Die versunkene Stadt

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Sahlim

Die versunkene Stadt

Beitrag von Sahlim »

Die Sonne war bereits auf den Dünen des Horizontes gebettet, der Wind war schwach und brachte einen kühlenden Hauch mit sich.
Die Janitsharen waren bereits dabei sich zu sammeln um sich anschließend mitsamt einiger Schaufeln und verpflegung zu dem Zelt, nahe der Ausgrabungsstättem, zu reisen.
Viele waren sie nicht, doch mussten die Ausgrabungen endlich begonnen werden. Lange waren Mauerteile entdeckt worden und schon vor Tagen wurden Warnschilder aufgestellt. Ginge es nach der Erhabenen wären die Ruinen schon vor Tagen freigelegt worden.
Es verging nicht viel Zeit bis sich die Gruppe vergrößerte, sprach sich doch schnell in der Stadt herum das die Ausgrabungen beginnen und als schließlich noch Gruppen von Wachen weitere Salzschürfer und Wachen aufsuchten. Schnell wurde klar das dies keine entdeckung eines einzelnen bleiben würde, nein dies war Eluives Schatz welchen sie dem Volke Menek'urs schenkte.
Überall sah man jemanden im Sand graben. Hin und wieder schrie jemand auf, er habe etwas gefunden. Sie wanderten viel umher und suchten die Oberfläche genauestens ab. Bloß einer war es scheinbar leid ewig weiter zu schreiten. Sahlim, er wollte wissen wie hoch die Mauer sei. Meter um Meter wurde die Kuhle tiefer und breiter, stets war er darauf bedacht das kein Sand nachrutschte. Doch geschah auch dies nach einiger Zeit und Sahlim wurde panisch, wollte er doch nicht in diesem Loch verkommen. Der Sand verschüttete seine Beine und so war Sahlim auf die Hilfe anderer angewiesen. Laut rief er nun also und sofort reagierte Fuad darauf, konnte er seinen Freund und Cousin doch nicht im Sand stecken lassen. Ishaaq kam unbekümmert hinter dem Mauerstück wieder hervor und stolperte geradezu in das Loch. Jedoch mit einem sprung konnte er sich befreien. Sahlim hingegen bekam nun eine weitere Welle des Sandes ab. Panisch zappelte er herum bis er schließlich seine Beine befreien konnte. Doch war dies nicht seine Rettung, bäumte sich doch der Sand unter ihm auf. Sahlim wurde ob eines hecktischen Befehls mithilfe eines Seils aus dem Loch gerettet. Doch war Sahlim nicht das einzigste was das Loch hergab. Scarabäen sollten ihm folgen, welche die unvorbereitete Gruppe attakierten.
Doch war dort unten mehr, als nur der Harte Panzer eines Scarabäus. Ein Steinboden war schon bald erreicht.
Khalida

Beitrag von Khalida »

Sand... Sand... Sand...
Und noch viiiielmehr Sand.
Wieder und wieder hörte man irgendwo eine Schaufel in den Sand stechen. Stickig und staubig war die Luft, die die grabenden Menekaner umgab, und dennoch waren sie bemüt weiterzuarbeiten - die Meisten zumindest. Es war eine Schweißtreibende Arbeit, und immer wieder streckte sie sich, um den Rücken gerade zu machen.
Anstrengend war das Säbelführen ja auch, aber soviel buckeln musste sie noch nie.
So war es auch eine mehr als nur willkommene Abwechslung, als sie von Sahlims Versuch Notiz nahm, Grundwasser zu finden und beugte sich neugierig hinab um auch etwas zu sehen. Belohnt wurde das ganze Vorhaben schließlich mit einem Rudel Riesenkäfer, die nacheinander aus ihrem Bau krochen. Immerhin etwas, es gab noch Leben in diesem versunkenen Stückchen Stadt! Erschlagen wurde es trotzdem.

Nach den Kämpfen gegen die Käfer stand man noch eine Weile herum.. redete.. diskutierte.. überlegte was zu tun sei, was sie dort alles finden ausgraben würden, abgesehen von einer vielzahl kleiner Schmuckstücke und Zierart. Man sah die kleinen Gemälde auf Münzen, auf der halbzerstörten Vase, die Häuser und Wege zeigte, sogar eine Stadtmauer. Doch all dies brachte noch zu wenig, wer weiß wer vor dem Südtore etwas aus der Tasche verloren hatte.
So schickte man Rasheeda los, sie solle das gefundene zu den Weisen bringen und soviel wie möglich über die gefundenen Mauern ausfindig machen. Saajids Stadt war es eigentlich nicht - soviel wußte man, auch wenn man sich nicht ganz sicher war. Die Akademie sollte ihnen Antwort geben, die Bibliothek dort würde sicher Bücher besitzen, die ihnen den ersehnten Aufschluß bringt.
Falls nicht, so erinnerte man sich noch an jenes alte Weib.. Maha.. man wußte zwar nie wo sie gerade herumlief, aber sie scheint so alt wie die Wüste selbst zu sein, sie würde man suchen, wenn es keine Antworten gäben würde.
Ibraheem Bashir

Beitrag von Ibraheem Bashir »

Schweißtreibend war die Arbeit inmitten der Wüste. Nur mühselig ließen sich die alten Mauerreste aus dem Sand bergen und hier und da fand man einige alte Hinterlassenschaften wie Säbel, Vasen und Münzen.
Während Rasheeda die Männer wie auch Frauen mit frischem Wasser versorgte, buddelte man Tatkräftig den alten Sandstein aus der Wüste aus.
Er wusste nicht mehr wie viel Zeit vergangen war, seine Finger schmerzten und der Sand rauhte die Haut auf.
Erst als ein Aufschrei zu hören war, fuhr er herum. Sahlim war in einem der Sandlöcher, welches er sich gegraben hatte, verschüttet worden und so versuchte man mit gemeinsamen Kräften, ihn aus den Sandmassen zu befreien.
Was jedoch keiner von ihnen Ahnte, das unter ihren Füßen einige Scarabäen in ihrem Bau aufgeschreckt wurden und zahlreich an die Oberfläche stürmten...

Nachdem die wenigen verletzen behandelten worden waren, türmte man die Überreste des Getiers auf einem Haufen und beschloss sich zur Beratung zu Sammeln.
Erleichtert erklomm er eines der Mauerreste und setzte sich darauf nieder. Ja, von hier aus hatte man einen wunderbaren Ausblick über die Dünen, die von der Abendsonne in einen zarten, rötlichen Schimmer getaucht wurden. Sein Blick ging hinab zu den übrigen Menekanern.
Ein leises seufzen entglitt ihm als er die Diskussion verfolgte, woher dieses Ruinen wohl stammten. Er war sich nahezu sicher das diese nur von einem stammen konnten.
Saajid Omar.
Viele Jahre war es her, seit er sein Volk in ihre Heimat geführt und Eluive näher gebracht hatte als sie sich jemals erträumt hätten.
Ja, das musste eines seiner Vermächtnisse sein. Die alte Stadt, das alte Reich Menek’ur.
Begleitet von einem leisen seufzen, lehnte er sich zurück gegen einige Trümmer und sah in den Himmel.
Was es dort noch zu finden gab? Welche Hinterlassenschaften man in den Überresten der Stadt finden würde?
Sein Herz machte einen Sprung als er daran dachte das sie alle einen Blick auf das werfen durften, was Saajid einst erschaffen hatte... und wie vieles gab es noch zu entdecken? Sein Blick glitt über die unzähligen Stellen an denen nur kleine Bruchteile dessen heraus ragten, was sich als ganzes unter dem Wüstensand verbarg.
Es würden wohl noch viele Tage harter Arbeit auf sie warten, bis man sich zumindest ein ungefähres Bild davon machen konnte was sich ihnen dort offenbarte.
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