Befehle werden erteilt

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Ryx´asar Lae´ras

Befehle werden erteilt

Beitrag von Ryx´asar Lae´ras »

"Verzögerungen... immer diese Verzögerungen..."

Eilige zielstrebige Schritte lenken den Letharfen durch die engen Gassen Rahals während die Befehle Mory'taels immer noch in seinem Kopf nachklangen. Endlich eine Aufgabe, die seiner würdig war. Aufgaben, die das gesamte Letharengeschlecht näher an ihr erstrebtes Ziel bringen würden und das näher als je zuvor. "Gebt Ryx die Befehle Erhabener, ihr könnt sie als erledigt betrachten." Die Zeit war nun gekommen den Zweck seines Daseins zu erfüllen doch die Zusammenarbeit aller Brüder und Schwestern wäre Voraussetzung und wichtiger denn je.

Es war schwer nach dem Chaos vergangener Tage, die die Enclave zu einem unbrauchbaren Stützpunkt gewandelt hatte, die restlichen Letharen ausfindig zu machen waren sie doch damit beschäftigt Ressourcen zu sammeln die bei der Naturgewalt die sie heimsuchte verloren gingen. Einige waren gar damit beauftragt worden eine neue geeignete Höhle als Unterschlupf zu finden. Verstreut in alle Windrichtungen waren sie, schwach und verletzlich. Ein Gefühl der Schwäche war in Folge dessen der bittere Nachgeschmack. Unerträglich und erdrückend für den angehenden Lethrixor dem es wichtig war Stärke zu repräsentieren, waren sie doch die Kinder des einzigen Gottkönigs dessen einer der Tugenden somit nur schwer zu erfüllen war. Stärke.

Ankunft Mienengasse

Das Geräusch von in Gestein und Erde vorstossendem Metall klang in der südöstlichen Ecke der Stadt besonders laut. Ein leichtes Echo hallte immer wieder aus der Miene heraus. Fleissige Arbeiter standen an der Esse, andere wiederum transportierten Erzgestein zu den Lagerräumen während sich andere ihrer Funde erfreuten und sich in einer Ecke einen etwas herberen Trank gönnten. Als der Letharf über das Gelände marschierte wurde es jedoch still. Nur noch die Arbeitsvorgänge aus dem inneren der Höhle und wildes Getuschel der Arbeiter drang an sein Ohr, sogar der tosende Lärm der Esse verstummte. Während sich die festen Schritte zu einem nur noch tapsigen vorranschreiten wandelten wurde eine alatargefällige Grussfloskel nach der anderen dem Letharfen entgegengebracht. Ein kleiner Wink sollte den Arbeitern die Kenntnisnahme dessen, als auch den Wunsch des fortfahren der Arbeitstätigkeiten verdeutlichen. Zögerlich wand man sich schliesslich wieder der Arbeit zu. Hatte der Letharf überhört was die Menschen sprachen oder war es ihm gleichgültig? Wieder mit schnellen Schritten steuerte er ohne ein Wort weiter zum Lagerraum. Zwischen all den Fussspuren der menschlichen und hauptsächlich männlichen Schmiede hatten sich die Spuren seiner Zielperson geschlichen die um einiges kleiner waren als die der anwesenden Arbeitenden.
Und Tatsächlich war Dyla im Lagerraum zu finden. Schnuppernd saß sie ihrer Truhe gegenüber, mit kritischem Blick die Ausbeute der Miene überprüfend. Nachdem ihr ein Befehl erteilt und eine Liste überreicht wurde dessen Inhalt sich stark von der menschlichen Typographie unterschied, verlasste er den Ort schnell wieder. Sie hätte die nächsten Tage und Wochen viel zu tun, seine Person sollte es nicht sein die die Ausführung der Befehle Mory'taels verzögerte.

Auf der Sucha nach Xorudryr

Der Bruder war damit beauftragt worden Pläne Kaluriens, Wachwechsel, als auch Mannstärke auszukundschaften. Gemeinsam würde man für Fortschritt sorgen um schliesslich auch Lameriast anzuvisieren.
Zuletzt geändert von Ryx´asar Lae´ras am Montag 10. Dezember 2007, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
Xorudryr

Beitrag von Xorudryr »

„Es wird Zeit für dich für deine Rune etwas zu tun, um sie unter Schmerz durch Feuer und Blut von mir zu empfangen.“ Die Worte des Erzlethyren Mory’tael entfachten den gierigen Ehrgeiz sich zu beweisen in des Letharfen dunklen Herz. Ein Dienst, der Blut – Zwergenblut – versprach: Die Höhlen der Steinfresser auszukundschaften, es war als ob man das Blut förmlich riechen konnte. So sehr er sich auch danach verzehrte, es bedurfte akkurate Vorbereitung. Welch schicksalhafte Ironie, dass er sich dazu eines Schlammwühlers bedienen konnte, die Aufgabe vorzubereiten. Das Subjekt musste umgehend neue Anweisungen erhalten.

„Bardush bar shan!“, entfuhr es dem Zwerg als er den befohlenen Treffpunkt erreichte. Sie waren genau so abartig und nieder von Wesen, wie sie sprachen. Wenngleich dieses Exemplar zumindest vorläufig von Nutzen war, vier kahl geschorene Zwergenköpfe hatte dieser schon geerntet und ihm ausgehändigt und zu mehr toten Artgenossen würde er verhelfen.
Der blasphemische Gruß – „Des Herren Segen Spitzohr.“ – aus dem Mund eines Schlammwühlers zwang ihn sich zu zügeln, während er sich einen segnenden Gruß abrang. Er hatte nicht vor länger als nötig in der Gegenwart des Zwergs zu verweilen. Das Werkzeug musste nur seine neuen Anweisungen verstehen, dies war schon genug für jemanden, der in obskurer Beziehung zu seinem Bart zu stehen schien und mit ihm wie ein Alter Ego redete. Sollte es eben so sein, er hätte auch mit einem haarigen Wollknäuel reden, wenn es so nützliche Informationen preisgab. Die größte Schwachstellen Kaluriens, nach des Zwergen Bekunden, der direkte Zugang über die Insel Lameriast in die Stadt der Schlammwühler nur von wenigen Wachen geschützt. Er befahl der Kreatur ihm penible, exakte Ergebnisse über die Auskundschaftung der Verteidigungsmaßnahmen des niederen Zwergengeschlechts zusammenzutragen und ihm bei ihrem nächsten Treffen zu übermitteln.
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