Eigentlich war es ein ganz normaler Tag gewesen, nun ja ganz so normal auch nicht, schließlich war es der Tag des Winterturniers gewesen. Ich war erstaunt gewesen wie viele Leute den Weg zur Akademie gefunden hatten trotz Schnee und Eis, ich selbst hätte mich sicher nicht dem eisigen Wind auf einem Schiff wegen eines Turniers ausgesetzt. Gut früher hätten mich die prallen Goldbeutel der Zuschauer angezogen, aber diese Zeiten sind ja schon lange vorbei. Das der Sieger ein Mene’kaner war überraschte sicher nicht nur mich, aber die Schwertkünste der Wüstenleutchen nötigten mir doch Respekt ab. Argos Hinrah freilich schmeckte das ganze gar nicht, zog er doch im Endkampf den Kürzeren, aber ich bin überzeugt davon beim nächsten Turnier wird er diesen Wüstenfloh ungespitzt in den Boden rammen. Jemand dem nur der Sieg zählt passiert so was nur einmal, dann nicht wieder.
Es war schon spät am Abend als Selina und ich uns endlich auf den Heimweg machen konnten, man musste ja all jene die man begrüßt hatte auch wieder verabschieden. Ich wollte gar nicht darüber nachdenken was mir mehr weh tat… meine Hände vom Hände schütteln oder meine Füße vom Rumstehen. War auch kein großer Unterschied würde ich in nach hinein sagen. Wenigstens mein Hintern war noch in Ordnung dass ich vergnügt Heimreiten konnte, wenn auch vergnügt nicht das richtige Wort war. Zufrieden traf es besser schließlich bedeutet es eine Menge Arbeit so ein Turnier und wenn am Ende solch eine Menge Leute dabei sind kann man durchaus zufrieden sein. Aber nun freute ich mich auf einen gemütlichen Abend mit Selina, doch es kam völlig anders als gedacht.
Als wir am Haus ankamen tummelte sich ein zerlumptes Etwas am Teich neben dem Haus, oder war es doch schon mehr im Teich? Es musste wohl eher das zweite gewesen sein denn auf einmal flog ein Fisch durch die Luft und landete nach Luft schnappend im Schnee und da ich bis zu dem tag fliegende Fische vergeblich in unserem Teich gesucht hatte musste es wohl diese Gestalt gewesen sein die ihn aus seinem Element befördert hatte. Als nun die Schritte unserer Pferde immer lauter wurden kletterte dieses Etwas mit einer solchen Behändigkeit auf einen der Apfelbäume dass selbst einen Katze Mühe gehabt hätte hinterher zu kommen. Ich hätte das ganze ja nicht weiter beachtet aber leider war meine Frau anderer Meinung. Dieses Ding saß auf einem unserer Apfelbäume also musste man nachsehen was es dort wollte… leb wohl ruhiger Abend am Kamin!
Nun standen wir also unter dem Baum und das Etwas oben über uns, muss sicher amüsant ausgesehen haben zum Glück war niemand in der Nähe um das zu beobachten. Die nächste Frage war wie bringt man etwas auf die Erde zurück was eigentlich gar nicht vom Baum herunter will solange man davor steht. Ich versuchte es mit dem Fisch der auf dem Boden lag in dem ich ihn zum Baum emporhob, aber mehr wie ein Näherrücken auf einem Ast erreichte ich nicht. Hm nein, stimmt nicht, ein alter, speckiger Beutel fiel zu Boden, was mit einem Laut beantwortet wurde der wohl so zwischen Maunzen und Fauchen liegen mochte. So gut kannte ich mich mit Katzen ja auch nicht aus, von Wildkatzen der Sorte Selina mal abgesehen. Nun versuchte es Selina mit eben diesem Beutel und dieser schien wichtiger zu sein als erwartet denn ein Arm wurde weit nach unten gestreckt, um den Beutel zu erreichen, weit genug um Selina die Gelegenheit zu gebe den Arm zu packen und ihn mitsamt dem Rest zu sich herunter zu ziehen.
Da stand nun das ängstliche Bündel, bei dem man unter all den Haaren und dem Dreck eine junge Frau vermuten konnte, kaum dem Mädchenalter entwachsen. Was nun kommen würde war eigentlich klar, trotzdem wagte ich die Frage ob wir dieses dreckige Etwas mit ins Haus nehmen würden. „Natürlich oder willst du sie hier draußen erfrieren lassen?“ war Selinas entschiedene Antwort. Fast hätte ich mit ja geantwortet, aber ich kannte den Sturkopf meiner Frau und die letzten Missstimmungen waren noch nicht lange her also schwieg ich lieber und sah zu wie sie der jungen Frau den Umhang um die zitternden Schultern legte und sie langsam, aber bestimmt in Richtung Haus schob. Ich kümmerte mich lieber um die Pferde, was mich jeglicher Aufmerksamkeit unserem neuen Hausgast gegenüber enthob, zumindest vorerst. Selina würde schon einiges an Verantwortung auf mich abwälzen, dessen konnte ich mir sicher sein, und als wir später endlich im Bett lagen und mein schläfriger Blick noch einmal auf die zusammengerollte Gestalt dort am Feuer fiel, ging mir nur noch ein Gedanke durch den Kopf bevor ich einschlief: ‚Wo mag das nur wieder enden!’
Sarah oder wie man Familienzuwachs bekommt
- Arsen Talmar
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- Selina Talmar
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Ich wusste genau was Arsen dachte, als ich beschloss das Geschöpf, welches sich in unserem Apfelbaum befand, mit ins Haus nahm. Doch was sollte ich denn tun?
Ja ich bin eine Diebin, eine Mörderin, wird so mancher sagen trifft es eher, doch ich bin kein schlechter Mensch. Ich kann doch nicht einfach so ein ausgezehrtes Geschöpf in der Kälte lassen. Ein Geschöpf, was nicht sprechen kann, sondern sich eher mit maunzen und fauchen verständigt. Zu deutlich stand jedoch in den Zügen meines Gattens, dass er genau das getan hätte. Doch ich hatte nicht vor ihn zu fragen, da das alles für mich kein Grund zur einer Diskussion war.
Und wie sich herausstellte, war es kein Fehler.
Seit einigen Tagen lebt das Mädel nun schon bei uns. Sie scheint unsere kleine Hütte als zu Hause zu sehen, denn egal wie oft sie draußen ist, sie kommt immer wieder rasch zum Haus. Sie hat sich an uns gewöhnt und wir uns an sie, so seltsam wie es klingt. Aber ich mag sie nicht mehr missen.
Sicher denk ich immer noch daran, dass ich eigene Kinder will, aber im Moment reicht mir die kleine Wildkatze. Sie tauchte so vollkommen unpassend auf. Wir hatten uns gerade wieder vertragen und uns endlich wieder Zeit genommen, einander zuzuhören. Und nun? Nun hatten wir plötzlich jemanden bei uns. Dazu noch eine junge Frau und nicht einmal ein Kind. Auf ein Kind hätte ich mich Monate lang vorbereiten können, ich hätte mir lange überlegen können, was ich mit dem Kind mache, wie es aufwachsen soll und vor allem wie wir es erziehen sollten. Doch dieses Geschöpf ist mir fremd. Auch noch nach einigen Tagen. Wieso sag ich eigentlich immer noch Geschöpf?
Mühsam fanden wir ihren Namen heraus, in dem wir ihr unsere sagten und sie es selbst versuchte doch weiter als “ saaa” kam sie einfach nicht. Mit viel raten und beobachten kamen wir schließlich auf ihren Namen. Sarah.
Doch obwohl ich nun ihren Namen weiß, ist es schwer ihr etwas zu sagen, oder zu deuten was sie meint. Und dennoch lässt mich ein Gefühl nicht los, dass sie versucht uns etwas zu erzählen. Sie lernt zwar schnell. Zumindest was alltägliche Dinge angeht, mit der Sprache ist es leider nicht ganz so leicht.
Einerseits freue ich mich, wie schnell sie lernt allein durch beobachten, doch bei manchen Sachen wäre es mir lieber, sie wäre nicht so neugierig und würde uns nicht die ganze Zeit beobachten. Ich fühl mich ständig beobachtet und Zeit haben wir keine mehr für uns. Vielleicht ist es gar nicht mal so schlecht. Denn die Frage nach Kindern steht immer noch im Raum. Doch andererseits denke ich, das wir uns so wieder von einander entfernen, dass wir wieder weniger reden, das wir nicht das ansprechen, was uns beschäftigt. Und auch wenn ich keinen Grund dazu habe, mich stört es etwas wie liebevoll Arsen mit ihr umgeht. Aber ich weiß nicht warum es mich stört.
Ich glaube nicht das er mehr in ihr sieht, als ein Mädchen, und dennoch nagt etwas an mir. Wenn ich die beiden so beobachte, dann zieht etwas in meinem Herzen. Ist es wirklich nur der Wunsch nach einem eignem Kind?.
Ich weiß es nicht und ich will nicht darüber nachdenken. Ich bin verwirrt. Und dennoch glücklich. Sarah ist zwar kein Kind, aber dennoch mag ich sie nicht mehr missen. Ich fühl mich für sie verantwortlich. Und vielleicht ist es für Arsen und für mich keine schlechte Übung. Ich lass es einfach auf mich zukommen. Grübeln bringt mir nichts. Und es ist eine vollkommen neue Erfahrung die mir langsam aber sicher gefällt.
Ja ich bin eine Diebin, eine Mörderin, wird so mancher sagen trifft es eher, doch ich bin kein schlechter Mensch. Ich kann doch nicht einfach so ein ausgezehrtes Geschöpf in der Kälte lassen. Ein Geschöpf, was nicht sprechen kann, sondern sich eher mit maunzen und fauchen verständigt. Zu deutlich stand jedoch in den Zügen meines Gattens, dass er genau das getan hätte. Doch ich hatte nicht vor ihn zu fragen, da das alles für mich kein Grund zur einer Diskussion war.
Und wie sich herausstellte, war es kein Fehler.
Seit einigen Tagen lebt das Mädel nun schon bei uns. Sie scheint unsere kleine Hütte als zu Hause zu sehen, denn egal wie oft sie draußen ist, sie kommt immer wieder rasch zum Haus. Sie hat sich an uns gewöhnt und wir uns an sie, so seltsam wie es klingt. Aber ich mag sie nicht mehr missen.
Sicher denk ich immer noch daran, dass ich eigene Kinder will, aber im Moment reicht mir die kleine Wildkatze. Sie tauchte so vollkommen unpassend auf. Wir hatten uns gerade wieder vertragen und uns endlich wieder Zeit genommen, einander zuzuhören. Und nun? Nun hatten wir plötzlich jemanden bei uns. Dazu noch eine junge Frau und nicht einmal ein Kind. Auf ein Kind hätte ich mich Monate lang vorbereiten können, ich hätte mir lange überlegen können, was ich mit dem Kind mache, wie es aufwachsen soll und vor allem wie wir es erziehen sollten. Doch dieses Geschöpf ist mir fremd. Auch noch nach einigen Tagen. Wieso sag ich eigentlich immer noch Geschöpf?
Mühsam fanden wir ihren Namen heraus, in dem wir ihr unsere sagten und sie es selbst versuchte doch weiter als “ saaa” kam sie einfach nicht. Mit viel raten und beobachten kamen wir schließlich auf ihren Namen. Sarah.
Doch obwohl ich nun ihren Namen weiß, ist es schwer ihr etwas zu sagen, oder zu deuten was sie meint. Und dennoch lässt mich ein Gefühl nicht los, dass sie versucht uns etwas zu erzählen. Sie lernt zwar schnell. Zumindest was alltägliche Dinge angeht, mit der Sprache ist es leider nicht ganz so leicht.
Einerseits freue ich mich, wie schnell sie lernt allein durch beobachten, doch bei manchen Sachen wäre es mir lieber, sie wäre nicht so neugierig und würde uns nicht die ganze Zeit beobachten. Ich fühl mich ständig beobachtet und Zeit haben wir keine mehr für uns. Vielleicht ist es gar nicht mal so schlecht. Denn die Frage nach Kindern steht immer noch im Raum. Doch andererseits denke ich, das wir uns so wieder von einander entfernen, dass wir wieder weniger reden, das wir nicht das ansprechen, was uns beschäftigt. Und auch wenn ich keinen Grund dazu habe, mich stört es etwas wie liebevoll Arsen mit ihr umgeht. Aber ich weiß nicht warum es mich stört.
Ich glaube nicht das er mehr in ihr sieht, als ein Mädchen, und dennoch nagt etwas an mir. Wenn ich die beiden so beobachte, dann zieht etwas in meinem Herzen. Ist es wirklich nur der Wunsch nach einem eignem Kind?.
Ich weiß es nicht und ich will nicht darüber nachdenken. Ich bin verwirrt. Und dennoch glücklich. Sarah ist zwar kein Kind, aber dennoch mag ich sie nicht mehr missen. Ich fühl mich für sie verantwortlich. Und vielleicht ist es für Arsen und für mich keine schlechte Übung. Ich lass es einfach auf mich zukommen. Grübeln bringt mir nichts. Und es ist eine vollkommen neue Erfahrung die mir langsam aber sicher gefällt.
- Sarah Schwarzmourne
- Beiträge: 162
- Registriert: Montag 7. Januar 2008, 03:30
Es dämmerte schon und Sarah hatte ihr Rudel schon eine weile nicht mehr gesehen, dementsprechend mager waren ihre Jagdversuche alleine, hi und da ein kleiner Vogel oder ein Kaninchen aber sie fand immer weniger und der Schnee war kälter als sonst. Ja wie gerne hat sie mit den beiden im Schnee getollt, sie mit dem weichen Weiss beworfen und selbst das Spurensuchen hat gemeinsam Spass gemacht, aber das ist schon ein paar Wochen her und der Hunger wurde immer groesser. In ihrem Wald war nichts mehr zu finden und so wagte sie sich etwas weiter hinaus als bisher. Was war das? Ein kleiner Bach? Sie nahm die Fische die darin waren wahr und von da kam auch eine seltsame wärme. Immer wieder blickte sie sich um und alleine der Weg ueber diese schmale Bruecke war eine sehr grosse Herausforderung aber sie sah den leckeren Fisch schon vor sich und auch dass sie eine Weile keinen Wald erblickte schreckte sie nun nicht mehr zurueck. Vorsichtig näherte sie sich dem Haus und nachdem sie es einige male umrundet hat und sicher war dass sie wohl niemand stoeren wuerde machte sie sich auch schon dran und stellte sich lauernd an den Rand des Teiches.
Diese Kälte und ihr knurrender Magen waren nicht wirklich gut zum fischen geeignet, und sie hatte einige Fehlversuche aber irgendwann war einer zwischen ihren Händen und schwubbs flog er auch schon an den Rand, aber ach und weh Hufschlag und als ob das nicht schon reichte, nein sie hoerte auch Stimmen und sie kamen immer näher. So rasch sie nur konnte erklamm sie den nächsten Baum und hockte sich zitternd in die Krone.
Zwei Menschen kamen immer näher und sie haben sie wohl entdeckt, denn schnurstracks steuerten die beiden auf den Baum zu. Das Männchen wirkte auf Sarah nicht wirklich vertrauenserweckend, vor allem nachdem er Ihren Fisch aufhob, als ob sie den nur für ihn gefangen hätte. Quietschend gab Sarah kund dass dies Ihr Fisch war und er schien es zu verstehen denn er hielt ihn etwas zu ihr hoch. So weit sie konnte streckte und reckte sie sich um ihn zu erreichen aber ihre Hände waren einfach zu kurz. Herrje, auch das noch, ihr Beutel meinte nun auch noch sich verabschieden zu muessen, er war alt und loechrig und viel war auch nicht drin, ein altes buch mit kaum lesbaren zeilen drin, ein altes Messer, das mehr aus rost bestand als aus allem anderem und die spitze fehlt auch, aber irgendwie hatte Sarah den schon immer und sie hat ihn immer gehuetet wie einen grossen Schatz.
Wie sollte es auch sein, das Weibchen bemerkte das herunterfallen natuerlich und nahm ihn auch sogleich in ihre Hand. Sie hielt ihn zu Sarah hoch aber von ihrer Krone aus konnte sie ihn nicht erreichen. Es half alles nichts sie musste etwas weiter hinunterklettern, erneut streckte sie sich soweit aus dem Geäst dass sie sich kaum noch halten konnte und dann passierte es, sie wurde beim Handgelenk gepackt als sie den Beutel gerade fassen konnte und plums lag sie auch schon vor den beiden. Natuerlich versuchte sie gleich wieder weg zu kommen aber ihre Kraft reichte bei weitem nicht um den Griff zu loesen und in der zweiten Hand hielt sie immer noch den Beutel.
Sie verstand zwar nicht was die beiden sagten, aber ihre Stimmen waren ganz ruhig und es klang ganz und gar nicht boese. Rasch verstaute sie ihren Beutel wieder und lauschte den Stimmen, nachdem sie auch noch ihren Fisch wiederbekam war sie nun ziemlich sicher dass dies doch noch nicht ihr letzter Ausflug in neue Reviere war und sie wurde immer Neugieriger was die beiden denn nun wirklich von ihr wollten. Huhn? Hmm sie kannte das Wort, sie hoerte es das eine oder andere mal und sie wusste das war was leckeres. Huuuuuuuuhn wiederholte sie und rieb sich ueber den immer noch leeren Bauch. Sie führten Sie in das Haus und entfachten das Feuer neu, neugierig blickte sie sich um, blieb aber dicht an der Tuere. Es dauerte nicht lange und eine wohlige wärme breitete sich im Haus aus, geduckt und vorsichtig rutschte sie etwas näher und ihr Lohn war eine schoene heisse Huehnersuppe.
Diese Kälte und ihr knurrender Magen waren nicht wirklich gut zum fischen geeignet, und sie hatte einige Fehlversuche aber irgendwann war einer zwischen ihren Händen und schwubbs flog er auch schon an den Rand, aber ach und weh Hufschlag und als ob das nicht schon reichte, nein sie hoerte auch Stimmen und sie kamen immer näher. So rasch sie nur konnte erklamm sie den nächsten Baum und hockte sich zitternd in die Krone.
Zwei Menschen kamen immer näher und sie haben sie wohl entdeckt, denn schnurstracks steuerten die beiden auf den Baum zu. Das Männchen wirkte auf Sarah nicht wirklich vertrauenserweckend, vor allem nachdem er Ihren Fisch aufhob, als ob sie den nur für ihn gefangen hätte. Quietschend gab Sarah kund dass dies Ihr Fisch war und er schien es zu verstehen denn er hielt ihn etwas zu ihr hoch. So weit sie konnte streckte und reckte sie sich um ihn zu erreichen aber ihre Hände waren einfach zu kurz. Herrje, auch das noch, ihr Beutel meinte nun auch noch sich verabschieden zu muessen, er war alt und loechrig und viel war auch nicht drin, ein altes buch mit kaum lesbaren zeilen drin, ein altes Messer, das mehr aus rost bestand als aus allem anderem und die spitze fehlt auch, aber irgendwie hatte Sarah den schon immer und sie hat ihn immer gehuetet wie einen grossen Schatz.
Wie sollte es auch sein, das Weibchen bemerkte das herunterfallen natuerlich und nahm ihn auch sogleich in ihre Hand. Sie hielt ihn zu Sarah hoch aber von ihrer Krone aus konnte sie ihn nicht erreichen. Es half alles nichts sie musste etwas weiter hinunterklettern, erneut streckte sie sich soweit aus dem Geäst dass sie sich kaum noch halten konnte und dann passierte es, sie wurde beim Handgelenk gepackt als sie den Beutel gerade fassen konnte und plums lag sie auch schon vor den beiden. Natuerlich versuchte sie gleich wieder weg zu kommen aber ihre Kraft reichte bei weitem nicht um den Griff zu loesen und in der zweiten Hand hielt sie immer noch den Beutel.
Sie verstand zwar nicht was die beiden sagten, aber ihre Stimmen waren ganz ruhig und es klang ganz und gar nicht boese. Rasch verstaute sie ihren Beutel wieder und lauschte den Stimmen, nachdem sie auch noch ihren Fisch wiederbekam war sie nun ziemlich sicher dass dies doch noch nicht ihr letzter Ausflug in neue Reviere war und sie wurde immer Neugieriger was die beiden denn nun wirklich von ihr wollten. Huhn? Hmm sie kannte das Wort, sie hoerte es das eine oder andere mal und sie wusste das war was leckeres. Huuuuuuuuhn wiederholte sie und rieb sich ueber den immer noch leeren Bauch. Sie führten Sie in das Haus und entfachten das Feuer neu, neugierig blickte sie sich um, blieb aber dicht an der Tuere. Es dauerte nicht lange und eine wohlige wärme breitete sich im Haus aus, geduckt und vorsichtig rutschte sie etwas näher und ihr Lohn war eine schoene heisse Huehnersuppe.
- Selina Talmar
- Beiträge: 457
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Was war ich doch für ein Trottel? Ich war wirklich eifersüchtig und hab es nicht einmal über mich gebracht Arsen darauf anzusprechen. Und dann war ich noch auf jemanden eifersüchtig, den ich mag.
Wie oft hat Arsen mir gesagt ich sie die Einzige für ihn. Und wieso glaube ich es einfach nicht?
Wie lächerlich kann man sich eigentlich noch machen? Er hat 4 Jahre auf mich gewartet, hat nie eine andere Frau angesehen und selbst wenn ich war nie eifersüchtig, ich war mir ihm einfach sicher. Aber wieso bin ich es jetzt und vor allem warum auf Sarah?
Ich geb zu sie ist nicht hässlich, wenn auch noch etwas zu dünn um schön zu sein und er mag sie. Sie erlangt schnell seine Aufmerksamkeit. Aber ist das ein Grund eifersüchtig zu sein?
Nein du dumme Kuh und nun hör auf darüber nachzudenken, du magst doch Sarah und willst das sie bleibt.
Aber es ist nicht einfach. Es ist so ungewohnt. Ja ich weiß sie ist nun schon einige Wochen da, aber ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt, dass wir nicht mehr zu zweit sind. Sicher sie streunt oft draußen herum, so dass wir dennoch unsere Zeit für uns haben, aber es ist dennoch nicht das gleiche wie früher.
Zudem verfolgt sie mit ihren neugierigen Blicken alles was wir tun. Und gerade das lässt mich darüber nachdenken, dass unser Häuschen doch etwas klein ist für drei Leute. Was wäre wenn die letzten Nächte, die Sarah herumgestromert war folgen hatten und wir doch irgendwann zu viert sind?
Ein Vorhang als Sichtschutz hilft da nicht mehr wirklich..
Anbauen? Keine gute Idee. Nun entweder umbauen oder einen Keller ausheben lassen.
Ein weiteres Zimmer würde ja reichen. Ein gemütliches zum zurückziehen, oder gemütlich zusammenzusetzen.
Wenn ich Arsen dazu frage, sagt er nur: “Es ist deine Sache, was das Haus angeht. “
Doch eigentlich mache ich mir nur Sorgen, dass wir zu eng aufeinander hocken im Haus. Und es wieder in einen Streit endet, der diesmal nicht nur uns beide Betrifft.
Liegt es wirklich nur daran, dass wir zu dritt sind? Meine ganzen Zweifel und Sorgen?.
Ich kann es dir nicht beantworten. Die antwort musst du mit dir selber ausmachen.
Vielleicht grübel ich einfach wieder zu viel. So wie immer. Ich weiß genau wie Arsen reagieren wird. Er wird lächeln und die Bedenken aus der Welt wischen.
Ich sollte es einmal selber versuchen, aber es ist viel schöner wenn er es macht. Sein Lächeln dabei allein reicht schon aus, um meine Bedenken zu zerstreuen. Ich liebe es einfach wenn seine Augen blitzen und er mich ansieht. Dieser Blick der nur für mich reserviert ist.
Wobei auch Sarah ihm mittlerweile ein zärtliches Lächeln abringen kann, aber da ist das Lächeln anders. Es ist einfach nur zärtlich ohne Hintergedanken.
Er ist so ganz anders zu Sarah und zu mir, als er sich sonst gibt und allein dafür liebe ich ihn wie nichts anderes auf der Welt. Und ja ich denke ich bin Glücklich mit unserer kleinen Familie trotz aller Zweifel und Sorgen.
Wie oft hat Arsen mir gesagt ich sie die Einzige für ihn. Und wieso glaube ich es einfach nicht?
Wie lächerlich kann man sich eigentlich noch machen? Er hat 4 Jahre auf mich gewartet, hat nie eine andere Frau angesehen und selbst wenn ich war nie eifersüchtig, ich war mir ihm einfach sicher. Aber wieso bin ich es jetzt und vor allem warum auf Sarah?
Ich geb zu sie ist nicht hässlich, wenn auch noch etwas zu dünn um schön zu sein und er mag sie. Sie erlangt schnell seine Aufmerksamkeit. Aber ist das ein Grund eifersüchtig zu sein?
Nein du dumme Kuh und nun hör auf darüber nachzudenken, du magst doch Sarah und willst das sie bleibt.
Aber es ist nicht einfach. Es ist so ungewohnt. Ja ich weiß sie ist nun schon einige Wochen da, aber ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt, dass wir nicht mehr zu zweit sind. Sicher sie streunt oft draußen herum, so dass wir dennoch unsere Zeit für uns haben, aber es ist dennoch nicht das gleiche wie früher.
Zudem verfolgt sie mit ihren neugierigen Blicken alles was wir tun. Und gerade das lässt mich darüber nachdenken, dass unser Häuschen doch etwas klein ist für drei Leute. Was wäre wenn die letzten Nächte, die Sarah herumgestromert war folgen hatten und wir doch irgendwann zu viert sind?
Ein Vorhang als Sichtschutz hilft da nicht mehr wirklich..
Anbauen? Keine gute Idee. Nun entweder umbauen oder einen Keller ausheben lassen.
Ein weiteres Zimmer würde ja reichen. Ein gemütliches zum zurückziehen, oder gemütlich zusammenzusetzen.
Wenn ich Arsen dazu frage, sagt er nur: “Es ist deine Sache, was das Haus angeht. “
Doch eigentlich mache ich mir nur Sorgen, dass wir zu eng aufeinander hocken im Haus. Und es wieder in einen Streit endet, der diesmal nicht nur uns beide Betrifft.
Liegt es wirklich nur daran, dass wir zu dritt sind? Meine ganzen Zweifel und Sorgen?.
Ich kann es dir nicht beantworten. Die antwort musst du mit dir selber ausmachen.
Vielleicht grübel ich einfach wieder zu viel. So wie immer. Ich weiß genau wie Arsen reagieren wird. Er wird lächeln und die Bedenken aus der Welt wischen.
Ich sollte es einmal selber versuchen, aber es ist viel schöner wenn er es macht. Sein Lächeln dabei allein reicht schon aus, um meine Bedenken zu zerstreuen. Ich liebe es einfach wenn seine Augen blitzen und er mich ansieht. Dieser Blick der nur für mich reserviert ist.
Wobei auch Sarah ihm mittlerweile ein zärtliches Lächeln abringen kann, aber da ist das Lächeln anders. Es ist einfach nur zärtlich ohne Hintergedanken.
Er ist so ganz anders zu Sarah und zu mir, als er sich sonst gibt und allein dafür liebe ich ihn wie nichts anderes auf der Welt. Und ja ich denke ich bin Glücklich mit unserer kleinen Familie trotz aller Zweifel und Sorgen.