Was der Dunkelheit entspringt
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Ryx´asar Lae´ras
Was der Dunkelheit entspringt
Die Zeit drängte bereits und so schnell wie sie verging, konnte man meinen dass sie sich gegen die Letharen gewandt hatte. Die Befehle des Hochlethyren drangen wenn auch mit Verzögerung endlich zu jedem durch.
Aufrüsten, Zellen und Käfige bauen. Die nächsten Schritte würden ihre Zeit in Anspruch nehmen und dennoch sollte die verlorengegangene Zeit wieder aufgeholt werden. Der Lethra Dyla'Xunae wurde eine weitere Lethrixare, My'Xtrae als Unterstützung zugewiesen während die angehenden Lethrixoren die mühevollere Arbeiten verrichten sollten. Die von Alatar geschenkte Kraft die so manchem der sie unterschätzte den Tod bedeutete sollte sich erneut als nützlich erweisen.
Ryx'asar, Xorudryr, Abyranox und Lys'Xaera machten sich in den verhassten Wald auf um Rohstoffe zu beschaffen. Doch so unangenehm und mühevoll die Arbeit auch klingen mag sollte es doch ein Vergnügen werden für die vier Kinder des Panthers das Werk Eluives zu zerstören, Bäume zu fällen und Zerstörung zu hinterlassen. Manchmal wird man auch den ein oder anderen Letharen dabei erwischen können wie er absichtlich auf eine Ansammlung Blumen tretet ohne dass sie sich im Weg befinden.
Mit Fuchsschwänzen und Beilen bewaffnet fällte man einen Baum nach dem anderen, schaffte ihn zum Unterschlupf. So sehr Ryx'asar den Gaul hasste den er beim Kauf der Pfeile miterstand, so nützlich war er nun geworden. Auch Xorudryr's Mustang musste für die Schlepparbeit herhalten die Stämme in den Unterschlupf zu schleifen.
Während die Arbeit verrichtet wurde unterhielt man sich immer wieder über die Bauweise der Käfige. Ausser Lys'Xaera der das sprechen von Ryx'asar verboten wurde um sich nicht von der Arbeit ablenken zu lassen, trugen alle ihre Ideen vor. Zeichnungen wurden angefertigt um des besseren Verständnisses bis man sich schliesslich beriet welche Form die geeigneteste wäre.
Die Entscheidung war getroffen. Für die Palisadenähnliche Wände die einen ganzen Höhlenteil abtrennen und dazwischen mehrere Kammern haben sollte entschied man sich. Schliesslich sollten sich die für die Räumlichkeiten vorgesehenen "Gäste" nicht vor ihrer eigentlichen Bestimmung gegenseitig töten und manche der Kreaturen verstanden sich mit anderen ganz und gar nicht.
Schwere Stämme wurden gleich an Ort und Stelle entästet und geteilt um den Transport zu erleichtern während die leichteren gleich in ihrer Form mitsamt Krone von den Tieren zum Unterschlupf gezogen wurden. Fleissig gaben die Tiere ihr bestes denn wussten sie dass für jedes protestierende Wiehern die Peitsche als Belohnung darauf gab die nur darauf wartete geschwungen zu werden.
Obwohl die kräftezehrende Arbeit noch lange nicht zu Ende war schlug die Axt Ryx'asar's unaufhörlich auf die Bäume ein als wäre der Panthergott direkt hinter ihm und würde bei den kleinsten Anzeichen von Schwäche nach seinem Leben trachten. Gedrängt von dem Gedanken als auch dem das Werk der Lügnerin zu zerstören versank er immer versessener in die Arbeit die seine Hände mit Schwielen und zuletzt Blut versah. Diesmal würde man zufrieden sein mit seiner Leistung, diesmal würde alles wie geplant verlaufen. Ohne Verzögerungen.
Aufrüsten, Zellen und Käfige bauen. Die nächsten Schritte würden ihre Zeit in Anspruch nehmen und dennoch sollte die verlorengegangene Zeit wieder aufgeholt werden. Der Lethra Dyla'Xunae wurde eine weitere Lethrixare, My'Xtrae als Unterstützung zugewiesen während die angehenden Lethrixoren die mühevollere Arbeiten verrichten sollten. Die von Alatar geschenkte Kraft die so manchem der sie unterschätzte den Tod bedeutete sollte sich erneut als nützlich erweisen.
Ryx'asar, Xorudryr, Abyranox und Lys'Xaera machten sich in den verhassten Wald auf um Rohstoffe zu beschaffen. Doch so unangenehm und mühevoll die Arbeit auch klingen mag sollte es doch ein Vergnügen werden für die vier Kinder des Panthers das Werk Eluives zu zerstören, Bäume zu fällen und Zerstörung zu hinterlassen. Manchmal wird man auch den ein oder anderen Letharen dabei erwischen können wie er absichtlich auf eine Ansammlung Blumen tretet ohne dass sie sich im Weg befinden.
Mit Fuchsschwänzen und Beilen bewaffnet fällte man einen Baum nach dem anderen, schaffte ihn zum Unterschlupf. So sehr Ryx'asar den Gaul hasste den er beim Kauf der Pfeile miterstand, so nützlich war er nun geworden. Auch Xorudryr's Mustang musste für die Schlepparbeit herhalten die Stämme in den Unterschlupf zu schleifen.
Während die Arbeit verrichtet wurde unterhielt man sich immer wieder über die Bauweise der Käfige. Ausser Lys'Xaera der das sprechen von Ryx'asar verboten wurde um sich nicht von der Arbeit ablenken zu lassen, trugen alle ihre Ideen vor. Zeichnungen wurden angefertigt um des besseren Verständnisses bis man sich schliesslich beriet welche Form die geeigneteste wäre.
Die Entscheidung war getroffen. Für die Palisadenähnliche Wände die einen ganzen Höhlenteil abtrennen und dazwischen mehrere Kammern haben sollte entschied man sich. Schliesslich sollten sich die für die Räumlichkeiten vorgesehenen "Gäste" nicht vor ihrer eigentlichen Bestimmung gegenseitig töten und manche der Kreaturen verstanden sich mit anderen ganz und gar nicht.
Schwere Stämme wurden gleich an Ort und Stelle entästet und geteilt um den Transport zu erleichtern während die leichteren gleich in ihrer Form mitsamt Krone von den Tieren zum Unterschlupf gezogen wurden. Fleissig gaben die Tiere ihr bestes denn wussten sie dass für jedes protestierende Wiehern die Peitsche als Belohnung darauf gab die nur darauf wartete geschwungen zu werden.
Obwohl die kräftezehrende Arbeit noch lange nicht zu Ende war schlug die Axt Ryx'asar's unaufhörlich auf die Bäume ein als wäre der Panthergott direkt hinter ihm und würde bei den kleinsten Anzeichen von Schwäche nach seinem Leben trachten. Gedrängt von dem Gedanken als auch dem das Werk der Lügnerin zu zerstören versank er immer versessener in die Arbeit die seine Hände mit Schwielen und zuletzt Blut versah. Diesmal würde man zufrieden sein mit seiner Leistung, diesmal würde alles wie geplant verlaufen. Ohne Verzögerungen.
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Abyranox
Die Axt wurde gegen die hasserfüllten Bäume geschlagen, sodass ihm Holzsplitter entgegen sprangen. Es wäre schon wunderbar gewesen zu sehen, wie Baum um Baum durch ihre Arbeit zu Boden stürzte, ohne einen besonderen Grund dafür zu haben. Doch war dies zusammen mit ihrem Plan ein großer Dienst an Vater. Abyranoxs bernsteinfarbenen Augen ließen nichts von dieser Freude erkennen. Sie waren starr auf den Baum gerichtet, der nun einknickte und unter lautem Krachen auf den Waldboden fiel. Eigentlich war dies Aufgabe ihrer nicht würdig und sollte von Lethras alleine ausgeführt werden. Aber die schwachen Schwestern wären wohl damit nicht fertig geworden.
Was sollte es? Insgeheim hoffte der Letharf sowieso auf ihre gebrechlichen Vetter zu stoßen. Hörten die Waldelfen nicht, wie ihren Äxten immer neue Bäume zum Opfer fielen? Er hatte schon überlegt, dass sie ihre Arbeit etwas mehr zum Nebelwald verlegen sollten, dann wäre eine Begegnung mit ihnen so gut wie gar nicht mehr auszuschließen. Seine Pantherklaue war auch bei dieser Aufgabe sein ständiger Begleiter und er hörte sie förmlich nach Blut… Elfenblut schreien.
Einen großen Baum hatten sie diesmal von seinen Wurzeln getrennt. Die dicken, schweren Äste mussten erst mühsam entfernt werden, bevor sie den Baum mit diesen niederen Reittieren seiner Brüder davonziehen könnten. Seine Axt wurde langsam schon stumpf und schartig, so viele Bäume hatte er damit nun schon bearbeitet. Das nächste Mal im Unterschlupf musste er sie schärfen. Der Schweiß lief ihm über die Stirn und Arme, obwohl die Temperaturen längst deutlich gesunken waren. Einige Male hatte Abyranox auch schon Schnee fallen sehen. Zum Glück war ihre Arbeit dadurch erleichtert, dass er bisher nie lange liegen geblieben war.
Der erste Ast war vom Stamm abgetrennt und er legte die Axt achtlos auf den Waldboden. Seine Kehle war trocken und er erlaubte sich einen kurzen Moment, in dem er sich ein paar Schlücke aus seiner Wasserflasche genehmigte. Doch unterbrach er die Arbeit nicht lange und schnell hatte er sein Werkzeug wieder in der Hand. Es gab noch einige Äste von dem Stamm abzutrennen und noch mehr Bäume die hilflos darauf warten mussten, von den Kindern des großen Panthers gefällt zu werden.
Was sollte es? Insgeheim hoffte der Letharf sowieso auf ihre gebrechlichen Vetter zu stoßen. Hörten die Waldelfen nicht, wie ihren Äxten immer neue Bäume zum Opfer fielen? Er hatte schon überlegt, dass sie ihre Arbeit etwas mehr zum Nebelwald verlegen sollten, dann wäre eine Begegnung mit ihnen so gut wie gar nicht mehr auszuschließen. Seine Pantherklaue war auch bei dieser Aufgabe sein ständiger Begleiter und er hörte sie förmlich nach Blut… Elfenblut schreien.
Einen großen Baum hatten sie diesmal von seinen Wurzeln getrennt. Die dicken, schweren Äste mussten erst mühsam entfernt werden, bevor sie den Baum mit diesen niederen Reittieren seiner Brüder davonziehen könnten. Seine Axt wurde langsam schon stumpf und schartig, so viele Bäume hatte er damit nun schon bearbeitet. Das nächste Mal im Unterschlupf musste er sie schärfen. Der Schweiß lief ihm über die Stirn und Arme, obwohl die Temperaturen längst deutlich gesunken waren. Einige Male hatte Abyranox auch schon Schnee fallen sehen. Zum Glück war ihre Arbeit dadurch erleichtert, dass er bisher nie lange liegen geblieben war.
Der erste Ast war vom Stamm abgetrennt und er legte die Axt achtlos auf den Waldboden. Seine Kehle war trocken und er erlaubte sich einen kurzen Moment, in dem er sich ein paar Schlücke aus seiner Wasserflasche genehmigte. Doch unterbrach er die Arbeit nicht lange und schnell hatte er sein Werkzeug wieder in der Hand. Es gab noch einige Äste von dem Stamm abzutrennen und noch mehr Bäume die hilflos darauf warten mussten, von den Kindern des großen Panthers gefällt zu werden.
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Xorudryr
Es war nicht gerade die Berufung eines Lethrixors auf diese Weise gegen das Werk Eluives sich aufzulehnen. Die Waffe in seiner Hand ein schlichtes Beil, sein Feind nur ein knorriger Baumstamm, sein Schlachtfeld der Wald. Ein einseitiger Kampf gegen das floristische Heer. Baum um Baum fiel den letharischen Beilen und Sägen zum Opfer und doch konnte er sich nicht ergötzen an ihrem zerstörerischen Werk. Zu sehr keimte das Unbehagen ob des verhassten Waldes auf. Jedes Gesträuch, jede Blume, die noch dem bevorstehenden Winter und der eisigen Kälte getrotzt hatte, war wie ein Dorn in seinem Auge. Immer schneller trieb er sein Beil in das harte Holz, das Unbehagen versuchend mit jedem Schlag zu verringern. Krachend barst der Baumstamm und ein weiterer stummer Gegner fiel zu Boden. Kein Blut war sein Lohn nur die Gewissheit das beginnende zerstörirische Werk Vaters vorzubereiten.
Mit sicheren Schlägen wurde der Stamm von dem Geäst befreit, ehe er dem Mustang, den er unter anderem für dieses Werk erstanden hatte, den Baumstamm mit Behelf von Seilen gen Unterschlupf ziehen ließ. Störrisch zog er an den Zügeln des Tieres und es war fast als zöge er Pferd und Stamm hinter sich her. Unruhig begleitete das Wiehern des Mustangs sein unsanftes Zerren, es hatte jedoch schnell gelernt nicht aufzubocken, Schmerz prägte sich eben auch schnell in die viehischen Köpfe ein.
Im Unterschlupf bot sich ein bis dato ungewohnter und gleichermaßen obskurer Anblick: Hohe Stapel von Baumstämmen, wahre hölzerne Berge nahmen den für ihr provisorisches Gefängnis vorgesehen Höhlenabschnitt in Beschlag. Wie eine wabernde Giftwolke entfaltete sich in dem Höhlenabschnitt der grässliche Gestank von Kiefernnadeln, Moos und dem ganz eigenen Geruch von Holz. Ein Odeur wie er abscheulicher für ihre Nasen nicht hätte sein können.
Angetrieben von dem Wunsch danach endlich diesem Geruch zu entrinnen wurden die Stämme ihrem Zweck und ihrer Planung nach entsprechend zu Recht getrimmt. Palisadenwände wurden in die Höhle eingezogen, unterarmlange Nägel wurden in enormen Kraftakten durch die Stämme getrieben, faustdicke Taue wurden um die Hölzer geschlungen und zusammengezerrt. Peu à peu nahm ihr hölzernes Gefängnis seine endgültige Form an. Keiner ihrer baldig einziehenden „Gäste“ würde hieraus vor ihrem Zweck entlassen werden.
Mit sicheren Schlägen wurde der Stamm von dem Geäst befreit, ehe er dem Mustang, den er unter anderem für dieses Werk erstanden hatte, den Baumstamm mit Behelf von Seilen gen Unterschlupf ziehen ließ. Störrisch zog er an den Zügeln des Tieres und es war fast als zöge er Pferd und Stamm hinter sich her. Unruhig begleitete das Wiehern des Mustangs sein unsanftes Zerren, es hatte jedoch schnell gelernt nicht aufzubocken, Schmerz prägte sich eben auch schnell in die viehischen Köpfe ein.
Im Unterschlupf bot sich ein bis dato ungewohnter und gleichermaßen obskurer Anblick: Hohe Stapel von Baumstämmen, wahre hölzerne Berge nahmen den für ihr provisorisches Gefängnis vorgesehen Höhlenabschnitt in Beschlag. Wie eine wabernde Giftwolke entfaltete sich in dem Höhlenabschnitt der grässliche Gestank von Kiefernnadeln, Moos und dem ganz eigenen Geruch von Holz. Ein Odeur wie er abscheulicher für ihre Nasen nicht hätte sein können.
Angetrieben von dem Wunsch danach endlich diesem Geruch zu entrinnen wurden die Stämme ihrem Zweck und ihrer Planung nach entsprechend zu Recht getrimmt. Palisadenwände wurden in die Höhle eingezogen, unterarmlange Nägel wurden in enormen Kraftakten durch die Stämme getrieben, faustdicke Taue wurden um die Hölzer geschlungen und zusammengezerrt. Peu à peu nahm ihr hölzernes Gefängnis seine endgültige Form an. Keiner ihrer baldig einziehenden „Gäste“ würde hieraus vor ihrem Zweck entlassen werden.
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Lys´Xaera
Die eiskalten Schneeflocken die immer wieder auf Lys'Xaeras Haut landeten, fühlten sich an wie leise Nadelstiche...
Und sie verpufften zu Dampf in gleichem Maße wie ihre Abscheu sich in Befriedigung wandelte.
*pieks* ... und ein weiterer harter Hieb gegen den Stamm .... und nicht weit entfernt hallte das dumpfe Klopfen einer weiteren Axt.
*pieks* ... und ein hämisches Grinsen auf Lys' Lippen das die Tage immer öfters in ihrem Gesicht erschien...
War sie die ersten Tage der Arbeit noch von Wut und Abscheu erfüllt, so genoss sie mittlerweile die Tätigkeit - nein... die Situation geradezu!
Und stets wenn sie eines der verkniffenen Gesichter der Letharfen erblickte, erfüllte es sie erneut mit tiefer Zufriedenheit.
Ihr gemeinsames Ziel macthe sie alle gleich, jeder musste helfen, jeder sich mit dieser verabscheuungswürdigen Tätigkeit begnügen.
*pieks* ...und mit einem weitern Schlag fiel die eine Hälfte des starken Astes welchen sie zu teilen hatte, vor ihre Füße.
Und immer mehr Schnee wirbelte in dicken Flocken um sie herum.
bald schon spürte sie die einzelnen Flocken nicht mehr, legte sich eine weiße Kappe aus eisigen Kristallen auf ihre Kapuze.
Sie mochte Schnee, ebenso, wie sie den Nebel liebte. Er verbarg alles, ließ alles stets etwas anders erscheinen, als es war.
Unermüdlich wurde immer mehr Baumaterial heran geschafft, und die freudige Erwartung, in diesen neuen Bauten bald noch mehr Wesen beobachten zu können, spornte sie stets von neuem an.
Das nun zurückliegende Erlebnis mit dem Ureinwohner hatte ihre Neugierde auf alles, was anders als die letharen war, noch mehr angestachelt.
Sie wollte noch viel mehr leiden und sterben sehen, und so hielt sie während ihrer eintönigen Arbeit stets Ausschau nach weiteren Opfern...
vielleicht ergab es sich ja, dass man im Dickicht eine Waldelfe fand, die mit ihrem erbärmlichen Leben die Bäume schützen wollte...
Ein weiterer, lauter Schlag ließ den Wipfel einer Tanne erzittern, die Lys als ihr nächstes opfer auserkoren hatte.
Was machte es schon, dass es immer kälter wurde, beißender Hohn brannte in ihr, während sie immer wieder durch die wirbeldnen Flocken einen Blick auf die Letharfen erhaschte.
Und was machte es, dass ihr das Sprechen verboten war - es hatte einen großen Vorteil:
Die Gedanken blieben bei ihr, konnten gedreht und gewendet werden.
Und zu denken hatte sie diese Tage beileibe genug........................
Und sie verpufften zu Dampf in gleichem Maße wie ihre Abscheu sich in Befriedigung wandelte.
*pieks* ... und ein weiterer harter Hieb gegen den Stamm .... und nicht weit entfernt hallte das dumpfe Klopfen einer weiteren Axt.
*pieks* ... und ein hämisches Grinsen auf Lys' Lippen das die Tage immer öfters in ihrem Gesicht erschien...
War sie die ersten Tage der Arbeit noch von Wut und Abscheu erfüllt, so genoss sie mittlerweile die Tätigkeit - nein... die Situation geradezu!
Und stets wenn sie eines der verkniffenen Gesichter der Letharfen erblickte, erfüllte es sie erneut mit tiefer Zufriedenheit.
Ihr gemeinsames Ziel macthe sie alle gleich, jeder musste helfen, jeder sich mit dieser verabscheuungswürdigen Tätigkeit begnügen.
*pieks* ...und mit einem weitern Schlag fiel die eine Hälfte des starken Astes welchen sie zu teilen hatte, vor ihre Füße.
Und immer mehr Schnee wirbelte in dicken Flocken um sie herum.
bald schon spürte sie die einzelnen Flocken nicht mehr, legte sich eine weiße Kappe aus eisigen Kristallen auf ihre Kapuze.
Sie mochte Schnee, ebenso, wie sie den Nebel liebte. Er verbarg alles, ließ alles stets etwas anders erscheinen, als es war.
Unermüdlich wurde immer mehr Baumaterial heran geschafft, und die freudige Erwartung, in diesen neuen Bauten bald noch mehr Wesen beobachten zu können, spornte sie stets von neuem an.
Das nun zurückliegende Erlebnis mit dem Ureinwohner hatte ihre Neugierde auf alles, was anders als die letharen war, noch mehr angestachelt.
Sie wollte noch viel mehr leiden und sterben sehen, und so hielt sie während ihrer eintönigen Arbeit stets Ausschau nach weiteren Opfern...
vielleicht ergab es sich ja, dass man im Dickicht eine Waldelfe fand, die mit ihrem erbärmlichen Leben die Bäume schützen wollte...
Ein weiterer, lauter Schlag ließ den Wipfel einer Tanne erzittern, die Lys als ihr nächstes opfer auserkoren hatte.
Was machte es schon, dass es immer kälter wurde, beißender Hohn brannte in ihr, während sie immer wieder durch die wirbeldnen Flocken einen Blick auf die Letharfen erhaschte.
Und was machte es, dass ihr das Sprechen verboten war - es hatte einen großen Vorteil:
Die Gedanken blieben bei ihr, konnten gedreht und gewendet werden.
Und zu denken hatte sie diese Tage beileibe genug........................
Zuletzt geändert von Lys´Xaera am Mittwoch 19. Dezember 2007, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Velvyr´tae
Stille. Sie war alleine, in einem der abgelegenen Winkel des baufälligen, bröckelnden Unterschlupfes. Der Weg hierher war mittlerweile gefährlicher als zuvor, Spalten taten sich auf und entließen zähflüssiges Magma. Fels erwies sich als tückisch und nachgiebig. Der Raum, den sich die Letharen geschaffen hatten, von allem Leben weitestgehend befreit, verwandelte sich zusehends in eine feindliche Wüste. Als fräße sich ein gieriger Wille durch die Unterwelt, nage an den Höhlen um immer näher an Seine Kinder zu gelangen. Und obwohl die Kinder des Panthers sich in jeder Umgebung zu behaupten versuchten, waren diese Umstände nicht mehr lange tragbar. Der schleichende Verfall nagte am Gestein wie an den Letharen selbst.
Sie sah sich um, die halb verfallene Höhle bewusst aufnehmend. Die Aufzeichnungen, die zu einem Teil hier lagerten, würde sie fortschaffen müssen. Karten, Berichte von Menschenhand, unnütze Informationen und einige Dinge, die sie nicht in der Hand eines ihrer Geschwister sehen wollte. Dieser Teil der Höhlen war ihr Refugium gewesen, bis zu jenem Tag, an dem die Beben das Gebirge erschütterten und bis in ihre Eingeweide aufrissen. Die meisten Unterlagen waren unbeschädigt geblieben, waren abgesichert gewesen. Dennoch konnte sie nicht umhin, etwas wie vage Trauer zu empfinden. Einen Moment zumindest, bis ihr diese unnütze, ja menschliche Regung bewusst wurde. Entschlossen begann sie die Rollen, die gefalteten Papiere zu sortieren und in einem Beutel zu verstauen. Da, ein Buch. Sie umfasste es vorsichtig, eine dünne Schicht aus Gesteinsstaub fortwischend. Die erste Seite verriet den Inhalt, sie klappte es hastig wieder zu. Eine Abschrift der Worte des Praefectors, säuberlich gebunden. Dem folgten eine Karte, die grob die Umrisse der Stadt Menek'Ur und strategisch wichtige Punkte zeigte, ein Fetzen eines alten Pergaments und schlussendlich das, was sie gesucht hatte: Aufzeichnungen eines Vögelchens über den unheiligen Berg.
Es war gut, es war wichtig Informationen zu besitzen. So verächtlich wie manche ihrer Geschwister auf das Wort herabblickten, so niedrig ihr eigener Rang auch bleiben mochte – eine dieser Informationen konnte die Grundlage für den Erfolg liefern. Sie wusste, es war eine teilweise Selbsttäuschung, um Achtung vor sich selbst zu bewahren. Niemals würde sie ihren Volk dienen, wie es ihre Schwester Lys'xaera tat. Niemals zufrieden sein, immer der Perfektion entgegen streben. So wurde es ihrem Volk gelehrt, dennoch erreichten nur wenige einen Zustand, der der Perfektion nahe kam. Wenige, oder niemand? Der Gedanke war ketzerisch, und sie warf einen hastigen, nutzlosen Blick über die Schulter. Es war ein anerzogener Instinkt, sich stets und überall beobachtet zu fühlen. Jede Lethra hatte wohl diese Furcht vor den scheinbar allsehenden Augen irgendwann erlebt. Niemand beobachtete sie, und so spann der Gedanke sein verräterisches Gespinst weiter.
Wenn niemand unfehlbar war, selbst der Meister nicht, war es dann nicht die Pflicht eines jeden Einzelnen Fehltritte zu vermeiden? Befehle zu durchdenken und im Bedarfsfall zu verändern. Hatte der Lethoryx nicht genau dies gefordert?
Wenn dem so war, verschwand damit ihr wohliger Schutzschild. Es war einfach, Befehle auszuführen. Schwerer war es, eine Meinung zu bilden und diese zu vertreten, ohne im Sturm der Verachtung zu vergehen. Wege zu finden, um Ihm zu dienen. Wie ihre Geschwister der Schöpfung Eluives Baum um Baum abtrotzten, ihre Äxte in lebendiges Holz trieben, um damit den Weg zu Ihm zu ebnen, sammelte sie Worte. Worte, die vielleicht mehr sein konnten als absicherndes Beiwerk.
Sie sah sich um, die halb verfallene Höhle bewusst aufnehmend. Die Aufzeichnungen, die zu einem Teil hier lagerten, würde sie fortschaffen müssen. Karten, Berichte von Menschenhand, unnütze Informationen und einige Dinge, die sie nicht in der Hand eines ihrer Geschwister sehen wollte. Dieser Teil der Höhlen war ihr Refugium gewesen, bis zu jenem Tag, an dem die Beben das Gebirge erschütterten und bis in ihre Eingeweide aufrissen. Die meisten Unterlagen waren unbeschädigt geblieben, waren abgesichert gewesen. Dennoch konnte sie nicht umhin, etwas wie vage Trauer zu empfinden. Einen Moment zumindest, bis ihr diese unnütze, ja menschliche Regung bewusst wurde. Entschlossen begann sie die Rollen, die gefalteten Papiere zu sortieren und in einem Beutel zu verstauen. Da, ein Buch. Sie umfasste es vorsichtig, eine dünne Schicht aus Gesteinsstaub fortwischend. Die erste Seite verriet den Inhalt, sie klappte es hastig wieder zu. Eine Abschrift der Worte des Praefectors, säuberlich gebunden. Dem folgten eine Karte, die grob die Umrisse der Stadt Menek'Ur und strategisch wichtige Punkte zeigte, ein Fetzen eines alten Pergaments und schlussendlich das, was sie gesucht hatte: Aufzeichnungen eines Vögelchens über den unheiligen Berg.
Es war gut, es war wichtig Informationen zu besitzen. So verächtlich wie manche ihrer Geschwister auf das Wort herabblickten, so niedrig ihr eigener Rang auch bleiben mochte – eine dieser Informationen konnte die Grundlage für den Erfolg liefern. Sie wusste, es war eine teilweise Selbsttäuschung, um Achtung vor sich selbst zu bewahren. Niemals würde sie ihren Volk dienen, wie es ihre Schwester Lys'xaera tat. Niemals zufrieden sein, immer der Perfektion entgegen streben. So wurde es ihrem Volk gelehrt, dennoch erreichten nur wenige einen Zustand, der der Perfektion nahe kam. Wenige, oder niemand? Der Gedanke war ketzerisch, und sie warf einen hastigen, nutzlosen Blick über die Schulter. Es war ein anerzogener Instinkt, sich stets und überall beobachtet zu fühlen. Jede Lethra hatte wohl diese Furcht vor den scheinbar allsehenden Augen irgendwann erlebt. Niemand beobachtete sie, und so spann der Gedanke sein verräterisches Gespinst weiter.
Wenn niemand unfehlbar war, selbst der Meister nicht, war es dann nicht die Pflicht eines jeden Einzelnen Fehltritte zu vermeiden? Befehle zu durchdenken und im Bedarfsfall zu verändern. Hatte der Lethoryx nicht genau dies gefordert?
Wenn dem so war, verschwand damit ihr wohliger Schutzschild. Es war einfach, Befehle auszuführen. Schwerer war es, eine Meinung zu bilden und diese zu vertreten, ohne im Sturm der Verachtung zu vergehen. Wege zu finden, um Ihm zu dienen. Wie ihre Geschwister der Schöpfung Eluives Baum um Baum abtrotzten, ihre Äxte in lebendiges Holz trieben, um damit den Weg zu Ihm zu ebnen, sammelte sie Worte. Worte, die vielleicht mehr sein konnten als absicherndes Beiwerk.
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Gry´laox
Immer schneller gingen die Bauarbeiten für das Vorhaben des Erzlethyren voran, für den Geschmack des Lethorax stellenweise etwas zu hastig und überstürzt. Viel zu viele Ressourcen wurden in diesen Plan investiert,viel zu viel andere Aufgaben vernachlässigt und viel zu eng war der Zeitrahmen, in welchem die Operation ablaufen sollte. Er wusste, dass viele seiner jungen Geschwister dazu neigten in der Eile und unter Druck der Älteren Fehler zu begehen. Fehler die sich später rächen würden, manche weniger stark als andere und dennoch würde jeder Einzelne einen schmerzlichen Rückschlag bedeuten.
Vor allem was die Erweiterung des Gang und Höhlensystems anging, war der Letharf mehr als skeptisch. Der Unterschlupf war ohnehin schon marode und es ist vermutlich nur dem Wohlwollen des Vaters selbst zu verdanken, dass er noch bewohnbar ist. Diese Bauarbeiten hingegen stellten eben jenes Wohlwollen auf eine harte Probe. Scheinbar ohne sich die geringsten Gedanken zu machen trieb man Stollen und Höhlen Meter für Meter in den Fels, darauf bedacht das Ziel schnellstmöglich zu erreichen, dabei dass, was man zurückließ, vergessend.
Tatsächlich fiel es schwer auch nur noch einen Schritt zu tun, ohne nicht von kleineren Steinchen oder geringen Mengen von Schutt, die von der Decke rieselten belästigt zu werden. Einer der Gründe warum der Lethorax einen seiner Brüder dazu verpflichtete die offensichtlichen Schwachstellen des Unterschlupfes einmal genauer zu untersuchen, mit der Forderung möglichst schnell möglichst gründliche Ergebnisse vorgelegt zu bekommen.
Vor allem was die Erweiterung des Gang und Höhlensystems anging, war der Letharf mehr als skeptisch. Der Unterschlupf war ohnehin schon marode und es ist vermutlich nur dem Wohlwollen des Vaters selbst zu verdanken, dass er noch bewohnbar ist. Diese Bauarbeiten hingegen stellten eben jenes Wohlwollen auf eine harte Probe. Scheinbar ohne sich die geringsten Gedanken zu machen trieb man Stollen und Höhlen Meter für Meter in den Fels, darauf bedacht das Ziel schnellstmöglich zu erreichen, dabei dass, was man zurückließ, vergessend.
Tatsächlich fiel es schwer auch nur noch einen Schritt zu tun, ohne nicht von kleineren Steinchen oder geringen Mengen von Schutt, die von der Decke rieselten belästigt zu werden. Einer der Gründe warum der Lethorax einen seiner Brüder dazu verpflichtete die offensichtlichen Schwachstellen des Unterschlupfes einmal genauer zu untersuchen, mit der Forderung möglichst schnell möglichst gründliche Ergebnisse vorgelegt zu bekommen.
Zuletzt geändert von Gry´laox am Mittwoch 26. Dezember 2007, 17:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Lys´Xaera
Lys hatte langsam aber sicher genug!
Nun, da sie der Gefangenschaft entkommen war, durfte sie alleine Rahal nicht mehr verlassen. Da aber die Arbeit nicht ruhen durfte, hatte sie tief im Berg mit anzupacken. Eine Arbeit, die ihr zutiefst wiederstrebte, beinahe noch mehr, als sich im Wald aufzuhalten, der von frischem und wiederwärtig lebendigem Tannengestank durchströmt war.
Dort konnte sie wenigstens die Gewächse der Hure umschlagen.. eines nach dem anderen....
Aber den Schutt aus den Gängen zu transportieren war eine Tätigkeit, die kein Ende zu nehmen schien. Ständig wurde man gegängelt, nie ging es schnell genug.
Dabei wurde an allen Ecken und Enden geschuftet als ginge es um aller Leben und nicht 'nur' um eine neue Bleibe....
Dabei.... geaugenommen..... Lys sah sich um.
Dort drüben - schon wieder bildeten sich auf einer Linie quer durch die Höhle, in der mehrere Gänge abzweigten, wie mit dem Lineal gezogen Schutthäufchen. Ein langer, gerader Riss in der Decke.
Gestern hatte sie es zum ersten Mal bemerkt. Erst feiner Staub, dann kamen kleine Sandkörnchen dazu, die von der Decke rieselten. Heute waren es schon Steinchen und sogar ein etwas größerer Brocken.
Sie hatte zwar nicht die leiseste Ahnung davon, wie lange sich so eine Decke noch halten würde, aber sie vermied es tunlichst, sich in diesem Bereich aufzuhalten.
Dieser Teil der Höhle gehörte noch zum alten Gängewerk... wenn sie sich beeilten... ja, dann sollte hier alles einstürzen, dann wäre es vollkommen egal, es gab genug Wege nach draußen.
Wieder hallte die herrische Stimme eines Letharfen durch die Gänge, unermüdlich sollten alle schuften, hastig, eilig, immer vorwärts, ohne Pause.
Lys rannte den Gang entlang, sie zumindest hatte nun erst einmal eine Pause zu machen.
Ihre aufgeschürften Hände wären bald keine Hilfe mehr, wenn sie ihnen nicht ab und an Ruhe gönnte.
Doch shcon war es passiert - ein Aufschrei, ein Poltern -
Lys lag der LÄnge nach auf dem Boden.
Das Blut rann ihr augenblicklich von der aufgeschlagenen Nase über Mundwinkel und Kinn.
Ein vor Zorn laut gebrüllter Fluch machte ihrem überraschenden Schmerz und der Verwunderung Luft.
Ein Handbreiter, tiefer Riss klaffte im Boden.
Quer durch die Höhle zog er sich.
Seit wann...? das laute Tosen und Rumpeln vorhin, von dem sie angenommen hatte, dass ein neuer Teil aus dem Berg abgetragen wurde, musste in Wahrheit etwas anderes gewesen sein... denn mit Sicherheit wusste sie: vor wenigen Stunden gab es diesen Riss hier noch nicht.
Und langsam erkannte sie, wie Recht die Erhabenen hatten... es eilte noch weitaus mehr, als sie angenommen hatte.
In Anbetracht des Zustandes der Felsflächen würde sie nichts mehr darauf verwetten, dass die Decken und Böden sich noch mehr als einige Tage oder höchstens Wochen an dem Platz befanden, an dem Decken, Böden oder Wände nun mal zu sein haben!
Nun, da sie der Gefangenschaft entkommen war, durfte sie alleine Rahal nicht mehr verlassen. Da aber die Arbeit nicht ruhen durfte, hatte sie tief im Berg mit anzupacken. Eine Arbeit, die ihr zutiefst wiederstrebte, beinahe noch mehr, als sich im Wald aufzuhalten, der von frischem und wiederwärtig lebendigem Tannengestank durchströmt war.
Dort konnte sie wenigstens die Gewächse der Hure umschlagen.. eines nach dem anderen....
Aber den Schutt aus den Gängen zu transportieren war eine Tätigkeit, die kein Ende zu nehmen schien. Ständig wurde man gegängelt, nie ging es schnell genug.
Dabei wurde an allen Ecken und Enden geschuftet als ginge es um aller Leben und nicht 'nur' um eine neue Bleibe....
Dabei.... geaugenommen..... Lys sah sich um.
Dort drüben - schon wieder bildeten sich auf einer Linie quer durch die Höhle, in der mehrere Gänge abzweigten, wie mit dem Lineal gezogen Schutthäufchen. Ein langer, gerader Riss in der Decke.
Gestern hatte sie es zum ersten Mal bemerkt. Erst feiner Staub, dann kamen kleine Sandkörnchen dazu, die von der Decke rieselten. Heute waren es schon Steinchen und sogar ein etwas größerer Brocken.
Sie hatte zwar nicht die leiseste Ahnung davon, wie lange sich so eine Decke noch halten würde, aber sie vermied es tunlichst, sich in diesem Bereich aufzuhalten.
Dieser Teil der Höhle gehörte noch zum alten Gängewerk... wenn sie sich beeilten... ja, dann sollte hier alles einstürzen, dann wäre es vollkommen egal, es gab genug Wege nach draußen.
Wieder hallte die herrische Stimme eines Letharfen durch die Gänge, unermüdlich sollten alle schuften, hastig, eilig, immer vorwärts, ohne Pause.
Lys rannte den Gang entlang, sie zumindest hatte nun erst einmal eine Pause zu machen.
Ihre aufgeschürften Hände wären bald keine Hilfe mehr, wenn sie ihnen nicht ab und an Ruhe gönnte.
Doch shcon war es passiert - ein Aufschrei, ein Poltern -
Lys lag der LÄnge nach auf dem Boden.
Das Blut rann ihr augenblicklich von der aufgeschlagenen Nase über Mundwinkel und Kinn.
Ein vor Zorn laut gebrüllter Fluch machte ihrem überraschenden Schmerz und der Verwunderung Luft.
Ein Handbreiter, tiefer Riss klaffte im Boden.
Quer durch die Höhle zog er sich.
Seit wann...? das laute Tosen und Rumpeln vorhin, von dem sie angenommen hatte, dass ein neuer Teil aus dem Berg abgetragen wurde, musste in Wahrheit etwas anderes gewesen sein... denn mit Sicherheit wusste sie: vor wenigen Stunden gab es diesen Riss hier noch nicht.
Und langsam erkannte sie, wie Recht die Erhabenen hatten... es eilte noch weitaus mehr, als sie angenommen hatte.
In Anbetracht des Zustandes der Felsflächen würde sie nichts mehr darauf verwetten, dass die Decken und Böden sich noch mehr als einige Tage oder höchstens Wochen an dem Platz befanden, an dem Decken, Böden oder Wände nun mal zu sein haben!
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Xorudryr
Das Donnern hallte in den verzweigten Höhlengange grollend nach, der ganze Unterschlupf musste es gehört haben. Schutt und Staub rieselte von den porösen Decken. Lange würden sie wahrlich nicht mehr vor den Felsmassen über ihren Köpfen sicher in ihrer Zuflucht sein. Eiligen Schrittes, immer wieder skeptisch den Blick zur Decke richtend, suchte Xorudryr sich seinen Weg der Quelle des Kraches und dem damit einhergehenden Aufschrei folgend. Hoffentlich war keiner seiner Geschwister verschüttet worden, es war mehr die Sorge um Verzögerung der begonnen Arbeit als wahres Mitgefühl.
Die staubige Luft ließ ihn blinzeln. Kaum mehr als ein paar Schritte weit konnte man sehen, bis sich der feine Staub allmählich legte und den Blick auf den schwer mitgenommenen Höhlenabschnitt freilegte. Schweifend fiel das Augenmerk des Letharfen auf die am Boden liegende Lys´Xaera. Er wollte schon seinem Ärger an ihr auslassen, als sein Blick ebenfalls auf den klaffenden Riss in der Felsdecke gelenkt wurde. Es war keine Zeit mehr zu verlieren. „Du nichtsnutziges Stück, gib den arbeitenden Geschwistern bescheid, wir brauchen hier Hilfe der Höhlenabschnitt muss sofort gestützt werden, hörst du?“ Der Staub hatte sich in der Höhle noch nicht gänzlich gelegt und ließ seine Anweisung in einem Husten ausklingen.
Er selbst eilte sich ebenfalls, jede Hand wurde gebraucht. Je schneller die Höhle abgesichert war, desto schneller konnte die restliche Arbeit wieder zur Gänze aufgenommen und vollendet werden. Rasch trafen weitere Letharen ein, entweder ebenfalls von dem Donnern hinzugezogen oder von Lys´Xaera zusammengetrommelt. Baumstämme und Werkzeug wurden herangeschafft. Ein schmaler Trost, dass durch den aufgewirbelten Staub, der abstoßende Tannengeruch mehr oder minder unterging. Rasch waren die einzigen Geräusche, die aus diesem Höhlenabschnitt noch drangen, die niederfahrenden Schläge der Beile und das Surren Sägen, die sich in das Holz fraßen. Ein jeder von ihnen schien die Befürchtung zu haben, jeden Moment könne der Riss im Fels sich vergrößern und ihnen wohlmöglich ein jähes Ende bereiten. „Wenigstens die Arbeit treibt es voran.“, war des Lethrixors einziger Gedanke bei dem drohenden Unglück. Die angepassten Stämme wurden an den Wänden oder durch große Felsen abgestützt und zur Decke aufgerichtet. Etliche längs durchgesägte Baumstämme als Querstreben wurden mit den schrägen Holzstützen durch fast unterarmlange Nägel verbunden. Der Bruch in der Decke wie weitläufige Deckenpartien rundherum wurden mit solch einem Gerüst aus Stütz- und Querstreben stabilisiert. Es sollte ihnen ein wenig Zeit erkaufen, ihnen die Möglichkeit geben ihr Werk noch rechtzeitig zu vollenden.
Die staubige Luft ließ ihn blinzeln. Kaum mehr als ein paar Schritte weit konnte man sehen, bis sich der feine Staub allmählich legte und den Blick auf den schwer mitgenommenen Höhlenabschnitt freilegte. Schweifend fiel das Augenmerk des Letharfen auf die am Boden liegende Lys´Xaera. Er wollte schon seinem Ärger an ihr auslassen, als sein Blick ebenfalls auf den klaffenden Riss in der Felsdecke gelenkt wurde. Es war keine Zeit mehr zu verlieren. „Du nichtsnutziges Stück, gib den arbeitenden Geschwistern bescheid, wir brauchen hier Hilfe der Höhlenabschnitt muss sofort gestützt werden, hörst du?“ Der Staub hatte sich in der Höhle noch nicht gänzlich gelegt und ließ seine Anweisung in einem Husten ausklingen.
Er selbst eilte sich ebenfalls, jede Hand wurde gebraucht. Je schneller die Höhle abgesichert war, desto schneller konnte die restliche Arbeit wieder zur Gänze aufgenommen und vollendet werden. Rasch trafen weitere Letharen ein, entweder ebenfalls von dem Donnern hinzugezogen oder von Lys´Xaera zusammengetrommelt. Baumstämme und Werkzeug wurden herangeschafft. Ein schmaler Trost, dass durch den aufgewirbelten Staub, der abstoßende Tannengeruch mehr oder minder unterging. Rasch waren die einzigen Geräusche, die aus diesem Höhlenabschnitt noch drangen, die niederfahrenden Schläge der Beile und das Surren Sägen, die sich in das Holz fraßen. Ein jeder von ihnen schien die Befürchtung zu haben, jeden Moment könne der Riss im Fels sich vergrößern und ihnen wohlmöglich ein jähes Ende bereiten. „Wenigstens die Arbeit treibt es voran.“, war des Lethrixors einziger Gedanke bei dem drohenden Unglück. Die angepassten Stämme wurden an den Wänden oder durch große Felsen abgestützt und zur Decke aufgerichtet. Etliche längs durchgesägte Baumstämme als Querstreben wurden mit den schrägen Holzstützen durch fast unterarmlange Nägel verbunden. Der Bruch in der Decke wie weitläufige Deckenpartien rundherum wurden mit solch einem Gerüst aus Stütz- und Querstreben stabilisiert. Es sollte ihnen ein wenig Zeit erkaufen, ihnen die Möglichkeit geben ihr Werk noch rechtzeitig zu vollenden.
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Velvyr´tae
Sie schuftete mit der sturen Ausdauer eines Wesens, dass die Kräfte alleine aus ihrer Wut nährt. Fuhre um Fuhre von Geröll und Schutt musste nach oben geschafft werden, durch Gänge die sich gegen ihre rechtmässigen Besitzer zu sträuben schienen. Sie zog den Kopf ein, die Haare mittlerweile von Staub und Schmutz gräulich und starr. Der feine Staub kroch über die Haut, legte sich auf ihrer Kleidung nieder und forderte immer wieder trockenen Husten heraus. Einmal, Zweimal, viele Male vollführte sie diesen Gang, und es schien kein Ende zu nehmen.
Seit das Höhlensystem an mehreren Orten immer weiter seinen steinernen Halt verlor, war sie hier. Ihr Gespür hatte sie im Stich gelassen, und so war sie bei ihrer Rückkehr aus dem Hafenviertel direkt einem Letharfen in die Arme gelaufen. Sein Befehl war ebenso direkt gewesen, wie sein Tonfall gereizt klang und jeden Widerspruch im Keim erstickte. Es gab keinen Ausweg, und sie war wütend. Wütend auf sich selbst, da sie in ihrer Selbstzufriedenheit unvorsichtig geworden war. Ihr Treiben trug seit kurzer Zeit Früchte, ihre Vögelchen waren an vielen Orten untergebracht, wo sie ihre Ohren spitzten. Der Erfolg hatte sie unvorsichtig werden lassen, und unausweichlich musste der Keulenschlag folgen. Wenn es nicht lächerlich gewesen wäre, dass der Allmächtige, der All-Eine sich um derlei unwichtige Dinge bekümmerte, hätte sie fast an eine treibende Kraft glauben können. Immer in solchen Momenten folgte die Ernüchterung, ein deutlicher Hinweis darauf, wo ihr Platz war. Ganz unten, im wahrsten Sinn des Wortes.
Und obwohl sie wusste, dass dort oben, unter dem fahlen Winterhimmel vieles auf sie wartete - geflüsterte Geheimnisse, rachsüchtige Menschen, die andere verrieten, soviele Möglichkeiten - war sie hier eingeschlossen. Und das Schlimmste daran war die Tatsache, dass es notwendig war. Sie bezweifelte nicht einen Augenblick, dass die Höhle nahe daran war, ihren Halt zu verlieren. Und obwohl innerhalb dieser Gemeinschaft Rivalitäten, Verachtung und distanzierte Kälte Alltag waren, vergaßen sie doch niemals ihren Daseinszweck. Es war notwendig, diesen Unterschlupf zu erhalten. Nicht weil er ihre Heimat war, nur weil er die Ausgangsbasis für Seine Ziele darstellte. Und wenn der Pragmatismus ihrer Rasse nicht angeboren war, dann war er doch unter Druck und Kälte anerzogen. Es spielte keine Rolle, was das einzelne Individuum für sich wünschte. Alleine das Gesamtziel war von Bedeutung und dafür musste ein Jeder seine Kraft opfern.
Sie kannte diese Wahrheit, war nicht daran gewöhnt sich selbst zu belügen. Vielleicht war diese Wut auch nur notwendig, um sie arbeitsfähig und aufrecht zu erhalten. Denn die aufreibende Arbeit ließ ihre Muskeln erlahmen, brannte wie Feuer in ihren Atemwegen. Sie war harte, ausdauernde Arbeit nicht mehr gewöhnt und geriet rascher als ihre Geschwister auf den Pfad der Erschöpfung. Nein, sie konnte nicht mehr. Aber sie musste, und so schürte sie ihren Zorn um sich an der Flamme zu nähren, davon zu zehren.
Seit das Höhlensystem an mehreren Orten immer weiter seinen steinernen Halt verlor, war sie hier. Ihr Gespür hatte sie im Stich gelassen, und so war sie bei ihrer Rückkehr aus dem Hafenviertel direkt einem Letharfen in die Arme gelaufen. Sein Befehl war ebenso direkt gewesen, wie sein Tonfall gereizt klang und jeden Widerspruch im Keim erstickte. Es gab keinen Ausweg, und sie war wütend. Wütend auf sich selbst, da sie in ihrer Selbstzufriedenheit unvorsichtig geworden war. Ihr Treiben trug seit kurzer Zeit Früchte, ihre Vögelchen waren an vielen Orten untergebracht, wo sie ihre Ohren spitzten. Der Erfolg hatte sie unvorsichtig werden lassen, und unausweichlich musste der Keulenschlag folgen. Wenn es nicht lächerlich gewesen wäre, dass der Allmächtige, der All-Eine sich um derlei unwichtige Dinge bekümmerte, hätte sie fast an eine treibende Kraft glauben können. Immer in solchen Momenten folgte die Ernüchterung, ein deutlicher Hinweis darauf, wo ihr Platz war. Ganz unten, im wahrsten Sinn des Wortes.
Und obwohl sie wusste, dass dort oben, unter dem fahlen Winterhimmel vieles auf sie wartete - geflüsterte Geheimnisse, rachsüchtige Menschen, die andere verrieten, soviele Möglichkeiten - war sie hier eingeschlossen. Und das Schlimmste daran war die Tatsache, dass es notwendig war. Sie bezweifelte nicht einen Augenblick, dass die Höhle nahe daran war, ihren Halt zu verlieren. Und obwohl innerhalb dieser Gemeinschaft Rivalitäten, Verachtung und distanzierte Kälte Alltag waren, vergaßen sie doch niemals ihren Daseinszweck. Es war notwendig, diesen Unterschlupf zu erhalten. Nicht weil er ihre Heimat war, nur weil er die Ausgangsbasis für Seine Ziele darstellte. Und wenn der Pragmatismus ihrer Rasse nicht angeboren war, dann war er doch unter Druck und Kälte anerzogen. Es spielte keine Rolle, was das einzelne Individuum für sich wünschte. Alleine das Gesamtziel war von Bedeutung und dafür musste ein Jeder seine Kraft opfern.
Sie kannte diese Wahrheit, war nicht daran gewöhnt sich selbst zu belügen. Vielleicht war diese Wut auch nur notwendig, um sie arbeitsfähig und aufrecht zu erhalten. Denn die aufreibende Arbeit ließ ihre Muskeln erlahmen, brannte wie Feuer in ihren Atemwegen. Sie war harte, ausdauernde Arbeit nicht mehr gewöhnt und geriet rascher als ihre Geschwister auf den Pfad der Erschöpfung. Nein, sie konnte nicht mehr. Aber sie musste, und so schürte sie ihren Zorn um sich an der Flamme zu nähren, davon zu zehren.
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Abyranox
Ihre Arbeiten waren stark vorangetrieben. Die neuen Gänge waren weiter in den Felsen getrieben worden und es gab keine weiteren Einstürze, auch wenn es wohl nur Vater zu verdanken war. Doch wie lange konnten sie sich diesem Schutz noch sicher sein?
Nur für kurze Zeit hatte er seine Arbeit immer ruhen lassen. Nur um zu essen, zu trinken und zu schlafen blieb er von seiner schweißtreibenden Pflicht fort. Seine Hände, obgleich sie schwerste Belastungen gewohnt waren, hatte er sich schon mehrmals blutig gearbeitet und selten konnte er in die heilige Stadt gehen, um sie mit Salzwasser und sauberen Bandagen der Menschen zu versorgen. Sein eigener Vorrat an Stofffetzen für die Wundversorgung war längst aufgebraucht und das, obwohl er als Lethrixor in den vielen Kämpfen viele Verletzungen davontrug und er entsprechend viele Verbände besessen hatte.
Hatte die Arbeit ihn gestählt und würde er im Nachhinein so gestärkt Vater besser dienen? Abyranox befürchtete, dass dem nicht so war. Tage lang hatte er schweigend gearbeitet, seine leeren Augen hatten noch seltener einen seiner Brüder oder Schwestern erfasst. Bis zur äußersten Erschöpfung hatte der Letharf gearbeitet und dies hatte an seinen Kräften gezerrt. Aber er durfte keine Schwäche zeigen, dies würde Vater nicht dulden. Sein Gesicht ließ wenig von seinen schmerzenden Muskeln erahnen. Seine Maske war noch verschont geblieben, doch wie lange noch? Aber jede Bewegung seiner Arbeit war nur ein weiterer Beweiß, dass er bereit war Vater aufopferungsbereit zu dienen. Dies gab ihm die nötige Kraft, um sich seinen Geschwistern nichts anmerken zu lassen. Trotzdem sehnte er sich danach, seine Klinge wieder in die Hand zu nehmen um die Feinde Vaters niederzustrecken und den Glauben zu verbreiten.
Er schüttelte diese Gedanken beiseite. Während dieser Reflexion hatte er gar nicht mitbekommen, wie er wieder kurz in der heiligen Stadt gewesen war um seine brennenden Hände zu versorgen und jetzt wieder in ihren Höhlen arbeitete. Denken war bei dieser Arbeit ein großer Feind, da ihm so nur bewusst wurde, dass sein Körper nicht mehr wollte. Leise danke er einem Gebet gleich Vater für diese schwere Prüfung, während er seine Pflicht fortführte.
Nur für kurze Zeit hatte er seine Arbeit immer ruhen lassen. Nur um zu essen, zu trinken und zu schlafen blieb er von seiner schweißtreibenden Pflicht fort. Seine Hände, obgleich sie schwerste Belastungen gewohnt waren, hatte er sich schon mehrmals blutig gearbeitet und selten konnte er in die heilige Stadt gehen, um sie mit Salzwasser und sauberen Bandagen der Menschen zu versorgen. Sein eigener Vorrat an Stofffetzen für die Wundversorgung war längst aufgebraucht und das, obwohl er als Lethrixor in den vielen Kämpfen viele Verletzungen davontrug und er entsprechend viele Verbände besessen hatte.
Hatte die Arbeit ihn gestählt und würde er im Nachhinein so gestärkt Vater besser dienen? Abyranox befürchtete, dass dem nicht so war. Tage lang hatte er schweigend gearbeitet, seine leeren Augen hatten noch seltener einen seiner Brüder oder Schwestern erfasst. Bis zur äußersten Erschöpfung hatte der Letharf gearbeitet und dies hatte an seinen Kräften gezerrt. Aber er durfte keine Schwäche zeigen, dies würde Vater nicht dulden. Sein Gesicht ließ wenig von seinen schmerzenden Muskeln erahnen. Seine Maske war noch verschont geblieben, doch wie lange noch? Aber jede Bewegung seiner Arbeit war nur ein weiterer Beweiß, dass er bereit war Vater aufopferungsbereit zu dienen. Dies gab ihm die nötige Kraft, um sich seinen Geschwistern nichts anmerken zu lassen. Trotzdem sehnte er sich danach, seine Klinge wieder in die Hand zu nehmen um die Feinde Vaters niederzustrecken und den Glauben zu verbreiten.
Er schüttelte diese Gedanken beiseite. Während dieser Reflexion hatte er gar nicht mitbekommen, wie er wieder kurz in der heiligen Stadt gewesen war um seine brennenden Hände zu versorgen und jetzt wieder in ihren Höhlen arbeitete. Denken war bei dieser Arbeit ein großer Feind, da ihm so nur bewusst wurde, dass sein Körper nicht mehr wollte. Leise danke er einem Gebet gleich Vater für diese schwere Prüfung, während er seine Pflicht fortführte.
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Ryx´asar Lae´ras
Mit der Zeit trugen die Arbeiten ihre ersten Früchte. Zellen wurden errichtet und die Letharen wurden in ihren Arbeiten immer routinierter. Wie ein mechanismus bei dem jedes Zahnrädchen zum nächsten passt ging alles seinen vorgesehenen Weg. Gab man klare Anweisungen gab es auch keine Komplikationen. Wie denn auch, wenn von vornherein alle auftretenden Schwierigkeiten bedacht wurden und bereits vorgesorgt war? Man könnte beinahe meinen dass Ryx'asar an dieser Aufgabe gewachsen war, sich weiterentwickelt hat und sich systematische Denkweisen aneignete. Hielt er früher fest die Meinung, ein Letharf, Kind des Gottkönigs wäre unfehlbar, stärkte ihn diese Tatsache nun in seinem Glauben was auch die Bindung an Alatar wachsen liess. Einzige Sorge worin sein Grämen gründete waren die Lethraen. Allen voran My'xtrae. War es ihr nicht bewusst dass nur Letharfen die reine Essenz der Zerstörung in sich trugen die Alatar ihnen mit der Sparache des Giftes verlieh? So sehr er in seiner konventionellen Weltanschauung erschüttert wurde, so sehr faszinierte ihn dieses unwissende Wesen, war sie doch ideal für eine Ansprüche. Jung, wie ein ungeschliffener roher Diamant und somit empfänglich genug so erzogen zu werden, dass aus ihr eine Lethra ganz seinen Vorstellungen entsprechend würde. Im folgenden stellte sie sich sogar als eine äusserst nützliche Lethra heraus, war sie doch eine der wenigen die sich für das Wohl der Vergifter dazu erniedrigte ihre Hände zu beschmutzen und dem Erdreich seiner Vorkommen zu berauben. Eine bessere Konstellation hätte es nicht geben können.
Um den anderen Letharfen niederen und auch seines Ranges entsprachen zu verdeutlichen sie nicht von seiner Unfehlbarkeit, seine Lehren und seinen ihr erteilten Aufträgen abzuhalten musste sie sein Zeichen tragen. An den Lethyren Syr'rael gewandt, sollte es er sein der ihr die Besitzerrune verleiht die sie an Ryx'asar bindet.
Alles lief wie geplant, doch dann kam das, was niemand wagte auszusprechen. Die Höhlendecke brach in sich zusammen und vergrub den Unterschlupf unter sich. Die Wände des nordöstlichen Teils gaben den Gesteinsmassen nach und legten dafür einen ganz neuen, selbst den Letharen bisher unbekannten Bereich frei. Ein verzweigtes Tunnelsystem mit unterirdischer Flora und Fauna in der sich selbst der beste Waldläufer verirren konnte präsentierte sich. Die Luft roch vermodert während die unbekannten Pflanzenarten einen strengen giftigen Dunst von sich gaben. Was war es, das sich dem blauhäutigen Volk bot? Wie konnte solch seltsames Gewächs überhaupt leben? Würde man Aufschluss erhalten wenn man sich weiter hinein wagte?
Um den anderen Letharfen niederen und auch seines Ranges entsprachen zu verdeutlichen sie nicht von seiner Unfehlbarkeit, seine Lehren und seinen ihr erteilten Aufträgen abzuhalten musste sie sein Zeichen tragen. An den Lethyren Syr'rael gewandt, sollte es er sein der ihr die Besitzerrune verleiht die sie an Ryx'asar bindet.
Alles lief wie geplant, doch dann kam das, was niemand wagte auszusprechen. Die Höhlendecke brach in sich zusammen und vergrub den Unterschlupf unter sich. Die Wände des nordöstlichen Teils gaben den Gesteinsmassen nach und legten dafür einen ganz neuen, selbst den Letharen bisher unbekannten Bereich frei. Ein verzweigtes Tunnelsystem mit unterirdischer Flora und Fauna in der sich selbst der beste Waldläufer verirren konnte präsentierte sich. Die Luft roch vermodert während die unbekannten Pflanzenarten einen strengen giftigen Dunst von sich gaben. Was war es, das sich dem blauhäutigen Volk bot? Wie konnte solch seltsames Gewächs überhaupt leben? Würde man Aufschluss erhalten wenn man sich weiter hinein wagte?