Still und voller Zärtlichkeit betrachtete er die schlafende Frau neben sich.
Eine Woche noch. Fuhr es ihm durch den Kopf, und er spürte ein Glücksgefühl in sich.
In einer Woche würden sie getraut werden.
Er hatte gehofft das Bruder Gedion diese Aufgabe übernehmen würde, doch lag dieser im Moment krank danieder, und das die Heiligkeit wohl nun selber die Zeremonie durchführen würde, ehrte ihn.
Nachdenklich und sanft strich er mit einem Finger über den bloßen Arm Angelinas und freute sich als sie sich daraufhin noch enger in seine Arme schmiegte.
Eine Hochzeit im kleinen Kreise sollte es werden. Nur er, Angelina zwei Zeugen, für die sie Adrian und Dalana oder Kayleigh oder, hm... er wusste es nicht genau. Einladen würden.
Vor allem ob Adrian früh genug zurück war und Dalana an diesem Tage Zeit fand.
Dann sein Vater. Er wartete nun ebenfalls schon auf die Eheschließung und .... still lächelte er in sich hinein, Antares.
Der Kleine würde sich sicher freuen zu hören das sie nun doch heirateten.
Tim... er würde die Ringe machen können.
Rafael wollte am nächsten Morgen gleich zu ihm gehen, und ein Geschenk für Angelina brauchte er auch noch ... und Kleidung.
Er schüttelte nun den Kopf. Es war noch eine Woche hin, und er machte sich nervös Gedanken darüber, als wäre der Tag schon Morgen.
Aber er hatte nun mal noch nie geheiratet, und irgendwie spürte er ein Kribbeln in seinem Bauch als hätte sich dort ein ganzer Schwarm Bienen eingenistet, wenn er daran dachte.
Angelina würde ihn heiraten... am liebsten würder er laut jubeln. Es hinaus schreien, das diese wunderbare Frau ihn wollte.
Sanft hauchte er ihr einen Kuss auf die Schläfe, blickte sie dann nur an.
Sie würden wahrscheinlich keine eigenen Kinder haben können, das hatte sie ihm heute noch einmal gesagt, und er hatte es hingenommen.
Er würde Tari ein guter Vater sein. Auch wenn er es zu gegebener Maßen vermissen würde, je seinen eigenen Sohn auf den Arm zu haben.
Dies war nun mal der Sohn Kelans, und nicht seiner.
Er biss sich auf die Lippen. Wäre Angelina noch an seiner Seite wenn Kelan noch leben würde? Was wenn er just in diesen Tagen vor der Tür stehen würde?
Unruhig drehte er sich aus den Armen Angelinas, stand dann auf.
Was für Ideen!
Er zog sich die Hose über, trat dann auf den Balkon hinaus und versuchte diese Gedanken ab zu schütteln.
Er sollte nicht zweifeln noch hadern. Er hatte sein Glück gefunden, und Angelina war mit ihm Glücklich. Hätte sie sonst Ja zu ihm gesagt?
Aufseufzend stützte er sich auf der Brüstung ab und sah hinauf in die Sterne. Er brauchte nicht in sich zu gehen um zu wissen was er fühlte.
Vom ersten Augenblick an, hatte er sich zu ihr hingezogen gefühlt, und er wollte nur eines.
Das sie glücklich war.
Er lächelte wieder. Still in sich hinein, als er an ihren Anblick dachte als sie den Termin der Hochzeit erfuhr.
Ja, sie hatte sich gefreut.
Er seufzte auf und erschrak zu gleich als auf einmal schlanke Arme ihn umfingen und Angelina sich an ihn schmiegte. „Was machst du hier draußen?“ fragte sie ihn leise und noch immer etwas verschlafen.
„Sterne gucken?“ entgegnete er lächelnd. Drehte sich in ihren Armen um und zog sie ganz zu sich um sie zu küssen.
„Gehen wir hinein. Es ist kalt.“ Meinte er dann und hob sie einfach auf seine Arme, trug sie ins H aus zurück. „Nächste Woche ist unser Tag, und wir werden heiraten.“ Meinte er lächelnd während er sie auf das Bett zurücklegte, „Und solange möchte ich noch meine Freiheit mit einer ungebundenen Frau genießen.“ Neckte er sie weiter und ließ sich dann nur zu gerne, lachend von ihr in die Arme ziehen.