"Finsternis ... Gestank ... ein unheilvolles Glühen. Wo befinde ich mich? Wohin hat uns der ehrenwerte Lethyr geführt? Wird sich nunmehr offenbaren, was unsere Bestimmung ist, der Grund warum ich jene Rune an meinem Handgelenk trage?"
Diese Gedanken schossen dem Lethrixor durch den Kopf, als er hinter Syrr'ael durch das Portal getreten war. Das Dornenschild schützend angehoben, die Pantherklaue aus geschliffenem Diamantstahl bereit, Fleisch und Knochen zu zerteilen. Er wusste nicht, was ihn erwarten würde ...
Die Gruppe um den Lethyren Syrr'ael hatte sich um den unscheinbar wirkenden Tümpel versammelt. Giftgrüner Schlamm brodelte darin, einem todbringenden Höllenpfuhl gleich. Ein jeder war bereit sein Leben zu geben um das Geheimnis des Lethyren zu lüften, zu verstehen. Schlachten waren geschlagen, ein Rätsel gelöst worden.
Wieder schossen dem Lethrixor die Worte des Wächters durch den Kopf.
"Einst wurde ein namenloses Begräbnis in Rahal abgehalten ... alle versammelten sich ... doch als sie aufgefordert wurden an dem geöffneten Sarg vorbeizuschreiten erbleichten die Ungläubigen, jene die auf Alatar vertrauten lächelten lediglich."
Mühsam verbannte er die Gedanken. Es galt sich nunmehr auf die neue, unerwartete Situation zu konzentrieren. Die drohende Gefahr die von diesem unbekannten Höhlensystem ausging, war beinahe greifbar.
Dann geschah es. Mit einem ohrenbetäubenden Grollen wurde die Oberfläche des Tümpels durchbrochen. Einem zischenden Geysir gleich spritzte schwefelhaltiger Schlamm in alle Richtungen. Urplötzlich sahen sich die Letharen von mehr als einem Dutzend Gegnern eingekesselt. Ohne Vorwarnung, ohne das geringste Zögern, begann die Schlacht. Krakenartige Wesen krauchten und stolperten an Land, die aufgedunsenen Leiber angehoben, meterlange Fangarme in Richtung der Letharen schleudernd. Wie auf Befehl bildeten die Lethrixoren und Lethraxiaes eine geschlossene Phalanx um die Lethyren. Schwere Schilde wurden nach vorne gereckt, die Pantherklauen kampfbereit erhoben. Bolzen donnerten von einer Schützin im Hintergrund dicht über die Köpfe der Letharen hinweg und bohrten sich in fauliges Gewebe. Die Luft war erfüllt vom Kreischen der Bestien, sowie dem hellen Singsang der Letharenwaffen als diese wie Sensen unter den Feinden zu wüten begannen.
Nach Augenblicken, die dem Lethrixor allerdings wie Ewigkeiten vorkamen, war der Kampf vorrüber. Todbringende Stille senkte sich über das Schlachtfeld. Tluth'xarlor selbst richtete sich taumelnd auf. Zwei zerfetzte, armlange Tentakeln fielen von seinem Oberkörper ab. Der Spinnengleiche Koloss im Wasser hatte von ihm abgelassen, sank grollend und geschlagen in die Tiefe seiner Behausung zurück.
Andere Letharen erhoben sich gleichermaßen, entledigten sich abgeschlagener Tentakeln und erneut wurde eine präzise Formation um die anwesenden Lethyren herum gebildet.
"Wir müssen weiter ... ich spüre es ... hier entlang!"
Die Stimme Syrr'aels riss Tluth'xarlor aus seinen Gedanken. Rasch wurden etwaige Wunden notdürftig versorgt, dann waren sie abmarschbereit und folgten dem Lethyren einen steinernen Pfad hinauf.
In der Ferne erhob sich etwas massiges, unnatürliches für einen scheinbar unerforschten Ort. Vielleicht ein Tempel, so dachte der Lethrixor, als er dicht hinter dem Lethyren den Weg entlang schritt.
Flackernd erwachten mehrere Kohleschalen zum Leben, die bisher den Augen der Letharen verborgen gewesen waren. Das Licht der Feuer erschuf wie aus dem Nichts eine unwirkliche, aber durchweg bedrohliche Atmosphäre. Dann waren sie am Tor des Steinbaus angekommen und etwas begann sich in der Finsternis jenseits der Schwelle zu bewegen ...
[img]http://img180.imageshack.us/img180/5395/questvx2.jpg[/img]
Quúypoloth - Die Flamme Mael'Rayats
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Tluth´Xarlor
Quúypoloth - Die Flamme Mael'Rayats
Zuletzt geändert von Tluth´Xarlor am Sonntag 10. Februar 2008, 11:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Vely'xia
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Und dann fiel der Dämon..
Das riesige, machtbesessene Ungetüm fiel klatschend gegen die Wand, es war sofort tot. Der mächtige Leib hatte nun die Vergeltung Alatars gespürt, er hatte gefrevelt und gesündigt, die Blasphemie geschworen und die Kinder angegriffen - Nur ein gnädiger Tod den sie ihn hatten zukommen lassen.
Es war kaum eine Sekunde vergangen, da hatten sich die Kinder schon dem Eigentlichen ihrer Mission zugewandt. Es wurde kein Funken mehr daran verschwendet an die Dämonen zu denken, die aus dem Spalt der Tiefe gekrochen waren. Krachend, knacksend und krotesk stiegen sie über die toten Leiber der Ungeheuer hinweg, Knochen brachen dabei, Blut oder grüne Flüssigkeit spritze auf, sofern sie auf offenstehende Venen traten oder die Schädel zertrümmerten. Eine riesige Wunde klaffe inmitten des Raumes, Hitze wallte daraus hervor und das Feuer loderte dort unten, tief, tief.
Es war diese säuselnde, anziehende Stimme die Alatars Kinder immerwieder darauf hinzog. Kurz vor dem Abgrund machten sie halt, es galt etwas zu Unternehmen. Komm zu mir, komm und hol' mich. Es waren nicht nur die Worte des Artefakts die in ihrem Schädel dröhnten, sondern auch diese Veränderung in dem Lied, die ihr einerseits Kraft gab, oder ihren ohnehin schon geschundenen Körper nochmal schwächte.
Es war der Letharf Layth der die Aufmerksamkeit aller wieder auf sich zog, als er von dem Erhabenen den Auftrag erteilt bekam das Artefakt zu bergen.
Tu es! Tu es!
Ich verbiete dir zu sterben, Lethrixor!
Auch wenn es die Worte ihrer Geschwister waren, waren sie von einer seltsamen Präsenz getränkt. Sie alle waren von dem Heiligtum in den Bann geschlagen worden, sie alle wollten es in den Händen halten. Es hätte nicht viel gefehlt, dann wäre Layth in den sengenden, heißen Abgrund gefallen. Zum Wohle seines Volkes und auch seiner Gesundheit, hatte er sich auf die andere Seite gerafft. Seine Wunden waren unerträglich, geschwärzt und von Blut übergossen. Es hätte sie fast um den Verstand gebracht, er war so unglaublich langsam voran gekommen und hatte sich doch so schnell ihrem Artefakt genähert. Ihrem Artefakt. Die Präsenz hatte auch bereits von ihr Besitz genommen, sie wollte es in den Händen halten, es wiegen wie ihr eigenes Kind und einen Leibgeborenen den es zu huldigen gilt, einen neuen Meister einen.. Ihre Gedanken schlugen immerwieder von innen gegen ihren Kopf, sie wollten raus, sie wollten das Ding besitzen. Mit einem lauten, gequälten Aufschrei riss sie ihre Hände hoch, Klinge und Schild lies sie dabei fallen. Ein Wunder dass sie nicht in den Abgrund stürzten, aber auch dass verhinderte etwas, diese verhöhnende Stimme.
Tu es! Wirf es! Gib es uns, gib es uns!
Es waren ihre Worte als sie auf den Knien stand, die Haare gerauft und eine verzerrte Fratze im Gesicht tragend. Doch sie wurde nicht beachtet, sie war nicht die einzige die von diesem verdammten Etwas geschwächt wurde, auch wenn sie es den anderen nicht ansehen konnte. Ein leises, triumphales Zischeln riss sie wieder unsanft aus ihrer Trance. Der Lethrixor hatte das Artefakt, die Flamme zum Erhabenen Syrr'ael geworfen, jener trat sofort zurück und die Geschwister scharrten sich um ihn wie die Raubtiere um eine hilflose Gazelle. Auch sie riss sich apruppt wieder vom Boden auf um sich durch die Menge zu drängen, denn nun war sie näher an diesem Ding denn je. Der Lethrixor auf der anderen Seite wurde außer Acht gelassen, wie etwas, dass benutzt wurde und nun nichtsmehr an Wert hat. Sie streckte ihre mageren, hässlichen Finger nach dem Etwas aus um es zu berühren, weit reckte sie ihren Körper dafür hin um es wenigstens einmal zu berühren! Doch im letzten Moment besann sie sich und zog die Hand zurück, inderselben Bewegung wirbelte der Lethyr auch schon herum, die Geschwister ihm folgend um alles weitere von ihm abzuhalten.
Wir haben für den Erhabenen Lethyr gekämpft und waren bereit für den alleinen Vater zu sterben, es war erfolgreich, er hatte seine Pranke über uns und den Lethyren um es zu erfüllen, er..
Ihre Gedanken fanden keinen Halt mehr, keine Stütze derer sie sich weiterentwickeln hätten können, deswegen nur gab sie sich dem hin wofür sie hier war. Den Lethyren beschützen und die Aufgabe erfolgreich abzuschließen.
[img]http://img171.imageshack.us/img171/165/letharen266cu2.png[/img]
Das riesige, machtbesessene Ungetüm fiel klatschend gegen die Wand, es war sofort tot. Der mächtige Leib hatte nun die Vergeltung Alatars gespürt, er hatte gefrevelt und gesündigt, die Blasphemie geschworen und die Kinder angegriffen - Nur ein gnädiger Tod den sie ihn hatten zukommen lassen.
Es war kaum eine Sekunde vergangen, da hatten sich die Kinder schon dem Eigentlichen ihrer Mission zugewandt. Es wurde kein Funken mehr daran verschwendet an die Dämonen zu denken, die aus dem Spalt der Tiefe gekrochen waren. Krachend, knacksend und krotesk stiegen sie über die toten Leiber der Ungeheuer hinweg, Knochen brachen dabei, Blut oder grüne Flüssigkeit spritze auf, sofern sie auf offenstehende Venen traten oder die Schädel zertrümmerten. Eine riesige Wunde klaffe inmitten des Raumes, Hitze wallte daraus hervor und das Feuer loderte dort unten, tief, tief.
Es war diese säuselnde, anziehende Stimme die Alatars Kinder immerwieder darauf hinzog. Kurz vor dem Abgrund machten sie halt, es galt etwas zu Unternehmen. Komm zu mir, komm und hol' mich. Es waren nicht nur die Worte des Artefakts die in ihrem Schädel dröhnten, sondern auch diese Veränderung in dem Lied, die ihr einerseits Kraft gab, oder ihren ohnehin schon geschundenen Körper nochmal schwächte.
Es war der Letharf Layth der die Aufmerksamkeit aller wieder auf sich zog, als er von dem Erhabenen den Auftrag erteilt bekam das Artefakt zu bergen.
Tu es! Tu es!
Ich verbiete dir zu sterben, Lethrixor!
Auch wenn es die Worte ihrer Geschwister waren, waren sie von einer seltsamen Präsenz getränkt. Sie alle waren von dem Heiligtum in den Bann geschlagen worden, sie alle wollten es in den Händen halten. Es hätte nicht viel gefehlt, dann wäre Layth in den sengenden, heißen Abgrund gefallen. Zum Wohle seines Volkes und auch seiner Gesundheit, hatte er sich auf die andere Seite gerafft. Seine Wunden waren unerträglich, geschwärzt und von Blut übergossen. Es hätte sie fast um den Verstand gebracht, er war so unglaublich langsam voran gekommen und hatte sich doch so schnell ihrem Artefakt genähert. Ihrem Artefakt. Die Präsenz hatte auch bereits von ihr Besitz genommen, sie wollte es in den Händen halten, es wiegen wie ihr eigenes Kind und einen Leibgeborenen den es zu huldigen gilt, einen neuen Meister einen.. Ihre Gedanken schlugen immerwieder von innen gegen ihren Kopf, sie wollten raus, sie wollten das Ding besitzen. Mit einem lauten, gequälten Aufschrei riss sie ihre Hände hoch, Klinge und Schild lies sie dabei fallen. Ein Wunder dass sie nicht in den Abgrund stürzten, aber auch dass verhinderte etwas, diese verhöhnende Stimme.
Tu es! Wirf es! Gib es uns, gib es uns!
Es waren ihre Worte als sie auf den Knien stand, die Haare gerauft und eine verzerrte Fratze im Gesicht tragend. Doch sie wurde nicht beachtet, sie war nicht die einzige die von diesem verdammten Etwas geschwächt wurde, auch wenn sie es den anderen nicht ansehen konnte. Ein leises, triumphales Zischeln riss sie wieder unsanft aus ihrer Trance. Der Lethrixor hatte das Artefakt, die Flamme zum Erhabenen Syrr'ael geworfen, jener trat sofort zurück und die Geschwister scharrten sich um ihn wie die Raubtiere um eine hilflose Gazelle. Auch sie riss sich apruppt wieder vom Boden auf um sich durch die Menge zu drängen, denn nun war sie näher an diesem Ding denn je. Der Lethrixor auf der anderen Seite wurde außer Acht gelassen, wie etwas, dass benutzt wurde und nun nichtsmehr an Wert hat. Sie streckte ihre mageren, hässlichen Finger nach dem Etwas aus um es zu berühren, weit reckte sie ihren Körper dafür hin um es wenigstens einmal zu berühren! Doch im letzten Moment besann sie sich und zog die Hand zurück, inderselben Bewegung wirbelte der Lethyr auch schon herum, die Geschwister ihm folgend um alles weitere von ihm abzuhalten.
Wir haben für den Erhabenen Lethyr gekämpft und waren bereit für den alleinen Vater zu sterben, es war erfolgreich, er hatte seine Pranke über uns und den Lethyren um es zu erfüllen, er..
Ihre Gedanken fanden keinen Halt mehr, keine Stütze derer sie sich weiterentwickeln hätten können, deswegen nur gab sie sich dem hin wofür sie hier war. Den Lethyren beschützen und die Aufgabe erfolgreich abzuschließen.
[img]http://img171.imageshack.us/img171/165/letharen266cu2.png[/img]
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Xyrvassidar Ryn´dhor
Die Hitze, die ihnen entgegen schlug, kaum war die Schwelle übertreten, war unerträglich.
Die Lider schützend über die Augen gelegt, trieb sie Xyrvassidar doch Tränen in deren Winkel.
Schemenhaft, teils verschwommen, erhob sich der riesige Schatten am anderen Ende des Raumes,
erwartete die Gruppe um Syrr'ael. Je näher sie kamen, desto deutlicher wurde, um was es sich handelte -
Schwingen, rauch- und feuerspeiende Nüstern, kein Drache, ein Zweibeiner.
Der Erhabene sprach aus, was alle dachten: "Der Wächter.", zweifelsohne stellte der Dämon diesen dar.
Es dauerte nicht lange, da meldete er sich ebenfalls zu Wort, schürte mit Hohn und Spott gegenüber Alatar und seinen Kindern
Zorn in den Herzen der Meisten. Doch blieben sie tatenlos, um den höheren Zweck ihrer Anwesenheit nicht zu gefährden.
Diesem wandt sich schließlich wieder Syrr'ael zu, der als Zentrum der Gruppe, die sich im Halbkreis um ihn scharte,
diente. "Gib .. gib uns, .. weswegen wir ..", doch erstarb seine Stimme zu einem Flüstern,
jeder konnte sich den Rest denken. Der Dämon aber hakte nach, erkundigte sich höhnend mit seiner tiefen, bassigen Stimme,
wonach sie suchten. Wieder antwortete der Lethyr, dessen unendlicher Hass sich unentwegt in seinem Gesicht
widerzuspiegeln begann: "Es .. es hat uns .. gerufen.".
Wieder nur Spott als Erwiderung, von Syrr'ael kompensiert in neuerlich hervorgebrachter Forderung:
"GIB ES UNS!". Unbeeindruckt richtete sich der Dämon auf, wies die Gruppe schließlich in ihre Schranken,
als eine weitere, die vorherigen Temperaturen noch einmal übertreffende, Hitzewelle weitere Worte aus
seinem Schlund nach außen trug: "IHR", womit er Boden und Wände bereits erzittern ließ,
"WAGT ES.", bebte es zunächst auf den Trommelfellen der Anwesenden,
dann ging seine Stimme auf den Raum über. Funken sprühten, als einzelne Bodenplatten aneinander
stießen, getrieben vom tiefen Grollen, das nun den Raum umfing. Auf unsicheren Füßen mussten
die Letharen mit ansehen, wie der Untergrund langsam nachzugeben schien...
[img]http://img181.imageshack.us/img181/743/forumoq9.jpg[/img]
Die Lider schützend über die Augen gelegt, trieb sie Xyrvassidar doch Tränen in deren Winkel.
Schemenhaft, teils verschwommen, erhob sich der riesige Schatten am anderen Ende des Raumes,
erwartete die Gruppe um Syrr'ael. Je näher sie kamen, desto deutlicher wurde, um was es sich handelte -
Schwingen, rauch- und feuerspeiende Nüstern, kein Drache, ein Zweibeiner.
Der Erhabene sprach aus, was alle dachten: "Der Wächter.", zweifelsohne stellte der Dämon diesen dar.
Es dauerte nicht lange, da meldete er sich ebenfalls zu Wort, schürte mit Hohn und Spott gegenüber Alatar und seinen Kindern
Zorn in den Herzen der Meisten. Doch blieben sie tatenlos, um den höheren Zweck ihrer Anwesenheit nicht zu gefährden.
Diesem wandt sich schließlich wieder Syrr'ael zu, der als Zentrum der Gruppe, die sich im Halbkreis um ihn scharte,
diente. "Gib .. gib uns, .. weswegen wir ..", doch erstarb seine Stimme zu einem Flüstern,
jeder konnte sich den Rest denken. Der Dämon aber hakte nach, erkundigte sich höhnend mit seiner tiefen, bassigen Stimme,
wonach sie suchten. Wieder antwortete der Lethyr, dessen unendlicher Hass sich unentwegt in seinem Gesicht
widerzuspiegeln begann: "Es .. es hat uns .. gerufen.".
Wieder nur Spott als Erwiderung, von Syrr'ael kompensiert in neuerlich hervorgebrachter Forderung:
"GIB ES UNS!". Unbeeindruckt richtete sich der Dämon auf, wies die Gruppe schließlich in ihre Schranken,
als eine weitere, die vorherigen Temperaturen noch einmal übertreffende, Hitzewelle weitere Worte aus
seinem Schlund nach außen trug: "IHR", womit er Boden und Wände bereits erzittern ließ,
"WAGT ES.", bebte es zunächst auf den Trommelfellen der Anwesenden,
dann ging seine Stimme auf den Raum über. Funken sprühten, als einzelne Bodenplatten aneinander
stießen, getrieben vom tiefen Grollen, das nun den Raum umfing. Auf unsicheren Füßen mussten
die Letharen mit ansehen, wie der Untergrund langsam nachzugeben schien...
[img]http://img181.imageshack.us/img181/743/forumoq9.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Xyrvassidar Ryn´dhor am Sonntag 10. Februar 2008, 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Velvyr´tae
Das Geräusch von berstendem Stein ging durch Mark und Bein. In einer gewaltigen Hitzewelle, die das Metall ihrer Rüstungen aufheizte und die feinen Haare auf frei zugänglicher Haut versengte, stürzte der Boden hinab in die Tiefe. Empor stieg Dampf, das Gewölbe wurde in rötlichen Feuerschein getaucht. Ein gewaltiger Spalt zog sich durch den Raum, ließ den Blick frei auf die Gebeine der Erde, erhitzt von flüssigem, gierig brodelndem Gestein. Die Letharen waren zurückgewichen, einen Augenblick von der schieren Gewalt dieses Bebens betäubt.
Ein kühlender Windhauch strich über sie hinweg, zugleich unheilverkündend - denn nun erhob sich der Dämon mit hämischer Leichtigkeit über den Abgrund und landete mit einem kräftigen Schlag seiner dunklen Schwingen direkt vor dem Lethyr. Einen Wimpernschlag später gellte der Befehl: "Schützt den Erhabenen!", von den Hintergrundgeräuschen so verzerrt, dass die Quelle unmöglich auszumachen war. Dennoch reagierte die Gruppe instinktiv. Was war die eigene Furcht, der Überlebensinstinkt gegen diese Bedrohung? Die geführten Angriffe schien der Dämon jedoch zu ignorieren, er spürte sie kaum. Wie lästige Insekten pflückte er einzelne Letharen vom Boden, schlug sie gegen die Wände seines Refugiums. Seine Verachtung spie Furmas in Beleidigungen und Schmähungen hervor, provozierte die Kinder Alatars mit ungeahntem Erfolg.
Ihr werdet hier sterben, Pantherbrut!
Als Antwort begannen neuerliche Angriffe, die Klingen wurden verstärkt durch den Zorn, der in ihren Adern wie eine Kraftquelle pulsierte. Doch während die Letharen auf Furmas, den Verräter eindrangen, stand einer abseits. Still, den Blick starr auf den Dämonen gerichtet, morbide fasziniert.
Der Lethyr griff nicht in den Kampf ein, seine bernsteinfarbenen Augen flackerten unsicher. Der nutzlose Angriff erlahmte, die Letharen fielen zurück. In vielen pulsierte der Schmerz, vermischt mit nutzlosem Hass. Sie konnten hier nichts ausrichten, sie waren beschämend nutz- und machtlos. Sollte der Dämon am Ende doch recht behalten? Würden sie hier untergehen?
[URL=http://imageshack.us][img]http://img148.imageshack.us/img148/5416/quest1ch1.jpg[/img][/URL]
Ein kühlender Windhauch strich über sie hinweg, zugleich unheilverkündend - denn nun erhob sich der Dämon mit hämischer Leichtigkeit über den Abgrund und landete mit einem kräftigen Schlag seiner dunklen Schwingen direkt vor dem Lethyr. Einen Wimpernschlag später gellte der Befehl: "Schützt den Erhabenen!", von den Hintergrundgeräuschen so verzerrt, dass die Quelle unmöglich auszumachen war. Dennoch reagierte die Gruppe instinktiv. Was war die eigene Furcht, der Überlebensinstinkt gegen diese Bedrohung? Die geführten Angriffe schien der Dämon jedoch zu ignorieren, er spürte sie kaum. Wie lästige Insekten pflückte er einzelne Letharen vom Boden, schlug sie gegen die Wände seines Refugiums. Seine Verachtung spie Furmas in Beleidigungen und Schmähungen hervor, provozierte die Kinder Alatars mit ungeahntem Erfolg.
Ihr werdet hier sterben, Pantherbrut!
Als Antwort begannen neuerliche Angriffe, die Klingen wurden verstärkt durch den Zorn, der in ihren Adern wie eine Kraftquelle pulsierte. Doch während die Letharen auf Furmas, den Verräter eindrangen, stand einer abseits. Still, den Blick starr auf den Dämonen gerichtet, morbide fasziniert.
Der Lethyr griff nicht in den Kampf ein, seine bernsteinfarbenen Augen flackerten unsicher. Der nutzlose Angriff erlahmte, die Letharen fielen zurück. In vielen pulsierte der Schmerz, vermischt mit nutzlosem Hass. Sie konnten hier nichts ausrichten, sie waren beschämend nutz- und machtlos. Sollte der Dämon am Ende doch recht behalten? Würden sie hier untergehen?
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Lys´Xaera
Alle begannen sie, wirr auf den Erhabenen einzureden... greift ein ... so tut doch endlich was ... IHR könnt ihn besiegen ... nur wenn unser - EUER - Glaube stark ist, werden wir alle bestehen ...
Das machte doch keinen Sinn? Was war es, was hier vor sich ging?
Lys hatte genug davon, dieses Theater mitzuspielen, wie eine Marionette für jeden Zweck eingesetzt zu werden, ohne zu verstehen, worum es ging...
Das Wesen... erst berief es sich auf Alatars Macht, dann verhöhnte es sie, die Kinder... Und nun gar sah es aus, als sollen sie alle vernichtet werden.
Schrill erklang der heisere Aufschrei - 'ES hat recht... wir SIND nur Würmer, auch der Erhabene ist nicht mehr... '
Ein verzweifelter Versuch, den Ehrenwerten Lethyren aus seiner Lethargie zu reißen, ihn zu provozieren, ihn dazu zu bewegen, dass er irgendetwas tun würde...
Später... sehr viel später.... alles hinter sich lassend ...
Es war erfolgreich gewesen. Für den Augenblick.
Aber worin bestand der Sinn der Unternehmung? War die Gefahr gebannt? Ist das Volk der Letharen für den Moment geeint? Oder gar für lange Zeit?
Als eine der letzten trat sie aus dem Portal, ihre Geschwister vor sich dem Ausgang zustreben sehend, nagte bereits wieder der Zeifel in ihr...
[img]http://www.oyla15.de/userdaten/39032034/bilder/Portal.jpg[/img]
Das machte doch keinen Sinn? Was war es, was hier vor sich ging?
Lys hatte genug davon, dieses Theater mitzuspielen, wie eine Marionette für jeden Zweck eingesetzt zu werden, ohne zu verstehen, worum es ging...
Das Wesen... erst berief es sich auf Alatars Macht, dann verhöhnte es sie, die Kinder... Und nun gar sah es aus, als sollen sie alle vernichtet werden.
Schrill erklang der heisere Aufschrei - 'ES hat recht... wir SIND nur Würmer, auch der Erhabene ist nicht mehr... '
Ein verzweifelter Versuch, den Ehrenwerten Lethyren aus seiner Lethargie zu reißen, ihn zu provozieren, ihn dazu zu bewegen, dass er irgendetwas tun würde...
Später... sehr viel später.... alles hinter sich lassend ...
Es war erfolgreich gewesen. Für den Augenblick.
Aber worin bestand der Sinn der Unternehmung? War die Gefahr gebannt? Ist das Volk der Letharen für den Moment geeint? Oder gar für lange Zeit?
Als eine der letzten trat sie aus dem Portal, ihre Geschwister vor sich dem Ausgang zustreben sehend, nagte bereits wieder der Zeifel in ihr...
[img]http://www.oyla15.de/userdaten/39032034/bilder/Portal.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Lys´Xaera am Sonntag 10. Februar 2008, 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
- Syrr'ael
- Beiträge: 503
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Wie ein Schnitter schritt der Dämon durch die Reihen der Letharen - packte wahllos einen der warmen, weichen Körper und schmetterte ihn gegen die Wand wo der Leib schlaff liegen blieb; ein anderer konnte sich vor den messerscharfen Klauen nur durch einen beherzten Sprung in Sicherheit bringen. Bolzen sirrten, Waffen blitzten im diffusen Schein der Flammen als die Kinder des Panthers um ihr Leben stritten und nur einer stand wie betäubt da, um dem Abschlachten seiner Geschwister in morbider Faszination zuzusehen.
"Zerreiße ihn, zerschmettere ihn, lass ihn die Macht der Disharmonie spüren und für seine Häresie leiden!"-"Du willst gegen ihn kämpfen?! Ihn, der dich hierher geführt hat? Ihn, dem du gedient hast ohne es zu wissen, Narr?!"-"Nein, es war Vaters Wille der dich hierher geführt hat um das Werk zu vollenden!"-"Vaters Wille? Schwacher Lethar, du hast versagt! Du hast deine Geschwister hierher geführt um dich an ihrem Tod zu ergötzen, ist es nicht so? Dann bist nur noch du übrig und KANNST ES FÜR DICH ALLEIN NEHMEN!"
Mittlerweile war der Kampf verebbt - wie sollten Waffen einen Kampf bestreiten der doch zuerst im Glauben geschlagen werden musste? Ringsum drangen verzweifelt die Worte seiner Geschwister auf ihn ein, versuchten ihn aus seiner Lethargie zu reißen um endlich in den Kampf, der auf so vielen Ebenen mehr als der physischen ausgetragen wurde, einzugreifen. Der Gefallene, der Wächter ragte wie ein schwarzer lichtverschluckender Fleck vor ihm auf, der Blick der brennenden Augen voller Spott auf den Lethyren gerichtet. "Wie schwach. Wie schwach ihr seid!"
Irgendwo tief in ihm leckten die Flammen des Hasses höher - dies alles konnte nicht sein! Wie konnte es dieser Gefallene wagen?!
"Zerschmettere ihn! Du willst es, du kannst es, du MUSST es!"
Die Zähne blitzten hell im Schein der Flammen, als Syrr´ael die Lippen bleckte und die rechte Hand langsam hob.
"Ich..ich...", heiseres Gestammel, kraftlos von der inneren Zerrissenheit die in ihm tobte.
"Tut es, Erhabener!"
"Ich..diene nur... - ",Wort für Wort verließ krächzend seine Kehle, jeder Laut war eine Qual und verbrannte seine Kehle während im Kopf lautes, höhnisches Gelächter erklang. "Furmas. FURMAS! Sag es!"
Etwas zerbrach, zerriss in ihm, ein Damm - nein, ein Netz - das sorgfältig geknüpft wurde ohne dass er selbst es gemerkt hatte. Die Unsicherheit, die Zweifel, die Schwäche - sie alle wurden von einer reinigenden, befreienden Woge aus brennendem Hass davongerissen und endlich sah er wieder klar.
" - ALATAR!".
Furmas schrie auf - ein Schrei der hundertfach in seinem Kopf widerhallte und dann für immer verebbte. Das Gesicht des Lethyren verwandelte sich in eine hasserfüllte Fratze, als er nach der Disharmonie griff und sich von den Wogen der Macht davontragen ließ - der einzige Fokus war die Gestalt des Dämons, dessen Leid und Schmerzen ohne Grenzen sein sollte.
...
..
.
Und dann fiel der Dämon - und nur das hypnotische Flackern des Artefaktes, dass einen so mächtigen Diener Alatars in den Wahnsinn getrieben hatte, verblieb.
Mael'Rayat - oder zumindest ein Bruchstück davon.
Endlich würde sie in die Umarmumg der Diener Alatars zurückkehren...
[img]http://img174.imageshack.us/img174/4827/zweifelra8.jpg[/img]
"Zerreiße ihn, zerschmettere ihn, lass ihn die Macht der Disharmonie spüren und für seine Häresie leiden!"-"Du willst gegen ihn kämpfen?! Ihn, der dich hierher geführt hat? Ihn, dem du gedient hast ohne es zu wissen, Narr?!"-"Nein, es war Vaters Wille der dich hierher geführt hat um das Werk zu vollenden!"-"Vaters Wille? Schwacher Lethar, du hast versagt! Du hast deine Geschwister hierher geführt um dich an ihrem Tod zu ergötzen, ist es nicht so? Dann bist nur noch du übrig und KANNST ES FÜR DICH ALLEIN NEHMEN!"
Mittlerweile war der Kampf verebbt - wie sollten Waffen einen Kampf bestreiten der doch zuerst im Glauben geschlagen werden musste? Ringsum drangen verzweifelt die Worte seiner Geschwister auf ihn ein, versuchten ihn aus seiner Lethargie zu reißen um endlich in den Kampf, der auf so vielen Ebenen mehr als der physischen ausgetragen wurde, einzugreifen. Der Gefallene, der Wächter ragte wie ein schwarzer lichtverschluckender Fleck vor ihm auf, der Blick der brennenden Augen voller Spott auf den Lethyren gerichtet. "Wie schwach. Wie schwach ihr seid!"
Irgendwo tief in ihm leckten die Flammen des Hasses höher - dies alles konnte nicht sein! Wie konnte es dieser Gefallene wagen?!
"Zerschmettere ihn! Du willst es, du kannst es, du MUSST es!"
Die Zähne blitzten hell im Schein der Flammen, als Syrr´ael die Lippen bleckte und die rechte Hand langsam hob.
"Ich..ich...", heiseres Gestammel, kraftlos von der inneren Zerrissenheit die in ihm tobte.
"Tut es, Erhabener!"
"Ich..diene nur... - ",Wort für Wort verließ krächzend seine Kehle, jeder Laut war eine Qual und verbrannte seine Kehle während im Kopf lautes, höhnisches Gelächter erklang. "Furmas. FURMAS! Sag es!"
Etwas zerbrach, zerriss in ihm, ein Damm - nein, ein Netz - das sorgfältig geknüpft wurde ohne dass er selbst es gemerkt hatte. Die Unsicherheit, die Zweifel, die Schwäche - sie alle wurden von einer reinigenden, befreienden Woge aus brennendem Hass davongerissen und endlich sah er wieder klar.
" - ALATAR!".
Furmas schrie auf - ein Schrei der hundertfach in seinem Kopf widerhallte und dann für immer verebbte. Das Gesicht des Lethyren verwandelte sich in eine hasserfüllte Fratze, als er nach der Disharmonie griff und sich von den Wogen der Macht davontragen ließ - der einzige Fokus war die Gestalt des Dämons, dessen Leid und Schmerzen ohne Grenzen sein sollte.
...
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Und dann fiel der Dämon - und nur das hypnotische Flackern des Artefaktes, dass einen so mächtigen Diener Alatars in den Wahnsinn getrieben hatte, verblieb.
Mael'Rayat - oder zumindest ein Bruchstück davon.
Endlich würde sie in die Umarmumg der Diener Alatars zurückkehren...
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