"Eine Interessante Idee...und eine gute Gelegenheit, die Schlagkraft der neuen Brüder und Schwestern zu testen."
schoss es ihm durch den Kopf, als er das Schreiben Sire de Argantas in den Händen hielt.
Ein Manöver mit dem Regiment, um Taktiken und Schlagkraft zu testen...
Der Beschluss war schnell gefasst, die Bruderschaft würde das Angebot annehmen und mit allen Freiwilligen
zum vorgeschlagenen Zeitpunkt an Ort und Stelle sein.
Schnell waren die anderen informiert und die Bereitschaft war mehr als nur erfreulich hoch, scheinbar
brannten alle darauf, in einen Kampf zu ziehen, der nahe an eine richtigen Schlacht herankam.
Am Tag des Donners war es dann soweit, die Streiter der Bruderschaft rüsteten sich und zu zehnt zogen sie los.
Die Stimmung war entspannt und bedächtig, viele wirkten leicht in sich gekehrt, ein Zustand, den der Ritter
schon häufig gesehen hatte.
Man sparte sich die Kräfte bis zur Schlacht auf und wenn man ruhig blieb, war die Wahrscheinlichkeit geringer,
dass man etwas wichtiges vergaß.
Den Harnisch schnallte er locker um, seine Stiefel...er würde Andargar beizeiten zurechtweisen, dass diese
nicht geputzt waren...
Nur weil sein Knappe den Wachturm am Kloster einrichten musste, hiess das keinesfalls, dass er seine anderen
Pflichten vernachlässigen durfte.
Die weissen Schilde und Rüstungen blitzten in der untergehenden Sonne und einen kurzen Moment gestattete sich
Nevyn, einen Selbstzufriedenen Gesichtsausdruck zu haben.
All die tapferen Brüder und Schwestern in der Farbe der Streiter Temoras waren ein erhebender Anblick und er
war stolz darauf, einen jeden einzelnen an seiner Seite zu wissen.
Bald darauf standen sie in Varuna den Mitgliedern des Regimentes gegenüber und besprachen die Einzelheiten
des bevorstehenden Manövers.
Das Regiment sollte üben, auch gegen einen zahlenmäßig ebenbürtigen Gegner zu bestehen, die Magier zu schützen
und nicht zuletzt den Feind natürlich auch zu besiegen.
Man einigte sich darauf, auf heilende Tränke zu verzichten, ebenso auf solche, die den Körper und den Geist
stärkten.
Gut, die Formulierung "Keine Tränke" hätte man vielleicht auch auf die Paralysierenden Flüssigkeiten ausdehnen
können, die Nevyn schmunzelnd an seine Bruderschaftler verteilte...aber waren den Blitze eines Magiers
temoragefällig genug um als ehrenhaftes Kampfmittel zu gelten?
Ein Priester würde seine von der Göttin verliehenen Kräfte ja auch nicht gegen die eigenen Leute wenden, wenn
er bei Sinnen war und es nur ein Manöver war.
Demzufolge schien es nur fair, diesen Nachteil mit den gebotenen Mitteln auszugleichen.
Und die Rechnung ging auf.
Seine Hochgeboren von Dragenfurt gab das Startsignal und die beiden Gruppen prallten aufeinander.
Klingen krachten auf Klingen, auf Schilde und auf Rüstungen, der Magier ging zu Boden, die andere Magierin
suchte ihr heil in der flucht, ein Bruderschaftler brach in die Knie und hielt sich schwankend die Schulter...
Wer war es? Er konnte es nicht erkennen, zu sehr war er damit beschäftigt, Sire de Arganta und einen Soldaten
davon abzuhalten, der Magierin zu Hilfe zu eilen.
Schlag auf Schlag, Parade auf Parade! War Rafael alt geworden und eingerostet? Oder einfach nur aus der Übung?
Vielleicht lag es auch an der Verletzung, von der Herr von Dragenfurt ihm vorher berichtet hatte...
So oder so, die erste Runde endete, als Rafael und ein oder zwei Soldaten sowie Nevyn noch standen und letzterer
den Kampf abbrach.
Es sollten noch weitere Runden folgen...
Das Manöver
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Alindra de Feruin
Nachdem sie die erste Runde gut überstanden hatte und nicht nur einen der Streiter der Bruderschaft niedergestreckt hatte und mit Sir Rafael sowie einem weiteren Soldaten Sir Nevyn in die Mangel nahm, der schließlich die Überlegenheit anerkennend musste und kapitulierte, ging es an die Ausarbeitung der zweiten Runde.
Die hohen Herrschaften berieten sich, während das Regiment eine saubere Reihe gebildet hatte und auf die Instruktionen wartete. In der zweiten Kampfrunde sollten Hindernisse und fiktive Szenarien hinzu genommen werden. Auf einen Befehl des Herrn Oberst wurde der Übungsplatz Varunas betreten. Von beider Seiten wurde wieder klar betont, dass diese Runde doch keine Tränke zum Einsatz kommen sollten.
Es war Aufgabe des Soldaten die Brücke auf dem Gelände zu halten und die Feinde von ihrer Seite fernzuhalten. Die Bruderschaft der Streiter Temoras war, wieder um einen Mann aufgestockt, der Angreifer und musste auf die bewachte Seite kommen. Hastig wurden einige Befehle gesprochen, der Brückenkopf wurde mit den stärksten Männern der Truppe befestigt, alles stimmte sich auf die bevorstehende Runde ein. Der Magier, der dem Regiment zur Seite stand schützte sich dieses mal mit den Kreaturen, die er aus einer anderen Ebene beschworen hat. In den Augen der Recken war ob des ersten Sieges eine gute Moral auszumachen. Sir Rafael und Sir Nevyn gaben Signal, dass der Kampf beginne. Über die Hauptbrücke, sowie die Seitenbrücken und sogar einen versteckten Weg kamen die Feinde von allen Seiten und nahmen das Regiment in die Zange. Auch dieses mal sah man Tränke durch die Luft fliegen. Es herrschte ein starkes Durch einander, in dem sich Alindra absetzte um aus der Entfernung gezielt die feindlichen Streiter anzugreifen. Der Kampf verlagerte sich, als einige Mannen flohen auf die andere Seite. Sowohl Männer in weissen, als auch den blau-goldenen Rüstungen fiehlen. Doch die leuchtenden Harnische der beiden Ritter waren selbst noch im ärgsten Gefecht auszumachen und so hielt die junge Magierin sich an den Grafen. Nach erbitterten Kämpfen war es auch in dieser Runde soweit. Sir Nevyn stand als letzter der Streiter und ging dieses mal zu Boden, auch wenn es den Grafen persönlich samt seinem Knappen benötigte.
Alindra hatte es auch geschafft in dieser Runde recht heil davon zu kommen und mit ihren Kameraden zusammen den ein oder anderen auf die Matte zu schicken. Hier und dort hörte man das ächzen derer, die es erwischt hatte.
Es wurde Zeit für eine dritte und letzte Runde in der die Bruderschaft der Streiters Temoras den Magier auf ihrer Seite wissen sollen. Es war nun am Regiment den Angriff auf die andere Seite durchzuführen. Gegen die bisherige Truppe der Streiter und dazu noch den Magier, der die anderen zwei Runden bei ihnen war. Doch auch diese Runde brachte wenig neues. Nach heftigen und sich verlagernden Kämpfen unterlagen die Streiter selbst mit dem Magier der geschrumpften Truppe des Regiments. Noch ganze 4 eigene Mann, sowie Alindra standen.
Die hohen Herrschaften berieten sich, während das Regiment eine saubere Reihe gebildet hatte und auf die Instruktionen wartete. In der zweiten Kampfrunde sollten Hindernisse und fiktive Szenarien hinzu genommen werden. Auf einen Befehl des Herrn Oberst wurde der Übungsplatz Varunas betreten. Von beider Seiten wurde wieder klar betont, dass diese Runde doch keine Tränke zum Einsatz kommen sollten.
Es war Aufgabe des Soldaten die Brücke auf dem Gelände zu halten und die Feinde von ihrer Seite fernzuhalten. Die Bruderschaft der Streiter Temoras war, wieder um einen Mann aufgestockt, der Angreifer und musste auf die bewachte Seite kommen. Hastig wurden einige Befehle gesprochen, der Brückenkopf wurde mit den stärksten Männern der Truppe befestigt, alles stimmte sich auf die bevorstehende Runde ein. Der Magier, der dem Regiment zur Seite stand schützte sich dieses mal mit den Kreaturen, die er aus einer anderen Ebene beschworen hat. In den Augen der Recken war ob des ersten Sieges eine gute Moral auszumachen. Sir Rafael und Sir Nevyn gaben Signal, dass der Kampf beginne. Über die Hauptbrücke, sowie die Seitenbrücken und sogar einen versteckten Weg kamen die Feinde von allen Seiten und nahmen das Regiment in die Zange. Auch dieses mal sah man Tränke durch die Luft fliegen. Es herrschte ein starkes Durch einander, in dem sich Alindra absetzte um aus der Entfernung gezielt die feindlichen Streiter anzugreifen. Der Kampf verlagerte sich, als einige Mannen flohen auf die andere Seite. Sowohl Männer in weissen, als auch den blau-goldenen Rüstungen fiehlen. Doch die leuchtenden Harnische der beiden Ritter waren selbst noch im ärgsten Gefecht auszumachen und so hielt die junge Magierin sich an den Grafen. Nach erbitterten Kämpfen war es auch in dieser Runde soweit. Sir Nevyn stand als letzter der Streiter und ging dieses mal zu Boden, auch wenn es den Grafen persönlich samt seinem Knappen benötigte.
Alindra hatte es auch geschafft in dieser Runde recht heil davon zu kommen und mit ihren Kameraden zusammen den ein oder anderen auf die Matte zu schicken. Hier und dort hörte man das ächzen derer, die es erwischt hatte.
Es wurde Zeit für eine dritte und letzte Runde in der die Bruderschaft der Streiters Temoras den Magier auf ihrer Seite wissen sollen. Es war nun am Regiment den Angriff auf die andere Seite durchzuführen. Gegen die bisherige Truppe der Streiter und dazu noch den Magier, der die anderen zwei Runden bei ihnen war. Doch auch diese Runde brachte wenig neues. Nach heftigen und sich verlagernden Kämpfen unterlagen die Streiter selbst mit dem Magier der geschrumpften Truppe des Regiments. Noch ganze 4 eigene Mann, sowie Alindra standen.
Zuletzt geändert von Alindra de Feruin am Samstag 8. Dezember 2007, 01:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Leonar Torin
„Leonar, heute darfst du noch mal dein Schwert nehmen aber nur Ausnahmsweise“ sprach die Adlerritterin im kühlen Ton als sie ihn von der Dornenfeste entließ. „Jawohl Lady Sorcha“ kam es mit fester Stimme zurück und Leonars weg führte zur Bruderschaft. Lady Sorcha gab ihn noch ein paar Tage Schonfrist danach würde sein Weg noch schwieriger werden und Temora mehr Aufgaben und Prüfungen für ihn stellen. Nevyn wartete bereits mit Schwestern und Brüdern auf sein erscheinen damit es endlich losgehen konnte. Eine kleine Verabredung mit der Garde sie wollten üben und feststellen wie weit beide Seiten sind. Die Bruderschaft begab sich in eine Pfeilspitzenformation um mit festen Schritten Richtung Varuna zu marschieren. Die dicken Schilde in der Hand und das Schwert in der Scheide. Von weiten konnte man die Große weiße Fläche sehen die das Sonnenlicht reflektierte. fast wie eine Schneedecke die über die grünen Hohenfelser Landflächen verlief. Bürger, Anwohner, Bauern oder besser gesagt jeder der das Vorhaben nicht kannte erschrak und blieb fassungslos stehen. Bestimmt sorgte dies für ein paar Tage Gesprächsstoff.
In Varuna am Westtor angekommen erwarteten sie das Regiment welches nach einiger Zeit ankam und vom Gebrüll des Oberst zusammengestaucht wurden. Sogar ein Kronenritter war dabei seine Aura deutete von Reinheit doch wollte er sich auch im Kampf davon überzeugen. Aber anscheinend mussten sich wohl noch mehr profilieren und noch einen Magier in den reihen aufnehmen. Wie fair sich die Gleichheit im Kampfe zu ertasten und dann noch eine andere Macht einsetzen aber Bruder Nevyn wusste genau mit so was umzugehen und beruhigte mit einem leichten Schmunzeln seine Anhänger. Die weißen Tränke wurden herumgereicht während sich Nevyn mit dem Kronritter über die Regeln unterhielt. Keine Tränke hieß es, ach was dies ist eine Übung und kein Turnier was soll’s. Die Korken der Ampullen wurden leicht angehoben und bereits in den Händen gefestigt. Das Signal die erste Front der Bruderschaft rannte los, die zweite Schmiss mit den Tränken und sorgte dafür das sogleich die Garde von der Alchemie gestoppt wurden. Auf den Magier so hatte Nevyn es allen beigebracht und dieser wurde sogleich mit leichten Schlägen niedergestreckt. Der Rest des Kampfes verlief gut die Bruderschaft wehrte sich mit allen mitteln und hielt sich wacker bis zum letzten man schließlich gab es kein wegrennen ihm Namen der Tugendhaften ist es eine Ehre zu sterben.
Zum Glück ging es hier nicht um tot sondern eher zu erfahren wie weit die Bruderschaft schon war. Der erste Kampf war vorüber und endete mit dem Abrupten halt des Kampfrichters schließlich hätte Bruder Nevyn niemals aufgegeben. Leonar ließ sich nicht davon abbringen neben ihn niedergerungen zu werden denn niemals würde auch er Aufgeben. Die zweite Runde wurde etwas Fantasievoller gestaltet eine Brücke hier eine alte Mauer da. Der Kampf begann mit ein Paar Hunden des Magiers wie nett, dass diese zuerst kamen um die Bruderschaft zu schwächen doch davon ließen sie sich nicht abbringen. Der Plan war klar der Magier sollte wieder zuerst am Boden liegen und der Rest konzentrierte sich auf die Garde. Weitere Tränke flogen und ein wirsches durcheinander folgte. Das Training endete für Leonar mit einem lächeln im Gesicht, wer hätte Gedacht das sich ein Ritter so lustig darüber aufregt das die Bruderschaft sich nicht an die Regeln hielt. Der Abend hatte viel Gutes und so ging er grinsend im Außenposten der Bruderschaft zu Bett.
In Varuna am Westtor angekommen erwarteten sie das Regiment welches nach einiger Zeit ankam und vom Gebrüll des Oberst zusammengestaucht wurden. Sogar ein Kronenritter war dabei seine Aura deutete von Reinheit doch wollte er sich auch im Kampf davon überzeugen. Aber anscheinend mussten sich wohl noch mehr profilieren und noch einen Magier in den reihen aufnehmen. Wie fair sich die Gleichheit im Kampfe zu ertasten und dann noch eine andere Macht einsetzen aber Bruder Nevyn wusste genau mit so was umzugehen und beruhigte mit einem leichten Schmunzeln seine Anhänger. Die weißen Tränke wurden herumgereicht während sich Nevyn mit dem Kronritter über die Regeln unterhielt. Keine Tränke hieß es, ach was dies ist eine Übung und kein Turnier was soll’s. Die Korken der Ampullen wurden leicht angehoben und bereits in den Händen gefestigt. Das Signal die erste Front der Bruderschaft rannte los, die zweite Schmiss mit den Tränken und sorgte dafür das sogleich die Garde von der Alchemie gestoppt wurden. Auf den Magier so hatte Nevyn es allen beigebracht und dieser wurde sogleich mit leichten Schlägen niedergestreckt. Der Rest des Kampfes verlief gut die Bruderschaft wehrte sich mit allen mitteln und hielt sich wacker bis zum letzten man schließlich gab es kein wegrennen ihm Namen der Tugendhaften ist es eine Ehre zu sterben.
Zum Glück ging es hier nicht um tot sondern eher zu erfahren wie weit die Bruderschaft schon war. Der erste Kampf war vorüber und endete mit dem Abrupten halt des Kampfrichters schließlich hätte Bruder Nevyn niemals aufgegeben. Leonar ließ sich nicht davon abbringen neben ihn niedergerungen zu werden denn niemals würde auch er Aufgeben. Die zweite Runde wurde etwas Fantasievoller gestaltet eine Brücke hier eine alte Mauer da. Der Kampf begann mit ein Paar Hunden des Magiers wie nett, dass diese zuerst kamen um die Bruderschaft zu schwächen doch davon ließen sie sich nicht abbringen. Der Plan war klar der Magier sollte wieder zuerst am Boden liegen und der Rest konzentrierte sich auf die Garde. Weitere Tränke flogen und ein wirsches durcheinander folgte. Das Training endete für Leonar mit einem lächeln im Gesicht, wer hätte Gedacht das sich ein Ritter so lustig darüber aufregt das die Bruderschaft sich nicht an die Regeln hielt. Der Abend hatte viel Gutes und so ging er grinsend im Außenposten der Bruderschaft zu Bett.