Der Morgen dämmerte erst als Arstein sich aus dem Bett stahl. Sharina schlief noch tief und fest. Den Abend zuvor hatte sie mal wieder auf die Kinder aufpassen müssen. Manchmal kam ihm ihr Haus wie ein Spielplatz vor auch wenn er das Gelächter der Mädchen möchte.
Für Mia war es sicher sehr schön eine Spielkameradin zu haben, auch wenn sich das Leben dieser Beiden ganz anders voneinander entwickeln würde. Immerhin war die klein Fleur eine Baroness.
Naja im Moment war das egal und Arstein wollte in den kalten Tagen versuchen noch den ein oder anderen Fisch zu fangen. Jetzt wo es so kalt war, schmeckten die Fische besonders gut wie er fand.
Vorsichtig zog er sich an und blickte immer wieder zur schlafenden Shari.
Seine Blume...
Dick in Fell und Kleidung eingepackt ging er zum Bett hin und küsste sie vorsichtig auf die Stirn.
"Ich liebe dich Blume, bin bald wieder zuhause" flüsterte er ihr zu und Shari nuschelte irgendetwas und rollte sich im Bett. Arstein schmunzelte.
Unten im Erdgeschoss angekommen griff er sich seinen Mantel, Angel und Eimer und trat hinaus.
Es war herrlich kalt wie er fand. Der Atem erzeugte einige Wölkchen und der frische Wind tat gut. Er fuhr sich einmal durch das lange Haar und stiefelte dann los. Er hoffte er würde einen guten Platz finden um zu fischen. Eine Gewohnheit die er schon ewig hatte und durch die er überhaupt erst seine wunderschöne Frau kennen gelernt hatte. Genau jene Frau die ihm eine bildschöne Tochter geboren hatte.
Unverhofft zwar...aber es hatte ihn nicht weniger gefreut.
Während er den Weg entlang schlenderte dachte er über alles mögliche nach. Ihre Hochzeit war ein besonderes Ereigniss in seinem Leben gewesen. Die Priesterin hatte eine unheimlich schöne Zerimonie geführt und immernoch konnte er das Lied für Shari vor sich hersummen. Sie hatten ein gutes und ein friedliches Leben hier in der Grafschaft Hohenfels aufgebaut. Ein hübsches Häuschen, eine wunderbare Familie.
Arstein war glücklich.
"Und das obwohl Jack garnicht kommen durfte..." sann er kurz laut und musste lachen.
Langsam führte ihn sein Weg zu den Klippen. Dort hatte er schon oft gefischt, auch Shari. Es war eine Leidenschaft die sie beide teilten.
Gerade hatte er die Angel und den Eimer in das halbgefrohrene Gras geworfen als er hinter sich das typische Geräusch einer Armbrust hörte die entsichert wurde. Verwirrt wand er sich herrum.
"Wenn ich du währe Kerlchen..würd ich mich nicht bewegen." In der Dunkelheit des frühen Morgens konnte Arstein nicht viel ausmachen. Nur ein Schemen. "Dann gib mir mal dein Gold..." erklang die Stimme gehässig. "..das hier ist mein Fischbereich..da musst du Zoll bezahlen."
Arstein verzog die Lippen. Er hätte sein Rapier mitnehmen sollen...aber sich darüber zu ärgern half wohl nun nichts mehr. Vorsichtig griff er an seinen Gürtel und nahm die Goldkatze ab die er einige Meter vor sich ins Gras warf. Er war sicher kein Held.
Die Geldkatze wurde aufgenommen und die Armbrust wieder gehoben.
Dann trat einen Moment schweigen in die angespannte Szenerie.
"Deinen Schmuck auch, Kerl!" Arstein sah kurz an sich herrab. Den einzigen Schmuck den er trug war sein Hochzeitsarmband. Das gab er nicht ab...
"Du hast doch schon mein Gold...das sollte doch genug sein" gab Arstein wieder.
"Halt das Maul und gib mir das Armband! Sonst kannst du dir gleich die Fische von nahem ansehen!" schnautze der Räuber und lies die Armbrust nochmal demonstrativ in seine Richtung rucken.
-Nein...das geb ich nicht ab...das bekommt dieser Abschaum nicht- schoss es Arstein durch den Kopf während er das Armband löste und es sich einen moment in der Hand ansah.
Während er auf das Armband sah ging die Armbrust plötzlich los mit einem "Scheisse..." und das nächste das er merkte war das etwas in seiner Brust brannte. Die Finger schlossen sich um das Armband..jenes Armband auf dem das wunderhübsch, stilisierte "S" zu sehen war.
"Ach..ist bestimmt eh nichts wert..." erklang die Stimme nochmal bevor er wohl das Weite suchte und Arstein an sich herrab sah. Der Bolzen steckte tief in seiner Brust und erst als er das sah, rang er schwer keuchend nach Luft.
"Verdammt..."....
Blutend ging er auf die knie und sah sich um. Bis hier jemand vorbei kommen würde...er musste weiter auf den Weg zurück. Mit aller Kraft kam er nochmal auf die Beine und ging ein paar Schritt bevor er der länge nach einfach auf die Seite fiel und im eiskalten Gras liegen blieb.
"Es..tut mir so leid...meine Blume..." keuchte er leise und sah nochmal auf das Armband zwischen seinen Fingern.
Seine Gedanken kreisten um seine geliebte Frau, Sharina. Seine bildschöne Tochter Mia Mailin...
Jetzt wünschte er sich er hätte sich anders von Sharina verabschiedet...
Einmal holte er tief Luft und während Tränen über seine Augen liefen begann er heiser und verschwindend Leise zu singen:
Komm her und lausche meiner Stimme
Ich habe dir was zu erklärn
Hörst du das Herz in meiner Brust
Pass auf, ich habe dich gern
Weiss nicht genau wann es passierte
Ein unbeschreiblicher Moment
Ich sah dich an und in mir rührte sich ein Gefühl
Das brennt
Sieh du Schöne was ich habe
Willst du dieses Band von mir
Streif es über und dann sage:
Ja, fortan gehör ich dir....
Hielt mich fortan in deiner Nähe
War stets bei dir wenn Unheil droht
Verscheucht Schatten und Probleme
Hielt wacht bis ins Morgenrot
So ging es über viele Monde
In mir der Sturm schon schmerzhaft tobt
Schliess dich im Traum in meine Arme
Während ich dir Treue gelobt
Sieh, du Schöne was ich habe
Willst du dieses Band von mir
Streif es über und dann sage:
Ja, fortan gehör ich dir....
Dann wurde es Dunkel um seine Augen und mit den letzten Gedanken an seine geliebte Familie verklangen seine Gedanken in dem Lied der Welt...
Ich wünschte ich hätte...
-
Arstein Faris
Ich wünschte ich hätte...
Zuletzt geändert von Arstein Faris am Montag 17. Dezember 2007, 11:58, insgesamt 1-mal geändert.
- Marye Larou
- Beiträge: 190
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Marye und Wolf kamen an der Stelle vorbei und fanden den leblosen Körper. Beide sprangen ab vom Pferd, doch hier war nichts mehr zu machen, der Mann war mausetot. Wolf fing sofort an eine flache Grube auszuheben. Marye half ihm dabei und nach einiger Zeit rollte man die Leiche in das Grab. Dann bedeckte man die Leiche wieder mit Erde und Marye setzte noch eine Blume auf das Grab. Sie schaute sich noch ein mal ab, da fiel ihr ein glänzender Gegenstand neben dem Grab auf.
Sie sah nach und fand ein Armband in das der Buchstabe S eingraviert war. Sie beschloß das Armband mitzunehmen und im nahen Bajard ging sie zum Wirt und ließt ihn den Text schreiben. Sie fügte noch eine Zeichnung des Armbandes hinzu und brachte den Aushang an der Bank an.
Wer kennt dieses Armband?
ein Goldarmband mit einem aus Eichenblättern stilisiert eingraviertem S
Wenn es jemand erkennt, meldet euch bitte bei Marie von den Gefährtinnen des Waldes zu Lameriast.

Sie sah nach und fand ein Armband in das der Buchstabe S eingraviert war. Sie beschloß das Armband mitzunehmen und im nahen Bajard ging sie zum Wirt und ließt ihn den Text schreiben. Sie fügte noch eine Zeichnung des Armbandes hinzu und brachte den Aushang an der Bank an.
Wer kennt dieses Armband?
ein Goldarmband mit einem aus Eichenblättern stilisiert eingraviertem S
Wenn es jemand erkennt, meldet euch bitte bei Marie von den Gefährtinnen des Waldes zu Lameriast.
Zuletzt geändert von Marye Larou am Montag 17. Dezember 2007, 16:34, insgesamt 1-mal geändert.
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
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Sanyarin Ar´states
Nicht lange mag -Marie- auf ein Schreiben warten müssen, welches ihr von einem jungen Manne in bräunlicher Robe überliefert wird...
Der tugendhaften Schwingen zur Ehr, sowie der göttlichen Sonnenmutters Licht auf Euren Pfaden, werte Marie.
Des Bankhauses zu Bajard erblickte ich den euren Aushang bezüglich des güldenen Armbandes, nach welchen ihr zu suchen scheint.
So erkenne ich jenes Armband als den Besitz eines jungen Mannes wieder. Lange Zeit wurde ich jenem nicht angesichtig, so mag es doch von großem Interesse sein, aus welchen Grunde ihr nach dem Armbande des Herren fragt.
In Dankbarket ob einer hoffentlich baldigen Antwort entsende ich den Segen Eluives.
Möge das göttliche Lied der Allmutter euer Herz erwärmen

Diakonin der Priesterschaft der Eluive
Heilkundige und Wort des Ordens der Temora
Der tugendhaften Schwingen zur Ehr, sowie der göttlichen Sonnenmutters Licht auf Euren Pfaden, werte Marie.
Des Bankhauses zu Bajard erblickte ich den euren Aushang bezüglich des güldenen Armbandes, nach welchen ihr zu suchen scheint.
So erkenne ich jenes Armband als den Besitz eines jungen Mannes wieder. Lange Zeit wurde ich jenem nicht angesichtig, so mag es doch von großem Interesse sein, aus welchen Grunde ihr nach dem Armbande des Herren fragt.
In Dankbarket ob einer hoffentlich baldigen Antwort entsende ich den Segen Eluives.
Möge das göttliche Lied der Allmutter euer Herz erwärmen
Diakonin der Priesterschaft der Eluive
Heilkundige und Wort des Ordens der Temora
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Sharina Faris
Sie hörte wie durch Watte noch die Worte am Morgen. Irgendetwas von Fischen und bald zurück. Ihre Antwort hätte sie wohl selbst kaum verstanden, wäre sie wachgewesen. Mia schlief noch und so genoss auch sie noch ein wenig Schlaf an diesem frühen Morgen. Der Vorabend war anstrengend gewesen, wenngleich Mia und Fleur ein niedliches Päärchen waren.
Der Tag war schon durchaus vorangeschritten als Mia quengelig an der Bettdecke zog und sie weckte. Die Sonne stand bereits deutlich am Himmel. Sie erinnerte sich vage, dass es noch dunkel gewesen sein musste als er aufbrach. Sicher war er bald zurück und würde sich über ein gutes Frühstück freuen. Summend stieg sie mit Mia auf dem Arm die Treppe herab. Das Frühstück war bald bereitet und Mia versorgt. Bester Stimmung wartete sie, den Blick auf die Tür. Doch die Stunden verstrichen, er kehrte nicht Heim.
Langsam schlich sich die Sorge doch ein. So lang war er nie fort zum morgentlichen Fischen. Selbst wenn er nichts gefangen hätte. Es wurde Mittag und noch immer war er nicht zurück. Mia spürte, dass sie nicht sorglos wie an anderen Tagen schien und verstand es doch nicht. Sie spielten gemeinsam, zwei weitere Stunden abwartend, bis auch die letzte Ruhe aus ihr gewichen war. Er musste längst zurück sein!
Behutsam, wenngleich merklich in Eile kleidete sie Mia der draußen herrschenden Kälte angemessen an und eilte mit ihr zum Anwesen derer von Stolzenfels, Mia für eine Weile dort lassend. Sie musste nach Arstein suchen. Schließlich kannte sie die Stellen, an denen er gern angelte. Sie eilte Heim, zäumte das Pferd auf und machte sich in schnellem Galopp auf den Weg.
Nichts... nirgends, keine Spur von ihm. Wo war er nur? Panisch ritt sie nach Berchgard.. vielleicht dort? Doch auch hier war er nicht und niemand hatte ihn offenbar gesehen. Tränen schossen ihr in die Augen.. Hatte er sie verlassen? Nein niemals ! Sie waren doch glücklich und er würde niemals von Mia wegwollen! Es musste etwas geschehen sein, nur was?
Sie ritt Heim, warten.. Hoffen.. die Stunden verstrichen. Sollte er zur Nacht nicht zurückkehren blieb ihr nichts als die Garde zu verständigen.
Der Tag war schon durchaus vorangeschritten als Mia quengelig an der Bettdecke zog und sie weckte. Die Sonne stand bereits deutlich am Himmel. Sie erinnerte sich vage, dass es noch dunkel gewesen sein musste als er aufbrach. Sicher war er bald zurück und würde sich über ein gutes Frühstück freuen. Summend stieg sie mit Mia auf dem Arm die Treppe herab. Das Frühstück war bald bereitet und Mia versorgt. Bester Stimmung wartete sie, den Blick auf die Tür. Doch die Stunden verstrichen, er kehrte nicht Heim.
Langsam schlich sich die Sorge doch ein. So lang war er nie fort zum morgentlichen Fischen. Selbst wenn er nichts gefangen hätte. Es wurde Mittag und noch immer war er nicht zurück. Mia spürte, dass sie nicht sorglos wie an anderen Tagen schien und verstand es doch nicht. Sie spielten gemeinsam, zwei weitere Stunden abwartend, bis auch die letzte Ruhe aus ihr gewichen war. Er musste längst zurück sein!
Behutsam, wenngleich merklich in Eile kleidete sie Mia der draußen herrschenden Kälte angemessen an und eilte mit ihr zum Anwesen derer von Stolzenfels, Mia für eine Weile dort lassend. Sie musste nach Arstein suchen. Schließlich kannte sie die Stellen, an denen er gern angelte. Sie eilte Heim, zäumte das Pferd auf und machte sich in schnellem Galopp auf den Weg.
Nichts... nirgends, keine Spur von ihm. Wo war er nur? Panisch ritt sie nach Berchgard.. vielleicht dort? Doch auch hier war er nicht und niemand hatte ihn offenbar gesehen. Tränen schossen ihr in die Augen.. Hatte er sie verlassen? Nein niemals ! Sie waren doch glücklich und er würde niemals von Mia wegwollen! Es musste etwas geschehen sein, nur was?
Sie ritt Heim, warten.. Hoffen.. die Stunden verstrichen. Sollte er zur Nacht nicht zurückkehren blieb ihr nichts als die Garde zu verständigen.
- Marye Larou
- Beiträge: 190
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Marye ließ sich den Brief von einer Schwester vorlesen und bat diese sogleich auch einen Brief zu schreiben.
Erwartet mich morgen zur Mittagsstunde bei der Bajarder Bank, ich werde euch dannzu dem Ort führen.
Marye Larou - Gefährtin des Waldes zu Lameriast.
Erwartet mich morgen zur Mittagsstunde bei der Bajarder Bank, ich werde euch dannzu dem Ort führen.
Marye Larou - Gefährtin des Waldes zu Lameriast.
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!