Ein Schleier legte sich über die Augen und dumpf hallten nur noch die Geräusche der Welt auf sie ein. Kein Klang schien mehr angenehm, nichts drang mehr in ihr Innerstes, um dort eine Regung zu entblößen.
Vertrauen... hatte sie es wirklich benutzt; hatte sie wirklich den Bogen zu weit gespannt? Sie hatte sich an die Regeln gehalten, das Spiel war doch ganz angenehm gewesen.
Hör auf mit deinen Spielen! Du bist kein Kind mehr!
Ein Ziehen durchzog die Brust, schmerzhaft durchdrang das Gefühl den ganzen Körper. Sie hatte das Spiel verloren, doch war sie sich des Einsatzes nicht bewusst. Ihr eigener Bruder...
Noch immer wehrte sich jeder Gedanke, jede Faser dagegen, ihn aufzugeben und ihn seines Weges ziehen zu lassen. Sie hatte immer noch nicht seine Beweggründe verstanden. Sie glaubte nicht, dass es einzig wegen Darian...
Wieder ein Stocken in dem verqueren Gedankengang, der sie quälte. Da war ein weiteres Spiel, eine weitere Sache, wo sie nicht wusste, wie es weitergehen sollte. Sie fand ihn interessant, keinesfalls zu leugnen und doch hatten die scharfen Worte Gillians für einen nötigen Abstand gesorgt. Wie es sich für eine Blutgeboren gehörte... sie musste den Stand wahren, nach aussen hin zeigen, dass sie stark genug war.
Doch in ihrem Inneren bröckelte es. Die Fassade drohte, den hohlen Innenraum nicht mehr halten zu können.
Leben und Lügen..
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Gillian von Tecklenstein
Verrückt ist er geworden, kein Adeliger ist er mehr, aufgegeben hat er jegliches weltliches..so oder so ähnlich erzählten die Mägde und Stallburschen, wenn man den Mann sah, mit dem ungepflegt wirkenden Bart und der Kleidung die wirkte als hätte er sie schon eine Woche am Körper, dann erkannte man ihn meist nicht oder wollte es nicht.
Das höfliche förmliche schien wie verschwunden zu sein, stattdessen ist alles was noch in seinem Herzen ist Wut und es ist zerfressen von dem was passierte..
"Seine Schwester hatte er aus dem Haus gejagt, sie vielleicht sogar geschlagen, irgendwas muss vorgefallen sein, sie hat ihn vielleicht verhext, wirkte sie auch oft geheimnissvoll und kühl, oder jemand anderes hatte es auf ihn abgesehen, aber ganz klar ist das alles hat sich seitdem verändert..", sprachen die Schneiderin und der Schusterjunge aufgeregt und im hartarbeitendem Gewerbe ging schnell diese Kunde von Mund zu Mund und wurde mit jedem Mal abstruser und verrückter..
Das höfliche förmliche schien wie verschwunden zu sein, stattdessen ist alles was noch in seinem Herzen ist Wut und es ist zerfressen von dem was passierte..
"Seine Schwester hatte er aus dem Haus gejagt, sie vielleicht sogar geschlagen, irgendwas muss vorgefallen sein, sie hat ihn vielleicht verhext, wirkte sie auch oft geheimnissvoll und kühl, oder jemand anderes hatte es auf ihn abgesehen, aber ganz klar ist das alles hat sich seitdem verändert..", sprachen die Schneiderin und der Schusterjunge aufgeregt und im hartarbeitendem Gewerbe ging schnell diese Kunde von Mund zu Mund und wurde mit jedem Mal abstruser und verrückter..
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Gillian von Tecklenstein
Es vergingen Monde um Monde, jeder schien leerer und sinnloser zu sein und das Haus stand leer und einsam da..Die Wände drückten auf ihn ein und er verkroch sich nicht selten im Keller des Anwesens.
Dann eines Tages wagte er den Schritt, bat um ein Treffen, abseits aller neugierigen Zungen in der Hafenschenke und sie kam..
Nochmals wurde ihm schmerzhaft deutlich was er vor einigen Monaten getan hatte, in welch Irrglauben er sich stürzte und somit fast zu einem Verrücktem wurde..
Er erklärte es ihr, legte all sein Inneres ihr frei und sie gab ihm die letzte Chance, als Bruder, als ihr Blut..und niemals würde er sie wieder so behandeln, dies versprach er bei seinem Tode durch ihre Hand.
So nun die Seiten geklärt waren, kehrte Frieden in die durchgerüttete Seele des Adeligen ein.
Sie legte ihm den Stand in Askarland, Hohenpreissenberg und Niederstauffenbach dar und er versprach hinzureisen, dort die Armee von Handwerkern und Kriegern anzuführen und das Land für sie zu gewinnen.
"Wir werden uns sehen", das versprach er, ehe er dann sich wieder zurückzog, es gab verschiedenes zu erledigen, Vorbereitungen zu treffen..
Es schien als würde er sich mit der Zeit wieder in diesen jungen Mann verwandeln, der fast schon in Vergessenheit geraten war..
Dann eines Tages wagte er den Schritt, bat um ein Treffen, abseits aller neugierigen Zungen in der Hafenschenke und sie kam..
Nochmals wurde ihm schmerzhaft deutlich was er vor einigen Monaten getan hatte, in welch Irrglauben er sich stürzte und somit fast zu einem Verrücktem wurde..
Er erklärte es ihr, legte all sein Inneres ihr frei und sie gab ihm die letzte Chance, als Bruder, als ihr Blut..und niemals würde er sie wieder so behandeln, dies versprach er bei seinem Tode durch ihre Hand.
So nun die Seiten geklärt waren, kehrte Frieden in die durchgerüttete Seele des Adeligen ein.
Sie legte ihm den Stand in Askarland, Hohenpreissenberg und Niederstauffenbach dar und er versprach hinzureisen, dort die Armee von Handwerkern und Kriegern anzuführen und das Land für sie zu gewinnen.
"Wir werden uns sehen", das versprach er, ehe er dann sich wieder zurückzog, es gab verschiedenes zu erledigen, Vorbereitungen zu treffen..
Es schien als würde er sich mit der Zeit wieder in diesen jungen Mann verwandeln, der fast schon in Vergessenheit geraten war..
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Gillian von Tecklenstein
Die Reise- ein großes Ziel vor Augen
Er stand am Heck des Schiffes und schaute aufs Meer, in Gedanken war er schon mittendrin im Getümmel..die große Schlacht von Niederstauffenbach, so würde es sicherlich in die Geschichte eingehen und er durfte von seiner Schwester erwählt die Bataillon anführen in einen glorreichen Sieg.
So zumindest ging er an diese Sache heran, für ihn war deutlich das alle jene verblendete und ungläubige schon verloren sind an die Klingen Alatars..
Doch nun waren sicher noch Tage hin bis zur Schlacht, das Schiff auf dem er stand war ein Frachtschiff. Vorräte und Rohstoffe mussten transportiert werden um die Ausrüstung der Krieger und Handwerker zu garantieren.
Jeder der in der Lage war eine Waffe zu greifen sollte mit in diesen Kampf ziehen für ihr Land, für Die Baronin, für Alatar..
Einen Zettel hatte er ihr noch hinterlassen nachdem er sie nicht vorfand in ihrem Haus, nur wenige Zeilen..
Er versprach ihr Sieg und Hoffnung zu streuen in den Landen um ihr dann das Land in die Hände legen zu dürfen..
Ein Privileg der besonderen Art..
Als das Schiff schließlich an der Küste anlegte, wurden sie schon empfangen von den Recken und sogleich wurde die Fracht abgeladen und sie begannen ihr Tageswerk zu erledigen..
Den ganzen Tag hörte man ein Hämmern und die Luft war erfüllt von heißen Dämpfen der Schmiede.
Rüstungen und Waffen von guter bis sehr guter Qualität wurden gefertigt.. Die Waffen waren grobschlächtig und tötlich, so konnten die handwerker mit ihrem wenigen kriegerischem Talent denoch große Spuren in der feindlichen Armee hinterlassen..
Zum Glück gab es auch etwa 70 Kampferfahrene, manche waren sogar in der Armee des Barons und haben unzählige Kriege führen müssen gegen feindliche Korps.
Mit den Befehlshaber der gerade noch unter ihm stand tüftelte er einen Plan aus um Niederstauffenbach niederzustampfen..
Die Stadt musste belagert werden, Vorratsquellen versiegen und Minen eingenommen werden.
So begannen einige kraftverzehrende Tage die nur auf eines hinauslaufen sollten..
Den Beginn einer neuen Ära..
Er stand am Heck des Schiffes und schaute aufs Meer, in Gedanken war er schon mittendrin im Getümmel..die große Schlacht von Niederstauffenbach, so würde es sicherlich in die Geschichte eingehen und er durfte von seiner Schwester erwählt die Bataillon anführen in einen glorreichen Sieg.
So zumindest ging er an diese Sache heran, für ihn war deutlich das alle jene verblendete und ungläubige schon verloren sind an die Klingen Alatars..
Doch nun waren sicher noch Tage hin bis zur Schlacht, das Schiff auf dem er stand war ein Frachtschiff. Vorräte und Rohstoffe mussten transportiert werden um die Ausrüstung der Krieger und Handwerker zu garantieren.
Jeder der in der Lage war eine Waffe zu greifen sollte mit in diesen Kampf ziehen für ihr Land, für Die Baronin, für Alatar..
Einen Zettel hatte er ihr noch hinterlassen nachdem er sie nicht vorfand in ihrem Haus, nur wenige Zeilen..
Er versprach ihr Sieg und Hoffnung zu streuen in den Landen um ihr dann das Land in die Hände legen zu dürfen..
Ein Privileg der besonderen Art..
Als das Schiff schließlich an der Küste anlegte, wurden sie schon empfangen von den Recken und sogleich wurde die Fracht abgeladen und sie begannen ihr Tageswerk zu erledigen..
Den ganzen Tag hörte man ein Hämmern und die Luft war erfüllt von heißen Dämpfen der Schmiede.
Rüstungen und Waffen von guter bis sehr guter Qualität wurden gefertigt.. Die Waffen waren grobschlächtig und tötlich, so konnten die handwerker mit ihrem wenigen kriegerischem Talent denoch große Spuren in der feindlichen Armee hinterlassen..
Zum Glück gab es auch etwa 70 Kampferfahrene, manche waren sogar in der Armee des Barons und haben unzählige Kriege führen müssen gegen feindliche Korps.
Mit den Befehlshaber der gerade noch unter ihm stand tüftelte er einen Plan aus um Niederstauffenbach niederzustampfen..
Die Stadt musste belagert werden, Vorratsquellen versiegen und Minen eingenommen werden.
So begannen einige kraftverzehrende Tage die nur auf eines hinauslaufen sollten..
Den Beginn einer neuen Ära..
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Gillian von Tecklenstein
Ein Brief trifft in Rahal ein, der Bote scheinbar weitgereist klopft an die Türe Sephiras und übergibt ihr dann mit einer ernsten Verneigung den Brief, dann entschwindet er wieder in die Nacht, gut bezahlt und wohl genährt..
Liebste Schwester, hochverehrte Baronin,
die Zeiten sind düster hier, besonders für die Menschen von Niederstauffenbach..Einige Tage bin ich schon hier und wir haben Pläne entworfen und morgen werden wir losziehen.
Die Ausrüstungen sind gestern vollendet worden und nun wurden die tapferen Recken darauf vorbereitet wie sie sich in der Schlacht zu verhalten haben..
Ich bin optimistisch das wir den Sieg über die Ländereien nach Hause tragen..
Ich weiß nicht wie lange diese Schlacht dauern wird, bis die Grundfesten abgebrannt sind, ich hoffe bald wieder in Rahal zu sein um dir den Beweis meiner Treue zu erbringen..
Ich hoffe dir geht es gut, möge der Alleinzige dich schützen..
dein dich liebender Bruder
Tausende Meilen entfernt, rüsten sich gerade die Handwerker, Krieger und auch Gillian.. Sie zogen nun in die Schlacht, eine Schlacht die in die Geschichtsbücher von Tecklenstein und Niederstauffenbach eingehen sollte..
Liebste Schwester, hochverehrte Baronin,
die Zeiten sind düster hier, besonders für die Menschen von Niederstauffenbach..Einige Tage bin ich schon hier und wir haben Pläne entworfen und morgen werden wir losziehen.
Die Ausrüstungen sind gestern vollendet worden und nun wurden die tapferen Recken darauf vorbereitet wie sie sich in der Schlacht zu verhalten haben..
Ich bin optimistisch das wir den Sieg über die Ländereien nach Hause tragen..
Ich weiß nicht wie lange diese Schlacht dauern wird, bis die Grundfesten abgebrannt sind, ich hoffe bald wieder in Rahal zu sein um dir den Beweis meiner Treue zu erbringen..
Ich hoffe dir geht es gut, möge der Alleinzige dich schützen..
dein dich liebender Bruder
Tausende Meilen entfernt, rüsten sich gerade die Handwerker, Krieger und auch Gillian.. Sie zogen nun in die Schlacht, eine Schlacht die in die Geschichtsbücher von Tecklenstein und Niederstauffenbach eingehen sollte..
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Gillian von Tecklenstein
Sie sahen die Feuer auf den Feldern und wieder loderte eine Wut auf in dem Heerführer, wenngleich das Heer auch nur aus knapp 100 Mann bestand. Die Arme von Weylenstein zog sich zurück an die Grenze Tecklensteins und hielten den Pass. Gillians Gedanke galt allein der Rache für die Zerstörungen der kleinen Dörfer und der Felder..
Auch aus jener Ferne sah man noch wie an einigen Stellen Rauchsäulen gen Himmel fuhren, Tecklenstein war am Anfang und Ende zugleich.
Sie ritten den Pass entlang und es sirrten einige Pfeile von der Befestigten Stellung, viele der Mannen von Tecklenstein verloren hier an dieser voerst letzten Schlacht ihr Leben. Auch Gillian war verletzt, ein Pfeil hatte sich unter dem Arm in sein Fleisch gebohrt.
Jener ignorierte das und trieb sein Pferd auf die Spitze eines Hügels, hier saß er ab und blickte über das Land. Es würde lange Zeit brauchen bis es wieder fruchtbar war, bis wieder alles so lief wie sie es sich vorgestellt hatten..
Plötzlich schien es so als würde die Zeit still stehen, er sah den Wind, das Wasser alles reglos vor sich und er spührte eine zusammenhängende Struktur. Alles ausgehend von den Elementen und alles war verbunden. Wasser, Luft, Feuer und Erde war eins in diesem Moment..
Zum ersten Mal fühlte er sich in diesem Moment geborgen und frei.
Währenddessen zog sich das Gift der Pfeile Weylenstein durch seinen Körper und nach und nach wurden die Körperfunktionen abgestellt.
Seine Mannen werden berichten das sein Blick gen Himmel gerichtet war als er starb, als sitze er dem Vater gegenüber..
Jeder stirbt allein für sich..
Auch aus jener Ferne sah man noch wie an einigen Stellen Rauchsäulen gen Himmel fuhren, Tecklenstein war am Anfang und Ende zugleich.
Sie ritten den Pass entlang und es sirrten einige Pfeile von der Befestigten Stellung, viele der Mannen von Tecklenstein verloren hier an dieser voerst letzten Schlacht ihr Leben. Auch Gillian war verletzt, ein Pfeil hatte sich unter dem Arm in sein Fleisch gebohrt.
Jener ignorierte das und trieb sein Pferd auf die Spitze eines Hügels, hier saß er ab und blickte über das Land. Es würde lange Zeit brauchen bis es wieder fruchtbar war, bis wieder alles so lief wie sie es sich vorgestellt hatten..
Plötzlich schien es so als würde die Zeit still stehen, er sah den Wind, das Wasser alles reglos vor sich und er spührte eine zusammenhängende Struktur. Alles ausgehend von den Elementen und alles war verbunden. Wasser, Luft, Feuer und Erde war eins in diesem Moment..
Zum ersten Mal fühlte er sich in diesem Moment geborgen und frei.
Währenddessen zog sich das Gift der Pfeile Weylenstein durch seinen Körper und nach und nach wurden die Körperfunktionen abgestellt.
Seine Mannen werden berichten das sein Blick gen Himmel gerichtet war als er starb, als sitze er dem Vater gegenüber..
Jeder stirbt allein für sich..