Auferstehung

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Varoth Lycron

Auferstehung

Beitrag von Varoth Lycron »

Der Kerzenschein in der Bibliothek flackerte schwach vor sich hin. In der Mitte, an einem steinernen Tisch hinter Stapeln von etlichen Alten Büchern und Dokumenten saß Varoth.

Tage verbrachte er nun schon in diesem Raum immer und immer wieder die alten Rituale und Schriften studierend. Wie ein besessener überflog er jene Zeilen die ihm dienlich sein sollten in der größten und wichtigsten Sache seines bisherigen Lebens.
Er wusste nun wo einer der Orte zu finden war, an dem sie alles vorbereiten mussten um dem Ziel näher zu kommen.

Ein Ort an dem etwas schlief.
Ein Ort von Vielen.
Ein Ort von denen nur wenige wussten.
Ein Ort an den sie gehen mussten um ihren Teil der Abmachung einzuhalten.

Plötzlich erhob er sich und ging in das Labor das sich im Nebenzimmer befand.
Einige Zutaten würden sie dafür brauchen um jenes zu erwecken was an diesem Orte zu schlafen scheint.
Seine von der Müdigkeit gezeichneten Augen wanderten über den Schrank, in dem fein säuberlich allerhand von Tinkturen und anderen Utensilien gelagert wurden.

Seine schwarz angehauchten Lippen bewegten sich stumm, als würde er jene Worte die auf den Flaschen und Fässern geschrieben standen aussprechen.
Die Bewegungen der Lippen kamen zum Stillstand und eilig wurde eine Flasche mit einer rot-schwarzen Flüssigkeit aus dem Schrank genommen. Jene Flasche sowie 5 Schädelkerzen waren sogleich in seiner Umhängetasche verschwunden.

Wie besessen ging Varoth wieder zurück in die Bibliothek, griff sich einige Abschriften aus den alten Büchern und Dokumenten um sogleich die kalten Kellertreppen des Turmes zu erklimmen.
Oben angekommen lies er noch ein Schreiben im Gemeinschaftsraum zurück und verschwand durch die großen Stahltüren in die Nacht hinaus.
Wijay Loreen

Beitrag von Wijay Loreen »

Viele Aufzeichnungen sprechen davon, doch wurde es nie eindeutig belegt, was sich in den ersten hundert Jahren nach dem Bürgerkrieg an jenem verwunschenen Orte zugetragen haben mochte.
Gewisse Quellen ließen darauf schließen, dass Varuna in der Annahme ausharrte, Rahal würde sich erst erholen müssen, um dann einen Vernichtungsschlag gegen das Reich Alumeras zu führen.
Der unruhige Schlaf der Welt nach dem Sturm des Krieges war in der Tat bedrohlich, und so zögerte man einst nicht - und beschloss sodann, den ersten Schlag gegen den Feind zu führen, bevor es selbst so weit sei...


Loreen legte das Pergament zur Seite und musterte die Landkarte, die beigelegt war, die eine detaillierte Aufstellung der dort befindlichen Heere zeigen sollte
Offenbar existierte über die schmale Brucht damals noch eine Brücke, die die kleinen Heere des Reiches einnehmen konnte - nur um festzustellen dass Rahal bereits auf sie wartete - und sie in eine Falle lockte.
Sie wünschte sich manchmal, dabeigewesen zu sein, wenn eine solche Schlacht geschlagen wurde. Doch dies war hinlänglich. Denn schon bald würde etwas geschehen, das nur selten geschah, und diese Situation sollte nicht ungenutzt bleiben.
Die Stelle die ausfindig gemacht wurde wurde mit einem Kohlestift auf der Landkarte markiert, die die augenblickliche Beschaffenheit an Politik und Zugänglichkeit auf Alathair beschrieb.
Nicht mehr lange, dann würde es geschehen...
Wijay Loreen

Beitrag von Wijay Loreen »

Es war die längste Zeit des Jahres. Der Zunehmende Mond erreichte vor Mitternacht seinen Zenit und kalte aber klare blasse Strahlen tauchten die Welt in Silber und Schatten. Es war eine perfekte Nacht für das Unterfangen der Rabenkinder. Das was sie taten taten sie für ihre Zukunft.

Ein Wanderer der vielleicht tatsächlich den Mut hatte, in Donnerholms Nähe zu gelangen mochte vielleicht einige Gestalten in Robe erblickt haben, welche ihre Formeln sprachen - die Erde mit Asche und Blut geweiht hatten und etliche Gebete sprachen.

Was mochten sie wohl tun an diesem verdammenswerten Ort?

Zurück blieb ein blutiges Pentagramm - die Erde an der Stelle wo sich dunkelrotes Blut mit Erde vermengte totes Gras. Dieses Pentagramm war besonders. Es brannte sich in die Erde wie ein Stempel.

Bald mochte sich herausstellen wofür es gebraucht wurde.
Varoth Lycron

Beitrag von Varoth Lycron »

Einer von fünf Orten war es den sie schon aufgesucht hatten, jetzt fehlten ihnen also nur noch vier um dem gewünschten Ziel näher zu kommen.
Seit Tagen hatte er nun kein Auge mehr zu gemacht, immer wieder die Pläne und die Rituale noch einmal durchgehend.

Heute Nacht war es jedoch soweit, wieder saß er an dem Tisch in der Bibliothek der nur von einer Kerze beleuchtet wurde.
Wieder zeichneten sich die Erschöpfung und die Müdigkeit auf seinen Gesichtszügen ab, der Sekundenschlaf wurde immer häufiger und länger bis es plötzlich einen dumpfen Schlag gab und sein Kopf vor sich auf den Tisch fiel.

Die Dunkelheit des Schlafes griff auf ihn über, als er seine Augen wieder öffnete umgab ihn eine unheimliche Leere. Ein Anfangs leises Flüstern war aus der Ferne zu vernehmen und die unangenehme Kälte die ihn umgab war deutlich zu spüren.

Seine Beine waren zu Eis erstarrt wie der restliche Teil seines Körpers, dass Flüstern wurde immer deutlicher bis er irgendwann die gesprochenen Worte verstehen konnte.
'' Ruhe nicht Seelenfänger, führe dein Werk fort um dem Wunsch deines Gebieters gerecht zu werden! ''

Darauf hin schreckte er auf und blickte sich sichtlich verängstigt und verstört um.
Er war wieder in der Bibliothek, noch immer spürte er diese unangenehme Eiseskälte an seinem Leib als wäre er selbst dort gewesen.
Eilig wie als würde Krathor selbst ihn jagen begann er wieder mit seiner Arbeit um das Werk voran zu treiben.
Wijay Loreen

Beitrag von Wijay Loreen »

Die Karten waren nicht nötig, angesichts zweier naheliegender Fälle, - bei einem war Loreen gar selbst anwesend, beziehungsweise beschritt sie das Schlachtfeld.

Während der Friedhof westlich von Varuna ohnedies selten besucht war, war Lameriast ein Ort an welchem gar in diesem Jahr eine Schlacht tobte, die an opfern nicht gering war. Überall konnte man den Tod spüren, sofern man sensitiv darauf reagierte. Und diese beiden Orte würden die nächsten Ziele ihrer Reise sein.

Die Asche verbrannter Leiber war nicht mangelware, sorgte die Dienerin des Raben doch stets für Nachschub. Gewisse Riten verlangten solche Opfergaben. Für Loreen war Asche für andere Zwecke ohnedies wertlos - vorerst.

Wie schon bei Donnerholm mögen lediglich in die Erde gebrannte Pentagramme von Blut davon zeugen, dass bald etwas geschehen könnte... Bald... aber nicht heute.
Aurelia Florentine Vilnet

Beitrag von Aurelia Florentine Vilnet »

Das Pentragram- mit Asche gezeichnet und mit dem Blut der Anwesenden vollendet- wirkte gänzlich unwirklich, als es sich tief in den schneebedeckten Boden einbrannte.
Ihre meeresblauen Augen hielt die junge Frau bei der kompletten Zeremonie weitgehendst verschlossen, denn optische Eindrücke lenkten nur ab, während sie ihre restlichen Sinne anspannte, um die überflutenden Impressionen der Zeremonie in sich einzusaugen.
Die dünnen sinnlich anmutenden rosa Lippen waren ein Stück auseinandergeschoben, als sie den metallen Geruch des Blutes gierig durch die Atmungsschlitzen ihrer Maske sog.
Ihre Zungenspitze fuhr fordernd über die eigene Oberlippe, um den Geschmack des Todes, der in der Luft lag, schmecken zu können.
Die wenigen Stellen ihrer blassen Haut, die nicht von der grauschwarzen Kluft bedeckt wurden, spürten nur allzu deutlich das Erzittern der Luft, als die vereinigte Energie und Willenskraft der Diener in das Pentagramm kanalisiert wurde.
Mit ihren Ohren lauschte sie schweigend dem Gebet, der von Loreen intoniert wurde, während ihre mentalen Fühler in die Umgebung ausgeworfen wurden, um von dem was sie nicht sehen, riechen, schmecken, fühlen und hören konnte wenigstens auf mentaler Ebene einen Eindruck zu gewinnen.
Wäre da nicht ihr eiserner Wille, hätte sie vielleicht am Höhepunkt der Zeremonie gar ein lusterfülltes Stöhnen von sich gegeben, als die überwältigende Macht Kra'thors das Leichenmeer tief im Erdreich in Wallung versetzte und sie förmlich spürte, wie die Präsenz des Totenfürsten ihr eigenes fehlerhaftes Dasein mit seiner Gegenwart umschmeichelte, um schließlich mit schubhaften Vorstößen tief in ihr Inneres einzutauchen.
Die durch sie hindurchfließenden Energien waren wie zärtliche Liebkosungen eines leidenschaftlichen Liebhabers, die ihren Körper beinahe in Ekstase trieben, ehe sie auch schon zu Aurelias Enttäuschung sich wieder aus ihrem Körper zurückzogen, um in die Mitte des Pentagrams einzufließen.
Ihr neues 'Ich' duldete keine Schwäche und so blieb es lediglich - als einzigen Ausdruck ihrer Erregung- bei einem ersterbenden Seufzer, der von der Maske fast vollständig abgedämmt wurde...


Zuletzt geändert von Aurelia Florentine Vilnet am Samstag 29. Dezember 2007, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
Kanubio Bunjam

Beitrag von Kanubio Bunjam »

Lange nach Mitternacht war es, als sich Kanubio immer noch fröhlichster Stimmung auf den Heimweg machte. Er war noch nicht müde, lief an der Postkutsche vorbei, über die frisch bezuckerte Schneedecke durch die Wälder. Eine herrliche Nacht. Er sammelte Kräuter und Federn, nahm dazwischen einen Schluck von dem Fusel, den er sich aus der Taverne mitgenommen hatte, und pfiff ein fröhliches Seemannslied.

Doch was war das? Zwei große tote Vögel am Boden. War es wieder das Werk eines Tiermörders? Kanubio untersuchte die Kadaver. Na wenigstens gut ausgeschlachtet waren sie. Das versöhnte in etwas.
Gleich daneben stand ein Haus mit einem kleinen Tiergehege. Hühner gackerten, scharrten im Mist. Aber was war hier geschehen? Einige der Hühner gackerten nicht mehr, lagen tot am Boden, während ihre Kameraden gedankenverloren in ihren Kadavern herumpickten.

Kanubio blickte sich um. Da war nichts Auffälliges. Er suchte die Umgebung ab, fand jedoch keine weiteren Tierkadaver. Auch auf dem kleinen Waldfriedhof war alles ruhig. Plötzlich fiel ihm etwas ins Auge. Er hielt abrupt inne und was er sah, ließ ihn erstarren und jagte ihm einen Schauer über den Rücken: ein riesiges Pentakel im Schnee – gezeichnet mit Blut!

Was hatte das zu bedeuten? Wer hatte das gemacht? War es das Blut der toten Vögel?
Kanubio hatte keine Antworten, aber ein dumpfes Gefühl im Bauch sagte ihm, dass das nix Gutes zu bedeuten hatte. Wer könnte ihm helfen, zu nächtlicher Stunde, wo alle tief und fest schliefen?
Taralea fiel ihm ein. Er hatte eben noch vor Bajard mit ihr geplaudert. Sie wollte noch zu einem wichtigen Gespräch, hatte aber nicht gesagt, wohin und mit wem. Jetzt nach ihr zu suchen, wäre sinnlos. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als auf den nächsten Tag zu warten.
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Tajara Nair
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Beitrag von Tajara Nair »

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Zuletzt geändert von Tajara Nair am Samstag 29. Dezember 2007, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
Wijay Loreen

Beitrag von Wijay Loreen »

Das zweite Siegel war gezeichnet worden. Tief in den Wäldern nahe des Gräberfeldes befand es sich. Als Loreen die Gegend absuchte konzentrierte sie ihre mentalen Fähigkeiten auf das, was sie am meisten spürte: Tod! Loreen war sensitiv genug geworden um jedes Lebewesen, das im Umfeld von vielen Meilen den Tod fand zu spüren. Sie spürte wie die Seelen hinfortglitten aus dem Diesseits. und sie fühlte auch wo es einst viel Tod gab.

Dieses Gräberfeld! Das war noch relativ frisch, doch einst lag es weiter nördlich, wenige Schritt nur, doch hatten die Erbauer des Friedhofes wohl oder übel ausweichen müssen, während die Grabsteine im Laufe der Jahrhunderte verwittert und zu losem Kiesel zerfallen waren.

Dieses Siegel war in die Erde eingebrannt. Dies war das Werk der Diener des Einen, und niemand würde es so leicht brechen können - war doch eigentlich nichts da außer das Siegel selbst. Magie? Es war lediglich zu spüren dass sie am Werke gewesen war, doch wohl kaum, dass sie noch intakt war. Dort wo sich das Pentagramm abzeichnete sollte lediglich tote Erde vorhanden sein, eingebrannt im Schnee, und dort wo der Schnee das Pentagramm berührte zerschmolz er.

Erst wenn der Ruf der Diener selbst erklingen sollte, am Tage an welchem dies geplant werden würde würden auch die Siegel verschwinden, welche sich dieser Tage an vielen Orten wiederfanden, an welchem es einst Tod in Hülle und Fülle gegeben haben musste.

Doch was hatten die Diener des Raben eigentlich vor?
Kanubio Bunjam

Beitrag von Kanubio Bunjam »

Also ritt Kanubio los, um jemanden zu suchen, der sich mit Pentagrammen aus Blut auskannte. Zuerst traf er Zoe und erzählte ihr davon. Er ritt weiter und fand Taralea in ihrem Haus. Sie hatte Besuch. Neben Janus war auch Demoar Llastobhar-Zarach anwesend. Zuerst zögernd, dann, als die beiden ehrliches Interesse zeigten, etwas sicherer, erzählte er ihnen von seinem Fund. Die drei erklärten sich sofort bereit, sich das Pentagramm vor Ort anzusehen, worüber Kanubio sehr froh war, kannte er sich mit derartigen Dingen doch überhaupt nicht aus.

Sie untersuchten das Pentagramm, jeder auf seine Art, nach seinem Wissen und seinen Erfahrungen. Schließlich beschlossen sie, das Werk der Rabenanhänger zu zerstören, es mit Feuer zu schmelzen – abermals jeder auf seine Art.

Schließlich war nur noch eine zartrosa Pfütze übrig, die bald vom frischen Schnee überdeckt sein würde. Janus und Demoar meinten, dass die Kraft des Pentagramms nun zerstört sei und keiner mehr damit Unfug treiben könnte. Zwar war das Zeichen verschwunden und der Wald zeigte sich wieder wie zuvor, als das hässliche blutige Symbol ihn noch nicht verschandelt hatte, doch für Kanubio blieben etliche Fragen offen.
Wijay Loreen

Beitrag von Wijay Loreen »

Zur selben Zeit als man versuchte, das Siegel zu brechen - obgleich es wohl eher müäßig gelang, da lediglich das Pentagramm selbst aufgelöst wurde und die tote Erde zurückblieb huschten fünf Gestalten quer über das lamerische Eiland.

Manche mochten graue Gestalten aus allen möglichen Richtungen hernhuschen gesehen haben, jedoch darauf bedacht, sich den Augen der Wächterinnen aus dem nahegelegenen Gefährtinnen-Dorf zu entziehen eilten sie in Richtung des Waldstückes zwischen Eisenwart und dem Dorf der Waldfrauen.

So gut sie konnten huschten sie, möglichst gar unauffällig über Irrwege zu der Stelle an der vor einem Sommer die Schlacht von Lameriast tobte. Viele Tote gab es zu betrauern. Blut floss in Strömen und der Kampf war hart und bitter.

Hier war der Ort der nächsten Weihe - ein weiteres Gräberfeld wurde nun dem Richter anvertraut und die untoten Leiber, nur darauf wartend, zutage zu kriechen um zu dienen dem Seelenherren überantwortet.

Zurück blieb - nach dem Ritual in tiefster Nacht erneut ein blutiges Pentagramm. Erneut tauchte ein Zeichen auf, welches nur gebrochen werden konnte, wenn man genau wusste, worauf man aus war. Es war ein Siegel, geweiht von Geweihten, erschaffen mit der Hilfe des Raben.

Blieb genügend Zeit, bevor Kleriker mit entsprechendem Wissen darauf stoßen würden, ihr Werk zu vollbringen?
Simoen De Vyr

Beitrag von Simoen De Vyr »

Und so wurde das Ritual vollführt. Dem Ziele nicht aus den Augen lassend. So schloß sie sich ihren Brüdern und Schwestern an um ihnen bei zustehen.

Orte des Todes, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte lang mag es her sein und doch sehnen sich die Seelen endlich befreit zu werden und das werden sie - mit vergnügen. Denn sie werden ihren Nutzen zeigen.

Welch Wonne der Extase, durchströmt ihren Körper während sie diese Felder des Todes betritt. Welch wundervolle Energie durchströmt ihren Körper als sie den Schmerz der gefallen verspürt, kurz bevor die Krieger verstarben.

So soll das Ritual vollführt werden. Blut zu Asche, Asche zu einem Symbol. Worte der Macht und so sei es vollbracht.

[img]http://tn3-1.deviantart.com/fs15/300W/f/2007/072/8/b/Pentagram_by_Vo_dEvil.jpg[/img]
Varoth Lycron

Beitrag von Varoth Lycron »

Als Varoth aus der Bank zu Bajard mit weit nach oben gezogenen Mundwinkeln schritt und die zwei Magier hinter sich lies die er bis aufs Blut gereizt hatte, machte er sich sogleich auf den Weg und klapperte die 3 Orte nocheinmal ab.
An dem vermeidlichen Ort wo diese Magier gewütet hatten war tazächlich das Pentagramm verschwunden.
Wieder huschte ein Lächeln ueber die Schwarz angehauchten Lippen als er auf die Knie ging und die Seite seines Kopfes in den Schnee presste.
'' Keine Sorge meine Kinder wir werden euch schon bald frei lassen ''
Flüsterte er noch Richtung Boden, worauf er sich aufrichtette und wieder in der Dunkelheit verschwand.
Wijay Loreen

Beitrag von Wijay Loreen »

Alte Pergamente, Staub ansetzend, seit Jahrzehnten nicht mehr eingesehen - vielleicht fand man hier etwas von Nöten. Es waren Grundgeschichtliche Daten, nichts das geheimes Wissen erforderte. Eine Bibliothek wie diese im Gewölbe des Mondturmes brachte viel Wissenswertes über die Vergangenheit zutage.

Der Bruderkrieg war lange vorbei, und dennoch gab es viele Schlachtfelder, einst wurden sie beschritten - nun seien sie beachtet.

Sie entsann sich des Blutdenkmales nahe Varuna - ein vielleicht gefährliches Unterfangen, welches die Weihe empfindlich stören konnte. Es war nicht ihr Wunschkandidat, aber es gab noch ein bereits geweihtes Gräberfeld, welches man ersatzweise nutzen konnte. Je nachdem wie groß die Armee der wandelnden Toten sein sollte, die einst erschaffen werden sollte, um Schmerz, Leid und Zorn zu verbreiten.

Zu Staube zerfallen im Jahrhundertwind
die Seelen verschlungen vom Richter sind
in Ferne verschleiert sein Auge sticht,
doch sieht sie kein Mann welcher blicket ins Licht.
Ein Weg sei beschritten, die Unsaat gesät,
auf dass der Hauch des Todes über die Landen weht.
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