Pitt und seine Ratte

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Pitt sen Bonvell

Pitt und seine Ratte

Beitrag von Pitt sen Bonvell »

Mal wieder saß Pitt am Abend in seiner kleinen Hütte am Tisch, eine Flasche Schnaps in der einen Hand und ein Stück Brot in der Anderen. Als er das Quieken einer Ratte Auffiel. Nicht das es etwas besonderes war, dies zu vernehmen. Doch als er sich umsah und die Ratte erblickte, bemerkte er, dass diese nicht aussah wie die anderen Ratten die überall vereinzelt herum liefen. Sie war weiß und hatte schwarze und braune Flecken. Was ihm besonders an ihr auffiel war ein Schwarzer Fleck um das rechte Auge herum. Es sah fast aus als trüge sie eine Augenklappe wie er grinsend bemerkte. Quiekend fraß sie die trockenen Brotkrümel die auf dem Boden unter dem Tisch herum lagen. Eine ganze Weile betrachtete er das Tier. Ab und zu warf er einige kleine Stücken Brot herunter und beobachtete wie sie diese Fraß.
Er dachte eine weile darüber nach, sie sich als Haustier halten zu können. Übereifrig wie er war wollte er nach dem Tier greifen, woraufhin es jedoch verschreckt in einen Spalt in der Tür seiner Hütte verschwand.
Am nächsten Abend als er wieder an seinem kleinen Tisch saß blickte er sich eine weile um und wartete auch danach noch auf das Quieken der gefleckten Ratte. Es dauerte nicht lange als sie durch den selben Spalt durch den sie am vorherigen Abend hinausgelaufen war wieder langsam in die Hütte kam. Vorsichtig steckte sie ihre Nase durch den Spalt und schnupperte eine Weile bis sie doch noch ganz hinein kam. Als Pitt das Quieken vernahm blickte er kurz grinsend in die Richtung in der er es gehört hatte. Als er den gefleckten Besucher sah streute er wieder einige Brotkrümel auf den Boden und beobachtete das Tier dabei wie es diese fraß.
So ging es einige Abende und es dauerte nicht ganz eine Woche bis Pitt die Ratte so weit hatte, dass sie ihm schon aus der Hand fraß und eine weitere Woche später schien ihm das Tier schon so sehr zu trauen, dass er sie auf den Tisch heben konnte.
Als Pitt einmal wieder nichts zu tun hatte da das letzte Schiff ohne ihn abgelegt hatte. Begann er aus Langeweile zu schnitze. Er schnitzte einen kleinen Napf, dieser sah zwar nicht ganz so gut aus, aber das störte ihn keineswegs, schließlich war er ja auch kein Schnitzer. Zu guter Letzt ritzte er noch den Namen Jack in den Napf und Abend stellte er diesen mit einigen Stücken altem Käse und Wurst auf den Boden und wartete, dass die gefleckte Ratte durch den Spalt in der Tür kam und schaute ob diese aus dem geschnitzten Napf fraß. Als er sah das sie nach einigem Schnuppern daraus fraß legte sich ein breites grinsen auf sein Gesicht.
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