Komm zurück, Wind!
Wieg’ mich in deinen Armen
und summ mir noch einmal dein Lied.
Ich bitte dich, Wind,
komm zurück!
Der Sand rann durch seine Finger. Die Roben wehten im leichten Wüstenwind. Er lies den Blick in die Ferne schweifen und sog tief die Luft ein. Hinter ihm lag die Stadt, vor ihm das endlose Sandmeer. In der Ferne der kleine Punkt, der das Ausgestoßenenlager war, zur rechten Hand die heilige Oase. Hinter der goldglänzenden Stadt reckte sich der Berg Cantar zum Himmel.
Stadt. Zu lange war er in der Stadt gewesen - sein Herz gehörte in die Wüste. Im Dienste des Reiches hatte er verschiedene Gesichter angenommen, verschiedene Reiche besuch und immer getreu bericht erstattet. Alle Werkzeuge, die er dafür benutzte, lagen sorgsam gefaltet am rechten Ort: In der Stadt.
Stunden verstrichen, die er ruhig, reglos, in weiter Kleidung nur mit einem Schwertgurt wartete. Dann sah er die Karawane naherücken und nickte ihrem wohlbekannten Führer zu. Nun war es an ihm, die Fallenwerkzeuge gegen eine Kamelpeitsche zu tauschen und sein Leben in Eintracht mit der Wüste zu genießen.
[img]http://tn3-1.deviantart.com/300W/i/2002/33/d/8/Red_Desert_Sand_Wind.jpg[/img]
Wehende Winde
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Rivkah Ifrey
Näher und näher kamen die Kamele ehe die kleinen schwarzen Punkte neben ihnen als Menschen auszumachen waren. Er hob die Hand, senkte kaum merklich den Kopf und schritt auf die Gruppe zu. Nicht oft kamen sie der Wüstenperle so nahe und noch seltener gesellte sich jemand zu ihnen.
Das sind Rennpferde, Rivkah... lass sie laufen.
Damals war sie schneller gewesen weil sie handelte noch ehe er die Worte gänzlich ausgesprochen hatte. Doch Heute tat sie nichts, ließ ihn ziehen und sah zu. Warum wirkte die Peitsche der Kameltreiber in seinen Händen als gehöre sie da hin?
Ma'salema Anaan's Durrah, mögest du stets Wasser und Schatten finden.
Flüsternd nur klangen die Worte auf als sie sich auf dem Dach erhob um der Karawane nachzusehen bis selbst die Kamele nicht mehr als ein undeutlicher Fleck im Angesicht der Wüste waren. Erst dann wandte sie sich ab, die Schleier wurden von einem Windhauch erfasst und angehoben ehe ihre dunkle, schmale Hand dem Abhilfe schaffte und hastig die Schleier an Ort und Stelle brachten.
Wind, du trugst sie fort,
die Gedanken,
die schönen und die argen.
Du warst es, der meine Tränen trocknete,
tröstend meine Wangen streichelte
und mir ganz leise eine süße Melodie ins Ohr flüsterte
Ma'salema Anaan's Durrah, mögest du in der Wüste finden was die Stadt dir nicht geben konnte.
Das sind Rennpferde, Rivkah... lass sie laufen.
Damals war sie schneller gewesen weil sie handelte noch ehe er die Worte gänzlich ausgesprochen hatte. Doch Heute tat sie nichts, ließ ihn ziehen und sah zu. Warum wirkte die Peitsche der Kameltreiber in seinen Händen als gehöre sie da hin?
Ma'salema Anaan's Durrah, mögest du stets Wasser und Schatten finden.
Flüsternd nur klangen die Worte auf als sie sich auf dem Dach erhob um der Karawane nachzusehen bis selbst die Kamele nicht mehr als ein undeutlicher Fleck im Angesicht der Wüste waren. Erst dann wandte sie sich ab, die Schleier wurden von einem Windhauch erfasst und angehoben ehe ihre dunkle, schmale Hand dem Abhilfe schaffte und hastig die Schleier an Ort und Stelle brachten.
Wind, du trugst sie fort,
die Gedanken,
die schönen und die argen.
Du warst es, der meine Tränen trocknete,
tröstend meine Wangen streichelte
und mir ganz leise eine süße Melodie ins Ohr flüsterte
Ma'salema Anaan's Durrah, mögest du in der Wüste finden was die Stadt dir nicht geben konnte.