Drei oder vier Fasane hätten es sein sollen und etwas Tanne.
Angesteckt von der Geschäftigkeit Miladys hatten Shaya und Savea beschlossen, auch in das Elbenau’sche Anwesen winterliches Grün zu bringen, einige Zweige hier, einige Zweige dort, versehen mit ein paar Schleifen und Windlichtern.
Als hätten die Fasane von ihren Absichten gewußt, zogen sie es vor, sich zu verstecken und ohne, dass sie auch nur einen von ihnen zu Gesicht bekommen hätten, setzte die Dunkelheit ein und leichter Schneefall.
Um die Bogensehnen zu schonen, suchten sie zunächst Schutz unter einer gut gewachsenen Tanne und wärmten sich an einem kleinen Feuer. Die mitgenommenen Äpfel hingen an Stöcken in den Flammen und färbten die Apfelschale braun. Der aufsteigende Geruch erinnerte an Kindertage, längst vergessene Zeiten.
Sie waren guter Dinge, scherzten, lachten. Dicht an der Tanne knackten Zweige und zwei Fellberge schoben sich in ihr Sichtfeld. Es war an sich nichts Ungewöhnliches mehr auf dem Festland Angurern zu begegnen, der erste Schreck jedoch ließ die Äpfel von den Stöcken purzeln und verbrennen.
Die beiden Fellbekleideten setzten sich zu ihnen ans Feuer und trotz der Verständigungsschwierigkeiten schienen alle vier guter Dinge zu sein, Savea bot ihnen zwei ungebratene Äpfel an, die sie offensichtlich erfreut entgegen nahmen und verspeisten.
Die Zeit schritt voran, das Feuer brannte langsam herunter und langsam kristallisierte sich das Anliegen der Angurer heraus. Sie hatten Arbeit anzubieten und suchten Freiwillige.
In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit und der spürbar werdenden Kälte lehnten Shaya und Savea das Angebot dankend ab.
Beinahe fürsorglich schälte sich der Hüne aus seinem Fell und legte es um Saveas Schultern und wickelte sie darin ein, einschließlich der Arme. Ein freundschaftlich anmutendes Schulter tätscheln des Riesen, während Shaya an der umständlichen Kommunikation mit der Angurin verzweifelt und Savea auffordert, es nochmal zu versuchen. Aus dem Fell stiegen Duftnoten, die sie derart konzentriert noch nie zuvor hatte riechen dürfen, das Gesicht nahm eine vornehme Blässe an, der Atem konzentriert flacher.
„Wenn du dir das Fell umlegen läßt, bekomme ich vielleicht genügend Luft, um sprechen zu können.“ Kam es gedämpft von Savea.
Während Shaya und Savea abwogen, wer es nun besser könne, hatten sich die beiden Kälteresistenten wohl dazu entschlossen, ihrem Angebot eine künstlerische Einlage hinzuzufügen, so begann der Angure eine recht einfache, wie eintönige Melodie zu brummen, die er mit Händeklatschen in wirrem Takt untermalte, während die eigentliche Künstlerin begann sich dazu im Takt zu wiegen.
„Vielleicht suchen sie keine Arbeiter, sondern Arbeit im hiesigen Theater.“ Raunte Savea Shaya zu.
„Ich weiß nicht, ob das wirklich ankommt.“
„Nicht, wenn sie ihre Felle ans Publikum verteilen.“ Sich bemühend, die Nase höher zu halten, um nebst Fellgeruch etwas der frischen Winterluft einzuatmen, fügt sie dann nach einigen Powacklern und anderen Verrenkungen der Angurin mit etwas Galgenhumor an:
„Sie will dich bezirzen Shaya.“
„Da muß sie dann aber noch dran üben, das ist doch eher albern, denn wirkungsvoll?“
Was Savea hierauf hätte antworten wollen, bleibt im verborgenen, denn Der Hüne machte sich daran, das Fell ein drittes Mal um sie zu schlingen, was ein Stoßgebet ihren Lippen entgehen ließ: „Temora hilf.. lieber frieren, als ersticken!“
Vermutlich deutete der Angure die Worte falsch und stülpte ihr seinen Bärenfellschädel auf den Kopf. Es mochte dem Umstand zu verdanken sein, dass dieser für Saveas Kopf reichlich groß war und ihr somit nicht nur den Atem, sondern auch die Sicht nahm.
Nach Luft ringend versuchte sie ihm zu versichern, dass ihr inzwischen warm genug wäre und derart großzügige Fürsorge wirklich nicht nötig sei.
Sie erhob sich aus der Hocke und hüpfte herum, in der Hoffnung, das Fell würde sich etwas lockern. Während die Angurin und Shaya nun eifrig über Tänze plauderten, wähnte Savea die Hand des Hünen auf ihrer Schulter als zu Hilfe kommenden und verharrte still.
Bereits im nächsten Moment fühlte sie sich gepackt und spürte seine Pranke auf ihrem Mund, die jede verbale Abwehr zunichte machen sollte.
Er schleifte sie Abseits des Geschehens und verschnürte sie mit Hilfe eines Seils zu einem Paket. Zu einer anderen Zeit, in einem anderen Land hätte es den Eindruck machen können, hier würde ein gerollter Fellteppich zum Verkauf geboten.
„Sha...“ nutzte sie den Moment, der ihren Mund von seiner Hand befreite, brüllend aus, nur um kurz darauf einen ledernen Lappen im Mund zu spüren. Ab sofort hatte sie ausreichend zu tun, den Brechreiz nieder zu kämpfen.
Pure Angst kroch durch ihre Eingeweide und lähmte selbst die Gedanken für eine Weile.
Ihr halber Ruf war jedoch gehört worden. Shaya wurde aufmerksam, suchte nach ihr, die Angurin ihr stetig auf den Fersen. Als anzunehmen war, dass Shaya sie entdecken könnte, überredete die Angurin mit schlagfertigen Argumenten Shaya, die Suche einzustellen.
Sie schlug sie bewußtlos.
Durch die Fellmütze hörte Savea gedämpft, wie sich eine Frau und ein Mann dem Geschehen näherten. Während die Frau versuchte, ihnen zu Hilfe zu kommen, erklärte sich der Mann bereit, das Saveabündel für eintausend Münzen zu tragen, wohin die Anguren sie haben wollten. Seine Stimme brannte sich in ihr Gedächtnis.
Die Schritte der Frau und es Hünen entfernten sich schnell, unklar, ob sie weglaufen konnte, oder ob sie einen schnellen, aber frühen Tod erlitt.
Viele Stunden später fanden sich Shaya und Savea in einem, durch hohe Holzzäune und ein großes Eisentor geschützten, Winterlager wieder. Hier durften sie sich frei bewegen. Ein großes Zelt aus Lederlagen, der Boden mit Fellen ausgelegt. Draußen ein Lagerfeuer, Felle auf dem verschneiten Boden boten Sitzgelegenheiten. Sie wurden schnell gewahr, dass sie nicht die einzigen waren, die das Lager bewohnten und nun von der schier rührenden Gastfreundschaft der Anguren profitierten.
Wenn man etwas geschenkt bekommt, gebieten gute Sitte und Anstand, entgegengebrachte Gaben zu erwidern. So versprühte Savea ihren angeborenen Liebreiz unter den Anguren, so manch Blick wollte Löcher in deren befellte Rücken brennen.
Der hilfsbereite Bündelträger wurde nicht gleich wieder nach Hause geschickt mit seinen verdienten Münzen, sondern ebenfalls eingeladen, noch zu verweilen.
Savea erkannte seine Stimme und unterdrückte den aufsteigenden Wunsch, ihm gleich mitten ins Gesicht zu springen.
„Ihr seid schon länger hier?“
„Nein, erst seit heute.“
„Dann könnt Ihr uns wohl auch nicht sagen, was uns hier erwartet.“
„Tja kann ich eben doch.. kostet aber wat.“
Für den Moment kostete es Savea den Rest an Selbstbeherrschung, dem Mistkerl nicht zu zeigen, dass sie genau wußte, wer er war und was er getan hatte.
„Und an was dachtet Ihr da?“
„Fürs erste.. Wasser.“
Sie dachte überhaupt nicht daran, ihm ihren Wasserschlauch zu überlassen, höchstens, ihm jenen um die Ohren zu hauen.
„Wir haben kein Wasser.“
„Gut... dann weiß ichs auch nicht.“
Die Nacht war kalt, trotz der Felle.
Sie sahen sich im Lichte das Lager genauer an. Zweifellos würde eine Flucht nicht ohne weiteres möglich sein. So überhaupt würde es gut durchdachter Planungen bedürfen.
Die Waffen waren allen abgenommen worden, wenngleich bei den Frauen auf eine Taschenkontrolle und Leibesvisitation verzichtet worden war. So war der Dolch ihr geblieben.
Die Zäune waren recht hoch, wie viele Wachen und ob überhaupt welche die Umzäunung bewachten war ungewiß. Bei den Toren jedoch ließen sich immer zwei, oder gar drei Wachen ausmachen.
Das Feuerholz wurde feucht und sie deckten es notdürftig mit Fellen ab. Das Feuer war wichtig, denn zum Teil bekamen sie rohes Fleisch, was sie selber braten mußten.
Sie wußte nicht, ob sie erfreut, erstaunt oder wütend sein sollte, als sie den ihr schon länger bekannten Anguren erblickte. Zunächst beschwor sie ihn, er solle dafür Sorge tragen, dass alle nach Hause dürften. Die abgehackte aber unmißverständliche Auseinandersetzung mit der augenblicklichen Situation ließ sie wissen, dass an dem Umstand vorerst nichts zu ändern sei.
„Wie lange?“
„Fhen all'z guttha, all'z guttha.“
„Wie lange?“
„Fhen thu makn fil, ni'k fil Zait hiarr. Fhen mak'n ni'k...“
Er brauchte den Satz nicht zu beenden, um zu verdeutlichen, was sie alle erwarten würde, sollten sie nicht die Arbeit erledigen, die ihnen aufgetragen werden würde.
Wenig tröstend erschien ihr auch der Umstand, dass es nicht im Sinne des alten Anguren war, Shaya und sie hier zu sehen.
„Chieftain spräckh, Clan mak'n. Mi thu spräckh, Schwea - ap'r mi ni'k känn'nzs spräckh fi mi folln. Mi hiarr sak'n thu: Makn guttha. Thus mak'ns all's guttha - all's guttha.“
Das Einzige was hier gerade gut war, war die Tatsache, dass er Fleisch, Fisch und Honig mitgebracht hatte und die kleine Genugtuung, dass er dem Hünen, der recht unsanft mit allen Gästen umging, eine Abreibung verpaßte und Savea den Auftrag gab, sollte der Kerl sich den Frauen nähern und sie anfassen, es dem Alten mitzuteilen.
Sie waren sich also untereinander nicht einig? Daraus ließe sich doch vielleicht etwas machen.
Am Abend versuchte sie ein weiteres Mal aus Ben, wie sich ihr Träger nannte, etwas heraus zu bekommen.
„Ihr wolltet einen Lagebericht geben.“
„Was wills'u wisse?“
„Alles vom Schiff bis hierher.“
„Dat sag ich nich. Ihr sollt mir nich alleine abhaun'. Wichtig is: Frostriesen und Wache am Hafen.“
„Die Wache am Hafen kennen wir! Die Wache vor dem Tor auch! Die Riesen waren gestern deutlich zu hören! Und nun redet!“
„Ney... dat ist meine Lebensversicherung.“
„Was sollte uns wohl hindern, Eurem jämmerlichen Leben ein Ende zu setzen und die anderen zu fragen, wie sie hergekommen sind?
„Ick weiß es wie die her sind... im Sack.“
Er wollte eine Lebensversicherung? Er wollte Wasser als Bezahlung?
Er sollte mehr Wasser bekommen, als er sich wünschen würde.
Sie füllte Krüge mit Schnee, stellte sie ans Feuer zum Auftauen. Als Ben schlief, nahmen sie die nun mit Wasser gefüllten Krüge mit ins Zelt und begossen, um seinen Körper herum, das Fell auf dem er lag...
Gastfreundschaft auf angurisch
-
Savea Falkenlohe
- Beiträge: 1
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
-
Darna von Hohenfels
Beim Kastell wird ein Brief mit dem Hirschwappen von Elbenau im Wachs abgegeben mit der Anmerkung, es sei dringlich.
"Dem Regiment der Streitbaren Wohlgefallen!
Hiermit möchte ich um Hilfe bei der Suche nach zwei Angestellten meines Hauses, meinen Mägden
- Savea und
- Shaya Nyrloth
bitten. Am Nachmittag des 15. Alatner erging das letzte Zeichen von ihnen, daß sie zur Fasanenjagd das Haus verließen und darüber den vor dem Anwesen postierten Wachen bescheid gaben. Aufgrund hoher Eigenständigkeit der Damen wartete ich ihre Rückkehr über Nacht ab, erkundigte mich am 16. Alatner beim Handelshaus Gerimor und ähnlichen Orten, wo sie verkehren. Sie wurden nicht gesichtet. Am 17. Alatner ließ ich bei den Hafenmeistereien oder Fährdiensten von Berchgard, Bajard und Lameriast Nachforschungen anstellen, die leider keine konkreten Hinweise ergaben, die einzige Ungewöhnlichkeit sollen Felle nach Fuachtero transportierende Anguren am bajarder Hafen gewesen sein.
Eine erste Durchsuchung der naheliegenden Wälder der Grafschaft und der Wälder südlich der Grafschaft erfolgten durch meine Knappin Selissa und meinen Leibwächter Herrn Rothgar. Bislang ohne Ergebnis.
Personenbeschreibungen:
Savea - Ende dreißig, etwa 1,70 m groß. Gutteils ergraute, glatte Haare knapp über Schulterlänge und hellbraune (bernsteinfarbene) Augen. Schlank und durchschnittlich kräftig, versteht sich auf den Umgang mit einem Bogen. Selbstbewusst und verbal schlagfertig.
Shaya Nyrloth - Mitte zwanzig, knapp 1,70 m groß. Glatte, braune Haare, leicht rötlich, die Frisur schulterlang und etwas eigenwillig in hängenden Strähnen geschnitten. Braune Augen, schlanke Statur, versteht sich auf den Umgang mit einem Bogen und Schnitzhandwerk. Selbstbewusst, neben Fräulein Savea gemässigter und zurückhaltender.
Ich danke für jegliche Nachforschungen und Hilfen, die dem Regiment möglich sind!
Darna Freiherrin von Elbenau
Paladin der Herrin Temora
Oberst a.D."
"Dem Regiment der Streitbaren Wohlgefallen!
Hiermit möchte ich um Hilfe bei der Suche nach zwei Angestellten meines Hauses, meinen Mägden
- Savea und
- Shaya Nyrloth
bitten. Am Nachmittag des 15. Alatner erging das letzte Zeichen von ihnen, daß sie zur Fasanenjagd das Haus verließen und darüber den vor dem Anwesen postierten Wachen bescheid gaben. Aufgrund hoher Eigenständigkeit der Damen wartete ich ihre Rückkehr über Nacht ab, erkundigte mich am 16. Alatner beim Handelshaus Gerimor und ähnlichen Orten, wo sie verkehren. Sie wurden nicht gesichtet. Am 17. Alatner ließ ich bei den Hafenmeistereien oder Fährdiensten von Berchgard, Bajard und Lameriast Nachforschungen anstellen, die leider keine konkreten Hinweise ergaben, die einzige Ungewöhnlichkeit sollen Felle nach Fuachtero transportierende Anguren am bajarder Hafen gewesen sein.
Eine erste Durchsuchung der naheliegenden Wälder der Grafschaft und der Wälder südlich der Grafschaft erfolgten durch meine Knappin Selissa und meinen Leibwächter Herrn Rothgar. Bislang ohne Ergebnis.
Personenbeschreibungen:
Savea - Ende dreißig, etwa 1,70 m groß. Gutteils ergraute, glatte Haare knapp über Schulterlänge und hellbraune (bernsteinfarbene) Augen. Schlank und durchschnittlich kräftig, versteht sich auf den Umgang mit einem Bogen. Selbstbewusst und verbal schlagfertig.
Shaya Nyrloth - Mitte zwanzig, knapp 1,70 m groß. Glatte, braune Haare, leicht rötlich, die Frisur schulterlang und etwas eigenwillig in hängenden Strähnen geschnitten. Braune Augen, schlanke Statur, versteht sich auf den Umgang mit einem Bogen und Schnitzhandwerk. Selbstbewusst, neben Fräulein Savea gemässigter und zurückhaltender.
Ich danke für jegliche Nachforschungen und Hilfen, die dem Regiment möglich sind!
Darna Freiherrin von Elbenau
Paladin der Herrin Temora
Oberst a.D."
-
Darna von Hohenfels
Wieder nichts. Die Wachen vor dem Haus sahen Darna kommen, und wieder gehen. Jedesmal gab sie recht genau Meldung, welchen Bereich Gerimors sie als naechstes durchforsten wuerde - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dann war sie wieder ueber Stunden weg, rechtzeitig wieder da, um keinen Anlass fuer Alarm zu geben.
Trotzdem war es dieser Tage recht leer im Anwesen. Und Darna trieb der unwohle grimmige Trotz, dass es so nicht bleiben durfte. Die Worte an Rothgar waren von Sorge gepraegt gewesen, ja... und von tiefem Schmerz, der in ihrem Kopf nachzuhallen schien, waehrend Aarentrutz' Hufe sich durch den immer tiefer werdenden Schnee pfluegten:
"Ihr geht erst nach Rahal, wenn jede andere Moeglichkeit, wo sie sein koennten, ausgeschlossen ist, Rothgar!
Andrey zu verlieren, reicht!"
Der Mann vor ihr war zusammengezuckt. Ihre Worte brannten sogar in ihrem eigenen Gesicht wie Feuer, sie achtete kaum auf die duennen Zweige, die an ihrem Kopf vorbeistriffen und Schneeflocken zu Boden rieseln liessen. Wie auch immer es um Savea und Shaya gerade stand, wo auch immer sie sein mochten... wenn es jemanden gab, der fuer ihr Verschwinden verantwortlich war, der hatte nicht nur "zwei einfache Maegde" entfuehrt. Der hatte aus einem familienartigen Gefuege zwei Mitglieder entfernt, die wichtig waren. Der hatte mehreren Menschen eine Menge Sorgen bereitet.
Darnas Augen verengten sich... Und der hatte sie ganz persoenlich getroffen, empfindlich verletzt und gegen sich aufgebracht.
"Es wird erst das erste Zeichen unserer Wertschaetzung gewesen sein", hatte es im Brief in Andreys Siegelring geheissen. Es liess ihr das Blut hochkochen. "Wehe", grollte es in ihr und sie trieb Aarentrutz zu einem wilden Galopp an, um sich irgendwie Luft zu machen. Hilfloser Zorn, den sie zu baendigen hatte. Einer von diversen Gruenden, warum sie manchmal voellig erschoepft nach Hause kam - es wurde anstrengend, keiner Panik zu verfallen, nicht sinnlos zu wueten.
"WEHE!
WEHE, VERDAMMT!
WEHE, DU TUST IHNEN WAS!"
Trotzdem war es dieser Tage recht leer im Anwesen. Und Darna trieb der unwohle grimmige Trotz, dass es so nicht bleiben durfte. Die Worte an Rothgar waren von Sorge gepraegt gewesen, ja... und von tiefem Schmerz, der in ihrem Kopf nachzuhallen schien, waehrend Aarentrutz' Hufe sich durch den immer tiefer werdenden Schnee pfluegten:
"Ihr geht erst nach Rahal, wenn jede andere Moeglichkeit, wo sie sein koennten, ausgeschlossen ist, Rothgar!
Andrey zu verlieren, reicht!"
Der Mann vor ihr war zusammengezuckt. Ihre Worte brannten sogar in ihrem eigenen Gesicht wie Feuer, sie achtete kaum auf die duennen Zweige, die an ihrem Kopf vorbeistriffen und Schneeflocken zu Boden rieseln liessen. Wie auch immer es um Savea und Shaya gerade stand, wo auch immer sie sein mochten... wenn es jemanden gab, der fuer ihr Verschwinden verantwortlich war, der hatte nicht nur "zwei einfache Maegde" entfuehrt. Der hatte aus einem familienartigen Gefuege zwei Mitglieder entfernt, die wichtig waren. Der hatte mehreren Menschen eine Menge Sorgen bereitet.
Darnas Augen verengten sich... Und der hatte sie ganz persoenlich getroffen, empfindlich verletzt und gegen sich aufgebracht.
"Es wird erst das erste Zeichen unserer Wertschaetzung gewesen sein", hatte es im Brief in Andreys Siegelring geheissen. Es liess ihr das Blut hochkochen. "Wehe", grollte es in ihr und sie trieb Aarentrutz zu einem wilden Galopp an, um sich irgendwie Luft zu machen. Hilfloser Zorn, den sie zu baendigen hatte. Einer von diversen Gruenden, warum sie manchmal voellig erschoepft nach Hause kam - es wurde anstrengend, keiner Panik zu verfallen, nicht sinnlos zu wueten.
"WEHE!
WEHE, VERDAMMT!
WEHE, DU TUST IHNEN WAS!"
-
Savea Falkenlohe
- Beiträge: 1
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Kalt.. so verdammt kalt. Daran konnten auch die Lederwände und Felle nichts ändern. Ein jeder hockte sich so dicht ans Feuer wie nur möglich, oder blieb, ins Fell gerollt, im Zelt und schlief, auf das die Zeit verginge. War sie zunächst froh gewesen, nicht ohne Handschuhe zu sein, boten diese nun keinen Schutz mehr vor der Kälte. Das Leder war steif und richtig trocken wurde es auch nicht mehr. Die Zähne klapperten im Rhythmus zum eisigen Wind, der durch die Ritzen der Lagerzäune pfiff.
Die Wut in ihrem Magen mochte sich kaum mehr verdrängen lassen. Gutgläubig wie ein Kleinkind in die Falle getappt.
Sie spürte Knochen, von denen sie bisher nicht einmal wußte, dass sie vorhanden waren, hinzu kam der Bluterguß, den ihr die junge Frau verpaßt hatte, in ihrer Wut und Hilflosigkeit.
Der Schlag kam überraschend und aus dem Glauben heraus, die hier Versammelten wollten sich dem Schicksal einfach fügen.
„Und wenn es euch hier so gefällt, dann kriecht euren Herren doch in den Allerwertesten! Ich bleibe hier sicher nicht!“
Sie griff nach ihrem Kragen, um das Gesicht der jungen Göre dicht vor das eigene zu bringen.
„Wer im gleichen Boot sitzt, sollte nicht die über Bord werfen, die vielleicht noch gebraucht werden.. Kind.“
Das junge Ding hatte ihr Mütchen gekühlt und war am nächsten Tag erträglicher. Savea nahm ihr den Ausbruch nicht übel.
Es war bereits zu vorgerückter Stunde, die meisten schliefen, weshalb Angurin wohl allein kam, um nach dem rechten zu sehen.
„G’sicht wid’r gomaith?“ fragte sie Shaya.
„Warum? Willst du es gleich noch mal versuchen? Diesmal bin ich vorbereitet.“
Während die beiden so einvernehmlich plauderten, gesellte sich ein junger Mann zu ihnen, leicht am Arm verletzt. Er wußte nicht, wo er sich befand, sie hatten ihn bewußtlos her geschafft, ihm schmeckte Fisch nicht und die Aussicht hier arbeiten zu dürfen, paßte ihm ebenfalls nicht. Seine Ausdrucksweise ließ schnell darauf schließen, dass er aus dem gleichen Stall kam, wie das junge Ding vom Vortag.
Als er vernahm, dass auch seine Schwester hier im Lager weilt, stürzte er sich unversehens auf die Angurin und deckte sie mit einem Schlaghagel ein. Die Bezeichnungen die Shaya und Savea zu seinem unüberlegten Handeln einfielen, waren wenig schmeichelhaft.
Als er erschöpft auf die Knie sank, versuchte sich die Angurin zu fangen und löste den Schlüsselbund vom Gürtel, um das Torschloß zu entriegeln.
Jetzt oder nie, dachte Savea und stürzte nun ihrerseits auf die Angurin und deren Schlüssel haltende Hand, den die Angurin jedoch fest umschloß. Verbissenes Ringen um Freiheit oder Gefangenschaft. Dann erreichte der Ruf des jungen Mannes ihr Ohr.
„Klau den Schlüssel!“
Als würde es hier um Murmeln gehen und die Angurin, zwar verletzt, aber dennoch kräftiger sich einen Spaß daraus machen würde, mit ihr um die kleinen runden Dinger raufen.
„Tut es selbst Klugscheißer!“ preßte sie hervor.
„Schnauze!“ kam es prompt zurück.
Im gleichen Augenblick kam Shaya hinzu und nahm die Angurin am Schopf, Savea ließ von ihr ab und stürmte mit einem „Mistkerl!“ auf den Lippen zu dem Manne.
Während Shaya das Tormuster in das Gesicht der Angurin zimmerte, schenkten sich Asaarius und Savea ebenfalls nichts. Zwei Schläge in die Seite, die ihr zunächst die Luft aus den Lungen preßten, nahm sie zum Anlaß ihr Knie in die Höhe zu bringen.
Dass sie blindlings gut getroffen hatte, verriet ihr die, in höheren Tonlagen, entgegen gebrachte Liebkosung „Du elendes Freudenweib!“
„So nennt Ihr mich nie wieder!“ zischte sie ihm zu und als sie im Begriff war, ihm ihren Ellenbogen übers Gesicht zu ziehen, stieß er seinen Kopf nach vorn und Stirn prallte auf Stirn.
Dem Krachen der zusammen stoßenden Köpfe folgte der dumpf klingende Laut, zweier rücklings in den Schnee fallender Körper.
„Savea, soll sie hier bleiben?“ Shayas Ruf war nicht zu ihr durchgedrungen, wenngleich sie die Kampfgeräusche hinter sich am Tor wahr nahm. Mit geballten Fäusten rappelte sie sich auf, ihn nicht aus den Augen lassend. „Nicht... genug, was du altes Hafenweib?“ brummte er ihr entgegen. Irgendwo im Hinterkopf die leise Stimme, die mahnte, dass die Chancen auf eine Flucht nicht größer wurden, wenn sie aufeinander losgingen, wie zänkische Waschweiber, aber die nicht enden wollenden Tage im Lager hatten sie zurück geworfen in eine Zeit, wo es hieß: Die Starken werden überleben, sei also stark.
„So du nicht genug hast du Sohn einer alten, räudigen Hündin.. steh auf und ich zeige dir, was es heißt, früh genug den Schwanz einzuziehen!“
„Beleidige nicht meine Mutter du rahaler Hafenhure!“
Sieh zu, dass der Kerl liegen bleibt feuerte sie sich selber an und holte mit dem Fuß aus.
Er war verdammt schnell auf den Beinen und suchte mit seiner rechten, ihr einen Hieb in den Magen zu verpassen. Arm und Bein trafen sich und der Schwung beförderte ihn zurück in den Schnee, während sie gnädig von der Zeltwand aufgefangen wurde, in der sie dann hing, wie ein pumpender Maikäfer.
Während dessen gelang es der Angurin das Tor aufzuschließen und eine Hälfte aufzustoßen.
Shaya riß sie am Kragen zurück, als sie versuchte, sich nach vorn werfend, das Tor zu passieren. Die Angurin wurde herum gewirbelt. Shaya ließ ab von ihrem Kragen, jedoch zu spät. Ihr Kopf prallte gegen die Palisade. Die Angurin robbte aus dem Tor, zog den Schlüssel ab und warf ihn im hohen Bogen, weit fort, in den Schnee. Dann kämpfte sie sich auf die Füße und warf das Tor hinter sich ins Schloß.
Trotz der augenscheinlichen Niederlage Shayas warf sie der Angurin ein gehässiges Lächeln zu, mit den revanchierenden Worten: „Gesicht wieder gut?“
Die Angurin verstand offenbar und schenkte Shaya ein siegessicheres Grinsen, welches diese mit einem um so giftigeren quittierte, mit dem Versprechen im Blick, dass diese Angelegenheit noch nicht vollends geklärt sei.
„Alles in Ordung Savea?“
Noch immer mit den Armen nach Halt rudernd ereiferte sie sich „In Ordnung? Nichts ist in Ordnung!“ und trat nach den Beinen Asaarius, der sich inzwischen aufgerappelt hatte und Anstalten machte, sich ihr wieder zu nähern. Es war dem Umstand zu verdanken, dass Shaya hilfsbereit ebenfalls nach seinem Bein getreten hatte, als sie seine Absicht erkannt hatte und er den Halt verlor, sodass erst seine Faust Saveas Kinn traf und er dann gänzlich auf sie fiel.
In der Zeltwand gefangen, versuchte sie ihn nach Luft jappsend von sich zu schieben. Erst als Shaya an seinem Kragen zerrte, gelang es ihn loszuwerden. Ebenfalls mit Shayas Hilfe wurde die Zeltwand von Savea befreit.
Mit einigen Wunden im Gesicht, einer aufgeplatzten Lippe, einer Beule am Hinterkopf, einer aufgeplatzten Augenbraue und einer blutenden Nase, sowie noch einigen Kosenamen für Shaya und Savea, schleppte Asaarius sich ins Zelt.
Ähnlich malträtiert setzte sich Savea ans Feuer, wo in Tücher gewickelter Schnee kühlend erste Hilfe leistete.
Festzustellen blieb den beiden Frauen, dass körperliche Ertüchtigung von innen wärmte...
Die Wut in ihrem Magen mochte sich kaum mehr verdrängen lassen. Gutgläubig wie ein Kleinkind in die Falle getappt.
Sie spürte Knochen, von denen sie bisher nicht einmal wußte, dass sie vorhanden waren, hinzu kam der Bluterguß, den ihr die junge Frau verpaßt hatte, in ihrer Wut und Hilflosigkeit.
Der Schlag kam überraschend und aus dem Glauben heraus, die hier Versammelten wollten sich dem Schicksal einfach fügen.
„Und wenn es euch hier so gefällt, dann kriecht euren Herren doch in den Allerwertesten! Ich bleibe hier sicher nicht!“
Sie griff nach ihrem Kragen, um das Gesicht der jungen Göre dicht vor das eigene zu bringen.
„Wer im gleichen Boot sitzt, sollte nicht die über Bord werfen, die vielleicht noch gebraucht werden.. Kind.“
Das junge Ding hatte ihr Mütchen gekühlt und war am nächsten Tag erträglicher. Savea nahm ihr den Ausbruch nicht übel.
Es war bereits zu vorgerückter Stunde, die meisten schliefen, weshalb Angurin wohl allein kam, um nach dem rechten zu sehen.
„G’sicht wid’r gomaith?“ fragte sie Shaya.
„Warum? Willst du es gleich noch mal versuchen? Diesmal bin ich vorbereitet.“
Während die beiden so einvernehmlich plauderten, gesellte sich ein junger Mann zu ihnen, leicht am Arm verletzt. Er wußte nicht, wo er sich befand, sie hatten ihn bewußtlos her geschafft, ihm schmeckte Fisch nicht und die Aussicht hier arbeiten zu dürfen, paßte ihm ebenfalls nicht. Seine Ausdrucksweise ließ schnell darauf schließen, dass er aus dem gleichen Stall kam, wie das junge Ding vom Vortag.
Als er vernahm, dass auch seine Schwester hier im Lager weilt, stürzte er sich unversehens auf die Angurin und deckte sie mit einem Schlaghagel ein. Die Bezeichnungen die Shaya und Savea zu seinem unüberlegten Handeln einfielen, waren wenig schmeichelhaft.
Als er erschöpft auf die Knie sank, versuchte sich die Angurin zu fangen und löste den Schlüsselbund vom Gürtel, um das Torschloß zu entriegeln.
Jetzt oder nie, dachte Savea und stürzte nun ihrerseits auf die Angurin und deren Schlüssel haltende Hand, den die Angurin jedoch fest umschloß. Verbissenes Ringen um Freiheit oder Gefangenschaft. Dann erreichte der Ruf des jungen Mannes ihr Ohr.
„Klau den Schlüssel!“
Als würde es hier um Murmeln gehen und die Angurin, zwar verletzt, aber dennoch kräftiger sich einen Spaß daraus machen würde, mit ihr um die kleinen runden Dinger raufen.
„Tut es selbst Klugscheißer!“ preßte sie hervor.
„Schnauze!“ kam es prompt zurück.
Im gleichen Augenblick kam Shaya hinzu und nahm die Angurin am Schopf, Savea ließ von ihr ab und stürmte mit einem „Mistkerl!“ auf den Lippen zu dem Manne.
Während Shaya das Tormuster in das Gesicht der Angurin zimmerte, schenkten sich Asaarius und Savea ebenfalls nichts. Zwei Schläge in die Seite, die ihr zunächst die Luft aus den Lungen preßten, nahm sie zum Anlaß ihr Knie in die Höhe zu bringen.
Dass sie blindlings gut getroffen hatte, verriet ihr die, in höheren Tonlagen, entgegen gebrachte Liebkosung „Du elendes Freudenweib!“
„So nennt Ihr mich nie wieder!“ zischte sie ihm zu und als sie im Begriff war, ihm ihren Ellenbogen übers Gesicht zu ziehen, stieß er seinen Kopf nach vorn und Stirn prallte auf Stirn.
Dem Krachen der zusammen stoßenden Köpfe folgte der dumpf klingende Laut, zweier rücklings in den Schnee fallender Körper.
„Savea, soll sie hier bleiben?“ Shayas Ruf war nicht zu ihr durchgedrungen, wenngleich sie die Kampfgeräusche hinter sich am Tor wahr nahm. Mit geballten Fäusten rappelte sie sich auf, ihn nicht aus den Augen lassend. „Nicht... genug, was du altes Hafenweib?“ brummte er ihr entgegen. Irgendwo im Hinterkopf die leise Stimme, die mahnte, dass die Chancen auf eine Flucht nicht größer wurden, wenn sie aufeinander losgingen, wie zänkische Waschweiber, aber die nicht enden wollenden Tage im Lager hatten sie zurück geworfen in eine Zeit, wo es hieß: Die Starken werden überleben, sei also stark.
„So du nicht genug hast du Sohn einer alten, räudigen Hündin.. steh auf und ich zeige dir, was es heißt, früh genug den Schwanz einzuziehen!“
„Beleidige nicht meine Mutter du rahaler Hafenhure!“
Sieh zu, dass der Kerl liegen bleibt feuerte sie sich selber an und holte mit dem Fuß aus.
Er war verdammt schnell auf den Beinen und suchte mit seiner rechten, ihr einen Hieb in den Magen zu verpassen. Arm und Bein trafen sich und der Schwung beförderte ihn zurück in den Schnee, während sie gnädig von der Zeltwand aufgefangen wurde, in der sie dann hing, wie ein pumpender Maikäfer.
Während dessen gelang es der Angurin das Tor aufzuschließen und eine Hälfte aufzustoßen.
Shaya riß sie am Kragen zurück, als sie versuchte, sich nach vorn werfend, das Tor zu passieren. Die Angurin wurde herum gewirbelt. Shaya ließ ab von ihrem Kragen, jedoch zu spät. Ihr Kopf prallte gegen die Palisade. Die Angurin robbte aus dem Tor, zog den Schlüssel ab und warf ihn im hohen Bogen, weit fort, in den Schnee. Dann kämpfte sie sich auf die Füße und warf das Tor hinter sich ins Schloß.
Trotz der augenscheinlichen Niederlage Shayas warf sie der Angurin ein gehässiges Lächeln zu, mit den revanchierenden Worten: „Gesicht wieder gut?“
Die Angurin verstand offenbar und schenkte Shaya ein siegessicheres Grinsen, welches diese mit einem um so giftigeren quittierte, mit dem Versprechen im Blick, dass diese Angelegenheit noch nicht vollends geklärt sei.
„Alles in Ordung Savea?“
Noch immer mit den Armen nach Halt rudernd ereiferte sie sich „In Ordnung? Nichts ist in Ordnung!“ und trat nach den Beinen Asaarius, der sich inzwischen aufgerappelt hatte und Anstalten machte, sich ihr wieder zu nähern. Es war dem Umstand zu verdanken, dass Shaya hilfsbereit ebenfalls nach seinem Bein getreten hatte, als sie seine Absicht erkannt hatte und er den Halt verlor, sodass erst seine Faust Saveas Kinn traf und er dann gänzlich auf sie fiel.
In der Zeltwand gefangen, versuchte sie ihn nach Luft jappsend von sich zu schieben. Erst als Shaya an seinem Kragen zerrte, gelang es ihn loszuwerden. Ebenfalls mit Shayas Hilfe wurde die Zeltwand von Savea befreit.
Mit einigen Wunden im Gesicht, einer aufgeplatzten Lippe, einer Beule am Hinterkopf, einer aufgeplatzten Augenbraue und einer blutenden Nase, sowie noch einigen Kosenamen für Shaya und Savea, schleppte Asaarius sich ins Zelt.
Ähnlich malträtiert setzte sich Savea ans Feuer, wo in Tücher gewickelter Schnee kühlend erste Hilfe leistete.
Festzustellen blieb den beiden Frauen, dass körperliche Ertüchtigung von innen wärmte...
Zuletzt geändert von Savea Falkenlohe am Mittwoch 26. Dezember 2007, 23:53, insgesamt 1-mal geändert.
-
Darna von Hohenfels
Nachdenklich sah sie auf die Schreiben von Lameriast und Menek'Ur. Sie hatte Gerimor abgesucht, so weit es nur irgend machbar war, und nun wurde auch auf den anderen Inseln nach den beiden geforscht.
Man suchte nach Savea und Shaya im ganzen innerhalb einer Tagesreise zu erreichendem Land.
Im Ganzen?
Nein.
Eine von unbeugsamen Anguren bevölkerte Insel hörte nicht auf, Widerstand gegen die Vorteile fortgeschrittener Zivilisation zu leisten. Und da sie also nicht allein hoffen mochte, daß einen Brief von ihr dort auch irgendwer lesen können würde, würde sie sich bald persönlich aufmachen, um den alten Anguren des Agrona-Clans zu suchen, von dem sie wusste, daß er Savea und Shaya kannte.
Man suchte nach Savea und Shaya im ganzen innerhalb einer Tagesreise zu erreichendem Land.
Im Ganzen?
Nein.
Eine von unbeugsamen Anguren bevölkerte Insel hörte nicht auf, Widerstand gegen die Vorteile fortgeschrittener Zivilisation zu leisten. Und da sie also nicht allein hoffen mochte, daß einen Brief von ihr dort auch irgendwer lesen können würde, würde sie sich bald persönlich aufmachen, um den alten Anguren des Agrona-Clans zu suchen, von dem sie wusste, daß er Savea und Shaya kannte.