Gerüche der Stadt

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Das wache Auge

Gerüche der Stadt

Beitrag von Das wache Auge »

Immer lauter wurde es in der Stadt Berchgards des Nachts. Fast an jeder Ecke ein lates fiepsen und knirschen. Gelbe AUgen huschen suchend durch die Nacht und springen umher.
Da ein Knall und dort ein Rascheln, was geschiet da nur in jener Stadt?

Am nächsten Morgen sieht man das ganze Übel. Die Mülltonnen sind auseinandergenommen und der ganze Abfall liegt umherverstreut vor den Häusern. Einige herumstehende Heubündel sind ebenfalls betroffen und zerfetzt worden. Die Ratten jener Stadt hatten bisher ein glanzvolles Leben. Alles voller Dreck und Müll und keiner tat was dagegen.

An dem heutigen Morgen liegt ein gewaltiger Gestank in der Luft in jener kleinen Stadt. Hier waren schon immer viel Ratten und bei vielen hatte jene Stadt schon auch diesen Ruf.
Ohne Umschweife konnten sich die Ratten hier ausbreiten und vergnügen.

Was ist also zu tun?
Scarlac Savoy

Beitrag von Scarlac Savoy »

Als er früh des Morgens heimkehrte, war er noch nicht in der Lage gewesen, die Situation in ihrem vollen Ausmaß zu erfassen, doch der Morgen brachte die Gewissheit:
Ratten, überall!
Bis jetzt hatte Scarlac das Leben in Berchgard genießen können, und die Zahl dieser Plagegeister hielt sich im Rahmen, doch nun schienen sie einen Regelrechten Aufstand anzuzetteln. Die Pferde an den Pfosten waren unruhig und scharrten nervös in der Erde umher, der Anblick glich der einer einzigen Müllhalde. Nach einem vergeblichen Versuch, die Pferde zu beruhigen, fasste er den Entschluss, dass etwas unternommen werden müsste. Er nahm Platz auf einem der Stühle, schlug sein Notizbüchlein hervor, und sann nach. Gift wäre eine gute Alternative, aber ob das reichen würde? Diese Biester waren clever, und würden nicht auf irgendein Gift hereinfallen, nachdem die ersten daran starben. So würde er also ein Toxin entwickeln müssen, welches auf jeden Fall geruchsneutral sein müsste, und Köder verschiedenster Art auftreiben, welche es überall in der Stadt zu verteilen galt, nachdem das Gift aufgetragen wurde. Aber man könnte ja noch etwas anderes tun… Scarlac hatte Geschichten darüber gehört, das Ratten es nicht lange dort aushielten, wo ihren Artgenossen Leid angetan wurde. Die Schmerzensschreie und das Gequieke sterbender Ratten würden so vielleicht den Grossteil aus der Stadt vertreiben, wenn er es nur geschickt anstellte. Zu dem Gift würde er noch anderen Rat einholen müssen von Kollegen, aber diesen ersten Schritt würde er allein unternehmen.
So begab er sich zu dem Gardisten, der seid Jahr und Tag seid Scarlac sich in Berchgard niedergelassen hatte dort am Tage Wachdienst schon, und erläuterte ihm sein Vorhaben.
Wenngleich der Gardist nicht sonderlich von der Idee angetan war, so erteilte er dem jungen Alchemisten und Magier doch die Erlaubnis, Magie hinzuziehen zu dürfen bei seinem Vorhaben, und Scarlac machte sich auf in die Gassen, dort wo der Müll verstreut lag, um einige Ratten das fürchten zu lehren.
Kurze Zeit später war überall in Berchgard lautes quieken zu vernehmen, die gequälten Laute sterbender Ratten. Das lebende Ungeziefer floh wild vor den zuckenden Körpern, die von Schmerz durchfahren wurden, ohne dass eine Quelle offensichtlich war. Abgesehen von dem jungen Mann, der seine Hand in Richtung der sich windenden Körper streckte. Schweiß begann auf seiner Stirn zu perln, und nach einer gewissen Zeit trat Scarlac erschöpft den Heimweg an, um sich der Erforschung des passenden Giftes zu widmen. Es würde sich zeigen, ob ihm Jemand dabei helfen könnte.
Thancred

Beitrag von Thancred »

Mit verzogenem Gesicht und einem Würgen sieht Thancred einen riesigen Müllflecken vor dem Lager, "na da wunderts mich nicht dass die ratten auf den Strassen die Allemande tanzen", knurrt er missmutig
"sieht ja aus wie eine einladung an den Herren der plagen höchstpersöhnlich" meint er als er eine Schaufel aus dem Keller holt, und beginnt den Unrat auf einen Haufen zu schaufeln der gut Abstand von den Häusern hat
Erinna fragt ihn wies wohl ihm ginge und bald sind die beiden in ein gespräch vertieft was man wohl machen könne gegen die Ratten und den Unrat
nicht dass bald die blattern oder schlimmer der schwarze Tod durch die gassen streifen....
Katzen herbeizuschaffen gegen die Ratten und den nrat zu verbrennen so kommt man zum Schluss mög helfen, so ordert er ein dutzend katzen und macht sich flugs mit der Schaufel ans Werk*
und versucht hernach den Abfall mit Stroh, Holz und Reisig das er mit Öl übergiesst mittels einer Fackel anzuzünden
Aradan Krenor

Beitrag von Aradan Krenor »

Er war erstaunt was hier in den Morgenstunden vor sich ging, als er eigentlich nur zum Wachdienst in Berchgard antreten wollte. Es sah aus als währe eineHorde von Ogern Zweiköpfen und Trollen durch die Stadt marschiert und hätten es sich "wohnlich" eingerichtet. Überall wo er hinsah war Müll und der Gestank der bis weit vor dem kleinen Ort reichte war kaum mehr auszuhalten. Es war nur eine Frage der Zeit bis ein solches Chaos noch mehr von den Plagegeistern anziehen würde, die sich überall auf den Müllbergen tumelten und der kleine Ort der nächste Herd für eine grausame Seuche würde, die das Land verherrt. Sofort griff er nach der Schärpe des Korporals und band sie sich vor Mund und Nase, doch so, das die Insignien nach innen schauten und sie von aussen mehr wie ein einfaches Tuch wirkte. Er liess sich eine Schaufel geben und stellte sich unverzüglich zu den wenigen Arbeitern die schon eingetroffen waren, um den Müll mit Spaten auf einige grosse Berge zu schippen, welche schon in Brand gesetzt waren und jene mit heissen Flammen verzerrten ...
Saldor Falkenau

Beitrag von Saldor Falkenau »

*Wer gegen Abend die Strasse von Varuna nach Berchgard begeht wird über Berchgard immer mal wieder schwarze Rauchwolken aufsteigen sehen*
Das wache Auge

Beitrag von Das wache Auge »

Hurtig machten sich die Leute daran den Müll wegzuräumen. Der erste grosse Haufen wurde vor dem Bankhaus aufgebaut und dort entzündet. Aber..was war das..das Wasser zum löschen wurde vergessen. das Feuer konnte sich ungehindert ausbreiten und wanderte zu nahe fast an das Bankgebeäude heran. der Bankier schrie um Hilfe und hustet vor sich hin durch den überdeminsionalen Gestanks durch die Verbrennung.
Hurtig wurde Wasser herangeschafft und das Feuer gelöscht und nur ein dunkles Fleckchen Wiese verriet was dort geschah.

Fleissig wurde weiter nach Müllhaufen gesucht und jene waren leider dort wo viele Pferde angebunden waren. Schnell machten sie sich daran jene Haufen zusammenzsuchaufeln und in ein Fass zu stauen. Bis oben hin war jenes gefüllt und stank erbärmlich bis sonstwieweit. Sie brachten jenes Fass in die Nähe der Mine. Nahe an das Haus heran welches die Winde verbarg wurde es gestellt. Und anstatt nur das Fass anzuzünden wurde mehr Holz herangeschafft für ein wunderschönes Feuerchen.

Sie dachten alle wohl an das Wasser das Haus unten mit Wasser zu beschütten des Schutzes wegen. Nur bedachten sie nicht wie hoch so manches Feuerchen schlagen kann wenn man nur genug Holz dazugab.
Schnell übergriffen die Flammen auf das Haus auf das Dach. Keine Leiter in der Nähe um jene Flammen schnell zu löschen.
Ohne grosse Hinderung wanden sich die Flammen vorran und griffen auf das Dach über.
Jene die es wagten auf das Dach zu steigen wurden von Flammen willkommen geheissen und glutiger Hitze welche auf ihrer Haut brannte.
Leise knackten die ersten Bretter des Daches und krachten zu Boden.
Schnell sah man das es kein entrinnen mehr gab und das Haus stuerzte halb rückwaerts zusammen. Das halbe Dach stuertzte in den Mineneingang und versperrt jenen nun.
Noch einige Zeit mag die Glut eine Aufräumaktion verhindern aber nicht mehr lange.
Thancred

Beitrag von Thancred »

rauchend standen die reste der schutzhütte der winde
und der geruch von kohle und rauch lag in der Luft,..

wie konnte so wenig reisig solche Flammen hervorbringen?
die trotz fortwährendem Löschen sich gefräßig durch die bretter der Hütte gefresssen hatten,..
es wird wohl viel Arbeit werden die bretter auszutauschen und so machte man sich gemeinsam an die Arbeit,.. Stund um Stund wurde Schutt lorenweise weggeschafft, bis die nacht zu dunkel wurde und weiteres arbeiten auf den folgenden Tag beschlossen ward
Rafael de Arganta

Beitrag von Rafael de Arganta »

"Das kann auf keinen Fall so bleiben.
Mehr und mehr Ratten werden kommen, und wohin das führt das hatten wir schon einmal.
Bevor die Leute wieder erkranken, sollten wir schleunigst hier mithelfen."
Meinte Rafael entschlossen.
Er nickte seinen Leute von der Allianz zu dann griff er selber zur Schaufel.
Sich ein Tuch vor die Nase bindend um dem Gestank etwas ab zu halten begann er mit so vielen anderen den Schutt zu beseitigen.
Kayleigh Reingond

Beitrag von Kayleigh Reingond »

Nachdem auch sie sich ein Tuch um Mund und Nase gebunden und Rafes Nicken erwiedert hatte, machte sie sich daran nach besten Kräften zu helfen.

Schrecklich wäre es, wenn über diese schon so gebeutelten Menschen, die hier lebten, wieder eine Seuche hereinbrechen sollte.

Sich hin und wieder ein wenig umsehend, arbeitete sie fleissig und unermüdlich mit, um die Stadt wieder sauber zu bekommen.
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