Es war spät gewesen als Freia in das doch recht geräumige ZImmer hineingetapst kam. Vorsichtig und leise, dem pirschenden Wolfe gleich tapste sie in das Zimmer um niemanden zu Wecken. Schnell waren die Sachen aus- und das Nachtgewand angezogen und der Weg in die waremn Weichen Felle gefunden. Mit einem liebevollen Blick betrachtete sie das junge Mädchen, was es in nur wenigen Tagen geschafft hatte ihr Herz mit tiefer Zuneigung zu ihr zu erfüllen. Mutterinstinkte schoss es Freia durch den Kopf ... war es möglich, das sie jenes hilflose kleine Geschöpf das kaum mehr als 13 Sommer gesehen hatte, sich im tiefsten Herzen als Tochter wünschte? Sich wünschte für sie da zu sein und all die Liebe die ihr, ihre Eltern in all der Zeit haben missen lassen nun zu geben? Geborgenheit, Sicherheit, das Gefühl zu haben, das da jemand ist der auf einen aufpasst, einen Lieb hat und immer für einen da ist ... Freia wusste wie wichtig das alles war. Sie erinnerte sich noch gut an ihren Vater und ihre Mutter die sie immer wieder getröstet hatten, wenn ein Freund oder eine Freundin auf der beschwerlichen Reise nach Berglund umkamen. Besonders als ihre beste Freundin Sieglind mit ihrem Manne gestorben war, hatte sie geglaubt niemals im Leben mehr glücklich sein zu können. Aber dies war es nicht, konnte es nicht sein. Sie kannte das Mädchen doch geradeerstmal eine Woche, wie konnte man eine derartige Bindung innerhalb nur einer Woche aufbauen. Sie wusste fast garnichts über Viola und doch ... doch hatte sie sich ihr scho einmal anvertraut. Ihr erzählt, dass sie bei Dieben gelandet war und sogar von einer Freia völlig fremden Sucht zu stehlen gesprochen. Sie ahnte, wieviel das Mädchen gewagt hatte als sie dies aussprach. Zwar musste Freia nie dergleichen tun, da der Clan stets aufeinander aufgepasst hatte, aber sie sah des öfteren wenn sie in eine Stadt der Städter kamen, wie dort mit Dieben jeden Alters umgesprungen wurde. Sie mochte sich garnicht vorstellen wieviel Grausamkeiten die kleine Viola schon erlebt hatte. Allein der Gedanke daran genügte um Freia ein flaues Gefühl im Magen zu machen und sogar eine beherschte Wut aufsteigen zu lassen. Sie merkte wie bereit sie war für dieses junge Geschöpf zu sorgen und doch .... dies konnte doch nicht die Ursache sein .... oder?
Ihr Blick fiehl auf Violas Hand, die sich etwas ausgestreckt in die Felle gekrallt hatte. Gerade dort wo Freia die gestrige Nacht verbracht hatte. Dieses Bild und diese kleine unbewusste Geste im Schlaf des jungen Mädchens verbracht genügte um Freia Tränen der Rührung in die Augen schiessen zu lassen, die sie sich aber schnell wegwischte. Sofort krabbelte sie behutsam in das Bett und schmiegte sich an Viola, strich ihr liebevoll über ihren Kopf und nahm sie dann fürsorglich in ihren Arm um neben ihr die ruhigste Nacht der vergangenen 3 Tage zu verbringen. Egal was es war ... es war ein schönes Gefühl und sie wird für das kleine Mädchen sorgen ... waren ihre letzten Gedanken bevor der Schlaf sie übermannte.
Gefundenes Glück und alte, aufplatzende Narben
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Viola Ser´Rhal
Sovieles was geschehen war, sovieles was passierte, sovieles was sich änderte und sovieles was sie bewegte. Die letzten Tage waren wild und chaotisch gewesen. Und das nicht nur weil sovieles geschehen war, nein sie waren chaotisch weil Viola ihre eigene Lebenshaltung geändert hatte, ohne es zu merken. Sie war in den letzten Tagen offener geworden, hatte viel mit Freia und Erinna geredet und sich ihnen anvertraut, sie hatte die Nähe zu ihnen gesucht und sie hatte sich dem kleinen Lebewesen zugewandt, welches sich seltsamerweise jeden Tag so sehr freute, sie zu sehen. Sie musste es sich auch eingestehen, dass sie den kleinen Welpen lieb gewonnen hatte. Doch nicht nur die Verantwortung über ein kleines Leben war ihr nun aufgetragen worden, auch hatte sie einiges anderes gelernt. Freia hatte sie mit zu einigen Ausbildern genommen, welche ihr mit geduldiger Miene über ihre Handwerke aufklärten, ehe Viola sich soviel merkte wie sie nur konnte. Es war wohl dass, was man kindlichen Eifer nannte, der nun langsam in ihr erwachte und sich ausbreitete.
Ihre Sucht geriet in die hinteren Winkel ihrer Gedanken und doch wurde sie eines Tages wieder auf die Probe gestellt, nämlich als Erinna Viola an der Hand genommen hatte und mit ihr auf den Markt gegangen war, und sie dort die ganzen Waren und die Goldbeutel der Passanten sah. Ihr wurde fast schwindelig bei alle den Möglichkeiten die sich ihr immer wieder darboten, und sie hatte deutliche Mühe diesem Drang nicht einfach nachzugeben und sich etwas Fremdes anzueignen. Kalter Schweiss drückte sich immer wieder auf ihre Stirne und ihr Kopf wurde immer benommener und rammdösiger, doch sie hatte sich unter Kontrolle, sie hatte dem Versuch widerstanden. Sie wusste nicht wie Erinna über sie dachte, auch wenn Erinna oft sagte dass sie Viola mochte, so war sich das junge Mädchen nie ganz sicher, wie sehr sie Erinna trauen konnte oder was sie wahrlich über sie dachte. Dabei mochte sie Erinna jedoch sehr und sah in ihr soetwas wie eine Person, die sie beschützte und führte, wenn es darauf ankäme. Und vielleicht würde sie auch alsbald Gewissheit haben, wie Erinna wirklich über sie dachte. Vielleicht war es auch einfach nur der angeborene Zweifel, der sich in ihr immer noch nicht hatte ganz legen wollen. Doch dann rief sich Viola wieder in Erinnerung, was Erinna ihr anvertraut hatte, was sie ihr erzählt hatte und wie bedeutsam diese Worte waren, die sie sprach. Und Viola empfand zudem sogar noch eine gewisse Art von Stolz, dass Erinna sich ihr anvertraut hatte. Aber eines war ihr klar; sie würde Erinna niemals als Feind oder Konkurrentin ansehen, niemals und auch nicht als Gefahr. Es war ihr egal was auch immer sie mit sich schleppte, sie würde ihr im Zweifelsfalle helfen.
Die größte Überraschung und Änderung in ihrem Leben jedoch, hatte einen Namen gefunden; Freia. Die große, hünenhafte Frau hatte sich einen Platz in Violas Herzen erobern können und es schien auch anders herum so. Sie fühlte sich bei Freia sicher und geborgen und eines Abends kamen dann jene Worte, welche in ihrem Kopf einen Knicks hervorbrachten und sie alles auf eine andere Weise betrachten lies. Es waren Freias Worte, dass sie Viola liebte, wie eine Tochter. Dass sie immer auf sie aufpassen würde und über sie wachen würde. Und dann, am damaligen Abend hatte sie es gesagt. Jenes eine Wort dass sie von Erinna abgehört hatte, wie sie Caily nannte. Sie hatte es mehr geflüstert, gehaucht und doch war es so deutlich gewesen als sie dieses eine Wort zu Freia gesagt hatte; „Mah“.
Sie selbst hatte Freia als eine Art von Mutter akzeptiert und sie sah zu ihr auf, wie sie es als kleines Kind zu ihrer Mutter tat, doch eine Sache war diesesmal anders. Von Freia bekam sie Verständnis und Liebe geschenkt.
Sie blinzelte verschlafen in die Schwärze, ihre Augen wurden allmählich schwerer und sie schlief ein, und obwohl sie nun eine ganze Zeit nicht kamen; die Bilder kamen wieder.
Die Menge ... sie konnte über sie hinwegsehen. Sie konnte alles von einem Punkt beobachten, der ihr damals verwehrt war. Sie sah die wütende Menge, wie sie abwartend zum Galgen hinaufsahen, wie sie laut einen Namen riefen und mit den Füssen aufstampften. Dann kamen zwei Gardisten hervor, beie mit Hellebarden bewaffnet, eine Gestalt in ihrer Mitter. Der hagere und abgemagerte Mann sah kränklich und schwach aus. Mehrere Blutergüße zierten sein Gesicht und den freien Oberkörper und er hielt den Blick gesenkt, als sie ihn hinauf führten. Die Menge brüllte immer lauter, wurde zorniger, ehe alles verstummte, als sie hoch oben am Galgen ankamen. Alle blickten sie erwartungsfreudig auf den Mann, dem die Schlinge um den Hals gelegt wurde. Dann trat ein Mann vor, er war in eine einfache Stoffrobe gekleidet und verlas etwas, die Anklage und das Urteil ... der Tod. Es war alles egal, Viola wusste wie es ausging und sie sah in Richtung seines Geschichtes und dann sah er auf. Er sah sie direkt an und lächelte grimmig. „Ich habe dir doch gesagt ... ich werde nicht ewig da sein um dir zu helfen ...“ die Worte hallten in ihrem Kopf, erreichten nur sie und dann öffnete sich die Bodenfalle. Mit einem Ruck fiel er und sein Genick brach mit einem knackenden Laut, das Ende ...
Die Bilder verschwammen wieder, wurden anders und dann sah sie den gleichen Ort, den gleichen Schauplatz erneut, inmitten der Nacht.
Eine einsame Wache ging seelenruhig am Galgen entlang, pfiff ihr Lied. Die Lederrüstung sachte angelegt, schaute er verträumt in dem Himmel und bemerkte die schlanke und schmale Gestalt nicht, die sich an ihn heranpirschte. Viola konnte sie aber sehen, jene Frauengestalt, die knapp 160 cm hoch war und sich an die Wache heranschlich. Dann, innerhakb weniger Sekunden packte die Gestalt den Mann am Hals und legte ihm einen Dolch an eben jenen. Ein ertsauntes Glucksen folgre noch, ehe es in ein schmerzhaftes und qualvolles Gurgeln überging als der Dolch sich fein durch das Fleisch schnitt und den Hals aufschlitzte. Als der tote Leib erschlaffte, lies die Frau los und sah hinab auf ihn. Sie kniete sich kurz nieder und trat in den nahen Fackelschein. Viola sah ihr Gesicht und sie blinzelte nur, als sie in das lächelnde Gesicht von sich selbst sah, wie es sie bizarr angrinste. Immer langsamer ging ihr erwachsenes Ebenbild auf sie zu, hob den Dolch und legte einen Finger an die Lippen, ehe alles finster wurde und sie nur den kalten Stahl an ihrem Hals spürte
Das einzige was ihr entwich war ein ängstliches Wimmern, heiße Tränen liefen ihre Wange hinab, aber kein Schluchtzen oder dergleichen verließen ihre Lippen als sie die Augen aufriss. Ein Traum ... der erste der nicht wirklich war, oder etwa doch? Sie zitterte am ganzen Leib und dann spürte sie erst wie es um ihren Unterleib nass und warm geworden war, die Angst hatte den Tribut an ihrer Blase gefordert und diese sich entleert. Zittrig starrte sie auf die Felle vor sich, und es folgte eine lange, bewegungslose Stille.
Ihre Sucht geriet in die hinteren Winkel ihrer Gedanken und doch wurde sie eines Tages wieder auf die Probe gestellt, nämlich als Erinna Viola an der Hand genommen hatte und mit ihr auf den Markt gegangen war, und sie dort die ganzen Waren und die Goldbeutel der Passanten sah. Ihr wurde fast schwindelig bei alle den Möglichkeiten die sich ihr immer wieder darboten, und sie hatte deutliche Mühe diesem Drang nicht einfach nachzugeben und sich etwas Fremdes anzueignen. Kalter Schweiss drückte sich immer wieder auf ihre Stirne und ihr Kopf wurde immer benommener und rammdösiger, doch sie hatte sich unter Kontrolle, sie hatte dem Versuch widerstanden. Sie wusste nicht wie Erinna über sie dachte, auch wenn Erinna oft sagte dass sie Viola mochte, so war sich das junge Mädchen nie ganz sicher, wie sehr sie Erinna trauen konnte oder was sie wahrlich über sie dachte. Dabei mochte sie Erinna jedoch sehr und sah in ihr soetwas wie eine Person, die sie beschützte und führte, wenn es darauf ankäme. Und vielleicht würde sie auch alsbald Gewissheit haben, wie Erinna wirklich über sie dachte. Vielleicht war es auch einfach nur der angeborene Zweifel, der sich in ihr immer noch nicht hatte ganz legen wollen. Doch dann rief sich Viola wieder in Erinnerung, was Erinna ihr anvertraut hatte, was sie ihr erzählt hatte und wie bedeutsam diese Worte waren, die sie sprach. Und Viola empfand zudem sogar noch eine gewisse Art von Stolz, dass Erinna sich ihr anvertraut hatte. Aber eines war ihr klar; sie würde Erinna niemals als Feind oder Konkurrentin ansehen, niemals und auch nicht als Gefahr. Es war ihr egal was auch immer sie mit sich schleppte, sie würde ihr im Zweifelsfalle helfen.
Die größte Überraschung und Änderung in ihrem Leben jedoch, hatte einen Namen gefunden; Freia. Die große, hünenhafte Frau hatte sich einen Platz in Violas Herzen erobern können und es schien auch anders herum so. Sie fühlte sich bei Freia sicher und geborgen und eines Abends kamen dann jene Worte, welche in ihrem Kopf einen Knicks hervorbrachten und sie alles auf eine andere Weise betrachten lies. Es waren Freias Worte, dass sie Viola liebte, wie eine Tochter. Dass sie immer auf sie aufpassen würde und über sie wachen würde. Und dann, am damaligen Abend hatte sie es gesagt. Jenes eine Wort dass sie von Erinna abgehört hatte, wie sie Caily nannte. Sie hatte es mehr geflüstert, gehaucht und doch war es so deutlich gewesen als sie dieses eine Wort zu Freia gesagt hatte; „Mah“.
Sie selbst hatte Freia als eine Art von Mutter akzeptiert und sie sah zu ihr auf, wie sie es als kleines Kind zu ihrer Mutter tat, doch eine Sache war diesesmal anders. Von Freia bekam sie Verständnis und Liebe geschenkt.
Sie blinzelte verschlafen in die Schwärze, ihre Augen wurden allmählich schwerer und sie schlief ein, und obwohl sie nun eine ganze Zeit nicht kamen; die Bilder kamen wieder.
Die Menge ... sie konnte über sie hinwegsehen. Sie konnte alles von einem Punkt beobachten, der ihr damals verwehrt war. Sie sah die wütende Menge, wie sie abwartend zum Galgen hinaufsahen, wie sie laut einen Namen riefen und mit den Füssen aufstampften. Dann kamen zwei Gardisten hervor, beie mit Hellebarden bewaffnet, eine Gestalt in ihrer Mitter. Der hagere und abgemagerte Mann sah kränklich und schwach aus. Mehrere Blutergüße zierten sein Gesicht und den freien Oberkörper und er hielt den Blick gesenkt, als sie ihn hinauf führten. Die Menge brüllte immer lauter, wurde zorniger, ehe alles verstummte, als sie hoch oben am Galgen ankamen. Alle blickten sie erwartungsfreudig auf den Mann, dem die Schlinge um den Hals gelegt wurde. Dann trat ein Mann vor, er war in eine einfache Stoffrobe gekleidet und verlas etwas, die Anklage und das Urteil ... der Tod. Es war alles egal, Viola wusste wie es ausging und sie sah in Richtung seines Geschichtes und dann sah er auf. Er sah sie direkt an und lächelte grimmig. „Ich habe dir doch gesagt ... ich werde nicht ewig da sein um dir zu helfen ...“ die Worte hallten in ihrem Kopf, erreichten nur sie und dann öffnete sich die Bodenfalle. Mit einem Ruck fiel er und sein Genick brach mit einem knackenden Laut, das Ende ...
Die Bilder verschwammen wieder, wurden anders und dann sah sie den gleichen Ort, den gleichen Schauplatz erneut, inmitten der Nacht.
Eine einsame Wache ging seelenruhig am Galgen entlang, pfiff ihr Lied. Die Lederrüstung sachte angelegt, schaute er verträumt in dem Himmel und bemerkte die schlanke und schmale Gestalt nicht, die sich an ihn heranpirschte. Viola konnte sie aber sehen, jene Frauengestalt, die knapp 160 cm hoch war und sich an die Wache heranschlich. Dann, innerhakb weniger Sekunden packte die Gestalt den Mann am Hals und legte ihm einen Dolch an eben jenen. Ein ertsauntes Glucksen folgre noch, ehe es in ein schmerzhaftes und qualvolles Gurgeln überging als der Dolch sich fein durch das Fleisch schnitt und den Hals aufschlitzte. Als der tote Leib erschlaffte, lies die Frau los und sah hinab auf ihn. Sie kniete sich kurz nieder und trat in den nahen Fackelschein. Viola sah ihr Gesicht und sie blinzelte nur, als sie in das lächelnde Gesicht von sich selbst sah, wie es sie bizarr angrinste. Immer langsamer ging ihr erwachsenes Ebenbild auf sie zu, hob den Dolch und legte einen Finger an die Lippen, ehe alles finster wurde und sie nur den kalten Stahl an ihrem Hals spürte
Das einzige was ihr entwich war ein ängstliches Wimmern, heiße Tränen liefen ihre Wange hinab, aber kein Schluchtzen oder dergleichen verließen ihre Lippen als sie die Augen aufriss. Ein Traum ... der erste der nicht wirklich war, oder etwa doch? Sie zitterte am ganzen Leib und dann spürte sie erst wie es um ihren Unterleib nass und warm geworden war, die Angst hatte den Tribut an ihrer Blase gefordert und diese sich entleert. Zittrig starrte sie auf die Felle vor sich, und es folgte eine lange, bewegungslose Stille.
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Freia Hinrah
*... sie öffnete die Augen und fühlte sich schummerig. Eine warme Flüssigkeit schien sich ihren Weg von der Stirn zum Kinn und dann in die Tiefe hinab zu suchen und kleine Steine stobten ihr mit knacksenden Lauten entgegen. Sie spürte einen schraubstockartigen Griff um ihre Handgelenke und eine unbeschreibliche Kraft, die sie entgegen des Soges der Bodenlosigkeit nach oben zog. Nur kurz gestattete sie sich ein Blick in die reissende tödliche Flut unter ihr, deren Klang nur gedämpft an ihr Ohr drang. Als sie wiedernach oben schaute, sah sie wie sie den Rand der Klippe, welchen sie erst vor wenigen Augenblicken, so schien es, in genau entgegengesetzter Richtung überquert hatte näher kam. Vertraute Gesichter und Stimmen mit der sie eine Vielzahl von Erlebnissen verband kamen herbeigeeilt, doch kein anderes zog sie so in den Bann wie das ihres Mannes Leif. Vor Anstrengung verzerrt war sein Blick, ein Knie an dem Rand der Klippe auf dem Gestein abgestützt hatte er mittlerweile ihr Handgelenk mit beiden gewaltigen Händen gepackt. Unablässig zog er sie Zentimeter für Zentimeter nach oben. Überrascht und noch sichtlich gezeichnet vom Schock starrte sie in seine Augen. Er hob sie bis über den Rand der Klippe und schwenkte sie förmlich in die Arme der Männer die herbeigeeilt waren um zu helfen. Geschockt klammerte sie sich an ihren Vater, der sie sofort tröstend in seine Arme nahm, als das wahre Unglück seinen Lauf nahm. Wie damals blickte sie im Traum an der Schulter Hedwigs gelehnt, zu ihm und sah sein gewinnendes Lächeln als das knackend von brechenden Gestein zu hören war. Ihr Blick fiehl panisch nach unten auf den felsigen Boden indem sich immer mehr Risse bildeten. Sie wusste was geschehen würde. Sie wollte sich von ihrem Vater lösen und Schrie ihre Verzweiflung hinaus. Ein kurzer Blick nach unten und zurück, nicht länger als ein Liedschlag während, genügte auch Leif die Situation zu erfassen. Sein Gewicht an dessen Arm auch noch Freia hing und die Kraft in seinen Beinen, die sich mit aller Gewalt gegen den Fels stemmte, hatte ausgereicht um dem zerklüfteten Stein den Rest zu geben. Kaum hoben sich seine Augen zu einem letzten bedauernden Blick in Freias Gesicht, der wie alles im Traum länger erschien als er gewesen ist, da bröckelte auch schon der Stein und riss den Hühnen mit sich in die Tiefe. Sie sah sich, rufen und verzweifelt Schreien doch ihr Kopf war leer. Nicht ein Geräusch drang mehr an ihr Gehör und wie ein ferner Beobachter sah sie die Klippe hinunter und vernahm das Geräusch was ihr seit jeher nicht mehr aus dem Gedächtnis gehen wollte, ein leises fast vom Tosen der Fluten übertöntes platschen....
sie schreckte leicht hoch doch bedurfte es nur wenige Augenblicke bis sie begriff das dies nur erneut ein schlimmer Traum war. Viele hatte sie seit jenem verhängnisvollen Tag gehabt undso war siees gewohnt in der Nacht hochzuschrecken. Die Nacht war düster und kalt und im Wald hörte man das heulen eines Wolfes. Sie spürte das ihre Wangen leicht feucht wahren, und wischte sich die stillen Tränen aus dem Gesicht die sie häufig vergoss, wenn sie wieder einer dieser Träume quälte. Doch irgendetwas war anders als sonst. Es lag ein seltsam unangenehmer und stechender Geruch in der Luft. Sie schaute genau in die Richtung in der ihre Nase sie wies und brauchte nicht zu sehen um zu wissen was geschehen war. Sofort blickte sie zu der ängstlich kauernden Gestalt von Viola und strich ihr vorsichtig durch das Haar und überdie Wange, als sie merkte das jene ebenfalls feucht waren. Schnell schmiegte Freia ihren Körper an Violas und nahm sie, dem "versehen" ungeachtet erstmal in ihre Arme und versuchte sie zu beruhigen. "hee ... shhhht nicht weynen ... war nur eyn böser Traum" flüsterte sie leise zu ihr und strich ihr sanft über die Stirn und küsste und herzte das junge Mädchen behutsam bis es sich langsam beruhigte. Verlegen blickte Viola zu dem dunklen nassen Fleck in den Fellen und Freia folgte ihrem Blick. "Mach dir nichts draus, das passiert mal ... sind nur eyn paar Felle ..." sprach sie sanft zu ihr und strich ihr behutsam über den Kopf. Sie selbst straffend, fühlte sie nicht, wie gewöhnlich, die Leere und Einsamkeit die sonst immer in solchen Nächten von ihr Besitz ergriff. Sie spürte, dass Viola viel verzweifelter als sie selbst war und jemanden brauchte der nun für sie da war. Ihre eigene Trauer schien ihr im Vergleich zu Violas Gefühlen unbedeutend und so war es ein leichtes sie zu verdrängen um für Vila da zu sein. Nachdem sie sich wieder ein wenig beruhigt hatte, nachdem Freia mit sanften Worten und einem liebevollen Lächeln auf sie eingeredet hatte, öffnete Freia die wenigen Fenster, die ihren Raum umgaben. Sie hüllte Viol in den verbleibenden trockenen Fellen ein und spürte den eisigen Luftzug der Nacht und den kalten Wind, der vom Norden herüber getragen wurde. Vorsichtig hing sie die Felle über das Fenster aus, sodass sie trocknen konnten und tapste dann im Nachtgewand nach unten, um sich einige neue aus der Vorratskiste zu besorgen. Ein Glück das die Jäger sehr erfolgreich in diesem Jahr wahren, dachte sie bei sich und zog die Felle hervor. Zusammen mit einer Waschschüssel mit warmen Wasser stapfte sie nach oben und musste unweigerlich an das Geschehniss und an ihre Mutter denken. Es war wie sie gesagt, hatte ... kein Abscheu und kein Ekel hat sie empfunden als ihr gewahr wurde, was in dieser Nacht geschehen war. Sie erinnerte sich noch gut wie sie ihr kleines Stubsnäschen gerümpft hatte, wann immer sie die vollen Wickeltücher ihrer jüngeren Geschwister hinaus tragen musste. Bloss nicht zu nah an sich heranlassen lautete damals ihre Devise und verleitete ihre Mutter immer zu einem sanften Schmunzeln. "Weisst du Freia, wenn du einmal eigene Kinder hast, wirst du all das ohne zu zögern tun. Kein Ekel wird dich mehr plagen ..." hatte sie in diesen Zeiten immer gesagt. Und obwohl Viola doch nicht aus ihrem Leib entsprungen ist, spürte sie doch idese Verbundenheit die kaum tiefer sein konnte. Es war wie ihre Mutter gesagt hatte und führte ihr einmal erneut vor Augen, wie tief das Band zwischen ihnen doch schon zu sein schien. Leise öffnete sie die Tür und trat mit den Fellen und der Waschschüssel ein. Behutsam legte sie das Fellbett erneut aus und lächelte Viola, welche das alles sichtlich peinlich zu sein schien, nur warm und ohne Vorwurf an. Als die felle erneut ihren Platz in einer anderen Ecke des Raumes gefunden hatten, machte sich Freia daran sowohl die Unterschenkel von sich selbst als auch Viola sanft mit dem Tuch und den Wasser zu waschen. Anschliessend hockte sie sich an der Stelle des Holzes und schrubbte das bisschen hinfort was selbst durch die Felle gedrungen war. Die Temperatur des Raumes hatte sich durch die offenen Fenster merklich abgekühlt und doch war es Freia im Moment egal. Obwohl sie nur ein dünnes Nachtgewand trug fror sie nur wenig. Als alles wieder gerichtet und sauber war, stieg sie mit Viola erneut in die Felle und umarmte sie sanft und liebevoll und drückte sie eng an ihren Körper, die Felle dicht über Viola und sich gezogen. Sie streichelte nochmal liebevoll "Ihr Kind" und schmiegte ihren Kopf dicht an den ihren. Viola sollte spüren das, sie nicht allein war, das Freia bei ihr war und auf sie acht gab und so erneut noch etwas behüteten Schlaf finden, bevor die bleiche spätherbstliche Sonne ihr Antlitz zeigte ...[/i]
sie schreckte leicht hoch doch bedurfte es nur wenige Augenblicke bis sie begriff das dies nur erneut ein schlimmer Traum war. Viele hatte sie seit jenem verhängnisvollen Tag gehabt undso war siees gewohnt in der Nacht hochzuschrecken. Die Nacht war düster und kalt und im Wald hörte man das heulen eines Wolfes. Sie spürte das ihre Wangen leicht feucht wahren, und wischte sich die stillen Tränen aus dem Gesicht die sie häufig vergoss, wenn sie wieder einer dieser Träume quälte. Doch irgendetwas war anders als sonst. Es lag ein seltsam unangenehmer und stechender Geruch in der Luft. Sie schaute genau in die Richtung in der ihre Nase sie wies und brauchte nicht zu sehen um zu wissen was geschehen war. Sofort blickte sie zu der ängstlich kauernden Gestalt von Viola und strich ihr vorsichtig durch das Haar und überdie Wange, als sie merkte das jene ebenfalls feucht waren. Schnell schmiegte Freia ihren Körper an Violas und nahm sie, dem "versehen" ungeachtet erstmal in ihre Arme und versuchte sie zu beruhigen. "hee ... shhhht nicht weynen ... war nur eyn böser Traum" flüsterte sie leise zu ihr und strich ihr sanft über die Stirn und küsste und herzte das junge Mädchen behutsam bis es sich langsam beruhigte. Verlegen blickte Viola zu dem dunklen nassen Fleck in den Fellen und Freia folgte ihrem Blick. "Mach dir nichts draus, das passiert mal ... sind nur eyn paar Felle ..." sprach sie sanft zu ihr und strich ihr behutsam über den Kopf. Sie selbst straffend, fühlte sie nicht, wie gewöhnlich, die Leere und Einsamkeit die sonst immer in solchen Nächten von ihr Besitz ergriff. Sie spürte, dass Viola viel verzweifelter als sie selbst war und jemanden brauchte der nun für sie da war. Ihre eigene Trauer schien ihr im Vergleich zu Violas Gefühlen unbedeutend und so war es ein leichtes sie zu verdrängen um für Vila da zu sein. Nachdem sie sich wieder ein wenig beruhigt hatte, nachdem Freia mit sanften Worten und einem liebevollen Lächeln auf sie eingeredet hatte, öffnete Freia die wenigen Fenster, die ihren Raum umgaben. Sie hüllte Viol in den verbleibenden trockenen Fellen ein und spürte den eisigen Luftzug der Nacht und den kalten Wind, der vom Norden herüber getragen wurde. Vorsichtig hing sie die Felle über das Fenster aus, sodass sie trocknen konnten und tapste dann im Nachtgewand nach unten, um sich einige neue aus der Vorratskiste zu besorgen. Ein Glück das die Jäger sehr erfolgreich in diesem Jahr wahren, dachte sie bei sich und zog die Felle hervor. Zusammen mit einer Waschschüssel mit warmen Wasser stapfte sie nach oben und musste unweigerlich an das Geschehniss und an ihre Mutter denken. Es war wie sie gesagt, hatte ... kein Abscheu und kein Ekel hat sie empfunden als ihr gewahr wurde, was in dieser Nacht geschehen war. Sie erinnerte sich noch gut wie sie ihr kleines Stubsnäschen gerümpft hatte, wann immer sie die vollen Wickeltücher ihrer jüngeren Geschwister hinaus tragen musste. Bloss nicht zu nah an sich heranlassen lautete damals ihre Devise und verleitete ihre Mutter immer zu einem sanften Schmunzeln. "Weisst du Freia, wenn du einmal eigene Kinder hast, wirst du all das ohne zu zögern tun. Kein Ekel wird dich mehr plagen ..." hatte sie in diesen Zeiten immer gesagt. Und obwohl Viola doch nicht aus ihrem Leib entsprungen ist, spürte sie doch idese Verbundenheit die kaum tiefer sein konnte. Es war wie ihre Mutter gesagt hatte und führte ihr einmal erneut vor Augen, wie tief das Band zwischen ihnen doch schon zu sein schien. Leise öffnete sie die Tür und trat mit den Fellen und der Waschschüssel ein. Behutsam legte sie das Fellbett erneut aus und lächelte Viola, welche das alles sichtlich peinlich zu sein schien, nur warm und ohne Vorwurf an. Als die felle erneut ihren Platz in einer anderen Ecke des Raumes gefunden hatten, machte sich Freia daran sowohl die Unterschenkel von sich selbst als auch Viola sanft mit dem Tuch und den Wasser zu waschen. Anschliessend hockte sie sich an der Stelle des Holzes und schrubbte das bisschen hinfort was selbst durch die Felle gedrungen war. Die Temperatur des Raumes hatte sich durch die offenen Fenster merklich abgekühlt und doch war es Freia im Moment egal. Obwohl sie nur ein dünnes Nachtgewand trug fror sie nur wenig. Als alles wieder gerichtet und sauber war, stieg sie mit Viola erneut in die Felle und umarmte sie sanft und liebevoll und drückte sie eng an ihren Körper, die Felle dicht über Viola und sich gezogen. Sie streichelte nochmal liebevoll "Ihr Kind" und schmiegte ihren Kopf dicht an den ihren. Viola sollte spüren das, sie nicht allein war, das Freia bei ihr war und auf sie acht gab und so erneut noch etwas behüteten Schlaf finden, bevor die bleiche spätherbstliche Sonne ihr Antlitz zeigte ...[/i]
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Viola Ser´Rhal
Zeit ... Zeit war nie von Bedeutung. Für Viola hatte die Zeit nie einen hohen Stellenwert eingenommen und niemals hatte sie sich nach dieser gerichtet, wieso auch? Zeit war in ihrem Leben etwas gewesen, was existiert hatte aber nur verstrich und keine wirkliche Rolle spielte. Ob sie nun am Tage hungerte und durch die Gassen stapfte, oder in der Nacht, meistens waren es nur wenige Grad Wärme die den Untreschied machten. Auch war es immer egal gewesen, ob nun ein jahr vergangen war oder doch nur ein paar Monate, was interessierte es sie, wie wlt sie war? Sie hatte Freia und den anderen gegenüber immer gesagt sie sei dreizehn, doch wusste sie es nichtmal selber wirklich genau.
Doch Dinge änderten sich und auch Violas Sicht zur zeit. Denn diese rutschte langsam vorwärts, in Richtung Winter und dessen Ende. Und unterbewusst war dies die Angst die sich nun mitschleppte; die Angst vor dem Winterende. Wenn diese Zeit vorbei war, würde sie diesen ort vielleicht verlassen müssen, ihn nicht mehr bewohnen dürfen und nicht mehr in der Nähe von Freia sein können, ganz einfach weil kein Platz für sie war. Doch schob sich dieser Gedanke langsam beiseite und sie sah in die nahe Zukunft und dachte nach; dachte über die Worte von Freia nach die sie ihr gestern gesagt hatte. Es standen unruhige Zeiten bevor. Sie hatte nicht viel mitbekommen aber anscheinend war ein Mitglied des Clans getötet worden und Freia sagte dass es Rache geben würde, eine Rache die vielleicht folgen mit sich ziehen würde. Sie hatte in die tieftraurigen Augen Freias gesehen, sie hatte die nass glänzenden Bahnend er Tränen verfolgt, als sie zu Viola sagte, dass sie nichts damit zu tun habe und sie gehen könne, wenn es wirklich hart auf hart käme. Sie hatte über die Worte nachgedacht, für einen ganzen Bruchteil von Sekunden stießen ihr die verschiedensten Bilder hoch, Bilder die sie nicht recht einordnen konnte, die aber kalt und leer wirkten. Was wenn sie es angenommen hätte? Wo hätte sie hin sollen? Vor einigen Wochen hätte sie mit den Schultern gezuckt, wäre aufgestanden und gegangen um ihr Leben wieder in der Stadt aufzunehmen und sich wieder durch die Gassen und Strassen zu schlagen und sich dem täglichen Überlebenskampf zu widmen.
Doch dies war nicht früher, auch wenn die Zeitspanne im Vergleich zu damals lächerlich kurz war, sie hatte hier etwas gefunden was sie im Inneren ihre zweite Heimat nannte und sie hatte hier eine Person gefunden, die sie als Mutter ansah. Nicht als zweite Mutter, nein als vollwertige und richtige Mutter. Sie würde nie von Freia wegwollen, auch wenn sie es nicht zeigte, auch wenn die Emotionslosigkeit in ihrem Gesicht manchmal immer Desinteresse und Egoismus zeigten, sie würde lieber sterben als diesem Ort den Rücken zuzudrehen. Und das hatte sie Freia gesagt ... und sie hatte auch gesagt sie würde alles tun um zu helfen, selbst im Kampf. Freia sagte nur dass Viola beim jagen helfen sollte, und ihre unschuldigen Hände nicht mit Blut benetzen sollte, sollte es jemals soweit kommen. Doch war sie unschuldig? Nein, das war sie nicht. Sie hatte soviele Dinge in ihrem Leben begangen die alles andere als Unschuldig waren und auch wenn sie Freia zunickte, zu ihren Worten, war ihr im Geiste klar dass sie alles tun würde um zu helfen und bei ihrer neuen Mutter zu bleiben. Sie würde nicht von ihr weichen, nicht solange der Clan das nicht von ihr verlangte, und solange er das nicht tat, würde sie nur blutend von Freia zurückweichen. Vielleicht stand wirklich eine harte Zeit bevor ... doch sie würde sich dieser Zeit stellen, es wäre nicht das erste mal.
Doch Dinge änderten sich und auch Violas Sicht zur zeit. Denn diese rutschte langsam vorwärts, in Richtung Winter und dessen Ende. Und unterbewusst war dies die Angst die sich nun mitschleppte; die Angst vor dem Winterende. Wenn diese Zeit vorbei war, würde sie diesen ort vielleicht verlassen müssen, ihn nicht mehr bewohnen dürfen und nicht mehr in der Nähe von Freia sein können, ganz einfach weil kein Platz für sie war. Doch schob sich dieser Gedanke langsam beiseite und sie sah in die nahe Zukunft und dachte nach; dachte über die Worte von Freia nach die sie ihr gestern gesagt hatte. Es standen unruhige Zeiten bevor. Sie hatte nicht viel mitbekommen aber anscheinend war ein Mitglied des Clans getötet worden und Freia sagte dass es Rache geben würde, eine Rache die vielleicht folgen mit sich ziehen würde. Sie hatte in die tieftraurigen Augen Freias gesehen, sie hatte die nass glänzenden Bahnend er Tränen verfolgt, als sie zu Viola sagte, dass sie nichts damit zu tun habe und sie gehen könne, wenn es wirklich hart auf hart käme. Sie hatte über die Worte nachgedacht, für einen ganzen Bruchteil von Sekunden stießen ihr die verschiedensten Bilder hoch, Bilder die sie nicht recht einordnen konnte, die aber kalt und leer wirkten. Was wenn sie es angenommen hätte? Wo hätte sie hin sollen? Vor einigen Wochen hätte sie mit den Schultern gezuckt, wäre aufgestanden und gegangen um ihr Leben wieder in der Stadt aufzunehmen und sich wieder durch die Gassen und Strassen zu schlagen und sich dem täglichen Überlebenskampf zu widmen.
Doch dies war nicht früher, auch wenn die Zeitspanne im Vergleich zu damals lächerlich kurz war, sie hatte hier etwas gefunden was sie im Inneren ihre zweite Heimat nannte und sie hatte hier eine Person gefunden, die sie als Mutter ansah. Nicht als zweite Mutter, nein als vollwertige und richtige Mutter. Sie würde nie von Freia wegwollen, auch wenn sie es nicht zeigte, auch wenn die Emotionslosigkeit in ihrem Gesicht manchmal immer Desinteresse und Egoismus zeigten, sie würde lieber sterben als diesem Ort den Rücken zuzudrehen. Und das hatte sie Freia gesagt ... und sie hatte auch gesagt sie würde alles tun um zu helfen, selbst im Kampf. Freia sagte nur dass Viola beim jagen helfen sollte, und ihre unschuldigen Hände nicht mit Blut benetzen sollte, sollte es jemals soweit kommen. Doch war sie unschuldig? Nein, das war sie nicht. Sie hatte soviele Dinge in ihrem Leben begangen die alles andere als Unschuldig waren und auch wenn sie Freia zunickte, zu ihren Worten, war ihr im Geiste klar dass sie alles tun würde um zu helfen und bei ihrer neuen Mutter zu bleiben. Sie würde nicht von ihr weichen, nicht solange der Clan das nicht von ihr verlangte, und solange er das nicht tat, würde sie nur blutend von Freia zurückweichen. Vielleicht stand wirklich eine harte Zeit bevor ... doch sie würde sich dieser Zeit stellen, es wäre nicht das erste mal.
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Freia Hinrah
Die letzte Zeit war turbulent gewesen und die kommende wird es noch viel turbulenter. Isgar war tod ... ein Fluch den sie glaubte trotz der Feinde in Rahal los zu sein, glaubte dass sie endlich einen Ort gefunden hatte, an dem man verweilen kann, der sicher war, der eine Heimat war, kehrte zurück. Die triefende Ironie des Schicksales, das nicht der Feind sondern der angebliche Freund es war, der eine neue Zeit der Flucht oder gar des Unterganges einläutete schmerzte. All jene die sich in ihren Steinhäusern in Varuna,Rahal oder wie sie auch immer heissen verstecken, scheint die selbe Bösartigkeit inne zu wohnen, die ihr Clan die ganze Zeit auf Wanderschaft hielt. Es gab kaum Zeit sich auszuruhen und so wird es sie auch in Zukunft nicht geben. Sie wusste was ihnen bevorstand, was aus ihren Taten erwachsen könnte und wohl auch würde und sie wusste warum man es tun musste, warum Falk dies tun musste. Ein Jäger, ein Versorger des Clanes gerade zur Winterzeit und das eigen Fleisch und Blut war heimtückisch geraubt worden, erschlagen und sogar nach dem Tode noch gedemütigt. Sie würden das nicht unvergolten lassen sie würden ... Ihr Blick fiehl durch den abgedunkelten Raum. Die kleine Viola neben ihr hatte sich bewegt und im nächsten Moment spürte sie, wie der kleine Schutzbedürftige Körper sich enger an sie schmiegte. Ihr Blick, welcher noch eben von kalter Wut die sich über all die Jahre angesammelt hatte, gefüllt war, wandelte sich nun in einen sanften liebevollen Blick und behutsam schloss sie die arme um das Mädchen und drückte sie sanft an sich. SIe strich ihr eine Strähne des langen Haares aus dem Gesicht, was selbst dafür sprach das Viola dabei war aufzublühen. Ehemals verdreckt und verkrustet, fühlte es sich nun wieder weich und geschmeidig an. Sie würden am meisten an den Veränderungen zu tragen haben. Sie konnten weder was für das eine noch werden sie etwas für das kommende können, aber es wird in den Augen des Städterpacks kein Unterschied machen. Alles was den Namen oder die Zugehörigkeit HInrah trägt, wird gejagt werden, gejagt und gefangen, gequält und getötet ... so wie sie es schon so einige male unter Hedwig erlebt hatte....
Müde schloss sie die Augen und drückte ihre Wange sanft an das Haupte ihrer Ziehtochter. Sie wollte sie nicht verlieren und sie wollte es ihr nicht antun das Viola ihre Freia verlor. Sie merkte von jeden Tag aufs neue, wie sich ihr Kind ein wenig mehr öffnete und Vertrauen schöpfte. Es war ein überwältigendes Gefühl das seit langen wieder tiefes Glück in ihr Leben gebracht hatte und nun würden sie sich erneut trennen müssen und das nur wegen der Sicherheit. Sie hoffte inständig das die Rache des Clanes geheim und unentdeckt vollzogen werden konnte, Isgar würde mit dem Blute vieler Städter gerächt und sie alle könnten in Frieden wieder ihr altes Leben aufnehmen. Sie hatte mit der kleinen Viola noch soviel vor ... wollte ihr Bogenschiessen beibringen, ihr die ersten Handwerklichen Sachen und vielleicht auch das Schneidern beibringen, im Somme in den kühlen Flüssen Baden undwollte sie einfach zu der schönen Frau aufblühen sehen, die sie später zweifelsohne einmal werden würde. Nun konnte ein Pfeil oder ein Schwert, dass bei jener Rache bestimmt auf sie gerichtet würde alles zunichte machen und sie für immer trennen. Ein kalter Schauer lief ihr bei diesem Gedanken den Rücken herunter und siepresste sich nun selbst enger an Viola heran, sie wohl behütet und wärmend haltend. Nein! Dazu würde es nicht kommen, dazu durfte es nicht kommen ... sie würde auf sich aufpassen und Viola wieder zurück holen und mit ihr schöne wie auch traurige Stunden vollbringen und ihr fortan die Mutter sein, die sie so nötig braucht undsich im innersten Wünscht. Nichts sollte sie davon abhalten nicht einmal der Tod! ...
Der Mond schien hell über das stillgewordene Grimwould ... ab und zu Verdeckten dunkle Wolken die Sichel und versperrten den Blick zu den Sternen. Trauer lag wie ein dunkler Schatten über der Festung und schien alles ergriffen zu haben, doch in dem Zimmer indem Isgar gelebt hatte, geruht und gelacht hatte, war am wenigsten von der Trauer um ihn zu spüren... denn hier schlief eine zu allem fest entschlossene Mutter mit ihrer Ziehtochter über deren Schlaf sie mit eiserner Entschlossenheit wachte ...
Müde schloss sie die Augen und drückte ihre Wange sanft an das Haupte ihrer Ziehtochter. Sie wollte sie nicht verlieren und sie wollte es ihr nicht antun das Viola ihre Freia verlor. Sie merkte von jeden Tag aufs neue, wie sich ihr Kind ein wenig mehr öffnete und Vertrauen schöpfte. Es war ein überwältigendes Gefühl das seit langen wieder tiefes Glück in ihr Leben gebracht hatte und nun würden sie sich erneut trennen müssen und das nur wegen der Sicherheit. Sie hoffte inständig das die Rache des Clanes geheim und unentdeckt vollzogen werden konnte, Isgar würde mit dem Blute vieler Städter gerächt und sie alle könnten in Frieden wieder ihr altes Leben aufnehmen. Sie hatte mit der kleinen Viola noch soviel vor ... wollte ihr Bogenschiessen beibringen, ihr die ersten Handwerklichen Sachen und vielleicht auch das Schneidern beibringen, im Somme in den kühlen Flüssen Baden undwollte sie einfach zu der schönen Frau aufblühen sehen, die sie später zweifelsohne einmal werden würde. Nun konnte ein Pfeil oder ein Schwert, dass bei jener Rache bestimmt auf sie gerichtet würde alles zunichte machen und sie für immer trennen. Ein kalter Schauer lief ihr bei diesem Gedanken den Rücken herunter und siepresste sich nun selbst enger an Viola heran, sie wohl behütet und wärmend haltend. Nein! Dazu würde es nicht kommen, dazu durfte es nicht kommen ... sie würde auf sich aufpassen und Viola wieder zurück holen und mit ihr schöne wie auch traurige Stunden vollbringen und ihr fortan die Mutter sein, die sie so nötig braucht undsich im innersten Wünscht. Nichts sollte sie davon abhalten nicht einmal der Tod! ...
Der Mond schien hell über das stillgewordene Grimwould ... ab und zu Verdeckten dunkle Wolken die Sichel und versperrten den Blick zu den Sternen. Trauer lag wie ein dunkler Schatten über der Festung und schien alles ergriffen zu haben, doch in dem Zimmer indem Isgar gelebt hatte, geruht und gelacht hatte, war am wenigsten von der Trauer um ihn zu spüren... denn hier schlief eine zu allem fest entschlossene Mutter mit ihrer Ziehtochter über deren Schlaf sie mit eiserner Entschlossenheit wachte ...