Kapitel 1: alt Reensdorf
Grafschaft von Cederic von Kaltenstein und zu Hohenburg
Baronie von Baron Rodwin von Seestedt
Ritterlehen Johan von Weinbach und Reensdorf
Man blickte von der kleinen Anhöhe aus über ein riesiges Tal, wo sich von Westen und Osten her mächtige Gebirgsketten erstreckten, die weit oben im Norden zusammen liefen. Mehrere Dörfchen heben sich Schwarz gegen die vom Sonnenlicht durchfluteten Wiesen ab. Ein kleiner Fluss erstreckte sich im Süden und windet sich seinen Weg am Berg vorbei. Hier vereinigt sich der kleine Fluss mit einigen Bächen von der Anhöhe und dem dahinter liegendem Wald zu einem breiten Fluss der weiter seinen Weg gen norden sucht. Wendet man sich dem Wald zu blickt man über ein dichten Teppich aus Baumkronen welcher sich bis zum nahen Donnergebirge erstreckt.
Direkt am Fuße der Anhöhe sind gleich zwei Dörfchen angesiedelt.
Zur Waldseite hin, befindet sich ein Kleines Holzfällerdörfchen im Schutze einer Kleinen in den Fels gehauenen Ritterburg von welchem Turm die blauen Standarten mit dem Silbernen Wappen von Reensdorf wehen. Zur Ebene hin am Fluss befindet sich ein Fischerdörfchen ebenfalls von einer in Felsgehauenen Festung gekrönt. Sir Johan von Weinbach verwaltet jenes Dörfchen und hat auch die Vertretung des Lehens von Reensdorf übernommen während Thelor dienst am Hofe Adrian von Hohenfels verrichtet.
Es wahren ruhige Zeiten unter dem Alternden Baron und solange die Abgaben an den Gütern stimmten, widmete sich der Graf auch nicht weiter diesem unbedrohten Landstrich zu. Reensdorf belieferte die Baronie mit Holz und Jagdgütern und stellte in Kriegszeiten eine kleine Schar Axtkundiger Krieger, gestählt durch unzählige Bäume. Weinbach lebte von dem üppigen Weinanbau an den hängen des Gebirges und dem Fischfang.
In früheren Tagen stellte die Grafschaft stets eine Markgrafschaft dar, doch durch Unterhandlungen besteht seid Jahren trotz allem ein Unsicherer Friede zwischen der Angrenzenden Grafschaft von welcher jedoch Reensdorf noch immer einige Tagesmärsche entfernt lag.
Kapitel 2: Das leben in Reensdorf
Das Holzfällerdorf Reensdorf lag abgeschottet.
Im Norden grenzte es an die Ebene, während es im Westen und im Süden durch den Wald halbkreisförmig eingeschlossen wurde und im Osten ragte die Anhöhe empor, mit der in den Fels gehauenen und erbauten Ritterburg.
88 Männer, 62 Frauen und 50 Kinder zählte das Dorf und über die Hälfte der Männer gingen dem Holzfällern nach und einige waren in einem Alter, in dem man keiner Arbeit mehr nachgehen sollte.
Der Stolz des kleinen Lehen bestand jedoch auch auf die Schar, welche in der Burg ihren dienst verrichtete.
Einst nannte man sie die Reensdorfer-Schlachter, den es waren kräftige Burschen, bewaffnet mit breiten und schweren Äxten, denn die Schar bestand in früheren tagen aus jenen Holzfällern die ihren Wehrdienst ableisteten.
Heute besteht die Schar aus Mannen, die fest den Beruf des Soldaten ausüben, wenn auch die Wehrpflicht für Kriegszeiten weiter bestand hatte.
So verwundert es auch weniger, dass die Ruhmreiche Axt oftmals durch Typischere Soldatenbewaffnung wie Schwert, Schild und Hellebarde ersetzt wurde.
In friedlichen Zeiten, fand kaum Veränderung statt, Sonntags war der Markt, wo Händler aus anliegenden Lehen oder von weiter her ihre Wahre feil boten und ansonsten murrte man wie üblich über Steuern (die in Reensdorf wirklich nicht überhöht wahren) und über sonstige Alltägliches.
Man hatte keine schlechte Ernte zu bedauern und nur im Herbst wurde geflucht, wenn man feststellte dass die Borkenkäferlarven den letzten Winter doch überlebt haben.
Die Menschen lebten also vom Wald, deren Jagterfolgen und dem Holzverkauf, sowie Dingen die aus Holz angefertigt werden.
So verwundert es auch wenige, dass im Dorf grademal ein Schmied und eine Schneiderstube geöffnet hatten und der Dorfbäcker, nebenbei noch Fleischer war und sein erlegtes Wild als wahre feil bot.
Reensdorf versorgte die Gräfische Armee mit Holz für Bögen, Stabwaffen und Pfeilschäfte.
So verlief die Zeit ruhig und so kümmerten sich wenige darum, dass Thelor am Hofe Adrians seinen Ritterlichen Pflichten eher nachging und die Angelegenheiten des Dorfes dem Nachbarslehen unter Sir von Weinbach übertragen wurde.
Geschichte um Reensdorf Alt/Neu
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Thelor von Reensdorf
Kapitel 3 : Die Wende
So gingen die Tage ins Land und so kam es, dass eines Tages der alte Baron starb.
Da er seinen einzigen Sohn in der Schlacht verlor, setzte er seinen Neffen Austin von Rothenburg als Erben ein. Kaum hatte der alte Baron sein Leben beendet und Austin hatte seinen Platz eingenommen, als der Graf zur Erfüllung der Wehrpflicht aufrief, da die Nachbargrafschaft im Namen Alatars in die Grafschaft einfiel. Doch der neue Baron untersagte die Hilfe und der Bote verschwand auf Mysteriöse weise.
Somit erfuhren weder die Lehen noch die Ritter etwas von dem Aufruf.
Nach für nach ersetzte nun der neue Baron die Ritter der Alten Lehen durch seine eigenen, wobei die alten stets auf seltsamen Wegen verschwanden.
Als er schließlich alle für den Krieg wichtigen Lehen Unterjocht hatte, nahm er sich die ersten mit Gewalt und es war die Zeit als einige Änderungen verkündet wurden.
Die Änderungen betrafen in erster Linie Höhere Steuerabgaben und die Staatsreligion die mit sofortiger Wirkung Alatars als höchsten Gott ansah und alle Temorianischen Kirchen zu Verbrennen seien und die gläubigen seien zu Verfolgen und zu Vernichten.
Von den 27 Ritterlehen der Baronie waren durch die Unterjochung schon 22 in der Hand der Panthergläubigen als der Baron gegen die übrigen Lehen aufstellen ließ.
Durch die Politische und Wirtschaftliche Belanglosigkeit von Reensdorf und Weinbach, waren jene beiden Lehen auch unter jenen, die nicht Unterjocht wurden und so war der junge Ritter Johan von Weinbach damit beschäftigt, so gut es ging gegen die herannahende Gefahr aufzustellen. Boten entsandte er , doch war es alleine bis zur Grafschaft Hohenfels ein Anderhalbwöchiger ritt und die Kronstadt war noch weit entfernt. Bald hatte auch der Baron aufgestellt und nach einer Art Triumphmarsch mit wenig Widerstand, gab es lediglich 3 Lehen die er noch nehmen musste. So kam der Tag, als die Späher die Botschaft brachten, der Baron zieht gegen Reensdorf und Weinbach.
So gingen die Tage ins Land und so kam es, dass eines Tages der alte Baron starb.
Da er seinen einzigen Sohn in der Schlacht verlor, setzte er seinen Neffen Austin von Rothenburg als Erben ein. Kaum hatte der alte Baron sein Leben beendet und Austin hatte seinen Platz eingenommen, als der Graf zur Erfüllung der Wehrpflicht aufrief, da die Nachbargrafschaft im Namen Alatars in die Grafschaft einfiel. Doch der neue Baron untersagte die Hilfe und der Bote verschwand auf Mysteriöse weise.
Somit erfuhren weder die Lehen noch die Ritter etwas von dem Aufruf.
Nach für nach ersetzte nun der neue Baron die Ritter der Alten Lehen durch seine eigenen, wobei die alten stets auf seltsamen Wegen verschwanden.
Als er schließlich alle für den Krieg wichtigen Lehen Unterjocht hatte, nahm er sich die ersten mit Gewalt und es war die Zeit als einige Änderungen verkündet wurden.
Die Änderungen betrafen in erster Linie Höhere Steuerabgaben und die Staatsreligion die mit sofortiger Wirkung Alatars als höchsten Gott ansah und alle Temorianischen Kirchen zu Verbrennen seien und die gläubigen seien zu Verfolgen und zu Vernichten.
Von den 27 Ritterlehen der Baronie waren durch die Unterjochung schon 22 in der Hand der Panthergläubigen als der Baron gegen die übrigen Lehen aufstellen ließ.
Durch die Politische und Wirtschaftliche Belanglosigkeit von Reensdorf und Weinbach, waren jene beiden Lehen auch unter jenen, die nicht Unterjocht wurden und so war der junge Ritter Johan von Weinbach damit beschäftigt, so gut es ging gegen die herannahende Gefahr aufzustellen. Boten entsandte er , doch war es alleine bis zur Grafschaft Hohenfels ein Anderhalbwöchiger ritt und die Kronstadt war noch weit entfernt. Bald hatte auch der Baron aufgestellt und nach einer Art Triumphmarsch mit wenig Widerstand, gab es lediglich 3 Lehen die er noch nehmen musste. So kam der Tag, als die Späher die Botschaft brachten, der Baron zieht gegen Reensdorf und Weinbach.
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Thelor von Reensdorf
Kapitel 4: Der Niedergang Reensdorf
Es war zur gleichen Zeit etwa, dass Thelor die Nachricht empfing und mit einigen Freunden und getreuen gen seines Lehens auszog, als der Sturm dort losbrach.
Zu seinem Gefolge zählten Freunde und getreue wie Richard Tarid, Delarus Keran, Cedric Devan oder Joachim Eber, aber auch Soldaten aus dem Lehen begleiteten ihn.
Sir Johan von Weinbach hatte die Kampffähigen und jene die in den Lehen Zuflucht gesucht hatten, so gut es ihm möglich war zusammen gestellt. Alles in allem hatte er nun fast 50 Schützen, 4 dutzend ausgebildete Soldaten mit Schwert, Speer und Hellebarde, sowie die mit Äxten ausgerüsteten Stämmigen Baumfäller und eine Vielzahl an Schlechtbewaffneten Bauern, Fischern und Knaben. Alles in allem wahren so an die 250-300 Wehrfähigen so versammelt worden.
Reensdorf, bot durch seine Lage die bessere Verteidigung und da eine Einteilung der Truppe noch Sinnloser gewesen währe, zog er alles in Reensdorf zusammen und gab Weinberg kampflos auf. Da der Baron den Grafen, welcher durch die fehlenden Truppen in eine Schwere Niederlage gelaufen war, nicht gegen ihn ziehen konnte, nichts zu fürchten hatte, konnte er in voller Stärke aufstellen. Somit zogen an die 500 Schützen und tausend Soldaten sowie Söldner und Bauern in nicht minderer Zahl gegen Reensdorf.
Zuerst erreichten sie das offen liegende Weinbach und Spott wurde laut über die Feigheit, bis sie erfuhren das man in Reensdorf zum Kampf bereit stand.
So zog das Heer um das Felsplato herum zum Eingang von Reensdorf zur Ebene färbte sich in einem Schwarzen Teppich unter den herannahenden Truppen.
Zuerst wurde das Dorf in Brand gesteckt, welches auch ohne großen Widerstand aufgegeben wurde, einzig die die sich in Bogenreichweite wagten, wurden mit einem Pfeilhagel begrüßt. So wurde im Tal vor der Burg das Lager aufgeschlagen.
Die ersten Tage der Belagerung liefen ab ohne große Geschehnisse, so dass man schon ans aushungern lassen dachte, als sich am 4ten Tag jedoch herausstellt, dass die Zeit einzig dazu diente, Belagerungsballisten und Katapulte heranzuschaffen.
Nun gab es im Feindlager reges treiben und tags darauf donnerten und krachten die ersten steinernen Geschosse gegen die Mauer und in den Hof. Die Mauern der Festung waren Alt, was sie aber durch den felsigen Grund nicht minder stabil machte.
Glas ging zu Bruch, vereinzelt gab es Tote und verletzte doch der eigentliche Schaden blieb gering. 3 Tage dauerte der reine Beschuss, ehe der erste Ansturm begann.
Pfeile schwirrten zu hunderten über die Mauer und Viele der schlechter gerüsteten im Hof starben im ersten unerwartetem Angriff durch die Pfeile. Mit Leitern drangen sie an die Mauer und die schwere Ramme wurde ans Tor gebracht. Pfeile und Steine ergossen sich auf die stürmenden doch es waren zu viele um sie damit aufzuhalten.
Bald erklommen die ersten Bauern und Freischärler die Brüstung über die Leitern, wo sie oben durch manch Recken mit Schwert und Axt in Empfang genommen wurden.
Unterdessen Donnerte die Ramme wie ein Pulsschlag gegen das Tor, hinter welchem sich die Hälfte der Soldaten aufgestellt hatten, für den Fall, dass das Tor nachgebe.
Oben auf der Mauer war der Kampf bereits in vollem Gange. Angeführt von einem Ritter Alatars brachten die stürmenden Tod und Leid über die Verteidigenden Truppen. Erst als die Verteidiger fast aufgerieben wahren, konnte sich Sir Johan von Weinbach mit einer Gruppe seiner Soldaten den Weg zu ihnen bahnen.
Bald war ein ausgeglichener Kampf entbrannt, zwar waren die Angreifen Zahlenmäßig überlegen, aber durch das erklimmen der Leitern weit schlechter Gerüstet. Einzig der Ritter Alatars stand in voller Rüstung auf der Brüstung und keiner war ihm gewachsen bis im Getümmel die zwei Ritter aufeinander trafen.
Der Kampf der zwei Ritter wogte wie die Ganze Schlacht hin und her und bald sah man einen Vorteil für den einen, dann wieder für den anderen, doch Schließlich ging Johan von Weinbach verletzt zu Boden und erhob das Schwert für den vernichtenden Stoß als er von einer Mächtigen Axt getroffen leblos zu Boden sank.
Während des Kampfes hatten die Verteidiger die Stellung auf der brüste behauptet und waren dem Ritter zu Hilfe geeilt und einer der kräftigen Holzfäller war es der gerade rechtzeitig eintraf. Als der Tag zu neige ging zeigte er sein trauriges Gesicht, zwar war der Angriff in vollem zurückgeschlagen worden, doch der Preis war hoch.
Der junge Ritter lag schwer verletzt im Burgfried und es war fraglich ob und wie lange er Überleben würde. Gerade 2 Dutzend der Soldaten eine kleiner Schar der Holzfäller und noch wenige Bauern hatten den Kampf überlebt. Im Burgfried lagen Verletzte und sterbende, immerhin war in der Burg nun genug Rüstzeug um alle verbliebene Streiter auszurüsten.
Aber auch auf der anderen Seite waren Verluste erlitten worden und der Tod des Ritters war ein nicht erwarteter Rückschlag gewesen. Außerdem hatte man Zeit, warum nicht noch warten und die Verteidiger durch Beschuss mürbe zu machen.
So verging eine ganze Woche, wo weder Tags noch Nachts der Beschuss endete und einzig die Leute an der Ramme am Tor konnten bekämpft werden.
Doch weder Festung noch Tor gaben in der Zeit nach.
Auch versuchte man es durch Brandgeschosse, doch einzig das Stroh in den Stallungen ging in hellen Flammen auf.
Zur gleichen Zeit erreichte Thelor mit seinen Begleitern die Lehensgrenze.
Unterwegs berichteten Flüchtlinge von der Lage und so fanden sie es schlauer den Umweg über den Wald zu machen, da sie so nicht so schnell in Feindeshand gelangen würden. Sie waren keine Armee die in eine Schlacht ziehen konnte, sondern eher zweidutzend Reiter die unterstützen wollten, und so bahnten sie sich ihren Weg durch den Wald ehe sie das kleine im Wald liegende Holzfäller Zwischenlager erreichten.
Thelor kannte die Wälder aus seiner Kindheit und seinen Wanderungen und zu Fuß brauchte man einen halben tag auf dem Schnellsten Weg zur nächsten Grenze und mit ihren Pferde kamen sie einiges schneller voran. Zu ihrer Überraschung waren an jenem Ort die Frauen, Kinder und Altersschwachen der beiden Lehen versammelt, sowie eine Kleine Anzahl an Soldaten zum Schutze.
Unterdessen waren die Belagerer das reine Beschießen satt und so brach erneut der zweite Ansturm los.
Es war zur gleichen Zeit etwa, dass Thelor die Nachricht empfing und mit einigen Freunden und getreuen gen seines Lehens auszog, als der Sturm dort losbrach.
Zu seinem Gefolge zählten Freunde und getreue wie Richard Tarid, Delarus Keran, Cedric Devan oder Joachim Eber, aber auch Soldaten aus dem Lehen begleiteten ihn.
Sir Johan von Weinbach hatte die Kampffähigen und jene die in den Lehen Zuflucht gesucht hatten, so gut es ihm möglich war zusammen gestellt. Alles in allem hatte er nun fast 50 Schützen, 4 dutzend ausgebildete Soldaten mit Schwert, Speer und Hellebarde, sowie die mit Äxten ausgerüsteten Stämmigen Baumfäller und eine Vielzahl an Schlechtbewaffneten Bauern, Fischern und Knaben. Alles in allem wahren so an die 250-300 Wehrfähigen so versammelt worden.
Reensdorf, bot durch seine Lage die bessere Verteidigung und da eine Einteilung der Truppe noch Sinnloser gewesen währe, zog er alles in Reensdorf zusammen und gab Weinberg kampflos auf. Da der Baron den Grafen, welcher durch die fehlenden Truppen in eine Schwere Niederlage gelaufen war, nicht gegen ihn ziehen konnte, nichts zu fürchten hatte, konnte er in voller Stärke aufstellen. Somit zogen an die 500 Schützen und tausend Soldaten sowie Söldner und Bauern in nicht minderer Zahl gegen Reensdorf.
Zuerst erreichten sie das offen liegende Weinbach und Spott wurde laut über die Feigheit, bis sie erfuhren das man in Reensdorf zum Kampf bereit stand.
So zog das Heer um das Felsplato herum zum Eingang von Reensdorf zur Ebene färbte sich in einem Schwarzen Teppich unter den herannahenden Truppen.
Zuerst wurde das Dorf in Brand gesteckt, welches auch ohne großen Widerstand aufgegeben wurde, einzig die die sich in Bogenreichweite wagten, wurden mit einem Pfeilhagel begrüßt. So wurde im Tal vor der Burg das Lager aufgeschlagen.
Die ersten Tage der Belagerung liefen ab ohne große Geschehnisse, so dass man schon ans aushungern lassen dachte, als sich am 4ten Tag jedoch herausstellt, dass die Zeit einzig dazu diente, Belagerungsballisten und Katapulte heranzuschaffen.
Nun gab es im Feindlager reges treiben und tags darauf donnerten und krachten die ersten steinernen Geschosse gegen die Mauer und in den Hof. Die Mauern der Festung waren Alt, was sie aber durch den felsigen Grund nicht minder stabil machte.
Glas ging zu Bruch, vereinzelt gab es Tote und verletzte doch der eigentliche Schaden blieb gering. 3 Tage dauerte der reine Beschuss, ehe der erste Ansturm begann.
Pfeile schwirrten zu hunderten über die Mauer und Viele der schlechter gerüsteten im Hof starben im ersten unerwartetem Angriff durch die Pfeile. Mit Leitern drangen sie an die Mauer und die schwere Ramme wurde ans Tor gebracht. Pfeile und Steine ergossen sich auf die stürmenden doch es waren zu viele um sie damit aufzuhalten.
Bald erklommen die ersten Bauern und Freischärler die Brüstung über die Leitern, wo sie oben durch manch Recken mit Schwert und Axt in Empfang genommen wurden.
Unterdessen Donnerte die Ramme wie ein Pulsschlag gegen das Tor, hinter welchem sich die Hälfte der Soldaten aufgestellt hatten, für den Fall, dass das Tor nachgebe.
Oben auf der Mauer war der Kampf bereits in vollem Gange. Angeführt von einem Ritter Alatars brachten die stürmenden Tod und Leid über die Verteidigenden Truppen. Erst als die Verteidiger fast aufgerieben wahren, konnte sich Sir Johan von Weinbach mit einer Gruppe seiner Soldaten den Weg zu ihnen bahnen.
Bald war ein ausgeglichener Kampf entbrannt, zwar waren die Angreifen Zahlenmäßig überlegen, aber durch das erklimmen der Leitern weit schlechter Gerüstet. Einzig der Ritter Alatars stand in voller Rüstung auf der Brüstung und keiner war ihm gewachsen bis im Getümmel die zwei Ritter aufeinander trafen.
Der Kampf der zwei Ritter wogte wie die Ganze Schlacht hin und her und bald sah man einen Vorteil für den einen, dann wieder für den anderen, doch Schließlich ging Johan von Weinbach verletzt zu Boden und erhob das Schwert für den vernichtenden Stoß als er von einer Mächtigen Axt getroffen leblos zu Boden sank.
Während des Kampfes hatten die Verteidiger die Stellung auf der brüste behauptet und waren dem Ritter zu Hilfe geeilt und einer der kräftigen Holzfäller war es der gerade rechtzeitig eintraf. Als der Tag zu neige ging zeigte er sein trauriges Gesicht, zwar war der Angriff in vollem zurückgeschlagen worden, doch der Preis war hoch.
Der junge Ritter lag schwer verletzt im Burgfried und es war fraglich ob und wie lange er Überleben würde. Gerade 2 Dutzend der Soldaten eine kleiner Schar der Holzfäller und noch wenige Bauern hatten den Kampf überlebt. Im Burgfried lagen Verletzte und sterbende, immerhin war in der Burg nun genug Rüstzeug um alle verbliebene Streiter auszurüsten.
Aber auch auf der anderen Seite waren Verluste erlitten worden und der Tod des Ritters war ein nicht erwarteter Rückschlag gewesen. Außerdem hatte man Zeit, warum nicht noch warten und die Verteidiger durch Beschuss mürbe zu machen.
So verging eine ganze Woche, wo weder Tags noch Nachts der Beschuss endete und einzig die Leute an der Ramme am Tor konnten bekämpft werden.
Doch weder Festung noch Tor gaben in der Zeit nach.
Auch versuchte man es durch Brandgeschosse, doch einzig das Stroh in den Stallungen ging in hellen Flammen auf.
Zur gleichen Zeit erreichte Thelor mit seinen Begleitern die Lehensgrenze.
Unterwegs berichteten Flüchtlinge von der Lage und so fanden sie es schlauer den Umweg über den Wald zu machen, da sie so nicht so schnell in Feindeshand gelangen würden. Sie waren keine Armee die in eine Schlacht ziehen konnte, sondern eher zweidutzend Reiter die unterstützen wollten, und so bahnten sie sich ihren Weg durch den Wald ehe sie das kleine im Wald liegende Holzfäller Zwischenlager erreichten.
Thelor kannte die Wälder aus seiner Kindheit und seinen Wanderungen und zu Fuß brauchte man einen halben tag auf dem Schnellsten Weg zur nächsten Grenze und mit ihren Pferde kamen sie einiges schneller voran. Zu ihrer Überraschung waren an jenem Ort die Frauen, Kinder und Altersschwachen der beiden Lehen versammelt, sowie eine Kleine Anzahl an Soldaten zum Schutze.
Unterdessen waren die Belagerer das reine Beschießen satt und so brach erneut der zweite Ansturm los.
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Thelor von Reensdorf
Kapitel 5 : Ein letztes Aufbäumen.
Kaum Betraten die Reiter den Lagerplatz, als um den Platz herum, dass surren von Bögen
zu hören war und viele der einfachen Bewohner getroffen zu Boden sanken. Nur kurze Zeit verging ehe die Reiter handelten und auseinander ritten um die Schützen im Wald zu jagen und zu vernichten.
Nur eine kleine Gruppe Frauen und Kinder war unverletzt und die Soldaten waren durch die Rüstungen besser geschützt, so kehrten auch die Reiter nach kurzer Zeit aus den Wäldern zurück. Die Soldaten wurden beauftragt die überlebenden in die nahe Grafschaft zu bringen während die Gruppe sich absprach was überhaupt noch getan werden könne.
( kurzer Ausschnitt aus dem Gespräch)
Thelor : “ Hm das wahren nur Späher, wenn wir sie alle erwischt haben, besteht eine kleine Chance wenigstens einige aus der belagerten Burg zu retten, ist einer entkommen werden sie damit rechnen das wer kommt und für einen offenen Angriff sind wir zu wenige.”
Richard: ” Ja, dass Lehen werdet ihr nicht Retten können, dafür ist der Feind zu stark, aber wir folgen euch.”
Larius: ” Sire wenn ich anmerken dürfte, wir sind zwar nur zwanzig aber wir haben von mehreren Gemeinschaften und Adelshäuser Wappen und Flaggen vertreten.”
Thelor: ” Ich verstehe, wir sind zwar nur Zwanzig aber der Wald Verbirgt die Wahrheit.
Auch wenn mir hier ein Offener und ausgeglichner Kampf lieber gewesen währe, werden wir mit der List arbeiten müssen. Hm...... aber wir müssen auf uns aufmerksam machen . Jemand eine Idee?”
Delarus: “ Sire ich habe aus meiner Heimat Hörner die unterschiedlich klingen, zum einem machen wir auf uns aufmerksam, zum anderen verdeutlichen wir das es sich um mehrere Heerscharen handelt.”
Thelor: “ Sehr gut, verteilt die Hörner, Richard und Cedric teilen die Leute ein, jeweils zwei zu jeder Heeresfarbe oder Wappen.”
Unterdessen nahm der Angriff auf die Burg zu und unter Getöse, splitternden- und krachendem Holz gab das Tor nach. Dicht drangen die Scharen der Feinde durch das Tor und verwickelten die Verteidiger in blutige und teilweise tödliche kämpfe. Angriffswelle um Angriffswelle drangen nun in den Burghof und bald wahren die letzten Verteidiger gezwungen sich im Burgfried zu verschanzen.
Alleine 20 Mann waren noch Waffenfähig als die hereinbrechende Nacht den Tag vertrieb.
Doch wie der Hahnenschrei zum Morgen erklangen verschiedene Hörner am Waldesrand , als die Sonne hinter den Bergen versank und sich nur noch das Rote glühen bemerkbar machte.
Am Waldesrand standen in einigen Abstand unter den Bäumen jeweils ein Mann mit einer Standarte.
So standen dort Thelor mit der seinem Haus und hinter ihm ein Mann in seinen Farben. Richard als Rafaels Knappe in den Farben de Argantas und ebenso 2 Mannen bei ihm. Larius in den Farben der Allianz , ein Stück weiter Cedric in den Hausfarben derer de Bourgo und Joachim in Wappenloses Rot gekleidet ganz außen. So erstreckten sich ein Halbkreis am Rand des Waldes entlang und die Hörner mit verschiedenen Klängen untermalten den Eindruck, es handle sich um eine Streitmacht.
Zudem wurden die ausgesandten Späher vermisst und nun befürchtete man einfach, sie seien der Armee in die Hände gefallen. Sofort blies man den Rückzug und das Schwarze Heer zog sich aus dem Ehemaligem Dorfgebiet bis zum Lager zurück. Fluchend beobachtete der Baron die Situation aus dem Lager , doch des Nachts wollte er sich nicht auf eine Schlacht einlassen und so wählte er sein Heer in die Nacht über in Sicherheit, doch ganz aufgeben wollte er den eroberten Bereich der Festung auch nicht und so blieb eine Gruppe von 20 Kriegern und Schützen vor dem Burgfried in Stellung.
So kam die Nacht herein, unzählige Feuer im Lager sah man brennen als die kleine Gruppe im Finsternis der Nacht auf ihren Schnellen Pferden vom Wald Richtung Burg ritt. Durch die Hufe aufgeschreckt, hatten die da gebliebenen Anhänger des Barons bereits mit einem möglichen Angriff oder Spähern gerechnet und waren so in Position gegangen, als sie die Gruppe entdeckten, wie sie ihre Pferde durch das niedergebrannt Dorf trieben.Einige ihrer Bogen surrten auf und 2 oder 3 der der Reiter vielen verletzt oder Tod vom Pferd ehe die Gruppe durch das zerstörte Tor galoppierte.
“ Für REENSDORF” drang der Kriegsruf der kleinen berittenen Gruppe, als sie auf die im Innenhof formierte Gruppe traf. Bald war ein kleiner aber heftiger Kampf entbrand, dessen Ausgang nicht sicher hätte voraus gesagt werden können, hätten die im Turm verliebenden nicht mitbekommen was vor der Toren vor sich ging und so drang man als Ausfall von hinten der Gruppe entgegen.
So gelang die Gruppe mit geringstem Aufwand bis zu den Verteidigern.
Später in der Nacht, kam es dann zu einem Gespräch über das Vorgehen zwischen den Rittern.
Johan: “ Sire Thelor ein unerwartetes vergnügen euch noch Lebend zu sehen.”
Thelor: “ Um mich mache ich mir weniger Sorgen als um euch, wie ich sehe mit gutem Grund, wie geht es euch ? “
Johan: “ Ach die Heiler Wissen nicht wie viel Zeit mir noch bleibt, dass die Wunden noch mal verheilen währe ein Wunder. “
Thelor: “ Hm .... Fragt sich was das größere Wunder ist, euch am leben zu erhalten oder mit den verbliebenen Männern einen Sieg zu erringen.”
Johan: “ Das währe freilich euer Sieg , dass dann das größere Wunder darstellen würde, wenn ihr hier bleibt findet ihr ebenfalls den Tod. “
Thelor: “ Ich bin gekommen um dem Lehen im Kampf beizustehen.”
Johan: “ Sire Thelor seid kein Narr , euch jetzt mit ritterlichen Idealen zu befassen, ich kann euch verstehen und auch eine gewisse weile ein Schwert führen, so wie andere hier auch, gebt euch nicht den Tod hin, wenn eure Zeit noch nicht gekommen ist. Viele wie ich auch, sind dem Tode geweiht, ob Sieg oder nicht und jene werden hier Kämpfen um euch den Weg freihalten.”
Thelor: “ Sire Johan, über den Weg, den wir hergelangt sind, werden wir nicht zurück gelangen und einen Sieg werden wir auch nicht erringen.”
Johan: “ Sire nun sagt mir nicht ihr kennt eure eigene Festung schlechter wie ich. Der alte Gang durch die Kellergewölbe bis in den Wald kennt ihr. Geht, berichtet dem Kronrat was hier geschehen ist und berichtet welches Ende ein Ritter nahm und bringt alle hier raus, die nicht des sicheren Todes sind. Sire geht denn die Sonne vertreibt bereits den Schein des Mondes und in welchem Zustand der Tunnel ist vermag ich nicht zu erraten, vielleicht müsst ihr umkehren und dann habt ihr noch immer die Chance auf euren Sicheren Tod.”
Einige Versuche startete Thelor ihn zu überzeugen, doch schließlich gab er sich geschlagen und mit ihm begaben sich fast 40 Leute auf den Weg durch den schmalen und feuchten Tunnel. Doch wollte kein Krieger mit ihm gehen, der noch kräftig war oder von Anfang an unverletzt das alles überstanden hatte. 5 seiner Begleiter waren gefallen und nun zogen sie mit den scheuen Pferden durch den imFackelschein spärlich beleuchteten Gang. Seine Freunde, die Heilerinnen aus dem Burgfried und einige Verletzte begleiteten ihn.
Kaum Betraten die Reiter den Lagerplatz, als um den Platz herum, dass surren von Bögen
zu hören war und viele der einfachen Bewohner getroffen zu Boden sanken. Nur kurze Zeit verging ehe die Reiter handelten und auseinander ritten um die Schützen im Wald zu jagen und zu vernichten.
Nur eine kleine Gruppe Frauen und Kinder war unverletzt und die Soldaten waren durch die Rüstungen besser geschützt, so kehrten auch die Reiter nach kurzer Zeit aus den Wäldern zurück. Die Soldaten wurden beauftragt die überlebenden in die nahe Grafschaft zu bringen während die Gruppe sich absprach was überhaupt noch getan werden könne.
( kurzer Ausschnitt aus dem Gespräch)
Thelor : “ Hm das wahren nur Späher, wenn wir sie alle erwischt haben, besteht eine kleine Chance wenigstens einige aus der belagerten Burg zu retten, ist einer entkommen werden sie damit rechnen das wer kommt und für einen offenen Angriff sind wir zu wenige.”
Richard: ” Ja, dass Lehen werdet ihr nicht Retten können, dafür ist der Feind zu stark, aber wir folgen euch.”
Larius: ” Sire wenn ich anmerken dürfte, wir sind zwar nur zwanzig aber wir haben von mehreren Gemeinschaften und Adelshäuser Wappen und Flaggen vertreten.”
Thelor: ” Ich verstehe, wir sind zwar nur Zwanzig aber der Wald Verbirgt die Wahrheit.
Auch wenn mir hier ein Offener und ausgeglichner Kampf lieber gewesen währe, werden wir mit der List arbeiten müssen. Hm...... aber wir müssen auf uns aufmerksam machen . Jemand eine Idee?”
Delarus: “ Sire ich habe aus meiner Heimat Hörner die unterschiedlich klingen, zum einem machen wir auf uns aufmerksam, zum anderen verdeutlichen wir das es sich um mehrere Heerscharen handelt.”
Thelor: “ Sehr gut, verteilt die Hörner, Richard und Cedric teilen die Leute ein, jeweils zwei zu jeder Heeresfarbe oder Wappen.”
Unterdessen nahm der Angriff auf die Burg zu und unter Getöse, splitternden- und krachendem Holz gab das Tor nach. Dicht drangen die Scharen der Feinde durch das Tor und verwickelten die Verteidiger in blutige und teilweise tödliche kämpfe. Angriffswelle um Angriffswelle drangen nun in den Burghof und bald wahren die letzten Verteidiger gezwungen sich im Burgfried zu verschanzen.
Alleine 20 Mann waren noch Waffenfähig als die hereinbrechende Nacht den Tag vertrieb.
Doch wie der Hahnenschrei zum Morgen erklangen verschiedene Hörner am Waldesrand , als die Sonne hinter den Bergen versank und sich nur noch das Rote glühen bemerkbar machte.
Am Waldesrand standen in einigen Abstand unter den Bäumen jeweils ein Mann mit einer Standarte.
So standen dort Thelor mit der seinem Haus und hinter ihm ein Mann in seinen Farben. Richard als Rafaels Knappe in den Farben de Argantas und ebenso 2 Mannen bei ihm. Larius in den Farben der Allianz , ein Stück weiter Cedric in den Hausfarben derer de Bourgo und Joachim in Wappenloses Rot gekleidet ganz außen. So erstreckten sich ein Halbkreis am Rand des Waldes entlang und die Hörner mit verschiedenen Klängen untermalten den Eindruck, es handle sich um eine Streitmacht.
Zudem wurden die ausgesandten Späher vermisst und nun befürchtete man einfach, sie seien der Armee in die Hände gefallen. Sofort blies man den Rückzug und das Schwarze Heer zog sich aus dem Ehemaligem Dorfgebiet bis zum Lager zurück. Fluchend beobachtete der Baron die Situation aus dem Lager , doch des Nachts wollte er sich nicht auf eine Schlacht einlassen und so wählte er sein Heer in die Nacht über in Sicherheit, doch ganz aufgeben wollte er den eroberten Bereich der Festung auch nicht und so blieb eine Gruppe von 20 Kriegern und Schützen vor dem Burgfried in Stellung.
So kam die Nacht herein, unzählige Feuer im Lager sah man brennen als die kleine Gruppe im Finsternis der Nacht auf ihren Schnellen Pferden vom Wald Richtung Burg ritt. Durch die Hufe aufgeschreckt, hatten die da gebliebenen Anhänger des Barons bereits mit einem möglichen Angriff oder Spähern gerechnet und waren so in Position gegangen, als sie die Gruppe entdeckten, wie sie ihre Pferde durch das niedergebrannt Dorf trieben.Einige ihrer Bogen surrten auf und 2 oder 3 der der Reiter vielen verletzt oder Tod vom Pferd ehe die Gruppe durch das zerstörte Tor galoppierte.
“ Für REENSDORF” drang der Kriegsruf der kleinen berittenen Gruppe, als sie auf die im Innenhof formierte Gruppe traf. Bald war ein kleiner aber heftiger Kampf entbrand, dessen Ausgang nicht sicher hätte voraus gesagt werden können, hätten die im Turm verliebenden nicht mitbekommen was vor der Toren vor sich ging und so drang man als Ausfall von hinten der Gruppe entgegen.
So gelang die Gruppe mit geringstem Aufwand bis zu den Verteidigern.
Später in der Nacht, kam es dann zu einem Gespräch über das Vorgehen zwischen den Rittern.
Johan: “ Sire Thelor ein unerwartetes vergnügen euch noch Lebend zu sehen.”
Thelor: “ Um mich mache ich mir weniger Sorgen als um euch, wie ich sehe mit gutem Grund, wie geht es euch ? “
Johan: “ Ach die Heiler Wissen nicht wie viel Zeit mir noch bleibt, dass die Wunden noch mal verheilen währe ein Wunder. “
Thelor: “ Hm .... Fragt sich was das größere Wunder ist, euch am leben zu erhalten oder mit den verbliebenen Männern einen Sieg zu erringen.”
Johan: “ Das währe freilich euer Sieg , dass dann das größere Wunder darstellen würde, wenn ihr hier bleibt findet ihr ebenfalls den Tod. “
Thelor: “ Ich bin gekommen um dem Lehen im Kampf beizustehen.”
Johan: “ Sire Thelor seid kein Narr , euch jetzt mit ritterlichen Idealen zu befassen, ich kann euch verstehen und auch eine gewisse weile ein Schwert führen, so wie andere hier auch, gebt euch nicht den Tod hin, wenn eure Zeit noch nicht gekommen ist. Viele wie ich auch, sind dem Tode geweiht, ob Sieg oder nicht und jene werden hier Kämpfen um euch den Weg freihalten.”
Thelor: “ Sire Johan, über den Weg, den wir hergelangt sind, werden wir nicht zurück gelangen und einen Sieg werden wir auch nicht erringen.”
Johan: “ Sire nun sagt mir nicht ihr kennt eure eigene Festung schlechter wie ich. Der alte Gang durch die Kellergewölbe bis in den Wald kennt ihr. Geht, berichtet dem Kronrat was hier geschehen ist und berichtet welches Ende ein Ritter nahm und bringt alle hier raus, die nicht des sicheren Todes sind. Sire geht denn die Sonne vertreibt bereits den Schein des Mondes und in welchem Zustand der Tunnel ist vermag ich nicht zu erraten, vielleicht müsst ihr umkehren und dann habt ihr noch immer die Chance auf euren Sicheren Tod.”
Einige Versuche startete Thelor ihn zu überzeugen, doch schließlich gab er sich geschlagen und mit ihm begaben sich fast 40 Leute auf den Weg durch den schmalen und feuchten Tunnel. Doch wollte kein Krieger mit ihm gehen, der noch kräftig war oder von Anfang an unverletzt das alles überstanden hatte. 5 seiner Begleiter waren gefallen und nun zogen sie mit den scheuen Pferden durch den imFackelschein spärlich beleuchteten Gang. Seine Freunde, die Heilerinnen aus dem Burgfried und einige Verletzte begleiteten ihn.
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Thelor von Reensdorf
Kapitel 6: die Flucht nach Hohenfels.
Als der Tag anbrach, brachte er die ernüchternden Gewissheit für die Belagerer, das sie getäuscht wurden.
Geführt von unermesslichen Hass über diese Schmach, erging an diesem Morgen der Befehl zum Angriff und so begann der Sturm auf den Burgfried.
Stunden vergingen ohne Erfolg und schließlich war er das Warten leid, und so Schickte er seine Ritter und Templer los.
Und kaum hatten die Flüchtigen die Hälfte des Tunnels erreicht, als die Tür berstend den Mächtigen Stößen klein bei gab.
Der Lärm des folgenden Kampfes drang bis an die Flüchtigen, die sich bemühten in den Gängen Voran zu kommen.
Der Schwache Fackelschein erschwerte es zudem manch Engstelle zu überwinden und so hatten sie mit an ihrer Schnelligkeit zu arbeiten als hinter ihnen ein Bellen und Knurren durch die Gänge Jaulte und näher kam.
>> Delarus führe sie weiter bis zur grenze der Ausgang ist nahe, die Wehrfähigen bleiben hier, wir müssen diese Hunde aufhalten.<< brüllte Thelor der sich in dem Gang mit seinen verbleibenden Kampffähigen aufstellte, als die Höllenhaften Hunde durch den gang auf sie zu kamen und von Schwert und Axthieben empfangen wurden.
Unterdessen hatte Delarus den Ausgang gefunden, der nur wenig entfernt von dem Holzarbeiterlager lag.
Sofort Schlug er mit ihnen den Weg zur Grenze ein.
Im Tunnel wütete unterdessen der Kampf mit den Hunden und 2 der Kämpfenden gingen unter den Bissen der Hunde zu Boden, ehe alle Hunde erschlagen wahren.
>> Das wirken der Templer, murrte Thelor als die Leiber der Hunde die Erschlagen wahren sich in Staub auflösten. Wir müssen raus ehe die Soldaten hier sind.<< und wirklich konnte man nun ohne Kampfgeräusche das Echo vieler eisenbewährter Schuhe vernehmen.
Delarus war unterdessen eine ganzes stück schon gekommen , ehe er Beschloss die Pferde zurückzulassen, die keine verletzten trugen.
So band er jene Tiere 7 an der zahl an einen Baum den er hoffte, die anderen auch finden mussten.
Und wahrlich waren die Fliehenden Krieger froh als sie die Tiere sahen, zwar waren sie 9 aber wenn sich die die zu zweit ritten ihrer schwersten Rüstteile entledigten würde es gehen.
So trafen die beiden Gruppen kurz hinter der grenze erneut zusammen und nachdem die verletzten zum nächsten Dorf gebracht worden waren, beschloss Thelor auf dem Schnellsten weg zur Grafschaft Hohenfels zu Reiten, Adrian würde Rat wissen oder ihn an den Kronrat weiterempfehlen.
So waren keine 3 Wochenläufe vergangen ehe Thelor mit seiner Dezimierten Gruppe wieder den Boden der Grafschaft betrat und
in der durch die Kämpfe geschunden Kleidung und und den überlebenden vor Adrian trat.
Als der Tag anbrach, brachte er die ernüchternden Gewissheit für die Belagerer, das sie getäuscht wurden.
Geführt von unermesslichen Hass über diese Schmach, erging an diesem Morgen der Befehl zum Angriff und so begann der Sturm auf den Burgfried.
Stunden vergingen ohne Erfolg und schließlich war er das Warten leid, und so Schickte er seine Ritter und Templer los.
Und kaum hatten die Flüchtigen die Hälfte des Tunnels erreicht, als die Tür berstend den Mächtigen Stößen klein bei gab.
Der Lärm des folgenden Kampfes drang bis an die Flüchtigen, die sich bemühten in den Gängen Voran zu kommen.
Der Schwache Fackelschein erschwerte es zudem manch Engstelle zu überwinden und so hatten sie mit an ihrer Schnelligkeit zu arbeiten als hinter ihnen ein Bellen und Knurren durch die Gänge Jaulte und näher kam.
>> Delarus führe sie weiter bis zur grenze der Ausgang ist nahe, die Wehrfähigen bleiben hier, wir müssen diese Hunde aufhalten.<< brüllte Thelor der sich in dem Gang mit seinen verbleibenden Kampffähigen aufstellte, als die Höllenhaften Hunde durch den gang auf sie zu kamen und von Schwert und Axthieben empfangen wurden.
Unterdessen hatte Delarus den Ausgang gefunden, der nur wenig entfernt von dem Holzarbeiterlager lag.
Sofort Schlug er mit ihnen den Weg zur Grenze ein.
Im Tunnel wütete unterdessen der Kampf mit den Hunden und 2 der Kämpfenden gingen unter den Bissen der Hunde zu Boden, ehe alle Hunde erschlagen wahren.
>> Das wirken der Templer, murrte Thelor als die Leiber der Hunde die Erschlagen wahren sich in Staub auflösten. Wir müssen raus ehe die Soldaten hier sind.<< und wirklich konnte man nun ohne Kampfgeräusche das Echo vieler eisenbewährter Schuhe vernehmen.
Delarus war unterdessen eine ganzes stück schon gekommen , ehe er Beschloss die Pferde zurückzulassen, die keine verletzten trugen.
So band er jene Tiere 7 an der zahl an einen Baum den er hoffte, die anderen auch finden mussten.
Und wahrlich waren die Fliehenden Krieger froh als sie die Tiere sahen, zwar waren sie 9 aber wenn sich die die zu zweit ritten ihrer schwersten Rüstteile entledigten würde es gehen.
So trafen die beiden Gruppen kurz hinter der grenze erneut zusammen und nachdem die verletzten zum nächsten Dorf gebracht worden waren, beschloss Thelor auf dem Schnellsten weg zur Grafschaft Hohenfels zu Reiten, Adrian würde Rat wissen oder ihn an den Kronrat weiterempfehlen.
So waren keine 3 Wochenläufe vergangen ehe Thelor mit seiner Dezimierten Gruppe wieder den Boden der Grafschaft betrat und
in der durch die Kämpfe geschunden Kleidung und und den überlebenden vor Adrian trat.
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Richard Tarid
Kaum zurück gekehrt aus der Schlacht. Stand wartend der Hauswart an der Türe, der während der Abwesendheit sich um die Tiere, die Briefe und Botengänge gekümmert hatte. Nachdem man sich um den Tisch in der nähe des Kamins einfand, legte jener 2 Schreiben auf den Tisch bezüglich der Taufe die am nächsten Tag statt finden sollte. Nachdem man sich entschied diesem beizuwohnen, entsandte man den Hauswart eine Nachricht über das kommen der beiden weiter zu leiten. Darauf hin zog sich Richard in sein Zimmer zurück und versuchte etwas schlaf nachzuholen. Die Nacht war eher schlecht als recht da die Prellung am rechten Bein ihn nicht nur während des Laufens zu schaffen machte sondern auch während des Schlafens. Jedwede Bewegung ließ ihn wieder hochschrecken worauf er sich in die Küche begab um einen ordentlichen schluck aus der dortigen Rumflasche zu nehmen, die es ermöglichen sollte die restlichen Nacht etwas ruhe zu bekommen. Den Tag der Taufe verbrachte dieser mehr im sitzen, da die Schmerzen höllischen waren und er keinerlei Anstand machte sich zu bewegen. Der Abend brach an, als dieser mit langsamen Schritten in Richtung des Gebäude wagte wo die Taufe statt finden sollte. Dort angekommen, bestellte er sich rasch bei der Wirtin etwas um die Schmerzen etwas erträglicher zu machen, setzte sich darauf an den nächst gelegenen Tisch um auf die anderen Gäste zu warten. Als diese nach und nach an ihm vorbei huschten, erhob er sich ebenso und erklimmte mit humpelnden Schritten die Stufen der Treppen. Nach der formalen Begrüßung betrat dieser den Raum der Taufe und warf die ersten Blicke auf das kleine Mädchen. Da die Prellung noch immer nicht besser war, bewegte er sich auf den Tisch zu, wo er sich dran festhalten konnte um das angeschlagene Bein zu entlasten. Die Feierlichkeiten begangen und es herrschte ein regen Treiben und die kleine. Man konnte sie schon bemitleiden bei dem ganzen Trubel. Etwas später am Abend, als langsam die alkoholischen Getränke ihre Wirkung zeigten und das vorbei huschen der Gäste die sich die kleinen anschauen wollten leicht verschwammen und nach und nach die kleine Gestalt sich in das kleine Mädchen verwandelte, was er vor einigen Tagen in der Schlacht an einen der brennenden Gehöften vorfand. Er schüttelte sich kurz und blickte etwas genauer und war recht erschrocken, als er sich wieder an dem Tag in der Schlacht wieder fand.
Rückblende:
Sitzend auf dem Pferd, in Rüstung und mit gezogener Waffe. Das Schlachtross wieherte und die einzelnen Teile des Panzers schepperten, als die Gruppe sich über den schlammigen Boden und mit schnellen ritt auf die Feinde zu bewegten. Der Dreck wurde regelrecht hochgeworfen, als diese den ersten Durchstoß durch die Linien des Feindes machten. Schreie, brechende Lanzen und das zu Boden gehen von den Verletzen verbunden sich zu einer Symphonie des Kampfes. Wie im Rausch verfallen, von dem mangelnden Essen und Schlaf hetzten diese immer wieder auf die Angreifer zu und bereiteten ihnen die Hölle auf Erden. Nach dem sich endlich die Gruppe der Verteidiger zurück zog und von den Angreifern abließ. Man hörte deutlich an den Geräuschen aus der Ferne was dort angerichtet worden ist. Verzweifelte Schreie, die Moral am Boden. Es klang so als wenn sie sich zurück ziehen wollten, also ließ man sie. Der Morgen graute und die erste Linie der Feinde war verschwunden, aber die Nacht über haben sich dort andere eingefunden, die ihre Aufgabe übernahmen. Man machte sich bereit, für einen weiteren Schlag. In der Mitte der Ortschaft sah man ein Gehöft brennen. Der Angreifer bildete eine Linie und stellte sich direkt daneben. Die Gruppe nahm Geschwindigkeit auf und versucht wieder einen Durchstoß, als Richard auf einmal ein kleines Mädchen neben dem Gehöft sitzen saß. Zusammen gekauert neben dem Leichnam wohl der Mutter. Er verzog das Gesicht, da er solch einen Anblick noch nie gesehen hatte, was ihn einige Sekunden ablenkte. Den Blick wieder nach vorne gerichtet, ragte ihm ein Speer entgegen, der in einigen Momenten darauf einen tödlichen Stoß in den Leib des Pferdes machte. Der entstandene Ruck warf Richard von seinem Pferd, dieses beugte sich schmerzverzehrt auf eher er zu Boden ging und auf ihm landete. Mit voller Wucht prallte dieses auf das rechte Bein von ihm, worauf er sein Gesicht verzog und vor Schmerzen anfing zu schreien. Er drückte den Leib zur Seite und schleppte sich fort als ihm wieder das Kind an dem Gehöft in den Blick fiel. Er sah dieses zerbrechliche Ding noch immer an der gleiche Stelle sitzen, rings herum wütete die Schlacht. Er rappelte sich auf und bewegte sie in ihre Richtung. Stellte sich schützend vor ihr auf und griff im Wahn seine Kampfaxt und schlug wild um sich. Die Minuten vergingen bis die Gruppe zurück kam. Richard derweil verteidigte so gut wie er konnte das Mädchen hinter sich und es stapelten sich derweil die Körper einiger Angreifer vor sich. Blutüberströmt stand er dort wie ein Fels, er trug eine Verletzung vom Kinn bis zum Hals, aber er wich nicht zurück. Die Gruppe schlug derweil die Angreifer zurück und er dreht sich zu dem Mädchen um, nahm sie auf den Arm und brachte es zu einem Pferd. Worauf er mit ihr das Schlachtfeld verließ.
Das Niesen von Luca holte ihn wieder aus seinen Gedanken zurück, reichte ihm ein Taschentuch, blickte wieder vor sich, verweilte noch einen Moment eher er sich verabschiedete und nach Hause ging.
Rückblende:
Sitzend auf dem Pferd, in Rüstung und mit gezogener Waffe. Das Schlachtross wieherte und die einzelnen Teile des Panzers schepperten, als die Gruppe sich über den schlammigen Boden und mit schnellen ritt auf die Feinde zu bewegten. Der Dreck wurde regelrecht hochgeworfen, als diese den ersten Durchstoß durch die Linien des Feindes machten. Schreie, brechende Lanzen und das zu Boden gehen von den Verletzen verbunden sich zu einer Symphonie des Kampfes. Wie im Rausch verfallen, von dem mangelnden Essen und Schlaf hetzten diese immer wieder auf die Angreifer zu und bereiteten ihnen die Hölle auf Erden. Nach dem sich endlich die Gruppe der Verteidiger zurück zog und von den Angreifern abließ. Man hörte deutlich an den Geräuschen aus der Ferne was dort angerichtet worden ist. Verzweifelte Schreie, die Moral am Boden. Es klang so als wenn sie sich zurück ziehen wollten, also ließ man sie. Der Morgen graute und die erste Linie der Feinde war verschwunden, aber die Nacht über haben sich dort andere eingefunden, die ihre Aufgabe übernahmen. Man machte sich bereit, für einen weiteren Schlag. In der Mitte der Ortschaft sah man ein Gehöft brennen. Der Angreifer bildete eine Linie und stellte sich direkt daneben. Die Gruppe nahm Geschwindigkeit auf und versucht wieder einen Durchstoß, als Richard auf einmal ein kleines Mädchen neben dem Gehöft sitzen saß. Zusammen gekauert neben dem Leichnam wohl der Mutter. Er verzog das Gesicht, da er solch einen Anblick noch nie gesehen hatte, was ihn einige Sekunden ablenkte. Den Blick wieder nach vorne gerichtet, ragte ihm ein Speer entgegen, der in einigen Momenten darauf einen tödlichen Stoß in den Leib des Pferdes machte. Der entstandene Ruck warf Richard von seinem Pferd, dieses beugte sich schmerzverzehrt auf eher er zu Boden ging und auf ihm landete. Mit voller Wucht prallte dieses auf das rechte Bein von ihm, worauf er sein Gesicht verzog und vor Schmerzen anfing zu schreien. Er drückte den Leib zur Seite und schleppte sich fort als ihm wieder das Kind an dem Gehöft in den Blick fiel. Er sah dieses zerbrechliche Ding noch immer an der gleiche Stelle sitzen, rings herum wütete die Schlacht. Er rappelte sich auf und bewegte sie in ihre Richtung. Stellte sich schützend vor ihr auf und griff im Wahn seine Kampfaxt und schlug wild um sich. Die Minuten vergingen bis die Gruppe zurück kam. Richard derweil verteidigte so gut wie er konnte das Mädchen hinter sich und es stapelten sich derweil die Körper einiger Angreifer vor sich. Blutüberströmt stand er dort wie ein Fels, er trug eine Verletzung vom Kinn bis zum Hals, aber er wich nicht zurück. Die Gruppe schlug derweil die Angreifer zurück und er dreht sich zu dem Mädchen um, nahm sie auf den Arm und brachte es zu einem Pferd. Worauf er mit ihr das Schlachtfeld verließ.
Das Niesen von Luca holte ihn wieder aus seinen Gedanken zurück, reichte ihm ein Taschentuch, blickte wieder vor sich, verweilte noch einen Moment eher er sich verabschiedete und nach Hause ging.