Viel Zeit verbrachte Bahlia damit durch die Wälder zu wandern. Sie dachte über Gesche- und Vorkommnisse nach. Sehr viel Zeit verbrachte sie bei der alten Bärin doch sie wusste, dass ihre Zeit bald kommen würde. Tiefer schmerz und Trauer waren eine Last für ihr doch so Sorgenfreies Leben. Der Winter war da und sonst hatte sie niemanden mit dem sie ihre Last teilte. Die Gemeinschaft der Waldläufer zeigte Ihr, was wohl bald fehlen würde doch war sie lieber mit sich selbst beschäftigt und wollte sich nicht um andere kümmern. In den Regionen von Hohenfels waren Ihr zu viele Städter und Holzköpfe die den Wald schändeten. Ein Hass auf viele, besonders diese Männer welche es nicht in den Schädel bekamen, dass eine Frau auch was zu sagen hatte. Schließlich, lebte sie mehr als 20 Jahre in den Wäldern und nicht so ein kleiner Man mit einer Axt in der Hand.
Aus den Gedanken gerissen hörte sie ein Metall das auf Holz schlug. Der Rhythmus in diesem Klang verriet ihr alles was sie wissen musste. „Ein Holzfäller, den werde ich erwischen“ dachte sich Bahlia. In die Knie gesenkt und etwas in der Haltung gebeugt nahm sie den Bogen von der Schulter und schlich durch die Wildnis. Etwa Hundert Meter weiter sah sie auch schon den Übeltäter. Ein kleiner Mann mit einer Axt schlug mit einem Krankhaft glücklichen Gesichtsausdruck auf einen Gesunden Baum ein. Jedes Mal als die Axt auf den Baum traf zuckte ihr Herz und ihre Wut begann sich zu stauen. Die Schritte wurden langsamer, als sie nahe genug an ihrem Ziel war, spannte sie den Bogen. Der Schuss ging los, gezielt flog der Pfeil genau vor die Füße des Holzfällers. Brummend erhob sich Bahlia fasst Synchron mit dem Aufprall des Pfeils aus dem Gebüsch. Ein weiterer Pfeil wurde aufgelegt doch wurde er schnell gesenkt als sie sah was passierte. Der Man bekam so einen Schreck das er versuchte so schnell wie möglich die Axt aus dem Baum zu ziehen und haute diese sich dabei tödlich vor den Schädel. Der Bogen wurde geschultert, das Opfer genauer untersucht. Sie nahm ein paar Habseligkeiten an sich und begrub den man unter Ästen und dem Holz was er geschlagen hatte. Etwas Bärenfell verfing sich in das Gesplitterte Holz während sie nun selbst mit Krankhaften Blick den Man so unehrenhaft begrub. Die Gemeinschaft der Waldläufer zog es vor den Menschen genauer zu erklären, dass man kein Holz schlagen soll doch diese Lösung würde ihnen nicht gefallen. Ein wenig verschwinden und hoffen das niemand die Leiche findet. Ihre Füße trugen sie nach Lamirast dort wo die Natur noch Lebendiger war.
Sie hörte schon vieles über die Gefährtinnen die eine Ehrenhaftigkeit und Moral an den Tag legten, welche weitaus stärker war als jedes noch so bekannte Familienleben. Die Blutsgemeinschaft und die Stärke führte ihre Suche nach einem neuen Abschnitt in ihrem Leben fort, nun hatte sie Blut geleckt und würde auch weiterhin für ihre Lebenseinstellung Kämpfen. Die Bärin bekam Tollwut…