Schweigend hielt er, gekleidet in der Rüstung eines Janitschars, die Zügel des Mustangs.
Sein blickt richtete sich ziellos auf die Straße vor ihn. Nur darauf wartend, dass die Esra und die Schwester Aasim’s zum Aufbruch ausriefen.
Ausdruckslos… Ohne jegliche von Gefühl zeugende Mimiken reitete Fuad neben dem Sajneen zum Ziel ihrer Reise.
Die Aufgabe des Statthalters, die Abgesandten Menek’ur, zu einem Fest in den Palast zu Varuna, eskortierend zu geleiten.
…
Die Aufwartung, der Geleit, der Abzug der Janitschare es glich in einem Bilderbuch.
Die Abgesandten nahmen samt ihrem Geschenk, an dem Truchsess zu Varuna, ihren Platz an der Festtafel ein.
Auch Fuad folgte den Bilderbuchanweisungen des Wesirs und den Hauptmann Menek’ur wortlos und ohne Widerwillen.
Doch war die ihm, bis zu diesem Augenblick des Abzuges, bereitete Schmach wohl nicht genug.
Der Statthalter verlies zunächst den Palast und setzte sich im Garten nieder.
Wohl wartend auf das Ende der Festlichkeit, sich bereithaltend um das Hause Omar auf Geheiß dienlich zu sein.
Der Zufall wollte es wohl, dass sich Elnesta und zu guter letzt eine Magd namens Rahel zu ihm gesellten.
Besonders wittmete er sich aber dem Gespräch mit Rahel.
Sie war äußert offen und beantworte nahezu jede Frage, des sehr direktem Janitschars.
Gar führte sie ihm in das Obergeschoss des Palastes. Zeigte ihr die äußerst interessante Küche und zu guter letzt, schenkte sie ihm ein wages Bild über die Räumlichkeiten dieses Palastes.
Auch das zukommen Rafaels, welcher ihm ein innerliches bestätigendes Gefühl schenkte, hatte seinen nutzen.
Ob denn der Schmach, welches ihm, in seiner Aufgabe und gewisse Menekaner durch fehlende Achtung schenkten, fruchtete der Abend.
„ Im Hinterstübchen erfährt man wohl die prägensten und interessanteren Dinge.“
Die Festlichkeit neigte sich wohl dem Ende. Die Esra im Geleit Khalidas waren im Begriff die Heimreise anzutreten.
Fuad sollte ihnen den angemessenen Schutz bieten und sie so geleiten.
Die Neugierde trieb ihm Khalida und auch Safiya fragen über den Abend zu stellen.
Sie offenbarten ihr das Geschenk, welches sie im Namen des Emirs Adrian bereiteten.
Es sollte Rivkah, seine kleine und lang verschollene, gar todgeglaubte Schwester gewesen sein, welche dem Truchsess Momente des Erzählens und der Freude, in Form von Gesang, schenken sollte.
Als ob all das Vollzogene nicht genug war… So schenkte man ihm schlussendlich die entgültige Pein, mit den so normal scheinenden Ansichten, welche sie aussprachen.
Was er sich niemals zu träumen erhoffte geschah. Der innerlich lodernde Vulkan kam zum Ausbruch.
Es begann mit der nicht in Kenntnissetzung dieses Abends. Ging über die gefühlte Nichtbeachtung seiner Person seitens seiner Mitmenekaner und endete zu guter letzt bei dem Verleih Rivkahs.
Es gab wohl keinen Stand seiner selbst, welcher nicht beschämt gar geachtet wurde.
Auch das entgegenkommen der Esra, der Versuch der verstehenden Anteilnahme, seines Empfindens, war nur eine Beruhigung.
Er machte sich wieder auf in den Palast, um Rivkah als sorge tragender Bruder und vor allem als Wache zu dienen.
Doch auch dies vergebens. Gekonnt wurde er davon abgebracht, gar etwas über ihren Aufenthalt oder dem gemeinsamen Abend zu erfahren.
Erst als wohl Rivkah den Palast verließ, oder vielleicht auch schon davor, wurde er mit dem Versuch von Trost spendeten Worten und der Zusicherung ihrer Sicherheit und des Wohlbefinden, aus dem Palast entlassen.
Nun fehlte nur noch das kommende Gespräch mit dem Erhabenen, welches gewiss kommen wird.
Sein Kopf sein ganzer Körper fühlte sich schwer.
Schweigsam und sehr in sich gekehrt saß er nun allein in seinem Haus.
Er würde die Tür für ein gewöhnliches nicht einfach öffnen.
Tief waren die inneren Wunden und die Schmach, welche er in sich verspürte.
Tage der Schmach
-
Fuad Ifrey
Re: Tage der Schmach
Ruhig ward es des Nachts im Palaste Menek'ur gewesen.
ür den Eindringling war es keine Mühe hinein in das gemeinsame Arbeitszimmer der Omar zu gelangen.
Im Gegenteil. Die Wachen neigten ihm gar achtsam ihre Häupter entgegen.
Einige Pergamentrollen legte er sorgsam auf den Schreibttisch.
Und eben folgende alte Geschichte, welche in vielen Mündern Menek'urs, als eine wohl der prägendsten Geschichten überhaupt galt.
Das Buch selbst erschien sehr alt. Doch in seinen sandfarbenen Einband sehr auffällig.
Eine Geschichte aus vergangenen Tagen.
Es war eine Zeit des Umbruches…
Eine Zeit der Veränderungen…
Eine Zeit in der Sitten und Bräuche sich gerade begannen zu festigen und zu formen.
So war das Tragen, die Verhüllung der wohl schönsten und unbezahlbaren Perlen weder Norm noch Sitte.
Eine Zeit in der Menek’ur, nach der großen Wanderung, zu seinem prachtvollen und glanzvollen Glanz gelangte, welcher wohl bis in diesen Tagen weit in die Welt Alathairs ein achtvolles und ehrfürchtiges Kopfneigen, bei der Erwähnung des Namens „Menek’ur“, hervor rufte.
Es war eine Zeit, in der die Beziehungen zu den anderen Reichen gerade erst wieder neu begannen sich zu formen.
So kam der Tag, an dem einst die jüngste Tochter eines einstigen von Eluive geküssten Emirs, in das ferne Reich Alumenas entsandt wurde.
Jene Tochter galt, wie es unter dem Hause Omar nie anders war, zu jener Ära als die Schönste unter den Schönen unter dem menekanischem Volke.
Ihr glänzendes, schwarz- braunes, leicht gewelltes Haar glitt bis fast zu den Kniekehlen.
Ihre braune Haut, glatt, gar „seiden“ anmutend.
Ihr Gesicht so rein und ohne Makel.
Unterstrichen durch ihre hohen Wangen und unendlich tief, wie rein wirkenden, meeresblauen Augen, verschafften dieser Prinzessin Menek’urs, unter dem gemeinen Volke, einen Ruf, gar einen Vergleich zur ebenwürdigen und reinen Schönheit Eluive’s.
Ihr als geleit wurde ihr Angetrauter, ein meister in Wort und Säbel, zur Seite gestellt.
Er galt unter dem Volksmund als einzig würdig, dieser unschuldigen und atemberaubenden Prinzessin, ein gerechtes Ebenebild zu sein.
Es sollte ein Höfflichkeitsbesuch sein. Ein Besuch um Freundschaften und engeren Handel, des noch gar nicht so lang erschlossenen Geschenkes Eluives, zu knüpfen.
Auf den Weg in das Reich und in der Hauptstadt Varunas, brachte die göttlich anmutende Prinzessin, mit ihrer unverhüllten Schönheit, jeden Marktkarren zu stehen. Ein Jedermann hielt inne und wendete sich zu ihr um. In den Köpfen der Betrachter musste gar die Zeit für einen Moment, bei dem Anblick dieser wunderschönen Prinzessin, stehen geblieben sein.
„ Für den durstigen erschien es, als würde sein Leben an ihn vorbei ziehen. Doch nur einen Wimpernschlag dauerte der Fall des Tautropfen vom Kaktusblatt auf den Sand.“
Gar der damalige Emir des Reiche Alumenas, ein kraftvoller und gerecht, unter den Wünschen der Tochter Temoras, führender Herrscher, erstarrte und verlor den Atem bei dem Anblick der herantretenden Prinzessin.
Die höchsten Ehren und den wohl prächtigsten Empfang erhielte die Prinzessin.
Ihre Leibwache, ihr Angetrauter hingegen musste bereits früh ertragen und gezwungen erdulden, wie er mehr und mehr von seiner Angetrauten gerissen wurde.
Es sollte wohl nur ein Besuch von einigen Tagen sein. Doch verlängerte sich der Besuch von einem Tag auf den nächsten.
Immer neue Versprechungen und Beteuerungen musste die Prinzessin aus dem Munde des Herrscher Alumenas ertragen.
Und immer öfter musste sie ihrem Angetrauten um geduld und Respekt zur Gastfreundschaft und dem Wohle Menek’ur bitten.
Ihr Angetrauter nahm es nur widerwillig hin. Denn erblickte er genau in den Augen des Herrschers was in ihm vorging.
Man konnte sein Auftreten, seine Hingabe, das Aufschieben des Abschlusses der Verträge, die Versuche die Wache mehr und mehr auf abstand zwischen ihn und der Prinzessin zu bringen, in ein Wort fassen… Begierde!
So kam der Tag.
So kam es zu jener erschütternden Nacht.
Nach einem abendlichen Festmahl geleitete der Herrscher die Prinzessin zu ihrem Gemach.
Der Angetraute und gleichsam ihre Leibwache schritt nur einige Fuß hinter beiden.
Einige Augenblicke mochten vergangen sein. Doch keinen Stundenlauf dauerte es wohl, als eine wohl gelaunte Magd mit einem Krug Wasser und einem Teller, gefüllt mit Speisen zu dem Angetrauten und wachenden heran trat.
Freundlich und ohne ein Zeichen jedweden bösen Willens überreichte sie ihm Speis und Trank. Ehe sie sich so schnell wie sie erschein, auch wieder entfernte.
Der Hunger und Durst war für den Wachmann nicht zu verleugnen. So nahm er Speis und Trank zu sich. Auch dauerte es nicht lange bis das vermeindliche Elixier seine Wirkung zeigte.
Kraftlos sank der Angetraute vor den Türen der Prinzessin zu Boden.
Als ob der Herrscher nur auf jenen Moment gewartet hatte, schritt er, gemein mit zwei Leibwachen.
Nur ein Handwink reichte und die Wachen schleiften den Angetrauten aus dem Palast.
Auch wurde niemals wieder sein Antlitz irgendwo erblickt.
Man munkelte, aufgrund der geschehenen Ereignisse, dass er gar nach der Einnahme des Elixiers niemals wieder seine Augen öffnete, oder er aus Schmach vor dem Versagen niemals wieder seine Heimat betrat.
Der Herrscher selbst zog seinen, für das menekanische Reich prägenden, Weg fort.
So öffnete er die Türen des Gemaches, jener menekanischen Prinzessin.
An jenem dunklen Tag der Geschichte, legte sich ein dunkler, von Stille geprägter Schatten über dieses Gemach, jenen Palast und Menek’ur.
Nie verließ die Prinzessin den Raum.
Ob es durch die Hand des Herrschers, oder durch ihr eigenes Handeln, aufgrund einer Ahnung um das Schicksal ihres Angetrauten, geschah, wurde nie bekannt.
Doch eines folgte auf jene dunklen Ereignisse, der Trennung und der Begierde.
Von diesen Tagen an galt es als Gesetz und zum Schütze für die Blumen Menek’urs, dass eine jede Menekanerin fortan ihr Antlitz vor Festländern zu verhüllen hatte und bis heute hat.
Auf der letzten Seite erblickte man zwei dunkle Flecken. Gleichend zweier gefallener Tränen...
ür den Eindringling war es keine Mühe hinein in das gemeinsame Arbeitszimmer der Omar zu gelangen.
Im Gegenteil. Die Wachen neigten ihm gar achtsam ihre Häupter entgegen.
Einige Pergamentrollen legte er sorgsam auf den Schreibttisch.
Und eben folgende alte Geschichte, welche in vielen Mündern Menek'urs, als eine wohl der prägendsten Geschichten überhaupt galt.
Das Buch selbst erschien sehr alt. Doch in seinen sandfarbenen Einband sehr auffällig.
Eine Geschichte aus vergangenen Tagen.
Es war eine Zeit des Umbruches…
Eine Zeit der Veränderungen…
Eine Zeit in der Sitten und Bräuche sich gerade begannen zu festigen und zu formen.
So war das Tragen, die Verhüllung der wohl schönsten und unbezahlbaren Perlen weder Norm noch Sitte.
Eine Zeit in der Menek’ur, nach der großen Wanderung, zu seinem prachtvollen und glanzvollen Glanz gelangte, welcher wohl bis in diesen Tagen weit in die Welt Alathairs ein achtvolles und ehrfürchtiges Kopfneigen, bei der Erwähnung des Namens „Menek’ur“, hervor rufte.
Es war eine Zeit, in der die Beziehungen zu den anderen Reichen gerade erst wieder neu begannen sich zu formen.
So kam der Tag, an dem einst die jüngste Tochter eines einstigen von Eluive geküssten Emirs, in das ferne Reich Alumenas entsandt wurde.
Jene Tochter galt, wie es unter dem Hause Omar nie anders war, zu jener Ära als die Schönste unter den Schönen unter dem menekanischem Volke.
Ihr glänzendes, schwarz- braunes, leicht gewelltes Haar glitt bis fast zu den Kniekehlen.
Ihre braune Haut, glatt, gar „seiden“ anmutend.
Ihr Gesicht so rein und ohne Makel.
Unterstrichen durch ihre hohen Wangen und unendlich tief, wie rein wirkenden, meeresblauen Augen, verschafften dieser Prinzessin Menek’urs, unter dem gemeinen Volke, einen Ruf, gar einen Vergleich zur ebenwürdigen und reinen Schönheit Eluive’s.
Ihr als geleit wurde ihr Angetrauter, ein meister in Wort und Säbel, zur Seite gestellt.
Er galt unter dem Volksmund als einzig würdig, dieser unschuldigen und atemberaubenden Prinzessin, ein gerechtes Ebenebild zu sein.
Es sollte ein Höfflichkeitsbesuch sein. Ein Besuch um Freundschaften und engeren Handel, des noch gar nicht so lang erschlossenen Geschenkes Eluives, zu knüpfen.
Auf den Weg in das Reich und in der Hauptstadt Varunas, brachte die göttlich anmutende Prinzessin, mit ihrer unverhüllten Schönheit, jeden Marktkarren zu stehen. Ein Jedermann hielt inne und wendete sich zu ihr um. In den Köpfen der Betrachter musste gar die Zeit für einen Moment, bei dem Anblick dieser wunderschönen Prinzessin, stehen geblieben sein.
„ Für den durstigen erschien es, als würde sein Leben an ihn vorbei ziehen. Doch nur einen Wimpernschlag dauerte der Fall des Tautropfen vom Kaktusblatt auf den Sand.“
Gar der damalige Emir des Reiche Alumenas, ein kraftvoller und gerecht, unter den Wünschen der Tochter Temoras, führender Herrscher, erstarrte und verlor den Atem bei dem Anblick der herantretenden Prinzessin.
Die höchsten Ehren und den wohl prächtigsten Empfang erhielte die Prinzessin.
Ihre Leibwache, ihr Angetrauter hingegen musste bereits früh ertragen und gezwungen erdulden, wie er mehr und mehr von seiner Angetrauten gerissen wurde.
Es sollte wohl nur ein Besuch von einigen Tagen sein. Doch verlängerte sich der Besuch von einem Tag auf den nächsten.
Immer neue Versprechungen und Beteuerungen musste die Prinzessin aus dem Munde des Herrscher Alumenas ertragen.
Und immer öfter musste sie ihrem Angetrauten um geduld und Respekt zur Gastfreundschaft und dem Wohle Menek’ur bitten.
Ihr Angetrauter nahm es nur widerwillig hin. Denn erblickte er genau in den Augen des Herrschers was in ihm vorging.
Man konnte sein Auftreten, seine Hingabe, das Aufschieben des Abschlusses der Verträge, die Versuche die Wache mehr und mehr auf abstand zwischen ihn und der Prinzessin zu bringen, in ein Wort fassen… Begierde!
So kam der Tag.
So kam es zu jener erschütternden Nacht.
Nach einem abendlichen Festmahl geleitete der Herrscher die Prinzessin zu ihrem Gemach.
Der Angetraute und gleichsam ihre Leibwache schritt nur einige Fuß hinter beiden.
Einige Augenblicke mochten vergangen sein. Doch keinen Stundenlauf dauerte es wohl, als eine wohl gelaunte Magd mit einem Krug Wasser und einem Teller, gefüllt mit Speisen zu dem Angetrauten und wachenden heran trat.
Freundlich und ohne ein Zeichen jedweden bösen Willens überreichte sie ihm Speis und Trank. Ehe sie sich so schnell wie sie erschein, auch wieder entfernte.
Der Hunger und Durst war für den Wachmann nicht zu verleugnen. So nahm er Speis und Trank zu sich. Auch dauerte es nicht lange bis das vermeindliche Elixier seine Wirkung zeigte.
Kraftlos sank der Angetraute vor den Türen der Prinzessin zu Boden.
Als ob der Herrscher nur auf jenen Moment gewartet hatte, schritt er, gemein mit zwei Leibwachen.
Nur ein Handwink reichte und die Wachen schleiften den Angetrauten aus dem Palast.
Auch wurde niemals wieder sein Antlitz irgendwo erblickt.
Man munkelte, aufgrund der geschehenen Ereignisse, dass er gar nach der Einnahme des Elixiers niemals wieder seine Augen öffnete, oder er aus Schmach vor dem Versagen niemals wieder seine Heimat betrat.
Der Herrscher selbst zog seinen, für das menekanische Reich prägenden, Weg fort.
So öffnete er die Türen des Gemaches, jener menekanischen Prinzessin.
An jenem dunklen Tag der Geschichte, legte sich ein dunkler, von Stille geprägter Schatten über dieses Gemach, jenen Palast und Menek’ur.
Nie verließ die Prinzessin den Raum.
Ob es durch die Hand des Herrschers, oder durch ihr eigenes Handeln, aufgrund einer Ahnung um das Schicksal ihres Angetrauten, geschah, wurde nie bekannt.
Doch eines folgte auf jene dunklen Ereignisse, der Trennung und der Begierde.
Von diesen Tagen an galt es als Gesetz und zum Schütze für die Blumen Menek’urs, dass eine jede Menekanerin fortan ihr Antlitz vor Festländern zu verhüllen hatte und bis heute hat.
Auf der letzten Seite erblickte man zwei dunkle Flecken. Gleichend zweier gefallener Tränen...
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Fuad Ifrey
Re: Tage der Schmach
Die Schmachvollen Tage wollten nicht enden.
Wenn man einen Anfang suchen wollte, so waren wohl jene Tage der Feierlichkeiten im Pallaste des Grafen, zu Varuna.
Fuad wollte diese Schmach auf sich nicht ruhen lassen. Und er versuchte Aufmerksamkeit und Reue durch die Kindergeschichte, welche er dem Hause Omar zukommen ließ, erlangen.
Doch das einzige was er damit erreichte, war ein wohl vorsorgliches Entgegenkommen seitens der Obrigkeit und ein verwirrender Abend, bei es um Sitten und Werte des menekanischem Volke ging.
An diesem Abend klung es der Wesir bereits an. Er Würde Fuad wieder im Heer und nicht an einem Schreibtisch sehen wollen.
War es tatsächlich ein Entgegenkommen zum Erhalt seines Wohlbefinden, oder vielmehr die Sorge um sein Potential, was er mit dem Amt des Statthalters, ausschöpfen konnte.
Die letzten Wochen zeigten Fuad das Ausmaß, seines eigenwilligem Handelns.
Das nahe bringen der Sitten und Werte, wie des Anstandes entfachte ein Lauffeuer des Selbsterhaltungsdrangs und so der Intrigen.
In Tenaya jedoch löste es ein Gefühl der Reue aus. Welches ihr zum Schluss die Verbannung aus dem Hause Yazir und schlussendlich den Tod schenkte.
Fuad wurde beauftragt, im Amte des Statthalters, für Aufklärung zu sorgen.
Aufklärung darüber was einst vor vielen Jahren, im Zusammenhang mit dem unkeuschen Verhalten zweier junger Menekaner, geschah.
So war es schlichtweg eine einzige Frage um das Mitwissen, die Fadi im Arbeitszimmer Fuads gestellt wurde, welche nun dieses Feuer der Abschottung und des Selbsterhaltes unaufhörlich mit neuen Intrigen Kraft schenkte.
Es dauerte keine zwei Tage und der Wesir fand einen Ersatz, für den Posten Fuads.
Zhenzrael, ein fähige Menekaner in Wort und Schrift. Doch im Grunde nichts weiter als ein all jener, die manch eine dunkle Vergangenheit ruhen lassen wollen, um im Jetzt weiterhin ein Dasein Ruhe und Unbeflecktheit trachten zu wollen.
Doch die nahezu täglichen Spitzen von Anfeindungen, Intrigen und Anordnungen gingen wohl auch nicht ungesehen an Aasim Omar vorbei.
Er hatte anderes mit Fuad vor, als ihm wohl Schmach zu bieten. Man könnte seinen persönlichen Wunsch gar als Vorsorge der Abwendung eines Häuserkrieges gleichstellen.
So wurden bis zu diesem Zeitpunkt nahezu alle benutzbaren Hintertürchen bereits durchschritten.
Es hätte nicht mehr lange gedauert und es hätten wohl offene Vorwürfe beide Häuser getroffen.
Jedoch sollte es hier nicht enden.
Der gekränkte Stolz des Hause Ifrey, machte sich dieser Tage nicht nur im Herzen Fuads bemerkbar. Sondern auch in Sahlim seinem.
Der stete Zwist zwischen dem Oberhaupt und Sahlim, war offen und für jeden zu sehen.
Ein letztes Gespräch sollte folgen, um es dies für alle mal aus der Welt zu schaffen.
Doch mehr als verräterische Worte, Zweifel und Blindheit entsprang aus Sahlim nicht.
Sturheit und Torheit prägten den jungen überforderten Sajneen.
Sahlim war nicht länger ein anerkannter Mann des Hause Ifrey.
Bei jenem Gespräch wurde es bereits, aus des Oberhauptes Mund, ausgesprochen, dass Sahlim die Stadt zu verlassen hatte.
Doch durch beschwichtigende Worte und zuversichtliches Denken seitens jener Amtsperson, welche kurz darauf alles berichtet bekam, musste es bis zu diesem jüngsten Tag soweit kommen.
Hätte es soweit kommen müssen?
Wenn man einen Anfang suchen wollte, so waren wohl jene Tage der Feierlichkeiten im Pallaste des Grafen, zu Varuna.
Fuad wollte diese Schmach auf sich nicht ruhen lassen. Und er versuchte Aufmerksamkeit und Reue durch die Kindergeschichte, welche er dem Hause Omar zukommen ließ, erlangen.
Doch das einzige was er damit erreichte, war ein wohl vorsorgliches Entgegenkommen seitens der Obrigkeit und ein verwirrender Abend, bei es um Sitten und Werte des menekanischem Volke ging.
An diesem Abend klung es der Wesir bereits an. Er Würde Fuad wieder im Heer und nicht an einem Schreibtisch sehen wollen.
War es tatsächlich ein Entgegenkommen zum Erhalt seines Wohlbefinden, oder vielmehr die Sorge um sein Potential, was er mit dem Amt des Statthalters, ausschöpfen konnte.
Die letzten Wochen zeigten Fuad das Ausmaß, seines eigenwilligem Handelns.
Das nahe bringen der Sitten und Werte, wie des Anstandes entfachte ein Lauffeuer des Selbsterhaltungsdrangs und so der Intrigen.
In Tenaya jedoch löste es ein Gefühl der Reue aus. Welches ihr zum Schluss die Verbannung aus dem Hause Yazir und schlussendlich den Tod schenkte.
Fuad wurde beauftragt, im Amte des Statthalters, für Aufklärung zu sorgen.
Aufklärung darüber was einst vor vielen Jahren, im Zusammenhang mit dem unkeuschen Verhalten zweier junger Menekaner, geschah.
So war es schlichtweg eine einzige Frage um das Mitwissen, die Fadi im Arbeitszimmer Fuads gestellt wurde, welche nun dieses Feuer der Abschottung und des Selbsterhaltes unaufhörlich mit neuen Intrigen Kraft schenkte.
Es dauerte keine zwei Tage und der Wesir fand einen Ersatz, für den Posten Fuads.
Zhenzrael, ein fähige Menekaner in Wort und Schrift. Doch im Grunde nichts weiter als ein all jener, die manch eine dunkle Vergangenheit ruhen lassen wollen, um im Jetzt weiterhin ein Dasein Ruhe und Unbeflecktheit trachten zu wollen.
Doch die nahezu täglichen Spitzen von Anfeindungen, Intrigen und Anordnungen gingen wohl auch nicht ungesehen an Aasim Omar vorbei.
Er hatte anderes mit Fuad vor, als ihm wohl Schmach zu bieten. Man könnte seinen persönlichen Wunsch gar als Vorsorge der Abwendung eines Häuserkrieges gleichstellen.
So wurden bis zu diesem Zeitpunkt nahezu alle benutzbaren Hintertürchen bereits durchschritten.
Es hätte nicht mehr lange gedauert und es hätten wohl offene Vorwürfe beide Häuser getroffen.
Jedoch sollte es hier nicht enden.
Der gekränkte Stolz des Hause Ifrey, machte sich dieser Tage nicht nur im Herzen Fuads bemerkbar. Sondern auch in Sahlim seinem.
Der stete Zwist zwischen dem Oberhaupt und Sahlim, war offen und für jeden zu sehen.
Ein letztes Gespräch sollte folgen, um es dies für alle mal aus der Welt zu schaffen.
Doch mehr als verräterische Worte, Zweifel und Blindheit entsprang aus Sahlim nicht.
Sturheit und Torheit prägten den jungen überforderten Sajneen.
Sahlim war nicht länger ein anerkannter Mann des Hause Ifrey.
Bei jenem Gespräch wurde es bereits, aus des Oberhauptes Mund, ausgesprochen, dass Sahlim die Stadt zu verlassen hatte.
Doch durch beschwichtigende Worte und zuversichtliches Denken seitens jener Amtsperson, welche kurz darauf alles berichtet bekam, musste es bis zu diesem jüngsten Tag soweit kommen.
Hätte es soweit kommen müssen?