Die Reinigung Bajards: Ein neuer Anfang

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Spjall Hinrah

Die Reinigung Bajards: Ein neuer Anfang

Beitrag von Spjall Hinrah »

Es war eine schwüle Spätfrühlingsnacht. Die wenigen Bürger die Bajard noch hatten Schliefen tief und fest in ihren Teils zerfallenen Hütten. Nur wenige Gesichter waren noch wach. Darunter auch Spjall, Lehnsherr Kyorex D'Liv, Savira, Torak und Holm, welche wie schatten durch die gassen huschten und den Teile des Unrates wegschleiften und woanders zu Haufen türmten.
Stück für stück wurden kaputte Möbel, Kadaver von Tieren, Bretter, Treibholz, und vergammelte waren des Marktes fortgeschafft. Viel tat sich in der ersten Nacht zwar nicht, allerdings ist selbst eine geringe menge verschwundener Unrat auffällig. Und eins dürfte Sicher sein, es war nciht sie Letzte Nacht.
Zuletzt geändert von Spjall Hinrah am Freitag 6. Juni 2008, 19:10, insgesamt 2-mal geändert.
Leandro Montego

Beitrag von Leandro Montego »

Auch er war bei der Müllbeseitigung anwesend. Bretter, Schränke, Stühle, Kadaver und alles mögliche was herumlag wurde mitgenommen und auf einen Haufen Nord-Westlich von Bajard gelagert. Ein kleiner Müllhaufen ist zu erkennen, aber dieser wird sich im Laufe der Tage stapeln und sich vergrößern. Viel Müll liegt noch auf den Straßen von Bajard, aber es gibt immer helfende Hände die anpacken werden um das Dorf zu säubern.

Die Seuche hat sich dennoch bei Bajard ausgebreitet, überall Ratten sind zu sehen, Leichen und anderweitige Dinge.
Er trage mit seinen Truppen Masken um sich nicht zu infizieren, aber es war zu spät. Er tat es bereits, aber Bruder Tithus hatte es rasch erkannt und er gab ihm eine Phiole um die Krankheit zu beseitigen.
Zuletzt geändert von Leandro Montego am Freitag 6. Juni 2008, 00:44, insgesamt 1-mal geändert.
Alexyos Rachus
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Beitrag von Alexyos Rachus »

Als der Leibwächter vom Vorhaben hörte, welches der Schmied und der Tiefländer in der heruntergekommen Taverne von Bajard besprachen, staunte er nicht schlecht. Auf so etwas oder ähnlichem hatte er gewartet. Er konnte hier mitwirken, eine wichtige Rolle einnehmen und später profitieren. Eine goldene Zukunft sollte ihm nicht mehr verweigert werden...

Spät in der Nacht half er Leandro beim Aufräumen der Stadt. Er trug vermoderte, abgebrochene und von den Ratten angeknabberten Nachrichtenbretter an jener Stelle, wo etwas gewaltiges entstehen sollte. Weiters sammelte er die Essensreste am Markte und das vergammelte GEmüse auf. Alles schmieß er auf einen Haufen, zusammen mit den Brettern...

Nachdem er auch beim den Aufräumarbeiten am Friedhof geholfen hatte, beahl ihm sein Herr ihm zu einem wichtigen Gespräch zu folgen. So gingen sie in sein Haus und besprachen im Keller die weiteren Angelegenheiten...
Fae Eathron´en Thaluil

Beitrag von Fae Eathron´en Thaluil »

Das Gesicht verhüllt durch ein weißes Tuch, welches auf das Gesicht gedrückt wurde führten ihn seine Wege durch die nach Tod und Pestilenz riechenden Straßen von Bajard. Hie und dort sah man die Leichen jener, welche von der elendigen Krankheit erfasst wurden. Wie die Ratten an ihnen knabberten und die Körper langsam die Brut für vielerlei Krankeitsübertrager wie Fliegen boten.

Die Augenbrauen hoben sich als seine tiefblauen Augen eine zusammengesunkene Frau am Wegesrand sah. Ein tiefes Husten kam aus ihrer Kehle, jenes ging unbeabsichtigt auf ein Bündel nieder.
Nur ein letzter Hauch war zu hören und sie viel links zur Seite und ein Bündel kullerte einige wenige Schritte von ihr weg auf den Boden.
Langsam schritt er an jenes heran und zupfte das Tuch weg. Der Blick offenbarte ihm ein Säugling, welches noch die Spuren von der Geburt mit sich trug. Jenes Bündel mit dem Säugling hob er auf und wendete sich mit den Gedanken um dass das Ende jenes Dorfes bald bevorstand.
Das frisch Geborene übergab er bei seinem Weg aus dem Dorf einer vorbei laufenden Nonne, jenes das nun offensichtliche Waisenkind an sich nahm und ebenso aus der Stadt floh.

Kurz bevor er das Kind fand, hatte er eine kleine Unterredung mit einem verhüllten Mann namens D'Liv welchem ihm ünber die Vorkomnisse welche stattfanden berichtete, ehe auch jener hinter einer Häuserecke verschwand und lediglich die Spuren im Dreck zurücklies.
Seldon

Beitrag von Seldon »

Bajard hatte er schon oft scheitern sehen, brennen sehen, und versiffen sehen. Aber sowas hat Seldon noch niemals zuvor gesehen. Ueberall dieser gestank und verwesung. Immer hatte er geholfen Bajard vor dem Untergang zu bewahren aber diesmal war es schon fast eindeutig fuer ihn. Dennoch packte er sich am Herz und begann vorerst das mischen einiger traenke gegen diese Krankheit. Dann ging er nach Bajard, und sah andere fleissige haende mit anfassen. Er selbst griff den Leuten dort unter die Arme und half ihnen alles auf den bereits gestapelten Muellhaufen zu werfen.

Was fuer eine Schande soetwas fuer den naheliegenden Wald waere.. Ich hoffe das die Tiere aus Bajard sich nicht bereits auf den Weg zu diesem Gemacht haben..

Seine wort klar, und seine blicke nachdenklich. Ihm war klar, dass wenn Tiere von Bajard sich in den Wald begeben wuerden, wuerde dieser bald genauso voller Elend sein. Deswegen, begab er sich in das stueck Wald was unmittelbar ein Paar schritt von Bajard entfernt war. Er schaute sich die Tiere an, und untersuchte sie. Er goss einige Traenke ueber die Pflanzen, welche die Tiere im Wald frassen, und kippte etwas dieser fluessigkeit auch ueber etwas gebratenes Fleisch fuer die Woelfe.

Zuletzt noch, rammte er einige Pfloecke in den Boden, um an ihnen ein Nets zu spannen, Damit die versuchten Tiere nicht in den Wald gelangen konnten.
Leandro Montego

Beitrag von Leandro Montego »

06. Schwalbenkunft 251

Spät am Abend lief Leandro durch die Gassen Bajards. Er schaute sich mehrfach um, ob ihm jemand sehen könnte, aber glücklicherweise war niemand Vorort und somit begann er alleine den Müllhaufen zu vergrößern. Er fing erneut an Bajard einigermaßen zu säubern. Eine leichte Wut entfachte in ihm und begann Selbstgespräche zu führen wie zum Beispiel:

Was ist nur aus diesem Dorf geworden?

oder auch

Ist das der dank für meine harte Arbeit und die Zeit die ich hier hinein gesteckt habe?

Den ganzen Schutt hieb er an und seine ganze Kleidung wurde dreckig. Schwarz wie die Nacht. Der ganze Schmutz und Schweiß haftete auf ihm, aber er wollte dennoch weiter machen, auch wenn er verraten und auch an Rahal ausgeliefert wurde. Er wollte sich erneut für das Dorf einsetzen, was er einst geführt hatte im Amt des Bürgermeisters. Steine wurden ihm in den Weg gesetzt, aber irgendwann haben sie ihn abgeschafft, als wäre seine Arbeit umsonst gewesen. Fragen für fragen sammelten sich in seinem Kopf, aber dennoch versuchte er irgendwie Ordnung in das verseuchte Dorf zu bringen und auch versuchte er irgendwie verbündete zusammen zu bekommen um das Dorf von diesem... Daemon zu beschützen, aber er selbst wusste nicht wie alles angefangen hat und wie es enden wird. Jede Nacht erkennt man, wie der Müllhaufen nord-westlich von Bajard größer wird.
Wihelt Pranerova

Beitrag von Wihelt Pranerova »

Oft wanderte er die letzten Tage aufmerksam durch das Fischersdorf. Die Rattenplage störte ihn nicht weiter und so suchte er nach Neuigkeiten. Heut traf er auf eine Frau die anscheinend Brot vergiftete. Das war es was seine Neugierde erweckte, er hakte nach für wen, für was und warum. Nur ein Gedanke ging ihm durch den Kopf als er den Worten lauschte. Eile kam mit jedem Wort der frau in ihm auf und so entfernte er sich zügig mit dem Wissen das er brauchte. Katzen verrichteten die Arbeit für ihn er müsse nur hinter ihnen dreinlaufen und die Kadaver auflesen. Gesehen nur von der Frau, trug er sie am Schwanz haltend wie eine Trophäe vor sich aus dem Dorf hinaus. Viel arbeit würde vor ihm liegen so zog er sich in seine neue Heimat zurück. Die Ratten in einer Tasche versteckt, machte er sich auf in die Hallen des Grabes vor Berchgard in der er sicher und ungestört arbeiten könne.

Zwölf Ratten waren es die er nacheinander aus dem Beutel holte. Sorgsam behandelte er die Überreste und legte sie nebeneinander auf den Tisch. Die Untoten die um ihn herum kreisden, trachtend nach lebenden lies er ausser acht. "Mit Gift wollen sie der Plage also Herr werden", dachte er sich immer wieder und blickte nachdenklich über die zwölf Kadaver. Er suchte einige Bücher, überflog sie Seite für Seite und erst als nur noch zwei übrig waren wurde er fündig. Das Überfliegen artete nun langsam in ein Studieren aus. "Eine würde für den heutigen Abend genug sein", dachte er als er die letzten Zeilen vor sich hin brabelte.

Er fing nun an einige Kräuter,Wurzeln und zermahlene Knochen zu einer breiigen Substanz zusammen zu mischen. Sorgfälltig ergoss er die Schleimähnliche Flüssigkeit über die Kadaver der Ratten. Dann teilte er sie zu jeweils dreien auf und begann bei den ersten eine Formel zu murmeln. Die Worte mit einigen Handbewegungen unterstrichen, endete die Prozedur in einem kleinen Knall und Gedärme sowie Blut verteilten sich im Raum sowie über ihm. Wutentbrannt schleuderte er einen Schädel nach einem der umherwandernden Zombis. Wieder nahm er das Buch vor sich unbekümmert von der Sauerei studierte er die Seiten nochmals und nickte. Der nächste Kadaver wurde durch das Blut der zerplatzen gezogen und anschliessend selbige Worte gesprochen. Diesmal jedoch blieb der Knall aus, nicht lange dauerte es bis die Ratte die Augen aufschlug und ihn direkt anblickte. Versuchsweise deutete er auf den beworfenen Zombie diesmal jedoch mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Mit dämonischer Schnelligkeit rannte sie auf ihn zu, sprang ab und verbiss sich am Brustkorb des Zombis. Zufrieden machte er einen Handwink und begann die Ratte von jeglichem Fleisch, Gedärmen und Haut zu befreien. Erst jetzt schickte er den Knochenhaufen zurück nach Bajard, "wie werden sie auf solch eine Plage reagieren", dachte er sich und begab sich ebenso wieder zurück um das Ergebnis mit eigenen Augen zu sehen.
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