Die drei Brüder der Streiter waren gerade auf dem Weg nach Bajard, als sie kurz hinter der Kutsche auf
jemanden trafen, dem sie soviel Dreistigkeit kaum zugetraut hätten.
Am hellichten Tag spazierte dort eine Lethra herum, keine Woche nachdem sie erst jene Gruppe vom Friedhof
des Klosters vertrieben hatten!
Schnell war die Blauhäutige umstellt und der Ritter Temoras trat auf sie zu.
"Was wollte Deinesgleichen am Friedhof? Wozu wolltet ihr das Grab schänden? Sprich, oder Du wirst es
bereuen!"
Die Frechheit nahm sogar noch zu, denn die Lethra leugnete jedes wissen um einen solchen Vorfall.
Sie wisse nichts davon und nein, sie würde es sicher nicht bereuen...
Esgaron versuchte noch, Nevyn zu beschwichtigen, diese lethra sei anders, fast schon nett, sie wisse gewiss
nichts von jenem Vorfall...
"Anders? Ja, sie ist anders! Anders als WIR! Von Grund auf verdorben, wie ihre Gottheit!"
Ein knurrendes Geräusch seitens der Leethra, als sich der ritter wieder ihr zuwandte.
"Schwöre Deinem finsteren Herrn ab, damit das reinigende Feuer Temoras Deine Seele läutern kann!"
"Ich werde Euch garnichts schwören!" fauchte die Lethra und just in diesem Moment traten einige gerüstete
Mannen heran, darunter der Hauptmann der Garde Rahals, mit dem Nevyn erst kurz zuvor aneinander geraten war.
"Lasst die Auserwählte ziehen, Diener der Hure!" brüllte er und man konnte fast körperlich spüren, wie
die Situation zun eskalieren drohte.
Einige der Umstehenden, darunter die Herren de Cruzado und von Stolzenfels, zogen ihrerseits die Waffen und auch
die Bruderschaftler bezogen kampfbereit Stellung, mittlerweile verstärkt durch Bruder Leonar der zu ihnen
gestossen war.
Mit dem mehrkehligen Schlachtruf "Für Temora! Für das Licht!" auf der einen Seite, "Alatar! Zum Sieg!" auf
der anderen, prallten beide Gruppen aufeinander.
Stahl krachte auf Stahl, Staub wirbelte auf und Klingen und Rüstungen blitzten in der Sonne.
Hinter ihm den Schlachtenlärm, griff der Ritter die Lethra an.
Diese wehrte sich mutig mit einem Rapier, doch nach einigem hin und her gelang es Nevyn, ihr einen Hieb mit dem
Schild zu verpassen, der sie in den Staub schleuderte.
Als er ihr nachsetzte, fuhr sie plötzlich herum und warf ihm eine handvoll Staub mitten ins Gesicht.
Fluchend realisierte er, dass er keinen Helm trug und der Dreck ihn blendete und in den Augen brannte!
Wild schlug er um sich, in der Hoffnung, einen Glückstreffer zu landen, doch die Lethra schien die Gunst
der Stunde genutzt zu haben und war entkommen.
Als er sich die Augen freigerieben hatte, sah er, dass die drei Rahaler geschlagen am Boden lagen.
Dennoch war es ein schaler Sieg in den Augen des Ritters, zwei seiner Brüder waren verletzt und sie konnten
nicht sicher sein, wann sich abermals eine solch günstige Gelegenheit ergeben würde, eine Lethra zu stellen.
Letharenjagd
-
Armand de Cruzado
" Vielleicht heute mal ein Bier in Bajard . " Sprach ich zu mir selber.
Das gute an Bajard ist, man hört und sieht viel.
Ich musste an die Steckbriefe denken, 200 kronen.
Diese Summe würde genügen mich endlich irgendwo niederzulassen.
So in Gedanken verloren und grübelnd, wuirde ich unsanft vom Kutscher aus meinem Tagtraum gerissen.
" Wir sind da - Bajard. " Meinte er zu mir und öffnete freundlich die Türe.
Ich schenkte dem guten Mann ein lächeln und macht mich auf den Weg.
Doch was war das wieder ?
Keine paar meter vor mir, die Streiter der Bruderschaft Temoras.
Und was hatten sie da umzingelt ?
Ich ging näher, nicht das ich neugierig war, doch schlieslich und endlich war ich ein Reichstreuer Mann, wenn die Bruederschaft jemanden am Haken hatte, wirds wohl sicher seinen gerechten Grund haben.
Da sah ich es dann beim näherkommen.
Eine dieser verfluchten Pantheranbeterinnen.
Die Situation einschätzend und ohne zu zögern, tat ich was man von einem Reichtreuem Mann erwartet.
Ich bot Ritter Silberhand meinen Schwertarm an und er gewährte mir jene Ehre.
Der verbale Schlagabtausch dauerte eine ganze Weile und in jener kam noch mein ehemaliger Gardehauptmann dazu.
Doch was tat er ?
ich begriff für einen Moment die welt nicht mehr .
Stellte er Tatsache die Worte Ritter Silberhands in frage ?
Was sprach er da ? Er sprach von Gerichtsbarkeit ?
" Ich gehöre zu keiner Gemeinschaft Ritter SIlberhand, wenn es hier also um gerichtsbarkeit geht . . . " Ich lies den Satz offen und schaute grimmig zu dieser Letharin.
Der Ritter wusste genau was ich meinte, er würde vielleicht Probleme bekommen, immerhin war er eine hochgstellte Persönlichkeit im Reich.
Doch ich nicht.
Ich war nur dem Hause von Drachenfels verantwortlich und das auch nur als Hausdiener und leibwächter.
Hier auf neutralen gebiet, war ich nur mir selber verantwortlich und meine verantwortung sagte mir, Bring dieses Biest einfach um.
Schlieslich hat seinesgleichen genug aus deinen Reihen auf dem Gewissen.
Doch dann kamen sie, Drei Rahaler . .
Das gute an Bajard ist, man hört und sieht viel.
Ich musste an die Steckbriefe denken, 200 kronen.
Diese Summe würde genügen mich endlich irgendwo niederzulassen.
So in Gedanken verloren und grübelnd, wuirde ich unsanft vom Kutscher aus meinem Tagtraum gerissen.
" Wir sind da - Bajard. " Meinte er zu mir und öffnete freundlich die Türe.
Ich schenkte dem guten Mann ein lächeln und macht mich auf den Weg.
Doch was war das wieder ?
Keine paar meter vor mir, die Streiter der Bruderschaft Temoras.
Und was hatten sie da umzingelt ?
Ich ging näher, nicht das ich neugierig war, doch schlieslich und endlich war ich ein Reichstreuer Mann, wenn die Bruederschaft jemanden am Haken hatte, wirds wohl sicher seinen gerechten Grund haben.
Da sah ich es dann beim näherkommen.
Eine dieser verfluchten Pantheranbeterinnen.
Die Situation einschätzend und ohne zu zögern, tat ich was man von einem Reichtreuem Mann erwartet.
Ich bot Ritter Silberhand meinen Schwertarm an und er gewährte mir jene Ehre.
Der verbale Schlagabtausch dauerte eine ganze Weile und in jener kam noch mein ehemaliger Gardehauptmann dazu.
Doch was tat er ?
ich begriff für einen Moment die welt nicht mehr .
Stellte er Tatsache die Worte Ritter Silberhands in frage ?
Was sprach er da ? Er sprach von Gerichtsbarkeit ?
" Ich gehöre zu keiner Gemeinschaft Ritter SIlberhand, wenn es hier also um gerichtsbarkeit geht . . . " Ich lies den Satz offen und schaute grimmig zu dieser Letharin.
Der Ritter wusste genau was ich meinte, er würde vielleicht Probleme bekommen, immerhin war er eine hochgstellte Persönlichkeit im Reich.
Doch ich nicht.
Ich war nur dem Hause von Drachenfels verantwortlich und das auch nur als Hausdiener und leibwächter.
Hier auf neutralen gebiet, war ich nur mir selber verantwortlich und meine verantwortung sagte mir, Bring dieses Biest einfach um.
Schlieslich hat seinesgleichen genug aus deinen Reihen auf dem Gewissen.
Doch dann kamen sie, Drei Rahaler . .