Eine Böse Überraschung ....
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Rafael von Arganta
Eine Böse Überraschung ....
„Überraschung.“ ... ein so einfaches Wort... ein Wort das Gutes aber auch Böses nach sich ziehen konnte ...
In diesem Fall, war erst das Räuspern das ihn zum Schwerte greifen und
Herumfahren ließ... um im selben Moment zu dem Knall, den er hörte, den Schlag gegen die Linke Schulter zu spüren.
Ein Schlag der ihn zurückwarf, hart auf den Boden aufschlagen ließ, und mit der Erkenntnis dessen was ihn traf, kamen die Schmerzen.
Die Rechte griff sofort nach der blutenden schmerzenden Schulter, als er die unverkennbare Stimme hörte... ein Wort nur sagen, prägend für diese Szene...
„Überraschung.“
Sich durch den Schleier des Schmerzes kämpfend versuchte er sich auf zu richten, und bemerkte die Gestalt Vincents auf ihn zu kommen. Die Muskete noch rauchend über seiner Schulter, nun eine Pistole in der Hand.
„Was wollt ihr?“ brüllte Rafael ihn an, seine ganze Wut und den Schmerz hineinlegend,
„Oh Bitte, Sir... etwas Höflichkeit täte euch ganz gut, Rafael richtete, sich auf die Knie auf, das Gesicht schmerzverzerrt, während Vincent gar fröhlich wirkte. „Wisst ihr ... ich hatte nicht gedacht das es so einfach wird..“
Ein Wort gab das Andre und erneut, letzte Kräfte mobilisierend kam Rafael hoch sich auf Vinent werfend, doch dieser schoss erneut.
Die Pistole noch auf ihn gerichtet, schlug die Kugel in seinen Rechten Oberschenkel, und warf Rafael erneut zu Boden.
„Ja, das tut weh.“ Hörte er Vincent syphisant meinen.
An ein erneutes Aufbegehren, aufrichten war nicht zu einmal zu denken.
Rafael lag da in seinem eigenen Blut.
War das jetzt die Entscheidung? Sein Ende?
Er wollte immer mit dem Schwert in der Hand sterben wenn es je so weit sein sollte.
Wenn das jetzt das Ende war? Temora Hilf, betete er still.
Es konnte doch nicht sein Schicksal sein hier ... neben der Gedenkstätte Alyssas sein Leben zu lassen.
Zu Sterben ohne wahrlich darum gekämpft zu haben.
„Was ... wollt ihr?!“ fauchte er erneut so gut er konnte, und Vincent trat näher, so das er ihm ins Gesicht blicken konnte.
„Oh, was ich will? Rache ... Genugtuung dafür was ihr vor Bajard getan habt
dafür dass ihr mich in die wunderbare Lage gebracht habt dem Tod ins Auge zu blicken. Wisst ihr .... ich könnte euch töten, gleich hier, gleich jetzt und euren Kopf an euren Freunden den zynischen Bastard von Hohenfels schicken.“
Rafael durchfuhr eisiger Zorn. „Er würde euch jagen bis ans Ende der Welt
Vincent schien zu nicken. „Oh ja, sicher würde er das, daran zweifle ich nicht.“
Erneut versuchte der Ritter auf die Beine zu kommen, was ihm einen Tritt in die Magengrube bescherte und ihn aufstöhnen ließ. Seine Kräfte ließen ihn im Stich, und seine Schulter brannte, als wütete dort ein Höllenfeuer.
Vincent hatte längst die Pistole eingesteckt, hielt Rafael nun einen Säbel vors Gesicht
„wisst ihr ... eigentlich hatte ich wirklich gedacht ihr wärt etwas klüger nach dem Brief den
ihr erhalten habt.“ „Ich ... hätte es wissen müssen.“ Keuchte Rafael ihm entgegen.
Und Vincent nickte erneut. „Natürlich hättet ihr das wissen müssen! Wie gut ist sie denn, eure Frau, mh?“
Vincent spielte mit ihm wie die Katz mit der Maus.
„FASST SIE NICHT AN!“ brüllte Rafael ihn mit hilflosem Zorn entgegen. Es gab nichts was er jetzt noch tun konnte. Sein Körper gehorchte ihm nicht mehr.
Vincent rührte sich nicht einen Meter, sich sicher scheinend was seinen Zustand anging.
„Wisst ihr Kronritter ihr solltet das letzte bisschen Kraft sparen
Euer Pferd ist fort ... ihr habt zwei Schusswunden die ... nun ich bin kein Heiler, aber sicher
sehr tief sind ... und ihr blutet.“
Die letzten Kräfte mobilisierend kam Rafael wenigstens auf die Knie hoch, das rechte Bein austreckend.
„Ihr ... fasst meine Familie nicht an.“ Keuchte er drohend, ... wobei seine Drohungen hier und jetzt bar jeder Grundlage waren.
„Ich werde eurer Tochter nichts tun, dies Wort als Ehrenmann ... ich vergreife mich nicht an Kindern, aber eure Frau ... mhmhmh .... schwer zu widerstehen bei diesem Anblick.“
Rafael ließ den Kopf hängen meinte dann keuchend. „Sie würde euch zerfetzen.“
Vincent lachte nun amüsiert. „oh ja, das denke ich auch .... sie ist temperamentvoll ...
solche Frauen sind einem dann am Liebsten. Aber keine Sorge, wenn ich sie mit in ihr
neues Heim nehme wird sie es gut haben. Leider... und das bedaure ich wirklich werdet ihr das nicht mehr miterleben. Denn ihr werdet hier draußen elendig verrecken. “
„Lasst eure ... dreckigen Finger von ihr!“ versuchte Rafael es erneut doch fehlte es ihm an Kraft Vincent dieses entgegen zu brüllen und der Pirat reagiert auch nicht mehr darauf, er zog erneut seine Muskete und trat wieder an ihn heran.
„Was denkt ihr, wird euch jemand suchen? Oder soll ich die Sache beschleunigen?“ Fragte er
„Es ist eure Entscheidung, sogar eure Göttin schaut euch zu. Wer wir euch suchen? Eurer verliebter Graf? Eure Frau? Ach nein, die wird es ja nach heute Nacht nicht mehr können ...
Eure Göttin vielleicht? Ich sag's euch .... niemand. Ihr habt euch mit dem Falschen angelegt, Kronritter .... aber ihr wart ein würdiger Gegner und nun... Gute Nacht!!!“
Ehe Rafael noch zu reagieren vermochte, schlug Vincent ihm den Kolben der Waffe ins Gesicht. Rafael vermochte noch den Kopf zu drehen, aber der Kolben traf ihn so heftig das vollends zusammenbrach, dankbar fast in die Dunkelheit der Bewusstlosigkeit glitt.
In diesem Fall, war erst das Räuspern das ihn zum Schwerte greifen und
Herumfahren ließ... um im selben Moment zu dem Knall, den er hörte, den Schlag gegen die Linke Schulter zu spüren.
Ein Schlag der ihn zurückwarf, hart auf den Boden aufschlagen ließ, und mit der Erkenntnis dessen was ihn traf, kamen die Schmerzen.
Die Rechte griff sofort nach der blutenden schmerzenden Schulter, als er die unverkennbare Stimme hörte... ein Wort nur sagen, prägend für diese Szene...
„Überraschung.“
Sich durch den Schleier des Schmerzes kämpfend versuchte er sich auf zu richten, und bemerkte die Gestalt Vincents auf ihn zu kommen. Die Muskete noch rauchend über seiner Schulter, nun eine Pistole in der Hand.
„Was wollt ihr?“ brüllte Rafael ihn an, seine ganze Wut und den Schmerz hineinlegend,
„Oh Bitte, Sir... etwas Höflichkeit täte euch ganz gut, Rafael richtete, sich auf die Knie auf, das Gesicht schmerzverzerrt, während Vincent gar fröhlich wirkte. „Wisst ihr ... ich hatte nicht gedacht das es so einfach wird..“
Ein Wort gab das Andre und erneut, letzte Kräfte mobilisierend kam Rafael hoch sich auf Vinent werfend, doch dieser schoss erneut.
Die Pistole noch auf ihn gerichtet, schlug die Kugel in seinen Rechten Oberschenkel, und warf Rafael erneut zu Boden.
„Ja, das tut weh.“ Hörte er Vincent syphisant meinen.
An ein erneutes Aufbegehren, aufrichten war nicht zu einmal zu denken.
Rafael lag da in seinem eigenen Blut.
War das jetzt die Entscheidung? Sein Ende?
Er wollte immer mit dem Schwert in der Hand sterben wenn es je so weit sein sollte.
Wenn das jetzt das Ende war? Temora Hilf, betete er still.
Es konnte doch nicht sein Schicksal sein hier ... neben der Gedenkstätte Alyssas sein Leben zu lassen.
Zu Sterben ohne wahrlich darum gekämpft zu haben.
„Was ... wollt ihr?!“ fauchte er erneut so gut er konnte, und Vincent trat näher, so das er ihm ins Gesicht blicken konnte.
„Oh, was ich will? Rache ... Genugtuung dafür was ihr vor Bajard getan habt
dafür dass ihr mich in die wunderbare Lage gebracht habt dem Tod ins Auge zu blicken. Wisst ihr .... ich könnte euch töten, gleich hier, gleich jetzt und euren Kopf an euren Freunden den zynischen Bastard von Hohenfels schicken.“
Rafael durchfuhr eisiger Zorn. „Er würde euch jagen bis ans Ende der Welt
Vincent schien zu nicken. „Oh ja, sicher würde er das, daran zweifle ich nicht.“
Erneut versuchte der Ritter auf die Beine zu kommen, was ihm einen Tritt in die Magengrube bescherte und ihn aufstöhnen ließ. Seine Kräfte ließen ihn im Stich, und seine Schulter brannte, als wütete dort ein Höllenfeuer.
Vincent hatte längst die Pistole eingesteckt, hielt Rafael nun einen Säbel vors Gesicht
„wisst ihr ... eigentlich hatte ich wirklich gedacht ihr wärt etwas klüger nach dem Brief den
ihr erhalten habt.“ „Ich ... hätte es wissen müssen.“ Keuchte Rafael ihm entgegen.
Und Vincent nickte erneut. „Natürlich hättet ihr das wissen müssen! Wie gut ist sie denn, eure Frau, mh?“
Vincent spielte mit ihm wie die Katz mit der Maus.
„FASST SIE NICHT AN!“ brüllte Rafael ihn mit hilflosem Zorn entgegen. Es gab nichts was er jetzt noch tun konnte. Sein Körper gehorchte ihm nicht mehr.
Vincent rührte sich nicht einen Meter, sich sicher scheinend was seinen Zustand anging.
„Wisst ihr Kronritter ihr solltet das letzte bisschen Kraft sparen
Euer Pferd ist fort ... ihr habt zwei Schusswunden die ... nun ich bin kein Heiler, aber sicher
sehr tief sind ... und ihr blutet.“
Die letzten Kräfte mobilisierend kam Rafael wenigstens auf die Knie hoch, das rechte Bein austreckend.
„Ihr ... fasst meine Familie nicht an.“ Keuchte er drohend, ... wobei seine Drohungen hier und jetzt bar jeder Grundlage waren.
„Ich werde eurer Tochter nichts tun, dies Wort als Ehrenmann ... ich vergreife mich nicht an Kindern, aber eure Frau ... mhmhmh .... schwer zu widerstehen bei diesem Anblick.“
Rafael ließ den Kopf hängen meinte dann keuchend. „Sie würde euch zerfetzen.“
Vincent lachte nun amüsiert. „oh ja, das denke ich auch .... sie ist temperamentvoll ...
solche Frauen sind einem dann am Liebsten. Aber keine Sorge, wenn ich sie mit in ihr
neues Heim nehme wird sie es gut haben. Leider... und das bedaure ich wirklich werdet ihr das nicht mehr miterleben. Denn ihr werdet hier draußen elendig verrecken. “
„Lasst eure ... dreckigen Finger von ihr!“ versuchte Rafael es erneut doch fehlte es ihm an Kraft Vincent dieses entgegen zu brüllen und der Pirat reagiert auch nicht mehr darauf, er zog erneut seine Muskete und trat wieder an ihn heran.
„Was denkt ihr, wird euch jemand suchen? Oder soll ich die Sache beschleunigen?“ Fragte er
„Es ist eure Entscheidung, sogar eure Göttin schaut euch zu. Wer wir euch suchen? Eurer verliebter Graf? Eure Frau? Ach nein, die wird es ja nach heute Nacht nicht mehr können ...
Eure Göttin vielleicht? Ich sag's euch .... niemand. Ihr habt euch mit dem Falschen angelegt, Kronritter .... aber ihr wart ein würdiger Gegner und nun... Gute Nacht!!!“
Ehe Rafael noch zu reagieren vermochte, schlug Vincent ihm den Kolben der Waffe ins Gesicht. Rafael vermochte noch den Kopf zu drehen, aber der Kolben traf ihn so heftig das vollends zusammenbrach, dankbar fast in die Dunkelheit der Bewusstlosigkeit glitt.
Zuletzt geändert von Rafael von Arganta am Montag 24. März 2008, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.
- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Als Lili von einem kurzen Krankenbesuch heimkehrte fand sie dort Wolf und Sire Rafael vor. Rafael lag von Wolf notdürftig verbunden auf dem Untersuchungstisch. Lili übernahm sofort und stillte die Blutungen. Zwei Schußwunden waren es, etwas ganz neues für Lili. Zoe hatte ihr ein mal von solchen Wunden berichtet, doch selber hatte sie noch nie eine behandelt. Mit einer sehr spitzen Zange mit rundem Endstück holte sie die Kugel aus der Schulter und verband anschließend die Wunde. Oberhalb des Knies war ein glatter Durchschuß, auch diese Wunde wurde verbunden. Das Gesicht war auf einer Seite blau angeschwollen und Lili behandelte auch dieses. Er hatte sehr viel Blut verloren und Lili sah machtlos zu wie er immer schwächer wurde. Mit ihren Mitteln als Heilerin hatte sie alles getan, was sie tuen konnte, doch wußte sie daß Eluive ihr eine Gabe verliehen hatte, mit der sie selbst todgeweihte retten konnte. So legte sie beide Hände auf Rafaels Oberkörper, begann leise zu summen bis sie selber eine Melodie hörte. Sie war ganz leise und sehr fern, doch wurde sie langsam lauter und sie lauschte der Melodie. In Gedanken bat sie Eluive daß sie Rafael Kraft geben möge. Wer ihr zuschaute mochte bemerken, daß ihre Hände plötzlich begannen zu leuchten, wie von einer inneren Lampe bestrahlt. Dieses Licht schien plötzlich zu pulsieren und man hätte durchaus den Eindruck gewinnen können, daß dieses Licht von ihr zu Rafael floß. Nach wenigen Augenblicken, es mag vieleicht eine Minute gewesen sein, erlosch das Licht abrupt und Lili sank kraftlos zu Boden, wo sie das Bewußtsein verlor.

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Vincent Vandera
Vincent trat in seine Hütte, die Schritte langsam und gemächlich. Die Tür schloss sich hinter ihm und er rollte das Pergament aus. Immer wieder huschten seine Augen über die Schrift, immer wieder betrachtete er die Worte, die lange Liste an Anklagepunkten, die Summe von 200 Kronen und die Worte „Tot oder Lebendig“. Er schnalzte mit der Zunge, eben diese Worte waren es die ihm nicht gefielen, genauso wenig wie die Summe. Wieso jetzt auf einmal? Weil er diesen Bastard von Kronritter fast getötet hätte? Raubzüge, ein Mord und eine Entführung brachten ihm kein Goldstück an Kopfgeld aber der Angriff auf einen Kronritter schien auszureichen um das ganze Land zu mobilisieren, Varuna wie es immer schon war, ein korrupter Haufen der sich nur um Verbrecher kümmerte wenn es den eigenen Adel betraf.
Nachdenklich sah er zur Türe, die nächste Zeit würde hart werden, extremst hart. Zweihundert Kronen war kein schlechtes Sümmchen, davon konnte man sich ein unbeschwertes Leben gönnen und viele würden diesem Aufruf folgen, würden denken er wäre leichte Beute. Er schmunzelte für einen Moment, er würde einem jeden der es wagen würde sich ihm entgegenzustellen zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt war. Doch fürs erste würde er sich bedeckt halten, Vorsicht walten lassen und die nächsten Schritte überlegen.
Der Spaß hatte gerade erst begonnen
Nachdenklich sah er zur Türe, die nächste Zeit würde hart werden, extremst hart. Zweihundert Kronen war kein schlechtes Sümmchen, davon konnte man sich ein unbeschwertes Leben gönnen und viele würden diesem Aufruf folgen, würden denken er wäre leichte Beute. Er schmunzelte für einen Moment, er würde einem jeden der es wagen würde sich ihm entgegenzustellen zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt war. Doch fürs erste würde er sich bedeckt halten, Vorsicht walten lassen und die nächsten Schritte überlegen.
Der Spaß hatte gerade erst begonnen
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Felicitas de Arganta
Die Tage waren wie ein schlimmer schlimmer Albtraum für Feli gewesen.
Stundenlang hatte sie an Rafas Bett wache gehalten oder neben ihm geschlafen. Sie fühlte sich die ganze Zeit schwach und ermattet. Die Nerven lagen blank und sie spührte das die Kraft von der Darna gesprochen hatte langsam immer weiter schwand.
Bald würde sie nicht mehr die Energie haben um Rafael zu stützen. Und dann?...
Das durfte nicht passieren. Sie musste sich jetzt zusammen reissen. Musste stark sein. Sie musste Rafael einfach zeigen das sie für ihn da war.
Das seine ganze Sturheit aufzustehen doch nicht nötig war. Sie war doch bei ihm. Sie würde ihm die Hand halten bis er wieder von alleine stehen können würde.
Der Tag der Taufe war anstrengend für sie gewesen. Den ganzen Tag schon hatte sie Schmerzen und sie spührte den kalten Schweiss der ihr das Gesicht hinab ronn. Doch dieser Tag sollte ein schöner für Rehya werden, sie durfte sich diese Schwäche jetzt nicht erlauben. Sie musste für ihre Familie da sein wo Rafael das nicht konnte.
Die Blässe kaschierte sie mit dem Makeup mit dem sie so gut umgehen konnte und die Taufe verlief auch wirklich ergreifend schön.
Es war jedoch sehr Anstrengend die Maske aufrecht zu erhalten und so zu tun als sei alles mit ihr in Ordnung.
Ihr Schwiegervater war da und Adrian mit Darna, ihre Schwester Flo und soviele andere. Rehya sah so unglaublich süss in dem weissen Taufkleidchen aus das Feli ihr angezogen hatte.
Sie hoffte Rehya hätte Spass gehabt als sie hinab ging um sich etwas zu erfrischen. Sie spührte wie ihre Kleidung unter dem Kleid klatschnass an ihrem Körper klebte und das Gefühl alleine war schon mehr als unangenehm. Vielleicht wurde sie ja einfach nur ein bisschen Krank....
Wieder Oben im Zimmer angekommen - den ganzen Tumult unten im Schankraum ignorierend - sah sie zu Rafa und Rehya die auf dem Bett saßen. Es war ein schönes Bild. Ihre Familie...
Ihr Unwohlsein auf Hunger schiebend ging sie zum Buffet um sich dort etwas zu nehmen doch vor lauter Zittern und Schwäche zerschellte der Teller auf dem Boden und Feli sah diesem mehr als erstaunt hinterher.
Rafael war trotz Verletzungen aufgesprungen und schrie sie an sie solle sich setzen.
Noch während sie dabei war zu versichern es sei nichts wurde ihr schwarz vor Augen und sie brach auf dem Teppich zusammen....
Nachdem Arenvir und Esgaron sie soweit sie es eben vermochten behandelt hatten, lag Feli im Bett. Ihr Atem ging hechelnd und schnell, der Puls unregelmässig und teils rasend. Über die Nacht wurde aus dem Kalten Schweiss ein bedrohlich hohes Fieber.
Auch wenn alle Ratlos schienen war eines klar:
Felicitas` Zustand war lebensbedrohlich....
Stundenlang hatte sie an Rafas Bett wache gehalten oder neben ihm geschlafen. Sie fühlte sich die ganze Zeit schwach und ermattet. Die Nerven lagen blank und sie spührte das die Kraft von der Darna gesprochen hatte langsam immer weiter schwand.
Bald würde sie nicht mehr die Energie haben um Rafael zu stützen. Und dann?...
Das durfte nicht passieren. Sie musste sich jetzt zusammen reissen. Musste stark sein. Sie musste Rafael einfach zeigen das sie für ihn da war.
Das seine ganze Sturheit aufzustehen doch nicht nötig war. Sie war doch bei ihm. Sie würde ihm die Hand halten bis er wieder von alleine stehen können würde.
Der Tag der Taufe war anstrengend für sie gewesen. Den ganzen Tag schon hatte sie Schmerzen und sie spührte den kalten Schweiss der ihr das Gesicht hinab ronn. Doch dieser Tag sollte ein schöner für Rehya werden, sie durfte sich diese Schwäche jetzt nicht erlauben. Sie musste für ihre Familie da sein wo Rafael das nicht konnte.
Die Blässe kaschierte sie mit dem Makeup mit dem sie so gut umgehen konnte und die Taufe verlief auch wirklich ergreifend schön.
Es war jedoch sehr Anstrengend die Maske aufrecht zu erhalten und so zu tun als sei alles mit ihr in Ordnung.
Ihr Schwiegervater war da und Adrian mit Darna, ihre Schwester Flo und soviele andere. Rehya sah so unglaublich süss in dem weissen Taufkleidchen aus das Feli ihr angezogen hatte.
Sie hoffte Rehya hätte Spass gehabt als sie hinab ging um sich etwas zu erfrischen. Sie spührte wie ihre Kleidung unter dem Kleid klatschnass an ihrem Körper klebte und das Gefühl alleine war schon mehr als unangenehm. Vielleicht wurde sie ja einfach nur ein bisschen Krank....
Wieder Oben im Zimmer angekommen - den ganzen Tumult unten im Schankraum ignorierend - sah sie zu Rafa und Rehya die auf dem Bett saßen. Es war ein schönes Bild. Ihre Familie...
Ihr Unwohlsein auf Hunger schiebend ging sie zum Buffet um sich dort etwas zu nehmen doch vor lauter Zittern und Schwäche zerschellte der Teller auf dem Boden und Feli sah diesem mehr als erstaunt hinterher.
Rafael war trotz Verletzungen aufgesprungen und schrie sie an sie solle sich setzen.
Noch während sie dabei war zu versichern es sei nichts wurde ihr schwarz vor Augen und sie brach auf dem Teppich zusammen....
Nachdem Arenvir und Esgaron sie soweit sie es eben vermochten behandelt hatten, lag Feli im Bett. Ihr Atem ging hechelnd und schnell, der Puls unregelmässig und teils rasend. Über die Nacht wurde aus dem Kalten Schweiss ein bedrohlich hohes Fieber.
Auch wenn alle Ratlos schienen war eines klar:
Felicitas` Zustand war lebensbedrohlich....
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Arenvir von Goldenfall
Mit geröteten Augen hielt er Krankenwache, er hatte den Überblick verloren wie spät es war, doch langsam begann die nächtliche schwärze hellere Schattierungen anzunehmen. Es musste also in ein, zwei Stunden wieder hell werden.
In was war er da wieder hineingeschlittert, dachte er kummervoll. Die Familie der er diente, stand um es vorsichtig auszudrücken, nicht gerade rosig zu der Frau, der er ihr die schweißfeuchte Stirn erneut mit einem kalten Lappen anfeuchtete.
Aber einer Frau, noch dazu einer schwangeren nicht zu helfen hätte bedeutet, seine eigenen Ideale zu verraten. Zumal er ohne nachzudenken in das Zimmer gestürmt war. Verfluchter Adel, dachte er sich bestimmt schon zum 100. Mal in dieser Nacht. Bringt man denen etwa nicht bei, was bei Krankheiten zu tun ist?
Rafaels und Darnas Hilflosigkeit hatten zumindest dafür gesprochen, und so hatte er das Protokoll zu Alatar gejagt, hatte den Grafen in die Ecke verwiesen wo er den Alchemisten Esgaron und ihn nicht stören konnte. Darna selbst war unterwegs um Ihre Hochgeboren Drachenfels zu finden. Wie etwa ein Dutzend andere Leute auch.
Er hatte eine Lungenentzündung im Sinn gehabt, doch auch wenn er wusste, das Husten nicht obligatorisch war, so war er gelehrter, Magier, Feldheilkundiger, aber kein Leibarzt. Und schon gar keiner, wenn es um eine schwangere Frau ging.
Wenn Felicitas seinen Fingern entstürbe, war es das für ihn. Sein Name würde ihn die Annalen Varunas und von Stolzenfels als derjenige eingehen, der die Gräfin hatte sterben lassen und der Graf würde nie wieder mit ihm spreche, wenn er ihn denn überhaupt unverserht ließe.
Kopfschüttelnd zwang er sich, die Müdigkeit abzuschütteln. Schwert Bagwyn hielt draußen Wache, und so nahm er einen Schluck mit ordentlich Schuss versetzten, warmen Weins, um die Übernächtliche Kälte aus dem Körper zu vertreiben.
Ihre Temperatur wurde immer schlimmer. Wenn die ihn hier vergessen hatten, würde kein Titel der Welt irgendjemanden von seinem Zorn abhalten.
Sachte drückte er der Gräfin die nicht von Rafael umschlossene Hand während er weiter über sie wachte. Was blieb ihm auch...
In was war er da wieder hineingeschlittert, dachte er kummervoll. Die Familie der er diente, stand um es vorsichtig auszudrücken, nicht gerade rosig zu der Frau, der er ihr die schweißfeuchte Stirn erneut mit einem kalten Lappen anfeuchtete.
Aber einer Frau, noch dazu einer schwangeren nicht zu helfen hätte bedeutet, seine eigenen Ideale zu verraten. Zumal er ohne nachzudenken in das Zimmer gestürmt war. Verfluchter Adel, dachte er sich bestimmt schon zum 100. Mal in dieser Nacht. Bringt man denen etwa nicht bei, was bei Krankheiten zu tun ist?
Rafaels und Darnas Hilflosigkeit hatten zumindest dafür gesprochen, und so hatte er das Protokoll zu Alatar gejagt, hatte den Grafen in die Ecke verwiesen wo er den Alchemisten Esgaron und ihn nicht stören konnte. Darna selbst war unterwegs um Ihre Hochgeboren Drachenfels zu finden. Wie etwa ein Dutzend andere Leute auch.
Er hatte eine Lungenentzündung im Sinn gehabt, doch auch wenn er wusste, das Husten nicht obligatorisch war, so war er gelehrter, Magier, Feldheilkundiger, aber kein Leibarzt. Und schon gar keiner, wenn es um eine schwangere Frau ging.
Wenn Felicitas seinen Fingern entstürbe, war es das für ihn. Sein Name würde ihn die Annalen Varunas und von Stolzenfels als derjenige eingehen, der die Gräfin hatte sterben lassen und der Graf würde nie wieder mit ihm spreche, wenn er ihn denn überhaupt unverserht ließe.
Kopfschüttelnd zwang er sich, die Müdigkeit abzuschütteln. Schwert Bagwyn hielt draußen Wache, und so nahm er einen Schluck mit ordentlich Schuss versetzten, warmen Weins, um die Übernächtliche Kälte aus dem Körper zu vertreiben.
Ihre Temperatur wurde immer schlimmer. Wenn die ihn hier vergessen hatten, würde kein Titel der Welt irgendjemanden von seinem Zorn abhalten.
Sachte drückte er der Gräfin die nicht von Rafael umschlossene Hand während er weiter über sie wachte. Was blieb ihm auch...
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Rahel de Winter
Rahel fuhr erschrocken hoch als sie neben sich eine Bewegung wahr nahm. Dann atmete sie aus, Rafael hatte nur den Kopf gewendet.
Ihr taten alle Knochen weh, wie hatte sie auch hier im Sessel des Kaminzimmers einschlafen können. Während sie aufstand fragte sie sich wie Rafael hier regelmäßig schlafen und danach auch noch ausgeruht sein konnte. Auf dem Weg zur Küche, um einen Tee zu kochen, erkundigte sie sich bei der Wache ob seine Hoheit schon wach wäre. Die Antwort ließ sie aufseufzen, er wäre gestern gen Kapelle gegangen und wäre bisher nicht wieder gekommen. Wieso hatte sie geahnt wo er die Nacht verbringen würde.
Während der Tee durchzog machte sie sich ein wenig frisch. In Gedanken ging sie schon all seine möglichen Reaktionen durch. Die wohl wünschenswerteste war das Rafael sofort zu Felicitas eilen würde. Doch an die konnte sie nur halbherzig glauben. Dazu fühlte er sich im Moment viel zu schuldig an dem was passierte. Weitere waren , er würde sofort nach Bajard wollen, würde Möbel zerschlagen oder ein weiterer Zusammenbruch. Egal was passierte sie würde ihn fangen müssen, für ihn stark sein müssen.
Als gestern die Entscheidung getroffen werden musste hatten Adrian und Rafael wie so oft zusammen gestanden, fast zeitgleich hatten sie ihre Zustimmung gegeben. Es schien fast so als wollten sie sich gegenseitig schützen. Es war so typisch für die Beiden.
Der Tee war durchgezogen und sie nahm das Tablett und machte sich auf den wohl schwersten Weg der letzten Zeit.
Ihr taten alle Knochen weh, wie hatte sie auch hier im Sessel des Kaminzimmers einschlafen können. Während sie aufstand fragte sie sich wie Rafael hier regelmäßig schlafen und danach auch noch ausgeruht sein konnte. Auf dem Weg zur Küche, um einen Tee zu kochen, erkundigte sie sich bei der Wache ob seine Hoheit schon wach wäre. Die Antwort ließ sie aufseufzen, er wäre gestern gen Kapelle gegangen und wäre bisher nicht wieder gekommen. Wieso hatte sie geahnt wo er die Nacht verbringen würde.
Während der Tee durchzog machte sie sich ein wenig frisch. In Gedanken ging sie schon all seine möglichen Reaktionen durch. Die wohl wünschenswerteste war das Rafael sofort zu Felicitas eilen würde. Doch an die konnte sie nur halbherzig glauben. Dazu fühlte er sich im Moment viel zu schuldig an dem was passierte. Weitere waren , er würde sofort nach Bajard wollen, würde Möbel zerschlagen oder ein weiterer Zusammenbruch. Egal was passierte sie würde ihn fangen müssen, für ihn stark sein müssen.
Als gestern die Entscheidung getroffen werden musste hatten Adrian und Rafael wie so oft zusammen gestanden, fast zeitgleich hatten sie ihre Zustimmung gegeben. Es schien fast so als wollten sie sich gegenseitig schützen. Es war so typisch für die Beiden.
Der Tee war durchgezogen und sie nahm das Tablett und machte sich auf den wohl schwersten Weg der letzten Zeit.
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Florence Stolzenfels
Hilflos wachte Florence am Bett ihrer geliebten Schwester, die besorgten Falten auf ihrer jungen Stirn wichen schon seit Stunden, seit Tagen nicht mehr.
Hätte sie doch am Abend der Taufe geahnt, wie schlimm es um Feli tatsächlich stand. Hatte sie sich ihr im Türrahmen, kurz bevor sie ging, nicht anvertraut? Natürlich spielte Feli ihren Zustand herunter, aber ein Funke Zweifel blieb. Es wäre wohl anders gekommen, hätte ihre kleine Tochter nicht selbst krank zu Hause gelegen, umsorgt von den liebenden Armen Hudgarrs, was die beiden zwang, die Taufe zu verpassen.
So schob sie den Gedanken beiseite und eilte schnell nach Hause.
Fleur und Hudgarr schliefen beide selig als sie zu Hause ankam, selbst dunkle Schatten unter den Augen, waren sie alle die letzte Nacht nicht zum Schlafen gekommen. So begab auch sie selbst sich ins Bett, froh die Glieder endlich von sich strecken zu können, doch der erholsame Schlaf sollte nicht lange währen. Wüst wurde sie von der Wache an ihrem Tor aus dem Schlaf gerissen, Hudgarr hatte schon seine Axt in der Hand, nur schwer konnte sie ihn wieder zur Vernunft bringen, den armen Mann doch aussprechen zu lassen.
Kaum waren die Worte aus dem Munde der Wache verklungen, sprang Flo schon aus dem Bett, ihn des Zimmers verweisend, um sich ankleiden zu können. Mit einem flüchtigen Kuss verabschiedete sie sich von ihrem Mann und eilte die Stufen hinab, schwang sich auf ihren Hengst - ungesattelt - und preschte durch die nächtlichen Straßen Varunas bis zum Gasthaus hin. Hudgarr würde bald folgen, das wusste sie. Er würde Mortys oder vielleicht auch Sharina aus dem Bett holen, um über Fleur zu wachen. Dann würde auch ihn nichts mehr aufhalten.
Die schimpfenden Worte des Gastwirtes brachte sie mit einem Blick zum erliegen, oh ja, sie konnte auch anders!
Mit weit ausholenden Schritten überwand sie die Treppe, eilte auf das Zimmer zu und blieb fassungslos im Türrahmen stehen. So hatte sie ihre Schwester nie zu vor gesehen, sie wurde bleich im Gesicht, die Tränen traten in ihre Augen. Still wie selten zuvor, trat sie näher zum Bett, und suchte sich einen Platz, ohne im Weg zu stehen und verließ sie seit dem Augenblick nur für flüchtige Momente, um sich zu erleichtern oder die Glieder für einen Moment zu lockern.
Die Kinder, Rehya und Fleur wusste sie gut versorgt, so konnte sie sich dem Luxus ergeben, über ihre Schwester zu wachen, zu beten, zu flehen und zu bangen. Und dem gab sie sich in den kommenden Tagen ausschließlich hin...
Hätte sie doch am Abend der Taufe geahnt, wie schlimm es um Feli tatsächlich stand. Hatte sie sich ihr im Türrahmen, kurz bevor sie ging, nicht anvertraut? Natürlich spielte Feli ihren Zustand herunter, aber ein Funke Zweifel blieb. Es wäre wohl anders gekommen, hätte ihre kleine Tochter nicht selbst krank zu Hause gelegen, umsorgt von den liebenden Armen Hudgarrs, was die beiden zwang, die Taufe zu verpassen.
So schob sie den Gedanken beiseite und eilte schnell nach Hause.
Fleur und Hudgarr schliefen beide selig als sie zu Hause ankam, selbst dunkle Schatten unter den Augen, waren sie alle die letzte Nacht nicht zum Schlafen gekommen. So begab auch sie selbst sich ins Bett, froh die Glieder endlich von sich strecken zu können, doch der erholsame Schlaf sollte nicht lange währen. Wüst wurde sie von der Wache an ihrem Tor aus dem Schlaf gerissen, Hudgarr hatte schon seine Axt in der Hand, nur schwer konnte sie ihn wieder zur Vernunft bringen, den armen Mann doch aussprechen zu lassen.
Kaum waren die Worte aus dem Munde der Wache verklungen, sprang Flo schon aus dem Bett, ihn des Zimmers verweisend, um sich ankleiden zu können. Mit einem flüchtigen Kuss verabschiedete sie sich von ihrem Mann und eilte die Stufen hinab, schwang sich auf ihren Hengst - ungesattelt - und preschte durch die nächtlichen Straßen Varunas bis zum Gasthaus hin. Hudgarr würde bald folgen, das wusste sie. Er würde Mortys oder vielleicht auch Sharina aus dem Bett holen, um über Fleur zu wachen. Dann würde auch ihn nichts mehr aufhalten.
Die schimpfenden Worte des Gastwirtes brachte sie mit einem Blick zum erliegen, oh ja, sie konnte auch anders!
Mit weit ausholenden Schritten überwand sie die Treppe, eilte auf das Zimmer zu und blieb fassungslos im Türrahmen stehen. So hatte sie ihre Schwester nie zu vor gesehen, sie wurde bleich im Gesicht, die Tränen traten in ihre Augen. Still wie selten zuvor, trat sie näher zum Bett, und suchte sich einen Platz, ohne im Weg zu stehen und verließ sie seit dem Augenblick nur für flüchtige Momente, um sich zu erleichtern oder die Glieder für einen Moment zu lockern.
Die Kinder, Rehya und Fleur wusste sie gut versorgt, so konnte sie sich dem Luxus ergeben, über ihre Schwester zu wachen, zu beten, zu flehen und zu bangen. Und dem gab sie sich in den kommenden Tagen ausschließlich hin...
- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Seit den frühen Morgenstunden wachte Lili nun über Feli. Sie konnte nicht begreifen daß man sie nicht gleich am Abend zuvor noch geholt hatte. Dabei hatte sie die Feier vorzeitig verlassen um nach Thelor zu schauen, der aus der Gaststätte herauswankte, sein Zustand schien ihr doch bedenklich zu sein. Sie verarztete ihn, verordnete einen stärkenden Trank und dann ging sie müde heraus.. erst wollte sie heim doch dann fiel ihr ein daß sie ja auch in der Residenz schlafen könnte, diese lag nur wenige Schritte entfernt. Was sie damit auslösen sollte, konnte sie nicht ahnen. Auch konnte sie nicht begreifen, daß niemand an der Residenz nach ihr gefragt hatte. Sie nahm an, daß es bekannt sei daß die Geschwister Drachenfels die Residenz in Varuna gemietet hatten, auch wenn sie zur Zeit seltener genutzt wurde. Die Wachen hatten sie jedenfalls nicht geweckt, erst am nächsten Morgen erfuhr sie daß man verzweifelt nach ihr suchte, als sie Flo aufsuchte um nach Fleur zu schauen. Trotzt ihrer Besorgnis über Feli's Zustand sah sie noch nach Fleur, verabreichte ihr ein leichtes Kräuterelixier, daß die Erkältung bald abklingen lassen sollte und eilte sofort ins Gasthaus nach Varuna.
Sie mühte sich Felis Zustand zu verbessern. mit kalten Wickeln, später Eiswickeln versuchte sie ihre Temperatur zu senken. Doch all ihre Heilkunst sollte nicht anschlagen. Felis Fieber war unverändert hoch und der Herzschlag des Kindes wurde immer schwächer, bis er gar nicht mehr zu hören war. Lili wußte daß nun eine äußerst schwierige Entscheidung getroffen werden mußte. Dies dem Kronritter beizubringen würde schwer werden, aber es mußte sein.
Das Kind war mit größter Wahrscheinlichkeit entweder schon tot oder würde tot geboren werden und selbst für den Fall daß es lebend geboren würde... Durch das hohe Fieber hatte es irreversible Schäden erlitten..
Das einzige was sie für Feli noch tuen konnte, war gleichzeitig das schrecklichste, was sie ihr je hätte antuen können. Die Tränen rannen ihr übers Gesicht, sie konnte sie einfach nicht aufhalten, schämte sich allerdings auch nicht ihrer Tränen.
Dennoch war für sie die Entscheidung gefallen, sie würde es tuen, um Felis Leben zu retten. Doch die endgültige Entscheidung mußte Rafael fällen. Als sie ihm mitteilte daß Feli das Kind verlieren würde, was allerdings erst der erste Teil der Schreckensmeldung war, rastete dieser beinahe aus und stürmte sogleich heraus.. Adrian lief ihm nach und kurze Zeit später erklärte Lili ihm was sie tuen mußte um wenigstens Feli das Leben zu retten. Nun brach er zusammen, Adrian nahm ihm die Entscheidung ab, Feli zu retten und das Kind durch eine Fehlgeburt zu verlieren. Kurz darauf bestätigte Rafael dies auch und Lili machte sich auf den Weg nach Hause um das Mittel zu zubereiten.. Auf dem Flur begegnete sie Sanyarin, der sie in die Arme fiel.. Sie erklärte ihr die Situation und fragte sie tränenüberströmt und mit bebender Stimme ob ihr Eluive dies je verzeihen könnte.. Doch Sanyarin nickte und sprach ihr Mut zu, sie verstand sofort daß es sein mußte, schließlich hatte Feli ja auch noch eine kleine Tochter...
So ein wenig von Sanyarin getröstet, machte sie sich auf den Weg nach Hause, um dort im Labor das Mittel zu zubereiten.
Sie mühte sich Felis Zustand zu verbessern. mit kalten Wickeln, später Eiswickeln versuchte sie ihre Temperatur zu senken. Doch all ihre Heilkunst sollte nicht anschlagen. Felis Fieber war unverändert hoch und der Herzschlag des Kindes wurde immer schwächer, bis er gar nicht mehr zu hören war. Lili wußte daß nun eine äußerst schwierige Entscheidung getroffen werden mußte. Dies dem Kronritter beizubringen würde schwer werden, aber es mußte sein.
Das Kind war mit größter Wahrscheinlichkeit entweder schon tot oder würde tot geboren werden und selbst für den Fall daß es lebend geboren würde... Durch das hohe Fieber hatte es irreversible Schäden erlitten..
Das einzige was sie für Feli noch tuen konnte, war gleichzeitig das schrecklichste, was sie ihr je hätte antuen können. Die Tränen rannen ihr übers Gesicht, sie konnte sie einfach nicht aufhalten, schämte sich allerdings auch nicht ihrer Tränen.
Dennoch war für sie die Entscheidung gefallen, sie würde es tuen, um Felis Leben zu retten. Doch die endgültige Entscheidung mußte Rafael fällen. Als sie ihm mitteilte daß Feli das Kind verlieren würde, was allerdings erst der erste Teil der Schreckensmeldung war, rastete dieser beinahe aus und stürmte sogleich heraus.. Adrian lief ihm nach und kurze Zeit später erklärte Lili ihm was sie tuen mußte um wenigstens Feli das Leben zu retten. Nun brach er zusammen, Adrian nahm ihm die Entscheidung ab, Feli zu retten und das Kind durch eine Fehlgeburt zu verlieren. Kurz darauf bestätigte Rafael dies auch und Lili machte sich auf den Weg nach Hause um das Mittel zu zubereiten.. Auf dem Flur begegnete sie Sanyarin, der sie in die Arme fiel.. Sie erklärte ihr die Situation und fragte sie tränenüberströmt und mit bebender Stimme ob ihr Eluive dies je verzeihen könnte.. Doch Sanyarin nickte und sprach ihr Mut zu, sie verstand sofort daß es sein mußte, schließlich hatte Feli ja auch noch eine kleine Tochter...
So ein wenig von Sanyarin getröstet, machte sie sich auf den Weg nach Hause, um dort im Labor das Mittel zu zubereiten.
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Sonntag 30. März 2008, 01:24, insgesamt 2-mal geändert.

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Rehya von Arganta
Eigentlich war sie heute doch echt wirklich brav gewesen! Das weiße Kleidchen war am Ende des Tages immer noch weiß, sie war nicht stiften gegangen, war Tante Darna nicht über die Leber gelaufen, hatte kaum gequängelt und war einfach nur niedlich gewesen. Eigentlich war sie auch schon am Tag davor brav gewesen. Yette hatte sie zum Gasthaus gebracht und mit wehem Herzen hatte sie Mia und die Hasis verlassen.
Es hatte etwas gedauert bis sie begriffen hatte das sich Papa nicht verkleidet hatte sodern er ein Riesenaua kassiert hatte. Piraten hatte Mama ihr erklärt.
Aber das hatte ja so kommen müssen. Papa hatte einfach nicht auf sie hören wollen als sie sagte Piraten schummeln und tun nur so als ob sie zwei Augen hätten. Zur Strafe das er nicht hatte auf sie hören wollen war nun das passiert. Aber sie konnte doch nicht zeitgleich auf Mama, Mia und Papa aufpassen! Papa hatte Schmerzen, Mama nun verdammt rote Augen und brachte ständig die Hälfte der Zeit vor dem Spiegel zu sich wieder hübsch zu machen damit es keiner merkte. Aber so war es eben wenn man nicht auf sie hörte.
Es kamen viele Besucher heute aber Geburtstag hatte sie noch nicht. Opa hatte deutlich gesagt das es etwas anderes war. Yette kam und baute ein gewaltiges Buffet auf. Zwei neue Gesichter erschienen ebenfalls. Eine Frau in goldenen Kleidern und ein Mann in blauen. Beide hatten Stäbe mit, dabei sahen sie doch noch gar nicht so alt aus. Die Tante im Goldkleid hatte ganz anständig mit ihr geredet. Sie wusste auch was sich gehörte, denn sie versprach ihr ein Pony aus Licht. Dafür ließ sich Rehya auch mal mit Wasser bespritzen. Die Tante erzählte viel und vor allem von langen Wegen. Deswegen auch das Pony. Allerdings hatte sies nicht dabei-aber das Pony hätte auch nicht in das Zimmer gepasst.
Der Onkel im blauen Kleid- wobei sie sich immer noch fragte wieso ein Mann ein Kleid trug- war anders gewesen. Sie hatte das Gefühl gehabt das er ganz genau wusste wie Rehya wirklich war. Er versprach ihr kein Pony, machte sie auch nicht nass und war schlicht und einfach härter. Aber er kannte Tante Temora und da war es nicht verwunderlich das er alles über sie wusste. Tante Temora kannte jedes ihrer Geheimnisse, wusste das alles was Rehya tat einen Sinn und Zweck hatte. Gut meistens den Zweck zu bekommen was sie wollte aber immerhin war es nicht sinnlos. Immerhin war sie hier die Prinzessin und sie war wirklich wichtig und sie war es verdammt noch eins nicht gewohnt etwas nicht zu bekommen!
Aber sie nahm ja nicht nur-nein sie gab auch viel. Sie war niedlich und konnte wirklich herzergreifend lieb sein. Wenn es sich lohnte natürlich. Manches Mal aber musste sie auch hart durchgreifen um die Erwachsenen zu erziehn. Es hatte ewig gedauert bis Mama begriff das die bescheuerten Schleifen unter Rehyas Niveau lagen. Aber als sie das endlich heraus hatte, gab es ein Geschenk als Dank für die Lehre. Die sündhaft teure, funkelnde Saphirhaarspange stand der kleinen Prinzessin wirklich vorzüglich.
Doch das Strahlepony war nicht das einzige Geschenk gewesen. Onkel Adrian hatte wie so oft etwas für sie dabei. Eine Muschel, die rauschte, sowie viele Süßigkeiten verschwanden in ihrer Ponytasche, welche eigens für ihre Schätze angefertigt worden war. Selbstverständlich war auch diese ein Geschenk fürs Niedlichsein.
Der Tag war doch recht erträglich für sie gewesen und als nun alle gegangen waren wurde sie müde. Das sie eingeschlafen war merkte sie allerdings erst als sie Papa schreien hörte. Was war nun schon wieder geschehen? Sie hatte nicht einschlafen wollen. Einen Moment nicht aufgepasst und die Eltern nicht beobachtet war schon wieder was passiert. Mama lag auf dem Boden und regte sich nicht. Papa schrie mit fast überschnappender Stimme nach Tante Darna. Ein Wachmann stürmte herein, Opa rannte dem hinterher und schließlich auch Tante Darna. Sie versorgten Mama standen verzweifelt um das Bett herum.
„Rehya bitte hol etwas Wasser!“
Der Ton in Papas Stimme behagte ihr gar nicht. So klang er nur wenn ihn etwas sehr naheging. In diesem Fall ließ sie sich doch besser rumschicken. Auf zur Tür und hinaus. Da stand wer. Hm gut der kam grad recht und so rannte sie ihn übern Haufen. Irgendwie musste sie doch auch mal Dampf ablassen und später konnte sie es auf die Angst um Mama schieben.
Mama... ja sie war oft streng zu ihr und die meisten Willensgefechte führte sie mit ihr. Dennoch wusste sie auch wie schwer es ihr oft fiel sich an die Regeln und die langweilige Etikette zu halten. Mama hatte ihr auch gezeigt wie sie es schaffte die Erwachsenen zu beeindrucken. Den sturen Kopf allerdings musste sie von Papa haben, oft genug stöhnte Mama darüber. Aber mit einem Lächeln und vielen Schmuseeinheiten tröstete Rehya Mamas Besorgniss wieder. Papa war nur selten streng mit ihr, aber sie begriff auch das er es hasste sie zu bestrafen. Sie war seine Prinzessin egal was geschah. Da war er dann doch gern etwas nachsichtiger. Wenn er allerdings strafen musste kam dies einem Donnerwetter gleich und das blieb bei Mama gewöhnlich aus. Für Papa war sie ein kleines Juwel, welches eigentlich von Mama geschliffen wurde.
Sie kehrte mit dem Wasser zurück und schmiegte sich wieder in Papas Arm.
Als sie morgens erwachte war Tante Flo da um sie abzuholen.
Widerstrebend ließ sie ihre Eltern zurück. Wenn nun wieder etwas passierte nur weil sie nicht aufpassen konnte.
Naja sie würden es auch noch lernen!
Es hatte etwas gedauert bis sie begriffen hatte das sich Papa nicht verkleidet hatte sodern er ein Riesenaua kassiert hatte. Piraten hatte Mama ihr erklärt.
Aber das hatte ja so kommen müssen. Papa hatte einfach nicht auf sie hören wollen als sie sagte Piraten schummeln und tun nur so als ob sie zwei Augen hätten. Zur Strafe das er nicht hatte auf sie hören wollen war nun das passiert. Aber sie konnte doch nicht zeitgleich auf Mama, Mia und Papa aufpassen! Papa hatte Schmerzen, Mama nun verdammt rote Augen und brachte ständig die Hälfte der Zeit vor dem Spiegel zu sich wieder hübsch zu machen damit es keiner merkte. Aber so war es eben wenn man nicht auf sie hörte.
Es kamen viele Besucher heute aber Geburtstag hatte sie noch nicht. Opa hatte deutlich gesagt das es etwas anderes war. Yette kam und baute ein gewaltiges Buffet auf. Zwei neue Gesichter erschienen ebenfalls. Eine Frau in goldenen Kleidern und ein Mann in blauen. Beide hatten Stäbe mit, dabei sahen sie doch noch gar nicht so alt aus. Die Tante im Goldkleid hatte ganz anständig mit ihr geredet. Sie wusste auch was sich gehörte, denn sie versprach ihr ein Pony aus Licht. Dafür ließ sich Rehya auch mal mit Wasser bespritzen. Die Tante erzählte viel und vor allem von langen Wegen. Deswegen auch das Pony. Allerdings hatte sies nicht dabei-aber das Pony hätte auch nicht in das Zimmer gepasst.
Der Onkel im blauen Kleid- wobei sie sich immer noch fragte wieso ein Mann ein Kleid trug- war anders gewesen. Sie hatte das Gefühl gehabt das er ganz genau wusste wie Rehya wirklich war. Er versprach ihr kein Pony, machte sie auch nicht nass und war schlicht und einfach härter. Aber er kannte Tante Temora und da war es nicht verwunderlich das er alles über sie wusste. Tante Temora kannte jedes ihrer Geheimnisse, wusste das alles was Rehya tat einen Sinn und Zweck hatte. Gut meistens den Zweck zu bekommen was sie wollte aber immerhin war es nicht sinnlos. Immerhin war sie hier die Prinzessin und sie war wirklich wichtig und sie war es verdammt noch eins nicht gewohnt etwas nicht zu bekommen!
Aber sie nahm ja nicht nur-nein sie gab auch viel. Sie war niedlich und konnte wirklich herzergreifend lieb sein. Wenn es sich lohnte natürlich. Manches Mal aber musste sie auch hart durchgreifen um die Erwachsenen zu erziehn. Es hatte ewig gedauert bis Mama begriff das die bescheuerten Schleifen unter Rehyas Niveau lagen. Aber als sie das endlich heraus hatte, gab es ein Geschenk als Dank für die Lehre. Die sündhaft teure, funkelnde Saphirhaarspange stand der kleinen Prinzessin wirklich vorzüglich.
Doch das Strahlepony war nicht das einzige Geschenk gewesen. Onkel Adrian hatte wie so oft etwas für sie dabei. Eine Muschel, die rauschte, sowie viele Süßigkeiten verschwanden in ihrer Ponytasche, welche eigens für ihre Schätze angefertigt worden war. Selbstverständlich war auch diese ein Geschenk fürs Niedlichsein.
Der Tag war doch recht erträglich für sie gewesen und als nun alle gegangen waren wurde sie müde. Das sie eingeschlafen war merkte sie allerdings erst als sie Papa schreien hörte. Was war nun schon wieder geschehen? Sie hatte nicht einschlafen wollen. Einen Moment nicht aufgepasst und die Eltern nicht beobachtet war schon wieder was passiert. Mama lag auf dem Boden und regte sich nicht. Papa schrie mit fast überschnappender Stimme nach Tante Darna. Ein Wachmann stürmte herein, Opa rannte dem hinterher und schließlich auch Tante Darna. Sie versorgten Mama standen verzweifelt um das Bett herum.
„Rehya bitte hol etwas Wasser!“
Der Ton in Papas Stimme behagte ihr gar nicht. So klang er nur wenn ihn etwas sehr naheging. In diesem Fall ließ sie sich doch besser rumschicken. Auf zur Tür und hinaus. Da stand wer. Hm gut der kam grad recht und so rannte sie ihn übern Haufen. Irgendwie musste sie doch auch mal Dampf ablassen und später konnte sie es auf die Angst um Mama schieben.
Mama... ja sie war oft streng zu ihr und die meisten Willensgefechte führte sie mit ihr. Dennoch wusste sie auch wie schwer es ihr oft fiel sich an die Regeln und die langweilige Etikette zu halten. Mama hatte ihr auch gezeigt wie sie es schaffte die Erwachsenen zu beeindrucken. Den sturen Kopf allerdings musste sie von Papa haben, oft genug stöhnte Mama darüber. Aber mit einem Lächeln und vielen Schmuseeinheiten tröstete Rehya Mamas Besorgniss wieder. Papa war nur selten streng mit ihr, aber sie begriff auch das er es hasste sie zu bestrafen. Sie war seine Prinzessin egal was geschah. Da war er dann doch gern etwas nachsichtiger. Wenn er allerdings strafen musste kam dies einem Donnerwetter gleich und das blieb bei Mama gewöhnlich aus. Für Papa war sie ein kleines Juwel, welches eigentlich von Mama geschliffen wurde.
Sie kehrte mit dem Wasser zurück und schmiegte sich wieder in Papas Arm.
Als sie morgens erwachte war Tante Flo da um sie abzuholen.
Widerstrebend ließ sie ihre Eltern zurück. Wenn nun wieder etwas passierte nur weil sie nicht aufpassen konnte.
Naja sie würden es auch noch lernen!
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Hudgarr Stolzenfels
- Beiträge: 6
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Hudgarr spulte die Tage nach der Taufe wie mechanisch ab, er zeigte kaum emotionale Regung und schon gar keine Gefühle vor den anwesenden im Gasthaus.
Als es um die frage ging ob das ungeborene Kind oder Feli überleben sollten war für ihn die Wahl sehr einfach, Feli, denn auch wenn das kleine noch ungeborene leben nun sterben würde, so wäre es dann doch bei Temora und den Ahnen die auf es aufpassen würden und es in der anderen Welt großzögen.
Eines Tages würden sie sich alle eh wiedersehen in der Nachwelt und wären zusammen für den Rest aller Zeiten.
Mortys und Sharina waren sehr große Hilfen, sie passten immer auf die kleinen auf wenn Hudgarr und Flo unterwegs waren, sie kümmerten sich um alles und Hudgarr war ihnen dafür sehr dankbar.
Hudgarr merkte das es ihm der Graf Adrian von Hohenfels und auch andere übel nahmen das er sehr nüchtern und fast schon kalt erscheinend mit der Situation umging, aber so hatte er es gelernt in seiner militärisch geprägten Erziehung. Der Tot nur ein schritt in eine andere Welt, wo alle sind die vor ihnen den schritt zu den Ahnen machten und von ihnen als würdig und Ehrenhaft erachtet wurden.
Spät in der Nacht nachdem Lili das Kind tot zur Welt brachte ging Hudgarr noch ins Schloss wo Adrian und Rahel den am Boden zerstörten Rafael hin gebracht hatten und machte Meldung. Nur noch Rahel war wach, seine Hoheit war zu Bett gegangen und Rafael schlief am Tisch sitzend neben Rahel die wachte. Er sagte ihr das das Kind tot sei und Feli noch lebte, mehr wusste er nicht zu berichten.
Er ging in den Rittersaal und setzte sich auf einen der massiven Stühle. Wie er so alleine da saß liefen ihm die Tränen über das Gesicht, die Anspannung und die Fassade hinter der er alle Gefühle verbarg bröckelte er musste alle kraft aufbringen um sie noch mal aufzubauen für den weg nachhause.
Dort angekommen legte er sich zu Flo, die schon im bett lag und Berichtete ihr alles was sie verpasst hatte und bei ihr war die Fassade völlig verschwunden, bei ihr weinte Hudgarr. Zum erstenmal seit der Taufe konnte er sich im Schutze von Flo wieder so geben wie er wirklich war, nicht der Gardehauptmann A.D., der immer alles besonnen und logisch im blick hat und nie die Beherschung verliert, sondern einfach nur Hudi, dem sie alle so viel bedeuteten, Flo Fleur, Feli, Rafael, Rehya, Adrian, Mortys, Sharina und Lili. Er macht sich immer sorgen um sie alle, sowie auch um die ganze Grafschaft und das Reich welches seine Heimat ist und so viele Feinde hat, nur bei Flo kann er diese sorgen zeitweise vergessen und abschalten, neue Kraft tanken für die nächsten schlachten des Lebens.
Als es um die frage ging ob das ungeborene Kind oder Feli überleben sollten war für ihn die Wahl sehr einfach, Feli, denn auch wenn das kleine noch ungeborene leben nun sterben würde, so wäre es dann doch bei Temora und den Ahnen die auf es aufpassen würden und es in der anderen Welt großzögen.
Eines Tages würden sie sich alle eh wiedersehen in der Nachwelt und wären zusammen für den Rest aller Zeiten.
Mortys und Sharina waren sehr große Hilfen, sie passten immer auf die kleinen auf wenn Hudgarr und Flo unterwegs waren, sie kümmerten sich um alles und Hudgarr war ihnen dafür sehr dankbar.
Hudgarr merkte das es ihm der Graf Adrian von Hohenfels und auch andere übel nahmen das er sehr nüchtern und fast schon kalt erscheinend mit der Situation umging, aber so hatte er es gelernt in seiner militärisch geprägten Erziehung. Der Tot nur ein schritt in eine andere Welt, wo alle sind die vor ihnen den schritt zu den Ahnen machten und von ihnen als würdig und Ehrenhaft erachtet wurden.
Spät in der Nacht nachdem Lili das Kind tot zur Welt brachte ging Hudgarr noch ins Schloss wo Adrian und Rahel den am Boden zerstörten Rafael hin gebracht hatten und machte Meldung. Nur noch Rahel war wach, seine Hoheit war zu Bett gegangen und Rafael schlief am Tisch sitzend neben Rahel die wachte. Er sagte ihr das das Kind tot sei und Feli noch lebte, mehr wusste er nicht zu berichten.
Er ging in den Rittersaal und setzte sich auf einen der massiven Stühle. Wie er so alleine da saß liefen ihm die Tränen über das Gesicht, die Anspannung und die Fassade hinter der er alle Gefühle verbarg bröckelte er musste alle kraft aufbringen um sie noch mal aufzubauen für den weg nachhause.
Dort angekommen legte er sich zu Flo, die schon im bett lag und Berichtete ihr alles was sie verpasst hatte und bei ihr war die Fassade völlig verschwunden, bei ihr weinte Hudgarr. Zum erstenmal seit der Taufe konnte er sich im Schutze von Flo wieder so geben wie er wirklich war, nicht der Gardehauptmann A.D., der immer alles besonnen und logisch im blick hat und nie die Beherschung verliert, sondern einfach nur Hudi, dem sie alle so viel bedeuteten, Flo Fleur, Feli, Rafael, Rehya, Adrian, Mortys, Sharina und Lili. Er macht sich immer sorgen um sie alle, sowie auch um die ganze Grafschaft und das Reich welches seine Heimat ist und so viele Feinde hat, nur bei Flo kann er diese sorgen zeitweise vergessen und abschalten, neue Kraft tanken für die nächsten schlachten des Lebens.
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Rafael von Arganta
Orks liefen auf ihn zu... eine ganze Horde.
Mit blitzenden Zähnen und Schwertern bewaffnet.
Unter ihnen Vincent dessen hämische Lachen er in den Ohren hatte.
Rafael tastete zu seinem Schwert, doch fand er es nicht an seiner Hüfte.
Rehya und Felicitas standen neben ihm, sahen ihn Erwartungsvoll an, als hätte er die Lösung irgendwie Parat.
„LAUFT!!!“ brüllte er so laut er konnte, aber die Beiden blieben einfach stehen, rührten sich nicht. Rafael wollte nach beiden greifen, Rehya auf den Arm, Feli mit sich ziehend, doch vermochte er den linken Arm nicht zu bewegen.
Er war noch immer fest an seinen Körper gebunden .
„Nimm Rehya...“ rief Feli ihm zu und ohne zu antworten nahm er die Kleine auf den Arm und lief los, den Blick zurück zeigte ihm Feli inmitten der Orks untergehen.
Mit einem lauten Aufbrüllen fuhr er herum und auf.
Er hatte geträumt. Nur ein Traum ...
Doch war die Realität nicht weniger grausam.
Feli war zusammengebrochen und er hatte sie nicht einmal hochnehmen können ...
Sie hatten ihr Kind verloren, und Feli war noch immer nicht wach.
Seine Schuld ...
Davor ... das Wissen um das Kopfgeld das auf sie ausgesetzt war ...
Die Information von Thelor das es bereits Anguren gab die danach trachteten...
Das man Menschen überfiel um sie in Angst zu versetzen ...
Alles seine Schuld ...
Ritter sollten wohl wirklich nicht lieben, Kronritter schon gar nicht.
Es machte sie so angreifbar... wenn sie nur zusehen konnten wie die Familie an seinerstsatt zum Ziel wurde.
Aufstöhnend fuhr er sich mit der Hand über das Gesicht.
„Tee, Sir?“ hörte er die Stimme Rahels die wohl neben ihm gewacht hatte.
Er schüttelte den Kopf. „Nein Danke Rahel, ich ... muss zu ihr.“
Rahel, nickte nur verständnisvoll, und rief einen der Gardisten, die ihm helfen sollte hinüber zu hinken, dann begleitete sie ihn bis hin zur Taverne, und er setzt sich still ans Bett, seinen eigenen düsteren Gedanken nachhängend.
Mit blitzenden Zähnen und Schwertern bewaffnet.
Unter ihnen Vincent dessen hämische Lachen er in den Ohren hatte.
Rafael tastete zu seinem Schwert, doch fand er es nicht an seiner Hüfte.
Rehya und Felicitas standen neben ihm, sahen ihn Erwartungsvoll an, als hätte er die Lösung irgendwie Parat.
„LAUFT!!!“ brüllte er so laut er konnte, aber die Beiden blieben einfach stehen, rührten sich nicht. Rafael wollte nach beiden greifen, Rehya auf den Arm, Feli mit sich ziehend, doch vermochte er den linken Arm nicht zu bewegen.
Er war noch immer fest an seinen Körper gebunden .
„Nimm Rehya...“ rief Feli ihm zu und ohne zu antworten nahm er die Kleine auf den Arm und lief los, den Blick zurück zeigte ihm Feli inmitten der Orks untergehen.
Mit einem lauten Aufbrüllen fuhr er herum und auf.
Er hatte geträumt. Nur ein Traum ...
Doch war die Realität nicht weniger grausam.
Feli war zusammengebrochen und er hatte sie nicht einmal hochnehmen können ...
Sie hatten ihr Kind verloren, und Feli war noch immer nicht wach.
Seine Schuld ...
Davor ... das Wissen um das Kopfgeld das auf sie ausgesetzt war ...
Die Information von Thelor das es bereits Anguren gab die danach trachteten...
Das man Menschen überfiel um sie in Angst zu versetzen ...
Alles seine Schuld ...
Ritter sollten wohl wirklich nicht lieben, Kronritter schon gar nicht.
Es machte sie so angreifbar... wenn sie nur zusehen konnten wie die Familie an seinerstsatt zum Ziel wurde.
Aufstöhnend fuhr er sich mit der Hand über das Gesicht.
„Tee, Sir?“ hörte er die Stimme Rahels die wohl neben ihm gewacht hatte.
Er schüttelte den Kopf. „Nein Danke Rahel, ich ... muss zu ihr.“
Rahel, nickte nur verständnisvoll, und rief einen der Gardisten, die ihm helfen sollte hinüber zu hinken, dann begleitete sie ihn bis hin zur Taverne, und er setzt sich still ans Bett, seinen eigenen düsteren Gedanken nachhängend.
- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Tagelang verbrachte Lili an Feli's Krankenlager und wich nicht von ihrer Seite. Sie machte sich Vorwürfe, daß sie nicht gleich für sie da gewesen war, doch was konnte sie dafür, man hatte sie nicht benachrichtigt. Niemand hatte wohl daran gedacht, daß sie in der Residenz übernachten würde, in Zukunft würde sie wohl immer einem Gardisten mitteilen müssen, wo sie zu finden sei *seufzte sie betrübt..*
Am Morgen danach erlitt Feli, wie von ihr geplant die Fehlgeburt, das Kind wäre sowieso nicht mehr zu retten gewesen und Lili kämpfte um Feli's Leben. Sie hatte viel Blut verloren dabei und Feli wäre wohl trotzt all ihren Fähigkeiten und Kenntnissen verloren gewesen, hätte nicht, wie einige Tage zuvor bei Rafael, Eluive ihr geholfen. Eluive hatte ihr diese Gabe gegeben und Lili nutze sie erneut. Sie legte ihre Hände auf Felis Oberkörper, konzentrierte sich auf sie und begann leise zu summen.. Von ganz fern, kaum wahrnehmbar hörte sie dann ein Lied.. nein nicht ein Lied, das Lied! Sie passte ihre leisen Summeräusche dem Lied an und flehte Eluive um Hilfe an. Kurz darauf begannen ihre Hände aufzuleuchten, ein Licht das aus ihrem inneren kam und auf den Leib Feli's überging.. Wer genau hinsah, hätte den Eindruck gewinnen können, daß das Licht und damit verbundene Energien von der Heilerin auf Feli übergingen. Wie beim letzten Male dauerte es nur wenige Sekunden.. eine halbe Minute höchstens und Lili wurde es schwarz vor Augen und ging zu Boden wo auch sie die Besinnung kurz verlor.. Sie hatte zwar diese Gabe, doch kontrollieren konnte sie diese nicht. Erst wenn sie die Kraft verließ und der Körperkontakt abbrach, weil sie zu Boden sank, hörte es auf...
Wie bei den wenigen Versuchen zuvor, wachte sie zwar kurz drauf wieder auf, fühlte sich jedoch vollkommen matt und kraftlos. Felis Wangen hatten aber ein wenig Farbe gewonnen, ihr Herz schlug wieder etwas kräftiger.. sie würde durchkommen.
Am Morgen danach erlitt Feli, wie von ihr geplant die Fehlgeburt, das Kind wäre sowieso nicht mehr zu retten gewesen und Lili kämpfte um Feli's Leben. Sie hatte viel Blut verloren dabei und Feli wäre wohl trotzt all ihren Fähigkeiten und Kenntnissen verloren gewesen, hätte nicht, wie einige Tage zuvor bei Rafael, Eluive ihr geholfen. Eluive hatte ihr diese Gabe gegeben und Lili nutze sie erneut. Sie legte ihre Hände auf Felis Oberkörper, konzentrierte sich auf sie und begann leise zu summen.. Von ganz fern, kaum wahrnehmbar hörte sie dann ein Lied.. nein nicht ein Lied, das Lied! Sie passte ihre leisen Summeräusche dem Lied an und flehte Eluive um Hilfe an. Kurz darauf begannen ihre Hände aufzuleuchten, ein Licht das aus ihrem inneren kam und auf den Leib Feli's überging.. Wer genau hinsah, hätte den Eindruck gewinnen können, daß das Licht und damit verbundene Energien von der Heilerin auf Feli übergingen. Wie beim letzten Male dauerte es nur wenige Sekunden.. eine halbe Minute höchstens und Lili wurde es schwarz vor Augen und ging zu Boden wo auch sie die Besinnung kurz verlor.. Sie hatte zwar diese Gabe, doch kontrollieren konnte sie diese nicht. Erst wenn sie die Kraft verließ und der Körperkontakt abbrach, weil sie zu Boden sank, hörte es auf...
Wie bei den wenigen Versuchen zuvor, wachte sie zwar kurz drauf wieder auf, fühlte sich jedoch vollkommen matt und kraftlos. Felis Wangen hatten aber ein wenig Farbe gewonnen, ihr Herz schlug wieder etwas kräftiger.. sie würde durchkommen.

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Rafael von Arganta
Praktisch hilflos musste er mit ansehen was hier geschah.
Nicht mal Liliana auf zu heben vermochte er, obwohl er es versuchte.
Stets musste er Hilfe holen, und seine Frau so zu sehen, versetzte ihm einen Stich.
"Du bist Schuld" wisperte es in seinem Kopf, und es fiel ihm schwer diese Stimmen weg zu schieben.
Rafael wusste kaum noch wieviel Tage inzwischen vergangen war.
In ihm nur der Taube Schmerz, während er immer wieder unruhig im Zimmer auf und ab ging, oder einfach nur an ihrem Bett saß.
Schlaf fand er kaum, und wollte er auch gar nicht.
Immer wieder die leicht humpelnde Wanderung aufnehmend, getrieben von den Dämonen seines Schuldbewusstseins, bis Liliana der Kragen Platzte und sie ihn hinauskomplementierte.
Sie versprach allerdings ihn holen zu lassen sobald es Anzeichen gab das Feli aufwachen würde.
Was sie jedoch jetzt brauchte war Ruhe und nich noch die Unruhe Rafaels Selbstzweifel.
Selbst wenn sie Rafael brauchen würde, sobald es Anzeigen gab, würde man ihn benachrichtigen.
Nur mit diesem Versprechen brachte sie den Ritter dazu das kleine Zimmer zu verlassen.
Nicht mal Liliana auf zu heben vermochte er, obwohl er es versuchte.
Stets musste er Hilfe holen, und seine Frau so zu sehen, versetzte ihm einen Stich.
"Du bist Schuld" wisperte es in seinem Kopf, und es fiel ihm schwer diese Stimmen weg zu schieben.
Rafael wusste kaum noch wieviel Tage inzwischen vergangen war.
In ihm nur der Taube Schmerz, während er immer wieder unruhig im Zimmer auf und ab ging, oder einfach nur an ihrem Bett saß.
Schlaf fand er kaum, und wollte er auch gar nicht.
Immer wieder die leicht humpelnde Wanderung aufnehmend, getrieben von den Dämonen seines Schuldbewusstseins, bis Liliana der Kragen Platzte und sie ihn hinauskomplementierte.
Sie versprach allerdings ihn holen zu lassen sobald es Anzeichen gab das Feli aufwachen würde.
Was sie jedoch jetzt brauchte war Ruhe und nich noch die Unruhe Rafaels Selbstzweifel.
Selbst wenn sie Rafael brauchen würde, sobald es Anzeigen gab, würde man ihn benachrichtigen.
Nur mit diesem Versprechen brachte sie den Ritter dazu das kleine Zimmer zu verlassen.
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Rafael von Arganta
Überglücklich war er als Feli wieder erwachte. Matt noch aber dennoch sichtbar erkennend hatte sie nach ihm verlangt, und er hatte sie aufschluchzend in die Arme genommen.
Viel brauchte er ihr nicht zu sagen, sie wusste es. Wusste es woher auch immer und dann ... teilte sie ihm später ihre Entscheidung mit.
Eine Entscheidung die so folgenschwer für sie beide war.
Sie erzählte ihm von ihrem Traum, und dann davon das sie vorhatte Eluive zu dienen.
Es dauerte lange bis Rafael akzeptierte was sie wollte und warum sie es wollte.
Zu viel Leid war ihr geschehen, zu viel Leid das er über sie gebracht hatte, von daher musste er sie gehen lassen.
Feli wollte nach Stolzenfels zurück.
Wollte dort in ihrem Land Priesterin der Eluive werden und ihr altes Leben... mit ihm zurücklassen.
Er konnte... nein er musste sie verstehen.
Trotz allem das er sie liebte, war sein Liebesbeweis nun sie gehen zu lassen.
Egal wie es in ihm aussah.
Ritter sollten wohl doch niemals heiraten. Erst Angelina, jetzt Feli ...
Er konnte nur hoffen das es ihr mit ihrer Entscheidung und ihrem neuen Leben in Stolzenfels besser gehen würde, als ihm im Moment.
Die Verabschiedung verlief nicht ohne Tränen und er zog sich zurück.
In ihm Leere und eine versengende Hitze die ihn kaum wirklich denken ließ.
Nur eines Begriff er...
Sie war fort.
Sein Leben hatte erneut eine Wendung genommen, und es würde dauern bis er wieder vernünftig denken konnte.
Viel brauchte er ihr nicht zu sagen, sie wusste es. Wusste es woher auch immer und dann ... teilte sie ihm später ihre Entscheidung mit.
Eine Entscheidung die so folgenschwer für sie beide war.
Sie erzählte ihm von ihrem Traum, und dann davon das sie vorhatte Eluive zu dienen.
Es dauerte lange bis Rafael akzeptierte was sie wollte und warum sie es wollte.
Zu viel Leid war ihr geschehen, zu viel Leid das er über sie gebracht hatte, von daher musste er sie gehen lassen.
Feli wollte nach Stolzenfels zurück.
Wollte dort in ihrem Land Priesterin der Eluive werden und ihr altes Leben... mit ihm zurücklassen.
Er konnte... nein er musste sie verstehen.
Trotz allem das er sie liebte, war sein Liebesbeweis nun sie gehen zu lassen.
Egal wie es in ihm aussah.
Ritter sollten wohl doch niemals heiraten. Erst Angelina, jetzt Feli ...
Er konnte nur hoffen das es ihr mit ihrer Entscheidung und ihrem neuen Leben in Stolzenfels besser gehen würde, als ihm im Moment.
Die Verabschiedung verlief nicht ohne Tränen und er zog sich zurück.
In ihm Leere und eine versengende Hitze die ihn kaum wirklich denken ließ.
Nur eines Begriff er...
Sie war fort.
Sein Leben hatte erneut eine Wendung genommen, und es würde dauern bis er wieder vernünftig denken konnte.
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Florence Stolzenfels
Fassungslos blickte Flo zu ihrer Schwester hin als diese ihr offerierte, ihr Weg sei nun ein anderer. Zurück nach Stolzenfels wollte sie gehen, ihre Familie hier leben lassen und dem Ruf der Eluive folgen, sich endlich um ihre eigene Baronie kümmern.
Tief im Innern konnte Flo ihre Schwester verstehen, doch es war schwer zu fassen, sie könnte fortan nicht mehr die kurze Strecke auf dem Rücken ihres Hengstes überwinden und plötzlich an Felis Haustür stehen, wenn irgendetwas war. Bis sie Rat von Feli erhalten würde, würde es nun mehrere Tage dauern. Sie fühlte sich allein, ihre große Schwester war weg. Nicht aus der Welt, immerhin waren es nur drei Tage bis nach Stolzenfels, so man ein Schiff auftreiben konnte und das Wetter mitspielte. Aber doch war es nicht mehr das selbe.
Sie wünschte ihr aus vollem Herzen Erfolg auf ihrem neuen Weg, dass sie endlich wieder glücklich werden möge. Noch vor einigen Jahren wäre sie ihrer Schwester ohne mit der Wimper zu zucken sofort gefolgt, doch heute...
Heute hatte sie hier eine eigene Familie, ihr eigenes Leben. Sie war endlich wirklich erwachsen geworden und konnte sich sogar damit abfinden, ihren Titel mit Stolz zu tragen.
Sie wusste nicht, was die Zukunft nun noch bringen würde, aber sie würde dem mit offenem Herzen entgegen sehen.
Tief im Innern konnte Flo ihre Schwester verstehen, doch es war schwer zu fassen, sie könnte fortan nicht mehr die kurze Strecke auf dem Rücken ihres Hengstes überwinden und plötzlich an Felis Haustür stehen, wenn irgendetwas war. Bis sie Rat von Feli erhalten würde, würde es nun mehrere Tage dauern. Sie fühlte sich allein, ihre große Schwester war weg. Nicht aus der Welt, immerhin waren es nur drei Tage bis nach Stolzenfels, so man ein Schiff auftreiben konnte und das Wetter mitspielte. Aber doch war es nicht mehr das selbe.
Sie wünschte ihr aus vollem Herzen Erfolg auf ihrem neuen Weg, dass sie endlich wieder glücklich werden möge. Noch vor einigen Jahren wäre sie ihrer Schwester ohne mit der Wimper zu zucken sofort gefolgt, doch heute...
Heute hatte sie hier eine eigene Familie, ihr eigenes Leben. Sie war endlich wirklich erwachsen geworden und konnte sich sogar damit abfinden, ihren Titel mit Stolz zu tragen.
Sie wusste nicht, was die Zukunft nun noch bringen würde, aber sie würde dem mit offenem Herzen entgegen sehen.