La Cabeza. Ödnis pur. Verflucht wann war die Insel das letzte mal so still gewesen wie zu jener Zeit? Nicht einmal nach dem Tod des alten Perera war es so ruhig gewesen und irgendetwas daran störte ihn. Keine Kneipenschlägereien, kein Gefluche, keine aufmüpfigen Weiber die sich unter all den Männern beweisen mussten und es auch mehr als oft taten. La Cabeza war ruhig geworden und Vincent wusste woran das lag. Mitunter war er ja sogar ebenfalls daran schuld gewesen; es gab einfach keine Konflikte. Keine Raubzüge, keine Provokationen mit anderen vom Festland. Wie oft waren sie früher lachend auf die Insel zurückgekehrt weil die Festlandbewohner sie versucht hatten zu verfolgen und am Ende ins Dunkle starrten? Heute vermieden sie alle Streit und wieso? Das war nichtmal Vincent so richtig klar. Er selbst hatte die letzten Konflikte immer geglättet und doch, irgendwie war es still geworden dadurch, zu still. Es war an der Zeit daran etwas zu ändern. Die Festländer sollten wieder mit Angst auf die Meere starren, sie sollten wieder in Deckung gehen wenn man das Knallen von Kanonen und Pistolen hörte und er wollte wieder ein gejagter der Reiche sein, wie in guten alten Zeiten.
Den Anfang hatte er heute gesetzt. Er hatte jene Schneiderstube überfallen, die der Lunet Saraid. Sie hatte ihren Laden direkt vor der Stadt doch weit genug weg von den Wachen und wie erwartet gab es keinerlei Probleme. Sicherlich das Mädchen war etwas tollkühn geworden zwischenzeitlich, aber als Vincent ihr den Lauf der Pistole gegen den Hals gepresst hatte, war sie plötzlich zahm und weinte bitterlich vor Angst. Auch ihr Geliebter schien sehr spendabel zu sein, immerhin hatte Vincent ja seine große Liebe in den Händen. Kurz lachte er auf bei dem Gedanken. Und als ob das nicht genug gewesen wäre hatte er ihr am Ende noch was nachgerufen; „Grüßt die Freiherrin von mir!“. Er würde keinen Wert mehr auf Tarnung setzen, es galt nur doch das alte Prinzip der Furcht und des Goldes.
Er lachte zufrieden und zog etwas aus seiner Tasche. Ein Erinnerungsstück aus alten Zeiten welches einmal aus seinen Namen ausgeschrieben war … vielleicht würde es bald wieder neu überall zu finden sein
[URL=http://img337.imageshack.us/my.php?image=vincentvanderapm6.jpg][img]http://img337.imageshack.us/img337/6711/vincentvanderapm6.th.jpg[/img][/URL]
Wie in guten alten Zeiten
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Vincent Vandera
Der zweite Streich war getan und wie er getan war. Vincent betrachtete lachend den Goldbeutel in seinen Händen. Zugegeben es war schon Lohn genug das Gesicht der Bäuerin zu sehen als er neben sie in den Boden gefeuert hatte und sie zusammengefahren war wie ein Hund dem man Prügel androhte. Er saß in der Kneipe auf La Cabeza, trank in Ruhe aus einer Flasche und reflektierte das Geschehen. Erneut hatte es einen Überfall gegeben doch diesmal war er nicht alleine gewesen; Constanza, die wunderschöne Blüte der Insel begleitete ihn und zu zweit gestaltete sich die ganze Situation doch deutlich angenehmer, musste man doch diesmal nicht alles alleine im Auge behalten. Und wie zuvor hatte sich Vincent in keinster Weise verschätzt; die Bäuerin hatte kreidebleich alles getan was er wollte und ihm das Gold ausgehändigt welches er haben wollte. Sie hatte nicht einmal an Widerstand gedacht und wie empört sie blickte als er den üblichen Abschiedsgruß brachte wie bei Lunet „Grüßt die Freiherrin von mir …“. Irgendwie tat ihm die Paladines leid, aber dummerweise war sie die einzige Person die ihn mit Namen kannte und dazu noch etwas bekannter im Land war, so würde bald eines zum anderen kommen.
Doch der dritte Streich stand noch bevor. Die Krönung des Ganzen. Er würde Varuna einmal direkt ins Gesicht spucken und ihnen zeigen aus was für einem Holz er geschnitzt war. Danach würde genug Zeit sein sich zurückzulehnen und weitere Schritte zu planen. Doch eines war sicher, der zweite Überfall direkt vor den Mauern der Stadt würde nicht einfach so ignoriert werden. Er lachte zufrieden auf und leerte die Flasche. Was ein gelungener Tag
Doch der dritte Streich stand noch bevor. Die Krönung des Ganzen. Er würde Varuna einmal direkt ins Gesicht spucken und ihnen zeigen aus was für einem Holz er geschnitzt war. Danach würde genug Zeit sein sich zurückzulehnen und weitere Schritte zu planen. Doch eines war sicher, der zweite Überfall direkt vor den Mauern der Stadt würde nicht einfach so ignoriert werden. Er lachte zufrieden auf und leerte die Flasche. Was ein gelungener Tag
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Vincent Vandera
Und so war auch der dritte Streich geschehen. Der Überfall auf das Handelskontor verlief ohne jegliche Probleme, die Gegenwehr war nicht vorhanden und das Gold wurde schnell eingesackt. Irgendwie liefen die Überfälle der letzten Tage schon fast zu einfach. Nirgends war ein Gardist zu sehen, Varuna war einfach zu sehr mit seinen äußeren Grenzen beschäftigt als dass man sich mit dem vermeintlich sicheren Innenland beschäftigt hätte. Dies alles geschah vollkommen zu Vincents Zufriedenheit. Das Handelskontor zu Varuna war der Umschlagplatz des varunesischen Handels und er hatte dort zugeschlagen, vielleicht wäre es nur noch ein Stück dreister gewesen, hätte er direkt in der Stadt einen Laden überfallen.
Doch eines war sicher; nun würde er deutlich vorsichtiger werden müssen. Er hatte Adrian von Hohenfels einen mehr als provokanten Brief zukommen lassen und er wusste dass die gewünschte Wirkung bald eintreten würde. Umso interessanter würde es für ihn werden, der nächste Schlag sollte so Unvorbereitet treffen wie nur möglich.
Doch vorerst würde er seine Aufmerksamkeit etwas anderem richten, die Situation etwas sacken lassen und die Reaktion Varunas beobachten. Er wusste dass man dort nun vorsichtiger werden würde; drei Überfälle in drei Tagen, das war keine gute Bilanz für das Reich und wenn man schon die Häuser vor der Stadt nicht sichern konnte, wie sollte das dann mit den Grenzgebieten sein? Das waren alles Überlegungen die früher oder später in den Köpfen der einfachen Bürger und Bauern umher spuken würden und die Angst würde sich breit machen. Das Misstrauen würde wachsen. Was wenn das nächste mal ein Mann der nur Ähnlichkeiten mit ihm hatte zu einem Bauern gehen würde? Angst und Unsicherheit waren zwei sehr gute Hilfsmittel um jede Lage zu meistern und bisher hatte er diese beiden Dinge bei jedem seiner Opfer zu Tage gefördert.
Nun galt es auf bestimmte Personen zu achten, den Gardisten aus dem Weg zu gehen und die nächsten Schritte langsamer anzugehen. Geduld war eine Tugend und wenn alles so klappen würde, wie er es sich erhoffte würde man bald wieder unter der Bevölkerung zusammenzucken wenn der Name „Vincent Vandera“ oder „la Cabeza“ fiel. Er wusste nicht wie alle anderen dazu standen, jeglich von zwei oder drei anderen Piraten kannte er die Meinung aber es war ihm auch gleich. Er würde jenen Stillstand auf La Cabeza nicht mehr weiter mit ansehen, er würde wieder dafür sorgen dass die Piraten das waren wofür man sie immer hielt; eine Geißel der Meere und eine Bedrohung für jedes Gesetz.
Der Blick glitt über das Meer als das kleine Schiff, die „Seegurke“, Bajard ansteuerte. Einer der wenigen sicheren Häfen die es noch für ihn gab aber ein Hafen war genug um es mit allen Ländern aufzunehmen.
„Joho, und ne Buddel voll Rum … was?“ lachte er
Doch eines war sicher; nun würde er deutlich vorsichtiger werden müssen. Er hatte Adrian von Hohenfels einen mehr als provokanten Brief zukommen lassen und er wusste dass die gewünschte Wirkung bald eintreten würde. Umso interessanter würde es für ihn werden, der nächste Schlag sollte so Unvorbereitet treffen wie nur möglich.
Doch vorerst würde er seine Aufmerksamkeit etwas anderem richten, die Situation etwas sacken lassen und die Reaktion Varunas beobachten. Er wusste dass man dort nun vorsichtiger werden würde; drei Überfälle in drei Tagen, das war keine gute Bilanz für das Reich und wenn man schon die Häuser vor der Stadt nicht sichern konnte, wie sollte das dann mit den Grenzgebieten sein? Das waren alles Überlegungen die früher oder später in den Köpfen der einfachen Bürger und Bauern umher spuken würden und die Angst würde sich breit machen. Das Misstrauen würde wachsen. Was wenn das nächste mal ein Mann der nur Ähnlichkeiten mit ihm hatte zu einem Bauern gehen würde? Angst und Unsicherheit waren zwei sehr gute Hilfsmittel um jede Lage zu meistern und bisher hatte er diese beiden Dinge bei jedem seiner Opfer zu Tage gefördert.
Nun galt es auf bestimmte Personen zu achten, den Gardisten aus dem Weg zu gehen und die nächsten Schritte langsamer anzugehen. Geduld war eine Tugend und wenn alles so klappen würde, wie er es sich erhoffte würde man bald wieder unter der Bevölkerung zusammenzucken wenn der Name „Vincent Vandera“ oder „la Cabeza“ fiel. Er wusste nicht wie alle anderen dazu standen, jeglich von zwei oder drei anderen Piraten kannte er die Meinung aber es war ihm auch gleich. Er würde jenen Stillstand auf La Cabeza nicht mehr weiter mit ansehen, er würde wieder dafür sorgen dass die Piraten das waren wofür man sie immer hielt; eine Geißel der Meere und eine Bedrohung für jedes Gesetz.
Der Blick glitt über das Meer als das kleine Schiff, die „Seegurke“, Bajard ansteuerte. Einer der wenigen sicheren Häfen die es noch für ihn gab aber ein Hafen war genug um es mit allen Ländern aufzunehmen.
„Joho, und ne Buddel voll Rum … was?“ lachte er
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Vincent Vandera
La Cabeza. Von Ruhe keine Spur. Ganz im Gegenteil, ein lautes Fluchen tönte über die Insel. Folgte man dem Ursprung dieses Geräusches so wurde man in der Taverne fündig. Vincent saß am Tresen. Lucabella, die Tochter des Wirtes Ambrosio, betrachtete seinen Arm und während der Wirt dem Piraten eine Flasche Rum zuschob gab Lucabella ein weniger erfreutes Geräusch von sich. „Das sieht übel aus … was war das?“ Vincent nahm einen tiefen Schluck aus der Pulle, der Alkohol floss ihm brennend durch die Kehle und wärmte das Innere seines Körpers, ließ den Schmerz betäuben. „Ein verdammtes Schwert, und nicht irgendein verdammtes Schwert, das verdammte Schwert eines Ritters! Das tut weh!“ fluchte er laut los. „Ist er wenigstens tot?“ fragte Ambrosio. „Nein … er lebt ... die zweite Kugel die in seinen Kopf einschlagen sollte ging daneben, verdammt, verflucht!“ er wusste nicht wann er das letzte mal so wütend war. Der Ritter hätte tot sein sollen. Hätte er diese Rüstung nicht gehabt hätte ihn die Gewehrkugel einmal durchschlagen und dann wäre Ruhe gewesen.“ Er leerte die Flasche mit einer verzogenen Miene, nichtmal der Alkohol schaffte es den Schmerz ganz zu betäuben und zu stillen. „Ich sag‘s dir nicht gerne aber du brauchst einen Heiler Junge … sonst gibt das ne böse Narbe.“ Vincent verzog die Miene und richtete sich auf, griff sich die zweite Flasche. Lucabella sah ihm hinterher, wollte ihm nachgehen doch der Wirt hielt seine Tochter zurück. „Ist nicht die erste Wunde, das weißt du doch. Ich glaub der Gute ist es nur nicht mehr gewohnt …“
Er wanderte den Strand entlang, in der hand die Pistole und der Blick aufs Meer hinaus. Er war sich zu sicher gewesen. Als dieser Kerl, Rafe nannte er sich, ihn ausgefragt hatte, so plump und offensichtlich dass es schon peinlich war, hatte er gedacht die Sache schnell beenden zu können. Doch nein dieser Kerl war ein Ritter! Nun kannte noch eine Person in Varuna sein Gesicht. Aber immerhin; der Mord an dieser Frau schien das bewirkt zu haben was er wollte, man nahm ihn ernst, man wusste dass er eine Gefahr war und die Tatsache dass man nun auch einen Ritter als Bluthund auf ihn gehetzt hatte zeigte zu deutlich dass Varuna sich Sorgen machte. Er würde die nächste Zeit etwas im Stillen verharren und es gab ja noch Rahal. Erst heute Morgen hatte er mit Joshua zusammen den Gutshof des rahalischen Reiches ausgeraubt und sie waren erfolgreich gewesen. Es würde immer mehr Bewegung in die Sache kommen, bald würde La Cabeza wieder aufleben, wie in alten Tagen, es war bereits im Rollen. Doch er würde sich nun diesem Ritter und dem Grafen widmen. Wie hatte dieser Rafe doch gesagt? Der Graf hatte sein Schreiben niemals erhalten? Das würde sich alsbald ändern.
Er grinste zufrieden, ehe ihn der Schmerz zurück in die Realität holte und er vor Wut eine Kugel in den Himmel feuerte. „Verfluchte Scheiße!“ . Er wandte sich ab und torkelte zur Seegurke, es gab jetzt gerade nur einen Ort an der er sich außer La Cabeza zurückziehen konnte und er hoffte er würde dort willkommen sein.
Er wanderte den Strand entlang, in der hand die Pistole und der Blick aufs Meer hinaus. Er war sich zu sicher gewesen. Als dieser Kerl, Rafe nannte er sich, ihn ausgefragt hatte, so plump und offensichtlich dass es schon peinlich war, hatte er gedacht die Sache schnell beenden zu können. Doch nein dieser Kerl war ein Ritter! Nun kannte noch eine Person in Varuna sein Gesicht. Aber immerhin; der Mord an dieser Frau schien das bewirkt zu haben was er wollte, man nahm ihn ernst, man wusste dass er eine Gefahr war und die Tatsache dass man nun auch einen Ritter als Bluthund auf ihn gehetzt hatte zeigte zu deutlich dass Varuna sich Sorgen machte. Er würde die nächste Zeit etwas im Stillen verharren und es gab ja noch Rahal. Erst heute Morgen hatte er mit Joshua zusammen den Gutshof des rahalischen Reiches ausgeraubt und sie waren erfolgreich gewesen. Es würde immer mehr Bewegung in die Sache kommen, bald würde La Cabeza wieder aufleben, wie in alten Tagen, es war bereits im Rollen. Doch er würde sich nun diesem Ritter und dem Grafen widmen. Wie hatte dieser Rafe doch gesagt? Der Graf hatte sein Schreiben niemals erhalten? Das würde sich alsbald ändern.
Er grinste zufrieden, ehe ihn der Schmerz zurück in die Realität holte und er vor Wut eine Kugel in den Himmel feuerte. „Verfluchte Scheiße!“ . Er wandte sich ab und torkelte zur Seegurke, es gab jetzt gerade nur einen Ort an der er sich außer La Cabeza zurückziehen konnte und er hoffte er würde dort willkommen sein.
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Rafael von Arganta
Vincent .... er hatte die letzte ganze Nacht schon nach diesem Mann gesucht....
Vincent... er suchte auch jetzt wieder nach ihm.
Adrian hatte gemeint das er irgendwo an den Küsten mit einem Schiff ankern musste, doch an den Küsten die er abgeritten war lag kein Schiff.
Bajard... war seine letzte Lösung.
Egal wo er ankerte, er würde sicherlich nicht in Varunas Tavernen sich einen Schluck gönnen... obwohl, warum eigentlich nicht? Wer kannte ihn denn schon. Vielleicht war es der Mann der ihm gerade in der Stadt entgegen gekommen war.
Rafael schüttelt den Kopf.
Nein dessen gar freundliches „Reich zur Ehr,“ hatte einfach zu normal... freundlich geklungen als das es jemand gewesen sein könnte der das Reich mochte.
Rafael hatte die Reichsrüstung gegen seine alte Diamantrüstung getauscht gehabt, und saß nun ruhig vor Bajard, und unterhielt sich normal mit zwei Leuten um etwas heraus zu bekommen.
Es waren schon die ... Rafael hatte aufgehört zu zählen.
Nun kam ein Mann hinzu, ganz in Braun gekleidet, der einige Fetzen zum Gespräch hinzufügte.
Was er sagte machte ihn nicht übermäßig verdächtig, doch wich er einigen Fragen geschickt aus, und war in einigen Dingen eher vorsichtig
Als er ging, beschloss Rafael ihm unauffällig zu folgen in weitem Abstand.
Rahal .. natürlich folgte er dem Weg gen Rahal, was sonst.
Vielleicht hatte er sich doch geirrt.
Er wollte gerade umdrehen in Höhe der Tavene zu Tirell, als der Mann aus dem Schatten auf ihn zu trat.
Erneut kamen sie ins Gespräch bevor Rafael den Stab auf dessen Rücken bemerkte.
Reich veriehrt und ungewöhnlich und Rafael fragte danach. Die Antwort beruhigte ihn. Ein Wanderstab... vielleicht gar ein Kampfstab, sicherlich nicht gefährlich gegen ein gut geführtes Schwert.
Deswegen begann er ihn nun zu reizen. Plump gestellte Fragen das ihn erkennen ließ was er suchte, nein gar wen er suchte, warum und eher wegwerfend von dem Mann sprechend, der sich Vincent nannte.
Rafael wollte gerade aufgeben als der Mann vor ihm sich vernehmen ließ.
„die junge Frau ... was meint ihr? war sie Mutter? Wollte ihr die Antwort?“
Rafael konnte das Zusammenzucken nicht verhindern, und seine Hand zuckte sofort zum Schwert.
„Vincent!“ meinte er nur
Der Mann vor ihm nickte und nahm langsam seinen Stab vom Rücken.
„Lächerlich!“ schoss es Rafael durch den Kopf.
Wollte der Kerl wirklich mit dem Stab einen berittenen das Schwert gezogenen Ritter angreifen? Ja wahrlich der Mann war wohl mehr als Wirr im Kopf.
„Ihr Seid lächerlich! Wirr im Kopf. Eurer Brief hat übrigens den Grafen niemals erreicht!
„Und wird es auch nicht.“ Meint er ruhig.
„Oh hat er nicht?“ entgegnete Vincent ruhig und fast etwas amüsiert?
„Müsst ihr das arme Graflein etwa behüten? Weint er sonst?“ Rafael knirschte mit den Zähnen. Er konnte es gar nicht vertragen wenn man mit Hohn über Adrian sprach.
„Was wollt ihr? Mich?“ hörte er den Mann rufen, dann gab Rafael dem Pferd schon die Sporen.
Ja er wollte den Mann.
Er wollte ihn Adrian ausliefern ihm seinen Hochmut austreiben.
Das Pferd machte einen Satz nach vorne, und der Kerl hob den Stab hoch in einer etwas grotesken Haltung.
Wollte er den Stab so etwa schwingen?
Rafael ließ das Schwert schwingen um im selben Moment einen Ohrenbetäubenden Knall zu hören.
Er spürte nur noch das sein Schwert auf den Arm des Mannes prallte, Stoff und Haut durchtrennte, und ihn „Bastard“ rufen, dann traf ihn zeitgleich etwas so hart an der Schulter, wie sollte es auch anders sein, erneut die Linke, das es ihn mit Wucht aus den Sattel hob und laut krachend auf den Boden prallen ließ.
Benommen und voller Schmerz blieb er einen Moment liegen, doch war er zu lange schon Ritter um nicht zu wissen wie tödlich es sein könnte sich nun der Schwäche und dem Schmerz hin zu geben.
Er rollte herum das Schwert erneut erhebend, richtete sich auf und sah das der Mann etwas in der rechten Hand hielt, was Rafael als das erkannte, was er bisher nur von Zeichnungen her kannte. Eine Pistole
Der andere Arm des Mannes blutete.
Dann hörte er erneut einen lauten Knall und erneut warf ihn die Wucht der Kugel um wenn auch diese diesmal einfach von seinem Brustpanzer abprallte, und sonst wohin flog.
Erneut gönnte sich Rafael nicht viel Zeit sich der Schwäche oder dem Schmerzen hin zu geben, doch als er sich erhob, war Vincent fort.
Rafael gab sich nicht der Illusion hin das er ihn einzuholen vermochte, so versuchte er erst einmal sein verschrecktes Pferd ein zu fangen, und sich selber von dem eigenen Schrecken zu erholen.
Dieser ... Stab ... Knallstab? Hatte ihn wahrlich der Fassung beraubt.
Er fasst nach seiner Rüstung die ihm wohl das leben gerettet hatte, und fühlte das in dem Bereich der Schulter etwas steckte.
Er blieb noch einen Moment bei dem Schweißnassen zitternden Pferd stehen, oder war gar er es der zitterte?
Magie ... vermochte er ja noch zu verstehen, aber das war keine Magie gewesen.
Es hatte ihn sichtlich überrascht, nein erschreckt ...
Was wenn es mehr von diesen Knallstäben gab?
Er stieg noch immer bleich auf sein Pferd, um ins Schloss zu reiten.
Der Graf musste Meldung über diese neue Waffe erhalten die um so viel mehr gefährlicher war, als die bisher bekannten Pistolen.
Vincent... er suchte auch jetzt wieder nach ihm.
Adrian hatte gemeint das er irgendwo an den Küsten mit einem Schiff ankern musste, doch an den Küsten die er abgeritten war lag kein Schiff.
Bajard... war seine letzte Lösung.
Egal wo er ankerte, er würde sicherlich nicht in Varunas Tavernen sich einen Schluck gönnen... obwohl, warum eigentlich nicht? Wer kannte ihn denn schon. Vielleicht war es der Mann der ihm gerade in der Stadt entgegen gekommen war.
Rafael schüttelt den Kopf.
Nein dessen gar freundliches „Reich zur Ehr,“ hatte einfach zu normal... freundlich geklungen als das es jemand gewesen sein könnte der das Reich mochte.
Rafael hatte die Reichsrüstung gegen seine alte Diamantrüstung getauscht gehabt, und saß nun ruhig vor Bajard, und unterhielt sich normal mit zwei Leuten um etwas heraus zu bekommen.
Es waren schon die ... Rafael hatte aufgehört zu zählen.
Nun kam ein Mann hinzu, ganz in Braun gekleidet, der einige Fetzen zum Gespräch hinzufügte.
Was er sagte machte ihn nicht übermäßig verdächtig, doch wich er einigen Fragen geschickt aus, und war in einigen Dingen eher vorsichtig
Als er ging, beschloss Rafael ihm unauffällig zu folgen in weitem Abstand.
Rahal .. natürlich folgte er dem Weg gen Rahal, was sonst.
Vielleicht hatte er sich doch geirrt.
Er wollte gerade umdrehen in Höhe der Tavene zu Tirell, als der Mann aus dem Schatten auf ihn zu trat.
Erneut kamen sie ins Gespräch bevor Rafael den Stab auf dessen Rücken bemerkte.
Reich veriehrt und ungewöhnlich und Rafael fragte danach. Die Antwort beruhigte ihn. Ein Wanderstab... vielleicht gar ein Kampfstab, sicherlich nicht gefährlich gegen ein gut geführtes Schwert.
Deswegen begann er ihn nun zu reizen. Plump gestellte Fragen das ihn erkennen ließ was er suchte, nein gar wen er suchte, warum und eher wegwerfend von dem Mann sprechend, der sich Vincent nannte.
Rafael wollte gerade aufgeben als der Mann vor ihm sich vernehmen ließ.
„die junge Frau ... was meint ihr? war sie Mutter? Wollte ihr die Antwort?“
Rafael konnte das Zusammenzucken nicht verhindern, und seine Hand zuckte sofort zum Schwert.
„Vincent!“ meinte er nur
Der Mann vor ihm nickte und nahm langsam seinen Stab vom Rücken.
„Lächerlich!“ schoss es Rafael durch den Kopf.
Wollte der Kerl wirklich mit dem Stab einen berittenen das Schwert gezogenen Ritter angreifen? Ja wahrlich der Mann war wohl mehr als Wirr im Kopf.
„Ihr Seid lächerlich! Wirr im Kopf. Eurer Brief hat übrigens den Grafen niemals erreicht!
„Und wird es auch nicht.“ Meint er ruhig.
„Oh hat er nicht?“ entgegnete Vincent ruhig und fast etwas amüsiert?
„Müsst ihr das arme Graflein etwa behüten? Weint er sonst?“ Rafael knirschte mit den Zähnen. Er konnte es gar nicht vertragen wenn man mit Hohn über Adrian sprach.
„Was wollt ihr? Mich?“ hörte er den Mann rufen, dann gab Rafael dem Pferd schon die Sporen.
Ja er wollte den Mann.
Er wollte ihn Adrian ausliefern ihm seinen Hochmut austreiben.
Das Pferd machte einen Satz nach vorne, und der Kerl hob den Stab hoch in einer etwas grotesken Haltung.
Wollte er den Stab so etwa schwingen?
Rafael ließ das Schwert schwingen um im selben Moment einen Ohrenbetäubenden Knall zu hören.
Er spürte nur noch das sein Schwert auf den Arm des Mannes prallte, Stoff und Haut durchtrennte, und ihn „Bastard“ rufen, dann traf ihn zeitgleich etwas so hart an der Schulter, wie sollte es auch anders sein, erneut die Linke, das es ihn mit Wucht aus den Sattel hob und laut krachend auf den Boden prallen ließ.
Benommen und voller Schmerz blieb er einen Moment liegen, doch war er zu lange schon Ritter um nicht zu wissen wie tödlich es sein könnte sich nun der Schwäche und dem Schmerz hin zu geben.
Er rollte herum das Schwert erneut erhebend, richtete sich auf und sah das der Mann etwas in der rechten Hand hielt, was Rafael als das erkannte, was er bisher nur von Zeichnungen her kannte. Eine Pistole
Der andere Arm des Mannes blutete.
Dann hörte er erneut einen lauten Knall und erneut warf ihn die Wucht der Kugel um wenn auch diese diesmal einfach von seinem Brustpanzer abprallte, und sonst wohin flog.
Erneut gönnte sich Rafael nicht viel Zeit sich der Schwäche oder dem Schmerzen hin zu geben, doch als er sich erhob, war Vincent fort.
Rafael gab sich nicht der Illusion hin das er ihn einzuholen vermochte, so versuchte er erst einmal sein verschrecktes Pferd ein zu fangen, und sich selber von dem eigenen Schrecken zu erholen.
Dieser ... Stab ... Knallstab? Hatte ihn wahrlich der Fassung beraubt.
Er fasst nach seiner Rüstung die ihm wohl das leben gerettet hatte, und fühlte das in dem Bereich der Schulter etwas steckte.
Er blieb noch einen Moment bei dem Schweißnassen zitternden Pferd stehen, oder war gar er es der zitterte?
Magie ... vermochte er ja noch zu verstehen, aber das war keine Magie gewesen.
Es hatte ihn sichtlich überrascht, nein erschreckt ...
Was wenn es mehr von diesen Knallstäben gab?
Er stieg noch immer bleich auf sein Pferd, um ins Schloss zu reiten.
Der Graf musste Meldung über diese neue Waffe erhalten die um so viel mehr gefährlicher war, als die bisher bekannten Pistolen.