streifte sie wie so oft, in Begleitung ihres treuen Gefährten dem grossen Waldwolf, mit der schon angegrauten Schnauze.
Eigentlich hatte sie ja das Meer mal wieder sehen wollen, doch anstelle dessen weit und breit nur Auen. Ob die wohl von dem Gerumpel und geruckel, dem knallen und knarzen und dieser riesigen Welle zu verdanken seien.
Sie zog die Schultern hoch und folgte ihrer Neugierde. Ly schaute ein wenig merkwürdig in diese neue Welt, irgendwie setzte er erst sehr vorsichtig nur seine Pfoten auf diesen frisch entsprungen Boden. Sie kamen durch Grass welches sie noch nie gesehen hatte, und es roch an manchen Stellen als würde sie durchs Meer stapfen. Mitten im Grün lagen Muscheln, wie sie sie nur vom Stand her kannte.
Sie schaute nur noch mehr verwundert umher.
Ly schnupperte mittlerweile in jedes Loch und jedes Gestrüpp, doch kein Tier war aufzufinden. Wo die nur alle waren? Oder gab es hier keine. Vielleicht müsste sie da ein wenig nachhelfen. Aber noch nicht!
Es war noch alles zu unwirklich hier. Vielleicht verschwand das alles ja wieder mit genauso einem Knall unter einer riesiegen Wog wie es gekommen war.
Doch eh das geschah wollte sie zumindest von all den neuen und ihr unbekannten Pflanzen und Bäumen etwas aufsammeln.
Und so trug sie nach wenigen Stunden schon, einen dicken ledernen Beutel, mit allerlei Samen, Zwiebeln, Blättern, Zweigen, Blüten und Früchten, von neugerimorschen Pflanzen.
Einer der Waldgeister könnte vielleicht was damit anfagen, und wenn die nicht, sie kannte viele naturbewanderte Zweibeiner, sogar Liliana sagte sie wüsste viel über Kräuter und sie kommt ja von einer fremden Insel.
Wer weiss vielleicht gab es ja dort auch sowas, wie hier nun überall zu sehen war.....
....und weiter streifte sie durch die Auen und Wäldchen des neuen Inselteils.
Durch Wälder und Auen..
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Siobhan Dandreon
Holzspäne im Wald
Auf manch umgestürzten Baum konnt man die Gestallt sitzen sehen, manchesmal der große Wolf in ihrer Nähe, manchmal auch allein.
Um sie herum verteilte sich Holzspäne und in ihren Händen formten sich kleine Figuren. Sobald sie aber Schritte vernahm verschwand das Werkstück unter ihrem Umhang und ein Pfeil wurde angespitzt.
Bald war Kanubio's Geburtstag, so hatte er gesagt, und sie wollte etwas schönes für ihn machen, damit er nicht mehr so traurig war.
Sie hatte in letzter Zeit immer mal wieder an einem Hafen gehockt und dort die Schiffe und Seeleute betrachtet. Sie hoffte schon das es ihm gefallen würde.
Um sie herum verteilte sich Holzspäne und in ihren Händen formten sich kleine Figuren. Sobald sie aber Schritte vernahm verschwand das Werkstück unter ihrem Umhang und ein Pfeil wurde angespitzt.
Bald war Kanubio's Geburtstag, so hatte er gesagt, und sie wollte etwas schönes für ihn machen, damit er nicht mehr so traurig war.
Sie hatte in letzter Zeit immer mal wieder an einem Hafen gehockt und dort die Schiffe und Seeleute betrachtet. Sie hoffte schon das es ihm gefallen würde.
Zuletzt geändert von Siobhan Dandreon am Mittwoch 12. Dezember 2007, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Siobhan Dandreon
Unheilvolle Begegnung im Unheilsberg
Am heutigen Tage konnte man die Junge Frau erst recht sorgenfrei und beschwingt in Berchgard sehen, wie sie sich dort im Hafen die Schiffe ansah und schliesslich im Berg in der Nähe verschwand.
Was war aber geschehen, sah man auf der anderen Seite des Berges beim Nebelwald, die gleiche Gestallt zweimal aus jenem herausstürzen mit Tränenüberströmten Gesicht und auf den Boden vor der Höhle fallend.
Die Bewohner des Waldes konnten ihr Schluchzen eine ganze Weile lang vernehmen, und in jenem nur manchmal die Worte ... dumme Jungen...zerbrochene Familie...kein Zuhause....Rowing....Kanubio....
Erst als sie sich um den Hals des großen Waldwolfes fallen lässt und jener ihr salzige Tränen vom schmutzigen Gesicht leckt, verstummt das Schluchzen welches den Wald mit so ungewohnten Geräuschen durchdrungen hat.
Schliesslich erfasst sie die Erschöpfung und sie liegt zusammengerollt eng an den Wolf gedrängt, der wachsam neben ihr liegen bleibt.
Manchmal werden die ausgewachsenen wieder zu Welpen..
Was war aber geschehen, sah man auf der anderen Seite des Berges beim Nebelwald, die gleiche Gestallt zweimal aus jenem herausstürzen mit Tränenüberströmten Gesicht und auf den Boden vor der Höhle fallend.
Die Bewohner des Waldes konnten ihr Schluchzen eine ganze Weile lang vernehmen, und in jenem nur manchmal die Worte ... dumme Jungen...zerbrochene Familie...kein Zuhause....Rowing....Kanubio....
Erst als sie sich um den Hals des großen Waldwolfes fallen lässt und jener ihr salzige Tränen vom schmutzigen Gesicht leckt, verstummt das Schluchzen welches den Wald mit so ungewohnten Geräuschen durchdrungen hat.
Schliesslich erfasst sie die Erschöpfung und sie liegt zusammengerollt eng an den Wolf gedrängt, der wachsam neben ihr liegen bleibt.
Manchmal werden die ausgewachsenen wieder zu Welpen..
Zuletzt geändert von Siobhan Dandreon am Mittwoch 12. Dezember 2007, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Siobhan Dandreon
Sie war geflüchtet, geflüchtet vor den Zweibeinern, und direkt in die Arme von Eldir, der sie erstmal beruhigte, als er sie so aufgelöst am Hafen von Lameriast zufällig traf.
Ja auf dieser kleinen Insel war sie immer glücklich gewesen. Und hier hatte sie noch immer ihre kleine Höhle in der sie auch jetzt wieder verschwand.
Verschwand bis Lamiro sie hier fand, und sie sicher in die Arme schloss. So schwer war es ihr gefallen Vertrauen in die Zweibeiner zu setzen, und nicht nur auf ihren wölfischen Gefährten. Und jetzt war es fast wieder hinfort. Aber sie hatte sich wieder ein wenig beruhigt.
So konnte man Sie und den Wolf über Lameriast streifen sehen. Wo sie manch Ast aufsammelte, oder von einem Baum abschlug.
Oft sah man sie am Wasser schnitzen,
Fische, Seesterne, Delphine waren ihre Motive, die sie in Fingergrosse Figuren schnitzte. Schiffe und kleine Boote waren vielleicht einen Deut grösser. Doch schliesslich hatte sie 16 Figuren fertig aus honigfarbenem Weidenholz.
Das dunklere Holz was anfänge von Waldtieren zeigte, lag derweil unfertig neben ihr.
Ihr Plan war nicht aufgegangen.
Fuchs und Delphin an einem Tisch sitzen sehen.
Solang brauchte sie die anderen Figuren auch nicht fertigschnitzen. Und wer brauchte schon ein halbfertiges Spiel? So stopfte sie die hellen Figuren in einen Beutel mit Wolle gepolstert, und die dunklen landeten in einem anderen ebenso ausgekleideten Beutel, in welchen sie dann tief in ihrem Rucksack vergraben wurden. So bald würde sie sie nicht brauchen.
Sie wanderte weiter mit ihrem grauschnäuzigen Begleiter bis zu dem Berg auf dem die mächtige Figur eines Zwergen stand. Wenigstens die hatte sie noch auf Gerimor wiedergefunden. Eine Weile hatten sie, sie und der Delphin, jeden Winkel des Unheilberges absuchen müssen, bis sie endlich den frischen Gang zur unterirdischen Stadt der Zwerge dort gefunden hatten. Nun vor dem Eingang auf Lameriast fragte sie sich einmal mehr, ob die Geschichte stimmen würde. Konnten die Zwerge ohne Schiffe hierher gelangen?
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Ja auf dieser kleinen Insel war sie immer glücklich gewesen. Und hier hatte sie noch immer ihre kleine Höhle in der sie auch jetzt wieder verschwand.
Verschwand bis Lamiro sie hier fand, und sie sicher in die Arme schloss. So schwer war es ihr gefallen Vertrauen in die Zweibeiner zu setzen, und nicht nur auf ihren wölfischen Gefährten. Und jetzt war es fast wieder hinfort. Aber sie hatte sich wieder ein wenig beruhigt.
So konnte man Sie und den Wolf über Lameriast streifen sehen. Wo sie manch Ast aufsammelte, oder von einem Baum abschlug.
Oft sah man sie am Wasser schnitzen,
Fische, Seesterne, Delphine waren ihre Motive, die sie in Fingergrosse Figuren schnitzte. Schiffe und kleine Boote waren vielleicht einen Deut grösser. Doch schliesslich hatte sie 16 Figuren fertig aus honigfarbenem Weidenholz.
Das dunklere Holz was anfänge von Waldtieren zeigte, lag derweil unfertig neben ihr.
Ihr Plan war nicht aufgegangen.
Fuchs und Delphin an einem Tisch sitzen sehen.
Solang brauchte sie die anderen Figuren auch nicht fertigschnitzen. Und wer brauchte schon ein halbfertiges Spiel? So stopfte sie die hellen Figuren in einen Beutel mit Wolle gepolstert, und die dunklen landeten in einem anderen ebenso ausgekleideten Beutel, in welchen sie dann tief in ihrem Rucksack vergraben wurden. So bald würde sie sie nicht brauchen.
Sie wanderte weiter mit ihrem grauschnäuzigen Begleiter bis zu dem Berg auf dem die mächtige Figur eines Zwergen stand. Wenigstens die hatte sie noch auf Gerimor wiedergefunden. Eine Weile hatten sie, sie und der Delphin, jeden Winkel des Unheilberges absuchen müssen, bis sie endlich den frischen Gang zur unterirdischen Stadt der Zwerge dort gefunden hatten. Nun vor dem Eingang auf Lameriast fragte sie sich einmal mehr, ob die Geschichte stimmen würde. Konnten die Zwerge ohne Schiffe hierher gelangen?
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Kanubio Bunjam
Fasziniert betrachtete Kanubio die Figuren des Schachspiels im Schein des Feuers zu seinen Füßen, nachdem Siobhan es ihm als verspätetes Geburtstagsgeschenk überreicht hatte. Die höchste Figur ein Kapitän, ihm zur Seite der Bootsmann, was auch in Ordnung war, denn jene Figuren, die wie sonst üblich steigende Pferde darstellten, waren kleine Zweimaster. Wie lange musste Sio, die doch keine Ahnung von Schiffen hatte, in Bajard gesessen sein, um das Aussehen der Fähre zu studieren und auf eine so kleine Figur umzusetzen? Die Läufer wurden von eleganten Delphinen verkörpert und die Eckpfosten der Figurenfolge waren Leuchttürme. Die vordere Front wurde von Fischen gebildet, kleine Fische, die in der Schlacht als erste gefressen wären.
Ihm fiel gleich ins Auge, dass Sio lediglich die weißen Figuren gefertigt hatte, worüber er allerdings schmunzelnd hinwegsah. Nach all den Monaten kannte er sie. Ihre Ansichten über die Welt wichen oft von der allgemeinen Meinung ab. Möglich, dass sie meinte, zwei mal dieselben Figuren nur in einer anderen Farbe, wären überflüssig oder langweilig. Vielleicht mochte sie die Farbe Schwarz nicht oder sie wäre einfach noch nicht mit dem Schnitzen der restlichen Figuren fertig geworden.
Als er sie behutsam darauf ansprach, versicherte sie ihm, dass es sehr wohl schwarze Figuren zu diesem Brett gäbe, doch ER diese nicht bekommen würde. Während sie weiter sprach und ihm den tiefern Sinn eines Schachspiels erklärte, begann er zu lächeln, mehr und mehr angetan und tief berührt von ihren wohlwollenden Hintergedanken sowie ihren Plan und ihre Weisheit bewundernd. Sie riet ihm auch, bis es so weit sei, das Spiel spielen zu lernen.
Nun, die Regeln des Schachspiels waren ihm bekannt, doch war er ein miserabler Spieler. In diesem Fall würde er allerdings darauf verzichten, die Feinheiten dieses Spiels zu erlernen und raffinierte Strategien auszuklügeln, denn hier war es nicht wichtig zu gewinnen, sondern das Spiel zu spielen.
Ihm fiel gleich ins Auge, dass Sio lediglich die weißen Figuren gefertigt hatte, worüber er allerdings schmunzelnd hinwegsah. Nach all den Monaten kannte er sie. Ihre Ansichten über die Welt wichen oft von der allgemeinen Meinung ab. Möglich, dass sie meinte, zwei mal dieselben Figuren nur in einer anderen Farbe, wären überflüssig oder langweilig. Vielleicht mochte sie die Farbe Schwarz nicht oder sie wäre einfach noch nicht mit dem Schnitzen der restlichen Figuren fertig geworden.
Als er sie behutsam darauf ansprach, versicherte sie ihm, dass es sehr wohl schwarze Figuren zu diesem Brett gäbe, doch ER diese nicht bekommen würde. Während sie weiter sprach und ihm den tiefern Sinn eines Schachspiels erklärte, begann er zu lächeln, mehr und mehr angetan und tief berührt von ihren wohlwollenden Hintergedanken sowie ihren Plan und ihre Weisheit bewundernd. Sie riet ihm auch, bis es so weit sei, das Spiel spielen zu lernen.
Nun, die Regeln des Schachspiels waren ihm bekannt, doch war er ein miserabler Spieler. In diesem Fall würde er allerdings darauf verzichten, die Feinheiten dieses Spiels zu erlernen und raffinierte Strategien auszuklügeln, denn hier war es nicht wichtig zu gewinnen, sondern das Spiel zu spielen.
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Siobhan Dandreon
Endlich schien es sich zu lohnen auch die dunklen Figuren fertig zu stellen.
Zwei kräftige Bären, 2 flinke Füchse, 2 große Wölfe, und zwei Löwen, eher ein Löwe und eine Löwin hatte sie schon fertig.
Bis ihr einfiel, dass sie die Löwen bisher nur im Djungel auf Lameriast gesehen hatte, und die dort irgendwie nicht hinzugehören schienen.
Also hatte sie in Erinnerung an eine gute Freundin eine zweibeinige weibliche Gestalt geschnitzt. Zierlich und gütig die Züge. Ob jedoch Elf oder Mensch war nicht zu erkennen, zu ungenau die Ohren. Dann der Mann, der einen langen Bart trug und einen weiten Umhang einen Stab in der Hand. Es könnte ein gewisser Druide gewesen sein, der ihr durch den Kopf wanderte, als sie ihn schnitzte.
Anstell vieler kleiner Fische, waren hier nun die Beutetiere zu finden. Schafe, Ziegen, Wildscheine. Und das Set war komplett.
Gut verstaut in einer kleinen Kiste, musste sie diese nur noch zu dem Waldläufer bringen für den sie bestimmt waren. Und versuchen ihm zu erklären, was sie sich dabei gedacht hatte.
Aber schliesslich hatte sogar Kanubio verstanden was sie bezweckte, also würde es der Fuchs sicher auch.
So zog sie frohen Mutes in den Osten Gerimors.
Zwei kräftige Bären, 2 flinke Füchse, 2 große Wölfe, und zwei Löwen, eher ein Löwe und eine Löwin hatte sie schon fertig.
Bis ihr einfiel, dass sie die Löwen bisher nur im Djungel auf Lameriast gesehen hatte, und die dort irgendwie nicht hinzugehören schienen.
Also hatte sie in Erinnerung an eine gute Freundin eine zweibeinige weibliche Gestalt geschnitzt. Zierlich und gütig die Züge. Ob jedoch Elf oder Mensch war nicht zu erkennen, zu ungenau die Ohren. Dann der Mann, der einen langen Bart trug und einen weiten Umhang einen Stab in der Hand. Es könnte ein gewisser Druide gewesen sein, der ihr durch den Kopf wanderte, als sie ihn schnitzte.
Anstell vieler kleiner Fische, waren hier nun die Beutetiere zu finden. Schafe, Ziegen, Wildscheine. Und das Set war komplett.
Gut verstaut in einer kleinen Kiste, musste sie diese nur noch zu dem Waldläufer bringen für den sie bestimmt waren. Und versuchen ihm zu erklären, was sie sich dabei gedacht hatte.
Aber schliesslich hatte sogar Kanubio verstanden was sie bezweckte, also würde es der Fuchs sicher auch.
So zog sie frohen Mutes in den Osten Gerimors.
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Siobhan Dandreon
Treffen des Waldläufers
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Zuletzt geändert von Siobhan Dandreon am Mittwoch 12. Dezember 2007, 18:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Siobhan Dandreon
Der Schnee hatte nun alles fest im Griff, lediglich der Elfenwald mit seiner bezaubernden Art und alles was man das Reich der Elfen nennen könnte, war noch immer in jahreszeitlosigkeit versunken.
Sie zog den Umhang fester und die Maske vors Gesicht, als sie aus der relativ warmen Umgebung in den Schnee hinausstapfte. Schon nach ein paar Schritten hatte sie sich an den harschen untergrund angepasst und wart auch hier nicht mehr zu hören. So durchstreifte sie die Wälder, denn gerade jetzt waren Fallen unter dem Schnee verborgen und noch schwieriger auszumachen. Vor einem Wochenlauf hatte sie einen stolzen Hirschen in solch einer Falle entdeckt, irgendwer hatte ihn sogar noch verletzt, zumindest deuteten die blutigen Striemen auf dessen Rücken nicht nach einem Raubtier. Ganz in der Nähe hatte sich seine kleine Herde zusammengerückt.
Als sie ihn endlich aus den elendigen Fallenzähnen befreit hatte, brachte sie ihn und seine Herde erstmal in sicherere Gefilde.
Und just in dem Moment als sie nun wieder auf der Suche nach diesen Fallen war, da erspäte sie doch einen in schillernden Platten gerüsteten Kerl, der mit einem riesigen Schwert auf einen Hirschen eindrosch.
Das konnte doch nicht wahr sein.
Sie konnte kaum etwas sagen, da hatte der Kerl das Tier schon erledigt, und nur ein Schulterzucken seinerseits zeugte davon, dass er sie bemerkt hatte. Irgendwie stieg Wut in ihr auf, es war ein merkwürdiges Gefühl. Erwärmte es sie doch sogleich von innen, doch das rauschen in den Ohren war ziemlich unangenehm. Und eh sie sich versah hatte sie einen Pfeil auf ihn geschossen. Der schrabbte mit einem fiesen Geräusch über seine Plattenpanzerung, und plumpste in den Schnee.
So schnell wie der Kerl dann aufsprang und noch zwei weitere Kerle angerasselt kamen, nicht weniger bepanzert. Nur kurze Zeit später wurde ihr schwarz vor Augen. Sie dachte nur noch, wie akrobatisch diese Städter sich in Platten bewegten, das müsste ja an Zauberei grenzen. Dann war da nichts mehr.
Als sie sich ihre blässuren verbunden hatte, ging sie nochmal zu dem Kadaver des Hirschen zurück.
Seltsam das man ihm das Fell/Leder genommen hatte? nach den vielen Schwerthieben, konnt man es doch höchstens noch zum Stopfen eines Kissens verwenden.
In dieser Nacht humpelte sie in eine abgelegene Höhle und rollte ihren schmerzenden Körper zusammen.
Städter, schützenswert waren die gewiss nicht.....
Sie zog den Umhang fester und die Maske vors Gesicht, als sie aus der relativ warmen Umgebung in den Schnee hinausstapfte. Schon nach ein paar Schritten hatte sie sich an den harschen untergrund angepasst und wart auch hier nicht mehr zu hören. So durchstreifte sie die Wälder, denn gerade jetzt waren Fallen unter dem Schnee verborgen und noch schwieriger auszumachen. Vor einem Wochenlauf hatte sie einen stolzen Hirschen in solch einer Falle entdeckt, irgendwer hatte ihn sogar noch verletzt, zumindest deuteten die blutigen Striemen auf dessen Rücken nicht nach einem Raubtier. Ganz in der Nähe hatte sich seine kleine Herde zusammengerückt.
Als sie ihn endlich aus den elendigen Fallenzähnen befreit hatte, brachte sie ihn und seine Herde erstmal in sicherere Gefilde.
Und just in dem Moment als sie nun wieder auf der Suche nach diesen Fallen war, da erspäte sie doch einen in schillernden Platten gerüsteten Kerl, der mit einem riesigen Schwert auf einen Hirschen eindrosch.
Das konnte doch nicht wahr sein.
Sie konnte kaum etwas sagen, da hatte der Kerl das Tier schon erledigt, und nur ein Schulterzucken seinerseits zeugte davon, dass er sie bemerkt hatte. Irgendwie stieg Wut in ihr auf, es war ein merkwürdiges Gefühl. Erwärmte es sie doch sogleich von innen, doch das rauschen in den Ohren war ziemlich unangenehm. Und eh sie sich versah hatte sie einen Pfeil auf ihn geschossen. Der schrabbte mit einem fiesen Geräusch über seine Plattenpanzerung, und plumpste in den Schnee.
So schnell wie der Kerl dann aufsprang und noch zwei weitere Kerle angerasselt kamen, nicht weniger bepanzert. Nur kurze Zeit später wurde ihr schwarz vor Augen. Sie dachte nur noch, wie akrobatisch diese Städter sich in Platten bewegten, das müsste ja an Zauberei grenzen. Dann war da nichts mehr.
Als sie sich ihre blässuren verbunden hatte, ging sie nochmal zu dem Kadaver des Hirschen zurück.
Seltsam das man ihm das Fell/Leder genommen hatte? nach den vielen Schwerthieben, konnt man es doch höchstens noch zum Stopfen eines Kissens verwenden.
In dieser Nacht humpelte sie in eine abgelegene Höhle und rollte ihren schmerzenden Körper zusammen.
Städter, schützenswert waren die gewiss nicht.....