Sie durchschritt das Stadttor zur Perle der Wüste. Sie war daheim. Daheim? Konnte man es ein Zuhause nennen? Eine Stadt, in der sie geboren war, in der ihre Träume geboren waren, wo ihre Träume wieder zerstört wurden.
Bei ihrer Geburt sah der Priester, daß sie tanzen sollte. Sie bekam Unterricht darin wie auch im Musizieren. Eines Abends war dies vorbei gewesen. Als die Leibwache des Emirs dem Wahn verfiel ihn richten zu müssen. Stattdessen ward er gerichtet worden und die fest geplante Zuknuft aller Falahs wurde ebenfalls gerichtet. Die Karten des Spiels wurden neu gemischt. Die, die in der direkten Blutlinie des Verräters standen wurden verbannt. Die anderen durften ihr Dasein in der Schande des Hauses fristen. Ihre Eltern waren geblieben, hatten Shaadiya aus der Stadt gesandt. Sie wollten ihrer Tochter nicht zumuten als Dreck aufzuwachsen. Das kleine Mädchen verstand nicht wieso. Wie sollte es auch im Alter von 8 Jahreswenden so etwas begreifen?
Einst war großes für sie geplant gewesen. Sie hätte für den Emir tanzen sollen. Nun durfte sie den Palast nur von weitem betrachten. Zu tief die Angst eine junge Frau könnte ihm nach dem Leben trachten. Ein jeder sah in ihr Gesicht. Es war unverschleiert um die Falahs nie aus dem Blick zu verlieren. Es störte sie nicht, denn sie kannte es nicht anders. Sie durchquerte die Stadt, gefolgt von einem bedächtigen Murmeln.
„Falah! Hast du sie gesehn?“
„Die haben versucht den Emir zu ermorden, aiwa?“
„Schmach und Schande über dieses Haus!“
„Was will sie hier?“
Sie ertrug es ruhig, anderes war sie nicht gewohnt. Abgefunden hatte sie sich mit diesem Leben. Bis sie auf Ziyad traf. Sein Blick glich einem gepeinigten, gefangenen Tier. Er litt an diesem Leben, wollte davor fliehen, hatte jede Hoffnung jemals wirklich daheim zu sein bereits aufgegeben. Ein Blick in seine Augen und sie verstand. Verstand das das Ducken ein Ende nehmen musste. Begriff das sie es wollte. Sie wollte das man den Namen reinwusch. Fasste den Entschluss das man sie brauchen sollte, das die Falah für Menek'Ur wieder wichtig sein sollten. Es war ein langer Weg dorthin, doch sie wollte es. Wollte es für ihn, den jungen Heilkundigen, erreichen.
Allein zwei Menekaner hatten sich nicht abgewandt. Zwei von allen, die ihr begegnet waren hatten keine harten Worte für sie über. Ein Yazir und ein Hausloser. Sie behandelten sie wie ein Wesen von Eluive erdacht. Akzeptierten ihre Anwesenheit ohne sie zu verdammen.
Diese beiden waren ein Anfang...
„Falah, ihr wart einst stolz und rein!
Geboren durch Eluives Wunsch sie zu sehen,
Geboren um ihren vorherbestimmten Weg zu gehen.
Falah, ihr seid tief gefallen!
Geboren um den einen hervorzubringen,
Geboren um dem Hause die Schmach zu erringen.
Falah, ihr tragt euer Los!
Geboren um die Strafe zu zahlen,
Geboren für der Schande Qualen.
Falah, ihr habt alles überlebt!
Geboren um letztendlich zurück zu kehren,
Geboren zu verhelfen ihrem Haus zu neuen Ehren.
Falah, das wart und seid ihr nun!
Geboren einst stolz und ohn jeglichen Fehl,
Geboren zu dienen mit Schmach auf der Seel,
Falah, das ist nun euer Ziel!
Geboren um alle Schande wieder reinzuwaschen,
Geboren um einst wieder zu wandeln in Menek'Urs Gassen.
Falah, ihr werdet erneut erblühn.“
Was war, was ist, was sein wird
-
Shaadiya Hayat Falah
Ein zerborstener Futtertrog. Ob sie ihn zu voll gemacht hatte? Sie würde ihn ersetzen müssen damit die Tiere nicht hungerten. Gerade wollte sie dies erledigen als sie Yara erblickte. Die Akemi war leise wie ein Jäger in die Stallungen getreten. Sie hatte bisher nicht viel mit ihr zu tun gehabt, doch sie war ihr nie feindseelig gegenüber getreten. Vielmehr gleichgültig hatte sie sich ihr gezeigt. Diesesmal war es anders. Sie war...freundlich. Sehr freundlich zu ihr und lobte sie sogar für ihre Mühen. Man konnte keine über Jahre hinweg aufgebaute Verachtung innerhalb von zwei Augenblicken vergessen machen. Das wusste Shaadiya nur zu gut. Doch Yara war der Beweis für sie, dass wenn man den Leuten Zeit gab...Zeit zu beobachten...Zeit um zu analysieren... diese Leute von selbst begriffen das es nicht Shaadiya war, welche ihnen böses wollte. Argwohn war eine Eigenschaft des menekanischen Volkes, das so viel gekämpft hatte und noch immer täglich gegen die unwirtliche Vegetation der Wüste rang. Doch sie würde nie vergessen was die Akemi sagte bevor sie verschwand. Nie die Worte, aus ihrem Herzen lassen, denn sie zeigten viel mehr über Yara als alles andere. Sie zeigten eine aufrichtige junge Frau welche sich nicht scheute Fehler und Mängel an sich selbst zu erkennen und sie zuzugeben. Solche wie Yara gab es selten und sie dankte Eluive dafür das sie sie treffen durfte.
Ein Blick zum Sonnenstand und sie wandte sich zum Hafen. Ein Sturm zog auf. Sie merkte es daran das sich die Fische ins Meer zurückzogen. Mühsam plagte sie sich mit der Angel herum. Irfaans Schritte hörte sie nicht erst als er sie ansprach bemerkte sie ihn und verneigte sich grüßend vor ihm. Er war freundlich wie er es am ersten Tag bereits gewesen war. Er war großzügig und mit recht stolz auf seine Berufung. Dies wurde ihr klar als sie seiner Einladung in die Taverne folgte. Dort legte er ein Paket vor ihr ab, welches ihr nach einem späteren Öffnen die Sprache verschlug. Darinnen waren Fleischwaren von für sie nahezu unbezahlbahrem Wert. Würste, Schinken ein Brot und sogar etwas das sie schon ewigkeiten nicht mehr genossen hatte. Ein Stück Torte. Als Kind war es an Festen Gewonheit gewesen diese zu genießen, doch nach dem Fall der Falah war es sehr selten vorgekommen, das man noch richtig gefeiert hatte.
Seine Geduld schien nahezu unendlich, als sie ihn über seine Begabung befragte. Er schaffte es sogar ihr mittels Beispielen zu erklären was er tat und wie er es vollbrachte. Dabei stand er laut seines Ermessens erst am Anfang der Treppe. Irfaan scherzte mit ihr und gab ihr einmal mehr das Gefühl daheim zu sein. Zu schnell verging der Abend und als er sich zurückzog, blickte sie ihm einige Zeit lang nach.
Auf ihrem abendlichen Weg Käse in die Handelsgilde zu bringen, traf sie auf eine weitere junge Frau. Raniya, wie sie sich vorstellte war auch nach Nennung des namens Falah liebenswürdig zu ihr. Sie erwähnte beiläufig, daß auch das Haus Bashir, welchem sie angehörte, eine Zeit des Fehls hinter sich hatte. Diese Erwähnung bekräftigte Shaadiyas Hoffen, irgendwann einmal ihren Namen ohne Vorsicht nennen zu können. Mit neuem Mut bot die Geschichtenerzählerin ihre Hilfe an. Ihre Marah hatte ihr einst die Pflichten einer Hausfrau gelehrt. Bei der Tante hatte sie für die Mahlzeiten gesorgt. Nun konnte sie ihr Geschick am Herd endlich nutzen. Sie würde die Menekanischen Köstlichkeiten herstellen, welche nicht nur innerhalb der Wüsteninsel, sondern auch weit über das Meer hinweg sich starker Beliebtheit erfreuten. Es störte sie nicht das sie nicht zur Handelsgilde gehörte. Sie hatte eine Aufgabe gefunden, welche ihr Freude bereitete und dem menekanischen Volke von Nutzen waren.
„Siehst du das Knäul in des Liedes Strängen?
Die Knoten, die es gilt auseinander zu zwängen?
Fühlst du die Wärme die dich erfüllt,
Immer dann wenn dich Eluvs Lied einhüllt?
Es ist ihre Gabe, das Geschenk der Mutter,
Es ist das Fühlen das Sehen der Energien im Gefüge.
Es ist das was uns anders, uns besonders macht.
Siehst du wie ich die komplizierten Fäden entwirre?
Mit Kraft meiner Gedanken, neda ich bin nicht irre!
Fühlst du wie ich sie neu anordne und richte?
Wie ich die Konzentrationen bestimme und sie dann erneut mischte?
Es ist ihre Gabe, das Geschenk der Mutter,
Es ist das Fühlen das Sehen der Energien im Gefüge.
Es ist das was uns anders, uns besonders macht.
Siehst du die Treppe mit den vielen Stufen?
Diese zu erklimmen wurde ich berufen.
Fühlst du die Kraft und Begabung, die es dazu benötigt?
Die Hälfte der Stufen habe ich bereits bewältigt.
Es ist ihre Gabe, das Geschenk der Mutter,
Es ist das Fühlen das Sehen der Energien im Gefüge.
Es ist das was uns anders, uns besonders macht.“
Ein Blick zum Sonnenstand und sie wandte sich zum Hafen. Ein Sturm zog auf. Sie merkte es daran das sich die Fische ins Meer zurückzogen. Mühsam plagte sie sich mit der Angel herum. Irfaans Schritte hörte sie nicht erst als er sie ansprach bemerkte sie ihn und verneigte sich grüßend vor ihm. Er war freundlich wie er es am ersten Tag bereits gewesen war. Er war großzügig und mit recht stolz auf seine Berufung. Dies wurde ihr klar als sie seiner Einladung in die Taverne folgte. Dort legte er ein Paket vor ihr ab, welches ihr nach einem späteren Öffnen die Sprache verschlug. Darinnen waren Fleischwaren von für sie nahezu unbezahlbahrem Wert. Würste, Schinken ein Brot und sogar etwas das sie schon ewigkeiten nicht mehr genossen hatte. Ein Stück Torte. Als Kind war es an Festen Gewonheit gewesen diese zu genießen, doch nach dem Fall der Falah war es sehr selten vorgekommen, das man noch richtig gefeiert hatte.
Seine Geduld schien nahezu unendlich, als sie ihn über seine Begabung befragte. Er schaffte es sogar ihr mittels Beispielen zu erklären was er tat und wie er es vollbrachte. Dabei stand er laut seines Ermessens erst am Anfang der Treppe. Irfaan scherzte mit ihr und gab ihr einmal mehr das Gefühl daheim zu sein. Zu schnell verging der Abend und als er sich zurückzog, blickte sie ihm einige Zeit lang nach.
Auf ihrem abendlichen Weg Käse in die Handelsgilde zu bringen, traf sie auf eine weitere junge Frau. Raniya, wie sie sich vorstellte war auch nach Nennung des namens Falah liebenswürdig zu ihr. Sie erwähnte beiläufig, daß auch das Haus Bashir, welchem sie angehörte, eine Zeit des Fehls hinter sich hatte. Diese Erwähnung bekräftigte Shaadiyas Hoffen, irgendwann einmal ihren Namen ohne Vorsicht nennen zu können. Mit neuem Mut bot die Geschichtenerzählerin ihre Hilfe an. Ihre Marah hatte ihr einst die Pflichten einer Hausfrau gelehrt. Bei der Tante hatte sie für die Mahlzeiten gesorgt. Nun konnte sie ihr Geschick am Herd endlich nutzen. Sie würde die Menekanischen Köstlichkeiten herstellen, welche nicht nur innerhalb der Wüsteninsel, sondern auch weit über das Meer hinweg sich starker Beliebtheit erfreuten. Es störte sie nicht das sie nicht zur Handelsgilde gehörte. Sie hatte eine Aufgabe gefunden, welche ihr Freude bereitete und dem menekanischen Volke von Nutzen waren.
„Siehst du das Knäul in des Liedes Strängen?
Die Knoten, die es gilt auseinander zu zwängen?
Fühlst du die Wärme die dich erfüllt,
Immer dann wenn dich Eluvs Lied einhüllt?
Es ist ihre Gabe, das Geschenk der Mutter,
Es ist das Fühlen das Sehen der Energien im Gefüge.
Es ist das was uns anders, uns besonders macht.
Siehst du wie ich die komplizierten Fäden entwirre?
Mit Kraft meiner Gedanken, neda ich bin nicht irre!
Fühlst du wie ich sie neu anordne und richte?
Wie ich die Konzentrationen bestimme und sie dann erneut mischte?
Es ist ihre Gabe, das Geschenk der Mutter,
Es ist das Fühlen das Sehen der Energien im Gefüge.
Es ist das was uns anders, uns besonders macht.
Siehst du die Treppe mit den vielen Stufen?
Diese zu erklimmen wurde ich berufen.
Fühlst du die Kraft und Begabung, die es dazu benötigt?
Die Hälfte der Stufen habe ich bereits bewältigt.
Es ist ihre Gabe, das Geschenk der Mutter,
Es ist das Fühlen das Sehen der Energien im Gefüge.
Es ist das was uns anders, uns besonders macht.“
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Yara Leijla Masari
Sie war nie jemand gewesen der einen Anderen aufgrund dem verurteilte, was in der Vergangenheit geschehen war. Natürlich, die Falah mussten ihren Ruf zurückgewinnen. Aber waren nicht auch die Bashir einmal verbannt? Hatten nicht auch die Ifrey immer und immer wieder eine Last zu tragen? Und trotzdem gab man ihnen immer und immer wieder die Möglichkeit, ihre Treue zu beweisen.
Zugegeben, es war schon merkwürdig, dass sie nun auf einmal alle aus ihren Löchern gekrochen kamen, aber vielleicht war es auch an der Zeit dafür. Ein Falah allein konnte vielleicht nicht beweisen, dass nicht jedes Mitglied der Familie verdorben war von dem schwarzen, gefallenen Engel.
Shaadiya war der Beweis dafür. Yara hatte sie erst nicht groß beachtet, kümmerte sich nur um das, was Sajneen Khalida ihr auftrug zu tun. Nämlich zu beobachten und darauf acht zu geben, das Shaadiya auch alles aufwischte. Sie verurteilte sie nicht, aber sie machte sich auch nicht viel aus Shaadiya. Und dennoch, es musste nicht noch mehr auf die Schultern der jungen Falah gelegt werden.
Die Worte, die Yara für Shaadiya fand waren ernst gemeint und sie hoffte, dass sie lernte, die Schuld nicht immer bei sich zu suchen. Yara kam nicht als Akemi, selbst wenn sie die Uniform trug, ihre Worte wählte sie nach dem, was sie war. Eine Masari, die in den Falah etwas sah, etwas verborgenes. Irgendwann würde es sich befürworten, - oder auch nicht. Die Zeit würde sehen, was sie bringen würde. Verurteilen konnte sie niemanden, ansonsten müsste sie viel zu viele Menekaner verabscheuen. All die Ifrey, all die Falah, all die Bashir. Und wenn man bedachte, dass selbst eine Frau aus dem Blute der Ifrey, einst diejenigen, die Said Omar stürzten, neben dem Emir auf dem Thron ruhte, sollte es eine Leichtigkeit sein, einer jungen Falah die Taten ihres Cousins zu vergeben.
Zugegeben, es war schon merkwürdig, dass sie nun auf einmal alle aus ihren Löchern gekrochen kamen, aber vielleicht war es auch an der Zeit dafür. Ein Falah allein konnte vielleicht nicht beweisen, dass nicht jedes Mitglied der Familie verdorben war von dem schwarzen, gefallenen Engel.
Shaadiya war der Beweis dafür. Yara hatte sie erst nicht groß beachtet, kümmerte sich nur um das, was Sajneen Khalida ihr auftrug zu tun. Nämlich zu beobachten und darauf acht zu geben, das Shaadiya auch alles aufwischte. Sie verurteilte sie nicht, aber sie machte sich auch nicht viel aus Shaadiya. Und dennoch, es musste nicht noch mehr auf die Schultern der jungen Falah gelegt werden.
Die Worte, die Yara für Shaadiya fand waren ernst gemeint und sie hoffte, dass sie lernte, die Schuld nicht immer bei sich zu suchen. Yara kam nicht als Akemi, selbst wenn sie die Uniform trug, ihre Worte wählte sie nach dem, was sie war. Eine Masari, die in den Falah etwas sah, etwas verborgenes. Irgendwann würde es sich befürworten, - oder auch nicht. Die Zeit würde sehen, was sie bringen würde. Verurteilen konnte sie niemanden, ansonsten müsste sie viel zu viele Menekaner verabscheuen. All die Ifrey, all die Falah, all die Bashir. Und wenn man bedachte, dass selbst eine Frau aus dem Blute der Ifrey, einst diejenigen, die Said Omar stürzten, neben dem Emir auf dem Thron ruhte, sollte es eine Leichtigkeit sein, einer jungen Falah die Taten ihres Cousins zu vergeben.
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Shaadiya Hayat Falah
Gab es denn einen Sinn in dem Ganzen? Hatte die ach so feine Haremsdame überhaupt eine Ahnung vom Leben? Oder war sie immer schon mit samtenen Handschuhen gestreichelt worden? Viele waren bereits gefallen egal wie hoch ihre Nase saß. Aber sie würde es irgendwann einmal erfahren müssen. Sie würde merken das nicht alles mit einem liebreizenden Augenaufschlag zu erreichen ist. War es sittlich einem Mann öffentlich zu wiedersprechen? Macht es einen schöner, andere die sich nicht wehren durften einen Schlag nach dem anderen zu verpassen? Sie hätte einfach fein schweigen können und hübsch dastehen wie es von ihrem Stand doch erwartet wurde. Aber neda sie schien sich wohl als etwas besseres zu empfinden. Mag sein das sie das auch momentan war.
Shaadiya hatte einfach geschwiegen, hatte das gemacht was von ihr erwartet wurde. Sie wusste das man nichts tun brauchte damit man in den Dreck geworfen wird. Das taten andere schon für einen. Vor ihrem inneren Auge bildeten sich Bilder. Szenerien in denen es so war. In denen sie über ihr stand und beobachtete wie sie sich in ihren feinen Kleidern vor ihr im Staub wand. Aiwa so würde es kommen und dann würde sie fühlen wie es war verachtet, verurteilt und bestraft zu werden für etwas das man selbst nie getan hatte.
Doch eigentlich wusste Shaadiya das sie nie so zu ihr sein würde. Sie würde keinen so behandeln wie sie selbst es erdulden musste. Aber es tat gut sich an diesem Gedanken zu laben. Verdammt es tat zu gut!
„Aiwa du bist die kleine Natifah,
Deine Augen sind den Sternen nah,
Du bist die Schönste hier, aiwa?
Was bessres als alle immerdar.
Du verachtest, was du nicht verstehst,
Lebst in deiner Traumwelt mit hohem Prestige,
Verurteilst was du nie gekannt,
Hättest es gern aus dem Dasein verbannt.
Deine Hände sind zart, dein Haar duftet süß,
Eine Rose in all dem niedren Gemüs!
Aiwa du bist die kleine Natifah,
Deine Augen sind den Sternen nah,
Du bist die Schönste hier, aiwa?
Was bessres als alle immerdar.
Hast du jemals dich vor dem Morgen erschreckt?
Wurdest du jemals von beissendem Hunger geweckt?
Hast du je deine Träume zerinnen sehn?
Weißt du wie es ist im Dreck zu stehn?
Könntest du denn auf den Schmuck verzichten?
Auf den Geschmack von den erlestensten Gerichten?
Aiwa du bist die kleine Natifah,
Deine Augen sind den Sternen nah,
Du bist die Schönste hier, aiwa?
Was bessres als alle immerdar.
Was wenn alles das, was ich bisher erlebte,
Den Traum, dein Dasein, deine Sicherheit erbebte?
Was, wenn du mit entsetzlicher Klarheit nun merkst,
Dass du nicht die schönste und beste mehr wärst?
Was, wenn die Leute nun angewiedert auf dich zeigen?
Anstatt sich kriechend vor dir zu verneigen?
Aiwa du bist die kleine Natifah,
Deine Augen sind den Sternen nah,
Du bist die Schönste hier, aiwa?
Was bessres als alle immerdar.
Was, wenn du nun um dein Leben fürchten müsstest?
Was, wenn du einmal wirklich nicht weiter wüsstest?
Was, wenn deine Schönheit nichts mehr zählt?
Was, wenn Eluive eine andre erwählt?
Würdest du wie ich alle Schmach erdulden?
Oder würdest du fliehen vor dem Verschulden?
Irgendwann liebreizende, kleine Natifah,
Werden all die schrecklichen Dinge wahr,
Dann wirst du verachtet, bist dem Verzweifeln nah,
Aber wenigstens du weißt du bist immer was bessres, aiwa?“
Shaadiya hatte einfach geschwiegen, hatte das gemacht was von ihr erwartet wurde. Sie wusste das man nichts tun brauchte damit man in den Dreck geworfen wird. Das taten andere schon für einen. Vor ihrem inneren Auge bildeten sich Bilder. Szenerien in denen es so war. In denen sie über ihr stand und beobachtete wie sie sich in ihren feinen Kleidern vor ihr im Staub wand. Aiwa so würde es kommen und dann würde sie fühlen wie es war verachtet, verurteilt und bestraft zu werden für etwas das man selbst nie getan hatte.
Doch eigentlich wusste Shaadiya das sie nie so zu ihr sein würde. Sie würde keinen so behandeln wie sie selbst es erdulden musste. Aber es tat gut sich an diesem Gedanken zu laben. Verdammt es tat zu gut!
„Aiwa du bist die kleine Natifah,
Deine Augen sind den Sternen nah,
Du bist die Schönste hier, aiwa?
Was bessres als alle immerdar.
Du verachtest, was du nicht verstehst,
Lebst in deiner Traumwelt mit hohem Prestige,
Verurteilst was du nie gekannt,
Hättest es gern aus dem Dasein verbannt.
Deine Hände sind zart, dein Haar duftet süß,
Eine Rose in all dem niedren Gemüs!
Aiwa du bist die kleine Natifah,
Deine Augen sind den Sternen nah,
Du bist die Schönste hier, aiwa?
Was bessres als alle immerdar.
Hast du jemals dich vor dem Morgen erschreckt?
Wurdest du jemals von beissendem Hunger geweckt?
Hast du je deine Träume zerinnen sehn?
Weißt du wie es ist im Dreck zu stehn?
Könntest du denn auf den Schmuck verzichten?
Auf den Geschmack von den erlestensten Gerichten?
Aiwa du bist die kleine Natifah,
Deine Augen sind den Sternen nah,
Du bist die Schönste hier, aiwa?
Was bessres als alle immerdar.
Was wenn alles das, was ich bisher erlebte,
Den Traum, dein Dasein, deine Sicherheit erbebte?
Was, wenn du mit entsetzlicher Klarheit nun merkst,
Dass du nicht die schönste und beste mehr wärst?
Was, wenn die Leute nun angewiedert auf dich zeigen?
Anstatt sich kriechend vor dir zu verneigen?
Aiwa du bist die kleine Natifah,
Deine Augen sind den Sternen nah,
Du bist die Schönste hier, aiwa?
Was bessres als alle immerdar.
Was, wenn du nun um dein Leben fürchten müsstest?
Was, wenn du einmal wirklich nicht weiter wüsstest?
Was, wenn deine Schönheit nichts mehr zählt?
Was, wenn Eluive eine andre erwählt?
Würdest du wie ich alle Schmach erdulden?
Oder würdest du fliehen vor dem Verschulden?
Irgendwann liebreizende, kleine Natifah,
Werden all die schrecklichen Dinge wahr,
Dann wirst du verachtet, bist dem Verzweifeln nah,
Aber wenigstens du weißt du bist immer was bessres, aiwa?“
Zuletzt geändert von Shaadiya Hayat Falah am Sonntag 10. Februar 2008, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.