Es war eine dieser Nächte, man bekommt kein Auge zu und irgendeine innere Unruhe bringt einen dazu, zu grübeln, Dinge immer und immer wieder in Frage zu stellen und am Ende geht die Sonne auf - eine schlaflose Nacht liegt hinter einem.
Seit dem Tag als das Dorf so gut wie vernichtet war, die Schwestern fliehen mussten um nun ihr dasein auf dem Bauernhof zu fristen bis reperaturen und neubauten abgeschlossen wurden, durchlebte Ronya jene Nächte immer und immer wieder.
Manchmal saß sie Stundenlang am Meer, manchmal auch nur draussen im Wald auf einer Lichtung und starte in den Himmel.
Gedankenverloren, Kraftlos und Enttäuscht über sich selbst.
Immer wieder warf sie die Fragen auf, ob das alles richtig war oder ob sie als Anführerin versagt hatte.
Sie kam zu keinem Schluss, nichts war da was sie das eine oder auch das andere bestätigen lies.
Nur die Gewissheit das die Gefährtinnen überlebten gab ihr ein wenig Trost.
Sie hüllte sich mehr und mehr in schweigen, tagsüber hielt sie sich aus fast allem heraus.
Sie wusste, Xinthra war da.
Sie wusste auch das ihre eigenen Tage als Anführerin gezählt waren.
Doch woher ?
Alles begann vor einigen Tagen, wieder mal saß sie im Wald und schaute grüblerisch in die Sterne, da war diese Stimme und die Person das erste mal.
" Es ist nicht einfach alles zerbrechen zu sehen hm ?"
Ronya griff zum Dolch an ihrer Seite und fuhr herum.
Da saß Sie, ein Schemen im Zwielicht, des Mondes.
Eine recht zarte Person, viel kleiner als Ronya selbst, doch mit einem entschlossenem und erhabenem Ausdruck.
" Das wirst du nicht brauchen Schwester. "
Sprach die Fremde und deutete auf den Dolch.
"Ich bin nicht wirklich hier und töten kannst du mich nicht, das hat die Zeit bereits getan. "
Ronya musterte die Fremde misstrauisch.
" Wer bist du ? " Fragte sie.
" Dein Gesicht wirkt mir vertraut und doch kenne ich dich nicht."
" Oh du kennst mich genau, Du und alle deine Schwestern und jene die Du bereits begraben hast, kennen mich. "
" Du und die anderen Schwören auf mein Blut und in meinem Namen, schon seit Jahrzehnten. "
Ronya schaute fassungslos, denn nur eine Person kam hierfür in frage und diese war tatsächlich seit Jahrzehnten tot, sie starb lange vor Ronyas eigener geburt.
" Ja du vermutest Richtig Ronya "
" Woher weist du meinen Na . . . "
" Ich weis alles über dich und die, die du anführtest und jetzt anführst.
Ich bin hier dich von dieser Bürde zu erlösen mein Kind "
" Du hast dich als würdig erwiesen, die Schwestern zu führen, du hast sie in den Tod gesandt, du hast um sie geweint um jede einzelne, du hast denoch nicht aufgegeben.
Im Grunde warst du stärker als ich je sein durfte.
Zu meiner zeit war die Schwesternschaft eine in frieden lebende Gemeinschaft, du hast sie durch hingegen durch einige Kriege geführt.
Es wird Zeit das du nun zur Ruhe kommst."
Fragend schaute sie die Frau an.
Musterte ihre Mimik und Gestik und hörte der Stimme zu.
Ein Laut aus dem Unterholz lies sie herumfahren.
" Was tust du hier draussen ? " Fragte die Stimme.
" Ich . . Ich . . . rede mit . . " Sie drehte sich herum und wollte auf die Frau deuten, doch da war niemand. "
" Ich hab nur laut nachgedacht "
Brachte sie den Satz zu ende und erhob sich.
Lass uns reingehen, Xin.
Die Zwei Frauen gingen von der Lichtung und mehrmals warf Ronya einen Blick zurück.
" Alles in ordnung mit dir ? "
" Ja ja "
Erwiederte Ronya und versuchte die Gedanken zu sammeln.
- - - - to be Continue - - - -
Berufung
-
Ronya Sotan
Eine Schlaflose Nacht folgte auf die andere.
Fast jede Nacht wiederholte sich das zusammentreffen zwischen Ronya und jener Person die behaubtete Nyame zu sein.
Die erste aller Schwestern, die Gründerin der alten Gemeinschaft.
Indess wurde weiter am Neuaufbau des Dorfes gearbeitet, doch für all jenes hatte Sie kein Interesse.
Xinthra wuchs über sich hinaus, sie hielt die Schwestern zusammen, leitete die Bauarbeiten und fiel abends todmüde in die Felle.
Wie in einem Rausch, einem nie enden wollendem Traum, konnte Ronya kaum die kommende Nacht erwarten, jedesmal voller Hoffnung wieder auf Nyame zu treffen.
Sie wusste, das war nur eine art Vision.
Ein Traum bestenfalls den nur sie träumte, eine Begegnung mit einer Person die andere nicht sehen konnten.
Am Tag wenn sie drüber nach dachte, begann sie an Ihrem Verstand zu zweifeln.
War das alles am ende nur eine Quittung für ihr erneutes Versagen ?
Sie hatte wie schon einmal die Schwestern in eine aussichtslose Schlacht geführt, zwar diesmal besser vorbereitet, doch ihr überleben verdankten sie nicht Ihr.
Nicht sie war es die die schwestern rettete oder vor dem Tod bewahrte, sondern andere.
Fremde, Freunde, Schwestern. . . doch was hatte sie selbst dazu beigetragen ?
Seit alles vorbei war, zog sie sich zurück.
Xinthra übernahm ihre Rolle und sie war Ihr dankbar dafür.
" Du musst los lassen Ronya " sagte Nyame eines Nachts.
" Du weist es also tu es. Deine Schwestern vertrauen dir, doch wenn du in dich gehst weist du, das du sie nie wieder führen kannst. "
" Weil ich versagt habe ? "
" Nein, weil du die bist die die Schwestern jetzt am dringensten brauchen.
Du bist es die ihnen den glauben an sich selbst geben kann.
Den Glauben an die Freiheit, um Eurer, um meiner Sache willen. "
" Deiner Sache ? Du bist nur ein Traum in meinem Kopf, nicht real.
Soll ich mich vor die Schwestern stellen und ihnen sagen das ich die sehe die sie anbeten und verehren ?
Sie werden mich einsperren und für verrückt erklären. "
" Dann sag es ihnen nicht, doch bringe sie auf den Weg zurück, den sie schon lange verlassen haben, den Weg dessen Anfang ich einst schuf und auf dem Ihr lange gewandelt seid. "
Denke drüber nach, wofür die Schwestern einst starben, wofür ich einst kämpfte und denke vor allem darüber nach warum du diese neue Gemeinschaft überhaubt erst zusammen geführt hast, wenn nicht um mein Erbe willen.
Fang wieder an zu kämpfen Ronya, kämpfe für alles wofür die anderen einst ihr leben liessen.
Du schliesst Allianzen mit schwachen Mannsbildern, befreundest dich sogar mit ihnen, doch in deinem inneren weist du das du ihnen niemals den Rücken zu wenden darfst. "
" Ja das weis ich aber einige unter ihnen . . . . "
" . . . . Nein! Sie sind schwach, sie geben dir heute ihr wort und morgen brechen sie es hinter deinem Rücken.
Sie schwören dir heute Liebe und brechen dir morgen dein Herz.
Sie geben vor dich und die Deinen zu beschützen doch planen sie längst euren Untergang.
Sie haben Angst vor Euch, doch ihr männlicher Stolz würde das niemals zulassen, es zu zeigen.
DU Ronya, du bist Ihre Führerin, doch du kannst ihnen besser dienen wenn du meine Stimme bist. "
" Ich soll eine art Priesterin werden ? "
Sie spuckte dieses Wort fast aus.
" Mehr als das, du sollst es sein die sie zurück zu den Wurzeln bringt, ihnen Mut und Kraft gibst und ihnen den Weg zeigst wofür sie gekämpft haben.
Doch dafür musst du einer anderen die Führung überlassen und dich auf das konzentrieren was einst war, damit es wieder so sein kann wie alles begann. "
So und änlich verliefen die Gespräche Nacht für Nacht, Xinthra war die einzige der sich Ronya anvertraute, denn sie wusste - SIE wäre die richtige, die einzig logische Wahl.
Und eines Tages sprach sie mit Xin darüber, über die nächtlichen Gespräche und ihre Entscheidung.
" Du sollst an meiner statt treten, Xin.
Niemand dieser neuen Gemeinschaft hätte es mehr verdient. "
" Und was wird aus Dir ? "
" Ich werde dir helfen aus dem Haufen verweichlichter Frauen, Kriegerinnen zu machen, die für das kämpfen was sie schon lange hätten tun sollen und nicht mit denen - die eigentlich der Feind sind."
Fast jede Nacht wiederholte sich das zusammentreffen zwischen Ronya und jener Person die behaubtete Nyame zu sein.
Die erste aller Schwestern, die Gründerin der alten Gemeinschaft.
Indess wurde weiter am Neuaufbau des Dorfes gearbeitet, doch für all jenes hatte Sie kein Interesse.
Xinthra wuchs über sich hinaus, sie hielt die Schwestern zusammen, leitete die Bauarbeiten und fiel abends todmüde in die Felle.
Wie in einem Rausch, einem nie enden wollendem Traum, konnte Ronya kaum die kommende Nacht erwarten, jedesmal voller Hoffnung wieder auf Nyame zu treffen.
Sie wusste, das war nur eine art Vision.
Ein Traum bestenfalls den nur sie träumte, eine Begegnung mit einer Person die andere nicht sehen konnten.
Am Tag wenn sie drüber nach dachte, begann sie an Ihrem Verstand zu zweifeln.
War das alles am ende nur eine Quittung für ihr erneutes Versagen ?
Sie hatte wie schon einmal die Schwestern in eine aussichtslose Schlacht geführt, zwar diesmal besser vorbereitet, doch ihr überleben verdankten sie nicht Ihr.
Nicht sie war es die die schwestern rettete oder vor dem Tod bewahrte, sondern andere.
Fremde, Freunde, Schwestern. . . doch was hatte sie selbst dazu beigetragen ?
Seit alles vorbei war, zog sie sich zurück.
Xinthra übernahm ihre Rolle und sie war Ihr dankbar dafür.
" Du musst los lassen Ronya " sagte Nyame eines Nachts.
" Du weist es also tu es. Deine Schwestern vertrauen dir, doch wenn du in dich gehst weist du, das du sie nie wieder führen kannst. "
" Weil ich versagt habe ? "
" Nein, weil du die bist die die Schwestern jetzt am dringensten brauchen.
Du bist es die ihnen den glauben an sich selbst geben kann.
Den Glauben an die Freiheit, um Eurer, um meiner Sache willen. "
" Deiner Sache ? Du bist nur ein Traum in meinem Kopf, nicht real.
Soll ich mich vor die Schwestern stellen und ihnen sagen das ich die sehe die sie anbeten und verehren ?
Sie werden mich einsperren und für verrückt erklären. "
" Dann sag es ihnen nicht, doch bringe sie auf den Weg zurück, den sie schon lange verlassen haben, den Weg dessen Anfang ich einst schuf und auf dem Ihr lange gewandelt seid. "
Denke drüber nach, wofür die Schwestern einst starben, wofür ich einst kämpfte und denke vor allem darüber nach warum du diese neue Gemeinschaft überhaubt erst zusammen geführt hast, wenn nicht um mein Erbe willen.
Fang wieder an zu kämpfen Ronya, kämpfe für alles wofür die anderen einst ihr leben liessen.
Du schliesst Allianzen mit schwachen Mannsbildern, befreundest dich sogar mit ihnen, doch in deinem inneren weist du das du ihnen niemals den Rücken zu wenden darfst. "
" Ja das weis ich aber einige unter ihnen . . . . "
" . . . . Nein! Sie sind schwach, sie geben dir heute ihr wort und morgen brechen sie es hinter deinem Rücken.
Sie schwören dir heute Liebe und brechen dir morgen dein Herz.
Sie geben vor dich und die Deinen zu beschützen doch planen sie längst euren Untergang.
Sie haben Angst vor Euch, doch ihr männlicher Stolz würde das niemals zulassen, es zu zeigen.
DU Ronya, du bist Ihre Führerin, doch du kannst ihnen besser dienen wenn du meine Stimme bist. "
" Ich soll eine art Priesterin werden ? "
Sie spuckte dieses Wort fast aus.
" Mehr als das, du sollst es sein die sie zurück zu den Wurzeln bringt, ihnen Mut und Kraft gibst und ihnen den Weg zeigst wofür sie gekämpft haben.
Doch dafür musst du einer anderen die Führung überlassen und dich auf das konzentrieren was einst war, damit es wieder so sein kann wie alles begann. "
So und änlich verliefen die Gespräche Nacht für Nacht, Xinthra war die einzige der sich Ronya anvertraute, denn sie wusste - SIE wäre die richtige, die einzig logische Wahl.
Und eines Tages sprach sie mit Xin darüber, über die nächtlichen Gespräche und ihre Entscheidung.
" Du sollst an meiner statt treten, Xin.
Niemand dieser neuen Gemeinschaft hätte es mehr verdient. "
" Und was wird aus Dir ? "
" Ich werde dir helfen aus dem Haufen verweichlichter Frauen, Kriegerinnen zu machen, die für das kämpfen was sie schon lange hätten tun sollen und nicht mit denen - die eigentlich der Feind sind."
Zuletzt geändert von Ronya Sotan am Freitag 20. Juni 2008, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Ronya Sotan
" Sie werden dir nicht glauben Ronya, sie werden dich für verückt halten, wenn du ihnen sagst das Du mich siehst aber sie sehen niemanden.
Behalte es für dich."
Mittlerweile war Nyame nicht nur des Nachts in Ronya's nähe sondern häufig auch am Tage.
Sie sprach mit ihr und gab ihr Rat.
Die Zweifel Ronyas wurden weniger, das dies alles nur ein traum sei.
Es war schlicht zu real als das es nur ein Phantasiegebilde sein sollte.
" Du musst es niemanden erzählen - doch es wäre gut dich jemanden anderes anzuvertrauen "
Meinte Nyame eines Tages.
" Niemand wird mir glauben, sie werden mich warscheinlich einsperren und irgendeinen Hexer holen der mich gesund pflegen soll. "
" Hab vertrauen, erinnere dich zurück.
Erinnerst du dich an damals als die Schamanin der Gemeinschaft in meinem Namen sprach, Niemand hielt sie für verückt. "
" Du sagst es, sie war eine Schamanin und ich bin keine, jede Schwester weis das ich wenig von diesem ganzen Hokus-Pokus halte, das ich Magie in all ihren Facetten eigentlich abgrundtief hasse. "
" Ronya das hier ist keine Magie, das hier ist die Wirklichkeit.
Ich bin Tod, ja.
Doch der tod ist nicht das Ende.
Die Körper sterben, Meiner, Deiner, alle tun sie das.
Doch wer hat gesagt das der Tod das Ende ist ?
Ich beobachte Dich, Ich beobachtete die Schwestern von einst und tue dies heute.
Es wurde Zeit mich Dir zu offenbaren, da du zweifeltest und alles in Frage stelltest, wofür die anderen ihr sterbliches leben gaben.
Du warst kurz davor alles aufzugeben.
Doch hier geht es nicht alleine um Dich, hier geht es um mehr.
Wirst du mir also helfen, die Schwestern auf den Weg zurück zu führen, den sie vor einiger Zeit verliessen ? "
" Ja !"
Behalte es für dich."
Mittlerweile war Nyame nicht nur des Nachts in Ronya's nähe sondern häufig auch am Tage.
Sie sprach mit ihr und gab ihr Rat.
Die Zweifel Ronyas wurden weniger, das dies alles nur ein traum sei.
Es war schlicht zu real als das es nur ein Phantasiegebilde sein sollte.
" Du musst es niemanden erzählen - doch es wäre gut dich jemanden anderes anzuvertrauen "
Meinte Nyame eines Tages.
" Niemand wird mir glauben, sie werden mich warscheinlich einsperren und irgendeinen Hexer holen der mich gesund pflegen soll. "
" Hab vertrauen, erinnere dich zurück.
Erinnerst du dich an damals als die Schamanin der Gemeinschaft in meinem Namen sprach, Niemand hielt sie für verückt. "
" Du sagst es, sie war eine Schamanin und ich bin keine, jede Schwester weis das ich wenig von diesem ganzen Hokus-Pokus halte, das ich Magie in all ihren Facetten eigentlich abgrundtief hasse. "
" Ronya das hier ist keine Magie, das hier ist die Wirklichkeit.
Ich bin Tod, ja.
Doch der tod ist nicht das Ende.
Die Körper sterben, Meiner, Deiner, alle tun sie das.
Doch wer hat gesagt das der Tod das Ende ist ?
Ich beobachte Dich, Ich beobachtete die Schwestern von einst und tue dies heute.
Es wurde Zeit mich Dir zu offenbaren, da du zweifeltest und alles in Frage stelltest, wofür die anderen ihr sterbliches leben gaben.
Du warst kurz davor alles aufzugeben.
Doch hier geht es nicht alleine um Dich, hier geht es um mehr.
Wirst du mir also helfen, die Schwestern auf den Weg zurück zu führen, den sie vor einiger Zeit verliessen ? "
" Ja !"