Ein Blick...Ein Wort... Sehnsucht

Anetta von Reensdorf

Ein Blick...Ein Wort... Sehnsucht

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Noch bis tief in die Nacht hinein hörte der Herbergsvater Schritte die im oberen Stockwerk hin und her gingen.
Sie stockten ab und an, hörten einen Moment auf, um dann erneut anzufangen.
Er fragte sich, was die junge Dame bis in die Nacht hinein noch so wach hielt. Aber er hatte gelernt nicht hinaufzugehen, die meisten Kunden mochten es nicht, wenn er anklopfte und nach ihrem Befinden fragte. So blieb er auf seinem Hocker sitzen und lauschte still weiter den klackenden Schritten über ihm.

Mit raschen Schritten ging sie wieder hinüber zu dem kleinen Tisch, die Feder zur Hand nehmen tauchte sie sie in die Tinte.
Rasch eins zwei Worte, dann wurde das Papier zusammengeknüllt und auf den Haufen der anderen geschmissen. Ein Haufen war es eigentlich nichtmehr, mehr ein Zimmer voll mit einzeln zerknüllten Papierchen.
Sie hatte den ganzen restlichen Abend versucht einige Zeilen auf Papier zu bringen, doch war es ihr bis jetzt nicht gelungen nur einen Satz, der ausdrücken konnte, wie sie sich gerade fühlte, aufs Pergament zu bringen.
Sie seufzte und legte die Feder erneut zur Seite.
Es konnte doch nicht so schwer sein. Sie schaffte es doch sonst auch, ihre Worte in einen Vers zu fassen, ihm Gefühl zu geben, ihn klingne zu lassen.
Ihn die Menschen ergreifen zu lassen. Doch heute war es wie verhext, kein Wort klang so wie es sollte, kein Wort bekam jene Tiefe. Jenen Sinn...
Jene besondere Bedeutung.
Sie strich sich durch die offenen Haare und ging zurück zum Fenster. Sich auf dem Fenstersimms absützen blickte sie hinaus auf die Straßen von Varuna.
Die Laternen waren schon gedimmt worden und der Nachtwächter drehte mit seiner Laterne seine Runden und rief die Zeit aus.
Sie hörte ihn von einigen Straßenentfernung nurnoch ganz leise sein Lied vortragen.
'Hört ihr Leute, hört mich sagen, die Uhr hat drei geschlagen. So geht zur ruh und legt euch hin, denn alles ist ruhig im Städtchen.'
Immer wieder wiederholte er jene Worte, jene Worte die der Bevölkerung im Schlaf Sicherheit gaben. Ein paar Worte und doch war der Inhalt so wirksam.
Sie lauschte den leisen Worte noch eine Weile, immer mehr darüber nachgrübeln, was jene Worte auslösen, was ihre am heutigen Abend nicht taten.
Sich ruckartig vom Fenstersimms abdrehen, ging sie hinüber zum Schreibtisch, sich diesmal sogar auf dem Stuhl davor niederlassen.

Ein neues Pergament zog sie zu sich, langsam die Feder eintunken und langsam schrieb sie einen Titel oben auf das Pergament

Sehnsucht des Himmels

Würdest du meinen Namen kennen,
wenn ich dich im Himmel sehen würde?
Würde es das gleiche sein,
wenn ich dich im Himmel sehen würde?

Ich muss stark sein
Und weitergehen
Weil ich weiß,
dass ich Liebe im Himmel finde.

Würdest du meine Hand halten,
wenn ich dich im Himmel sehen würde?
Würdest du mir stehen helfen,
wenn ich dich im Himmel sehen würde?
Ich finde meinen Weg durch Nacht und Tag
Weil ich weiß, dass ich nur hier im Himmel bleiben kann.

Die Zeit kann dich runterbringen
Die Zeit kann deine Knie beugen
Die Zeit kann dein Herz brechen,
hast du gebettelt?

Ich bin sicher, dass hinter der Türe Liebe ist
Und ich weiß,
es wird Sehnsucht im Himmel geben
Alexandre von Galbadan

Beitrag von Alexandre von Galbadan »

In Jener Nacht mag der ein oder andere aufmerksame Beobachter einen Schatten durch die Gassen gehen sehen mit dem Ziel der Herberge. dort im Schatten einer Hausecke wo die Laterne kaput war, verweilte er die Herberge anschauend mit suchendem blicke als warte er auf etwas. Der Herrbergsvater kam gelegentlich herraus und schaute sich um kippte Müll auf die Strasse in den schon vorhandenen Unrat und ging wieder herein immer wieder zur Decke des ersten Stocks schauend und den Kopf schüttelnd. Einmal nur höhrte man ihn etwas lauter sagen so das man es auch auf der Strasse vernehmen konnte.
"Diese Vornehmen Leute heutzutage die halbe Nacht sind die wach und rennen umher und halten einen Wach nun ist es beinahe 3 und die Dame rennt immer noch umher".
Brummend machte er die Türe zu und es kerte wieder Ruhe ein auf der Strasse vor der Herberge nur ein Schatten blieb zurück mit klarem Blick die Fenster der Herberge absuchend.
erst viel später dann als ein umhergehender Nachtwächter am Ende der Strasse erschien war kurz Bewegung auf der gegenüberliegenden Seite der Herberge. Der seltsame Schatten verschwand um die Ecke als wolle er nicht entdeckt werden und verweilte verborgen bis die Wache vorrüber. Die Nachtwache ging herum mit schwenkender Laterne und Zündstab löschte die meisten der noch brennenden Laternen mit der Bronzeglocke am unteren Stabende, und zog seinen Weg vorbei an der Herberge ohne den Schatten zu bemerken. Dabei ertöhnte die Stimme des Nachtwächters durch die Gassen der Strassen und kündete von Sicherheit und Urzeit der kühlen Nacht.
'Hört ihr Leute, hört mich sagen, die Uhr hat drei geschlagen. So geht zur ruh und legt euch hin, denn alles ist ruhig im Städtchen.'
Die Augen des Schattens waren nachdem der Nachtwächter vorbei war, derweil auf ein Fenster gerichtet voller Sennsucht im vorher suchenden Blicke. Eine Frauengestalt war an einem der Fenster erschienen und schaute hinaus in das Dunkele der Stadt. Der Schatten wendete sich ab als die Frau vom Fenster aus in die seine Richtung blickte, Anscheinend dem Nachtwächter hinterher und verschwand seufzend im Dunkeln der Nacht.
Zuletzt geändert von Alexandre von Galbadan am Sonntag 22. Juni 2008, 13:46, insgesamt 1-mal geändert.
Anetta von Reensdorf

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Langsam räumte sie in ihrem Zimmer herrum.
Es war Zeit sich fertig zu machen, es war bald die fünfte Stunde nach Mittag und somit die Zeit wo sie im Palast sein sollte.
Unruhig flocht sie ihre Haare, dabei sich nur flüchtig immer wieder im Spiegel dabei zusehen.
Sie hatte den morgen damit verplempert... nein eigentlich nicht verplempert, die Zeit war einfach zu schnell verstrichen, denn eigentlich hatte sie es mit Sicherheit, und aus vollem Willen getan.
Sie hatten den Morgen damit verpracht zwischen dem Weg nach Varuna, der Festung und der Stadt hin und herzugehen. Jede Straße in Varuna hatte sie sicher zwei drei mal durchschritten. Jede Gasse eingesehen und jeden Winkel beobachtet.
Sie wollte doch nur einen Blick, nur einen einzigen, der ihr Sicherheit geben würde für das heutige Gespräch.
Nur ein Laecheln, dass ihr sagen würde, dass sie es schaffen würde. Einmal versinken und wieder auftauchen, diesen flüchtigen Moment geniesen und in ihrem Herzen als Tropfen der Zuversicht halten.
Aber Temora war ihr nicht hold gewesen, denn sie hatte NICHTS gefunden. Nichtmal eine Stimme die aus einem Fenster hinaus auf die Straße wehte. Sie seufzte und band das rote Band um das Ende des Zopfes.
Sie sah sicher gut aus... aber heute sicher nicht so gut wie sonst. Obwohl auch das sicher eine Einbildung war, aber sie fand sich immer besonders schön, wenn er es sagte.
Aber vielleicht war es garnicht ernst wenn er es sagte?
Sie fuhr sich mit der Hand über die Stirn, wieso bei allem machte sie sich soviele Gedanken? Er war sicher nur einfach höflich zu ihr und hatte er nicht erzählt, dass jenes Minnen zur Ausbildung eines Knappen gehörte.
War sie vielleicht nur ein Versuch von ihm, eine Übung für einen Soldaten der nun Ritter werden wollte?
Jene ganzen Fragen machten sie rassend, liesen sie innerlich nicht in Ruhe. Sie erhob sich vom Stuhl um kurz dem Schauder der durch ihren Körper ging Platz zu schaffen.
Soviele Männer hatte sie links liegen gelassen, all die Männer die ihr Onkel für sie ausgesucht hatte.
Und nun jener einfache Mann, eigentlich ohne Reichtum, der sich das einfache Soldatenleben auserkoren hatte sollte sie erweichen?
Dass sie sich einen Moment lang nur Gedanken machte... Momente, nein Stunden dachte sie schon über ihn nach.
Sie glätterte mit einigen pinibelen Streicher ihr Kleid. Schaute auf und betrachtete sich einen Moment im Spiegel.
Sie sah hervorragend aus... pinibel annähernd perfekt.
Wie eine fertig angezogene Puppe.
Ihr Hand ging zur Laute, sollte sie sie mitnehmen oder hierlassen.
Er hatte sicher gesagt sie sollte sie mitnehmen...
schonwieder er... er sollte aus ihrem Kof verschwinden SOFORT
sie brauchte einen klaren Kopf.
Sie lies die Laute zurück, man würde sicher eine Hafe oder dergleichen im Schloss haben, sollte sie vorspielen.
Sie ging mit etwas sicherem Schritt zur Tür.
Doch dann blieb ihr nichts anderes übrige, als einen Blick zurückzuwerfen, einen Blick auf das Lied vom heutigen Morgen.

Die Sehnsucht plagte sie, so sehr
Zuletzt geändert von Anetta von Reensdorf am Sonntag 22. Juni 2008, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.
Alexandre von Galbadan

Beitrag von Alexandre von Galbadan »

Kalt war es am Morgen gewesen als er zurück kehrte in sein Anwesen. kalt und nass war es und die Luft hatte einen abgestandenen Geruch fand er. Oder war es blos weil sie nicht in der Nähe war und er ihren Geruch nicht Wahrnehmen konnte der ihn so in Aufruhr versetzte wenn er ihm nur gewahr wurde. Unruhg schritt er mit Militärisch geschulten Schritten fest im Hause auf und ab die Hände hinterm Rücken verschränkt und machte sich Gedanken. Er sollte wieder zu Sinnen kommen zum Dienst zurückfinden selbst die Rüstung des Sirs war nur halbfertig geworden da er immer wieder in Gedanken versunk und ihm Ferse durch den Kopf hallten. Immer wieder glitten seine Gedanken ab und er sprach leise ferse vor sich hin.

"und gleich der Anmut eines Schwans glit sie foran voll flüssigen Elans
Voll Schönheit und auch farbenpracht Mein Herz sie hat zum Brennen gebracht.... Verdammt Alex konzentrier dich du must zum Dienst der Sire wartet"


Brachte er sich selber durch Eigenschelte wieder zu Reson und trieb sich selber an die Arbeit fertig zu bekommen. Die Dame war in seinem Kopf egal was er tat sie wich kein Stück von ihm ab. Er sah ihre Augen und ihr Strahlen überall selbst im blank geputztem Metall der Rüstung des Sirs schien er ihrer ansichtig zu werden. Sein Geist spielte ihm einen Streich und sein Herz tat sein möglichstes den Geist kräftigst zu unterstützen.

"Du bist Soldat und Knappe des Reiches für sowas ist keine Zeit.. du weist nichtmal ob sie dich mag sie ist doch fern deine Person und weit über dir du kannst nicht.. das geht nicht.. Temora.. Hilf.."

Murmelte er wieder vor sich hin als seine Gedanken wieder abschweiften und er wer weis wie lange ins Leere stierte die Armteile der Rüstung in der einen Hand und die Polierpaste auf dem Lederlappen in der anderen. Das es eine ganze Weile gewesen sein musste bemerkte er erst als er feststellte das die Paste schon unlängst eingetrocknet war. Kopfschüttelnd erhob er sich und schritt wieder unsteht umher. Er ging hinaus in den kühlen Morgen, an Schlaf war für ihn eh nicht zu denken. Hatte er es doch versucht am frühen Abend doch ausser herumwälzen war nichts bei herum gekommen so das er spät Nachts aufgebrochen war um einen Blick auf sie zu erhaschen. Seit dem war er noch unruhiger und von grosser Unsicherheit geplagt. Was wenn sie nur seine Worte genoss sich dem Minnespiel hingab als Bardin und es benutzte für ihre Stücke.. wenn er nur ein Spielmann für sie war der ihr die Ferse in die Hand legte die sie benutzen würde....

Haareraufend schritt er im Garten umher und kühlte am Ende seinen Kopf im eisigen Wassertrog der Tiere. Sein Schlachtross brummte nur einmal tief und kehlig bevor es an seines Herren Harren zupfte um diesem zu verstehen zu geben das er auch ihn vergessen hatte, und der Hafersack immer noch in der Truhe lag. Schnaufend machte sich der Knappe an die Arbeit und strigelte das Tier und gab ihm seinen zustehenden Hafer was das Tier wohlwollend und mit leisem Wiehren quitierte. Arbeit das war es Jawohl! Mit Arbeit würde er sie aus dem Kopf bekommen also galt es schnell viel davon zu finden damit er diese Frau bei der er eh nie Chancen hatte aus dem Kopf bekam und sich wieder auf die seinen Aufgaben konzentrieren konnte. So warf er sich dann auf jede erdenkliche Körperliche Arbeit der er habhaft werden konnte solange er nur nicht inne hielt und seinen Gedanken Zeit gab abzuschweifen. Die Rüstung muste warten das war eine zu ruhige Beschäftigung doch in der Mine Kohle schlagen und die Tiere versorgen und dann mit Feuereifer jeden Centimeter der Allianzfeste säubern das würde ihn schon ablenken.. wenigstens für eine Zeit... so hofte er zumindest.
Zuletzt geändert von Alexandre von Galbadan am Sonntag 22. Juni 2008, 20:15, insgesamt 5-mal geändert.
Anetta von Reensdorf

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Noch im Nachtgewand saß sie auf ihrer Bettkannte. Sie konnte sich nicht aufraffen aufzustehen und sich anzukleiden. Das Gespräch am gestrigen Tag war so positv verlaufen. Alles war zu ihrer Zufriedenheit, eigentlich.
Wäre da nicht der kleine Schönheitsfehler gewesen, das Rafael gehiesen hat.
Gerade als sie durch das Tor nach draußen gehen wollte stand er einfach da, zu Ross, in einer goldenen Rüstung. Eigentlich wäre er eine Zeile oder zwei in einem Stück wert. Wenn nicht mehr sogar, weil ein solcher Ritter einfach ein Bild der unvergesslichkeit war.
Aber sie konnte dafür keinen Blick entwickeln, sofort als sie ihn sah assosoierte sie ihn mit ihm. In seiner Rüstung saß sie sein Bild, sein Gesicht, seine Augen.Wie als säß er in ihr und würde sie daraus anblicken. Sie anlaecheln sie herzigen mit seinem Blick.
Sie schüttelte auf dem Bett sitzen den Kopf. Was für Gedanken sie wieder hatte. Wegen ihr bekam er strafen, wegen ihr....
Nachtschicht
Liegestützen
er machte seine Aufgaben nicht richtig und sie war wohl die Wurzel allen übels.
Immernoch halten ihr die scheltenden und fragenden Worte des Grafen in den Ohren wieder.
Sie hatte seinem Knappen den Kopf verdreht und verwirrt.
Waren jene Worte zu negativ und für sie auf eine Art und weise doch so positiv, das sie ihr Herz hatten bis zum Hals schlagen lassen. Jauchzen lassen und jublen. Es war nicht nur die Minne... nein es war nicht nur sie. Es war mehr, es war zumindest soviel mehr, dass er nicht an seine Arbeit denken konnte.
Dann dachte er vielleicht an sie?
Oder bildete sie sich jenes nur ein und Sire Rafael hatte es falsch gedeutet.
Sie strubelte sich durch die Haare. Wieso konnte sie nicht einfach in seine Gedanken eintauchen und es wissen. Oder wieso sagte er es ihr nicht einfach, wieso war er nichtmehr aufzufinden. Wisch er ihr aus, sonst saß sie ihn doch immer in der Stadt.
Sie erhob sich und ging hinüber zum Spiegel. Sie sah schrecklich aus, tiefe Ringe zogen sich unter ihren Augen dahin. Ihre Haare waren ungeordnet und das Nachtgewand hatte flecken von dem Kuchen denn sie noch gegessen hatte. Es war frust gewesen und gleichzeitig die Sehnsucht nach seinem Anglitz. Seinem Blick auf ihr, seine Worte in ihrem Ohr, seine Finger die nur einen Moment die ihren beim aufstehen berührten.
Ihre Finger bitzelten jetzt noch bei dem Gedanken daran.
Sie öffnete und schloss die Hand wieder, das Gefühl verschwand und zog sich nur wie ein Schatten durch ihre Gedanken.

Sie konnte nicht anderst als tief auszuatmen.
Sie hasste sich für sich selbst in jenem Moment, dass sie nicht einfach zu seinem Haus gehen konnte, sich in seinen Garten stellen konnte und es laut hinausschreihen konnte.
So sehr ihr Herz es auch wollte, sie konnte es nicht. Die Gesellschaft verbot ihr solche Dinge, verbot ihr die Liebe zu jenem Mann.
Er würde bald Ritter sein und sie blieb was sie war. Eine unbedeutende Tochter einer Edlen, die einfach die richige Erziehung genossen hat, dass sie sich im Adel bewegen konnte ohne großartig aufzufallen.
Die Gesellschaft würde eine solche Verbindung wahrscheinlich nicht gutheisen. Ein Ritter liebte... gar heiratet nicht eine einfache Bardin... denn mehr war sie nicht und da konnte sie sich so oft wie sie wollte Muse nennen. So oft sich weigen als stick normale Bardin angesehen zu werden. Doch in gewisser weise war sie nichts anderes...
und jenes wenige würde kaum aussreichen um zu rechtfertigen, wieso so ein wunderbare Mann sie wirklich liebten konnte und es nicht nur eine einfache schwärmerei für ihn war
Zuletzt geändert von Anetta von Reensdorf am Montag 23. Juni 2008, 10:14, insgesamt 1-mal geändert.
Alexandre von Galbadan

Beitrag von Alexandre von Galbadan »

Am frühen Nachmittag wachte er endlich auf. Seine Knochen taten weh und am Vorabend war er um 1 Uhr Nachts halbtod in die Lagerstat gefallen. Bis in die tiefste Dunkelheit hinein war er in der Feste beschäftigt gewesen mit Putzen und Wischen, Polieren und Wienern. Seine Glieder waren taub und brannten und doch waren es seine Träume die ihn wach gemacht hatten. Wieder hat er sie gesehen in seinen Träumen war sie ihm begegnet voller Anmut und Schöhnheit hatte sie ihm zugelächelt und sein Blut in flüssiges Feuer verwandelt. Mit jedem Athemzug schlug ihm das Herz bis zum Halz und pochte voller Heftigkeit in seinen Kopf. Dabei schien es so als ob sein Puls selber ihren Namen verkündete mit jedem Klopfen das in seinen Ohren rauschte.


Anetta.. Anetta... Anettaa..

Er seufzte tief auf und erhob sich schweisgebadet. Nahm die Elebogen auf die Knie und verschränkte die Hände hinterm Kopft. So verweilte er in Gedanken an sie fast eine volle Stunde bevor er sich endlich aufraffen konnte aufzustehen. Mit der schweisnassen Stoffhose die um seine Beine schlackerte bekleidet stapfte er ansonsten unbekleidet die Treppen herunter. Die Uniform lag zum ersten male ungereinigt in der Ecke und nicht säuberlichst vorbereitet in seinem Schlafgemach. Diesmal war er nicht gleich nach dem Aufstehen sich waschen gegangen, war nicht angekleidet und dienstfertig. Zur Zeit war er alles andere als Diensttauglich und das wuste er. Selbst wenn es gald gegen schergen und Monster zu gehen lief er Gefahr in Gedanken zu versinken. Oder aber es bestand die Gefahr festzustellen das er zwar vor jenen Schergen steht doch die Waffe zu hause vergessen hat da ihm die schönste Frau der Welt im Geiste herumspukte.

Auch unten bei einem Glas Wasser das ihm Heute gar nicht schmecken wollte kerten seine Gedanken wieder zu ihr zurück. Seelig lächelte er wärend er an ihr Anliz dachte und an ihre Anmut und stierte dabei in Richtung Wand ohne es wirklich mit zu bekommen. Es muste einfach was geschehen muste weitergehen und darum schien es angebracht endlich tätig zu werden. Schnaufend erhob er sich und setzte sich an den Arbeitstisch. Griff sich einen Bogen Pergament und nach der Falkenfeder und dem Tintenfass um einige Worte auf Papier zu bringen. Doch was sollte er schreiben was sollte er ihr sagen und vor allem wie. Sollte er ihr die seinen Gefühle gestehen oder doch nicht.

Seufzend tipte er unzählige male die Feder in das Tintenfass ohne sie wirklich auf das Pergament aufzusetzen und etwas zu Schreiben. irgend was muste doch geschehen und er wolte es ja er wolte ihr seine Gedanken mitteilen seine Gefühle ihr darlegen doch nun schienen ihm die Worte zu fehlen... oder machte er sich nur zuviele der Gedanken und Sorgen? Wieder schweiften er ab und verfiehl der Tagträumerrei und siehe da ohne das er wirklich viel zutat erschienen die ersten Worte im Biref an sie.


Euch Teuerste Anetta

Jene Zeilen schrieb ich wohl, da mir im Geist und Herze hohl.
So mir das Herze überschwillt, bin ich nun zu jenen Zeilen wohl Gewillt.
Mein Herz ist Klam wenn ihr nicht hier, es schlägt für Euch und für ein Wir.
Es schlägt sehr laut das sollt ihr wissen, es scheint als will es euch nicht Missen.
Ich weis nicht wie es gar geschah, doch als ich euch das erst Mal sah.
Schien ich im Himmel gar zu schweben, um mich herum schiens Aufzuleben.
Als wenn einst alles unter grauer Macht, doch nun durch euch voll Farbenpracht.
Das Herz mir hämmernd überläuft, an euerer Anmut sich besäuft.
Euerem Liebreiz voll erlegen, versucht es euch entgegen zu streben.
Keinen moment scheint es zu dauern, wo es nicht will voll Sennsucht erschauern.
Wenn ihr grad nicht bei mir weilt, mein Herz eine gar grosse Trauer ereilt.
So will ich es auch gar nicht wagen, euch die holdest Maid zu Fragen.
Wie ihr empfindet und euch fühlt, Wie es ihr in euerem Herze wühlt.
Obs gleich sein oder doch auch nicht, Drum schreib ich jene Zeilen Gedicht.
Damit ihr wist wies um mich steht, und wie es mir samt Herz ergeht.
Seid euch gewiss ich werd nicht drängen, werd eure Grenzen nicht durchsprengen.
Doch so es sein soll und ihr wolt, seid euch gewiss mein Herze ist euch auf ewig Hold.

Ein zu tiefst ergebenes Herz


Die Worte waren recht schnell geschrieben und mit fein geschwungener Schrift die letzte der Zeilen beendet. Jene faltete er gewissentlich zusammen und Tropfte sie mit Wachs zu. Als Siegel verwendete er aber nicht das Siegel Arzbergs. Zu offensichtlich wäre jenes gewesen. Aus diesem Grund bediente er sich dem Knauf eines Dolches dessen Grundform jene eines Herzens hatte so das als Petschaft in dem weichen Wachs ein Herz prangte und den Brief versiegelte. Sie würde so hofte er wissen von wem er sei auch ohne das er jenes schrieb.
Danach stand er auf und begann zum ersten mal seit Tagen sich freier zu fühlen. Er wusch sich und Kleidete sich Ordentlich in seine Uniform und eilte los zu einer Taverne. Hier bezahlte er einen der üblichen Laufburschen mit recht reichlicher Münze dafür das er jenes Schreiben dem Wirte der Herberge übergab mit den Worten das es für die Edele Dame von Wellenberg sei. So er die Aufgabe meisterte und zu ihm zurück kehrte würde er seinen Lohn sogar verdoppeln.
Eifrig eilte der recht Junge Laufbursche los und trug jenes Schreiben zum Wirt der Herberge der jenes Schreiben gar verwunderlich musterte doch tunlichst daran tat es gleich herauf zu tragen. Zwar wartete er nicht das sie öffnete doch schob er das Schreiben unter den breiteren Türschlitz hindurch mit den Worten
"Jenes Ward für euch abgegeben edele Dame"
Bevor er wieder unter schnaufen herunterstapfte um sein Tagwerk weiter zu begehen. In der Taverne derweil empfang ein freudiger Laufbursche ganze 2 Kronen für den geleisteten Dienst und ein Knappe dessen Herz ein Stück freier verlies jene Stube um zum Dienste anzutreten.
Zuletzt geändert von Alexandre von Galbadan am Montag 23. Juni 2008, 11:22, insgesamt 1-mal geändert.
Anetta von Reensdorf

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Gerade hatte sie sich am Schminktisch niedergelassen, als sie die Worte des Wirtes vernahm und ihre Augen auf den Brief wanderten, der unten durch die Tür durchgeschoben wurde.
Ein Brief... für sie.
Wer würde etwas von ihr wollen so früh am morgen. Sie legte die Bürste wieder zur Seite und erhob sich um sich dann mit gerafften Kleid zu bücken und den Brief mit spitzen Fingern aufzuheben.
Zuerst glitt ihr Blick über die unbeschriftete Front. Kein Name, kein Absender kein garnichts.
Wer würde ihr einen solchen Brief schreiben. Langsam drehte sie den Brief dann herrum, ihre Augen fiehlen sofort auf das Siegel.
Ein Herz...
Ein Herz, ihr stockte ein Moment der Atem.
Ein Brief gesiegelt mit einem Herz, wer würde ihr soetwas schicken. Sie erhob sich mit dem Brief in den Händen. Ihr eigenes Herz schlug bis zum Hals, überschlug sich dort und wollte ihr den Atem rauben. Die freie Hand an den Hals legen, ringt sie nach Atem als sie sich wieder auf den Hocker am Schminktisch setzt.
War der Brief von ihm...
nein er würde ihr doch keinen Brief schicken mit einem Herz gesiegelt. Oder war er doch so romantisch veranlagt, dass er ihr einen solchen Brief schreiben würde. Zitternt fuhr sie mit den Fingern über das Herz. Sie wollten das Siegel nicht brechen, war die Angst zu groß. Was würde in jenem Brief stehen, war er doch nicht von ihm. Würde ihr Herz brechen wie das Siegel was sie brechen muss um den Brief zu lesen?
Sie schnaubte tief durch und legte den Brief zur Seite. Sie würde ihn nicht jetzt lesen, zuerst musste sie an sich selbst arbeiten und sich wieder zurechtmachen damit sie auf die Straße gehen konnte.
So griff sie mit fester Hand nach der Bürste und begann die wilden Locken zu bändigen. Jedoch bemerkte sie selbst kaum dass ihre Augen immer wieder abglitten zum Brief hinüber, das weiße Pergament betrachten, ohne dabei die Bürste nur ein Stück durch ihre Haare wandern zu lassen. Erst als ihre Hand eingeschlafen war, merkte sie, dass sie abgeglitten war, ihre Gedanken wieder vertieft waren in die süßen Worte des Herr de Galbadan. Sich ihre Augen an seiner Erscheinung festgesaugt hatten. Ihre Finger die Zitternt über den Bürstengriff anstatts über seine Finger wanderten.

"Oh bei allem Herz schweig still!", schrie sie in den Raum hinein ihrem eigenen Spiegelbild entgegen. Rasch und grob bürstet sie dann ihre Haare weiter, der Schmerz würde sie ablenken und rasch mit ihrem herrichten fertig werden lassen.
Erst als sie den Zopf fertig geflochten hatte blickt sie wieder einen Moment auf den Brief und nahm ihn wieder in die Hände.
Sie konnte nicht anderst, sie musste daran riechen. War es sein Duft, der ihr in die Nase stieg? War es jener herbe Geruch nach Rasierwasser und Waffenpolitur. Tief atmete sie ein, lies ihre Nasenflügel aufblähen und schloss mit flatternden Lidern die Augen. Es war sein Geruch. Er war es oh bei Temora. Es war sein Geruch. Jener Duft, der ihr Herz Purzelbäume schlugen lies.
Den Brief rasch und mit roten Wangen wieder auf den Tisch legen, erhob sie sich, das Nachtgewand über den Kopf ziehen.
Einen Moment sich dann betrachten wie Eluive sie geschaffen hatte.
War sie schön... war sie so wie man sich eine Frau wünschte?
War sie so wie er sich eine Frau wünschte?
Nicht zu Dick nicht zu Dünn... wohl proportioniert?
Sie drehte sich einmal im kleinen Spiegel im Kreis, sich selbstkritisch betrachten.
Dann mehr oder minder zufrieden die Lippen schürzen ging sie auf den Kleiderschrank zu.
Sie holte das grüne Kleid hervor, er mochte das grüne Kleid.
Sie zog sich rasch fertig an. Das grüne Kleid, der rote Umhang. Die Schuhe schnürren.
Rasch nahm sie dann noch den Brief auf und verlies die Herberge.
Der neugirige Blick des Wirtes entging ihr dabei völlig, sie war in Gedanken nurnoch bei dem Brief.
Sie wollte ihn umbedingt lesen. Sie ging zielstrebig die Hauptstraße hinunter. Bis hin zum Brunnen an dennen er ihr die Minne gesungen hatte. Dort wollte sie den Brief lesen.
Sie lies sich am Brunnen nieder, danach mit zittrigen Fingern das Siegel abtasten. Sollte sie es wirklich brechen, wollte sie wirklich wissen, was in jenem Brief stand. Ja sie wollte.

So gingen ihre Finger an das Siegel und wie ein wunder öffnete es sich ohne es zu brechen, an einem Stück konnte sie es lösen und das Herz so erhalten. War dies ein Zeichen, den Göttern war ihr dank sicher.
So entfaltete sie den Brief.
Doch die Gefühle und die Reagtionen die der Brief auslöste, gehörten ihr alleine, jenen geheimen Erzählte würde sie dabei zusehen lassen.

Später sah man sie wie sie zielstrebig auf sein Haus zuging. In der Hand ein Brief.
Wenn Alexandre wüsste, kein Wort stand in dem Brief selbst drin.
Wenn er den Brief öffnete welcher ebenso kunstvoll versiegelt worden war mit einem Herz. Sie hatte ein größeres gewählt wie er, hatte sie doch nur die kleine Dose für ihren Lippenbalsam, welches mit einem Herz beschnitz war. Sie hatte so das Holz in das warme Wachs gedrückt und so ein Herz entstehen lassen.
Sollte Alexandre den Brief öffnen, würde ihm nur ein blühtenweises Taschentuch entgegenfallen, in welchem eine Strähne ihres blonden Haares eingewickelt war.
Und würde er dann noch das Tuch an seine Nase führen, würde er den süßlichen Geruch ihres Parfüms einatmen können.

Den Brief an seinem Gartentor postieren verlies sie dann rasch wieder den Platz vor seinem Haus.
Alexandre von Galbadan

Beitrag von Alexandre von Galbadan »

Am frühen Nachmitag dann als er vom üblichen Dienst freier als sonst wiederkerte mit einem guten Gefühl in der Brust weil er durch den Brief an sie eine Last von sich geschrieben hatte. Er band wie immer sein Tier an und trat den Schlüssel mit dem Kreuzkopf suchend an das Tor heran bevor er stockte und fast in der Bewegung gefrohr. Was war dies... ein Brief.... von ihr?.. oder jemand anders...

Mit spitzen Fingern faste er ihn an und ging eiligst ins Hause hinein. Dort legte er seine Handschuhe die aus schweren Ringpanzerstücken bestand auf den Tisch und musterte argwöhnend fast scheu das Pergament das sich am Tor befunden hatte. Hatte es eigendlich ein Siegel.. nachgeschaut hatte er bisher noch nicht also machte er einen Schritt auf das klein gefaltete Pergament zu und drehte es vorsichtig herum.

Stockend hielt er inne das Blut in seinen Adern Rauschend und Klopfend starte er das wächserne Herz an das gross und Breit im Siegelwachs prangte und die feinen Pergamentseiten verschlossen hielt. Er war von ihr? oder nciht konnte das sein? Unsicher hob er ihn an und schaute in die Mitte des Briefe versuchte was zu erkennen. Irgendwas schien sich darin zu befinden nur was...
Langsam tastete er sich an den Dolch der sich an seinem Gürtel befand. Jene flache und schmale Klinge deren Griff die Herzform hatte. Mitt zitternden Händen ging er heran und schob vorsichtig die flache Klinge unter das wächserne Herz um es vorsichtig zu lösen. Leider brach es an einer ecke doch denoch öffnete sich das Pergament vollents und ein Duft der ihm so vertraut ströhmte ihm entgegen und umschmeichelte seine Nase. Sein Herz raste und das Blut rauschte in seinem Kopf als ihm klar wurde das er von ihr sein Muste.. oder spielte hier wer seine Spielchen mit ihm?
Er muste sicher gehen und entnahm vorsichtig der Mitte des Pergamentes ein feines Weisses Taschentuch von dem der Duft zu kommen schien. Langsam führte er es an die seinen Lippen und sog den Süssen und alles scheinenden Geruch auf der von ihrem Pärfüm stammte.

"Es ist von ihr..."

Flüsterte er leise in die seine Wohnstube und liess sich auf den Sessel fallen den Brief noch in der einen das Taschentuch in der anderen Hand und seufzte. Liebte sie ihn? oder war er nur ein Spielmann für ihre Belustigung für sie... diese Fragen diese quälenden Fragen. Vorsichtig entfaltete er das Tuch und erneut schien sein Herz zu springen und zu hüpfen. Eine feine blonde Strähne rutschte in die seine Hand sie war von ihr.. sie roch nach ihr. Sanft drückte er sie gegen seine Lippen und küsste die Strähne unter Herzklopfen. Strich mit ihr über die seinen Wangen wo sich einige der feinen Harre in seinem Barte ferfingen als wolten sie ihm sagen das sie hier verweilen möchte und immer da sein wollen als Teil von ihm. Seufzend ging er in sein Gemach und öffnete die Komode in der er ein wenig Schmuck bewarte. Unter anderem ein Amulet das sich öffnen lies um kleinen dingen Platz zu gewären. Genau in jenes Amulet steckte er sorgsamst die feine Haarsträhne und hängte es sich um den Hals das hängende Ende mit dem kostbaren Inhalt unter sein Hemd schieben wo es nah an seinem Herzen war.
Sodann sah man nur noch einen Mann zu Pferd das Haus verlassend. Gut gewandet und adret verschwand er in Richtung Varuna sich überall umblickend als suche er etwas oder aber jemanden. Dem guten Beobachter würde das feine weisse Tuch auffallen das sich in einer Tasche seiner Weste befand und leicht hervorschaute. So gewandet machte sich die Gestalt auf die suche immer umherblickend und gelegentlich säufzend.
Anetta von Reensdorf

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Immernoch starrte sie gegen die Holzwand der kleinen Überdachung bei Berchgard. Sie fragte sich für einen Moment noch ob es wirklich geschehen war, bevor sie sich nach hinten auf die Bank fallen lassen.
Es war wirklich geschehen, dies alles war wirklich geschehen.
Sie führte ihre Hand zu ihren Lippen, jene Stelle küssten die noch so verheisungsvoll kribbelte. Sie hoffte so sehr, er könnte erahnen, was jenes ihr bedeutet hatte. Was jenes in ihr ausgelöst hatte.
Sie schnaubte leise und lehnte den Kopf gegen die Wand.
Da wünschte man wirklich Bäuerin zu sein und er ein Bauer. Es wäre doch alles so viel einfacher wie in jener Situation.
Aber wollte sie froh sein, dass sie beide in er Lage waren ihren Verstand noch soweit in Zaum zu halten, dass sie sich noch geziemlich benehmen konnten.
Doch wie gern hätte sie einfach nur ihre Hand in seiner gespürt. Einfach seine Hand gehalten und mit ihm geredet.
Doch war es ihnen verwehrt und so hatten sie an jenem Ort der Muse sitzen müssen, getrennt jeder auf seiner Bank.
Nur die Worte waren warm, die sie sich gegenseitig zuhauchten.
Nur die Blicke waren heis, die sie gegenseitig sich zuwerfen.
Nur die Herzen waren laut, die im gleichen Takt schlugen.

Aber wenigstens war es nun sicher, es war sicher, dass sie beide das gleiche fühlten.
Er fühlte ebenso wie sie, die Zuneigung.
Alexandre von Galbadan

Beitrag von Alexandre von Galbadan »

Ruhe und wieder Ausgelassenheit machten sich in ihm seit längerem wieder breit. Er war nicht mehr nur ein Schatten seiner selbst. Nicht länger nur ein Wesen mit dem man nichts anfangen konnte da er so in Gedanken. Zwar kerten seine Gedanken immer wieder zu ihr zurück doch wuste er diesmal mit sicherheit das die seinen Gefühle auch die der ihren waren und sie damit verbunden waren auf eine Art. Er würde nicht locker lassen um jenes Anmutig schöne Geschöpf zu werben und ihr den Hof zu machen. Bereits beim Weg zum dienst dachte er schon an die nächsten Zeilen die er ihr vermachen würde und die die ihre Lichtgestalt umschmeicheln würden wie eine zweite Haut. Es war recht schwer all ihre Anmut und Schönheit in Worte zu fassen gab es doch für ihn nur wenig was der ihren gleich kam.

In angemessenem Tempo trat er diesmal zum Dienst an ohne jenen Entschloslosen Elans der ihn die Tage zuvor behindert hatte. Jetzt nachdem sie ihm die Ihren Gefühle gezeigt die Worte gesagt hatte war er sich sicherer und Ausgelassener. Sein denken glit nun nicht mehr ab in den Bereich der Zweifel ob der ihren Gefühlsechtheit den nun war er sich sicher das ihr Herz für das seine schlug.

So mansch einer wird darum nun einen recht ausgelassenen und gut gelaunten Manne treffen. Stehts ein Lächeln auf dem Gesicht der sich grade in Varuna stetig umschaut in der Hofnung eines ihrer Lächeln zu erhaschen. Der durch die Strassen geht und hier und da einige Zeilen Murmelt die ein Näher stehender als leise Ferse erkennen wird. Diesmal verrichtete er seinen Dienst nach Vorschrift. Säuberte die Rüstung mit Feuereifer und erledigte alle Botengänge die ihm aufgetragen und strebte stehts guter Laune dem Ende der Schicht zu da jenes Ende gleichbedeutend war die ihre Gestalt und Anmut erblicken zu können wenn er in der Taverne oder an einem der schönen Orte auf ihr erscheinen Wartete. Temora hatte ihm geholfe und ihm gebracht was das soldatenherz gebraucht hat. All die Schwärmerreien für Damen die er gelegentlich früher hatte all die anderen weit vor der holden Schönheit verblasten in nur einem Augenblicke wenn sie den Raum betrat. Zum ersten mal schien es war er bis über beide Ohren in Liebe eingesunken und Temoras Gnaden ausgesetzt. Er hofte inigst Temora möge ihm hold bleiben.
Anetta von Reensdorf

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Pfeifend ging sie durch die Straßen Varunas. Sie hatte eine hervorragende Nacht gehabt. Sie hatte so gut geschlafen wie schon lange nichtmehr. Und der Sandmann hatte ihr sogar einen wunderbaren Traum geschenkt.
Sie schwebte jetzt noch auf jener Wolke des Traumes.
Immernoch sah sie sein Gesicht vor sich, wie er sie so sanft anlaechelte. Ihr zuhauchte, wie sehr er sie vergötterte und liebte. Seine schönste Blume in Garten von Temora.
Immernoch liesen jene Traumworte ihr die röte ins Gesicht schießen. Dabei waren jene Worte garnicht so fern an dennen, die er in der Realität sagte.
Gemächlich zog sie einen Kreis um die Gardistenkaserne, immer wieder einen Blick in den Innenhof werfen. Vielleicht war er gerade dort oder in einen der Räume dort.
Leider war ihr versagt ihn zu sehen, so kreiste sie nurnoch einmal an der Efeu überzogenen Wand vorbei, um dann tiefer in die Stadt vorzudringen.
Es lenkte sie von ihrem eigentlichen vorhaben, ein Theaterstück zu schreiben, irgendwie ab. Sie konnte sich nicht hinsetzten und beginnen zu komponieren, denn all ihre Lieder handelten nur von der Liebe.
Von der Sehnsucht nach ihm und von dem zarten Herzklopfen in ihrer Brust. Ob sie ihn heute noch sehen würde, ob er Zeit hatte, einen Moment bei ihr zu sein. Für einen Moment die Sehnsucht in ihrer Brust zu stillen mit seiner Anwesenheit. Oder ob die Zeit wieder so knapp war, dass es nur reichte jenes Gefühl zu schürren und nochmehr zu entfachen.
Hatte sie doch am morgen schon mit dem schrecklichen Gedanken gespielt, sich in seinem Haus einzuschleichen.
Und ihn so zu zwingen mit ihr zu Frühstücken. Aber es wäre schrecklich unziemlich soetwas zu tun. So blieb es nur bei jenem Gedanken, der ihre Sehnsucht nochmehr nähren wollte.
Ihre Füße führten sie wie alleine durch die Stadt, an jeder Ecke der Stadt sein Gesicht erblicken wollen.
Sie war am Tempel der Temora angekommen, ihr Blick fuhr über die Wände hinauf zum Hausgibel. Sie wollte hineingehen und beten. Jener Göttin danken,dass sie ihr jenen Mann geschickt hatte.
Alexandre von Galbadan

Beitrag von Alexandre von Galbadan »

Der Morgen war recht angenehm gewesen schön Kühl und nicht so heiss wie die Tage davor. Oder waren die für ihn Augenscheinlich warmen Tage nur so heiss gewesen weil das Feuer für sie in ihm Brannte und sein Herz zum Glühen brachte. Ein angenehmer Traum war ihm des Nächtens beschienen gewesen war er doch voller Zärtlichkeiten und schöner Worte gewesen. Nun da er aufwachte fühlte er sich hungrig und leistete sich einen der seltenen und ausladenden Momente eines ausgedehnten Frühstückes. Mit ihr wäre jener Moment natürlich noch um ein vieles schöner und reicher gewesen doch würde er noch einen langen Weg zu beschreiten haben um solch Glück sein eigen zu nennen.

Nach dem Frühstück nahm er sich einen Moment der Ruhe. Griff zu einem der Pergamentseiten und schrieb einige kleine Zeilen auf um ihr eine winzige Freude zu machen.

Der Rose aus Temoras Garten

Just grad in diesem Augenblick, schreib ich nieder jenes Stück.
Von deiner Schönheit soll es künden, soll Menschenherzen hell Entzünden.
Denn deine Lieblichkeit ist gar famos, selbst unter den Blumen ist dein Anliz Gross.
der schönsten Blick der mag mich finden, mag mein Herz fest an sie Binden.
Strahlst du doch über alles fort, man fühlt es gar an jedem Ort.
Dein Wessen ist so fabelhaft, voll Anmut und auch Willenskraft.
Bleibst standhaft deines Herzen flehen, Läst dich kein unziem stücke gehen.
Temora weis voll Göttlich pracht, das eine Blühte ist erwacht.
Die schönste Rose in der Lichten Stadt, die reichlich Liebe für wen hat.
So hoffe ich die Lieb sei mein, und brennt für mein eigen Herz allein.

Ein Brennend sennsüchtig Herz.


Jenen Brief gab er wieder dem recht jungen Laufburschen der ihn gleich beim Wirt der Herberge vorbeibrachte. Jener Wirt nahm nicht nur den Brief entgegen sondern auch eine noch nicht geöfnete Rose die er nach Anweisung gegen ein wenig Endgold auf dem Tische der Edelen dame drapierte. Der junge Bursche berichtete eifrig von dem abliefern des Briefes und nahm strahlend wieder zwei grosse Münzen entgegen. Sodan wante sich der Recke gen der Arbeit und dem Dienste zu heute galt es doch des Sirs Pferde zu versorgen. Pfeifend und gut gelaunt erschien er dann bei Anwesen des Sirs und man wird berichten können das heute jedwede Aufgabe sehr schnell erledigt wurde und mit warem Feuereifer.
Anetta von Reensdorf

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Vom Gebet wiederkehren blickte sie auf die Rose, die in der Vase in ihrem Zimmer stand. Dann erst fand sie den Blick für den Brief, der an die Vase gelehnt war.
Sie musste laecheln, wie hatte er es bewerkstelligt, jene Rose und den Brief in ihr Zimmer zu bekommen. Wahrscheinlich der Wirt, wie beim letzten mal, schoß es ihr durch den Kopf, als sie sich niederbeugte und an der Rose roch.
Sie roch so lieblich, der reine Duft der Liebe.
Hoffentlich würde es ihren Raum erfüllen und sie so auf einem Meer aus Liebe betten, wenn sie die Nacht zum schlafen wieder herkommen würde.
Sie nahm nun aber den Brief an sich und schmieß sich mit jenem in der Hand auf das Bett.
Langsam entfaltete sie ihn und lies ihre Augen mit einem verträumten Lächeln über die Zeilen wandern.
Seine Minne war so wunderbar, sie hatte noch niemanden kennengelernt, der so tief in jene Kunst verfallen konnte. jene Kunst die ihr das Herz berühren lies. Jene Kunst die ihre Liebe zu ihm nochmehr entfachte und sie immer mehr anschürrte.
Sie legte den Brief offen auf das leere Kopfkissen.
So könnte wenigstens sein Brief an ihrer Seite schlafen.

Sie richtete sich dann wieder auf und ging hinüber zum Tisch, sich darauf niederlassen begann sie die Feder zur Hand zu nehmen und ein leeres Pergament näher zu sich herran zu ziehen.
Sie wollte ihm auch ein paar Zeilen schreiben. Ein Lied was sie nur ihm witmen wollte.

Du meine Welt, mein Liebling!
Einen schöneren sah ich nie.
Du bist mein Ein und Alles,
Meine liebliche Melodie!

Hinaus in die Welt lass uns gehen,
Denn von dort komm ich her!
Und so ein Kind,
Dass gab es noch nie!

Lass uns reichen uns die Hände!
Lass uns gehen ein kleines Stück.
Lass uns tanzen zu dem Lied.
Lass uns tanzen zu meiner süßen Melodie!

Heute Abend... an einem stillen Ort,
mag ich dich sehen.

Sie faltete den Brief mit der stillen Botschaft zusammen.
Draußen vor der Tür fand sie einen Botenjungen, der gerade eine ein Kronemünze immer wieder auf und niederschmiss.
Sie reichte ihm den Brief, mit der Gewissheit, er würde ihn zu ihm bringen, denn zwei Kronen winkten dem Bengel und jene würde er auch erhalten, würde er dem Soldaten den Brief überbringen.
Alexandre von Galbadan

Beitrag von Alexandre von Galbadan »

Gen Abend dann kam er nach Hause ordnete seine Kleidung und entdeckte das das seine Hemd und Weste ein wenig im Dienste Gelitten hatte. So ging er hinauf und Kleidete sich in der kühlenden Abendluft auf dem Balkone um. Zog Hemd und weste aus und sich die frischen an um sodann das feine Tuch von ihr von einer Weste zur anderen zu wechseln. Es war recht früher Abend und noch Zeit für einige Zielen die er niederschreiben sollte da ihm jene ferse im Dienste eingefallen. Oder solte er erst ein wenig in der Taverne Speisen?... Er schrit hinunter und schaute sich im Raume um. Warf einen blick zum Pergament auf seinem Schreibtisch und entschied sich dann doch wohl erst etwas zu speisen vor der Lyrik. So schrit er hinaus zur offenen Tür und offenem Tor ging an sein Pferd die Zügel ergreifend.. doch halt... das Schwerte solte er wohl mitnehmen, hate er in Gedanken jenes doch glatt vergessen. Schnell ging er hinein ins Haus und suchte seine Klinge die er oben abgelegt hatte vorm umziehen. Schnell war jene ergriffen und die Stufen hinab erstürmt. wieder fiehlen seine Augen auf das Pergament. Wo er doch nun einmal hier war.. warum nicht auch schnell einige der Worte niederschreiben. Murmelte jene leise vor sich hin wärend die seine Schreibfeder über ds Pergament kratzte und feine Tintenlinien zog.

"Deine famose lieblichkeit tut kund wie zart muss sein dein schüsser Mund".

Langsam schrieb er jene Zeilen nieder und überlegte sich derweil die nächsten Zeilen.

"so Zart und auch so Blütenrein dein schöner kuss so süss muss sein".

Nickend fanden auch jene Zeilen auf des Pergamentes Grund ihren Platz zwischen den Zeilen die bereits entstanden und noch folgen würden. Leicht tippte er die Feder in das Tintenfass und strich den perlenden Tropfen schwarzblauer Flüssigkeit am rande des Gefässes ab bevor er wieder die Feder auf dem Pergament aufsetzte. Grade als er weitere Zeilen niederschreiben wollten flüsterte ihm die süsseste Stimme aller Stimmen in sein ohr das sein Herz sofort entflammte und bis zum Halse schlug.

so flüsterte die ihre Stimme an dem seinen Ohr. "oh süßer Erdbeermund, so gern wrd ich ihn küssen, seine süße schmecken seinen Duft wahrnehmen, doch sind die Beeren noch nicht reif, so werd ich warten müssen".

Sein Athem stockte und stammelte unsicher die Worte "Aa.. Anetta.." er schaute herum und blickte die Feder fallen lassend entsetzt auf das anmutige Wesen das sich flux herumdrehte ihm den Rücken zu. Sanft faste er die ihren Schultern wolte sie herumreissen wollte sie an sich drücken sie Küssen sie schmecken und Lieben.. Oh grosse Qual der emotion, kräftig überspülst dus Herze schon. Schweig still hald stand deinen gefühlen lass nicht hinfort die Tugend spühlen.

Einen Augenblick nur drückte er sie an sich war einen Moment nur Mann nicht Edelmann so wie sie einen Moment nur Frau war.. Drehte ihre anmutige Gestalt herum die ihren Augen frassen sich in seine die Gefühle schäumten über. Nichts war mehr zwischen ihnen nichts würde sie hindern sich zu küssen sich einander hinzugeben wie es ein einfacher Mann und eine einfache Frau getan hätten.


Der innere Kampf

Doch nein Temoras gütig Kraft sie stand ihm bei und hielt ihn Tugendhaft.
So war er Edelmann nicht Bauer, must halten fest an Tugend und auch Minne Mauer.
Kurz bevor er ihre Lippen berührte ihren Kuss auf seinen Spührte.
Wendete sich ab von ihrer Pracht und, dafür benötigt all die seine Macht.
Schritt eilig aus dem Haus heraus, den eins stand fest blieb er wars Aus.


Er ging die Türen offen lassend raus und so tuend als sei jene Begegnung nie passiert da sie der Tugend nicht entsprach. Löste die Zügeln seines Tieres und machte sich daran aufzusitzen. Er grüsste die Edeldame ruhig und unter klopfendem Herz mit
"Kronprinz und Reich zu Ehr" bevor er sich aufmachte die ihren Blicke auf ihm haftend um sein Abendmahl zu nehmen in der Taverne Varunas.. Hoffendlich gab es was was die seine Erregung in der Brust verklingen lies. Aufgewühlt ritt er in die Stadt und zur Taverne wo er in ihrem inneren verschwand.
Zuletzt geändert von Alexandre von Galbadan am Mittwoch 25. Juni 2008, 12:21, insgesamt 3-mal geändert.
Anetta von Reensdorf

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Oh bei Temora, würde er sie sehen. Sie drückte sich mit heftig schlagendem Herz an die kalte Statue. Dumm war sie gewesen einfach dort hinzukommen. Sie hätte doch erahnen können, dass er anwesend ist.
Und dann auch noch auf dem Balkon und auch noch so wie er dort stand.
Ihr Herz schlug bis zum Hals. Sie hatte noch nie, sieht man von den Bedienstetn Stallknechten ihres Onkels ab. Jemals einen Mann so gesehen.
Er war so schön anzusehen. Wie sich die Muskeln, so fein über seine Oberarme zogen über seine Brust. Oh Anetta, rasch versuchte sie jenen Gedanken wegzuschieben. "Es ist unzüchtig soetwas zu denken", brachte sie sich selbst rasch zu resor und fuhr sich über die Stirn.
Dann riss sie das Geräuch der Tür ins hier und jetzt.
Oh nein er kam raus... wenn er sie sehen würde.
Den Atmen anhaltend ging er an ihr vorbei. Oh nein wohin, hinein.
Plötzlich ohne dass sie es wusste stand sie mitten in seinem Haus.
Wie eine Maus in der Falle.
Was sollte sie tun?
Sie konnte doch nun sich ihm nicht stellen oder doch? Sie sah ihn wieder in den Raum kommen, rasch verstecke sie sich hinter dem VOrhang. Sie fühlte sich wie eine ertapte Diebin in jenem Moment.
Hoffentlich ging er wieder, oh nein er setzte sich.
Sie musste sich ihm stellen si ekonnte nicht anderst, sonst würde er sie auf kurz oder lang entdecken.
Rasch ging sie hinter ihn, linste ihm über die Schulter. Er schrieb Zeilen auf ein Pergament. Oh süßliche Zeilen, sie waren für sie bestimmt, sie wusste es.

"oh süßer Erdbeermund, so gern wrd ich ihn küssen, seine süße schmecken seinen Duft wahrnehmen, doch sind die Beeren noch nicht reif, so werd ich warten müssen". Sie sprach es ohne zu wissen was sie wirklich tat.
OH nein, schon jetzt Tat es ihr Leid, diese unsittlichkeit. Jenes Verbot was sie übertratt.
Dabei wollte sie ihn doch nur einen Moment sehen, einen Augenblick lang.

Er stand nun hinter ihr, sie spürte seinen Atem auf ihrer Haut.
Seine Hände auf ihren schmalen Schultern.
Würde er sie nun tadeln wür ihr verhalten, hätte sie nun alles zerstört?
Nein, er wollte sie umdrehen.
Sie schaut auf in seine Augen.
Und sie hörte nurnoch die süßen Worte in ihrem Ohr.


Sieh sie dir an! Ist sie nicht bezaubernd schön?
Wie ein Bild, das schweigt, doch zeigt dir ihr Gesicht nicht alles?
Du weißt nicht wie, siehst du sie vis-a-vis
Heißt das nicht Küss sie doch?
Klar willst du sie
Schau sie an, sie ist dir nah!
Frag ihr Herz, es sagt bald Ja
Trau dich endlich und frag sie
Ganz ohn ein Wort geht es sofort
Los, mach! Und küss sie doch!

Schalalalalala, nein, oh nein!
So klappt das nie, oh nein, glaubt ihr er küsst sie noch?
Schalalalalala, echt zu dumm! So kriegt sie ihn nie rum
Er muss, das wisst ihr doch
Das ist die Chance
Gondelnd auf dem blauen See
Find´ schon endlich Deinen Dreh
Die Chance ist nie besser!
Sie bleibt immer stumm! Ohne Kuss völlig stumm
Drum küss sie doch!

Schalalalalala, sei ein Mann! Die Stimmung stimmt, fang an!
Los, ´ran und küss sie doch!
Shalalalalala, hör nicht auf! Zeigs ruhig, da stehst du drauf
Was ist denn? Küss sie doch!
Shalalalalala, hör das Lied! Es sagt was bald geschieht
Es sagt: Küss sie doch!
Schalalalalala, die Musik führt wenn Du´s machst, zum Sieg.
Los, mach schon, küss´ sie doch!
Küss sie doch...
The Little Mermaid - Nur Ein Kuss

Sie war wie elektrisiert als er sich wegdrehte. In ihrem Körper tobte ein Sturm, er war so stark, dass sie angst hatte, er würde ihr inneres zerreisen.
Jene Gefühle, jenes seltsame ziehen in ihrem Magen.
War dies die richtige Liebe? Oder doch etwas anderes?
Sie müssten jetzt sich trennen. Nun sofort. Sonst würde schreckliches passieren. Aber er war ein Edelmann. Er lies ihr ihre Würde, er ging...
und tat als wäre alles nie geschehen.
Oh süße Blume, oh süßer Schmerz. Er war der Mann den jede Frau gern an ihrer Seite wusste.
So voller stolz, so voller kraft und auch so erzogen wie ein richtiger Mann musste es sein.

Mit schwerem Herzen ging sie wieder richtung Stadt.
Sie müsste es ihm bald sagen. Sie musste ihm sagen, dass sie einige Tage weg musste.
Ihr Onkel hatte es so verlang, dass sie nach drei Wochen in der Stadt zu ihm kam und ihr Urteil fällte ob sie länger dort bleiben wollte oder wieder zu ihm kehren wollte. Und sich ihrer Aufgabe als Frau in Wellenberg entlich bewusst zu werden.
Er würde ihr einen Mann aussuchen und sie müsste sich jenem nun ergeben.
Nein das dürfte nicht sein. Sie musste zurück nach Varuna gehen dürfen. Sie müsste ihrem Vormund dalegen wieso...
Aber ohne Alexandre zu erwähnen, er wob nicht offiziel um sie. Er wusst nichts von ihrem strengen Onkel in der Heimat.
Sie musste es ihm sagen, nur so gab es eine möglichkeit, dass er verstehen würde, wieso sie einige Tage weg musste. Wieso sie vielleicht nicht wiederkehren würde.
OH Temora, wieso war alles in jener Welt ein Drama...
Zuletzt geändert von Anetta von Reensdorf am Mittwoch 25. Juni 2008, 13:27, insgesamt 2-mal geändert.
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