Die neugewonnene Idylle
Wann immer sich Karina in dieser Zeit auf ihrem Hof umsieht, hat sie immer die gleiche Aussicht, über der sie jegliche Arbeit für ein paar geniesserische Momente vergisst:
Ein etwa 5jähriges Mädchen spielte mit einem jungen, im Kampf trainierten Mann idyllisch auf dem Rasen. Beide fröhlich und guter Verfassung.
Ein traumhaftes Bild.. Konnte man sich mehr wünschen?
Yasccara. Eines Tages war das kleine Mädchen ganz ohne Begleitung aufgetaucht und hatte in ihrer kindlichen Neugier den Gutshof am Rahaler See von außen inspiziert.
Ein Wesen im zartesten Alter, doch schon so intelligent und selbstständig. Liebt Erdbeeren und Milch, läuft aber schon eigenständig – oft auch etwas sehr leichtsinnig – im alatarischen Reich herum. Hilft schon auf dem Hof mit und malt sehr gerne ausdruckstarke, doch trotzdem kindliche Bilder. Hat Träume, braucht Zuwendung und Liebe - und ist emsig alles zu erfahren.
Dabei hat sie schon in den wenigen Jahren ihres Lebens ein schweres Schicksal erfahren. Den Vater nie kennen gelernt, alle Bekannten, Mutter und Pflegemutter verloren… Die Garde brachte sie einfach in der Taverne unter – In der Taverne!
Nun hatte Yasccara es doch weitaus besser. Kari lächelt sacht auf. Sie hatte jetzt sowas, wie eine kleine Familie – ihren Geliebten und ihren Schützling. Wer sagt denn, dass das nicht genauso schön sein kann, wie einen Ehemann und ein eigenes Kind zu haben?
Doch ein Schatten scheint die Idylle verdunkeln zu wollen…
Viel Lärm um ein kleines Mädchen - Yasccara
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Karina DelMur
Der Vater
Ein Ritter – Tugor. Er machte schon bei seinem ersten Schritt auf den Montyr’schen Hof keinen allzu guten Eindruck: Der Laden war zu; gerade as die gemischte Gemeinschaft zu Abend, als er klingelte – auch noch mit Begleitung. Der Grund der späten Störung war die Sorge um Karis Pferde: Jene seien eingepfercht in dem zu kleinen Gehege… Aus der Luft gegriffen! ..und das Gehege würde sowieso bald neu gebaut.
Die Diskussion daraufhin zerrte bereits ordentlich an den Nerven der jungen Landwirtin.
Wenigstens kaufte die Begleiterin des Ritters einige Erdbeeren, so dass die Störung einige Augenblicke einen positiven Charakter bekam. Nur währte dieser Eindruck nicht lange:
Tugors Blick verweilte zu viele Augenblicke auf dem Mädchen, sodass ihm seine eigene Familiengeschichte wieder einfiel. Plötzlich nannte er Yasccara bei ihrem Namen…
…und Karis Idylle fiel zusammen.
Im ersten Augenblick empfand sie Wut, Zorn – dann Verzweiflung, Enttäuschung. Sicherlich hatte selbst Ivan das darauf folgende Verhalten von Karina nicht für möglich gehalten: Die sonst so friedliebende und freundliche Landwirtin ging erzürnt auf den Ritter los und bombardierte ihn mit Anschuldigungen, er hätte seine Tochter vernachlässigt. Tugors Rechtfertigungen wurden gnadenlos überhört, bis Karinas eigentlicher Charakter wieder die Oberhand gewann.
Verdrießlich bat sie den Ritter samt Begleitung lediglich um Verlassen des Grundstücks und der Abend ging für Karina zumindest in gedrückter Stimmung zu Ende.
Was fällt dem ach-so-hohen Ritter ein, ihre eigene Idylle zu zerstören? Was musste er auch so genau nachfragen, wer das Mädchen ist? Warum hatte sie überhaupt geantwortet? Warum war sie ans Tor gegangen, als es klingelte, wo doch der Laden schon zu war?
Da würde ihr noch etwas bevorstehen, wenn er wiederkam und Yasi vielleicht gar mitnahm…
Ein Ritter – Tugor. Er machte schon bei seinem ersten Schritt auf den Montyr’schen Hof keinen allzu guten Eindruck: Der Laden war zu; gerade as die gemischte Gemeinschaft zu Abend, als er klingelte – auch noch mit Begleitung. Der Grund der späten Störung war die Sorge um Karis Pferde: Jene seien eingepfercht in dem zu kleinen Gehege… Aus der Luft gegriffen! ..und das Gehege würde sowieso bald neu gebaut.
Die Diskussion daraufhin zerrte bereits ordentlich an den Nerven der jungen Landwirtin.
Wenigstens kaufte die Begleiterin des Ritters einige Erdbeeren, so dass die Störung einige Augenblicke einen positiven Charakter bekam. Nur währte dieser Eindruck nicht lange:
Tugors Blick verweilte zu viele Augenblicke auf dem Mädchen, sodass ihm seine eigene Familiengeschichte wieder einfiel. Plötzlich nannte er Yasccara bei ihrem Namen…
…und Karis Idylle fiel zusammen.
Im ersten Augenblick empfand sie Wut, Zorn – dann Verzweiflung, Enttäuschung. Sicherlich hatte selbst Ivan das darauf folgende Verhalten von Karina nicht für möglich gehalten: Die sonst so friedliebende und freundliche Landwirtin ging erzürnt auf den Ritter los und bombardierte ihn mit Anschuldigungen, er hätte seine Tochter vernachlässigt. Tugors Rechtfertigungen wurden gnadenlos überhört, bis Karinas eigentlicher Charakter wieder die Oberhand gewann.
Verdrießlich bat sie den Ritter samt Begleitung lediglich um Verlassen des Grundstücks und der Abend ging für Karina zumindest in gedrückter Stimmung zu Ende.
Was fällt dem ach-so-hohen Ritter ein, ihre eigene Idylle zu zerstören? Was musste er auch so genau nachfragen, wer das Mädchen ist? Warum hatte sie überhaupt geantwortet? Warum war sie ans Tor gegangen, als es klingelte, wo doch der Laden schon zu war?
Da würde ihr noch etwas bevorstehen, wenn er wiederkam und Yasi vielleicht gar mitnahm…