Ein Schicksal erfüllt sich [Quest für ganz Lameriast]
- Arsen Talmar
- Beiträge: 24
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Die Orken standen in Neuhaven! Schneller als gedacht war der Alptraum Wirklichkeit geworden und hatte uns und die Akademie in den Strudel des Orkenkriegs gerissen. Ich hätte nie gedacht diese stinkenden Gestalten einmal mitten in Neuhaven zu sehen, geschweige denn einen Fleischberg von Oger, und doch war es geschehen und hatte uns fast überrumpelt … aber eben nur fast.
Jene die sich an die Götter klammern mögen es Vorsehung nennen, für mich war es einfach Glück, dass Selina und ich an diesem Abend alle in die Akademie gerufen hatten um Thorans zu lauschen, jenem Bericht mit dem er meiner Frau und mir in der Nacht Kopfzerbrechen bereitet hatte. Die Gesichter zeigten Anspannung, Fassungslosigkeit und hier und da Anflüge von Angst, alleine Trutta stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, waren bei ihr doch die Erinnerungen an den Angriff damals mit einem Mal wieder lebendig geworden als Welle um Welle wilder, hasserfüllter Orken gegen die Palisaden angestürmt waren.
Wir stellten jedem frei sich nach Gerimor in Sicherheit zu bringen, doch niemand schien auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, selbst die Frau, die Lugario mitgebracht hatte, Teira war ihr Name, bot ihre Hilfe an. Wir konnten stolz sein auf den Geist, welcher in der Akademie herrschte, und die Opferbereitschaft, die alle an den Tag legten, denn nicht keiner wollte zurückstehen. Das einzige Ärgernis in diesem Moment war Selinas und Thorans Fürsorge, die darauf bestanden das ich mich ob meiner Verwundung aus den Kämpfen heraushalten und mich nur um die Gespräche mit den Paktpartnern kümmern sollte. Na, dass wollten wir doch erstmal sehen ob ein Arsen Talmar aus sicherer Entfernung zusah!
Gerade als wir die Versammlung auflösen wollten um mit den Vorbereitungen für die nächsten Tage zu beginnen, als man weithin das unruhige Brüllen der Tiere der Höfe vernahm. Ich schickte so schnell es ging meine Leute aus, um in Neuhaven nach dem Rechten zu sehen, und wollte dann langsam folgen als auch schon die Warnrufe durchs Dorf hallten: Die Orken standen in Neuhaven! Schnell stellten wir auch einen kleinen Spähtrupp, welcher eine schwer beladene Karre mit sich führte und konnten jenen auch ohne Mühe vertreiben, standen jedoch ebenso schnell der Hauptschar gegenüber die vor dem Dorf Stellung bezogen hatte.
Es war schwer im anschließenden Chaos kühlen Kopf, Nerven und Überblick zu behalten, als die Orken immer wieder auf uns einstürmten, ja sogar Oger und Zweiköpfe uns angriffen. Mancher von uns machte dann auch schmerzhafte Bekanntschaft ihrer Keulen und Fäuste so dass Trutta alle Hände voll zu tun hatte verbände anzulegen und Beulen zu kühlen. Selbst mit der unerwarteten Hilfe einer der Gefährtinnen konnten wir nicht verhindern dass die Orken mit den Vollbeladenen Karren abzogen, zu groß war ihre Zahl gewesen. Einige von uns eilten unter Thorans Führung mit der Gefährtin zu deren Lager, war doch von dort beunruhigender Lärm zu vernehmen, während Selina und ich mit dem Rest im Dorf nach dem Rechten sehen wollten.
Erst jetzt als wir durch Neuhaven gingen sahen wir das ganze Ausmaß des Überfalls. Nicht ein Hof war verschont geblieben, überall sah man niedergerissene Zäune und geplünderte Felder und Schuppen, doch wie durch ein Wunder war nicht ein Bewohner des Dorfes zu Schaden gekommen. In dieses Chaos nun tauchte auch unsere Andreana nun ein die bei all der Verwüstung sichtlich mit der Fassung rang und uns nur entsetzt ansah, als Selina sie ausführlich unterrichtete. Ich gab derweil die Order dass von nun an Neuhaven verstärkt zu überwachen sei denn es war nicht sehr wahrscheinlich dass die Orken es bei einem Besuch belassen würde. Unterdessen gab es noch gute Ratschläge in Richtung Andreana, doch auch sie wollte bei der Verteidigung nicht zurückstehen.
Für diese Nacht sollte wohl nun Ruhe einkehren worauf alle müde und erschöpft erst einmal ihre Häuser aufsuchten, um noch einmal neue Kraft zu sammeln und sich von den Verwundungen zu erholen. Wir würden all unsere Kraft brauchen um die nächsten Tage zu überstehen, doch beim nächsten Besuch der Orken würden wir zur Stelle sein…
Jene die sich an die Götter klammern mögen es Vorsehung nennen, für mich war es einfach Glück, dass Selina und ich an diesem Abend alle in die Akademie gerufen hatten um Thorans zu lauschen, jenem Bericht mit dem er meiner Frau und mir in der Nacht Kopfzerbrechen bereitet hatte. Die Gesichter zeigten Anspannung, Fassungslosigkeit und hier und da Anflüge von Angst, alleine Trutta stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, waren bei ihr doch die Erinnerungen an den Angriff damals mit einem Mal wieder lebendig geworden als Welle um Welle wilder, hasserfüllter Orken gegen die Palisaden angestürmt waren.
Wir stellten jedem frei sich nach Gerimor in Sicherheit zu bringen, doch niemand schien auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, selbst die Frau, die Lugario mitgebracht hatte, Teira war ihr Name, bot ihre Hilfe an. Wir konnten stolz sein auf den Geist, welcher in der Akademie herrschte, und die Opferbereitschaft, die alle an den Tag legten, denn nicht keiner wollte zurückstehen. Das einzige Ärgernis in diesem Moment war Selinas und Thorans Fürsorge, die darauf bestanden das ich mich ob meiner Verwundung aus den Kämpfen heraushalten und mich nur um die Gespräche mit den Paktpartnern kümmern sollte. Na, dass wollten wir doch erstmal sehen ob ein Arsen Talmar aus sicherer Entfernung zusah!
Gerade als wir die Versammlung auflösen wollten um mit den Vorbereitungen für die nächsten Tage zu beginnen, als man weithin das unruhige Brüllen der Tiere der Höfe vernahm. Ich schickte so schnell es ging meine Leute aus, um in Neuhaven nach dem Rechten zu sehen, und wollte dann langsam folgen als auch schon die Warnrufe durchs Dorf hallten: Die Orken standen in Neuhaven! Schnell stellten wir auch einen kleinen Spähtrupp, welcher eine schwer beladene Karre mit sich führte und konnten jenen auch ohne Mühe vertreiben, standen jedoch ebenso schnell der Hauptschar gegenüber die vor dem Dorf Stellung bezogen hatte.
Es war schwer im anschließenden Chaos kühlen Kopf, Nerven und Überblick zu behalten, als die Orken immer wieder auf uns einstürmten, ja sogar Oger und Zweiköpfe uns angriffen. Mancher von uns machte dann auch schmerzhafte Bekanntschaft ihrer Keulen und Fäuste so dass Trutta alle Hände voll zu tun hatte verbände anzulegen und Beulen zu kühlen. Selbst mit der unerwarteten Hilfe einer der Gefährtinnen konnten wir nicht verhindern dass die Orken mit den Vollbeladenen Karren abzogen, zu groß war ihre Zahl gewesen. Einige von uns eilten unter Thorans Führung mit der Gefährtin zu deren Lager, war doch von dort beunruhigender Lärm zu vernehmen, während Selina und ich mit dem Rest im Dorf nach dem Rechten sehen wollten.
Erst jetzt als wir durch Neuhaven gingen sahen wir das ganze Ausmaß des Überfalls. Nicht ein Hof war verschont geblieben, überall sah man niedergerissene Zäune und geplünderte Felder und Schuppen, doch wie durch ein Wunder war nicht ein Bewohner des Dorfes zu Schaden gekommen. In dieses Chaos nun tauchte auch unsere Andreana nun ein die bei all der Verwüstung sichtlich mit der Fassung rang und uns nur entsetzt ansah, als Selina sie ausführlich unterrichtete. Ich gab derweil die Order dass von nun an Neuhaven verstärkt zu überwachen sei denn es war nicht sehr wahrscheinlich dass die Orken es bei einem Besuch belassen würde. Unterdessen gab es noch gute Ratschläge in Richtung Andreana, doch auch sie wollte bei der Verteidigung nicht zurückstehen.
Für diese Nacht sollte wohl nun Ruhe einkehren worauf alle müde und erschöpft erst einmal ihre Häuser aufsuchten, um noch einmal neue Kraft zu sammeln und sich von den Verwundungen zu erholen. Wir würden all unsere Kraft brauchen um die nächsten Tage zu überstehen, doch beim nächsten Besuch der Orken würden wir zur Stelle sein…
- Selina Talmar
- Beiträge: 457
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Früh war sie am Tag nach dem Treffen wieder auf den Beinen. Zu sehr nagten die letzten beiden Nächte an ihr. Die erste hatte sie schlechte Nachrichten bekommen, und die zweite war auch nicht besser. Die zerstörten Zäune der Höfe waren nur eine Sache, die umherstreunenden Orks eine andere.
Wie hatten sie so schnell so zahlreich werden können, dass sie nun Höfe Plündern mussten und sich nah an die Döfer heranwagten um Nahrung zu bekommen.
Mit einem Hatten die Gefärhtinnen recht. Aleine konnte damit keiner zurecht kommen.
Sie mussten zusammen handeln, doch die Weiber hatten sich ausgeschwiegen, bis es nicht mehr zu übersehen waren, also wurden rasch Warunungen geschickt, um zu sagen, wir haben doch etwas getan. Aber das war es auch. Also musste ein anderer Weg gefunden werden und dieser Weg war am Abend vorher schon getroffen worden.
Sie hatte sich leise aus dem Bett geschlichen und war nach draußen gegangen. Sie liebte die kühle Luft, die ihr um die Nase wehte. Und für einen Moment ließ sich sogar die Kälte ohne Umhang und mit leichter Kleidung aushalten. Am heutigen Morgen war die Luft milder und sie hielt es einen Moment länger draußen aus, eh sie zitternd wieder ins Haus ging und runter in den Keller tabste. Vorm dem Kamin wärmte sie sich etwas auf. Sie hatte noch Zeit eh sie mit Arsen in die Burg ging. Als sie etwas warm war, kuschelte sie noch mal ins Bett, sie wollte ausgeruht sein.
Am Abend dann gingen sie zusammen in die Burg.
Auch wenn Arsen sich gerade hielt und den Stab zu Hause gelassen hatten, ging es ihm nicht gut. Sie sah es ihm an, wie mühsam der Weg is zur Burg war. Doch er war zu Stolz um sich auf sie zu stützen.
Entlich an der Burg angekommen, stütze er sich dann doch auf sie.
Khazkal war zum Glück da und hatte Zeit.
Der Anblick des Burgsaals war merkwürdig. Überall standen Gläser und schmutziges Geschier herum, aber sie waren ja nicht gekommen um die Burg zu bewundern.
Nach kurzen geplänkel widmete sich das Gespräch dem eigentlichem Thema zu, den Orks.
Khazkal hatte bereits von Thoran alles gehört, was auch Arsen und Selina wussten. So ging es direkt zum Vorgehen.
Khazkal dachte nicht daran, den Gefährtinnen zu helfen. Er dachte an die Insel. Selina lächelte. Sie hatte ihn richtig eingeschätzt. Denn er hätte sich auch ohne den Finger zu krümmen in der Burg verschanzen können, Vorräte hatten sie sicher genug. Aber auch ihre Vorrätewürden irgendwann zur Neige gehen und auch der Hof der Burg,w ar nicht von den Orks verschont geblieben. Es war klar, sie mussten zusehen, das die Versorgung der Inselbewohner weiter gewährleistet werden konnte. Und die Okrs sich nicht ausbreiteten und die Insel zu ihrme Heim zu machen.
Schnell waren sich die drei einig. Doch in diesem Fall hatte der erfahrene Burgherr das sagen. Gut Selina und Arsen hätten sich weigern können,a ber wozu es gab wichtigeres. Und Khazkal hatte einfach mehr Erfahrung im Krieg.
So war auch schnell eine Liste zusammen, was alles Benötigt wurde um Khzakals vorhaben auszuführen.
Es gab eine Menge für jeden zu tun. Es mussten Wagen und Armbrüste gebaut werden. Stroh , Öl, Eisenstangen, Eisenspeere, angespitze Stämme Holz und Bretter und noch etliche andere Dinge.
Doch es sollte kein Problem darstellen, all das zu besorgen. Sie hatten Handwerker und Bauern und alle würden freudig helfen.
Doch einig waren sie sich, es war eilig und es war keine Zeit zu verlieren.
Selina wusste schon, das sie für jeden einzelnen, der der Akademie helfen wollte, und den angehörigen der Akademie arbeit verschaffen würde. Zuversichtlich gingen die beiden dann wieder nach Hause.
Um eine kurze Nachtruhe zu genießen und dann alle Anweisungen auszugeben. Und wenn sie die Leute aus dem Bett werfen musste.
Wie hatten sie so schnell so zahlreich werden können, dass sie nun Höfe Plündern mussten und sich nah an die Döfer heranwagten um Nahrung zu bekommen.
Mit einem Hatten die Gefärhtinnen recht. Aleine konnte damit keiner zurecht kommen.
Sie mussten zusammen handeln, doch die Weiber hatten sich ausgeschwiegen, bis es nicht mehr zu übersehen waren, also wurden rasch Warunungen geschickt, um zu sagen, wir haben doch etwas getan. Aber das war es auch. Also musste ein anderer Weg gefunden werden und dieser Weg war am Abend vorher schon getroffen worden.
Sie hatte sich leise aus dem Bett geschlichen und war nach draußen gegangen. Sie liebte die kühle Luft, die ihr um die Nase wehte. Und für einen Moment ließ sich sogar die Kälte ohne Umhang und mit leichter Kleidung aushalten. Am heutigen Morgen war die Luft milder und sie hielt es einen Moment länger draußen aus, eh sie zitternd wieder ins Haus ging und runter in den Keller tabste. Vorm dem Kamin wärmte sie sich etwas auf. Sie hatte noch Zeit eh sie mit Arsen in die Burg ging. Als sie etwas warm war, kuschelte sie noch mal ins Bett, sie wollte ausgeruht sein.
Am Abend dann gingen sie zusammen in die Burg.
Auch wenn Arsen sich gerade hielt und den Stab zu Hause gelassen hatten, ging es ihm nicht gut. Sie sah es ihm an, wie mühsam der Weg is zur Burg war. Doch er war zu Stolz um sich auf sie zu stützen.
Entlich an der Burg angekommen, stütze er sich dann doch auf sie.
Khazkal war zum Glück da und hatte Zeit.
Der Anblick des Burgsaals war merkwürdig. Überall standen Gläser und schmutziges Geschier herum, aber sie waren ja nicht gekommen um die Burg zu bewundern.
Nach kurzen geplänkel widmete sich das Gespräch dem eigentlichem Thema zu, den Orks.
Khazkal hatte bereits von Thoran alles gehört, was auch Arsen und Selina wussten. So ging es direkt zum Vorgehen.
Khazkal dachte nicht daran, den Gefährtinnen zu helfen. Er dachte an die Insel. Selina lächelte. Sie hatte ihn richtig eingeschätzt. Denn er hätte sich auch ohne den Finger zu krümmen in der Burg verschanzen können, Vorräte hatten sie sicher genug. Aber auch ihre Vorrätewürden irgendwann zur Neige gehen und auch der Hof der Burg,w ar nicht von den Orks verschont geblieben. Es war klar, sie mussten zusehen, das die Versorgung der Inselbewohner weiter gewährleistet werden konnte. Und die Okrs sich nicht ausbreiteten und die Insel zu ihrme Heim zu machen.
Schnell waren sich die drei einig. Doch in diesem Fall hatte der erfahrene Burgherr das sagen. Gut Selina und Arsen hätten sich weigern können,a ber wozu es gab wichtigeres. Und Khazkal hatte einfach mehr Erfahrung im Krieg.
So war auch schnell eine Liste zusammen, was alles Benötigt wurde um Khzakals vorhaben auszuführen.
Es gab eine Menge für jeden zu tun. Es mussten Wagen und Armbrüste gebaut werden. Stroh , Öl, Eisenstangen, Eisenspeere, angespitze Stämme Holz und Bretter und noch etliche andere Dinge.
Doch es sollte kein Problem darstellen, all das zu besorgen. Sie hatten Handwerker und Bauern und alle würden freudig helfen.
Doch einig waren sie sich, es war eilig und es war keine Zeit zu verlieren.
Selina wusste schon, das sie für jeden einzelnen, der der Akademie helfen wollte, und den angehörigen der Akademie arbeit verschaffen würde. Zuversichtlich gingen die beiden dann wieder nach Hause.
Um eine kurze Nachtruhe zu genießen und dann alle Anweisungen auszugeben. Und wenn sie die Leute aus dem Bett werfen musste.
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Tajara saß, in ihren warmen mantel eingehüllt auf der Plattform und beobachtete das Umfeld vor sich. Wenn Orks dort herumkriechen würden, würden sie sofort gesehen werden. Ihr Kopf war in Zwei geteilt. Oder anders gesagt; ihre Gedanken. Einerseits musste sie die Umgebung stets im Auge behalten. Doch die Ereignisse des vergangenen Tages machten ihr Sorgen.
El'amyr'iast.... dieser Name geisterte in ihren Gedanken. Der steinerne Vogel hat mit ihren Gedanken gesprochen.... oder mit seinen - eine völlig neue Erfahrung. Xinthra und sie hatten gestern vermutlich DAS Geheimnis um Lameriast erfahren. Ein Geheimnis das klärte, warum die ersten Siedler vor ungefähr 40 Jahren aus Lameriast fliehen mussten oder starben. Ein Vernichtungsschlag! und der - bei nyame - stand erneut bevor! Tajara wusste dass weder die Burg, noch die Tiefländer, geschweige denn die Siedler dieser Gefahr standhalten konnten. Doch dieses Geheimnis war zu wertvoll als dass man es nach außen trug. Vermutlich würde Eisenwart so oder so alles ruinieren - also beschlossen Xinthra und Tajara, erst die Wahrheit zu verkünden wenn sie wirklich sicher sein konnten, dass man für dieses Problem eine Lösung finden konnte. Und rohe Gewalt - nein - die war hier vermutlich nutzlos.
So würde sie morgen sofort Ronya aufsuchen und ihr erzählen was sie gestern vom Tavernenwirt erfahren hatten. An diesem Abend änderte sich alles. Es würde ein aussichtsloser Kampf werden.
Vielleicht - aber das war ein Gedanke der allerbestens im hintersten Stübchen ihrer Gedanken darauf wartete nach vorn zu kommen, war es an der Zeit erwachsen zu werden und sich dem Schicksal, welches sich erfüllen sollte, zu stellen. Xinthra und Tajara wussten vermutlich als einzige, abgesehen von den Siedlern, was für ein Geheimnis diese Insel umgab. Die Schwestern würden davon erfahren.
Ja - manchmal war es an der Zeit über sich hinauszuwachsen und zu begreifen, was zu tun war. Weder Pfeil noch Bogen, weder Schwert noch Schild konnten die Lösung dieses Problems sein. Lameriast würde mit all seinen starken Kämpfern, ihren Schwestern die den Tod auf dem Schlachtfeld hoch erhobenen hauptes suchen würden, untergehen. Nein! Es musste eine andere Lösung geben.
Tajara grübelte lange darüber nach, was zu tun war. Vorerst konnte man nur versuchen, herauszufinden was getan werden musste. Xinthra... Auch sie trug nun dieses Geheimnis mit sich - und diese Beiden würden alles daran setzen, Schlimmeres zu vermeiden.
Was ist ein held? Niemand der eine Schlacht gewinnen will - jemand der eine Schlacht vermeiden will? Wer will schon ein Held sein? Was ist Heldentum wert wenn dadurch alles das man schätzt und liebt zu Grunde geht? Nichts! Nein. Niemand würde hier ein Held sein. Jedoch würde es stolze Kriegerinnen geben, in einer Geschichte die vielleicht irgendwann erzählt wird, die alles daran setzten, die Welt zu erhalten, in der man lebte. Ja - Heldentum ist nutzlos, aufopferung nicht.
El'amyr'iast.... dieser Name geisterte in ihren Gedanken. Der steinerne Vogel hat mit ihren Gedanken gesprochen.... oder mit seinen - eine völlig neue Erfahrung. Xinthra und sie hatten gestern vermutlich DAS Geheimnis um Lameriast erfahren. Ein Geheimnis das klärte, warum die ersten Siedler vor ungefähr 40 Jahren aus Lameriast fliehen mussten oder starben. Ein Vernichtungsschlag! und der - bei nyame - stand erneut bevor! Tajara wusste dass weder die Burg, noch die Tiefländer, geschweige denn die Siedler dieser Gefahr standhalten konnten. Doch dieses Geheimnis war zu wertvoll als dass man es nach außen trug. Vermutlich würde Eisenwart so oder so alles ruinieren - also beschlossen Xinthra und Tajara, erst die Wahrheit zu verkünden wenn sie wirklich sicher sein konnten, dass man für dieses Problem eine Lösung finden konnte. Und rohe Gewalt - nein - die war hier vermutlich nutzlos.
So würde sie morgen sofort Ronya aufsuchen und ihr erzählen was sie gestern vom Tavernenwirt erfahren hatten. An diesem Abend änderte sich alles. Es würde ein aussichtsloser Kampf werden.
Vielleicht - aber das war ein Gedanke der allerbestens im hintersten Stübchen ihrer Gedanken darauf wartete nach vorn zu kommen, war es an der Zeit erwachsen zu werden und sich dem Schicksal, welches sich erfüllen sollte, zu stellen. Xinthra und Tajara wussten vermutlich als einzige, abgesehen von den Siedlern, was für ein Geheimnis diese Insel umgab. Die Schwestern würden davon erfahren.
Ja - manchmal war es an der Zeit über sich hinauszuwachsen und zu begreifen, was zu tun war. Weder Pfeil noch Bogen, weder Schwert noch Schild konnten die Lösung dieses Problems sein. Lameriast würde mit all seinen starken Kämpfern, ihren Schwestern die den Tod auf dem Schlachtfeld hoch erhobenen hauptes suchen würden, untergehen. Nein! Es musste eine andere Lösung geben.
Tajara grübelte lange darüber nach, was zu tun war. Vorerst konnte man nur versuchen, herauszufinden was getan werden musste. Xinthra... Auch sie trug nun dieses Geheimnis mit sich - und diese Beiden würden alles daran setzen, Schlimmeres zu vermeiden.
Was ist ein held? Niemand der eine Schlacht gewinnen will - jemand der eine Schlacht vermeiden will? Wer will schon ein Held sein? Was ist Heldentum wert wenn dadurch alles das man schätzt und liebt zu Grunde geht? Nichts! Nein. Niemand würde hier ein Held sein. Jedoch würde es stolze Kriegerinnen geben, in einer Geschichte die vielleicht irgendwann erzählt wird, die alles daran setzten, die Welt zu erhalten, in der man lebte. Ja - Heldentum ist nutzlos, aufopferung nicht.
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Trutta van Drachenfels
Nachdem Serenas Wunden versorgt, sie sich sicher in der Unterkunft der Akademie ausruhen und gesund schlafen konnte, wollte Trutta zu den andern gehen, sehen ob ihre Hilfe noch gebraucht würde, und wie es um die Bevölkerung von Neuhafen stand. Der demolierte Zaun von Cedrics Hof ließ sie ihr Vorhaben aufgeben. Bis zum Auslaufen des letzen Schiffes zum Festland, reparierte sie, im Schein der kleine Laterne, provisorisch die schadhaften Stellen , um die Tiere am Davonlaufen zu hindern. Flynn verstand sich viel besser darauf als sie und würde ihr, wenn es an der Zeit war, beim Aufbauen eines neues festen Zaunes helfen.
Auf dem Schiff, mit Mühe die Augen aufhaltend, holte sie ihre Angst wieder ein. Seit dem letzen Angriff der Orken, der die Gemeinschaft zwang das alte Akademiegelände zu verlassen, bei dem alles was bis dahin aufgebaut worden war, verloren ging, hatte Trutta ihre Furcht gut verbergen, jedoch nie ablegen können. Sie hatte sich tief in ihrer Seele eingenistet. All die schrecklichen Bilder kamen zurück. In ihrem Kopf dröhnten die Trommeln, die damals Tage und Nächte lang das Unheil angedroht hatten.
Damals hatte sie sich geschworen, nie wieder so hilflos sein zu wollen. Sie hatte sich vorgenommen den Umgang mit dem Bogen zu erlernen, oder doch wenigsten mit dem Dolch sich verteidigen zu können. Die Suche nach ihrer Vergangenheit, Bequemlichkeit, die hohen Mauern Varunas ließen sie das alles wieder vergessen und sich in trügerischen Sicherheit zu wähnen.
Gut, sie könnte sich drücken, sich raushalten, könnte sich in Varuna verstecken, könnte so tun als wäre es nichts. Aber sie Akademie und Lamerias zu verraten, käme einem Verrat an sich Selbst gleich!
Nein das konnte sie nicht. Mit Eluives Hilfe würde sie alles schaffen. Sie lächelte kurz. Alles wohl nicht. Mit Waffen auf einander zugehen und seinem Gegenüber so viel Schmerz und Leid wie möglich bei zu bringen, war ihr zuwider. So wollte sie tun, was ihr möglich war.
Nur gut, dass sie bei der Behandlung der Verletzten Liliana und Zoe öfter zugesehen oder zur Hand hatte gehen können. So wusste sie kleine Leiden zu lindern und Verbände anzulegen. Sie ärgerte sich über sich selber, dass sie Lilianas Unterricht fast beleidigt geschwänzt hatte, als sie sah, wie gelehrig Zoe war und wie gut und schnell sie lernen und schreiben konnte. Das Schreiben und lesen hatte sie später erlernen müssen und war ganz geschickt darin. Vielleicht sollte sie es doch noch einmal versuchen.
Als sie Liliana von den grausigen Begebenheiten auf Lameriast erzählte, und vom ihrem Vorhaben sich um die Verletzten, die es unweigerlich bei einem anstehen Kampf geben würde, zu bemühen und ihrer Angst am eigenen Unvermögen zu versagen und zu verzweifeln, bot sie sofort ihre Hilfe an. Am liebste wäre es Trutta gewesen, wenn Liliana mit ihr gehen würde, aber sie wollte sie nicht in Gefahr wissen. So machten sich die beiden Frauen zum Heilerhaus auf um eine Lehrstunde abzuhalten und die Wichtigsten Utensilien, wie Verbände, Salben und schmerzlindernde und -stillende Tränke und Kräuter zusammen zu packen.
Auf dem Schiff, mit Mühe die Augen aufhaltend, holte sie ihre Angst wieder ein. Seit dem letzen Angriff der Orken, der die Gemeinschaft zwang das alte Akademiegelände zu verlassen, bei dem alles was bis dahin aufgebaut worden war, verloren ging, hatte Trutta ihre Furcht gut verbergen, jedoch nie ablegen können. Sie hatte sich tief in ihrer Seele eingenistet. All die schrecklichen Bilder kamen zurück. In ihrem Kopf dröhnten die Trommeln, die damals Tage und Nächte lang das Unheil angedroht hatten.
Damals hatte sie sich geschworen, nie wieder so hilflos sein zu wollen. Sie hatte sich vorgenommen den Umgang mit dem Bogen zu erlernen, oder doch wenigsten mit dem Dolch sich verteidigen zu können. Die Suche nach ihrer Vergangenheit, Bequemlichkeit, die hohen Mauern Varunas ließen sie das alles wieder vergessen und sich in trügerischen Sicherheit zu wähnen.
Gut, sie könnte sich drücken, sich raushalten, könnte sich in Varuna verstecken, könnte so tun als wäre es nichts. Aber sie Akademie und Lamerias zu verraten, käme einem Verrat an sich Selbst gleich!
Nein das konnte sie nicht. Mit Eluives Hilfe würde sie alles schaffen. Sie lächelte kurz. Alles wohl nicht. Mit Waffen auf einander zugehen und seinem Gegenüber so viel Schmerz und Leid wie möglich bei zu bringen, war ihr zuwider. So wollte sie tun, was ihr möglich war.
Nur gut, dass sie bei der Behandlung der Verletzten Liliana und Zoe öfter zugesehen oder zur Hand hatte gehen können. So wusste sie kleine Leiden zu lindern und Verbände anzulegen. Sie ärgerte sich über sich selber, dass sie Lilianas Unterricht fast beleidigt geschwänzt hatte, als sie sah, wie gelehrig Zoe war und wie gut und schnell sie lernen und schreiben konnte. Das Schreiben und lesen hatte sie später erlernen müssen und war ganz geschickt darin. Vielleicht sollte sie es doch noch einmal versuchen.
Als sie Liliana von den grausigen Begebenheiten auf Lameriast erzählte, und vom ihrem Vorhaben sich um die Verletzten, die es unweigerlich bei einem anstehen Kampf geben würde, zu bemühen und ihrer Angst am eigenen Unvermögen zu versagen und zu verzweifeln, bot sie sofort ihre Hilfe an. Am liebste wäre es Trutta gewesen, wenn Liliana mit ihr gehen würde, aber sie wollte sie nicht in Gefahr wissen. So machten sich die beiden Frauen zum Heilerhaus auf um eine Lehrstunde abzuhalten und die Wichtigsten Utensilien, wie Verbände, Salben und schmerzlindernde und -stillende Tränke und Kräuter zusammen zu packen.
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Thoran Wynther
Wieder einmal sassen sie zusammen und berieten was denn nun zu tun sei ob des Sturmes der dort drohte über sie hereinzubrechen. Besuch bekamen sie an diesem Tag auch von den Gefährtinnen die aber nur mit Arsen und Selina wirklich reden wollten. So blieben die anderen immer noch im dunklen und er wusste auch dass er auf keinen der beiden würde einreden können also stapfte er trotziger Miene Arsen hinterher ins Lager der Akademie wo er sich ein Beil griff. Wenn er schon keinen Orken vor das Schwert bekam würde es eben so gehen müssen.
Er war zwar immer noch der Meinung dass es wichtigeres gab aber als sie näher an den Ort kamen an dem sie vor einigen Tagen die Orken beim Plündern angegriffen hatten stieg ihm der Gestank in die Nase. Verwesungsgeruch war mit das schlimmste was die menschliche Nase kennenlernen durfte. So begannen sie mit der undankbaren Aufgabe.
Thoran nahm die Axt und begann einige der Umstehenden Bäume um ihre unteren Zweige zu erleichtern. So musste er keinen ganzen fällen und es war auch etwas einfacher sie herunterzuschlagen. Ausserdem brannten sie schneller und es sollte ja ein Schwiterhaufen werden und kein Leuchtfeuer für die halbe Nacht.
Beim Tragen half ihm Sarah während die anderen die Kadaver der toten Orks und einiges der Beute zusammentrugen und auf einen Haufen warfen. Dann standen sie alle vor dem Zweikopf den sie so nicht bewegen konnten. Thoran stellte sich vor den Zweikopf und fing an die ledrige Haut am Arm zu durchschlagen um eben jenen abzutrennen. Kaum war der erste Schlag halb in den Arm eingedrungen verströmte der Kadaver einen Geruch, der selbst Thoran an den Rand des Würgend brachte. Trutta war darüber weit hinaus und hechtete mit zwei grossen Schritten auf den Wald zu ehe sich übergab. Und auch die anderen wichen zumindest zurück. So durfte er ganz allein in der Dunstwolke den restlichen Körper auseinandernehmen. Wäre es nur das Schlachten an sich oder das Blut gewesen hätte er damit kein Problem gehabt aber einen Kadaver auseinanderzunehmen der einige Tage in der Sonne lag war etwas anderes.Sarah hatte einige Kräuter zerieben die sie in Tüchern vor dem Mund trugen aber trotzdem war er froh dass es grad nicht Sommer war.
So hatten sie nach einiger Mühe alles zusammengetragen und Arsen verteilte das mitgebrachte Öl auf dem Scheiterhaufen. Eine Fackel beendete das Werk und die Flammen schossen in die Höhe, leckten an den Kadavern und den Ästen während eine tiefschwarze Rauchwolke im dunklen Abendhimmel verschwand. Durch das Feuer schien der Geruch noch unerträglicher zu werden und er beschloss schnell sich vom Feuer zu entfernen während die anderen noch blieben.
Flynn staunte nicht schlecht als er vor der Tür, nein eigentlich im Garten, stand und nach Seife und einem Kübel Wasser verlangte sowie neuen Klamotten. Als er fertig mit Waschen war, welches er nur beendete weil er die Kälte nicht mehr aushielt verbrannte er die Sachen und setzte sich in ein Fell gewickelt vor den grossen Kamin im Schankraum wo er wenige Minuten nach dem heissen Tee auch einschlief.
Er war zwar immer noch der Meinung dass es wichtigeres gab aber als sie näher an den Ort kamen an dem sie vor einigen Tagen die Orken beim Plündern angegriffen hatten stieg ihm der Gestank in die Nase. Verwesungsgeruch war mit das schlimmste was die menschliche Nase kennenlernen durfte. So begannen sie mit der undankbaren Aufgabe.
Thoran nahm die Axt und begann einige der Umstehenden Bäume um ihre unteren Zweige zu erleichtern. So musste er keinen ganzen fällen und es war auch etwas einfacher sie herunterzuschlagen. Ausserdem brannten sie schneller und es sollte ja ein Schwiterhaufen werden und kein Leuchtfeuer für die halbe Nacht.
Beim Tragen half ihm Sarah während die anderen die Kadaver der toten Orks und einiges der Beute zusammentrugen und auf einen Haufen warfen. Dann standen sie alle vor dem Zweikopf den sie so nicht bewegen konnten. Thoran stellte sich vor den Zweikopf und fing an die ledrige Haut am Arm zu durchschlagen um eben jenen abzutrennen. Kaum war der erste Schlag halb in den Arm eingedrungen verströmte der Kadaver einen Geruch, der selbst Thoran an den Rand des Würgend brachte. Trutta war darüber weit hinaus und hechtete mit zwei grossen Schritten auf den Wald zu ehe sich übergab. Und auch die anderen wichen zumindest zurück. So durfte er ganz allein in der Dunstwolke den restlichen Körper auseinandernehmen. Wäre es nur das Schlachten an sich oder das Blut gewesen hätte er damit kein Problem gehabt aber einen Kadaver auseinanderzunehmen der einige Tage in der Sonne lag war etwas anderes.Sarah hatte einige Kräuter zerieben die sie in Tüchern vor dem Mund trugen aber trotzdem war er froh dass es grad nicht Sommer war.
So hatten sie nach einiger Mühe alles zusammengetragen und Arsen verteilte das mitgebrachte Öl auf dem Scheiterhaufen. Eine Fackel beendete das Werk und die Flammen schossen in die Höhe, leckten an den Kadavern und den Ästen während eine tiefschwarze Rauchwolke im dunklen Abendhimmel verschwand. Durch das Feuer schien der Geruch noch unerträglicher zu werden und er beschloss schnell sich vom Feuer zu entfernen während die anderen noch blieben.
Flynn staunte nicht schlecht als er vor der Tür, nein eigentlich im Garten, stand und nach Seife und einem Kübel Wasser verlangte sowie neuen Klamotten. Als er fertig mit Waschen war, welches er nur beendete weil er die Kälte nicht mehr aushielt verbrannte er die Sachen und setzte sich in ein Fell gewickelt vor den grossen Kamin im Schankraum wo er wenige Minuten nach dem heissen Tee auch einschlief.
-
Virginja Wolfsmoor
Mit behutsamen Blick spähte Virginja aus dem Fenster, bereit dafür Alarm zu schlagen, wenn Orks auch nur zu nahe an die Festung heran kam, sei es um sie auszuspionieren oder sie gar zu überfallen. Für sich hat sie den Entschluss gemacht, die Festung zu verteidigen, sei es sogar ihr Leben zu verlieren, sie würde alles unternehmen um zu Garantieren, das alles so bleibt wie es ist.
In kurzen Gedanken versunken, schüttelte sie ihren Kopf und blickt wieder konzentriert auf die Landfläche vor sich.
In kurzen Gedanken versunken, schüttelte sie ihren Kopf und blickt wieder konzentriert auf die Landfläche vor sich.
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Immer mehr Gestalten kamen hervor. Die Berichte häuften sich. Eine weitere Höhle sei geöffnet worden, auf den Vorsprüngen der Berge lauerten Steinharpien - und die Orks! Sie streiften durch die Wälder Lameriasts. Harpyen suchten nach Beute. Die Gefahr war greif- und spürbar.
Tajara wartete im Lager auf Linebergs Zeichen. Würde er auch nicht vergessen? Die Zeit drängte! Die Schützin ahnte Schlimmes, wenn die Zeit dafür nicht mehr ausreichen würde. Sie war dazu verdammt, einen Alleingang zu machen. Sie begab sich in Lebensgefahr, und das wusste sie auch.
Oh - es wäre sicherlich ungefährlicher durch Rahals Straßen zu marschieren, so wie sie war als durch dieses Gelände. Tajara war eine meisterliche Schützin, doch nicht jeder Pfeil musste treffen. Und das konnte fatal sein.
Dieser... Orbert würde wohl etwas zu Hören kriegen wenn sie ihm begegnen würde. Tajara war alles andere als zimperlich und einfühlsam wenn es um das Leben jener ging, die ihr am Herzen lagen. Da verstand sie keinen Spaß. Doch sogar Lineberg zeigte sich kooperativ. Schlimmeres wäre wohl nicht nötig. Hoffentlich war es bei Orbert auch der Fall.
Und die Akademie... Das Gespräch verlief überraschend gut. Tajara hoffte ebenfalls, dass Selina und Arsen ihre Vereinbarung einhalten würden. Zu viel hing davon ab. Und dennoch - Tajara hatte ihnen noch längst nicht alles erzählt. Nichts von dem Unterfangen zu dem sie entsandt wurde.
Zum ersten mal hoffte sie, eine Sonyame, eine Kämpferin der Gefährtinnen, dass es nicht zu einem brutalen und vernichtenden Schlag gegen die Inselbewohner kommen würde. Alles deutete darauf hin. Jeder Tag der verging war verlorene Zeit. Sie lernte etwas dazu, das sie sehr erschreckte.
Nicht immer war es der Kampf, der nötig sein würde. In diesem Fall hing das Schicksal aller Siedler, seien es Burgler, Gefährtinnen, Mitglieder der Akademie, Bauern, Siedler und gar Tiefländer von einem einzigen Mann ab. Und auf dessen Erscheinen wartete sie nun.
Sie wartete....
...und wartete.
Tajara wartete im Lager auf Linebergs Zeichen. Würde er auch nicht vergessen? Die Zeit drängte! Die Schützin ahnte Schlimmes, wenn die Zeit dafür nicht mehr ausreichen würde. Sie war dazu verdammt, einen Alleingang zu machen. Sie begab sich in Lebensgefahr, und das wusste sie auch.
Oh - es wäre sicherlich ungefährlicher durch Rahals Straßen zu marschieren, so wie sie war als durch dieses Gelände. Tajara war eine meisterliche Schützin, doch nicht jeder Pfeil musste treffen. Und das konnte fatal sein.
Dieser... Orbert würde wohl etwas zu Hören kriegen wenn sie ihm begegnen würde. Tajara war alles andere als zimperlich und einfühlsam wenn es um das Leben jener ging, die ihr am Herzen lagen. Da verstand sie keinen Spaß. Doch sogar Lineberg zeigte sich kooperativ. Schlimmeres wäre wohl nicht nötig. Hoffentlich war es bei Orbert auch der Fall.
Und die Akademie... Das Gespräch verlief überraschend gut. Tajara hoffte ebenfalls, dass Selina und Arsen ihre Vereinbarung einhalten würden. Zu viel hing davon ab. Und dennoch - Tajara hatte ihnen noch längst nicht alles erzählt. Nichts von dem Unterfangen zu dem sie entsandt wurde.
Zum ersten mal hoffte sie, eine Sonyame, eine Kämpferin der Gefährtinnen, dass es nicht zu einem brutalen und vernichtenden Schlag gegen die Inselbewohner kommen würde. Alles deutete darauf hin. Jeder Tag der verging war verlorene Zeit. Sie lernte etwas dazu, das sie sehr erschreckte.
Nicht immer war es der Kampf, der nötig sein würde. In diesem Fall hing das Schicksal aller Siedler, seien es Burgler, Gefährtinnen, Mitglieder der Akademie, Bauern, Siedler und gar Tiefländer von einem einzigen Mann ab. Und auf dessen Erscheinen wartete sie nun.
Sie wartete....
...und wartete.
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Xinthra
Allmählich verging der Winter und damit der Schnee, der den Schwestern bislang so zuverlässig das Eintreffen neuer Orks um ihre Palisaden gemeldet hatte. So kam es dann, dass eines Nachts Lärm im nahen Gatter erklang und bevor die Patrouille von Schwestern dort eintraf, schon zwei Pferde getötet waren.
Im Berg hatten sich inzwischen nicht mehr nur Orks, sondern auch Steinharpien aufgestellt, die in ihrer steinernen Erscheinung beinahe wie majestätische Statuen anmuteten, die mit einer tödlichen Schönheit auf die Ebene und den Wald herunter blickten, dorthin, wo sich Orks befanden. Lauterten sie? Oder deckten sie diese Dickhäuter etwa? Unberechenbarkeit machte sie gefährlicher.
Tajara wollte die Geheimnisse um die Insel wahren. Zugegeben, ein Wesen das sich Herr der Insel nennt, dem alle Monster der Insel gehorchen und folgen, ein alter Pakt und ein Mann namens Orbert, von dem niemand etwas wusste außer dem Herbergsvater im Süden, die ganze Geschichte war einfach zu unglaublich. Doch die Ereignisse passten zu genau, um reine Zufälle zu sein. Orks, die Menschensprache beherrschten, die sich organisierten, Katapulte bedienen konnten. Etwas hatte ihnen Intelligenz verliehen. Eine Bande strohdummer Orks hätte Lameriast nichts anhaben können. Doch organisierte und hierarchische Orks in dieser Zahl, das war eine ungeahnte Bedrohung.
Xinthra spürte die Augen der Orks und Harpien auf Sturmwipfel und ihrer Bewohner. Sie befanden sich dort in einer Sackgasse. Und ausgerechnet die schwächste Seite der Palisade wies in die Richtung, aus der die größte Gefahr drohte. Dazu kamen noch die Geschosse vom Berg. Sogar mit brennenden Felsen hatten sie geschossen, aber glücklicherweise bislang nichts getroffen. Aber eins war klar, wenn Sturmwipfel brennt, wäre es verloren. Aus diesem Grund ließ Xinthra einige Vorräte, Holz und Tücher zum Hof in Neuhaven schaffen, falls man sich eines Tages zurückziehen müsste.
Es schmerzte in der Seele zu befürchten, all das hier könnte vernichtet werden, doch es war letzten Endes ersetzlich. Rüstungen, Leder, Nahrung, ja sogar die Festung selbst, alles konnte man sich neu erarbeiten. Unersetzlich würden tote Schwestern sein.
Eisenwart, wie zu erwarten, ging seinen eigenen törichten Weg. Die Orks wollten sie vernichten, wie die Helden dastehen. Schon erst recht, wenn sie von den Dingen erführen, die Tajara und Xinthra wussten. Gerade deshalb war es so gefährlich, der Akademie die zu Helfen bereit war, alles zu erzählen. Nicht schon allein deshalb, weil die Hoffnung auf eine friedliche Lösung so gering war sondern die ganze Sache einfach zu unglaublich klang.
Doch die Sonyame sind Kriegerinnen. Sie würden sich nicht geschlagen geben. Darin waren sie sich mit der Akademie einig: Die Heimat verlassen, das käme nicht in Frage. Lieber in Verteidigung dieser umkommen. Tya Nyame!
Im Berg hatten sich inzwischen nicht mehr nur Orks, sondern auch Steinharpien aufgestellt, die in ihrer steinernen Erscheinung beinahe wie majestätische Statuen anmuteten, die mit einer tödlichen Schönheit auf die Ebene und den Wald herunter blickten, dorthin, wo sich Orks befanden. Lauterten sie? Oder deckten sie diese Dickhäuter etwa? Unberechenbarkeit machte sie gefährlicher.
Tajara wollte die Geheimnisse um die Insel wahren. Zugegeben, ein Wesen das sich Herr der Insel nennt, dem alle Monster der Insel gehorchen und folgen, ein alter Pakt und ein Mann namens Orbert, von dem niemand etwas wusste außer dem Herbergsvater im Süden, die ganze Geschichte war einfach zu unglaublich. Doch die Ereignisse passten zu genau, um reine Zufälle zu sein. Orks, die Menschensprache beherrschten, die sich organisierten, Katapulte bedienen konnten. Etwas hatte ihnen Intelligenz verliehen. Eine Bande strohdummer Orks hätte Lameriast nichts anhaben können. Doch organisierte und hierarchische Orks in dieser Zahl, das war eine ungeahnte Bedrohung.
Xinthra spürte die Augen der Orks und Harpien auf Sturmwipfel und ihrer Bewohner. Sie befanden sich dort in einer Sackgasse. Und ausgerechnet die schwächste Seite der Palisade wies in die Richtung, aus der die größte Gefahr drohte. Dazu kamen noch die Geschosse vom Berg. Sogar mit brennenden Felsen hatten sie geschossen, aber glücklicherweise bislang nichts getroffen. Aber eins war klar, wenn Sturmwipfel brennt, wäre es verloren. Aus diesem Grund ließ Xinthra einige Vorräte, Holz und Tücher zum Hof in Neuhaven schaffen, falls man sich eines Tages zurückziehen müsste.
Es schmerzte in der Seele zu befürchten, all das hier könnte vernichtet werden, doch es war letzten Endes ersetzlich. Rüstungen, Leder, Nahrung, ja sogar die Festung selbst, alles konnte man sich neu erarbeiten. Unersetzlich würden tote Schwestern sein.
Eisenwart, wie zu erwarten, ging seinen eigenen törichten Weg. Die Orks wollten sie vernichten, wie die Helden dastehen. Schon erst recht, wenn sie von den Dingen erführen, die Tajara und Xinthra wussten. Gerade deshalb war es so gefährlich, der Akademie die zu Helfen bereit war, alles zu erzählen. Nicht schon allein deshalb, weil die Hoffnung auf eine friedliche Lösung so gering war sondern die ganze Sache einfach zu unglaublich klang.
Doch die Sonyame sind Kriegerinnen. Sie würden sich nicht geschlagen geben. Darin waren sie sich mit der Akademie einig: Die Heimat verlassen, das käme nicht in Frage. Lieber in Verteidigung dieser umkommen. Tya Nyame!
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Ronya Sotan
" Ausgerechnet ein Mann muss es sein auf den wir warten ."
Meinte Ronya leicht verbittert gen Tajara.
" Was wenn der kerl nicht kommt ? "
Der Schnee schmolz langsam aber stetig und mit ihm die einzige Chance in den Nächten die Patroulien der Orks ausfindig zu machen, die immer häufiger um das Dorf schlichen.
Die Berichte der anderen Schwestern, von anderen Gegnern die sich ebenfalls versammelten erzeugte noch mehr Unruhe bei allen.
Es war als würde die Insel gegen die Fremden aufbegehren.
Als würde die Insel sich lange genug in Schweigen gehüllt haben und nun alle Ihre Geheimnisse gleichzeitig preisgeben wollen.
Das worüber man seinerzeit oft Nächtelang das Hirn zermarterte, unzählige Thesen aufstellte, warum diese oder jene Sache auf der Insel so war wie sei eben war und was vorher passierte, wurde nun in erschreckender Geschwindigkeit offenbart.
Pläne wurden geschmiedet.
Pläne zur Flucht durch einen der geheimen nebenausgänge aus dem Dorf ebenso wie Angriffspläne, die man jedoch immer wieder verwarf weil die Gefährtinnen dazu einfach zahlmässig nicht ausreichten.
Von Eisenwart würde man keine Hilfe erwarten dürfen, zu selbstsüchtig begriffen sie nicht worum es hier wirklich ging.
" Unter allen Umständen darf weder Sturmwipfel noch die Eisenwrtsche Feste fallen, sonst wäre der Weg nach Neuhaven und somit der Hafen selber eine leichte Beute für die Orkarmeen. "
Verkündete Ronya mehr als einmal.
Doch wie sollte das passieren ?
Bisher war es reines glück oder vielleicht auch einfach einschüchternde Absicht der Orks das keiner der Steine aus den katapulten, ernsthaften Schaden am Dorf anrichtete.
Ronya stand nachmittags vor dem riesigen schwarzen Felsen der im Dorf lag und versuchte wieder den Gedanken zu verscheuchen was wohl passiert wäre, wenn dieser auf die Palisade gekracht wäre.
Doch eines war sicher, sowas wie dieser Felsen, würde auch Löcher in die Eisenwartfeste reissen.
Wollten diese einfältigen Krieger, wollte Khazkal es nicht verstehen oder hatte er seinerseits eigene Pläne ?
Die Hoffnung der Gefährtinnen, ruhte auf der Akademie, sie trafen vorbereitungen für die Verteidgung Neuhavens.
Auch wenn Ronya in der vergangenheit keinen Zweifel an ihrer abneigung gegenüber diesen Leuten lies, so gewann sie langsam den einstigen Respekt zurück.
Sie hatten von allen anderen auf Lameriast die meiste Erfahrung sich wirkungsvoll gegen Orks zu wehren.
Sie hatten seinerzeit einige Tage gegen deren wütende Armeen bestanden.
Zwar auch trotz Hilfe die Schlacht am ende verloren, doch in dem Falle hier würden einige Tage fast ein Sieg sein.
Tage die man brauchen würde, um selbst den Stursten Bewohner Lameriasts dazu zu bewegen, notfalls mit Gewalt, die Insel zu verlassen oder zu kämpfen.
Vorschläge bei Adrian von Hohenfels um Hilfe zu bitten lehnte Ronya schlicht ab.
" Ich möchte nicht das Lameriast nacher in der Schuld von denen steht.
Dann könnten wir gleich einem Adligen gestatten hier ein Lehen zu anektieren. "
War es falscher Stolz ?
Ronya wurde unsicher was diese Entscheidung anging.
Insgeheim hoffte sie das die Akademie beim Reich um hilfe ersuchte.
Noch gab es keinen Grund sich soweit zu erniedrigen und um Hilfe zu betteln.
Falscher Stolz ?
Was wenn diese Entscheidung erneut das leben aller ihrer Gefährtinnen, wie schon einmal beendete, diesmal sogar das eigene ?
Hatte sie das Recht diese Entscheidung für die Gemeinschaft erneut zu treffen ?
Diesmal ging es um etwas anderes als die Ehre einer Schwester oder die Grundprinzipien der Gemeinschaft.
Diesmal ging es ums nackte überleben aller Inselbewohner und der neuen Schwesternschaft Nyames.
Hatte sie das Recht über diese Zukunft zu entscheiden und aus lauter Stolz heraus nicht um Hilfe zu bitten ?
Die Schwestern mochten sehen das Ronya mit jedem Tag immer in sich gekehrter wurde, sie ihre Anwesiungen immer knapper erteilte und in ihrer Stimme eine gewisse ungewohnte härte zu hören war, wenn es um Befehle ging aber unsicherheit, wenn es um mögliche Verbündete ging.
Sie begann zum ersten mal zu zweifeln. . . . . .
Meinte Ronya leicht verbittert gen Tajara.
" Was wenn der kerl nicht kommt ? "
Der Schnee schmolz langsam aber stetig und mit ihm die einzige Chance in den Nächten die Patroulien der Orks ausfindig zu machen, die immer häufiger um das Dorf schlichen.
Die Berichte der anderen Schwestern, von anderen Gegnern die sich ebenfalls versammelten erzeugte noch mehr Unruhe bei allen.
Es war als würde die Insel gegen die Fremden aufbegehren.
Als würde die Insel sich lange genug in Schweigen gehüllt haben und nun alle Ihre Geheimnisse gleichzeitig preisgeben wollen.
Das worüber man seinerzeit oft Nächtelang das Hirn zermarterte, unzählige Thesen aufstellte, warum diese oder jene Sache auf der Insel so war wie sei eben war und was vorher passierte, wurde nun in erschreckender Geschwindigkeit offenbart.
Pläne wurden geschmiedet.
Pläne zur Flucht durch einen der geheimen nebenausgänge aus dem Dorf ebenso wie Angriffspläne, die man jedoch immer wieder verwarf weil die Gefährtinnen dazu einfach zahlmässig nicht ausreichten.
Von Eisenwart würde man keine Hilfe erwarten dürfen, zu selbstsüchtig begriffen sie nicht worum es hier wirklich ging.
" Unter allen Umständen darf weder Sturmwipfel noch die Eisenwrtsche Feste fallen, sonst wäre der Weg nach Neuhaven und somit der Hafen selber eine leichte Beute für die Orkarmeen. "
Verkündete Ronya mehr als einmal.
Doch wie sollte das passieren ?
Bisher war es reines glück oder vielleicht auch einfach einschüchternde Absicht der Orks das keiner der Steine aus den katapulten, ernsthaften Schaden am Dorf anrichtete.
Ronya stand nachmittags vor dem riesigen schwarzen Felsen der im Dorf lag und versuchte wieder den Gedanken zu verscheuchen was wohl passiert wäre, wenn dieser auf die Palisade gekracht wäre.
Doch eines war sicher, sowas wie dieser Felsen, würde auch Löcher in die Eisenwartfeste reissen.
Wollten diese einfältigen Krieger, wollte Khazkal es nicht verstehen oder hatte er seinerseits eigene Pläne ?
Die Hoffnung der Gefährtinnen, ruhte auf der Akademie, sie trafen vorbereitungen für die Verteidgung Neuhavens.
Auch wenn Ronya in der vergangenheit keinen Zweifel an ihrer abneigung gegenüber diesen Leuten lies, so gewann sie langsam den einstigen Respekt zurück.
Sie hatten von allen anderen auf Lameriast die meiste Erfahrung sich wirkungsvoll gegen Orks zu wehren.
Sie hatten seinerzeit einige Tage gegen deren wütende Armeen bestanden.
Zwar auch trotz Hilfe die Schlacht am ende verloren, doch in dem Falle hier würden einige Tage fast ein Sieg sein.
Tage die man brauchen würde, um selbst den Stursten Bewohner Lameriasts dazu zu bewegen, notfalls mit Gewalt, die Insel zu verlassen oder zu kämpfen.
Vorschläge bei Adrian von Hohenfels um Hilfe zu bitten lehnte Ronya schlicht ab.
" Ich möchte nicht das Lameriast nacher in der Schuld von denen steht.
Dann könnten wir gleich einem Adligen gestatten hier ein Lehen zu anektieren. "
War es falscher Stolz ?
Ronya wurde unsicher was diese Entscheidung anging.
Insgeheim hoffte sie das die Akademie beim Reich um hilfe ersuchte.
Noch gab es keinen Grund sich soweit zu erniedrigen und um Hilfe zu betteln.
Falscher Stolz ?
Was wenn diese Entscheidung erneut das leben aller ihrer Gefährtinnen, wie schon einmal beendete, diesmal sogar das eigene ?
Hatte sie das Recht diese Entscheidung für die Gemeinschaft erneut zu treffen ?
Diesmal ging es um etwas anderes als die Ehre einer Schwester oder die Grundprinzipien der Gemeinschaft.
Diesmal ging es ums nackte überleben aller Inselbewohner und der neuen Schwesternschaft Nyames.
Hatte sie das Recht über diese Zukunft zu entscheiden und aus lauter Stolz heraus nicht um Hilfe zu bitten ?
Die Schwestern mochten sehen das Ronya mit jedem Tag immer in sich gekehrter wurde, sie ihre Anwesiungen immer knapper erteilte und in ihrer Stimme eine gewisse ungewohnte härte zu hören war, wenn es um Befehle ging aber unsicherheit, wenn es um mögliche Verbündete ging.
Sie begann zum ersten mal zu zweifeln. . . . . .
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Vincent Vandera
Er saß im Dunkeln seiner Hütte. Der Blick war glasig, leer und in sich gekehrt. Die leere Flasche neben ihm zeugte von der Tatsache dass sein Verstand auch nicht mehr ganz der frischeste war in diesem Moment. Die Pistole lag neben ihm, griffbereit, keine Sekunde würde er zögern müssen, ein Schuss und alles wäre aus für jeden potentiellen Feind. Er saß nun seit Tagen in dieser Hütte, verließ sie nur um zu essen, seine Notdurft zu erledigen und Rum zu holen, die restliche Zeit saß er an die Wand gelehnt da und starrte zur Türe. All dies hatte angefangen als er dieser Kopfjägerin begegnet war, verdammt sie hatte ihn um eine Haaresbreite erwischt und sie hatte überlebt … und sie wusste wo er war. Es war eine Mischung aus gehörigem Respekt, starker Paranoia und ein wenig Furcht die ihn kaum vor die Tür gehen ließen, und als sich dann noch die Tür öffnete und jemand eintrat war es beinahe zu viel.
Die Pistole wurde in die Höhe gerissen und der Finger krümmte sich schon am Abzug als er inne hielt, verdammt das war einer der Botenjungen die er beauftragt hatte. der Bengel starrte ihn mit geweiteten Augen an, sicher hatte er das nicht erwartet. „Was willst du?“ fragte Vincent etwas kehlig.
„Ähm Chef … du hast gesagt ich soll mich melden wenn es etwas auf den Inseln passiert, naja … ist was passiert. Da hat jemand in ganz Gerimor nen Schrieb hingehängt dass man von Lameriast fern bleiben soll wegen Biestern oder so, hab den Steckbrief hier und dachte …“ aber Vincent riss ihm den Schrieb bereits aus den Händen und überflog ihn, beiläufig schnippte er dem Jungen eine Münze zu der etwas schnaubte. „Mehr nicht?“. Vincent sah nur kurz auf „Zieh Leine!“
Seine Augen wanderten über das Stück Pergament und er ließ den Kopf nach hinten sacken. Lameriast war also ein Herd der Unruhen geworden und damit war die Frau die er liebte auch in Gefahr. Es gab wenige Dinge die ihn aus dieser Hütte hätten rausbringen können, aber seine Gefühle für sie waren groß genug um die ganze Paranoia abzuschütteln und La Cabeza zu verlassen. Er pfiff den Jungen zurück. „Du reist jetzt nach Lameriast, zu nem Lager voller Frauen, wird dir gefallen … dann gibt’s du der Anführerin ne mündliche Botschaft; die Muskete wird geladen und wenn sie nen starken Arm braucht, für was auch immer, steht ihr der dazugehörige Mann bereit. Und nun lauf und wehe du verreckst bevor du das Lager erreichst …“
Vincent richtete sich auf, griff nach seinem Messer und betrachtete sich im Spiegelbild der Klinge. Verflucht er würde sich wenigstens mal waschen müssen … und dann würde er warten. Warten auf eine Antwort.
Die Pistole wurde in die Höhe gerissen und der Finger krümmte sich schon am Abzug als er inne hielt, verdammt das war einer der Botenjungen die er beauftragt hatte. der Bengel starrte ihn mit geweiteten Augen an, sicher hatte er das nicht erwartet. „Was willst du?“ fragte Vincent etwas kehlig.
„Ähm Chef … du hast gesagt ich soll mich melden wenn es etwas auf den Inseln passiert, naja … ist was passiert. Da hat jemand in ganz Gerimor nen Schrieb hingehängt dass man von Lameriast fern bleiben soll wegen Biestern oder so, hab den Steckbrief hier und dachte …“ aber Vincent riss ihm den Schrieb bereits aus den Händen und überflog ihn, beiläufig schnippte er dem Jungen eine Münze zu der etwas schnaubte. „Mehr nicht?“. Vincent sah nur kurz auf „Zieh Leine!“
Seine Augen wanderten über das Stück Pergament und er ließ den Kopf nach hinten sacken. Lameriast war also ein Herd der Unruhen geworden und damit war die Frau die er liebte auch in Gefahr. Es gab wenige Dinge die ihn aus dieser Hütte hätten rausbringen können, aber seine Gefühle für sie waren groß genug um die ganze Paranoia abzuschütteln und La Cabeza zu verlassen. Er pfiff den Jungen zurück. „Du reist jetzt nach Lameriast, zu nem Lager voller Frauen, wird dir gefallen … dann gibt’s du der Anführerin ne mündliche Botschaft; die Muskete wird geladen und wenn sie nen starken Arm braucht, für was auch immer, steht ihr der dazugehörige Mann bereit. Und nun lauf und wehe du verreckst bevor du das Lager erreichst …“
Vincent richtete sich auf, griff nach seinem Messer und betrachtete sich im Spiegelbild der Klinge. Verflucht er würde sich wenigstens mal waschen müssen … und dann würde er warten. Warten auf eine Antwort.
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Der Erzähler
"Sie fangen wieder an, die wertvollsten Dinge zu stehlen. Wenn diese sterblichen Narren den schlafenden Vulkan wecken, werden wir wieder gegeneinander stehen müssen, und es mag die Insel zerreißen."
Ein Grollen ging durch die Höhlen, zu tief, zu unwirklich, um als das Seufzen erkannt zu werden, das es war.
"Doch besser, wenn nichts intelligenteres als die Orks hier leben? Warum lassen nur die kleinen braunhäutigen Sterblichen die Finger weg, warum können es nicht auch andere?"
Es konzentrierte sich, und als Folge fing der älteste Schamane der Orks gehässig zu grinsen an, als er neue "geniale" Pläne für seine Armeen schmiedete. Schleichend war der Prozeß, Tag für Tag immer nur ein Stückchen mehr, doch es kam, wie Lineberg gesagt hatte:
Die Kreaturen des Berges kamen nach draußen. Alle.
Es fing mit den Orks und den ihnen nahen Wesen - Oger, Trolle, Zweiköpfe - an, und was für wenige Gefährtinnen eine Abfalltonne gewesen sein mochte, war für den Zweikopf eine Umzugskiste für sein wertvollstes Hab und Gut gewesen. Jedenfalls so lange, bis sie ihn getötet hatten.
Währenddessen hatten sowohl die Orks wie auch die Menschen der Insel einen gemeinsamen Feind: die Harpien. Sie waren hungrig, und es war ihnen egal, was sie zwischen die Klauen bekamen. Die Höhe der Berge und die steilen Hänge interessierten sie nicht, und so war es ein makaberes Spiel, zugunsten der Gefährtinnen, daß immer wieder das Katapult beschädigt wurde oder die bedienenden Orks von den fliegenden Kreaturen gerissen. Seit die Oger und Trolle den Unholdsweg nicht mehr blockierten, schien es wie ein gebrochener Damm, überall konnte man beobachten, wie die Mistviecher sich ähnlich schlimm vermehrten wie die Kaninchen. Über schroffe und massive Felsen im Eingang hinweg mochte man ab und zu sehen, wie eine im Unholdsweg in den Berg flog, wie in einen Taubenschlag... was war da drin nur los?
Und dann gab es da noch die Steinharpien... mochten sie häufig bei den Harpien aus Fleisch und Blut zu finden sein, sie schienen irgendwie ein eigenes Spiel zu spielen.
Lag es an dieser steinernen Harpie mit türkisen Augen, die sich als Bote des Bergherrn zu erkennen gegeben hatte? Sie griffen die orkischen Späher nicht an - wenn sie zu Erkundungen ihre Kreise zogen, konnte man manchen ängstlichen Ork sogar dabei beobachten, wie er hektisch die Fahne mit der türkis glänzenden Scheibe darauf schwenkte.
Seltsame Bündnisse schienen zu greifen, und der Feind eines Feindes war dann noch lang nicht irgend jemandes Freund...
Orbert? War er eine Legende? Würde er kommen? Würde es eine Rolle spielen?
Seufzend hielt Lineberg weiter seinen Posten in der Taverne am Strand, verscheuchte Harpien, ließ die Feuer brennen, so gut es ging... und verbittert hatte er die Schankmagd Heyde notdürftig begraben. Sie war einfach gestorben, binnen weniger Tage nach dem Eintreffen der Harpien waren ihre Haare schlohweiß geworden, und stundenlang hatte sie ähnlich gekreischt wie die furchtbaren Biester, von denen es hieß, daß Alatar sie nach Getares' Bild geschaffen hätte. Eine hölzerne Latte in die Erde gerammt kündete nur noch von dem, was dieser Tage wichtig schien.
Ein Grollen ging durch die Höhlen, zu tief, zu unwirklich, um als das Seufzen erkannt zu werden, das es war.
"Doch besser, wenn nichts intelligenteres als die Orks hier leben? Warum lassen nur die kleinen braunhäutigen Sterblichen die Finger weg, warum können es nicht auch andere?"
Es konzentrierte sich, und als Folge fing der älteste Schamane der Orks gehässig zu grinsen an, als er neue "geniale" Pläne für seine Armeen schmiedete. Schleichend war der Prozeß, Tag für Tag immer nur ein Stückchen mehr, doch es kam, wie Lineberg gesagt hatte:
Die Kreaturen des Berges kamen nach draußen. Alle.
Es fing mit den Orks und den ihnen nahen Wesen - Oger, Trolle, Zweiköpfe - an, und was für wenige Gefährtinnen eine Abfalltonne gewesen sein mochte, war für den Zweikopf eine Umzugskiste für sein wertvollstes Hab und Gut gewesen. Jedenfalls so lange, bis sie ihn getötet hatten.
Währenddessen hatten sowohl die Orks wie auch die Menschen der Insel einen gemeinsamen Feind: die Harpien. Sie waren hungrig, und es war ihnen egal, was sie zwischen die Klauen bekamen. Die Höhe der Berge und die steilen Hänge interessierten sie nicht, und so war es ein makaberes Spiel, zugunsten der Gefährtinnen, daß immer wieder das Katapult beschädigt wurde oder die bedienenden Orks von den fliegenden Kreaturen gerissen. Seit die Oger und Trolle den Unholdsweg nicht mehr blockierten, schien es wie ein gebrochener Damm, überall konnte man beobachten, wie die Mistviecher sich ähnlich schlimm vermehrten wie die Kaninchen. Über schroffe und massive Felsen im Eingang hinweg mochte man ab und zu sehen, wie eine im Unholdsweg in den Berg flog, wie in einen Taubenschlag... was war da drin nur los?
Und dann gab es da noch die Steinharpien... mochten sie häufig bei den Harpien aus Fleisch und Blut zu finden sein, sie schienen irgendwie ein eigenes Spiel zu spielen.
Lag es an dieser steinernen Harpie mit türkisen Augen, die sich als Bote des Bergherrn zu erkennen gegeben hatte? Sie griffen die orkischen Späher nicht an - wenn sie zu Erkundungen ihre Kreise zogen, konnte man manchen ängstlichen Ork sogar dabei beobachten, wie er hektisch die Fahne mit der türkis glänzenden Scheibe darauf schwenkte.
Seltsame Bündnisse schienen zu greifen, und der Feind eines Feindes war dann noch lang nicht irgend jemandes Freund...
Orbert? War er eine Legende? Würde er kommen? Würde es eine Rolle spielen?
Seufzend hielt Lineberg weiter seinen Posten in der Taverne am Strand, verscheuchte Harpien, ließ die Feuer brennen, so gut es ging... und verbittert hatte er die Schankmagd Heyde notdürftig begraben. Sie war einfach gestorben, binnen weniger Tage nach dem Eintreffen der Harpien waren ihre Haare schlohweiß geworden, und stundenlang hatte sie ähnlich gekreischt wie die furchtbaren Biester, von denen es hieß, daß Alatar sie nach Getares' Bild geschaffen hätte. Eine hölzerne Latte in die Erde gerammt kündete nur noch von dem, was dieser Tage wichtig schien.
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Arianne Rosemond
Schweigend sass sie auf der Veranda ihrer Hütte. Hatte sie die richtige Wahl getroffen?
Immer wieder ging ihr die kurze Nachricht durch den Kopf "Wir sollten zusammen kämpfen." Sollte sie sich wirklich in die höhle des Löwen begeben? Sie wusste zwar nur wenig über diese Gefährtinnen, doch war ihr bekannt, dass sich jene nahe der Gefahr aufhielten.
Sie war keine Kriegerin, keineswegs. Was sollte eine kleine Bognerin denn schon ausmachen?
Immer wieder griff sie nach einem weiteren Birkenast und schnitze fleissig einen Schaft nach dem anderen.
Ob sie wohl jemand vermissen würde? Was sollte sie tun? Doch fliehen? Nein - das würde sie nicht zulassen.
Gedankenverloren blickte sie vor sich hin. Sollte die Alte damals doch gewusst haben, was sie hier erwarten würde? Oder war dies alles ein blosser Zufall gewesen?
Kopfschüttelnd holte sie sich aus den Gedanken und nahm ihren Bogen zu Hand. Es war der Beste Bogen, den sie bisher geschnitzt hatte. Lange blickte sie auf jenen, ehe sie fein säuberlich zwei geschwungene Buchstaben in das Holz kerbte.

Noch lange sass sie vor ihrer Hütte und überlegte sich ihr weiteres Vorgehen.
Immer wieder ging ihr die kurze Nachricht durch den Kopf "Wir sollten zusammen kämpfen." Sollte sie sich wirklich in die höhle des Löwen begeben? Sie wusste zwar nur wenig über diese Gefährtinnen, doch war ihr bekannt, dass sich jene nahe der Gefahr aufhielten.
Sie war keine Kriegerin, keineswegs. Was sollte eine kleine Bognerin denn schon ausmachen?
Immer wieder griff sie nach einem weiteren Birkenast und schnitze fleissig einen Schaft nach dem anderen.
Ob sie wohl jemand vermissen würde? Was sollte sie tun? Doch fliehen? Nein - das würde sie nicht zulassen.
Gedankenverloren blickte sie vor sich hin. Sollte die Alte damals doch gewusst haben, was sie hier erwarten würde? Oder war dies alles ein blosser Zufall gewesen?
Kopfschüttelnd holte sie sich aus den Gedanken und nahm ihren Bogen zu Hand. Es war der Beste Bogen, den sie bisher geschnitzt hatte. Lange blickte sie auf jenen, ehe sie fein säuberlich zwei geschwungene Buchstaben in das Holz kerbte.
Noch lange sass sie vor ihrer Hütte und überlegte sich ihr weiteres Vorgehen.
- Arsen Talmar
- Beiträge: 24
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Selbst nachts verloschen die Feuer und Lampen nicht mehr in den Werkstätten der Akademie, hörte man dort Andreana an ihrem Amboss hämmern, das Wasser im Bottich zischen wenn sie das Eisen abkühlte, hörte man die Axtschläge im nahen Wald. Die Schleifspuren der gefällten Stämme, die sich nun in der Akademie stapelten, würde man noch Wochen später im Gras entdecken können. Jeder griff zu und half nach seinen Möglichkeiten, selbst Sarah stand nicht zurück nachdem wir ihr begreiflich gemacht hatten dass die Orken schlimmes im Schilde führten. Wenn sie nicht in Selinas und meiner Nähe war hielt sie sich in Thorans Nähe und half so gut sie konnte. Ich selbst war für einige Zeit dem geschäftigen Treiben entflohen und stand oben auf dem überdachten Gang zwischen den Gebäuden, von dem wir auch angreifende Orken mit Bolzen und Pfeilen überschütten konnten.
Der helle Lichtschein von den Bergen, in welchen nun die Orken ihre Festung gebaut hatten und auf dessen Spitzen ihre Späher Ausschau hielten, und die Feuer aus dem Lager der Gefährtinnen, die ebenso nicht mehr erloschen, war bis zur Akademie zu sehen. Es schien heute Nacht dort Ruhe zu herrschen, zumindest hörte man nicht das schon gewohnte Krachen und Poltern der in den Wald fallenden Steine, abgefeuert von einem Katapult der Orken. Tajara und Xinthra hatten schon recht diese Orken waren nicht die tumben, wilden Gestalten denen man früher begegnet war, die hier hatten Intelligenz und das machte sie gefährlich, gefährlicher als sie sonst schon waren. Ich musste, wenn auch widerwillig, den Frauen Respekt zollen, sie wagten viel und hielten dort unten aus, nicht jeder hätte die Nerven dazu.
Tajara und Xinthra … es war lange her gewesen das eine der Gefährtinnen den Fuß in die Akademie gesetzt hatte, zuviel Missgunst und Verachtung hatte das Verhältnis zueinander vergiftet. Ich gab mich keinen Illusionen hin sollte das alles gut ausgehen würden wir sicher nicht als Freunde auseinander gehen, dazu bedurfte es wenn überhaupt noch viel Zeit, aber für solcherlei Abneigungen war jetzt keine Zeit. Hier ging es um unsere Köpfe und die wollten wir alle behalten, und so gab es jenes Gespräch am Feuer das einige Antworten brachte aber mit jeder Antwort auch neue Fragen aufwarf. Natürlich hatten sie uns an diesem Abend nicht alles berichtet, was sie wussten, so naiv waren weder Selina und ich um das zu glauben, und das ganze klang so unglaublich dass wir Mühe das gehörte zu glauben. Und doch, vieles von dem was sie sagte stimmte mit dem überein, was wir selbst beobachtet hatten, und so entschlossen wir uns den beiden einen Teil unseres Vertrauens zu schenken, auch wenn es uns schwer fiel und ein grossteil Misstrauen blieb.
Wir sollten ihnen Zeit verschaffen für ein Vorhaben, von dem sie, glaube ich, selbst nicht wussten auf was sie sich einließen. Zeit … wie nötig brauchten wir sie, sehnten sie herbei und doch rann sie uns durch die Finger wie Sand. Um wirklich alles zu tun was uns Zeit verschaffen würde bräuchte ich Heerscharen, aber da ich sie nicht hatte musste ich mit jenen auskommen die jeden tag aufs Neue über sich hinauswuchsen. Ich blickte hinüber nach Neuhaven, wo einzelnen Lichter in den Fenster flackerten. Wir hatten auf unseren Wachgängen versucht die Bewohner zur Flucht ins sichere Gerimor zu überreden, aber scheinbar herrschte nicht nur bei uns der Wille die Heimat nicht aufzugeben. Es waren wohl einige Schwerter mehr als wir gedacht hatten, die Neuhaven verteidigen wollten und das war trotz aller Sorgen ein beruhigendes Gefühl. Aber selbst mit jenen Kampfeswilligen wie sollte man das Dorf verteidigen? Wir würde eine gewaltige Palisade bauen müssen wenn wir einen geringen Schutz aufbauen wollte, aber würde die Zeit reichen? Oder sollten wir nur den Hafen sichern um einen letzten Rückzugsweg zu haben?
Einen Zeitgewinn konnten auch Khazkals Pläne bringen, die wir in der Burg erfahren hatten. Sie würden mit Sicherheit die Aufmerksamkeit der Orken auf sich ziehen, ja sie sollten diese Aufmerksamkeit geradezu auf sich ziehen und so würden sich die Augen der Orken zumindest eine Weile von Neuhaven abwenden. Aber auf Dauer würden auch sie die Horden der Orken nicht zurückdrängen können, dazu waren sie zu zahlreich und hatten gelernt. Aber auch Selina und ich hatten unsere Lehren von damals nicht vergessen, die Orken würden durch einen wahren Irrgarten an Fallen anstürmen müssen und ihnen das Vordringen erschweren, wenn nicht sogar eine zeitlang vermiesen würde. Aber wie man’s auch drehte und wendete wir mussten alle an die Grenzen unserer Kräfte gehen und selbst das würde am Ende nicht reichen. Aber Lameriast, die Akademie aufgeben? Niemals!
Ich riss mich aus meinen Gedanken los und ging wieder nach unten. Flynns handwerkliche Künste und sein Wissen waren nun gefragt, vielleicht gab es doch eine Möglichkeit das Dorf mit einem Schutzwall zu umgeben wenn man den Wald mit einbezog. Meine Rufe schallten durch das Haus und bald waren unser Waffenmeister Thoran, Selina, ich zusammen mit Flynn über eine Karte Neuhavens gebeugt um auch hier nach einer Lösung zu suchen, die Akademie zu Schwert und Kunst schickte sich an eine Akademie der Kriegskunst zu werden…
Der helle Lichtschein von den Bergen, in welchen nun die Orken ihre Festung gebaut hatten und auf dessen Spitzen ihre Späher Ausschau hielten, und die Feuer aus dem Lager der Gefährtinnen, die ebenso nicht mehr erloschen, war bis zur Akademie zu sehen. Es schien heute Nacht dort Ruhe zu herrschen, zumindest hörte man nicht das schon gewohnte Krachen und Poltern der in den Wald fallenden Steine, abgefeuert von einem Katapult der Orken. Tajara und Xinthra hatten schon recht diese Orken waren nicht die tumben, wilden Gestalten denen man früher begegnet war, die hier hatten Intelligenz und das machte sie gefährlich, gefährlicher als sie sonst schon waren. Ich musste, wenn auch widerwillig, den Frauen Respekt zollen, sie wagten viel und hielten dort unten aus, nicht jeder hätte die Nerven dazu.
Tajara und Xinthra … es war lange her gewesen das eine der Gefährtinnen den Fuß in die Akademie gesetzt hatte, zuviel Missgunst und Verachtung hatte das Verhältnis zueinander vergiftet. Ich gab mich keinen Illusionen hin sollte das alles gut ausgehen würden wir sicher nicht als Freunde auseinander gehen, dazu bedurfte es wenn überhaupt noch viel Zeit, aber für solcherlei Abneigungen war jetzt keine Zeit. Hier ging es um unsere Köpfe und die wollten wir alle behalten, und so gab es jenes Gespräch am Feuer das einige Antworten brachte aber mit jeder Antwort auch neue Fragen aufwarf. Natürlich hatten sie uns an diesem Abend nicht alles berichtet, was sie wussten, so naiv waren weder Selina und ich um das zu glauben, und das ganze klang so unglaublich dass wir Mühe das gehörte zu glauben. Und doch, vieles von dem was sie sagte stimmte mit dem überein, was wir selbst beobachtet hatten, und so entschlossen wir uns den beiden einen Teil unseres Vertrauens zu schenken, auch wenn es uns schwer fiel und ein grossteil Misstrauen blieb.
Wir sollten ihnen Zeit verschaffen für ein Vorhaben, von dem sie, glaube ich, selbst nicht wussten auf was sie sich einließen. Zeit … wie nötig brauchten wir sie, sehnten sie herbei und doch rann sie uns durch die Finger wie Sand. Um wirklich alles zu tun was uns Zeit verschaffen würde bräuchte ich Heerscharen, aber da ich sie nicht hatte musste ich mit jenen auskommen die jeden tag aufs Neue über sich hinauswuchsen. Ich blickte hinüber nach Neuhaven, wo einzelnen Lichter in den Fenster flackerten. Wir hatten auf unseren Wachgängen versucht die Bewohner zur Flucht ins sichere Gerimor zu überreden, aber scheinbar herrschte nicht nur bei uns der Wille die Heimat nicht aufzugeben. Es waren wohl einige Schwerter mehr als wir gedacht hatten, die Neuhaven verteidigen wollten und das war trotz aller Sorgen ein beruhigendes Gefühl. Aber selbst mit jenen Kampfeswilligen wie sollte man das Dorf verteidigen? Wir würde eine gewaltige Palisade bauen müssen wenn wir einen geringen Schutz aufbauen wollte, aber würde die Zeit reichen? Oder sollten wir nur den Hafen sichern um einen letzten Rückzugsweg zu haben?
Einen Zeitgewinn konnten auch Khazkals Pläne bringen, die wir in der Burg erfahren hatten. Sie würden mit Sicherheit die Aufmerksamkeit der Orken auf sich ziehen, ja sie sollten diese Aufmerksamkeit geradezu auf sich ziehen und so würden sich die Augen der Orken zumindest eine Weile von Neuhaven abwenden. Aber auf Dauer würden auch sie die Horden der Orken nicht zurückdrängen können, dazu waren sie zu zahlreich und hatten gelernt. Aber auch Selina und ich hatten unsere Lehren von damals nicht vergessen, die Orken würden durch einen wahren Irrgarten an Fallen anstürmen müssen und ihnen das Vordringen erschweren, wenn nicht sogar eine zeitlang vermiesen würde. Aber wie man’s auch drehte und wendete wir mussten alle an die Grenzen unserer Kräfte gehen und selbst das würde am Ende nicht reichen. Aber Lameriast, die Akademie aufgeben? Niemals!
Ich riss mich aus meinen Gedanken los und ging wieder nach unten. Flynns handwerkliche Künste und sein Wissen waren nun gefragt, vielleicht gab es doch eine Möglichkeit das Dorf mit einem Schutzwall zu umgeben wenn man den Wald mit einbezog. Meine Rufe schallten durch das Haus und bald waren unser Waffenmeister Thoran, Selina, ich zusammen mit Flynn über eine Karte Neuhavens gebeugt um auch hier nach einer Lösung zu suchen, die Akademie zu Schwert und Kunst schickte sich an eine Akademie der Kriegskunst zu werden…
Zuletzt geändert von Arsen Talmar am Dienstag 4. März 2008, 17:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Andreana Steinschmelz
Sis kam in die Akademie gelaufen. Wollte merh Inforamtionen von Arsen und Selina. Der Aushang der Gefährtinnen beunruhigte sie so sehr. In der Akademie angekommen brauchte sie nicht lange nach Arsen suchen. Alle saßen um den großen Tisch und es wurde bereits Kriesenrat gehalten.
Am Ende der Sitzung hätte sie fluchen können, dass sie nciht zu Hause geblieben ist. Wieder war ein Haufen Arbeit dazugekommen. Aber das wäre es auch, wäre sie zu Hause geblieben. Die Zeit war einfach so ereignisreich. Es wusste wohl kaum einer noch, wo ihm der Kopf steht.
Flynn witzelte noch, ob er nicht in seiner Freizeit vielleicht noch ein Boot bauen soll. Solch ein Galgenhumor. Aber gut, auf nach Hause, einige wenige Stunden Schlaf und am nächsten Morgen noch vor dem Morgengrauen ran an die Arbeit. Es wartete genug.
Am Ende der Sitzung hätte sie fluchen können, dass sie nciht zu Hause geblieben ist. Wieder war ein Haufen Arbeit dazugekommen. Aber das wäre es auch, wäre sie zu Hause geblieben. Die Zeit war einfach so ereignisreich. Es wusste wohl kaum einer noch, wo ihm der Kopf steht.
Flynn witzelte noch, ob er nicht in seiner Freizeit vielleicht noch ein Boot bauen soll. Solch ein Galgenhumor. Aber gut, auf nach Hause, einige wenige Stunden Schlaf und am nächsten Morgen noch vor dem Morgengrauen ran an die Arbeit. Es wartete genug.
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Xinthra
3. Fast schon Routine
Wie in den vergangenen Tagen schon häufig, machte Xinthra ihre Runde durch die Wälder um die Festung Sturmwipfel. Wie zu erwarten war, versteckten sich mehr schlecht als recht immer wieder Orks in diesem. Gerade der letzte erschlagen und wieder in der Festung eingekehrt, traf sie auf einige Schwestern. Die Umgebung durchkämmen, das wollte Tajara. Marie, mit ihrem Besuch "Wolf" wollte den nahen Wald besuchen. Und schon fast, um sich abzulenken, setzte Xinthra frischen Käse an.
Es dauerte nicht lang, da beschossen die Orks die Festung wieder mit Steinen. Keine normalen nein, Brennende mussten es sein. Sie trafen die Wiese, zumeist. Xinthra griff nach einem Wasserkübel und löschte das Feuer des einen Steines, die inzwischen zurückgekehrte Tajara das eines Anderen. Marie bemerkte die Flammen im Dach des Feuerhauses. Schnell, löscht das Feuer! riefen alle durcheinander, rannten umher, griffen nach herumstehenden Kübeln und warfen diese in Richtung der Flammen. Nun hatten sie die Flammen gelöscht, aber ein nettes Loch und große Brandflächen auf dem Dach.
Vincent traf ein, man beriet sich ein wenig, mitmaßte über die wirkung von Schießpulver und plante gar ein wenig, bis man vom Gebirge her lautes Flattern hören konnte. Ein großer Felsen wurde abgeschossen, er krachte hinter dem Feuerhaus in die Wiese, wie Kegel stieben die Käsefässer auseinander dessen Inhalt sich auf dem Rasen ergoß. Ein Blick in den Berg dann, eine Wolke von Gefiederten Wesen kam aus einer der oberen Höhlen geströmt. Sie breiteten ihre Flügel aus, nur um sie wieder zusammen zu falten und sich auf die Festung Sturmwipfel herabfallen zu lassen. Zu den Waffen! brüllte man durch die Festung, Vincent hob seine Muskete an und versetzte eine Harpie eine böse Kugel. Ob sie noch lebte, als sie auf dem Boden aufschlug, hinterher zumindest war sie tot, denn der Aufprall brach ihr Genick.
Harpie um Harpie landeten innerhalb der Festungsmauern und die Schwestern kämpften mutig, erbittert. Dann erklangen vom Berg orkische Kriegstrommeln. Trommeln als stünden sie im Innersten des Berges, laut und doch fern, gespenstisch. Und um die Bergflanke kamen sie dann. Orks, Zweiköpfe, Trolle und Oger. Sogar ein Zyklop unter ihnen. Die ersten Opfer dieses Angriffs wurden die Pferde im südlichen Gatter.
Es begann also..
Wie in den vergangenen Tagen schon häufig, machte Xinthra ihre Runde durch die Wälder um die Festung Sturmwipfel. Wie zu erwarten war, versteckten sich mehr schlecht als recht immer wieder Orks in diesem. Gerade der letzte erschlagen und wieder in der Festung eingekehrt, traf sie auf einige Schwestern. Die Umgebung durchkämmen, das wollte Tajara. Marie, mit ihrem Besuch "Wolf" wollte den nahen Wald besuchen. Und schon fast, um sich abzulenken, setzte Xinthra frischen Käse an.
Es dauerte nicht lang, da beschossen die Orks die Festung wieder mit Steinen. Keine normalen nein, Brennende mussten es sein. Sie trafen die Wiese, zumeist. Xinthra griff nach einem Wasserkübel und löschte das Feuer des einen Steines, die inzwischen zurückgekehrte Tajara das eines Anderen. Marie bemerkte die Flammen im Dach des Feuerhauses. Schnell, löscht das Feuer! riefen alle durcheinander, rannten umher, griffen nach herumstehenden Kübeln und warfen diese in Richtung der Flammen. Nun hatten sie die Flammen gelöscht, aber ein nettes Loch und große Brandflächen auf dem Dach.
Vincent traf ein, man beriet sich ein wenig, mitmaßte über die wirkung von Schießpulver und plante gar ein wenig, bis man vom Gebirge her lautes Flattern hören konnte. Ein großer Felsen wurde abgeschossen, er krachte hinter dem Feuerhaus in die Wiese, wie Kegel stieben die Käsefässer auseinander dessen Inhalt sich auf dem Rasen ergoß. Ein Blick in den Berg dann, eine Wolke von Gefiederten Wesen kam aus einer der oberen Höhlen geströmt. Sie breiteten ihre Flügel aus, nur um sie wieder zusammen zu falten und sich auf die Festung Sturmwipfel herabfallen zu lassen. Zu den Waffen! brüllte man durch die Festung, Vincent hob seine Muskete an und versetzte eine Harpie eine böse Kugel. Ob sie noch lebte, als sie auf dem Boden aufschlug, hinterher zumindest war sie tot, denn der Aufprall brach ihr Genick.
Harpie um Harpie landeten innerhalb der Festungsmauern und die Schwestern kämpften mutig, erbittert. Dann erklangen vom Berg orkische Kriegstrommeln. Trommeln als stünden sie im Innersten des Berges, laut und doch fern, gespenstisch. Und um die Bergflanke kamen sie dann. Orks, Zweiköpfe, Trolle und Oger. Sogar ein Zyklop unter ihnen. Die ersten Opfer dieses Angriffs wurden die Pferde im südlichen Gatter.
Es begann also..