Ein kleines Geschenk

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Farina Sonnental

Ein kleines Geschenk

Beitrag von Farina Sonnental »

Es war ein ganz normaler Tag, nichts besonderes war vorgefallen. Farina saß an ihrem Schreibtisch und lass in ihren Büchern. Ihr war fad, doch irgendwie hatte sie nicht wirklich eine Idee, was sie mit diesem Tag anfangen sollte. Eigentlich sollte sie einen Brief an ihren Vater schreiben, doch sie drückte sich davor. Sie hatte Angst vor dem, was er antworten würde.
Sie legte die Bücher beiseite und schob auch das Pergament von sich. Sie würde ihm auch später schreiben können, um ihm zu sagen das sie hier in Varuna nun ansässig werden wollte. Sie entschloss sich zu einem Spatziergang, sie brauchte etwas frische Luft, das half immer wenn sie nachdenken wollte. Als sie an ihrem Briefkasten vorbeiging schaute sie hinein. Ein kleines Säckchen lag darinnen und sie wurde neugierig. Vorsichtig nahm sie es heraus und begab sich nun doch wieder in ihre Wohnung. Sie setzte sich in einen der Sessel und öffnete es behutsam. Sie fand einen Brief darin und etwas funkelte sie an. Als sie danach griff, fanden sich Ohrringe in ihren Händen. Verwundert betrachtete sie den hübschen Schmuck. Wer würde ihr ein solch kostbares Geschenk machen?
Sie legte den Schmuck behutsam auf den Tisch und nahm sich den Brief vor. Mehre Male lass sie ihn und langsam begann sich ein Lächeln auf ihren Zügen auszubreiten. Sie war ein wenig verwundert, hatte sie den Herren doch erst einmal gesehen. Aber sie hatte ihn schon an diesem Abend recht nett gefunden. Ihr Blick viel abwechselnd vom Brief auf die Ohrringe. Sie wusste zwar nicht wirklich, was es zu bedeuten hatte, aber sie freute sich darüber. Sie nahm ihre Ohrringe ab und legte die Geschenkten an. Sie wollte ihm die Freude machen und hoffte er würde es bei ihren nächsten Aufeinandertreffen bemerken.
Leonar Torin

Beitrag von Leonar Torin »

War das nun richtig oder doch eher falsch? Leonar Grübelte vor sich hin als er schon längst das Säckchen in den Briefkasten von Farina gelegt hatte. Er fand sie gleich im ersten Augenblick sympathisch und erhoffte sich, dass sie sich über sein kleines Geschenk erfreute. Jedoch was wäre wenn er zu voreilig gehandelt hatte? Dafür war aber nun keine Zeit…
Seine Bisswunde am Bein wurde von Bruder Esgaron schnellstmöglich versorgt und schon ertönte das Geräusch von Pferdehufen. Er schaute vor sich und erblickte Nevyn mit den anderen der Bruderschaft. „Bajard wird angegriffen, Sattel dein Pferd.“ Ging es über Nevyns Lippen. Bajard wurde Belagert und Geiseln genommen, sie waren in der Überzahl. Zu gerne würde er sie eigenhändig vernichten und in den Ehrenhaften Hallen des Lichtes wandern jedoch war Selbstmord keine Lösung und was würde Farina denken?
Farina Sonnental

Beitrag von Farina Sonnental »

Jeden Abend nun setzte sich Farina in die Taverne. Irgendwie war sie sich unsicher, wusste nicht so recht was es mit dem Geschenk auf sich hatte. Doch über eines war sie sich ihm Klaren. Sie wollte sich persönlich bei ihm bedanken und nicht etwa per Brief.
Als er an diesem Abend die Taverne betrat, spürte sie einen kurzen Moment Unsicherheit in sich hochkriechen. Doch verflüchtete sich diese schnell als sie sein Lächeln sah. Sie wusste nun wieder was Leonar so sympatisch wirken lies. Sein gewinnedes Lächeln lies sie nun ebenso lächeln. Sie bedankte sich und freute sich, mehr als sie hätte zugeben wollen, über das Kompliment das er ihr zukommen lies. Immerhin kannte sie ihn ja nicht wirklich. Doch, so beschloss sie, könne man dies ja auch ändern. Also bat sie ihn an ihren Tisch. Sie unterhielten sich und er erzählte ihr von dem Schrecken, welches dieses grässliche Dorf heimgesucht hatte. Er gestand ihr auch ganz beiläufig das er sich um sie sorgte. Im ersten Moment nahm sie es nicht wirklich war doch dann hallte es wie ein Echo in ihrem Kopf. Er sorgte sich um sie.
Farina war verwirrt, aber nicht ob dieser tatsache, eher weil es ihr nichts auszumachen schien. Im Gegenteil sie freute sich sogar ein wenig darüber.
Sie bot ihre Hilfe, bei der Versorgung der Verletzten an. Und er geleitete sie zum Kloster. Erst stand sie etwas Hilflos da, herrschte dort doch das reinste Chaos. Leonars aufmunternde Blicke halfen ihr, dorcht geduldig zu verharren und auf Anweisungen zu warten. Er musste wieder fort, auf Partroullie. Irgendwie begann nun sie sich zu sorgen. Ach das war alles so verwirrend. Um so erleichterter war sie, als die Hochwürden farina und Herrn Jaques Bat sie nach Bajard zu begleiten. Doch die Erleichterung macht machte bald dem Blossen Entsetzen platz. Die Leichen in dem Gemeidehaus liessen ihr kalte Schauer über den Rücken laufen. Nie hatte sie sowas auch nur gesehen. Aber das Schlimmste waren nicht etwa die Leichen. Nein das waren die Resignation bei den Überlebenden und den Durchreisenden. Um so Froher war sie als sie Bajard wieder verlassen konnten und Leonar ihr anbot sie nach hause zu geleiten.
Leonar Torin

Beitrag von Leonar Torin »

Das Leben war im Wandel, gerade noch war Leonar ein niemand und verschrieb sich dem Lichte. Nicht das es ein einfacher Vertrag wäre, nein es war das Licht was nun tief in seiner Seele saß. Nun gemeinsam mit seinen Brüdern half er wo es ging und verbreitete den Glauben Temoras. Er hätte nie gedacht, dass er gemeinsam mit Rittern in die Wälder ging um das Volk zu schützen oder im Vertrauen mit der Priesterschaft des Klosters zu sprechen. Leonar war niemand besonderes, noch hatte er keine großen Taten vollbracht und dennoch zogen sie mit ihm an einem Strang. Ein wohliges Gefühl durchstreifte seinen Körper.

Der Angriff auf Bajard kostete viel kraft und helfende Hände. Viel wurde gesehen und musste erst einmal verdaut werden. Er betete, dass dies nicht mehr zustoßen würde, doch dies war bestimmt nur die Ruhe vor dem Sturm. Gewappnet würde er sein um das Volk und… ja und… Farina zu beschützen. Er fühlte sich schuldig weil sie das ganze mit ansehen musste. Es wurde Zeit wieder Mut in die Herzen der Menschen zu bringen um auch den kleinsten Keim des Chaos zu beseitigen.

Aber… würde Farina wieder so unschuldig in der Taverne sitzen? Sein Kopf brummte, Zeit und Kraft ist momentan wichtig. Der Glaube war da. „Für das gleißende Licht des Schwingenden Adlers“ kam es über seine Lippen.
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