Als Morgen an diesem Morgen im löchrigen Zelt der Greifen nahe Rahals erwachte dröhnte ihm der Schädel, eigentlich kein besonders erwähnenswerter Zustand bei ihm. Hatte er doch schon immer die schlechte Angewohnheit gehabt zu tief ins Glas zu schauen. Sein vom Alkohol getrübter Blick wanderte umher, kurz über die noch seelig schnarchenden Kameraden im Zelt blickend, allesammt dick eingemummelt in ihre Decken auf das der frostige Hauch des Winters ihnen nichts anhaben könne. Als er sich aufrichtete verrichte das kleine garstige Männchen in seinem Kopf ganze Arbeit und behakte sein Hirn mit kleinen bösartigen Nadelstichen die man schon nicht mehr als Kater bezeichnen konnt. Morgen zog etwas Rotz hoch und spuckte zur Seite hin aus " Meine Güte ich hab ein Geschmack im Hals als hätte ich die ganze nacht bei einem Oger unter der Achselhöhle gelegen" murrte er deutlich schnaufend vor sich hin und rieb sich den Kopf. Langsam erhob er sich vom Lager noch eilig und leise klimpern die am Vorabend leer getrunkenen Schnapsflaschen versteckend vor dem Hauptmann, die überall um seine Lagerstatt verteilt herum lagen. Er strunkelte dabei bedächtig und hätte fast eine der windschiefen Zeltstangen umgeschlagen so fahrig und klapprig wie er heute auf den Beinen war. Er fluchte abermals leise. " Bloss nicht den Hauptmann wecken sonst zieht der mir wieder die Hammelbeine lang" schoss es ihm siedend heiss durch dem vom Alkohol traktierten Schädel.
Schwankend und strunkelnd wankte Morgen dann aus dem Zelt in Richtung der Pallisadenreste vor dem Zelt davon und tat das was jeder nach so einem harten Abend des Morgens wohl zu tuen pflegte.
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Als Morgen dann schliesslich fertig war mit seinem Tun betrachtete er noch eine Weile sein Werk und grinste dümmlich und tumb vor sich hin. Es grenzte ja fast schon an ein Wunder das dieser dumme grosse Kerl überhaupt fähig war seinen eigenen Namen zu schreiben. Auch wenn ihm dabei bitterlich fror, der Hauptmann wird es sicher zu würdigen wissen dachte er noch ehe er sich daran machte sich an jenem Tag für die Hundswache breit zu machen, die ihm wiedereinmal zu Teil wurde für "herausragende" Leistungen im Dienste des Banners.
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Aus dem Leben eines Greifen- oder der Morgen danach
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Morgen Duester
Aus dem Leben eines Greifen- oder der Morgen danach
Zuletzt geändert von Morgen Duester am Mittwoch 30. Januar 2008, 13:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Morgen Duester
Als Morgen am Abend der Schlacht am Leuchtturm zurück ins Lager der Greifen kam , war er abgekämpft und fühlte sich gelinde gesagt zum kotzen. Zwar war die Schlacht ohne nennenswetre Verluste für seine Seite geschlagen worden jedoch wusste er was nun auf ihn zukam. Er hatte sich unerlaubt der Truppe entfernt um seinen Freunden im Kampf beizustehen. Das ,so wusste er würde den Hauptmann sicher nicht erfreuen und er betrat das Lager mit gemischten Gefühlen. Er bis sich auf die Lippen als er Bronn dort sitzen sah und das Herz sank dem grossen Kerl buchstäblich in die Hose. In Erwartung einer heftigen Rüge kniff er etwas die Augen zu doch Bronn blieb seltsam still. In dem nun folgenden Gespräch wurde Morgens Befinden nicht sonderlich angehoben, da Bronn ihm klar machte das er eine schlimme Verfehlung begangen hatte. Noch immer klangen die Worte Bronns nach, " Eine Schlacht die du schlägst ist auch immer eine Schlacht die uns alle angeht!" Morgen wurde bewusst das er seine Kameraden verraten hatte, er hätte ihnen sagen sollen was er vor hat und darauf vertrauen sollen das sie mit ihm in die Schlacht reiten. Morgen fühlte sich schlecht, er beteuerte immer wieder die Konsequenzen dafür zu tragen. Er wusste das ein Spießrutenlauf für diese Dienstverfehlung auf ihn warten würde. Aber er wusste auch das er gehen musste. So kam es das Morgen unter eine Vielzhal von Beteuerungen zur Wiedergutmachung seiner Verfehlungen einige Dinge sagte für die er sich im nächsten Moment schon wieder verfluchte.
[img]http://img166.imageshack.us/img166/2438/morgenalkha3.jpg[/img]
Als er an diesem Abend auf seinem Feldbett lag ,konnte er nicht einschlafen er hatte noch nie so lange ohne etwas zu trinken versucht auszukommen, seine Hände zitterten und immer wieder spukten ihm die Bilder längst geschlagener Schlachten im Kopf herum. Aber er wollte zu seinem Wort stehen. Nie wieder Alkohol!
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Als er an diesem Abend auf seinem Feldbett lag ,konnte er nicht einschlafen er hatte noch nie so lange ohne etwas zu trinken versucht auszukommen, seine Hände zitterten und immer wieder spukten ihm die Bilder längst geschlagener Schlachten im Kopf herum. Aber er wollte zu seinem Wort stehen. Nie wieder Alkohol!
Zuletzt geändert von Morgen Duester am Freitag 8. Februar 2008, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.