Was war er doch für ein Narr! Er würde sich am liebsten mit seinem besten Plattenhandschuh selbst eine feste auf die Nase hauen!
Auf seiner Reise in jenes Land, in dem er aufwuchs, hatte er einen Feinschmied gefunden, der die allerliebsten Dinge herstellte. Ein Anhänger mit dem Symbol der Sonne stach ihm ganz besonders ins Auge. Er erstand ihn nach langem Handeln – für sie.
Larissa begleitete ihn stets in seinen Gedanken und er war selbst darüber verwundert, dass er so oft an sie dachte. Er freute sich schon darauf, ihr das hübsche Geschenk zu überreichen, doch die schlechten Botschaften und der Umstand, dass sein Vater in Rahal im Kerker gefangen gehalten wurde, verzögerten dies.
Rahal – diese große, dunkle Stadt, in der er sich nicht auskannte und dennoch wollte er herausfinden, wo man seinen Vater gefangen hielt. Er verkleidete sich und Larissa begleitete ihn dorthin. Als er merkte, dass er in ihrem Kielwasser unbehelligt durch die Straßen streifen konnte, legte sich seine Nervosität und seine Laune besserte sich.
Bis sie diesen Gardisten Seite an Seite mit Gerard de Fouquet trafen! Als Gerard herumzuflöten begann, sie auf ein Glas Wein einlud, das doch schon lange fällig wäre, als sie zurückflötete im Stile, wie es die besseren Leute tun, und er daneben stand wie ein Häufchen Elend, zähneknirschend (aber ganz unauffällig!), und verdammt dazu untätig zu bleiben, um seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen, brodelte die Eifersucht in ihm auf.
Endlich entließ sie Gerard aus seinen schmierigen Klauen und sie fuhren nach Bajard. Dort sagte Kanubio ihr die Meinung – und sie ihm. Kein Schlag eines Angurenkriegers konnte so hart treffen wie dieser. Aber er verstand. Die Gesellschaft eines rahaler Gecken war ihr wohl lieber als die eines einfachen ehemaligen Seemannes. Und sie hatte ja recht – er sah seufzend ein, dass es keinerlei triftigen Grund gab, sie missbilligend anzusehen, wenn sie mit anderen durch die Gegend zog oder was sonst auch immer tat.
[img]http://www.tjaky.at/alathair/screens/sonnenanhaenger.jpg[/img]
Trotzdem – sie sollte den Anhänger bekommen. Er war für sie bestimmt.
Also fasste er sich ein Herz, schrieb ihr einen Brief, in dem er sich noch mals für sein dummes Verhalten entschuldigte und legte ihn ihr samt dem Sonnenanhänger in den Postkasten.
Eine Sonne für Larissa
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Kanubio Bunjam
Eine Sonne für Larissa
Zuletzt geändert von Kanubio Bunjam am Freitag 20. Juni 2008, 23:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Larissa Feanaro
Als Larissa des Abends aus dem Wald kam, einen Korb voll frisch geschnittener Pilze am Arm hängend, fiel ihr Blick auf ihren Postkasten. Sie stellte den Korb im Gras ab, um den Kasten besser öffnen zu können, und ihr Blick fiel auf eine Kleine Tasche. Verduzt nahm sie dieser heraus und öffnete sie. Das erste, was ihr ins Auge stach, war ein Pergament, welches von einer ihr wohl bekannten Schrift geschrieben ward... das zweite... sie hörte kurzzeitig auf zu atmen, als sie vorsichtig die zierliche Silberkette heraus nahm, welche einen Anhänger in Form einer Sonne trug. Sie war wunderschön. Und so.. anders. So etwas hatte sie bei den Schmieden hierzulande noch nie gesehen. Sie wute nicht, wie lange sie auf diese schöne Kette gestarrt hatte, ehe ihr einfiel, daß da ja auch noch ein Schreiben neben dieser Kette lag. Nur mühsam wandte sie ihren Blick ab und nahm das Pergament zur Hand.
Je weiter sie las, desto mehr veränderten sich ihre Gesichtszüge, bis schließlich ein sanftes Lächeln auf ihrem Gesicht ruhte.
Er entschuldigte sich für sein Verhalten... wohl auch zu Recht. Denn ihr vor Bajard eine Szene zu machen, weil sie sich auf ein Glas Wein verabredet hatte... sie schüttelte den Kopf. Da hatte er gewiß nicht das Recht zu. Aber sie wußte seid gestern auch, warum sie sonst immer alleine nach Rahal gegangen war. Zudem hatte er Rebecca... auch wenn sie schon seid längerem anscheinend abgereist war udn sich nicht einmal von ihm verabschiedet hatte. Es war feige von ihr, sie hätte ihm sagen sollen, was los war... doch gab es ihm denoch lange nciht das Recht über sie, Larissa, und ihr Leben zu bestimmen. Dies tat sie selber, und sonst niemand. Nunja... von den Göttern einmal abgesehen.
Aber anscheinend hatte er seinen Fehler eingesehen. Und diese wunderschöne Kette... immer wieder starrte sie diese an. Sie wußte nicht, womit sie dies verdient hatte. Doch wußte sie, daß dieses nicht die entschuldigung für den gestrigen Tag war, sondern er hatte diese Kette von Seiner Reise mitgebracht.
Vorsichtig legte sie das Pergament, nachdem sie es nochmal gelesen hatte, zur Seite und legte vorsichtig die Kette um. Dann trat sie an den See heran und betrachtete ihr Spiegelbild. Sie war wirklich einmalig... dieser Sonnenanhänger... so etwas hatte sie in ihrem ganzen Leben noch nicht gesehen.
Sie richtete sich wieder auf, verstaute die Tasche mit dem Pergament bei ihren Sachen und lief in Richtung des Wegkreuzes...
Je weiter sie las, desto mehr veränderten sich ihre Gesichtszüge, bis schließlich ein sanftes Lächeln auf ihrem Gesicht ruhte.
Er entschuldigte sich für sein Verhalten... wohl auch zu Recht. Denn ihr vor Bajard eine Szene zu machen, weil sie sich auf ein Glas Wein verabredet hatte... sie schüttelte den Kopf. Da hatte er gewiß nicht das Recht zu. Aber sie wußte seid gestern auch, warum sie sonst immer alleine nach Rahal gegangen war. Zudem hatte er Rebecca... auch wenn sie schon seid längerem anscheinend abgereist war udn sich nicht einmal von ihm verabschiedet hatte. Es war feige von ihr, sie hätte ihm sagen sollen, was los war... doch gab es ihm denoch lange nciht das Recht über sie, Larissa, und ihr Leben zu bestimmen. Dies tat sie selber, und sonst niemand. Nunja... von den Göttern einmal abgesehen.
Aber anscheinend hatte er seinen Fehler eingesehen. Und diese wunderschöne Kette... immer wieder starrte sie diese an. Sie wußte nicht, womit sie dies verdient hatte. Doch wußte sie, daß dieses nicht die entschuldigung für den gestrigen Tag war, sondern er hatte diese Kette von Seiner Reise mitgebracht.
Vorsichtig legte sie das Pergament, nachdem sie es nochmal gelesen hatte, zur Seite und legte vorsichtig die Kette um. Dann trat sie an den See heran und betrachtete ihr Spiegelbild. Sie war wirklich einmalig... dieser Sonnenanhänger... so etwas hatte sie in ihrem ganzen Leben noch nicht gesehen.
Sie richtete sich wieder auf, verstaute die Tasche mit dem Pergament bei ihren Sachen und lief in Richtung des Wegkreuzes...