Nachdenklich betrachtete er das Kristallene Schwert vor sich, bevor er das schwarze Tuch drumschlug und es in die dafür vorgesehene Kiste schloss.
Was es damit auf sich hatte ... musste, würde die Priesterschaft vielleicht herausbekommen, ansonsten ... war Rafael eher dafür es zu zerstören.
Von Dämonen gegeben? Es konnte nur dunkle Magie in sich haben.
Nichts Reines, so sehr es vielleicht danach auch aussah.
In der geheimen Kammer der Allianz würde es jedenfalls sicher sein.
Damals gesegnet in einem Ritual von der Heiligkeit selber.
Durch Magie geschützt von dem damaligen Akademielehrer Calor von Gryffenhorst.
War die Kammer die stets dafür gedacht war Artefakte oder ähnliches zu beherbergen, sicherlich genauso sicher wie das Kloster.
Untote waren es, die am gestrigen Tage erneut bei Bajard gesichtet worden waren, an den Grenzen des Reiches.
Durch ein schwarzes Tor waren sie gekommen.
Und Rafael war sofort mit einigen der Allianzlern, dazu Cedric Devan, und Anderen, hingeritten um zu sehen was dort vor sich ging.
Als sie am Ort des Geschehens ankamen, konnten sie sehen das Hochwürden Sandroval und Hochwürden Lefar bereits an Ort und Stelle waren, während vor einem großem schwarzem Tor ein Dämon wachte der wohl immer wieder Untote auf die Verteidiger schickte.
Waren die Untoten noch beispielhaft gut zu vernichten, waren es am Ende Kristallerne Wesen die der Dämon ihnen entgegenwarf.
„Nicht die Wesen sind die Gefahr.“ Hatte Rafael geschrieen und den Befehl gegeben, den Dämon an zu greifen, ihn vom Tor ab zu halten, damit die Priesterschaft jenes Tor in Ruhe bekämpfen konnte, und so hatten sich sämtliche Streiter auf das dunkle Wesen konzentriert und es am Ende auch zur Strecke bringen können.
Während das Tor waberte, Wind die umstehenden ergriff, und immer wieder Blitze aus dem Tor auf die Nahestehenden niederging, zog Rafael, Alexandre beiseite.
Ein jeder war auf das Tor konzentriert, das ein etwas abseits stehender Kristall bar jeglicher Aufmerksamkeit blieb.
Rafael hob sein Schwert an und ließ dieses auf den Kristall niedersausen, wiederholte es dann gemeinsam mit Alexandre, bis der Kristall zerbarst.
In jenem Moment, vermochten auch die Priesterschaft mehr auf das Tor ein zu wirken und es endgültig zu verschließen.
Die Schlacht war geschlagen und Rafael konnte nicht umhin sein Schwert kurz, mit einem Lauten „JAWOHL!!!“ in die Höhe zu reißen.
Sie hatten es geschafft.
Noch während er besorgt sich um Hochwürden Lefar kümmerte, bemerkte Alexandre in den Splittern des zerstörten Kristalls das Schwert.
Man nahm es an sich, informierte Hochwürden Lefar davon und brachte es dann in die Sicherheit des Artefaktraumes der Allianz.
Was genau damit war ...
Temora würde es wissen... aber Rafael war sich sicher das auch sie bald herausbekommen würden was es mit dieser Waffe auf sich haben würde.
Das Kristallene Schwert
-
Sanyarin Ar´states
... der Kampf war hart gewesen, doch schließlich gelang es uns den Dämonen zu erschlagen und das Tor zu versiegeln...
Die unseren Pfade trennten sich daraufhin, welche doch eigentlich gemeinsam erdacht warden. Schwester Leah und Bruder Crean zogen mit seiner Hochwürden Sandroval weiter gen des Schreines der Geistigkeit und ich blieb mit den Mannen des Reiches zurück, so nahm ich mich der Aufgabe an, jenen dämonischen Einfluss auf diesem Stück Erde zu bannen... doch zuvor galt es, einen Fund zu untersuchen. Einer der Mannen des Kronritters de Arganta fand dort, wo der Kristall gewesen ward, eine Klinge. Ein Schwert, wohl bestehend aus den Fragmenten des Kristalles, welcher des Kampfes zerstört wurde. Jenes Artefakt ward mir gezeigt und für jenen kurzen Augenblick, welcher gegeben, untersucht. Doch konnte ich auf den ersten Blick wenig zu jener Klinge sagen. Zu sehr waren meine Kräfte in Anspruch genommen und zu sehr im Geiste schon mit der Reinigung des Ortes beschäftigt, so entschloss ich die Klinge später zu untersuchen... die Mannen des Reiches würden sie unterdessen ins Kloster bringen, um sie dort zu verwahren. Einen Moment sah ich ihnen nach, ehe ich mich gen meiner Aufgabe wandt, doch sollte es anders kommen, denn just in diesem Moment traf Bruder Titus am Ort des Geschehens ein, ein Priester des Sternengottes Horteras, dem Patron der Freiheit.
Kurz hielt man mit ihm Gespräch über die Ereignisse, dann entschloss man gemeinsam vor zu gehen. Er selbst würde den dämonischen Einfluss an diesem Orte bannen, da seine Kräfte nicht durch den Kampf geschwächt, während ich zum Orden kehren und die Schützlinge der Mutterspriesterschaft hohlen würde.
Gesagt, getan...
Im Orden traf ich auf Schwester Luca und Bruder Keruan, welche sich mir anschlossen. Wir dankbar ward ich, jene der meinen Nähe zu wissen...
So wir erneut am Orte nahe des Dorfes Bajard ankamen, ward Bruder Titus bereits mit seinem Ritual fertig und verschwunden, so wir uns entschlossen, den verwüsteten, mit Blut und Knochen durchtränkten Boden, zu säubern.
Es ward eine Aufgabe... von Reinheit... eine gar wundervolle Gelegenheit, welche sich der Lehre unserer Schwester Luca darbot, die Nähe zur Erdenmutter zu mehren... Ihr Gebet erklang und mochte jenen Ort in jenen klerikalen Anmut tauchen und die Göttin selbst antwortete, so ihr Leib sich langsam zurück nahm, was ihr entsprungen...
Erneut trennten sich sodann die unseren Wege, Ruhe sollte gefunden werden, doch auch, so ich ermüdet, fand ich den Weg gen des Klosters, den das Wort, diese Klinge zu untersuchen, war nicht vergessen. Dort angekommen jedoch informierten mich die Wachen vor den Toren, das die entsprechenden Personen zwar hier gewesen, die besagte Klinge jedoch wieder mit sich genommen hatten und, laut überlieferter Worte, in einer Artefaktkammer der Allianz gebettet werden sollte.
So würde die Untersuchung wohl auf den nächsten Tag verschoben, da man an diesem ohne hin, ein Gespräch mit dem Kronritter halten würde...
Die Ruhe sei somit nahe...
Ich ward wahrlich sehr müde...
Aus dem Tagebuch der Sanyarin Lefar
Die unseren Pfade trennten sich daraufhin, welche doch eigentlich gemeinsam erdacht warden. Schwester Leah und Bruder Crean zogen mit seiner Hochwürden Sandroval weiter gen des Schreines der Geistigkeit und ich blieb mit den Mannen des Reiches zurück, so nahm ich mich der Aufgabe an, jenen dämonischen Einfluss auf diesem Stück Erde zu bannen... doch zuvor galt es, einen Fund zu untersuchen. Einer der Mannen des Kronritters de Arganta fand dort, wo der Kristall gewesen ward, eine Klinge. Ein Schwert, wohl bestehend aus den Fragmenten des Kristalles, welcher des Kampfes zerstört wurde. Jenes Artefakt ward mir gezeigt und für jenen kurzen Augenblick, welcher gegeben, untersucht. Doch konnte ich auf den ersten Blick wenig zu jener Klinge sagen. Zu sehr waren meine Kräfte in Anspruch genommen und zu sehr im Geiste schon mit der Reinigung des Ortes beschäftigt, so entschloss ich die Klinge später zu untersuchen... die Mannen des Reiches würden sie unterdessen ins Kloster bringen, um sie dort zu verwahren. Einen Moment sah ich ihnen nach, ehe ich mich gen meiner Aufgabe wandt, doch sollte es anders kommen, denn just in diesem Moment traf Bruder Titus am Ort des Geschehens ein, ein Priester des Sternengottes Horteras, dem Patron der Freiheit.
Kurz hielt man mit ihm Gespräch über die Ereignisse, dann entschloss man gemeinsam vor zu gehen. Er selbst würde den dämonischen Einfluss an diesem Orte bannen, da seine Kräfte nicht durch den Kampf geschwächt, während ich zum Orden kehren und die Schützlinge der Mutterspriesterschaft hohlen würde.
Gesagt, getan...
Im Orden traf ich auf Schwester Luca und Bruder Keruan, welche sich mir anschlossen. Wir dankbar ward ich, jene der meinen Nähe zu wissen...
So wir erneut am Orte nahe des Dorfes Bajard ankamen, ward Bruder Titus bereits mit seinem Ritual fertig und verschwunden, so wir uns entschlossen, den verwüsteten, mit Blut und Knochen durchtränkten Boden, zu säubern.
Es ward eine Aufgabe... von Reinheit... eine gar wundervolle Gelegenheit, welche sich der Lehre unserer Schwester Luca darbot, die Nähe zur Erdenmutter zu mehren... Ihr Gebet erklang und mochte jenen Ort in jenen klerikalen Anmut tauchen und die Göttin selbst antwortete, so ihr Leib sich langsam zurück nahm, was ihr entsprungen...
Erneut trennten sich sodann die unseren Wege, Ruhe sollte gefunden werden, doch auch, so ich ermüdet, fand ich den Weg gen des Klosters, den das Wort, diese Klinge zu untersuchen, war nicht vergessen. Dort angekommen jedoch informierten mich die Wachen vor den Toren, das die entsprechenden Personen zwar hier gewesen, die besagte Klinge jedoch wieder mit sich genommen hatten und, laut überlieferter Worte, in einer Artefaktkammer der Allianz gebettet werden sollte.
So würde die Untersuchung wohl auf den nächsten Tag verschoben, da man an diesem ohne hin, ein Gespräch mit dem Kronritter halten würde...
Die Ruhe sei somit nahe...
Ich ward wahrlich sehr müde...
Aus dem Tagebuch der Sanyarin Lefar