Ganz langsam kroch die Sonne über den Horizont, so langsam als wolle sie gar nicht aufgehen. Träge wurde das Licht heller, doch drang es in diesen frühen Morgenstunden nicht in alle Ecke und vertreib bei weiten noch nicht alle Schatten. So warm wie dieses erste Licht des Tages auch anmutete man merkte, dass sich der Herbst langsam dem Ende neigte. Überall sah man welke Blätter im Wind zur Erde segeln und hier und da war auch schon der ein oder andere kahle Baum.
An diesem Morgen war der nahende Winter nicht nur daran zu spühren, man sah ihn auch schon. Die Strahlen verfingen sich in den mit Reif überzogenen Wiesen und Bäumen und ließen die Spinnenweben, zwischen den Pflanzen märchenhaft glitzern.
Der Morgen war sehr still und passte sich der Trägheit des Lichtes an. Hin und wieder hallte der Ruf eines Hahnes oder frühen Vogels über die Insel oder der letzet Schrei eines Nachtvogeles, ehe jener dem Licht wich und den Kopf unter die Flügel steckte.
Ansonsten war die Insel noch von der Dämmerung erfüllt, nicht wach und auch nicht schlafend. Überall erwachte die Insel ganz langsam zu neuem Leben. So auch im Osten der Insel.
Verschlafen rieb sich die junge Frau die Augen udn blinzelte in die Aufgehende Sonne, als sie ans Meer ging um sich zu Waschen. Friedlich war es auf diesem Teil der Insel und ruhig, so ruhig wie immer, da war es egal ob es gerade Dämmerte ode rnicht. Fröstelnd schlang sie die Arme um ihren Oberkörper und fluchte leise, weil sie ihre Schueh vergessen hatte anzuziehen, als ihre blosen Füße den Rasen berührten und es leise knirschte, da Reif auf dem Gras lag. Leise brumment holte sie dann erst ihre Schuhe, ehe sie weiter ging.
Sie hasste die kälte nach wie vor und wäre lieber direkt wieder unter die warmen Decken vor dem Kamin geschlüpft, als sich draußen herum zu treiben. Doch sie wollte wissen, wo ihr Gatte war. Wieder hatte er in der Nacht nicht den Weg nach hause gefunden, so wollte sie sich auf den Weg zur Akademie machen. Hatte er soviel zu tun was sie nicht gemerkt hatte, oder gab es andere Gründe, weswegen er die harten Stühle oder die freien Betten seinem Bett vorzog.
Sie würde es herausfinden. Sie fand an der Akademie selten ausreichend schlaf, aber das lag nicht an der Bequemlichkeit dort.
Selbst in der Abgeschiedenheit ihres Hauses hörte sie noch die Knarrenden Balken und Dielen des Hauses.
Ein Schauer ging durch ihren Körper als ihr das in Erinnerung kam. Ja sie wusste was ihren Gatten fern hielt, doch versuchte sie es immer wieder zu verdrängen.
Doch heute wollte sie es nicht, zu lange hatte sie ihren Arsen schon nicht mehr gesehen, nicht mehr allein gesehen, vielleicht hatte sie im Morgengrauen Glück.
Geschwind warf sie sich ein Kleid über und schwang sich auf dne Rücken ihres Pferdes, dann galoppierte sie auch schon durch die Herbstlichen Wälder zur Akademie.
Die Insel war in vielen Teilen einfach nur überwuchter, von Gestrüpp und Wald, so musste sie ab udn an ihre Geschwindigkeit etwas verlangsamen. Doch die Sonne war noch nicht viel weiter am Himmel als sie vor der Akademie vom Rücken des Tieres rutschte. Sie band das Tier fest und betrat das Gebäude und wurde direkt vom Knarren und ächtzen des Hauses begrüßt. Sie merkte wie sich ihre Haare im Nacken aufstellten bei dem Geräusch. Wie jedesmal hatte sie das Gefühl, dass die Geräusche des Holzes lauter wurden. Und was schlimmer war, sie wurden bedrohlicher in den Ohren Selinas. Ein Blick in den Raum sagte ihr, dass sie schon wieder zu spät war, Arsen war schon wieder irgendwo draußen. So schloss sie die Tür wieder und betrat das Gelände.
Ein Fluch durchbrach die morgentliche Stille. Dann war das reisen von Stoff zu hören, laut im Mangel anderer Geräusche. Wieder Stille. Dann war das dumpfe schlagen von Metall auf feuchtes Holz zu hören und weiteres Fluchen. Selina machte sich nicht die Mühe ihre Stimme zu senken. Aus einem Baum in ihrer Nähe stoben einige Vögel auf, die durch ihr FLuchen aufgeschreckt wurden. Aber sie hasste es, bei jedem Schrit auf das Gelände irendwo hängen zu bleiben. Sie hatte ihren Dolch von ihrem Gürtel gelöst und befreite sich von der aufdringlichen Brombeerranke, die sich in ihrem Kleid verfangen hatte. Den Riss im Kleid ignorierte sie schlichtweg. So hatte sie wneigstens einen Grund sich ein neues Kleid zuzulegen, ohne dass Arsen stichelte, wie voll ihr Kleiderschrank doch shcon war. Fluchend schlug sie weitere Ranken weg und bahnte sich so ihren Weg durch das Gestrüb was die Akademie überwucherte. Wobei einen vorteil hatte es, die hässliche Palisade war fast verschwunden und bildete nun eine ansehnliche Hecke.
Doch das konnte den Rest nicht wegmachen. Sie blieb stehen udn betrachtete das Haus. Es war windschief geworden und das Holz spröde und rissig. Es sah wahrlich nicht mehr vertrauenserweckend aus und eher so als überstünde es den nächsten Winter nicht so gut.
Entlich hatte sie ihren Gatten gefunden und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Er sah genau welchen weg sie genommen hatte, noch ehe sie sich beschweren konnte. Kurz huschte ein amüsiertes Lächeln über seine Lippen als er den Dolch in ihrer Hand und den Riss im Kleid sah.
Aber in seinen Augen sah sie das Gleiche.
Sie mussten dem Wildwuchs hier Herr werden, ehe er sie hier vertrieb.
Wildwuchs und Gestrüpp
- Selina Talmar
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Wildwuchs und Gestrüpp
Zuletzt geändert von Selina Talmar am Mittwoch 31. Oktober 2007, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Flynn Fagamas
Der Morgen graute als sich Flynn aus dem Lager an die Alltägliche Arbeit wagte. Kaum war dieser da raus, stürzte er überraschend zu Boden. Am Boden liegend schaute er sich um, eher er einige Wurzeln von einem Baum aus der Erde ragen sah. Er rappelte sich auf und begutachtete die Wurzel ein wenig, bevor er diese mit der Axt etwas zerkleinerte und aus der Erde zog. Er kratzt sich kurz am Kopf, griff sich dann die Wurzelüberreste und brachte diese zu einem Komposthaufen in der nähe. Während er Schritt für Schritt sicher immer mehr dem Haufen näherte, blickte dieser sich etwas genauer auf dem Grundstück um. Nach und nach sah er deutlich, das die Bäume aus der Umgebung ihre Wurzeln durch das Erdreich getrieben haben. Deutlich sah man ebenso die ersten verschobenen Bretter wo sich diese durchdrängten. Das Haupthaus selber war auch nicht mehr in einem so guten Zustand, die Maserung des Holzes war völlig zertreten und die einzelnen Bretter am Boden haben sich in alle Richtungen verschoben wodurch wohl auch diese schrecklichen Knackgeräusche entstanden sind, wenn man darüber schreitet. Er fuhr sich kurz mit der Hand durch den Kinnbart eher er sich ranwagte die meisten Sachen zu ersetzten, aber vorher müsste er wohl die reichlich versetzte Erde von den Wurzeln befreien und die Bewucherung der Seitenwände des Hauses entfernen, eher er das ganze Ausmaß der Zerstörung zu Gesicht zu bekommen würde. Eines wusste er jetzt schon, dass diese Arbeit recht mühselig werden würde. Aber irgend einer musste es ja machen...
Zuletzt geändert von Flynn Fagamas am Mittwoch 31. Oktober 2007, 14:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Thoran Wynther
Nachdem er die einfachen Schäden an seinem Haus repariert hatte ging er hinaus und stand noch einen Moment vor seinem Haus. Ich muss Flynn finden damit er mir mein Dach richtet dachte er und ging zum Gildengelände. Gespannt darauf wie der Sturm dem betagten Haus zugesetzt haben mag.
Bei Tageslicht besehen waren die Schäden viel schlimmer als er es des nächtens bemerkt hatte und das obwohl Moira ihm noch einen Nachtsichttrank für den Rückweg mitgegeben hatte. Neuhaven hatte stark gelitten, überall lagen abgerissene Äste herum, kein Haus an dem keine Sturmschäden zu sehen waren. Die Wege waren schwer zu passieren doch war abseits der Wege kein vorankommen möglich zwischen den umgefallen Bäumen und dem herabgestürzten Geäst. Die malerischen Teiche im Zentrum des Dorfes boten einen jämmerlichen Eindruck und als er an Truttas Hof vorbeikam sah er die Felder verwüstet.
Als er am Gildenhaus ankam stockte ihm der Atem. vorher hatte er Selinas Aussagen immer nur belächelt wenn sie sagte es wäre windschief aber nun konnte man ihr nur noch Recht geben. Das Schild hing schief und ein Baum war an die Seite des Hauses gefallen, wo man nun durch einen Spalt ins Innere des Hause sehen konnte. Er schloss die Tür zum Haus auf und betrachtete den Schaden von innen. Von hier aus sah es garnicht so schlimm aus. Zwei Bretter waren geborsten und hatte ein wenig Regen hereingelassen. So begab er sich nach oben in den Schlafraum der verwaist vor ihm lag. Viele nasse Stellen zeugten davon dass das Dach einige Schäden hatte aber es waren nur kleine Pfützen über den Boden verteilt, so war davon auszugehen dass das Dach den Sturm zum grosen Teil heil überstanden hatte.
Wieder draussen angekommen sah er auf dem Weg aufs Gelände, dass die kleine Pforte nur noch schief in den Angeln hing. Abermals stockte ihm der Atem als er den Blick hob und über das verwüstete Gelände zum hinteren Gebäude blickte, das wohl einmal einen Schreiner beherbergt hatte. Ein grosser Baum war aufs Dach gekracht und hatte die halbe Hütte in Trümmer gelegt. Zum Glück ist sie zur Zeit unbewohnt. Aber zu retten ist sie wohl nicht mehr.
Der Bereich vor ihm war frei von den Brombeerranken und sonstigem Gestrüpp auch sah man an der Seite des Gildenhauses frische Bretter die noch nicht von der Witterung und dem Wildwuchs gezeichnet waren. Flynn. Hatte er also schon angefangen etwas gegen Selinas schlechte Laune auf dem Gelände zu tun schmunzelte er.
Doch verschwand das leichte Lächeln schnell wieder als er sich seinen Weg über das Gelände bahnte. Die urige Athmosphäre des Gelandes war nun der eines Schlachtfeldes gewichen. Der Zaun vor dem Unterichtsgebäude hatte einige Löcher bekommen und die Bienenkörbe lagen beide umgeweht vor ihren Podesten. Das Unterichtshaus sah aus wie allen anderen Häuser in Neuhaven. Offene Stellen im Dach und hängende Fensterläden doch in der Substanz nicht angegriffen.
Im Steg fehlte eine Planke die er kurze Zeit später in der Mitte geborsten beim Trainingsplatz fand. Die Blumentöpfe waren alle von den Tribünen gefegt worden doch hatten die Tribünen selbst und der Trainingsplatz nicht allzuviel abbekommen. Dann bemerkte er die leeren Ständer an denen eigentlich die Übungspuppen hängen sollten. Er begann sich umzusehen um sie zu suchen und fand auch schnell eine die zwar etwas angeschlagen war aber die sollte Sira mit geschickten Stichen noch retten können. Von der Zweiten fand er nur noch die Überreste und die Dritte fehlte ganz.
Nun stand er neben dem hinteren Haus und überlegte ob er es betreten sollte aber das Knarren und Knarzen des Hauses verbot es ihm. Auf dem Weg zurück zum Haupthaus besah er sich die hohe Palisade die noch völlig intakt schien soweit man es sehen konnte da sie völlig von Brombeerranken überwuchert war. Hier und da fand er noch eine Frucht und so naschte er sich an Akarius Haus vorbei, dem man auch nur einige freie Stellen auf dem Dach ansehen konnte, wieder zum vorderen Ende des Geländes wo er das Lager aufsuchte. In der Kiste mit der Kriegerausrüstung fand er die Übungsrüstung aus Leder die er nun anlegte.
Sie war schön leicht und so musste er sich keine Gedanken über Stacheln und spitze Trümmer machen. Er zog die Handschuhe an und ging seufzend vor die Tür. Hoffentlich kommen die anderen auch bald sonst dauert das hier ewig.
Bei Tageslicht besehen waren die Schäden viel schlimmer als er es des nächtens bemerkt hatte und das obwohl Moira ihm noch einen Nachtsichttrank für den Rückweg mitgegeben hatte. Neuhaven hatte stark gelitten, überall lagen abgerissene Äste herum, kein Haus an dem keine Sturmschäden zu sehen waren. Die Wege waren schwer zu passieren doch war abseits der Wege kein vorankommen möglich zwischen den umgefallen Bäumen und dem herabgestürzten Geäst. Die malerischen Teiche im Zentrum des Dorfes boten einen jämmerlichen Eindruck und als er an Truttas Hof vorbeikam sah er die Felder verwüstet.
Als er am Gildenhaus ankam stockte ihm der Atem. vorher hatte er Selinas Aussagen immer nur belächelt wenn sie sagte es wäre windschief aber nun konnte man ihr nur noch Recht geben. Das Schild hing schief und ein Baum war an die Seite des Hauses gefallen, wo man nun durch einen Spalt ins Innere des Hause sehen konnte. Er schloss die Tür zum Haus auf und betrachtete den Schaden von innen. Von hier aus sah es garnicht so schlimm aus. Zwei Bretter waren geborsten und hatte ein wenig Regen hereingelassen. So begab er sich nach oben in den Schlafraum der verwaist vor ihm lag. Viele nasse Stellen zeugten davon dass das Dach einige Schäden hatte aber es waren nur kleine Pfützen über den Boden verteilt, so war davon auszugehen dass das Dach den Sturm zum grosen Teil heil überstanden hatte.
Wieder draussen angekommen sah er auf dem Weg aufs Gelände, dass die kleine Pforte nur noch schief in den Angeln hing. Abermals stockte ihm der Atem als er den Blick hob und über das verwüstete Gelände zum hinteren Gebäude blickte, das wohl einmal einen Schreiner beherbergt hatte. Ein grosser Baum war aufs Dach gekracht und hatte die halbe Hütte in Trümmer gelegt. Zum Glück ist sie zur Zeit unbewohnt. Aber zu retten ist sie wohl nicht mehr.
Der Bereich vor ihm war frei von den Brombeerranken und sonstigem Gestrüpp auch sah man an der Seite des Gildenhauses frische Bretter die noch nicht von der Witterung und dem Wildwuchs gezeichnet waren. Flynn. Hatte er also schon angefangen etwas gegen Selinas schlechte Laune auf dem Gelände zu tun schmunzelte er.
Doch verschwand das leichte Lächeln schnell wieder als er sich seinen Weg über das Gelände bahnte. Die urige Athmosphäre des Gelandes war nun der eines Schlachtfeldes gewichen. Der Zaun vor dem Unterichtsgebäude hatte einige Löcher bekommen und die Bienenkörbe lagen beide umgeweht vor ihren Podesten. Das Unterichtshaus sah aus wie allen anderen Häuser in Neuhaven. Offene Stellen im Dach und hängende Fensterläden doch in der Substanz nicht angegriffen.
Im Steg fehlte eine Planke die er kurze Zeit später in der Mitte geborsten beim Trainingsplatz fand. Die Blumentöpfe waren alle von den Tribünen gefegt worden doch hatten die Tribünen selbst und der Trainingsplatz nicht allzuviel abbekommen. Dann bemerkte er die leeren Ständer an denen eigentlich die Übungspuppen hängen sollten. Er begann sich umzusehen um sie zu suchen und fand auch schnell eine die zwar etwas angeschlagen war aber die sollte Sira mit geschickten Stichen noch retten können. Von der Zweiten fand er nur noch die Überreste und die Dritte fehlte ganz.
Nun stand er neben dem hinteren Haus und überlegte ob er es betreten sollte aber das Knarren und Knarzen des Hauses verbot es ihm. Auf dem Weg zurück zum Haupthaus besah er sich die hohe Palisade die noch völlig intakt schien soweit man es sehen konnte da sie völlig von Brombeerranken überwuchert war. Hier und da fand er noch eine Frucht und so naschte er sich an Akarius Haus vorbei, dem man auch nur einige freie Stellen auf dem Dach ansehen konnte, wieder zum vorderen Ende des Geländes wo er das Lager aufsuchte. In der Kiste mit der Kriegerausrüstung fand er die Übungsrüstung aus Leder die er nun anlegte.
Sie war schön leicht und so musste er sich keine Gedanken über Stacheln und spitze Trümmer machen. Er zog die Handschuhe an und ging seufzend vor die Tür. Hoffentlich kommen die anderen auch bald sonst dauert das hier ewig.
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Andreana Steinschmelz
"Hier gibt es viel Arbeit." Dachte sie sich beim Ritt durch Neuhaven. Es war nicht einfach, das Pferd über die herumliegenden Äste, umgestürzten Bäume und gelegentlichen Trümmer zu führen. Sie wollte nicht das ihr Tier sich irgendwo ein Lauf verletzt. Noch immer waren sie etwas verstört vom gestrigen Unwetter.
Aber was war erst an der Akademie zu sehen. Schon das Haupthaus bot einen traurigen Anblick. Es sah so aus, als ob der Baum das Haus halb zum Einsturz brachte, als ob er das Haus in sich verschob. Sie ging über die knarzenden Dielen. Als sie draußen im Hof Stimmen hörte, gesellte sie sich dazu.
Dort waren die anderen schon dabei die Schäden notdürftig zu reparieren. Sie wollte gerade mit anpacken, als man sie losschickte, Werkzeug zu holen.
Wieder einmal viel Arbeit... Nicht, dass man glaubt, sie scheue Arbeit. Aber in letzter Zeit gab es immer mehr. Wo sollte man da beginnen und die Kunden wollten auch ihre bestellten Waren zur vereinbarten Zeit. Das heißt dann wohl anpacken ...
Aber was war erst an der Akademie zu sehen. Schon das Haupthaus bot einen traurigen Anblick. Es sah so aus, als ob der Baum das Haus halb zum Einsturz brachte, als ob er das Haus in sich verschob. Sie ging über die knarzenden Dielen. Als sie draußen im Hof Stimmen hörte, gesellte sie sich dazu.
Dort waren die anderen schon dabei die Schäden notdürftig zu reparieren. Sie wollte gerade mit anpacken, als man sie losschickte, Werkzeug zu holen.
Wieder einmal viel Arbeit... Nicht, dass man glaubt, sie scheue Arbeit. Aber in letzter Zeit gab es immer mehr. Wo sollte man da beginnen und die Kunden wollten auch ihre bestellten Waren zur vereinbarten Zeit. Das heißt dann wohl anpacken ...
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Richard Tarid
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Flynn Fagamas
Als dieser nach dem Sturm wieder seinen Arbeitsbereich verlassen konnte, wo er die Nacht unterschlupft gesucht hatte. Sah er schon das Ausmaß der Verwüstung durch den Türspalt des Hauses, mehr konnte er noch nicht sehen da etwas die Tür versperrte. Mit aller Kraft stemmte dieser sich dagegen bis endlich die Tür aufgeschoben werden konnte. Nach einigen prüfenden Blicken war ihm sofort klar das die Häuser einiges abbekommen hatten und diese sofort abgestützt und auf ihre wirklichen Schäden überprüft werden müssen. Er rannte darauf in sein Lager, griff sich die benötigten Sachen und setzte sich daran die ersten Häuser abzustützen, Gerüste aufzustellen und die ersten Schäden ausführlich zu untersuchen, zu notieren und dann gegebenenfalls fürs erste notdürftig zu reparieren, bis er die ersten Holzlieferungen erhalten würde. Das Haupthaus der Akademie hat es aus dem festen Untergrund gerissen, ebenso lag in der rechten Seite der Hauswand ein riesiger Baum, dessen Kraft die ganze Hölzer haben zerbersten lassen und jede Menge rissen überall zu sehen waren. Die Häuser im hinteren Bereich haben das etwas glücklicher überstanden, da dort nur die Schäden an den Dächer zu erkennen waren, diese brauchte man nur neu mit Heu eindecken. Das Wohngebäude für die Schüler hatte es nicht so gut überstanden. Die ganze Struktur war so sehr geschädigt, das er sich ransetzte ein Schild aufzustellen, wo drauf stand das dieses Haus “Einsturzgefährdet” sei.
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Flynn Fagamas
Nach dem er die ersten Maßnahmen getroffen hatte und die Schäden nach Wichtigkeit eingeschätzt hatte, arbeitete er einen Plan aus wie er am besten mit den einzelnen Schäden umzugehen hatte. Er trug alle wichtigen Materialen zusammen und machte sich ans Werk. Nachdem er die Dächer im hinteren Bereich der Akademie neu abgedeckt hatte, macht er sich daran den Baum aus der Seite des Haupthauses mit einem Flaschenzug zu ziehen. Es verging einige Zeit aber mit der Hilfe von Thoran und seinem Pferd, war es doch möglich diesen daraus zu bekommen. Er setzte neue Balken ein um die tragenden Elemente des Haus zu stützen und verlegte neue Stützbalken im Dachbereich die durch den Schaden ersetzt werden musste. Er schlug die zerstörten Bretter ab, eher er neue an dieser Stelle anbrachte und dann nach und nach die Seitenwand in den alten Zustand zurück brachte. Der Untergrund des Hauses musste neu ausgearbeitet werden, eher er die Balken dort in die Erde setzten und fixieren konnte. Die Tage und Wochen zogen von dannen und er wusste, dass die Aufgabe sobald wie möglich erledigt werden musste. Da er später sicher nicht mehr so viel Zeit für solch eine Arbeiten hätte. Nach dem er endlich mit den Häusern der Akademie fertig war, machte dieser sich auf den Weg zu dem Hof von Llynya Nemeton um dort das Dach instand zu setzten. Das war kaum die Arbeit wert, da dort der Sturm nur hin und wieder etwas weggefegt hatte, was er mit etwas Heu und Draht wieder befestigen musste.
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Thoran Wynther
Fast zwei Wochen hatte es nun gedauert das Gelände der Akademie und die nahen Flächen drumherum von den Schäden des Sturmes zu beseitigen. Alle waren mit viel Tatkraft dabei gewesen und ein jeder hat soviel Zeit geopfert wie seine übrigen Pflichten erlaubten.
Flynn war fast nur auf den Dächern unterwegs, Andreana nahm jede Tür und jedes Fenster aus den Angeln um die Schaniere zu erneuern und für alle anderen fand sich auch immer etwas. So hatten sie es auch geschafft Selinas geliebter Brombeersträucher endlich Herr zu werden. Das ganze Gildengelände strahlte in neuem Glanz ... zumindest wenn man das Haupthaus im Rücken hatte.
Da konnte nun wirklich niemand mehr helfen, nur der Baumeister wenn er das neue Gildenhaus hochzog. Und auch das sollte bald geschehen. Arsen hatte man schon seit Tagen nicht mehr gesehen da er ständig umherreiste damit der neue Traum der Akademie möglichst bald Wirklichkeit wurde. Und er war schon sehr gespannt, hatte ihm doch noch niemand erzählt was sich Arsen da ausgedacht hatte.
Mit Wehmut blickte er auf das alte Windschiefe Haupthaus, geflickt nach dem Sturm mit Hölzern in Reparaturen der letzten Tage nichts an dem traurigen Anblick ändern können und trotzdem hatte er dieses Haus liebgewonnen. Die gesamte Zeit seiner Ausbildung hat er dort oben im grossen Schlafsaal gewohnt. Den Balkon schon fast zu seinem eigenen Bereich gehabt. Er seufzte tief. Schöne Erinnerungen verband er mit diesem Haus aber mit seinen neuen Pflichten wird das neue Haus genug Möglichkeiten für neue Erinnerungen schaffen.
Flynn war fast nur auf den Dächern unterwegs, Andreana nahm jede Tür und jedes Fenster aus den Angeln um die Schaniere zu erneuern und für alle anderen fand sich auch immer etwas. So hatten sie es auch geschafft Selinas geliebter Brombeersträucher endlich Herr zu werden. Das ganze Gildengelände strahlte in neuem Glanz ... zumindest wenn man das Haupthaus im Rücken hatte.
Da konnte nun wirklich niemand mehr helfen, nur der Baumeister wenn er das neue Gildenhaus hochzog. Und auch das sollte bald geschehen. Arsen hatte man schon seit Tagen nicht mehr gesehen da er ständig umherreiste damit der neue Traum der Akademie möglichst bald Wirklichkeit wurde. Und er war schon sehr gespannt, hatte ihm doch noch niemand erzählt was sich Arsen da ausgedacht hatte.
Mit Wehmut blickte er auf das alte Windschiefe Haupthaus, geflickt nach dem Sturm mit Hölzern in Reparaturen der letzten Tage nichts an dem traurigen Anblick ändern können und trotzdem hatte er dieses Haus liebgewonnen. Die gesamte Zeit seiner Ausbildung hat er dort oben im grossen Schlafsaal gewohnt. Den Balkon schon fast zu seinem eigenen Bereich gehabt. Er seufzte tief. Schöne Erinnerungen verband er mit diesem Haus aber mit seinen neuen Pflichten wird das neue Haus genug Möglichkeiten für neue Erinnerungen schaffen.