„Bei allen verdammten Kreaturen...“ hörte man es in der Küche schimpfen.
Über und über mit Mehl bedeckt saß sie am Küchentisch. Auf diesem standen Haufenweise Schüsseln mit Mehl und aufgeschlagenen Eiern, Krüge mit Milch und Wasser, aufgeschnittene, enthäutete Pfirsiche und etwa siebenundzwanzig fertige Pfirsichkuchen.
Eigentlich sah alles nach einer erfolgreichen Backarie aus, wenn da nicht... an jedem der Kuchen ein Stück gefehlt hätte.
„...das kann doch nicht so schwer sein! Welches verfluchte Gewürz...?“ ertönte es erneut.
Dabei hatte es so gut angefangen.
Sie hatten die verträumte Unkonzentriertheit Miladys ausgenutzt, um sich ein paar freie Tage zu verschaffen und ihre Muskeln wieder auf Vordermann zu bringen. Gewiß waren sie nicht so dumm zu glauben, Milady hätte sie nicht doch ein wenig durchschaut, aber am Ende waren vier freie Tage raus gesprungen und der Auftrag einen Korb herzurichten, mit Marmelade, nicht gar so besonderen Schleifen und... einem schönen Pfirsichkuchen.
Nichts leichter als das, dachte Savea und war früh auf, um die Kleinigkeit schnell zu erledigen, damit möglichst viel von den vier Tagen übrig bliebe. Es machte nichts, dass sich in den Kochbüchern kein Rezept fand, Pfirsichkuchen backen ist ja ein Klacks!
Die nötigen Voraussetzungen waren gegeben: Mehl war da, Wasser, Milch, Eier und.. sie wußte, wie der Pfirsichkuchen schmecken mußte.
Als der erste Kuchen fertig war, sah sie recht zufrieden aus und probierte ein Stück.
„Nicht schlecht.. aber irgend etwas fehlt da noch.“
Dem zweiten Teig gab sie etwas Zucker hinzu.
„Schon besser.. aber irgend etwas fehlt noch immer.“
Zu den folgenden Teigen gesellten sich die unterschiedlichsten Gewürze und gar Kräuter, die Mengen an Mehl, Wasser, Eiern und Milch wurden variiert.
Beim siebten Kuchen stellte sich leichter Unmut ein, beim sechzehnten war die Laune gänzlich dahin. Die Kuchen neunzehn bis siebenundzwanzig wurden nur gebacken, weil das doch schließlich gehen müßte!
Der Teig des siebenundzwanzigsten Kuchens lief Gefahr der Küchenwand ein neues Muster zu verleihen. Es half ja nichts. Sie mußte in Erfahrung bringen, welches so geheimnisvolle Gewürz dafür sorgte, dem Pfirsichkuchen seinen, neben den Pfirsichen, so eigenen Geschmack verlieh.
Sie sah sich bereits die kommenden vier Tage alle Backstuben und Höfe abklappern, auf der Suche nach dem Rezept und der gewünschten Zutat.
„Bei allen verdammten Kreaturen...“
Vier Tage frei und nur... ein Pfirsichkuchen!
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Savea Falkenlohe
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Savea Falkenlohe
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Am Abend des vierten Tages war es soweit.
Vor ihr stand in all seiner Pracht ein Pfirsichkuchen.
Am Mittag des vierten Tages hatte sie eine alte Bäckerin gefunden, die ohne lange zu überlegen, ihr ein kleines Stoffsäckchen auf den Tresen legte.
„Wenn ich nicht gar so sehr irre, ist das was Euch fehlt Zimt.“
Sie bat den Kutscher sich zu eilen und stürmte die Küche des Anwesens.
Es brauchte genau zwei Kuchen, um festzustellen, dass die alte Bäckersfrau recht hatte.
Einen zum Probieren und den Zweiten, um ihn behutsam, in den mit bunten Schleifen geschmückten Korb, zu versenken.
Vorsichtig stellte sie das Marmeladenglas dazu und brachte den Korb in Miladys Gemach.
Vier freie Tage, in denen Shaya und sie Schleifen bestellt und abgeholt hatten. Miladys Gewänder bei der Schneiderin in Form und Farbe auf Vordermann gebracht hatten. Auf Gewürzsuche gegangen waren. Auf Miladys Geheiß Salz gekauft hatten, als sie sie auf dem Markt trafen.
Vier freie Tage in Diensten ihrer Hochgeboren.
„Tee Milady?“
Vor ihr stand in all seiner Pracht ein Pfirsichkuchen.
Am Mittag des vierten Tages hatte sie eine alte Bäckerin gefunden, die ohne lange zu überlegen, ihr ein kleines Stoffsäckchen auf den Tresen legte.
„Wenn ich nicht gar so sehr irre, ist das was Euch fehlt Zimt.“
Sie bat den Kutscher sich zu eilen und stürmte die Küche des Anwesens.
Es brauchte genau zwei Kuchen, um festzustellen, dass die alte Bäckersfrau recht hatte.
Einen zum Probieren und den Zweiten, um ihn behutsam, in den mit bunten Schleifen geschmückten Korb, zu versenken.
Vorsichtig stellte sie das Marmeladenglas dazu und brachte den Korb in Miladys Gemach.
Vier freie Tage, in denen Shaya und sie Schleifen bestellt und abgeholt hatten. Miladys Gewänder bei der Schneiderin in Form und Farbe auf Vordermann gebracht hatten. Auf Gewürzsuche gegangen waren. Auf Miladys Geheiß Salz gekauft hatten, als sie sie auf dem Markt trafen.
Vier freie Tage in Diensten ihrer Hochgeboren.
„Tee Milady?“