Eine erfolgreiche Jagd...oder...Blutbad an der Futterkrippe
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Marek Vyrmon
Eine erfolgreiche Jagd...oder...Blutbad an der Futterkrippe
Marek schaute zufrieden auf den Haufen an Fellen und Lederstuecken die sich vor ihm auf den Tisch stapelten. Es war eine mehr als nur Erfolgreiche Jagd gewesen.
Vor kurzen erst war er auf eine Futterkrippe im Wald nördlich von Varuna gestossen. Diese hatte sich nun heute in der Nacht als Perfekten Ort für die Jagd erwiesen.
Lange Zeit war er schon durch die Wälder geirrt und verfolgte die Herden Rehe und Hirsche durch die Eisige Winterlandschaft.
Tage im Schnee, Eis und Dreck.
Tage in denen er sich nach der wärme des eigen Heims gesehnt hatte.
Und genau diese Tage hatten sich nun sosehr ausgezahlt.
Zuerst konnte er nicht glauben was er da gefunden hatte... eine Futterkrippe. Bisher hatte er immer gedacht es wären Gerüchte das es Leute gab die nichts besseres zutun hatten als Tiere im Winter mit Notwendigen Futter zu versorgen. Nie wieder würde er solche Gerüchte als Lüge abtun und den Kopfschuetteln. Nein diese Futterstelle hatte ihn Arbeit erspart.
Viel Arbeit.
Am ersten Tag als er sie fand beobachtete er wie einige Rehe und Hirsche sich am Futter welches dort ausgelegt war vollstopften.
Schnell war der Plan gefasst das dies die Ideale Gegend war um schönes Fell und Leder zu bekommen. Felle und Lederstuecke ohne Löcher von Pfeil und Bogen.
Etwas zittrig durch die Kälte begann er in etwas abstand Löcher in den Eisigen Boden zu hacken. Löcher geschaffen für die dünnen Füsse von Rehen und Hirschen. Daneben versteckte er noch einige schlingen den es sollte Perfekt werden.
Stunden später der Tag neigte sich dem Ende zu betrachtete Marek sein Werk das vor ihm am Boden lag. Eine große Fläche geschaffen für das Fangen von Tieren.
Löcher im Boden welche die beine Brachen und schlingen in denen sich die Tiere verfangen konnten.
Der nächste Morgen sollte der Zeitpunkt sein an dem er mit seinem Plan beginnen konnte.
Die Zeit verging und die Sonne verschwand über den Baumwipfeln und die Dunkelheit brach über den Wald ein nur hier und dort schimmerte der Mond im Schnee und gab eine Welt des Eises und kalten schönheit Preis. Doch dem ganzen geschehen witmete Marek keinen Blick er frohr fürchterlich diese Nacht in seinem Lager am kleinen Feuer. Doch der Morgen kam immer näher. Sobald das erste Tageslicht zu sehen war machte sich Marek auf zu den Fallen um sie nochmals zu kontrollieren.
Ein Hase hatte sich in einer Schlinge verfangen ansonsten war keine Falle zerstört.
Mit geschickten Griff entwandt Marek den Hasen aus der Schlinge damit diese nicht beschädigt wird. Danach brach er den Hasen mit einem schnellen geübten Handgriff das Genick.
Seine Stimmung besserte sich um jede Minute den für das Abendessen war damit auch gesorgt.
Kurz schweifte der Blick nochmals in Richtung Osten wo die Futterkrippe lag und stapfte los um sie zu umrunden damit er die Rehe nicht verscheuchte.
Die Armbrust im Anschlag naeherte sich Marek langsam der Futterstelle.
Eine Herde Rehe stand an der Futterstelle und schlug sich den Magen mit dem Futter zu.
Marek stieß einen plötzlichen Schrei aus und stuermte von Osten her in Richtung der Futterstelle. Dabei riss er die Armbrust hoch und jagdte einen pfeil in Richtung der Herde die auseinanderstob.
Der Bolzen sirrte und erwischte ein junges Reh am Hinterschenkel, der Bolzen bohrte sich in das Tier welches durch die wucht zu boden gerissen wurde. Mit wackligen Beinen richtete sich das Tier auf und hetzte der Herde nach die panisch in Richtung Westen rannte um möglichst schnell von der Gefahr weg zu kommen.
Marek selber folgte der Herde langsam.
Aufgewuehlter Schnee und Blut des angeschossenen TIeres kennzeichnete den Weg der Herde in Richtung der Schlingen und Erdlöcher.
Und dort fand Marek auch den Großteil der Herde.
Die Schlingen und die Löcher hatten ihren Dienst getan am boden wanden sich die Tiere mit gebrochenen beinen und das panische Geräusch ihrer laute erfüllte die frühe Morgenstunde.
Ein Reh in der schlinge versuchte weiter zu kommen und zog damit die Schlinge nurnoch fester.
Marek senkte die Armbrust und stapft in Richtung der Tiere deren Augen aus Panik sich nach außen drehten. Im gehen löste er seinen Dolch und begann mit dem Blutigen Handwerk.
Schnell damit die Felle am Ende nicht von den Tieren selbst zerstört wurden ging Marek zwischen den Tieren hindurch und schnitt einem nach dem anderen Tier die Kehle durch. Das Blut der Tiere traenkte den weissen Schnee rot und immer weniger Bewegungen waren zu sehen.
Die schreie verstummten und eine fast greifbare Stille legte sich über den Teil des Waldes...
Nur ein Tier war noch übrig welches zitternd am Boden lag. Die Flanke hob und senkte sich panisch während es die Augen verdrehte. Mit langsam schritten ging Marek auf das Tier zu und seufzte auf.
"Ein Kitz dich kann ich garnicht gebrauchen dein Fell ist nicht gut genug"
Dann beendete er das zucken von diesem Tier mit einem Schnitt über die Kehle.
Jetzt begann der ekelhafte Teil der Arbeit. Das öffnen der Kadaver und abtrennen der gliedmassen.
Die Gedärme wurden herausgeraeumt und die Beine mit einem Beil schnell abgehackt. Danach ging alles schnell und mit geübten Griffen. Die Geweihe wurden herausgeschnitten der Kopf abgetrennt und danach das Fell und leder vom Koerper gezogen.
Die teile die er mitnehmen wollte stapelte er auf einem Haufen der Rest wurde liegengelassen.
Kaum eine Stunde später war alles vorbei und nurnoch die Überreste lagen auf der Lichtung.
Die Felle und Lederstuecke wurden zusammen gebunden und zum Packtier getragen.
Nun hatte Marek wieder zeit lange Zeit und musste nicht mehr jagen gehen für sehr lange Zeit.
Mit einem zufriedenen lächeln und dem Gedanken an sein Warmes Bett sowie einen Gut zubereiten Hasen stapfte er aus dem Wald auf den Pfad auf dem man seine Spur bald nicht mehr von den anderen unterscheiden konnte.
Vor kurzen erst war er auf eine Futterkrippe im Wald nördlich von Varuna gestossen. Diese hatte sich nun heute in der Nacht als Perfekten Ort für die Jagd erwiesen.
Lange Zeit war er schon durch die Wälder geirrt und verfolgte die Herden Rehe und Hirsche durch die Eisige Winterlandschaft.
Tage im Schnee, Eis und Dreck.
Tage in denen er sich nach der wärme des eigen Heims gesehnt hatte.
Und genau diese Tage hatten sich nun sosehr ausgezahlt.
Zuerst konnte er nicht glauben was er da gefunden hatte... eine Futterkrippe. Bisher hatte er immer gedacht es wären Gerüchte das es Leute gab die nichts besseres zutun hatten als Tiere im Winter mit Notwendigen Futter zu versorgen. Nie wieder würde er solche Gerüchte als Lüge abtun und den Kopfschuetteln. Nein diese Futterstelle hatte ihn Arbeit erspart.
Viel Arbeit.
Am ersten Tag als er sie fand beobachtete er wie einige Rehe und Hirsche sich am Futter welches dort ausgelegt war vollstopften.
Schnell war der Plan gefasst das dies die Ideale Gegend war um schönes Fell und Leder zu bekommen. Felle und Lederstuecke ohne Löcher von Pfeil und Bogen.
Etwas zittrig durch die Kälte begann er in etwas abstand Löcher in den Eisigen Boden zu hacken. Löcher geschaffen für die dünnen Füsse von Rehen und Hirschen. Daneben versteckte er noch einige schlingen den es sollte Perfekt werden.
Stunden später der Tag neigte sich dem Ende zu betrachtete Marek sein Werk das vor ihm am Boden lag. Eine große Fläche geschaffen für das Fangen von Tieren.
Löcher im Boden welche die beine Brachen und schlingen in denen sich die Tiere verfangen konnten.
Der nächste Morgen sollte der Zeitpunkt sein an dem er mit seinem Plan beginnen konnte.
Die Zeit verging und die Sonne verschwand über den Baumwipfeln und die Dunkelheit brach über den Wald ein nur hier und dort schimmerte der Mond im Schnee und gab eine Welt des Eises und kalten schönheit Preis. Doch dem ganzen geschehen witmete Marek keinen Blick er frohr fürchterlich diese Nacht in seinem Lager am kleinen Feuer. Doch der Morgen kam immer näher. Sobald das erste Tageslicht zu sehen war machte sich Marek auf zu den Fallen um sie nochmals zu kontrollieren.
Ein Hase hatte sich in einer Schlinge verfangen ansonsten war keine Falle zerstört.
Mit geschickten Griff entwandt Marek den Hasen aus der Schlinge damit diese nicht beschädigt wird. Danach brach er den Hasen mit einem schnellen geübten Handgriff das Genick.
Seine Stimmung besserte sich um jede Minute den für das Abendessen war damit auch gesorgt.
Kurz schweifte der Blick nochmals in Richtung Osten wo die Futterkrippe lag und stapfte los um sie zu umrunden damit er die Rehe nicht verscheuchte.
Die Armbrust im Anschlag naeherte sich Marek langsam der Futterstelle.
Eine Herde Rehe stand an der Futterstelle und schlug sich den Magen mit dem Futter zu.
Marek stieß einen plötzlichen Schrei aus und stuermte von Osten her in Richtung der Futterstelle. Dabei riss er die Armbrust hoch und jagdte einen pfeil in Richtung der Herde die auseinanderstob.
Der Bolzen sirrte und erwischte ein junges Reh am Hinterschenkel, der Bolzen bohrte sich in das Tier welches durch die wucht zu boden gerissen wurde. Mit wackligen Beinen richtete sich das Tier auf und hetzte der Herde nach die panisch in Richtung Westen rannte um möglichst schnell von der Gefahr weg zu kommen.
Marek selber folgte der Herde langsam.
Aufgewuehlter Schnee und Blut des angeschossenen TIeres kennzeichnete den Weg der Herde in Richtung der Schlingen und Erdlöcher.
Und dort fand Marek auch den Großteil der Herde.
Die Schlingen und die Löcher hatten ihren Dienst getan am boden wanden sich die Tiere mit gebrochenen beinen und das panische Geräusch ihrer laute erfüllte die frühe Morgenstunde.
Ein Reh in der schlinge versuchte weiter zu kommen und zog damit die Schlinge nurnoch fester.
Marek senkte die Armbrust und stapft in Richtung der Tiere deren Augen aus Panik sich nach außen drehten. Im gehen löste er seinen Dolch und begann mit dem Blutigen Handwerk.
Schnell damit die Felle am Ende nicht von den Tieren selbst zerstört wurden ging Marek zwischen den Tieren hindurch und schnitt einem nach dem anderen Tier die Kehle durch. Das Blut der Tiere traenkte den weissen Schnee rot und immer weniger Bewegungen waren zu sehen.
Die schreie verstummten und eine fast greifbare Stille legte sich über den Teil des Waldes...
Nur ein Tier war noch übrig welches zitternd am Boden lag. Die Flanke hob und senkte sich panisch während es die Augen verdrehte. Mit langsam schritten ging Marek auf das Tier zu und seufzte auf.
"Ein Kitz dich kann ich garnicht gebrauchen dein Fell ist nicht gut genug"
Dann beendete er das zucken von diesem Tier mit einem Schnitt über die Kehle.
Jetzt begann der ekelhafte Teil der Arbeit. Das öffnen der Kadaver und abtrennen der gliedmassen.
Die Gedärme wurden herausgeraeumt und die Beine mit einem Beil schnell abgehackt. Danach ging alles schnell und mit geübten Griffen. Die Geweihe wurden herausgeschnitten der Kopf abgetrennt und danach das Fell und leder vom Koerper gezogen.
Die teile die er mitnehmen wollte stapelte er auf einem Haufen der Rest wurde liegengelassen.
Kaum eine Stunde später war alles vorbei und nurnoch die Überreste lagen auf der Lichtung.
Die Felle und Lederstuecke wurden zusammen gebunden und zum Packtier getragen.
Nun hatte Marek wieder zeit lange Zeit und musste nicht mehr jagen gehen für sehr lange Zeit.
Mit einem zufriedenen lächeln und dem Gedanken an sein Warmes Bett sowie einen Gut zubereiten Hasen stapfte er aus dem Wald auf den Pfad auf dem man seine Spur bald nicht mehr von den anderen unterscheiden konnte.
Zuletzt geändert von Marek Vyrmon am Samstag 5. Januar 2008, 05:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Niana Kytarr
In der Hocke saß sie über einer der Fallgruben und musterte jene. Die Stelle war nicht schwer zu finden gewesen, man mußte von der Futterkrippe die man ihr beschrieben hatte aus lediglich den Spuren schmaler Paarhufe folgen, die den weitesten Abstand zueinander aufwiesen und der, dessen Werk dies war hatte sich keine nennenswerte Mühe gegeben, seine Spuren zu verwischen.
Sichtlich verärgert sah sie von den Fallgruben zu dem Kadaverhaufen hin und wieder zurück. Sie hatte ein Lagerfeuer entfachten müssen um die Wölfe, angelockt vom Geruch vergossenen Blutes und frischer Kadaver, fern zu halten. In Lehen, die ärmer an Rotwild waren hatte man Wilderer schon wegen geringerer Vergehen kurz und bündig aufgeknüpft.
Ihr linker Zeigefinger strich an den Rändern eines Fußabdruckes entlang. Groß, mit Absätzen und guter Schrittlänge und Abstand der Füsse zueinander. Das und die Tiefe ließen auf einen stämmig gebauten Mann schließen. Für gewöhnlich hätte sie die Spur einem Tiefländer oder Anguren zugeschrieben, aber das hier war nicht das Werk von jemandem, der etwas auf die Natur gab, das war zweifellos das Werk eines Städters und seiner Goldgier.
Murrend erhob sie sich und schritt auf den Kadaverhaufen zu. Sie suchte etwas bestimmtes. Eine gute Weile später hielt sie den Hinterlauf einer Ricke in den Händen und musterte das quadratische Einschußloch mit schief gelegtem Kopf. Also ein guter Schütze war etwas anderes. Ein guter Treiber ebenso. Weshalb ein Tier verletzen wenn man es ebenso gut mit Gesten und lauten Rufen oder vielleicht auch einem Jagdhund in die gewünschte Richtung scheuchen konnte?
Die restlichen Kadaver verrieten ihr was sie zunächst wissen mußte. Viele Läufe waren gebrochen und nicht eines der Tiere war mit einem Blattschuß erlegt worden. Spuren von Treibern oder Hunden waren nicht aus zu machen, nur die Spuren von Paarhufern, die Fußabdrücke eines Mannes und die typische halbrunde Form beschlagener Pferdehufe.
Dem rötlichen Schnee nach zu urteilen waren die Tiere ausgeblutet, aber langsam. Der tiefere Sinn darin, wieso man Tiere die man nicht essen wollte ausbluten ließ und das noch bei lebendigem Leib verschloss sich ihr zwar, rundete aber das Gesamtbild ab.
Ihr Blick ging zu dem Kadaverhaufen. Ein gefundenes Fressen für die Wölfe, nur wie lange noch? Was nicht binnen drei Tagen verschlungen war war so sehr von Ungeziefer durchsetzt, daß es die Tiere krank machte. Schwer durchatmend ging sie auf den Haufen zu und machte sich daran, nach und nach Kadaver um Kadaver zu den Fallgruben zu schleifen und dort hinein zu werfen. Schade um das gute Fleisch, aber für Menschen war es definitiv nicht mehr eßbar. Einige der Kadaver würden die Wölfe eh wieder ausgraben, so hatten wenigstens sie etwas davon, dachte sie noch ehe sie sich mit einem großen, morschen Stück Eichenrinde daran machte, die Kadaver mit Erde und Schnee zu bedecken und somit auch die Fallgruben wieder zu zu schütten.
Nach getaner Arbeit schüttete sie eine Rinde voll Schnee in die Feuerstelle. Die Armbrust fester fassend besann sie sich auf die Spuren des Packpferdes und folgte diesen in den Wald hinein bis hin zur Straße. Sie verzog das Gesicht. Hier den Spuren eines bestimmten Pferdes oder Mannes folgen zu wollen war als wollte man mit geschlossenen Augen eine Nadel im Heuhaufen suchen. Frustriert nahm sie den Bolzen aus der Führungsschiene, löste die Sehne und schulterte die Armbrust. Nun zumindest etwas hatte sie heraus gefunden.
So machte sie sich auf gen Varuna. Die Armbrust in der Bank aufgebend nahm sie Tinte, Feder und Pergament zur Hand um ein Schreiben auf zu setzen.
Dem Kronprinzen zur Ehr Meister Thancred.
Nach erster Sichtung kann folgendes mit Bestimmtheit gesagt werden:
Bei dem Wilderer handelt es sich um einen Mann mit einer Größe von einem und vier von fünf Teilen eines Schrittes oder mehr. Der Mann wiegt mindestens 85 Stein oder mehr, aber nicht mehr als 100 Stein mit Ausrüstung, was einer kräftigen oder stämmigen Statur entspricht. Der Mann ist aber definitiv ein Festländer, kein Angure oder Tiefländer.
Zumindest an den Beinen ist der Mann gesund. Über andere mögliche körperliche Gebrechen kann keine Aussage getätigt werden.
Der Mann ist definitiv niemand der Wolf oder Fuchs nahe stehen würde, sondern eher in Affront zu diesen und ihresgleichen.
Der Mann ist kein Varunese, da ansonsten seine Spuren gen Varuna hin zurück verfolgbar sein müßten.
Der Mann ist kein Jäger, da er außerhalb der Jagdzeiten, weit über seine Verhältnisse und mit sehr unprofessionellen Methoden vor ging.
Anhand der Spuren und des Vorgehens kann folgendes gemutmaßt werden:
Bei dem Mann handelt es sich um einen Gottlosen oder einen Alatargläubigen. Ob er mit seinem Vorgehen gezielt der Grafschaft schaden oder Eluive höhnen wollte kann nicht geklärt werden, aber es bleibt fest zu halten, daß beides in Kauf genommen wurde.
Der Mann ist ein Einzelgänger. Zusammen mit seinem wenig durchdachten Vorgehen und einer Bolzenschußwunde tippe ich auf einen Kämpfer oder einen Schützen im jungen Alter zwischen 18 und 25.
An Charakterzügen würde ich auf einen gierigen, selbstverliebten, aber auch unsicheren Mann tippen, der mit großspurigen Worten und Grausamkeiten eben dies zu überspielen versucht. Mit wenigen Worten zusammen gefaßt könnte man den Mann somit schlicht als 'tugendlos' beschreiben.
Das Ziel seiner Rückreise konnte ich nicht ausmachen, aber in der Richtung in die er zog liegen nur Bajard und Rahal. Einen lameriast'schen Hintergrund schließe ich fürs erste aus, da es schlicht unwahrscheinlich ist, daß jemand diese weite Reise für eine solche Treibjagd auf sich nimmt, aber gänzlich verbannen möchte ich diesen Gedanken nicht. Ich halte ihn momentan lediglich für abwegiger als meine Haupttheorie. Da der Mann ein Einzelgänger ist und man in Rahal auf Zusammenarbeit setzt, wie leider schon in mehreren Gefechten und Kriegen bewiesen und da sein Vorgehen auch den in den Wäldern lebenden Panthern die Lebensgrundlage raubt vermute ich den Mann in Bajard. Ob der Menge die er erjagte würde ich ihn innerhalb der Familie Montego oder der freien Handwerksakademie vermuten. Entweder dies oder er ist dort Kunde. Zumindest dürfte niemand sonst dort einen solchen Bedarf an Leder haben und die Kaltblütigkeit spricht eher gegen einen Schneider. Mal davon abgesehen, daß die Zahl der männlichen Schneider eh gering ist und diejenigen, die es sind, sind in der Regel, Pardon, ein wenig zu weibisch um derlei durchziehen zu können.
Meine Empfehlung lautet daher:
In der freien Handwerksakademie und bei der Familie Montego sollte nachgefragt werden, ob dort gestern oder heuer eine sehr große Menge Leder und Felle von einem Mann feil geboten wurden.
Da hier aber kaum mit Hilfe zu rechnen ist empfehle ich als erstes eine Schadensbegrenzung.
Die frei lebenden Jäger müssen sich entscheiden, ob sie diesen Winter mehrere Wölfe durchfüttern wollen oder sich entschließen, auch den Bestand der Wölfe zu dezimieren, damit die Wolfsrudel als solche nicht verhungern.
Ferner sollten die Gehöfte außerhalb der Stadt informiert werden, da jene in den nächsten Tagen vermehrt mit Angriffen hungriger Wolfsrudel zu rechnen haben.
Zuguterletzt kann ich dem Rat nur wärmstens ans Herz legen, verbindliche Jagdzeiten ein zu führen, zu kontrollieren und bei Nichteinhaltung auch zu bestrafen. Nicht zuletzt raubt ein solches Vorgehen einer Stadt einen Teil seiner Nahrungsgrundlage und setzt die Bewohner angrenzender Häuser, Gehöfte sowie Reisende einer nicht unbeachtlichen Gefahr aus.
Den Rest würde ich guten Gewissens in die Hände von Fuchs und Wolf legen. Jene gehen sicherlich mit mir konform, daß zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen sind, wenn der Wilderer von einem hungrigen Panther oder Wolfsrudel gerissen wird.
Hochachtungsvoll,

Sichtlich verärgert sah sie von den Fallgruben zu dem Kadaverhaufen hin und wieder zurück. Sie hatte ein Lagerfeuer entfachten müssen um die Wölfe, angelockt vom Geruch vergossenen Blutes und frischer Kadaver, fern zu halten. In Lehen, die ärmer an Rotwild waren hatte man Wilderer schon wegen geringerer Vergehen kurz und bündig aufgeknüpft.
Ihr linker Zeigefinger strich an den Rändern eines Fußabdruckes entlang. Groß, mit Absätzen und guter Schrittlänge und Abstand der Füsse zueinander. Das und die Tiefe ließen auf einen stämmig gebauten Mann schließen. Für gewöhnlich hätte sie die Spur einem Tiefländer oder Anguren zugeschrieben, aber das hier war nicht das Werk von jemandem, der etwas auf die Natur gab, das war zweifellos das Werk eines Städters und seiner Goldgier.
Murrend erhob sie sich und schritt auf den Kadaverhaufen zu. Sie suchte etwas bestimmtes. Eine gute Weile später hielt sie den Hinterlauf einer Ricke in den Händen und musterte das quadratische Einschußloch mit schief gelegtem Kopf. Also ein guter Schütze war etwas anderes. Ein guter Treiber ebenso. Weshalb ein Tier verletzen wenn man es ebenso gut mit Gesten und lauten Rufen oder vielleicht auch einem Jagdhund in die gewünschte Richtung scheuchen konnte?
Die restlichen Kadaver verrieten ihr was sie zunächst wissen mußte. Viele Läufe waren gebrochen und nicht eines der Tiere war mit einem Blattschuß erlegt worden. Spuren von Treibern oder Hunden waren nicht aus zu machen, nur die Spuren von Paarhufern, die Fußabdrücke eines Mannes und die typische halbrunde Form beschlagener Pferdehufe.
Dem rötlichen Schnee nach zu urteilen waren die Tiere ausgeblutet, aber langsam. Der tiefere Sinn darin, wieso man Tiere die man nicht essen wollte ausbluten ließ und das noch bei lebendigem Leib verschloss sich ihr zwar, rundete aber das Gesamtbild ab.
Ihr Blick ging zu dem Kadaverhaufen. Ein gefundenes Fressen für die Wölfe, nur wie lange noch? Was nicht binnen drei Tagen verschlungen war war so sehr von Ungeziefer durchsetzt, daß es die Tiere krank machte. Schwer durchatmend ging sie auf den Haufen zu und machte sich daran, nach und nach Kadaver um Kadaver zu den Fallgruben zu schleifen und dort hinein zu werfen. Schade um das gute Fleisch, aber für Menschen war es definitiv nicht mehr eßbar. Einige der Kadaver würden die Wölfe eh wieder ausgraben, so hatten wenigstens sie etwas davon, dachte sie noch ehe sie sich mit einem großen, morschen Stück Eichenrinde daran machte, die Kadaver mit Erde und Schnee zu bedecken und somit auch die Fallgruben wieder zu zu schütten.
Nach getaner Arbeit schüttete sie eine Rinde voll Schnee in die Feuerstelle. Die Armbrust fester fassend besann sie sich auf die Spuren des Packpferdes und folgte diesen in den Wald hinein bis hin zur Straße. Sie verzog das Gesicht. Hier den Spuren eines bestimmten Pferdes oder Mannes folgen zu wollen war als wollte man mit geschlossenen Augen eine Nadel im Heuhaufen suchen. Frustriert nahm sie den Bolzen aus der Führungsschiene, löste die Sehne und schulterte die Armbrust. Nun zumindest etwas hatte sie heraus gefunden.
So machte sie sich auf gen Varuna. Die Armbrust in der Bank aufgebend nahm sie Tinte, Feder und Pergament zur Hand um ein Schreiben auf zu setzen.
Dem Kronprinzen zur Ehr Meister Thancred.
Nach erster Sichtung kann folgendes mit Bestimmtheit gesagt werden:
Bei dem Wilderer handelt es sich um einen Mann mit einer Größe von einem und vier von fünf Teilen eines Schrittes oder mehr. Der Mann wiegt mindestens 85 Stein oder mehr, aber nicht mehr als 100 Stein mit Ausrüstung, was einer kräftigen oder stämmigen Statur entspricht. Der Mann ist aber definitiv ein Festländer, kein Angure oder Tiefländer.
Zumindest an den Beinen ist der Mann gesund. Über andere mögliche körperliche Gebrechen kann keine Aussage getätigt werden.
Der Mann ist definitiv niemand der Wolf oder Fuchs nahe stehen würde, sondern eher in Affront zu diesen und ihresgleichen.
Der Mann ist kein Varunese, da ansonsten seine Spuren gen Varuna hin zurück verfolgbar sein müßten.
Der Mann ist kein Jäger, da er außerhalb der Jagdzeiten, weit über seine Verhältnisse und mit sehr unprofessionellen Methoden vor ging.
Anhand der Spuren und des Vorgehens kann folgendes gemutmaßt werden:
Bei dem Mann handelt es sich um einen Gottlosen oder einen Alatargläubigen. Ob er mit seinem Vorgehen gezielt der Grafschaft schaden oder Eluive höhnen wollte kann nicht geklärt werden, aber es bleibt fest zu halten, daß beides in Kauf genommen wurde.
Der Mann ist ein Einzelgänger. Zusammen mit seinem wenig durchdachten Vorgehen und einer Bolzenschußwunde tippe ich auf einen Kämpfer oder einen Schützen im jungen Alter zwischen 18 und 25.
An Charakterzügen würde ich auf einen gierigen, selbstverliebten, aber auch unsicheren Mann tippen, der mit großspurigen Worten und Grausamkeiten eben dies zu überspielen versucht. Mit wenigen Worten zusammen gefaßt könnte man den Mann somit schlicht als 'tugendlos' beschreiben.
Das Ziel seiner Rückreise konnte ich nicht ausmachen, aber in der Richtung in die er zog liegen nur Bajard und Rahal. Einen lameriast'schen Hintergrund schließe ich fürs erste aus, da es schlicht unwahrscheinlich ist, daß jemand diese weite Reise für eine solche Treibjagd auf sich nimmt, aber gänzlich verbannen möchte ich diesen Gedanken nicht. Ich halte ihn momentan lediglich für abwegiger als meine Haupttheorie. Da der Mann ein Einzelgänger ist und man in Rahal auf Zusammenarbeit setzt, wie leider schon in mehreren Gefechten und Kriegen bewiesen und da sein Vorgehen auch den in den Wäldern lebenden Panthern die Lebensgrundlage raubt vermute ich den Mann in Bajard. Ob der Menge die er erjagte würde ich ihn innerhalb der Familie Montego oder der freien Handwerksakademie vermuten. Entweder dies oder er ist dort Kunde. Zumindest dürfte niemand sonst dort einen solchen Bedarf an Leder haben und die Kaltblütigkeit spricht eher gegen einen Schneider. Mal davon abgesehen, daß die Zahl der männlichen Schneider eh gering ist und diejenigen, die es sind, sind in der Regel, Pardon, ein wenig zu weibisch um derlei durchziehen zu können.
Meine Empfehlung lautet daher:
In der freien Handwerksakademie und bei der Familie Montego sollte nachgefragt werden, ob dort gestern oder heuer eine sehr große Menge Leder und Felle von einem Mann feil geboten wurden.
Da hier aber kaum mit Hilfe zu rechnen ist empfehle ich als erstes eine Schadensbegrenzung.
Die frei lebenden Jäger müssen sich entscheiden, ob sie diesen Winter mehrere Wölfe durchfüttern wollen oder sich entschließen, auch den Bestand der Wölfe zu dezimieren, damit die Wolfsrudel als solche nicht verhungern.
Ferner sollten die Gehöfte außerhalb der Stadt informiert werden, da jene in den nächsten Tagen vermehrt mit Angriffen hungriger Wolfsrudel zu rechnen haben.
Zuguterletzt kann ich dem Rat nur wärmstens ans Herz legen, verbindliche Jagdzeiten ein zu führen, zu kontrollieren und bei Nichteinhaltung auch zu bestrafen. Nicht zuletzt raubt ein solches Vorgehen einer Stadt einen Teil seiner Nahrungsgrundlage und setzt die Bewohner angrenzender Häuser, Gehöfte sowie Reisende einer nicht unbeachtlichen Gefahr aus.
Den Rest würde ich guten Gewissens in die Hände von Fuchs und Wolf legen. Jene gehen sicherlich mit mir konform, daß zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen sind, wenn der Wilderer von einem hungrigen Panther oder Wolfsrudel gerissen wird.
Hochachtungsvoll,
Zuletzt geändert von Niana Kytarr am Sonntag 6. Januar 2008, 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Thancred
*brummend las er die Zeilen*
Eluiv` Lass Gras Wachsen, die Rindviecher werden immer mehr!
Zur Winterszeit solchen Jagdfrevel zu begehen sagte viel aus uber Jenen der so wenig Weitsicht hatte zu begreifen dass dass Wild den Geruch von Blut und Tod noch Tage und Wochen wahrnehmen würde und die Salzlecke meiden wird auf lange Zeit.
Wer hamstert und raffft was das Zeug hält, auf diese Weise... was will der im kommenden Jahr dann jagen? sogar Ricken und Jungstücke niedergemacht.
über soviel Unverstand den Kopf schüttelnd sass er über den Zeilen.
Vielleicht sollte er einmal die Nachbarn besuchen, und sehen ob jene
vielleicht Rat wussten
Eluiv` Lass Gras Wachsen, die Rindviecher werden immer mehr!
Zur Winterszeit solchen Jagdfrevel zu begehen sagte viel aus uber Jenen der so wenig Weitsicht hatte zu begreifen dass dass Wild den Geruch von Blut und Tod noch Tage und Wochen wahrnehmen würde und die Salzlecke meiden wird auf lange Zeit.
Wer hamstert und raffft was das Zeug hält, auf diese Weise... was will der im kommenden Jahr dann jagen? sogar Ricken und Jungstücke niedergemacht.
über soviel Unverstand den Kopf schüttelnd sass er über den Zeilen.
Vielleicht sollte er einmal die Nachbarn besuchen, und sehen ob jene
vielleicht Rat wussten
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Siobhan Dandreon
in den letzten Tagen mag sich der ein oder andere Jäger in den Wäldern um Varuna beobachtet gefühlt haben, und oft war das Geheul von Wölfen deutlich zu vernehmen.
Sah man sich jedoch, um erblickte man nichts ungewöhnliches.
Dem ein oder anderen mag das ein mulmiges Gefühl hervorrufen. Der andere ignorierte es vielleicht.
Wie es schien waren nicht nur Wilderer und Jäger unterwegs in den Wäldern. Worauf sie wohl warteten, diese unsichtbaren Beobachter?
Sah man sich jedoch, um erblickte man nichts ungewöhnliches.
Dem ein oder anderen mag das ein mulmiges Gefühl hervorrufen. Der andere ignorierte es vielleicht.
Wie es schien waren nicht nur Wilderer und Jäger unterwegs in den Wäldern. Worauf sie wohl warteten, diese unsichtbaren Beobachter?
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Lamiro Dandreon
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Fassungslos streifte er Tagelang die Wälder um die Futterkrippe ab, bewaffnet mit altem Geäst und Schaufel begab er sich zu jeder noch offenen oder unentdeckten Grube um jene zu zuschüten. Immer wieder verharrte er mehrere Stunden an den Stellen der Geschehnisse, versteckt auf verschiedenste Weise. Gemeinsam mit Freunden verharrte er, jede Person musternd und beobachtend, doch mag man höchstens ein gelegentliches Knacken mit undeutsamer Richun hören ws vermutlich das Gefühl der Beobachtung hervorufen sollte
- Andrew Oriley
- Beiträge: 1497
- Registriert: Donnerstag 15. März 2007, 03:03
Ein Schatten bewegte sich in den Tagen um die Krippe nur schemenhaft für das geschulte Auge erahnbar durchstreifte etwas die Wälder auf der Suche nach etwas. Vor 2 Tagen Hatte Wolf die Spuren des Wilderers entdeckt, den Geruch nach Tot und unheil gewittert. Eine recht lange Zeit studierte er die Spuren und Fussabdrücke die er finden konnte. Versuchte anhand jehner die Bewegungen des Räubers auf zwei Beinen nachzuvollziehen. Immer weiter folgte er den Spuren durch den Wald, bis eintretender Schneeff dafür sorgte das er nichts weiter mehr entdecken konnte und die Spuren verdeckt wurden.
Nach reichlicher überlegung und innerer Unruhe da ihm seine neue Beute durch den Schnee entkommen war wendete er sich von den ungenauen Spurenresten ab und begab sich in Richtung Nebelwald. Vieleicht würde er beim Alten Baum auf einen der Waldheiler stossen die das Lied höhrten und vieleicht schaften sie oder ein Färtensucher der Waldelfen es die Spuren des gefärlichen Raubtieres wieder zu entdecken. Vieleicht fanden die Heiler Spuren im Lied oder die Elfen mit ihren schärferen Augen fanden Dinge die er noch nicht entdeckt hatte. Serendo und Dragunos würden bestimmt Rat wissen und vieleicht helfen können seine Beute zu finden. Es war Zeit für Jagd stellte die innere Stimme in ihm fest. Zeit das Raubtier zu jagen und zur Strecke zu bringen.
Stille und ruhe umfingen ihn als er den Nebelwald betrat und nahmen einen Teil seiner Wut über die Menschentiere mit sich fort. Die Harmonie des Ortes beruhigten ihn etwas als er sich auf den Weg zum Baum machte. Ein unsicheres Gefühl sagte ihm das ihn etwas beobachtete und so sprach er zum Wald gewant in der Hofnung das ein Waldelf es vernahm, das ein Raubtier in den Wäldern der Menschen sei das das Leben selbst bedrohte und das die Waldelfen gewarnt werden sollten. Er war sich nicht sicher ob der weghuschende Schatten den er im Augenwinkel war nahm tatsächlich da gewesen war oder nicht. Waldelfen waren einfach zu gut verborgen als das er sie sofort entdecken konnte. Er schaute sich noch ein letztes mal um und huschte dann leise weiter zum Baum der Druiden um deren Hilfe zu erbitten.
Nach reichlicher überlegung und innerer Unruhe da ihm seine neue Beute durch den Schnee entkommen war wendete er sich von den ungenauen Spurenresten ab und begab sich in Richtung Nebelwald. Vieleicht würde er beim Alten Baum auf einen der Waldheiler stossen die das Lied höhrten und vieleicht schaften sie oder ein Färtensucher der Waldelfen es die Spuren des gefärlichen Raubtieres wieder zu entdecken. Vieleicht fanden die Heiler Spuren im Lied oder die Elfen mit ihren schärferen Augen fanden Dinge die er noch nicht entdeckt hatte. Serendo und Dragunos würden bestimmt Rat wissen und vieleicht helfen können seine Beute zu finden. Es war Zeit für Jagd stellte die innere Stimme in ihm fest. Zeit das Raubtier zu jagen und zur Strecke zu bringen.
Stille und ruhe umfingen ihn als er den Nebelwald betrat und nahmen einen Teil seiner Wut über die Menschentiere mit sich fort. Die Harmonie des Ortes beruhigten ihn etwas als er sich auf den Weg zum Baum machte. Ein unsicheres Gefühl sagte ihm das ihn etwas beobachtete und so sprach er zum Wald gewant in der Hofnung das ein Waldelf es vernahm, das ein Raubtier in den Wäldern der Menschen sei das das Leben selbst bedrohte und das die Waldelfen gewarnt werden sollten. Er war sich nicht sicher ob der weghuschende Schatten den er im Augenwinkel war nahm tatsächlich da gewesen war oder nicht. Waldelfen waren einfach zu gut verborgen als das er sie sofort entdecken konnte. Er schaute sich noch ein letztes mal um und huschte dann leise weiter zum Baum der Druiden um deren Hilfe zu erbitten.
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Elayoe War´svalvar
Manchmal waren die Menschen sehr merkwürdige Wesen. Niemand aus ihrem Volk wäre auf die Idee gekommen den Tieren des Waldes im Winter Futter auf solch eine Art zu geben. Nein, denn es war nicht vorgesehen, dass die Schwachen Wesen die Winter überlebten. Nur die jungen und kräftigen würden es schaffen und dies war gut so, denn es war ein Teil dessen, was das Lied Eluives ausmachte. Denn das Lied unterlag selbst einer steten Veränderung.
Nachdenklich betrachtete sie die Bewegungen des Waldläufers für einen Moment, als die Gedanken an den Winter und das Alter der Wesen sich auf ein ähnliches Thema ihrer Gedanken übertrug. Waren es nicht auch die Elfen, welche zwar dem Lied besonders nahe standen, aber dennoch immer mehr in das Hintertreffen gerieten im Umgang mit den jungen Völkern dieser Welt? Manchmal kam sie diesen raschen Veränderungen nicht nach und das schenkte ihrem Geist Verwirrung und Unsicherheit.
Das Gespräch, welches sie des letzt mit Serendo führte war hingegen sehr aufschlussreich gewesen. Und sollte sich das Debakel, welches wegen der Waldläufer diese Gefilde aufsuchte, wichtig genug sein, als dass man ihm besondere Aufmerksamkeit schenken konnte, würde der alte Menschenzausel sich sicher an sie wenden. Und so beobachtete sie den jungen Mann auf seinem Weg durch den Nebelwald, die Schatten der Bäume nicht verlassend.
Nachdenklich betrachtete sie die Bewegungen des Waldläufers für einen Moment, als die Gedanken an den Winter und das Alter der Wesen sich auf ein ähnliches Thema ihrer Gedanken übertrug. Waren es nicht auch die Elfen, welche zwar dem Lied besonders nahe standen, aber dennoch immer mehr in das Hintertreffen gerieten im Umgang mit den jungen Völkern dieser Welt? Manchmal kam sie diesen raschen Veränderungen nicht nach und das schenkte ihrem Geist Verwirrung und Unsicherheit.
Das Gespräch, welches sie des letzt mit Serendo führte war hingegen sehr aufschlussreich gewesen. Und sollte sich das Debakel, welches wegen der Waldläufer diese Gefilde aufsuchte, wichtig genug sein, als dass man ihm besondere Aufmerksamkeit schenken konnte, würde der alte Menschenzausel sich sicher an sie wenden. Und so beobachtete sie den jungen Mann auf seinem Weg durch den Nebelwald, die Schatten der Bäume nicht verlassend.
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Niana Kytarr
In den kommenden Tagen sah man sporadisch eine junge Frau, mal beritten, mal zu Fuß unterwegs an jener Stelle an der die Fallgruben einst ausgehoben wurden. Die Fell- und Ledergewänder die sie trägt lassen zusammen mit der im Winter immer noch leicht gebräunten Haut auf eine Jägerin oder etwas vergleichbares schließen.
Wenn sie zu Fuß unterwegs ist verwischt sie hinter sich die Spuren mit einem kleinen Ast. Ihr Blick wirkt wachsam, aber ob es ihr gelingen mag, einen der Waldläufer oder gar einen der Elfen aus zu machen bleibt fraglich. Gleichwohl gestaltet es sich zumindest wenn sie zu Fuß ist recht schwierig ihr unentdeckt zu folgen ohne nach spätestens hundert Schritt ihre Spur zu verlieren.
An ihrer schlanken, bräunlichen Stute mag auffallen, daß sie den Ort nicht scheut, trotz des intensiven Blutgeruchs.
Wenn sie zu Fuß unterwegs ist verwischt sie hinter sich die Spuren mit einem kleinen Ast. Ihr Blick wirkt wachsam, aber ob es ihr gelingen mag, einen der Waldläufer oder gar einen der Elfen aus zu machen bleibt fraglich. Gleichwohl gestaltet es sich zumindest wenn sie zu Fuß ist recht schwierig ihr unentdeckt zu folgen ohne nach spätestens hundert Schritt ihre Spur zu verlieren.
An ihrer schlanken, bräunlichen Stute mag auffallen, daß sie den Ort nicht scheut, trotz des intensiven Blutgeruchs.
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Vandalore
Begegnung im Wald
Vandalore war am späten Nachmittag unterwegs, eine Bestellung abholen, die er am Tag zuvor bei Herrn Quatzenhagen aufgegeben hatte.
Danach beschloß er, das schöne winterliche Wetter zu nutzen und noch ein wenig durch den Wald zu streifen, um den Sonnenschein und den Schnee zu genießen.
Er bewegte sich von Varunas Friedhof weg durch den Wald um die Südwestspitze Varunas herum zum Weg, der durch das Osttor Varuna verließ und Richtung Rahal führte. Da er aber knarrzenden Schnee lieber mochte, als über Schotter auf einem recht freien ausgetretenen Weg zu gehen, kreuzte er diesen nur, um weiter nordwärts durch den Wald zu stapfen.
Nachdem er sich ein kleines Weilchen seinen Weg durch den Schnee gebahnt hatte, war ihm plötzlich, als hätte er hinter sich ein Geräusch gehört, welches er nicht zuordnen konnte. Fast hätte man meinen können, es wäre da noch jemand unterwegs in seiner Nähe. Daraufhin blieb er stehen, um nach der Ursache des Geräusches zu sehen, jedoch konnte er nur schneebedeckte Bäume und seine Spur erkennen, die von ihm fort führte. Deshalb drehte er sich wieder um, um noch ein wenig weiter durch den Schnee zu stapfen – dabei aufmerksam lauschend, ob er nicht irgendwelche Vögel hören würde, denn sicherlich gäbe es da, wo Vögel sind auch Federn, die vielleicht am Boden herumliegen würden.
Doch statt Vögel zu hören, vernahm er plötzlich, kaum das er weitergegangen war, eine Stimme, welche durch den Wald hallte.
"Waaass maaachhhenn Meennsschhhennttiierr innn Waallddd?"
Erneut blieb er stehen und versuchte, den Fragesteller zu erblicken. Doch wiederum sah er nur Bäume, Schnee, Schnee und Bäume... und auch Bäume voller Schnee...
"Was?" fragte er deshalb einfach so in den Wald hinein. Sein Gegenüber würde ihn schon hören.
"Waass duuu maacchhhenn daa?"
"Durch den Wald gehen und den Schnee genießen?" Was für eine Frage – der sah doch, das er nur hier herumlief... "Wer will das wissen?"
"Auuggenn vonn Wallld."
Vandalore war nun schon oft hier im Wald unterwegs gewesen – aber Augen hatte er noch keine gesehen... Wieder sah er sich um, hoffend, das er wenigstens einen kleinen Anhaltspunkt bekommen würde, wo diese Stimme herkam. Dann würde er sicherlich auch den Besitzer dieser Stimme bald ausmachen.
Jedoch konnte er wieder nichts erkennen, weshalb er mit den Schultern zuckte und sich zum Weitergehen wandte. "Hmm..." brummelte er dabei.
Er ging weiter Richtung Norden, die Ohren jetzt offen für alle Geräusche, die sie erhaschen konnten. Und wieder – dieses Mal war er sich ganz sicher – hörte er das Stapfen von Schritten in seiner Nähe. Und da er nun genau darauf geachtet hatte, glaubte er sogar, das er zwei verschiedene Stapfen gehört hatte. Da wurde es ihm zu bunt. Wieder blieb er stehen und rief dieses Mal in den Wald: "Wenn ihr was möchtet, dann versteckt euch nicht!" Dem ließ er noch ein leicht abfälliges "Pah!" folgen, als plötzlich – wie aus dem Boden gestampft – ein in etwas seltsame Kleider gehüllter Mann vor ihm stand, welcher sogar noch ein klein wenig größer als Vandalore selbst war, während er es dem Wald noch einen leises Lachen vernehmen konnte.
Während Vandalore zuerst nur ein überraschtes "Oh!" hervorbrachte, musterte ihn sein Gegenüber und meinte dann nur: "Was du meinen?"
Auf einmal stand dann auch noch eine Frau vor ihm – auch sie mit einer seltsamen Tiermaske ausgestattet und in einem weißen Umhang getarnt. Diese war allerdings gut einen ganzen Kopf kleiner als Vandalore, aber nicht auf den Mund gefallen. "Wir beobachten die Leute im Wald..." meinte sie, was der Mann mit einem Nicken bestätigte.
"Kann ich etwas für euch tun?" fragte Van. "Und warum? Ist es verboten durch den Wald zu gehen?"
Das verneinte das seltsame Pärchen und informierte ihn darüber, das die beiden einen Wilderer suchen würden, welcher wohl mehr als ein Dutzend Tiere nur wegen der Felle getötet hatte.
Vandalore, der selber viel im Wald unterwegs war, verstand nun.
"Das ist übel. Wo war das?"
Doch das wollten sie ihm nicht sagen. Sie vergewisserten sich nur, das er jetzt nicht jagen wollte – da schien es, als hätte die Frau ein Geräusch gehört, weshalb sie sich sofort umwandte und Richtung Osten gehend mit dem Wald verschmolz. Der Mann hingegen war dann noch so nett, ihm ein paar Federn zu schenken und einige Tips zu geben, wo man bei dieser Jahreszeit noch welche finden könnte, dann wand auch er sich zum Gehen. Vandalore konnte ihm gerade noch wünschen "Dann hoffe ich, das ihr den Mistkerl findet.", dann wurde auch dieser seltsam gekleidete Mann vom Wald verschluckt.
Wenn Van jetzt so nachdachte... konnte es sein, daß das dieser Mann war, der ihm bei einem tollwütigem Grizzlybär geholfen hatte? Da war auch so ein Mann mit seltsamer Sprache aufgetaucht und hatte den bösartigen Bären zur Strecke gebracht...
Jetzt stand er wieder alleine im winterlichen Wald.
Wirklich alleine? Das hatte er vorher auch schon mal gedacht...
Aber Vandalore hatte nichts zu verbergen. Er wußte, wieviel man um diese Zeit jagen konnte, ohne der Natur zu schaden – aber das hatte er ohnehin nicht vor. Schließlich hatte er noch genug Vorräte. Also kümmerte er sich nicht weiter um mögliche weitere Beobachter und setzte seinen Weg durch den Winterwald fort. Sollten sie ihn doch beobachten. Viel gäbe es da eh nicht zu sehen. Er war heute zum Wandern unterwegs – nicht zum Jagen... Ein andermal mochte das vielleicht anders aussehen...
Danach beschloß er, das schöne winterliche Wetter zu nutzen und noch ein wenig durch den Wald zu streifen, um den Sonnenschein und den Schnee zu genießen.
Er bewegte sich von Varunas Friedhof weg durch den Wald um die Südwestspitze Varunas herum zum Weg, der durch das Osttor Varuna verließ und Richtung Rahal führte. Da er aber knarrzenden Schnee lieber mochte, als über Schotter auf einem recht freien ausgetretenen Weg zu gehen, kreuzte er diesen nur, um weiter nordwärts durch den Wald zu stapfen.
Nachdem er sich ein kleines Weilchen seinen Weg durch den Schnee gebahnt hatte, war ihm plötzlich, als hätte er hinter sich ein Geräusch gehört, welches er nicht zuordnen konnte. Fast hätte man meinen können, es wäre da noch jemand unterwegs in seiner Nähe. Daraufhin blieb er stehen, um nach der Ursache des Geräusches zu sehen, jedoch konnte er nur schneebedeckte Bäume und seine Spur erkennen, die von ihm fort führte. Deshalb drehte er sich wieder um, um noch ein wenig weiter durch den Schnee zu stapfen – dabei aufmerksam lauschend, ob er nicht irgendwelche Vögel hören würde, denn sicherlich gäbe es da, wo Vögel sind auch Federn, die vielleicht am Boden herumliegen würden.
Doch statt Vögel zu hören, vernahm er plötzlich, kaum das er weitergegangen war, eine Stimme, welche durch den Wald hallte.
"Waaass maaachhhenn Meennsschhhennttiierr innn Waallddd?"
Erneut blieb er stehen und versuchte, den Fragesteller zu erblicken. Doch wiederum sah er nur Bäume, Schnee, Schnee und Bäume... und auch Bäume voller Schnee...
"Was?" fragte er deshalb einfach so in den Wald hinein. Sein Gegenüber würde ihn schon hören.
"Waass duuu maacchhhenn daa?"
"Durch den Wald gehen und den Schnee genießen?" Was für eine Frage – der sah doch, das er nur hier herumlief... "Wer will das wissen?"
"Auuggenn vonn Wallld."
Vandalore war nun schon oft hier im Wald unterwegs gewesen – aber Augen hatte er noch keine gesehen... Wieder sah er sich um, hoffend, das er wenigstens einen kleinen Anhaltspunkt bekommen würde, wo diese Stimme herkam. Dann würde er sicherlich auch den Besitzer dieser Stimme bald ausmachen.
Jedoch konnte er wieder nichts erkennen, weshalb er mit den Schultern zuckte und sich zum Weitergehen wandte. "Hmm..." brummelte er dabei.
Er ging weiter Richtung Norden, die Ohren jetzt offen für alle Geräusche, die sie erhaschen konnten. Und wieder – dieses Mal war er sich ganz sicher – hörte er das Stapfen von Schritten in seiner Nähe. Und da er nun genau darauf geachtet hatte, glaubte er sogar, das er zwei verschiedene Stapfen gehört hatte. Da wurde es ihm zu bunt. Wieder blieb er stehen und rief dieses Mal in den Wald: "Wenn ihr was möchtet, dann versteckt euch nicht!" Dem ließ er noch ein leicht abfälliges "Pah!" folgen, als plötzlich – wie aus dem Boden gestampft – ein in etwas seltsame Kleider gehüllter Mann vor ihm stand, welcher sogar noch ein klein wenig größer als Vandalore selbst war, während er es dem Wald noch einen leises Lachen vernehmen konnte.
Während Vandalore zuerst nur ein überraschtes "Oh!" hervorbrachte, musterte ihn sein Gegenüber und meinte dann nur: "Was du meinen?"
Auf einmal stand dann auch noch eine Frau vor ihm – auch sie mit einer seltsamen Tiermaske ausgestattet und in einem weißen Umhang getarnt. Diese war allerdings gut einen ganzen Kopf kleiner als Vandalore, aber nicht auf den Mund gefallen. "Wir beobachten die Leute im Wald..." meinte sie, was der Mann mit einem Nicken bestätigte.
"Kann ich etwas für euch tun?" fragte Van. "Und warum? Ist es verboten durch den Wald zu gehen?"
Das verneinte das seltsame Pärchen und informierte ihn darüber, das die beiden einen Wilderer suchen würden, welcher wohl mehr als ein Dutzend Tiere nur wegen der Felle getötet hatte.
Vandalore, der selber viel im Wald unterwegs war, verstand nun.
"Das ist übel. Wo war das?"
Doch das wollten sie ihm nicht sagen. Sie vergewisserten sich nur, das er jetzt nicht jagen wollte – da schien es, als hätte die Frau ein Geräusch gehört, weshalb sie sich sofort umwandte und Richtung Osten gehend mit dem Wald verschmolz. Der Mann hingegen war dann noch so nett, ihm ein paar Federn zu schenken und einige Tips zu geben, wo man bei dieser Jahreszeit noch welche finden könnte, dann wand auch er sich zum Gehen. Vandalore konnte ihm gerade noch wünschen "Dann hoffe ich, das ihr den Mistkerl findet.", dann wurde auch dieser seltsam gekleidete Mann vom Wald verschluckt.
Wenn Van jetzt so nachdachte... konnte es sein, daß das dieser Mann war, der ihm bei einem tollwütigem Grizzlybär geholfen hatte? Da war auch so ein Mann mit seltsamer Sprache aufgetaucht und hatte den bösartigen Bären zur Strecke gebracht...
Jetzt stand er wieder alleine im winterlichen Wald.
Wirklich alleine? Das hatte er vorher auch schon mal gedacht...
Aber Vandalore hatte nichts zu verbergen. Er wußte, wieviel man um diese Zeit jagen konnte, ohne der Natur zu schaden – aber das hatte er ohnehin nicht vor. Schließlich hatte er noch genug Vorräte. Also kümmerte er sich nicht weiter um mögliche weitere Beobachter und setzte seinen Weg durch den Winterwald fort. Sollten sie ihn doch beobachten. Viel gäbe es da eh nicht zu sehen. Er war heute zum Wandern unterwegs – nicht zum Jagen... Ein andermal mochte das vielleicht anders aussehen...