Im Schein der Kerze ging ich durchs Haus, jeden Winkel sah ich mir genau an, jeder Winkel schien an ihn zu erinnern, überall lag etwas von ihm. Überall. Nur Erinnerungen. Überall.
"Wie konnte er mich nur im Stich lassen? Nur ein Zettel ... mehr war ich wohl nicht wert? Für mehr hatte er wohl nicht den Mut! Nichtmal ins Gesicht sagen konnte er es mir!"
Die Flammen der Wut loderten immer heller in mir auf. In der Werkstatt angekommen, stand ich nun vor seinem Platz. Wütend und schreiend fegte ich sämtliche Werkzeuge vom Tisch.
"Allein gelassen hat er mich! ... Weil er sich eingeengt fühlte und einsam!"
"Wie hätte ich denn mehr Wärme spenden sollen? Er verzog sich doch stets in den Wald, wenn ich zuhause war?! Wo war er denn, als ich mein Kind verlor? Wo war er, als meine Schwester Jezebel ihr Leben ließ? Soll er doch bleiben wo der Pfeffer wächst!
Ein lautes, wölfisches Knurren ertönte durchs ganze Haus. "Ich liebe diesen verdammten Kerl doch!" Wütend stapfte ich weiter, die Treppen nach oben zum Schlafraum, warf mich aufs Bett und schlug mit den Fäusten darauf ein. Die Tränen liefen mir über die Wangen, ohne deuten zu können, ob es nun aus Wut oder Trauer geschah. Gefühle überrannten mich. Verwirrt, wütend, traurig und enttäuscht.
Wie konnte er mir nur solche Schmerzen zufügen. Es stach so elendig im Herzen. Es tat weh. Unendlich weh.
Wie sagte Laila einmal zu mir ...
Nichts macht uns mehr Mut, nichts gibt uns mehr Nähe und nichts hat einen stärkeren Zauber, als eine sanfte Berührung!
Sollte das nun endgültig vorbei sein? Ich richtete mich auf die Ellenbogen stützend auf, wischte mir kurz die Tränen aus dem Gesicht und starrte die Wand an. Ich musste irgendwas tun. Irgendwas. Trübsal blasen oder vor Wut zerspringen nützte mir auch nichts. Er war weg! Ob für immer oder nicht. Es gab einiges zu klären und irgendwann wird er hoffentlich den Mut finden auf mich zu zukommen, wenn nicht, werd ich ihn suchen! Alliestra würde schon wissen wo er ist, wenn er nicht sogar bei ihr ist. Er hatte doch immer schon einen guten Draht zu ihr. Die beiden waren wie Geschwister zueinander. Ja, Allie würde wissen, wo dieser verdammte Kerl steckte, der mir solche Schmerzen zufügte. Vom Bett herunterrollend, aufstehend, strich ich mir die Kleider wieder glatt und ging zielstrebig ins Ankleidezimmer. Ich schwang mich in meine neue Ogerrüstung, da mir meine alte von so einem jungen Biest geklaut wurde. Wieder entfleuchte ihr ein Knurren. Dann schnappte ich mir meine Armbrust und stapfte wieder nach unten in die Werkstatt, dort sammelte ich noch einige Bolzen ein und ging hinaus ....
Verlassen und allein
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Luciana van Elyn
Verlassen und allein
Zuletzt geändert von Luciana van Elyn am Samstag 27. Oktober 2007, 11:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Luciana van Elyn
Eine lange Zeit ist nun seit den letzten Geschehnissen vergangen. Das letzte Mal, als ich Erik gesehen habe, war in der Taverne, unten beim Kutscher. Er war betrunken, ein schreckliches Bild für mich. Wie konnte er sich nur so gehen lassen. Zuhause ist er seit er ausgezogen ist, nicht mehr aufgetaucht. Verlassen. Allein.
So langsam wurde mir klar, dass an dieser Ehe nichts mehr zu retten war. War es überhaupt noch eine Ehe? War es überhaupt jemals eine Ehe? Nein, ich durfte nicht ungerecht werden, denn schliesslich war ich sehr glücklich, in jener Zeit. Oft sehnte ich die Zeit zurück, als alles noch vertraut war. Den frühen Morgen, wenn ich aufwachte und er noch verschlafen im Bett lag. Mittags wenn ich nach Hause kam und er bereits mit dem Essen auf mich wartete. Er war so fürsorglich, liebevoll und einfach der beste Mann auf ganz Gerimor. Einen besseren konnte man sich nicht wünschen. Und nun war er fort. Nicht mal mehr Alliestra wusste, wo er sich aufhielt.
Meine Wunden schlossen sich und mein Herz schenkte mir hin und wieder ein Lachen. Ja, ich sah die Welt wieder mit anderen Augen und ich muss mich nicht mehr hinter meiner Arbeit und in meinem Haus verkriechen. Mein Leben geht weiter, auch ohne Mann.
Gerade heute Nachmittag traf ich auf Alliestra. Ich wollte in den Laden, um mir Phiolen zu besorgen, um Salz abzufüllen, denn schliesslich musste ich nun kochen. Eine Aufgabe, die bisher immer Erik übernahm. Alliestra meinte noch scherzend zu mir, dass ich so endlich lernen würde, auf eigenen Beinen zu stehen. Wir recht sie doch hatte. Es wurde wirklich Zeit, dass ich die Füße in die Hand nahm und mich selbst auch nicht mehr gehen lasse. Wir alberten noch eine Weile herum, Alliestra wollte mir auch noch etwas zeigen, doch kamen wir gar nicht erst dazu.
Dieser Mann, der uns davon abhielt unseres Weges zu ziehen war ein seltsamer Vogel und doch wieder nicht, denn es tat gut, wie er über mich redete. Ich wurde mit Komplimenten überhäuft, die mir fast schon die Röte in die Wangen trieben, wenn auch nur innerlich, nach außen ließ ich mir natürlich nichts anmerken. Ich glaub ich hoffe insgeheim, dass er zu seinem Wort steht und wirklich wieder vorbei schaut. Nur? War das Rechtens? Darf es mir überhaupt gefallen? Schliesslich trage ich immer noch diesen Nachnamen, von jenem Mann, der mich vor langer Zeit allein zurück gelassen hat. Vielleicht war es auch ein Wink mit dem Zaunpfahl dies endlich zu ändern. Als die Baroness von den Silberloren des Weges kam, nahm ich das Gespräch nicht wirklich wahr. Meine Gedanken schweiften ab und immer wieder bemerkte ich, wie ich den mir eigentlich Fremden aus den Augenwinkeln musterte. Ich kenn seinen Namen, ja, aber ich werd ihn nicht beim Namen nennen, solange, bis ich ihn wiedersehe.
So langsam wurde mir klar, dass an dieser Ehe nichts mehr zu retten war. War es überhaupt noch eine Ehe? War es überhaupt jemals eine Ehe? Nein, ich durfte nicht ungerecht werden, denn schliesslich war ich sehr glücklich, in jener Zeit. Oft sehnte ich die Zeit zurück, als alles noch vertraut war. Den frühen Morgen, wenn ich aufwachte und er noch verschlafen im Bett lag. Mittags wenn ich nach Hause kam und er bereits mit dem Essen auf mich wartete. Er war so fürsorglich, liebevoll und einfach der beste Mann auf ganz Gerimor. Einen besseren konnte man sich nicht wünschen. Und nun war er fort. Nicht mal mehr Alliestra wusste, wo er sich aufhielt.
Meine Wunden schlossen sich und mein Herz schenkte mir hin und wieder ein Lachen. Ja, ich sah die Welt wieder mit anderen Augen und ich muss mich nicht mehr hinter meiner Arbeit und in meinem Haus verkriechen. Mein Leben geht weiter, auch ohne Mann.
Gerade heute Nachmittag traf ich auf Alliestra. Ich wollte in den Laden, um mir Phiolen zu besorgen, um Salz abzufüllen, denn schliesslich musste ich nun kochen. Eine Aufgabe, die bisher immer Erik übernahm. Alliestra meinte noch scherzend zu mir, dass ich so endlich lernen würde, auf eigenen Beinen zu stehen. Wir recht sie doch hatte. Es wurde wirklich Zeit, dass ich die Füße in die Hand nahm und mich selbst auch nicht mehr gehen lasse. Wir alberten noch eine Weile herum, Alliestra wollte mir auch noch etwas zeigen, doch kamen wir gar nicht erst dazu.
Dieser Mann, der uns davon abhielt unseres Weges zu ziehen war ein seltsamer Vogel und doch wieder nicht, denn es tat gut, wie er über mich redete. Ich wurde mit Komplimenten überhäuft, die mir fast schon die Röte in die Wangen trieben, wenn auch nur innerlich, nach außen ließ ich mir natürlich nichts anmerken. Ich glaub ich hoffe insgeheim, dass er zu seinem Wort steht und wirklich wieder vorbei schaut. Nur? War das Rechtens? Darf es mir überhaupt gefallen? Schliesslich trage ich immer noch diesen Nachnamen, von jenem Mann, der mich vor langer Zeit allein zurück gelassen hat. Vielleicht war es auch ein Wink mit dem Zaunpfahl dies endlich zu ändern. Als die Baroness von den Silberloren des Weges kam, nahm ich das Gespräch nicht wirklich wahr. Meine Gedanken schweiften ab und immer wieder bemerkte ich, wie ich den mir eigentlich Fremden aus den Augenwinkeln musterte. Ich kenn seinen Namen, ja, aber ich werd ihn nicht beim Namen nennen, solange, bis ich ihn wiedersehe.
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Luciana van Elyn
Die Nacht war ruhig, unendlich ruhig und tief schwarz. Da saß ich an meinem Esstisch und starrte förmlich zum Fenster hinaus und dann wieder durchs Zimmer. Diese Stille konnte einem in diesem großen Haus fast wahnsinnig machen. Ohne Erik war alles so leer geworden. Niemand sägte in der Werkstatt Bretter oder hämmerte irgendwelche Stühle zusammen. Man hörte wirklich nur noch das leise Surren des Spinnrades, welches nur eingesetzt wurde, wenn ich selbst arbeitete. Jetzt ist er fort und so langsam nahm mein Leben wieder Formen an. Es musste schließlich ohne ihn weitergehen, damit hab ich mich bereits abgefunden. Ich weiß nicht, was passiert, wenn er jemals wieder auftaucht, doch weiß ich eins ... unsere Liebe ist vorbei ... wir hatten nie das Handfasting erneuert, eigentlich waren wir schon lange nicht mehr verhandfastet, wenn wir nach den Traditionen der Tiefländer weiter lebten ... denn es wurde nie erneuert ... wir hielten es nicht für nötig .. und jetzt konnte er gehen, ohne auch nur ein Stück an mich gebunden zu sein. Er war frei und ich war frei. Auch wenn diese Gedanken schmerzten, sie zerrissen mir fast mein Herz, doch der Schmerz wurde mit jedem Mond, mit jedem Tag ein Stück leichter und irgendwann wird der Schmerz ganz verflogen sein.
Ein loderndes Feuer
Ist die Seele des Menschen
Genährt von Freud und Leid
Ein jeden Lebens
Der ewige Drang
Sich zu entfalten
Treibt es voran
Glühend und voller Leidenschaft
lässt es sich von nichts aufhalten
Doch kein Feuer brennt ewig
Nimmt man ihm die Luft
Wird es verglühn
Gibt man ihm Wasser
So verraucht es
Kann sich jedoch ein Funke retten
Und sei er noch so klein
Dann wird das Feuer zwar verlöschen
Doch niemals vergessen...
Der Atem entweicht
Das Feuer erlischt...
Ein Gedanke, der mich stets begleitet. Mir den Weg leichter macht, um einen Neuanfang zu gestalten. Ein kleiner Schritt in die Zukunft, denn die Vergangenheit ist vorbei … und ja … Vergangenheit ….
Meine Schwester Jezebel brachte Licht in meine Vergangenheit, die ich lange verdrängt und vergessen hatte, ich wusste nicht einmal mehr, wer ich wirklich war. Lange tappte ich im Dunkeln, bis sie mir über den Weg lief. Zuerst konnte ich es gar nicht glauben, eine Frau, die mir fast wie aus dem Gesicht geschnitten war, stand vor mir. Ich war gerade auf dem Weg nach Berchgard um einige Felle abzuholen. Wir sahen uns eine Weile nur an, dann fast gleichzeitig schoben wir unsere Röcke ein Stück beiseite und bei beiden blitzte das sternförmige Muttermal auf dem rechten Oberschenkel hervor. Wir wussten, wir gehörten zusammen, wir waren eine Familie und lagen uns sofort voll Freude in den Armen. Rolosin war damals ihr Begleiter, er selbst war auch recht verwundert aufgrund der Geschehnisse. Jezebel wollte ihn heiraten, alles war schon fest geplant, ich sollte ihre Trauzeugin werden und dann, kurz vor der Hochzeit, dieser elende Sturz, der sie in den Tod trieb … und jetzt segnete Rolosin selbst das zeitliche. Er war ein wundervoller Mensch, auf ihn konnte man sich verlassen, ohne Umschweife. Jetzt können sie die gemeinsame Zeit genießen, die sie hier nie wirklich hatten … der Tod führte sie wieder zueinander. Ein trauriges Lächeln legte sich auf meine Gesichtszüge. Ich hab sie wieder gefunden und fast mit demselben Atemzug wieder verloren. Wir hatten eine so schöne Kindheit in Winterfels. Mama und Papa waren recht angesehen. Ich kann mich noch erinnern, das Vater mich verheiraten wollte, bevor ich die Flucht aufs nächst beste Schiff ergriff. Nur Bruchstücke liegen in meiner Erinnerung, aber dafür sind es schöne Erinnerungen. Vielleicht sollte ich unseren Mädchennamen „van Elyn“ wieder tragen? So konnte ich den Namen wenigstens weiter in die Welt hinaus tragen.
Denn schließlich gehörte ich nicht mehr in die Reihen der Forstnam’s. Er hat mich zurück gelassen, also will ich auch seinen Namen nicht mehr tragen. Nichts soll mich mehr an ihn erinnern. Nichts.
Wieder schweifte mein Blick durch den Raum. Ein leiser Seufzer entgleitet mir und ich musste den Kopf in meine Hände legen. Es war einfach zuviel. Unser Zuhause, alles erinnert mich an ihn, aber ich konnte ihn nicht rauswerfen, obwohl er nicht mehr nach Hause kam. Aber rauswerfen? Ein Ding der Unmöglichkeit. Vielleicht sollte ich alles in eine Kiste packen und tief unten im Keller verstauen, aber nicht mal das brachte ich fertig. Das Haus würde leer wirken und ein leeres Haus war lieblos, einwenig Wärme sollte es behalten.
Ein loderndes Feuer
Ist die Seele des Menschen
Genährt von Freud und Leid
Ein jeden Lebens
Der ewige Drang
Sich zu entfalten
Treibt es voran
Glühend und voller Leidenschaft
lässt es sich von nichts aufhalten
Doch kein Feuer brennt ewig
Nimmt man ihm die Luft
Wird es verglühn
Gibt man ihm Wasser
So verraucht es
Kann sich jedoch ein Funke retten
Und sei er noch so klein
Dann wird das Feuer zwar verlöschen
Doch niemals vergessen...
Der Atem entweicht
Das Feuer erlischt...
Ein Gedanke, der mich stets begleitet. Mir den Weg leichter macht, um einen Neuanfang zu gestalten. Ein kleiner Schritt in die Zukunft, denn die Vergangenheit ist vorbei … und ja … Vergangenheit ….
Meine Schwester Jezebel brachte Licht in meine Vergangenheit, die ich lange verdrängt und vergessen hatte, ich wusste nicht einmal mehr, wer ich wirklich war. Lange tappte ich im Dunkeln, bis sie mir über den Weg lief. Zuerst konnte ich es gar nicht glauben, eine Frau, die mir fast wie aus dem Gesicht geschnitten war, stand vor mir. Ich war gerade auf dem Weg nach Berchgard um einige Felle abzuholen. Wir sahen uns eine Weile nur an, dann fast gleichzeitig schoben wir unsere Röcke ein Stück beiseite und bei beiden blitzte das sternförmige Muttermal auf dem rechten Oberschenkel hervor. Wir wussten, wir gehörten zusammen, wir waren eine Familie und lagen uns sofort voll Freude in den Armen. Rolosin war damals ihr Begleiter, er selbst war auch recht verwundert aufgrund der Geschehnisse. Jezebel wollte ihn heiraten, alles war schon fest geplant, ich sollte ihre Trauzeugin werden und dann, kurz vor der Hochzeit, dieser elende Sturz, der sie in den Tod trieb … und jetzt segnete Rolosin selbst das zeitliche. Er war ein wundervoller Mensch, auf ihn konnte man sich verlassen, ohne Umschweife. Jetzt können sie die gemeinsame Zeit genießen, die sie hier nie wirklich hatten … der Tod führte sie wieder zueinander. Ein trauriges Lächeln legte sich auf meine Gesichtszüge. Ich hab sie wieder gefunden und fast mit demselben Atemzug wieder verloren. Wir hatten eine so schöne Kindheit in Winterfels. Mama und Papa waren recht angesehen. Ich kann mich noch erinnern, das Vater mich verheiraten wollte, bevor ich die Flucht aufs nächst beste Schiff ergriff. Nur Bruchstücke liegen in meiner Erinnerung, aber dafür sind es schöne Erinnerungen. Vielleicht sollte ich unseren Mädchennamen „van Elyn“ wieder tragen? So konnte ich den Namen wenigstens weiter in die Welt hinaus tragen.
Denn schließlich gehörte ich nicht mehr in die Reihen der Forstnam’s. Er hat mich zurück gelassen, also will ich auch seinen Namen nicht mehr tragen. Nichts soll mich mehr an ihn erinnern. Nichts.
Wieder schweifte mein Blick durch den Raum. Ein leiser Seufzer entgleitet mir und ich musste den Kopf in meine Hände legen. Es war einfach zuviel. Unser Zuhause, alles erinnert mich an ihn, aber ich konnte ihn nicht rauswerfen, obwohl er nicht mehr nach Hause kam. Aber rauswerfen? Ein Ding der Unmöglichkeit. Vielleicht sollte ich alles in eine Kiste packen und tief unten im Keller verstauen, aber nicht mal das brachte ich fertig. Das Haus würde leer wirken und ein leeres Haus war lieblos, einwenig Wärme sollte es behalten.