auf Weisungen wartende Getreue kann ich euch Irfaan aus dem Hause Yazir und Tareef aus dem Hause Ifrey nahe legen.
Auch die Akademie bringt dieser Tage viel Versprechende hervor. Wo es aber zum Leid der Schönheitswahrung, zum großen Teil nur gebrechliche Blüten sind, welche gar zu Kostbar sind, um in der fordersten Linie eingesetzt zu werden.

Nochmals bitte ich um Nachsicht und Gnade, bezüglich dieser zum Teil anklagender Worte.
Doch bin ich mit meiner selbst, dank Eures Vertrauen, im Reinen. Und weiß was es gilt zu Schützen.

Euch und das Reich Menek’ur, unter der Obhut und Liebe Eluives.

Wasser und Schatten

Fuad Ifrey
Oberhaupt des Hause Ifrey
Leibwache des geküsstem Hause Omar



Im zweiten Brief steht knapp verfasst, dass die Strumkrähen sich in ihrer angeheuerten Aufgabe verraten fühlen. Und sie entweder auf eine Besoldung warten, oder auf eine konkrete Aufgabe, ihrer Mobil gemachten Kämpfer.
Zuletzt geändert von Fuad Ifrey am Samstag 2. August 2008, 13:41, insgesamt 2-mal geändert.
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