Kenne die Regeln eines Spiels, achte sie...und benutze sie zu deinen Gunsten, um zu gewinnen...
Die schlanken, blassen Finger fuhren sanft über den Stoff des seidenen Nachthemdes während der Blick durch das noch beleuchtete Zimmer fuhr. In der Ecke des Zimmers verharrte er, blieb auf dem Kleiderhaufen, der wohl immer noch nach Schweiß und Blut riechen sollte. Das Rot des Blutes hatte dem Stoff während der Zeit dem Stoff einen seltsamen Schimmer gegeben; es war fast eine ganz eigene, besondere Schönheit daraus geworden.
Automatisch wanderte die Rechte gen ihres Oberschenkels und löste die Schnalle der Dolchhalterung, um im nächsten Moment jenen herauszuholen und den Blick darauf zu richten. Sie hatte ihn noch immer nicht poliert gehabt, sodass ein leicht blassroter Schimmer über der Klinge lag. Und auch hier: Ein Funkeln und Schimmern, dass dem ganzen etwas ästhetisches verlieh.
Es war ein überaus ergiebiger Abend für sie gewesen. Sie hatte nicht zu viel preis gegeben und doch einen ebenbürtigen Gegner gefunden gehabt. Die Regeln... sie waren in der Erprobungsphase und hatten dem Spiel eine gewisse Eigendynamik eingehandelt.
Wie weit darf man gehen? Wann ist ein Regelbruch gefährlich? Genau jenes galt es auszutesten und zu erproben. Seine Hände hatten sie so sehr an ihn erinnert...
Ab jenem Moment war ihr Kopf ausgeschaltet, achtete nicht mehr auf die Schritte, die sie aus dem Sessel getan hatte, achtete nicht mehr darauf, ob sie die Flasche in die Hand nahm und zerschellen ließ....achtete nicht mehr darauf, ob die Scherbe über die sonnengegerbte Haut fuhr oder nicht.
Blut ist ein ganz besondrer Saft...
Die Wärme hatte sich über ihren Arm, über die Schultern und das gesamte Kleid ergossen. Es war ein seltsames Gefühl und ließ in gewisser Weise Ehrfurcht in ihr aufsteigen. Die Worte schossen ohne nachzudenken in ihr auf, verließen den Mund und trafen auf die Statur, die hinter ihr stand. Sie im Sessel, hilflos und ausgeliefert, wie es von aussen wohl schien; er ahnte nicht, dass der Dolch in greifbarer Nähe war.
In der Nacht stößt ein gellender Schrei durch die Strassen Rahals. Hunde schlagen an, fallen in das Jaulen mit ein.
Wäre es Tag, so hätten sicherlich auch die Vögel reagiert und wären auseinandergestoben während ihrer Mittagsruhe auf den Bäumen. Ein zweiter Schrei, voller Kraft, lässt einem Orientierung zu. Die Oberstadt..nahe des Tempels.
Der Schrei verklingt, die Hunde bellen. Unruhig scharren die Pferde mit den Hufen vor dem Anwesen der Familie Tecklenstein. Ein sanfter Frühlingswind weht auf, als wolle er helfen, zu verdecken, was nicht mehr rückgängig zu machen ist. Elendige Stille folgt, bis endlich ein Schatten aus dem Hause tritt. Vermummt in die Nacht flieht, um jemanden zu finden.
Sich selbst?
Spiel um Spiel...
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Sephira von Tecklenstein
Spiel um Spiel...
Zuletzt geändert von Sephira von Tecklenstein am Sonntag 4. Mai 2008, 12:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Kelgor Mar Hent
Wie ein häufchen Elend harrte er in seiner Zelle aus, die Erinnerung an diesen Abend sie kam immer wieder auf. Er streifte das Hemd ab das noch immer um seinen Arm gewickelt war. Als er seine Wunden betrachtet kam ihm nur ein Gedanke. "Es gab niemals Rgeln".
So leicht wäre es gewesen das Leben der Frau zu beenden, nicht mehr als ein Ruck hätte ausgereicht. Immer wieder stellte er sich die gleiche Frage warum er es nicht tat. Der Schmerz an den Armen kaum war er zu spüren, die Verbrennungen die er einst als Kind erleiden musste linderten ihn. Der Einstich im Obrschenkel machte ihm jedoch sichtlich zu schaffen. Er bevorugte es zur Wache auf allen vieren zu kriechen wenn sie ihm etwas zu Essen und trinken brachten. Das Wasser war abgestanden das Essen nur solange geniessbar solang der Magen vor Hunger rebbelierte.
Täglich wartete er darauf ob sie ihm nochmals unter die Augen treten könne. Ein Ritter verhörte ihn, die einzige Gesellschaft ausser der wortkargen Wache. Der Drang sich selbst in der Zelle aufzuknüpfen nahm mit jedem Tag zu. Gestehen und dann die Folter der Tepler über sich ergehen lassen, jene Vorstellung versüsste ihm den Gedanken daran. Seine Leben hat er doch gelebt, der Tod nur ein weiterer Pfad?
Er schlief unruhig immer wieder sah er das blasse Gesicht vor Augen, war es Liebe? War es Hass? Oder gar Verzweiflung die ihn am Leben hielten. Sein früheres Leben als Ehemann, Handwerker und Leiter einer Zunft, all das hat er an diesem Abend zurückgelassen. Er bat die Wache um ein leere Pergament und eine Feder samt Tintenfass. Unter dem Vorwand nur Tagebuch führen zu wollen brachte ihm die Wache das gewünschte Schreibzeug. Er kauerte sich wieder in die Ecke und als die Wache wieder Posten hinter der Mauer zu seiner rechten bezog begann er mit Mühe einige Zeilen aufzusetzn.
Werte Sephira
Ich hoffe ihr hattet gefallen an jenem Spiel, jedoch hätte ich wissen müssen das ihr nicht für Einhaltug der Regeln sorgt. Seid gewiss ich hätte es beendet wäre mir das vorher bewusst geworden. Nun stellt sich mir die Frage nach dem Warum, und ich glaube nur ihr könnt jene beantworten. Warum also wollt ihr mich leiden lassen, hättet ihr doch die Möglichkeit gehabt mein Leben gleich zu beenden. Fragen sind in den vergangen Tagen zu Hauf aufgetreten, somit sei euch gesagt für eine Fortsetzung bin ich gewappnet.
Eine Unterschrift lässt er aus stattdessen ziert nur ein Blutfleck das Schreiben. Er faltet es ordentlich zusammen, ein weiteres Pergament wird ebenso gefaltet sodass es das eigentlich Schreiben aufbewahren sollte und der Blutfleck von aussen nicht zu erkennen ist. Auf die Rückseite schreibt er fein säuberlich: "An Sephira von Tecklenstein" Er richtet sich auf und lässt es aus dem Fenster vom Morgenwind auf die Strasse hinaus tragen. In der Hoffnung ein Bürger der Stadt würde über jenes Schreiben stolpern und es ihr zutragen sank er wieder an der Steinmauer entlang hinab auf den Bden. Die übrigen Pergamente sowie Tinte und Feder verdeckte er mit Sorgfalt unter dem Hau.
Finde ich hier eine neue Aufgabe oder wartet nur der langsame Tod auf mich. Es lies ihm einfach keine Ruhe. Er rappelte sich auf, mit hilfe der Gitterstäbe zog er sich gänzlich auf die Beine und seine Augen betrachteten die Hauptstrasse. Was würde nur seine Nichte von ihm denken würde sie es erfahren. Er hoffte Gerard würde ihr nichts davon erzählen. Weiß er es überhaupt schon? Hat man ihn als Gardsit darüber in Kenntnis gesetzt? Würde er ihm Glauben schenken und ihm helfen? Ein lautes Seufzen dringt aus der Zelle hervor während er wieder in Gedanken darüber versinkt.
Drei Tage waren des Ritters Worte. Heute muss er sich entschieden haben. Lügen des Ritters gestehen, oder warten bis es zu einem Prozess kommt. Sollte er jemals vor den Alka treten so wäre sein leben gänzlich verwirkt, in diesem Punkt war er sich zumindest gewiss. Wieder lässt er sich in den verdreckten Haufen Heu fallen, dabei schliesst er die Augen und wieder kommen Fragen auf. Hat die Nachricht vieleicht sogar schon Varuna erreicht? Darin setzte er all seine Hoffnung, hat er nun endlich einen Beweis dafür Rahal nicht treu ergeben zu sein. Nur Langsam umgab ihn Schwärze, grauenhafte Träume plagen ihn wieder..................
So leicht wäre es gewesen das Leben der Frau zu beenden, nicht mehr als ein Ruck hätte ausgereicht. Immer wieder stellte er sich die gleiche Frage warum er es nicht tat. Der Schmerz an den Armen kaum war er zu spüren, die Verbrennungen die er einst als Kind erleiden musste linderten ihn. Der Einstich im Obrschenkel machte ihm jedoch sichtlich zu schaffen. Er bevorugte es zur Wache auf allen vieren zu kriechen wenn sie ihm etwas zu Essen und trinken brachten. Das Wasser war abgestanden das Essen nur solange geniessbar solang der Magen vor Hunger rebbelierte.
Täglich wartete er darauf ob sie ihm nochmals unter die Augen treten könne. Ein Ritter verhörte ihn, die einzige Gesellschaft ausser der wortkargen Wache. Der Drang sich selbst in der Zelle aufzuknüpfen nahm mit jedem Tag zu. Gestehen und dann die Folter der Tepler über sich ergehen lassen, jene Vorstellung versüsste ihm den Gedanken daran. Seine Leben hat er doch gelebt, der Tod nur ein weiterer Pfad?
Er schlief unruhig immer wieder sah er das blasse Gesicht vor Augen, war es Liebe? War es Hass? Oder gar Verzweiflung die ihn am Leben hielten. Sein früheres Leben als Ehemann, Handwerker und Leiter einer Zunft, all das hat er an diesem Abend zurückgelassen. Er bat die Wache um ein leere Pergament und eine Feder samt Tintenfass. Unter dem Vorwand nur Tagebuch führen zu wollen brachte ihm die Wache das gewünschte Schreibzeug. Er kauerte sich wieder in die Ecke und als die Wache wieder Posten hinter der Mauer zu seiner rechten bezog begann er mit Mühe einige Zeilen aufzusetzn.
Werte Sephira
Ich hoffe ihr hattet gefallen an jenem Spiel, jedoch hätte ich wissen müssen das ihr nicht für Einhaltug der Regeln sorgt. Seid gewiss ich hätte es beendet wäre mir das vorher bewusst geworden. Nun stellt sich mir die Frage nach dem Warum, und ich glaube nur ihr könnt jene beantworten. Warum also wollt ihr mich leiden lassen, hättet ihr doch die Möglichkeit gehabt mein Leben gleich zu beenden. Fragen sind in den vergangen Tagen zu Hauf aufgetreten, somit sei euch gesagt für eine Fortsetzung bin ich gewappnet.
Eine Unterschrift lässt er aus stattdessen ziert nur ein Blutfleck das Schreiben. Er faltet es ordentlich zusammen, ein weiteres Pergament wird ebenso gefaltet sodass es das eigentlich Schreiben aufbewahren sollte und der Blutfleck von aussen nicht zu erkennen ist. Auf die Rückseite schreibt er fein säuberlich: "An Sephira von Tecklenstein" Er richtet sich auf und lässt es aus dem Fenster vom Morgenwind auf die Strasse hinaus tragen. In der Hoffnung ein Bürger der Stadt würde über jenes Schreiben stolpern und es ihr zutragen sank er wieder an der Steinmauer entlang hinab auf den Bden. Die übrigen Pergamente sowie Tinte und Feder verdeckte er mit Sorgfalt unter dem Hau.
Finde ich hier eine neue Aufgabe oder wartet nur der langsame Tod auf mich. Es lies ihm einfach keine Ruhe. Er rappelte sich auf, mit hilfe der Gitterstäbe zog er sich gänzlich auf die Beine und seine Augen betrachteten die Hauptstrasse. Was würde nur seine Nichte von ihm denken würde sie es erfahren. Er hoffte Gerard würde ihr nichts davon erzählen. Weiß er es überhaupt schon? Hat man ihn als Gardsit darüber in Kenntnis gesetzt? Würde er ihm Glauben schenken und ihm helfen? Ein lautes Seufzen dringt aus der Zelle hervor während er wieder in Gedanken darüber versinkt.
Drei Tage waren des Ritters Worte. Heute muss er sich entschieden haben. Lügen des Ritters gestehen, oder warten bis es zu einem Prozess kommt. Sollte er jemals vor den Alka treten so wäre sein leben gänzlich verwirkt, in diesem Punkt war er sich zumindest gewiss. Wieder lässt er sich in den verdreckten Haufen Heu fallen, dabei schliesst er die Augen und wieder kommen Fragen auf. Hat die Nachricht vieleicht sogar schon Varuna erreicht? Darin setzte er all seine Hoffnung, hat er nun endlich einen Beweis dafür Rahal nicht treu ergeben zu sein. Nur Langsam umgab ihn Schwärze, grauenhafte Träume plagen ihn wieder..................