Nein!
So voreilig dann doch wieder nicht.
Wenn es ihr auch in den Fingerspitzen kribbelte, und bei allem Blutdurst, so viel Verstand konnte sie gerade noch in ihrer Raserei aufbringen, um einzusehen, dass das nun nicht ihre beste Idee war...
So außer sich war sie ja eigentlich 'nur', weil die FHA sich erdreistete, ohne einen Ton verlauten zu lassen, einfach so vom angestammten Platz zu verschwinden. Und das ausgerechnet auch noch dann, wenn sie, Lys, dort eine große Bestellung aufgeben wollte.
Nun gut, es ließen sich andere Wege finden, eine gewisse Bognierin aus Rahal dürfte an dieser Wendung des Schicksals ihre helle Freude haben!
Aber damit ja nun nicht genug. Nicht nur war die FHA augenscheinlich umgesiedelt, nein, viel schlimmer... hatten sich da doch tatsächlich diese Horteras-Bastarde eingenistet.
Und das nun war tatsächlich zu viel des Guten.
Nein, noch lange nicht war vergessen, dass ihr ein Subjekt dieser Götzenheuler solche Schmach zugefügt hatte, und noch weniger, dass sie um ihre Rache geradezu betrogen wurde.
Aber heute, heute würde sie den erstbesten dieser wiederwärtigen Jammerlappen Vater zum Opfer bringen.
Und kaum stand sie mit ihrer Schwester Nyrae'xhul von der Tür dieser erbärmlichen Hütte, pochte sie lautstark dagegen, irgendwer würde schon anwesend sein und ihr die Befriedigung schenken müssen, nach der sie lechzte.
Nun, genauer betrachtet war es doch besser, dass niemand anwesend war, denn das Gesicht das Lys machte, als die Tür unter ihren Schlägen erst leicht erbebte, und dann aufschwang, war mit Sicherheit nicht das intelligenteste...
Aber wer konnte auch mit soetwas rechnen.
Um so besser.....
In Ruhe konnte man sich hier umsehen, Vater war bei seinen Töchtern, und Lys spürte, wie auch ihn es mit Zorn erfüllte, dies falsche 'Heiligtum' zu erblicken, ein Ankh, ein Altar, Sitzbänke...
Es sah tatsächlich nach einer Art Kapelle aus...
Im ersten Moment dachte Lys daran, wirklich ein Feuer zu legen...
Dann wäre dieser Ort Geschichte...
Doch dann keimte in ihr ein viel besserer Gedanken heran.
Man sollte ihnen zeigen, dass sie hier in Bajard nicht sicher sind, dass ihr Gott, der sich angeblich nirgends einmischt, dessen ihm hinterher sabbernde Sklaven aber sehr wohl der Meinung waren, überall ihre falschen Lehren verbreiten zu müssen, keineswegs seine Anhänger beschützt.
Und so war der Plan schnell gefasst....
Noch auf dem Weg zur Tür stieß Lys ein randvolles Tränkefass um, egal wie, alles, was ihnen irgendwie Schaden brachte, war gut.
Und nur wenige Zeit später kehrten die beiden Lethraen zurück, bepackt mit vielen Phiolen frischen Blutes.
Nun war es an ihrer Schwester, Alatars Wille zu verkörpern, dieser schändliche Ort sollte entweiht werden.
Entweiht im Namen Alatars....
Und Bajard?
Ach ja.... brennen sollst du, Bajard..... später!
Brennen sollst du, Baja..... äh...
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Mikhail Kalveron
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- Registriert: Dienstag 18. Juli 2017, 19:07
Aus sicherer Entfernung beäugte der schwer gepanzerte Legionär das Treiben der blauhäutigen Elfen. Die Hand um den Griff des schweren Zweihänders geballt, der knapp über seinen Schultern ragte. So sah er wie die Kreaturen seltsame Zeichen an die Wand der bezeichneten Kapelle schmierten, vorsichtig näherte er sich dem Schauspiel, die Kreaturen schienen schwer damit beschäftigt ihr tun weiter zu führen...
zumindest aber schien sie die Anwesenheit des Legionäres nicht wahr zu nehmen... nur einen Moment überlegte er die Waffe zu ziehen und die Kreatur vor dem Haus nieder zu strecken um mit ihrem Blut den Boden zu tränken, dann begann diese jedoch zu... nun man will nicht sagen zu sprechen, dies würde dem grausamen Klang kaum gerecht werden, der dem Legionär das Blut in den Ohren Rauschen ließ...
doch dass beunruhigende war ehr, das aus dem Gebäude selbst eine gleichsam scheußliche Antwort zu hören war...
dies Stimme ihn vorsichtig...
wer wüßte schon wie viele der Blauhäutigen Hunde sich dort tummelnden, als dann noch die Schmerzen in den Ohren des Kämpen zu nahmen, beschloss er doch sich zurück zu ziehen...
Es gab andere die mit dem Wissen um das Tun der Letharen wohl mehr anfangen könnten als er selbst.
zumindest aber schien sie die Anwesenheit des Legionäres nicht wahr zu nehmen... nur einen Moment überlegte er die Waffe zu ziehen und die Kreatur vor dem Haus nieder zu strecken um mit ihrem Blut den Boden zu tränken, dann begann diese jedoch zu... nun man will nicht sagen zu sprechen, dies würde dem grausamen Klang kaum gerecht werden, der dem Legionär das Blut in den Ohren Rauschen ließ...
doch dass beunruhigende war ehr, das aus dem Gebäude selbst eine gleichsam scheußliche Antwort zu hören war...
dies Stimme ihn vorsichtig...
wer wüßte schon wie viele der Blauhäutigen Hunde sich dort tummelnden, als dann noch die Schmerzen in den Ohren des Kämpen zu nahmen, beschloss er doch sich zurück zu ziehen...
Es gab andere die mit dem Wissen um das Tun der Letharen wohl mehr anfangen könnten als er selbst.
Zuletzt geändert von Mikhail Kalveron am Mittwoch 9. Juli 2008, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Nyrae´xhul
Wachsam schweiften die tiefdunkelblauen Augen durch den Raum.. Bänke, Tische... sogar etwas das man ansatzweise als Altar deuten könnte. Vom rein optischen her könnte man diesen Ort durchaus als Kapelle deuten, doch Nyrae'xhul spürte die reine, heuchlerische Aura welchen diesen Ort umgab. Hier wurden Lügen gepredigt, hier wurde die Rechtmässigkeit der Herrschaft des All-Einen in Frage gestellt, hier wurden Menschen verblendet, dazu bewegt sich vom einzig wahren Glauben abzuwenden.
Was dieser Ort einst war, ein Platz regen Handels, intressierte die Lethoryxae nicht im geringsten. Sie spürte Lys'Xaeras Inbrunst und konnte es sogar ansatzweise nachvollziehen. Selbst der disziplinierten, beherrschten Templerin dürstete es danach diesen Ort zu schänden, ihn seiner Reinheit zu berauben. Der Entschluss war schnell gefasst, ja, ihr Vater würde Stolz auf sie sein, sie.. die von ihm auserwählten, seine Kinder, seine Diener, seine Werkzeuge, dazu auserkoren seinen Willen zu vollstrecken und den Weg zu ebenen. Blut würden sie besorgen.. besonders würde sie sich freuen, würde sie an das Blut des Predigers gelangen, welcher hier seine Lügen predigt... doch zur Not würde sie sich auch mit dem Blut eines anderen Geschöpfes der verräterischen Hure begnügen.
So kehrten die beiden Lethraen kurze Zeit später zurück, im Gepäck Phiolen voll Blut. Es war zwar nur das Blut eines Rehs, doch qualvoll war sein Tod und noch ehe die geqälten Augen des Tieres den Blick ins Jenseits richteten, floss das Blut aus dem Körper. Ja... das würde den Dienst tun. Wieder stand sie in der Mitte des Raumes, von allem Seiten drang dieses Beruhigende, Reine auf sie ein.. ja dies musste ein Ende haben. Noch ehe sie die ersten Sätze gesprochen hatte, die Weitsicht Horteras verhöhnend, verlor Lys'Xaera endgültig die Beherrschung und die erste Blutphiole flog in hohem Bogen auf das Ankh zu an welchem sie zerschellte und das Symbol mit einer klebrigen Schicht aus halb geronnenem Lebenssaft überzog.
Sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassend, fuhr sie fort Horteras zu verhöhnen, ihren Vater zu preisen, laut und deutlich hallte ihre Stimme in der Sprache welche ihr Vater ihnen einst schenkte, durch die geweihten Hallen, während ihre Schwester sich dran machte Wände und Boden mit blutigen Runen zu zeichnen. Ihr Blick fiel auf das Gebetsbuch vor ihr auf dem Altar. "Nie wieder sollen in diesen Hallen Lügen vorgelesen werden. Nie wieder soll in diesen Hallen ein Wesen vom einzig wahren Weg abgebracht werden!" Ein dumpfes Grollen durchbrach die Harmonie des Liedes als der Willen Alatars das Blut in ihren Händen gerinnen liess, noch während sie es über die Zeilen goss, das Buch für ewig unleserlich machend. Gierig sog es sich ins trockene Pergament, wandelte sich zu einer mattschwarzen Schicht und verschlang jedes einzelne geschriebene Wort in seinem Dunkel.
So dauerte es eine Weile, bis die beiden Lethraen den Boden mit Blut verziert hatten, in der Mitte des Raumes prankte ein Bildniss des Panthers, umgeben von unheiligen Symbolen des Hasses, der Wut, des Zorns und des Verrats. Der Grundstein war gelegt... die Ruhe dieses Ortes gestört... nun war die Zeit gekommen ihn vollends seiner Reinheit zu berauben. Die Lethoyxae stand ruhig vor dem Bildniss, den Stab in der Hand. Langsam hob sie die Hände in Richtung Decke.
"Oh Vater... sieh herab auf deine Kinder. Steh uns bei, offenbare uns deinen Willen. Gewähre uns die Stärke deinen Willen zu vollstrecken!" Ein tiefes, dunkeles, unheilvolles Grollen zerrüttete die Harmonie des Liedes, welches sich langsam zu einem Fauchen steigerte. Für die Lethra war es, als greife der All-Eine selbst mit seiner Pranke in ihren Leib, umklammere ihr Herz mit scharfen Klauen und presse alle Wut und allen Hass aus ihm heraus. Sie öffnete den Mund doch aus ihrer Kehle entsprang kein Ton, nur im Lied war es spürbar, ein Schrei voller Hass und Zorn, welcher von ihr ausging. Er durchbrach die beruhigende Stille des Ortes, legte sich über Wände, Boden und Möbel, frass sich hinein ins Holz und blieb zurück als Echo, dazu auserkoren, die Stimme verräterischer Götter aus diesen Hallen zu verbannen.
Ausgelaugt sank sie hinab auf die Knie. "Unsere Mühen wurden belohnt," sprach sie mit erstickter Stimme. Unser Opfer angenommen... möge jedes Herz, welches diese Hallen betritt vom Hass unseres Vaters vergiftet werden." Mühsam rappelte sie sich wieder hoch, ihr Werk war vollbracht... es wurde Zeit sich weiteren aufgaben zuzuwenden, stets darauf Bedacht, ihren Vater zu seinem rechtmässigen Erbe zu verhelfen.
Was dieser Ort einst war, ein Platz regen Handels, intressierte die Lethoryxae nicht im geringsten. Sie spürte Lys'Xaeras Inbrunst und konnte es sogar ansatzweise nachvollziehen. Selbst der disziplinierten, beherrschten Templerin dürstete es danach diesen Ort zu schänden, ihn seiner Reinheit zu berauben. Der Entschluss war schnell gefasst, ja, ihr Vater würde Stolz auf sie sein, sie.. die von ihm auserwählten, seine Kinder, seine Diener, seine Werkzeuge, dazu auserkoren seinen Willen zu vollstrecken und den Weg zu ebenen. Blut würden sie besorgen.. besonders würde sie sich freuen, würde sie an das Blut des Predigers gelangen, welcher hier seine Lügen predigt... doch zur Not würde sie sich auch mit dem Blut eines anderen Geschöpfes der verräterischen Hure begnügen.
So kehrten die beiden Lethraen kurze Zeit später zurück, im Gepäck Phiolen voll Blut. Es war zwar nur das Blut eines Rehs, doch qualvoll war sein Tod und noch ehe die geqälten Augen des Tieres den Blick ins Jenseits richteten, floss das Blut aus dem Körper. Ja... das würde den Dienst tun. Wieder stand sie in der Mitte des Raumes, von allem Seiten drang dieses Beruhigende, Reine auf sie ein.. ja dies musste ein Ende haben. Noch ehe sie die ersten Sätze gesprochen hatte, die Weitsicht Horteras verhöhnend, verlor Lys'Xaera endgültig die Beherrschung und die erste Blutphiole flog in hohem Bogen auf das Ankh zu an welchem sie zerschellte und das Symbol mit einer klebrigen Schicht aus halb geronnenem Lebenssaft überzog.
Sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassend, fuhr sie fort Horteras zu verhöhnen, ihren Vater zu preisen, laut und deutlich hallte ihre Stimme in der Sprache welche ihr Vater ihnen einst schenkte, durch die geweihten Hallen, während ihre Schwester sich dran machte Wände und Boden mit blutigen Runen zu zeichnen. Ihr Blick fiel auf das Gebetsbuch vor ihr auf dem Altar. "Nie wieder sollen in diesen Hallen Lügen vorgelesen werden. Nie wieder soll in diesen Hallen ein Wesen vom einzig wahren Weg abgebracht werden!" Ein dumpfes Grollen durchbrach die Harmonie des Liedes als der Willen Alatars das Blut in ihren Händen gerinnen liess, noch während sie es über die Zeilen goss, das Buch für ewig unleserlich machend. Gierig sog es sich ins trockene Pergament, wandelte sich zu einer mattschwarzen Schicht und verschlang jedes einzelne geschriebene Wort in seinem Dunkel.
So dauerte es eine Weile, bis die beiden Lethraen den Boden mit Blut verziert hatten, in der Mitte des Raumes prankte ein Bildniss des Panthers, umgeben von unheiligen Symbolen des Hasses, der Wut, des Zorns und des Verrats. Der Grundstein war gelegt... die Ruhe dieses Ortes gestört... nun war die Zeit gekommen ihn vollends seiner Reinheit zu berauben. Die Lethoyxae stand ruhig vor dem Bildniss, den Stab in der Hand. Langsam hob sie die Hände in Richtung Decke.
"Oh Vater... sieh herab auf deine Kinder. Steh uns bei, offenbare uns deinen Willen. Gewähre uns die Stärke deinen Willen zu vollstrecken!" Ein tiefes, dunkeles, unheilvolles Grollen zerrüttete die Harmonie des Liedes, welches sich langsam zu einem Fauchen steigerte. Für die Lethra war es, als greife der All-Eine selbst mit seiner Pranke in ihren Leib, umklammere ihr Herz mit scharfen Klauen und presse alle Wut und allen Hass aus ihm heraus. Sie öffnete den Mund doch aus ihrer Kehle entsprang kein Ton, nur im Lied war es spürbar, ein Schrei voller Hass und Zorn, welcher von ihr ausging. Er durchbrach die beruhigende Stille des Ortes, legte sich über Wände, Boden und Möbel, frass sich hinein ins Holz und blieb zurück als Echo, dazu auserkoren, die Stimme verräterischer Götter aus diesen Hallen zu verbannen.
Ausgelaugt sank sie hinab auf die Knie. "Unsere Mühen wurden belohnt," sprach sie mit erstickter Stimme. Unser Opfer angenommen... möge jedes Herz, welches diese Hallen betritt vom Hass unseres Vaters vergiftet werden." Mühsam rappelte sie sich wieder hoch, ihr Werk war vollbracht... es wurde Zeit sich weiteren aufgaben zuzuwenden, stets darauf Bedacht, ihren Vater zu seinem rechtmässigen Erbe zu verhelfen.
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Tithus Hemmel
Als er frühmorgens die neue Kirche betrag spürte er augenblicklich die Vergiftung im Lied - etwas das ihm sauer aufstieß - und etwas das er bereits sehr gut kannte. jemand war hier der dem Lied schadete - und das wiederrum war nichts was ihn sonderlich störte, aber nicht hierhergehörte.
Alatars Zeichen - mit Blut geschrieben auf die Wände! Das konnte in dem Fall ja nur eins bedeuten - und dieser Fall war nicht ungewöhnlich. "Joh mey, i hob de hitt'n no nit g'segnet und scho kumman de Trott'ln!
Der dicke alte Hohepriester wusste im Grunde, wie dieses Unding wieder beseitigt werden konnte - er wusste zu verhindern wie dieses Gebäude künftig davor gesichert werden konnte - er wusste was zu tun war, doch dafür brauchte er Zeit.
"Orma Sardok, do hot er si grod so vui müh' geb'n und de blau'n G'frasta fongen scho on, den sche'n Bau zu varunstolt'n - Oba NIT MIT'M BRUDA TITUS!" grollte er uned blickte zu dem Ankh auf welchem das Symbol des Sternes immer noch prangte - das hatten sie nicht beschädigt.
Am folgenden Tag nach der Schändung begab sich der Priester nach Ost-Gerimor zu seinem Haus - dort hatte er alles Nötige um dine Haussegnung durchzuführen - eine Segnung und eine Entweihung durch die Schergen des Panthers war jedoch eine weit kompliziertere Sache - aber bei Weitem nichts, was er von seinem alten Meister, Bruder Ernesto nicht mitbekommen hatte.
"Starnvota Horteras
Du seyst mey Hirt auf dunklen Pfad'n
Deyn Steck'n und stab spend'n uns Trost
Du wankst nit in höchsta Not
Gib miar deynen Seg'n
Deyn Seg'n soll reynig'n
Wassa so klar wia aus tiafst'n Berg
soll durchfliesz'n diese Schale
Geweyht untar'm Lichte deynes Stern's
g'segnet im Namen der Freyheyt
Deyn allsehendes Auge soll mi geleyt'n
dey Lacht durch de Nacht
Deyne Stimm spende Ruh'
Deyne Hand soll mi führ'n"
Eine Schale reinstes Wasser - geweiht unter Horteras möge das Blut abwaschen
Ein Bannkreis aus Fackeln, gesegnet mit dem beruhigenden Duft und den Dämpfen von Wildkraut soll schlechte Disonanzen vertreiben
Ein reines Lied soll böse Töne aussperren.
Langsam machte er sich daran, alles zusammenzupacken um am Abend das Zeremoniell abzuhalten - er hoffte Sardok dort anzutreffen. Doch zuvor ging noch ein Schreiben an einige Freunde des Dicken - Kanubio sollte einen Botenvogel erhalten in dem Folgendes zu Lesen stand.
Mein Lieber Sohn!
Unter Vater Stern entsende ich dir väterliche grüße!
Schlimmes hat sich zugetragen in der neuen Kirche des Sternenherren. Boshafte Gestalten aus Rahal wagten es einen, zum Glück noch ungesegneten Ort zu ENTWEIHeN! Auf die Gefahr hin, dass es wieder passieren könnte bitte ich dich, heute Abend zur 10. Stunde als Leibwache die neue Gemeinde zu bewachen, so du kannst bringe uns ein paar Frunde mit, die ebenso bereit wären die heikle Zeremonie zu schützen auf dass keine Gefahr drohe.
Möge Horteras deine dunklen Pfade erhellen und dich in die Freiheit führen.
In Liebe
Dein Vater

Alatars Zeichen - mit Blut geschrieben auf die Wände! Das konnte in dem Fall ja nur eins bedeuten - und dieser Fall war nicht ungewöhnlich. "Joh mey, i hob de hitt'n no nit g'segnet und scho kumman de Trott'ln!
Der dicke alte Hohepriester wusste im Grunde, wie dieses Unding wieder beseitigt werden konnte - er wusste zu verhindern wie dieses Gebäude künftig davor gesichert werden konnte - er wusste was zu tun war, doch dafür brauchte er Zeit.
"Orma Sardok, do hot er si grod so vui müh' geb'n und de blau'n G'frasta fongen scho on, den sche'n Bau zu varunstolt'n - Oba NIT MIT'M BRUDA TITUS!" grollte er uned blickte zu dem Ankh auf welchem das Symbol des Sternes immer noch prangte - das hatten sie nicht beschädigt.
Am folgenden Tag nach der Schändung begab sich der Priester nach Ost-Gerimor zu seinem Haus - dort hatte er alles Nötige um dine Haussegnung durchzuführen - eine Segnung und eine Entweihung durch die Schergen des Panthers war jedoch eine weit kompliziertere Sache - aber bei Weitem nichts, was er von seinem alten Meister, Bruder Ernesto nicht mitbekommen hatte.
"Starnvota Horteras
Du seyst mey Hirt auf dunklen Pfad'n
Deyn Steck'n und stab spend'n uns Trost
Du wankst nit in höchsta Not
Gib miar deynen Seg'n
Deyn Seg'n soll reynig'n
Wassa so klar wia aus tiafst'n Berg
soll durchfliesz'n diese Schale
Geweyht untar'm Lichte deynes Stern's
g'segnet im Namen der Freyheyt
Deyn allsehendes Auge soll mi geleyt'n
dey Lacht durch de Nacht
Deyne Stimm spende Ruh'
Deyne Hand soll mi führ'n"
Eine Schale reinstes Wasser - geweiht unter Horteras möge das Blut abwaschen
Ein Bannkreis aus Fackeln, gesegnet mit dem beruhigenden Duft und den Dämpfen von Wildkraut soll schlechte Disonanzen vertreiben
Ein reines Lied soll böse Töne aussperren.
Langsam machte er sich daran, alles zusammenzupacken um am Abend das Zeremoniell abzuhalten - er hoffte Sardok dort anzutreffen. Doch zuvor ging noch ein Schreiben an einige Freunde des Dicken - Kanubio sollte einen Botenvogel erhalten in dem Folgendes zu Lesen stand.
Mein Lieber Sohn!
Unter Vater Stern entsende ich dir väterliche grüße!
Schlimmes hat sich zugetragen in der neuen Kirche des Sternenherren. Boshafte Gestalten aus Rahal wagten es einen, zum Glück noch ungesegneten Ort zu ENTWEIHeN! Auf die Gefahr hin, dass es wieder passieren könnte bitte ich dich, heute Abend zur 10. Stunde als Leibwache die neue Gemeinde zu bewachen, so du kannst bringe uns ein paar Frunde mit, die ebenso bereit wären die heikle Zeremonie zu schützen auf dass keine Gefahr drohe.
Möge Horteras deine dunklen Pfade erhellen und dich in die Freiheit führen.
In Liebe
Dein Vater