Das Sonnen-Amulett
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Trutta van Drachenfels
Das Sonnen-Amulett
Aufgewühlt verließ sie die Künstlerin Estrella Blochart, die sich zu zwei Bildern hatte inspirieren lassen. Vor Neugierde glühend, flog Truttas Blick überwältig von einem Bild zum anderen. Mit ihrer Schöpferkraft war es Estrella gelungen, das Leben und Leiden des Fischers Jonathan in leuchten Farben und mit einem Hauch Melancholie doch hoffnungsfroh festzuhalten. Glücklich suchte Trutta nach Worten des Dankes und der Anerkennung. Diese Bilder waren für sie von unermesslichem Wert. Sie würden immer in der Schuld der Malerin stehen.
Nach Lilianas Rat wollte Trutta Estrella bitten eine Zeichnung von einem Schmuckstück zu fertigen und erzählte ihr, was es damit auf sich hatte. Fräulein Estrella fing Feuer für die Idee, riet jedoch ab auf Plakaten danach zu forschen. Dieses feine und wunderschöne, meisterlich gearbeitete Kleinod könnte das Interesse von Gauner wecken. Sie hatte einen anderen Vorschlag, der Tags darauf umgesetzt werden sollte und Truttas Gemüt noch mehr in Wallung brachte.
Akarius schlief schon, als sie Heim kann. Sie setzte sich auf die Terrasse, genoss den neblig kühlen Abend und besah die kleine Sonne, die mit einigen Schriften, die einzige Verbindung zu ihrer Vergangenheit war.
Etwas Wundersames ging von dem kleinen, etwa 3 Finger breiten Anhänger aus. Der rotschimmernde, fast glühend anmutender Bernstein, Kaliber annähernd 1½ Finger breit, in einen Silbriggold schimmernden Metallring gefasst, in den, für sie fremdartige Letter eingraviert waren, umkränzt, einer Mandorla gleich, von goldenen gewellten, spitzauslaufenden Strahlen, bei denen sich acht kurze und acht lange abwechseln, ruhte gut nun wieder behütet in einer mit Samt ausgeschlagenen Schatulle. An einem der kurzen Stahlen angeschmiedet eine ovale Öse.
Bisher hatte sie es vermieden ihn öffentlich zu tragen. Ein unbestimmter Argwohn verbot es ihr.
Ihrem Liebsten hatte sie davon erzählt. Schmuck interessierte ihn nicht. Er fragte nicht nach und darüber war sie froh. Manchmal, wenn sie wusste, dass niemand sie sehen konnte, wenn sie traurig war und nicht mehr weiter wusste, legte sie die Kette an. Eine Wärme, aus der sie Kraft und Mut schöpfen konnten, schien sie zu durchfluten. Sie hatte das Gefühl aus ihrem Kopfe würde alle Unnützen Gedanken fliehen und sie sah das, was wichtig war. Akarius sollte es wissen! Gleich morgen wollten sie ihn einweihen.
Auch wenn es ziemlich aussichtslos, die Chance gering war, etwas über die Herkunft auszumachen, wollte sie sie nicht ungenutzt lassen.
Nach Lilianas Rat wollte Trutta Estrella bitten eine Zeichnung von einem Schmuckstück zu fertigen und erzählte ihr, was es damit auf sich hatte. Fräulein Estrella fing Feuer für die Idee, riet jedoch ab auf Plakaten danach zu forschen. Dieses feine und wunderschöne, meisterlich gearbeitete Kleinod könnte das Interesse von Gauner wecken. Sie hatte einen anderen Vorschlag, der Tags darauf umgesetzt werden sollte und Truttas Gemüt noch mehr in Wallung brachte.
Akarius schlief schon, als sie Heim kann. Sie setzte sich auf die Terrasse, genoss den neblig kühlen Abend und besah die kleine Sonne, die mit einigen Schriften, die einzige Verbindung zu ihrer Vergangenheit war.
Etwas Wundersames ging von dem kleinen, etwa 3 Finger breiten Anhänger aus. Der rotschimmernde, fast glühend anmutender Bernstein, Kaliber annähernd 1½ Finger breit, in einen Silbriggold schimmernden Metallring gefasst, in den, für sie fremdartige Letter eingraviert waren, umkränzt, einer Mandorla gleich, von goldenen gewellten, spitzauslaufenden Strahlen, bei denen sich acht kurze und acht lange abwechseln, ruhte gut nun wieder behütet in einer mit Samt ausgeschlagenen Schatulle. An einem der kurzen Stahlen angeschmiedet eine ovale Öse.
Bisher hatte sie es vermieden ihn öffentlich zu tragen. Ein unbestimmter Argwohn verbot es ihr.
Ihrem Liebsten hatte sie davon erzählt. Schmuck interessierte ihn nicht. Er fragte nicht nach und darüber war sie froh. Manchmal, wenn sie wusste, dass niemand sie sehen konnte, wenn sie traurig war und nicht mehr weiter wusste, legte sie die Kette an. Eine Wärme, aus der sie Kraft und Mut schöpfen konnten, schien sie zu durchfluten. Sie hatte das Gefühl aus ihrem Kopfe würde alle Unnützen Gedanken fliehen und sie sah das, was wichtig war. Akarius sollte es wissen! Gleich morgen wollten sie ihn einweihen.
Auch wenn es ziemlich aussichtslos, die Chance gering war, etwas über die Herkunft auszumachen, wollte sie sie nicht ungenutzt lassen.
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Trutta van Drachenfels
Estrellas Forscherdrang schien sich nichts entgegen stellen zu können. Einem erwartungsvollen Kinde gleich, sehnsüchtig verlangend auszukundschaften, was wohl in der Schachtel steckten würde, ging sie, der Einladung folgend, dem Grafen durch hohe Gänge in den weiten Saal nach, hinterdrein Trutta, vor Aufgeregtheit fahrig, sicher geführt von Akairus.
Das Wohlwollen des Grafen und Estrellas Fürsprache hatte sie hier her gebracht.
Akarius fühlte sich in diesen Gemäuern augenfällig unwohl. In Erinnerung dessen, was er von sich preisgegeben hatte, schoss Trutta ein furchtbarer Gedanke durch den Kopf. Er war so schrecklich, dass sie ihn nicht zurück halten konnte. „Vielleicht wurde das Schmuckstück einmal gestohlen!”
Was, wenn das zur Gewissheit werden sollte? Am liebsten hätte sie jetzt gleich alles aufgegeben um so solchem Erkennen zu entrinnen. Akarius wäre es recht, doch Fräulein Estrella verwarf die Einrede. “Ich denke eher, dass es eurer Identität dient!“ Sir de Argantas zustimmendes Nicken verlieh ihren Worten Gewicht.
Nach kurzer Erklärung des Gesuches, besah seine Hochwohlgeboren Graf Adrian von Hohenfels und der zu seiner linken sitzenden Sir Rafael de Arganta den geheimnisvollen Anhänger.
Die kurz aufflackernden Hoffnungen verloschen. Weder der Graf noch der Kronritter konnten die eingravierten Zeichen, die ähnlich Runen schienen, entziffern.
Der Graf erwog: „Das Symbol, der Sonne gleich, könnte auf einen Zusammenhang mit Eluivepriestern hinweisen. Vielleicht könnte die junge Diakonin Sanyain Lefar bei der Enträtslung weiterhelfen.“
Trutta betrachtend sagt er:„Dunkle Hautfarbe und Sonne … vielleicht Menek’ur. Was denkt ihr Sir Rafael?“
Auch Estrella hatte diese Möglichkeit in Erwägung gezogen. Die Menekaner ein stolzes Volk. Einige wenige kannte sie. Sie waren trotz ihrer Zurückhaltung formgewandt und freundlich. Die Zusammentreffen waren immer angenehm und interessant gewesen. Doch vieles von ihren Sitten und Gebräuchen verstand sie nicht, versuchte dessen ungeachtet immer die Gastfreundschaft nicht zu verletzen.
Die Aussicht ihre Wurzeln hier zu finden machte sie beklommen, teilte Akarius Missfallen, dennoch war sie bereit der Möglichkeit nach zugehen. Dankend nahm sie das Angebot des Grafen an.
Das Wohlwollen des Grafen und Estrellas Fürsprache hatte sie hier her gebracht.
Akarius fühlte sich in diesen Gemäuern augenfällig unwohl. In Erinnerung dessen, was er von sich preisgegeben hatte, schoss Trutta ein furchtbarer Gedanke durch den Kopf. Er war so schrecklich, dass sie ihn nicht zurück halten konnte. „Vielleicht wurde das Schmuckstück einmal gestohlen!”
Was, wenn das zur Gewissheit werden sollte? Am liebsten hätte sie jetzt gleich alles aufgegeben um so solchem Erkennen zu entrinnen. Akarius wäre es recht, doch Fräulein Estrella verwarf die Einrede. “Ich denke eher, dass es eurer Identität dient!“ Sir de Argantas zustimmendes Nicken verlieh ihren Worten Gewicht.
Nach kurzer Erklärung des Gesuches, besah seine Hochwohlgeboren Graf Adrian von Hohenfels und der zu seiner linken sitzenden Sir Rafael de Arganta den geheimnisvollen Anhänger.
Die kurz aufflackernden Hoffnungen verloschen. Weder der Graf noch der Kronritter konnten die eingravierten Zeichen, die ähnlich Runen schienen, entziffern.
Der Graf erwog: „Das Symbol, der Sonne gleich, könnte auf einen Zusammenhang mit Eluivepriestern hinweisen. Vielleicht könnte die junge Diakonin Sanyain Lefar bei der Enträtslung weiterhelfen.“
Trutta betrachtend sagt er:„Dunkle Hautfarbe und Sonne … vielleicht Menek’ur. Was denkt ihr Sir Rafael?“
Auch Estrella hatte diese Möglichkeit in Erwägung gezogen. Die Menekaner ein stolzes Volk. Einige wenige kannte sie. Sie waren trotz ihrer Zurückhaltung formgewandt und freundlich. Die Zusammentreffen waren immer angenehm und interessant gewesen. Doch vieles von ihren Sitten und Gebräuchen verstand sie nicht, versuchte dessen ungeachtet immer die Gastfreundschaft nicht zu verletzen.
Die Aussicht ihre Wurzeln hier zu finden machte sie beklommen, teilte Akarius Missfallen, dennoch war sie bereit der Möglichkeit nach zugehen. Dankend nahm sie das Angebot des Grafen an.
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Trutta van Drachenfels
Als der Bote, der die [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=25435] Benachrichtigung [/url] brachte, längst nicht mehr zusehen war, begann sie mit der ihr eigenen langsamen Art das Schriftstück zu studieren. Es ging ihr viel zu langsam und so lies sie Wörter aus um schneller ans Ende zu gelangen. Dadurch blieb ihr der Sinn verborgen. Nach tiefen Ein- und Ausatmen, was sie beruhigen sollte, begann sie noch mal von Vorn.
Ihre Wangen glühten vor Spannung. Wie konnte, sollte sie dem Emir des Reiches Menek’ur gegenübertreten? Was wenn er etwas berichten konnte? Was wenn er nichts darüber wusste? Wie sollte sie sich schicklich kleiden?
Fräulein Estrella würde dabei sein. Sie war wortgewandt und hatte das Herz am rechten Fleck und Akarius Versprechen, sie zu begleiten und beizustehen, war ihr Trost.
Hin und her gerissen zwischen Ungeduld und Bangigkeit vor Unbekannten betrachtet sie ihre Kette, starte lange auf die Gravur. So sie es richtig beurteilte, waren es sechs Wörter. Sie begann das erste abzumalen. Linie um Line. Diese Zeichen kamen ohne Rundungen aus.
Erster Buchstabe. Eine senkrechte Linie auf der oben eine Spitze saß, wie eine Speerspitze sah der aus.
Der Zweite war dem großen R sehr ähnlich, das sie kannte.
Auch der Dritte kam ihr bekannt vor, er ähnelte dem großen M.
Der Vierte. Zwei senkrechte Graden durch eine kurze Linie obenauf verbunden. ‚Wie ein Schreibpult von der Seite’ dachte sie grinsend.
Der letzte war dem Dritten gleich.
Still besah sie ihr Werk. Schüttelte grüblerisch den Kopf. Es ergab keinen Sinn.
Ihre Wangen glühten vor Spannung. Wie konnte, sollte sie dem Emir des Reiches Menek’ur gegenübertreten? Was wenn er etwas berichten konnte? Was wenn er nichts darüber wusste? Wie sollte sie sich schicklich kleiden?
Fräulein Estrella würde dabei sein. Sie war wortgewandt und hatte das Herz am rechten Fleck und Akarius Versprechen, sie zu begleiten und beizustehen, war ihr Trost.
Hin und her gerissen zwischen Ungeduld und Bangigkeit vor Unbekannten betrachtet sie ihre Kette, starte lange auf die Gravur. So sie es richtig beurteilte, waren es sechs Wörter. Sie begann das erste abzumalen. Linie um Line. Diese Zeichen kamen ohne Rundungen aus.
Erster Buchstabe. Eine senkrechte Linie auf der oben eine Spitze saß, wie eine Speerspitze sah der aus.
Der Zweite war dem großen R sehr ähnlich, das sie kannte.
Auch der Dritte kam ihr bekannt vor, er ähnelte dem großen M.
Der Vierte. Zwei senkrechte Graden durch eine kurze Linie obenauf verbunden. ‚Wie ein Schreibpult von der Seite’ dachte sie grinsend.
Der letzte war dem Dritten gleich.
Still besah sie ihr Werk. Schüttelte grüblerisch den Kopf. Es ergab keinen Sinn.
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Estrella Blockhart
- Beiträge: 22
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Als Estrella gestern in das Schiff von Menek’ur nach Berchgard stieg überkam sie ein befremdliches Gefühl.
Was war nur mit Truttas Freund Akarius los? War er etwa böse auf sie, weil sie Trutta half?
Ganz verstand sie seine Unfreundlichkeit und später die Bosheit ihr gegenüber nicht, denn er musste doch froh sein, wenn seine Liebste Freunde hatte, die ihr halfen nach all der Zeit endlich ihre Seelenruhe zu erreichen, indem sie endlich dem Rätsel um ihre Herkunft auf die Spur kam. So schien es für Estrella aber gar nicht zu sein. Wie ein kleines Kind spielte er sich auf, dem man sein liebstes Spielzeug wegnehmen wollte. Doch Akarius wollte doch niemand etwas wegnehmen. Ganz im Gegenteil, außer dass Trutta endlich wissen würde woher sie kam, würde sich doch nichts ändern, wenn sie das nicht wollte.
Estrella, die inzwischen ein wenig blass um die Nase geworden war, weil sie den Wellengang wohl nicht so vertrug, schüttelte den Kopf.
Nein, sie verstand den Mann einfach nicht. Es war wohl besser gewesen, dass sie vorzeitig gegangen war, denn sonst hätte sie noch ernsthafte Worte mit dem höchst unfreundlichen Mann wechseln müssen.
Auch für Estrella war es nicht so angenehm gewesen bei den Menekanern zu sein, aber sie hatte es für Trutta gemacht, damit sie das nicht alleine durchmachen musste, doch das war Akarius wohl ein Dorn im Auge.
Das machte sie richtig traurig. Immerhin wollte sie doch nur helfen. Sie hatte das Gefühl, dass Trutta gerne gehabt hätte, dass sie geblieben wäre, auch Estrella wäre gerne geblieben, doch um die Sache nicht noch komplizierter zu machen, verließ sie die Taverne lieber, um nicht noch einen Streit zwischen Truttas beiden Vertrauten herbeizuführen.
In der Hoffnung, dass Trutta das auch noch alleine gut überstand, ging sie verdrossen und mit einem traurigen Gefühl nach Hause in ihr Bett.
Was war nur mit Truttas Freund Akarius los? War er etwa böse auf sie, weil sie Trutta half?
Ganz verstand sie seine Unfreundlichkeit und später die Bosheit ihr gegenüber nicht, denn er musste doch froh sein, wenn seine Liebste Freunde hatte, die ihr halfen nach all der Zeit endlich ihre Seelenruhe zu erreichen, indem sie endlich dem Rätsel um ihre Herkunft auf die Spur kam. So schien es für Estrella aber gar nicht zu sein. Wie ein kleines Kind spielte er sich auf, dem man sein liebstes Spielzeug wegnehmen wollte. Doch Akarius wollte doch niemand etwas wegnehmen. Ganz im Gegenteil, außer dass Trutta endlich wissen würde woher sie kam, würde sich doch nichts ändern, wenn sie das nicht wollte.
Estrella, die inzwischen ein wenig blass um die Nase geworden war, weil sie den Wellengang wohl nicht so vertrug, schüttelte den Kopf.
Nein, sie verstand den Mann einfach nicht. Es war wohl besser gewesen, dass sie vorzeitig gegangen war, denn sonst hätte sie noch ernsthafte Worte mit dem höchst unfreundlichen Mann wechseln müssen.
Auch für Estrella war es nicht so angenehm gewesen bei den Menekanern zu sein, aber sie hatte es für Trutta gemacht, damit sie das nicht alleine durchmachen musste, doch das war Akarius wohl ein Dorn im Auge.
Das machte sie richtig traurig. Immerhin wollte sie doch nur helfen. Sie hatte das Gefühl, dass Trutta gerne gehabt hätte, dass sie geblieben wäre, auch Estrella wäre gerne geblieben, doch um die Sache nicht noch komplizierter zu machen, verließ sie die Taverne lieber, um nicht noch einen Streit zwischen Truttas beiden Vertrauten herbeizuführen.
In der Hoffnung, dass Trutta das auch noch alleine gut überstand, ging sie verdrossen und mit einem traurigen Gefühl nach Hause in ihr Bett.
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Trutta van Drachenfels
Am dritten Tag der Woche. Irgendwie schien sich die Welt langsamer zu drehen. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Noch so lange. Aber vielleicht war das gut. Akarius wurde immer unausstehlicher. Er legte sich mit jedem an, der auch nur in ihre Nähe kam. Sie wusste um seine Befürchtungen, um die Angst sie zu verlieren. Immer wieder versuchte sie ihn zu beruhigen, hoffte ihn besänftigen zu können. Doch es war anders. Je näher der Tag der Reise nach Menek’ur kam, desto missgelaunter wurde er.
Fein heraus geputzt, viel zu früh war sie zum Hafen gelaufen, um nicht das Schiff zu verpassen. Estrella und Akarius waren noch nicht da. Auf dem Steg sitzend, malte sie das zweite, es hatte nur drei Zeichen, und dritte Wort auf das Pergament.
Erstes Zeichen – zwei Senkrechte die zwei diagonal verlaufende Graden verbanden
Zweites – eine Senkrechte
Das Dritte Zeichen war gleich dem zweiten des ersten Wortes
Erstes Zeichen des dritten Wortes – zwei Senkrechte die in der oberen Hälfte durch ein X verbunden sind
Das Zweite gleicht dem vierten des ersten Wortes
Das Dritte und Vierte gleicht dem Ersten des ersten Wortes.
Das Fünfte gleicht dem dritten und letzten des ersten Wortes.
Das Letzte gleich dem zweiten des ersten Wortes.
Die Überfahrt verlief ohne Zwischenfälle. Der Hafen von Menek’ur war verwüstet. Überall lagen Trümmer rum, die notdürftig zur Seite geräumt, ein Spalier des Weges bildeten. Ganz befremdlich waren die vielen Pfützen auf den Plätzen und Straßen. Es roch nach Moder und faulendem Tang.
Die kleine Schar zur Stadtwache eskortiert, wurde in die Nahe gelegne Taverne eingeladen. Nach zurückhaltend höflicher Begrüß und auserlesener Bewirtung kamen sie auf den Grund ihres Hier seins zusprechen.
Fein heraus geputzt, viel zu früh war sie zum Hafen gelaufen, um nicht das Schiff zu verpassen. Estrella und Akarius waren noch nicht da. Auf dem Steg sitzend, malte sie das zweite, es hatte nur drei Zeichen, und dritte Wort auf das Pergament.
Erstes Zeichen – zwei Senkrechte die zwei diagonal verlaufende Graden verbanden
Zweites – eine Senkrechte
Das Dritte Zeichen war gleich dem zweiten des ersten Wortes
Erstes Zeichen des dritten Wortes – zwei Senkrechte die in der oberen Hälfte durch ein X verbunden sind
Das Zweite gleicht dem vierten des ersten Wortes
Das Dritte und Vierte gleicht dem Ersten des ersten Wortes.
Das Fünfte gleicht dem dritten und letzten des ersten Wortes.
Das Letzte gleich dem zweiten des ersten Wortes.
Die Überfahrt verlief ohne Zwischenfälle. Der Hafen von Menek’ur war verwüstet. Überall lagen Trümmer rum, die notdürftig zur Seite geräumt, ein Spalier des Weges bildeten. Ganz befremdlich waren die vielen Pfützen auf den Plätzen und Straßen. Es roch nach Moder und faulendem Tang.
Die kleine Schar zur Stadtwache eskortiert, wurde in die Nahe gelegne Taverne eingeladen. Nach zurückhaltend höflicher Begrüß und auserlesener Bewirtung kamen sie auf den Grund ihres Hier seins zusprechen.
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Trutta van Drachenfels
Akruis Anfeindungen und offenensichtliche Abneigung den Gastgebern und ganz besonders Estrella gegenüber, sorgten für eine kribblige Spannung, über die Fuad aus dem Hause Ifrey mit würdiger Ruhe und formellem Anstand hinweg sah. Nach einer abfälligen Bemerkung war für Estrella das Maß voll. Sie lief, in ihrer Ehre tief getroffen, war sie doch als Beistand und auf Wunsch Truttas mitgekommen, wütend und traurig davon. Ihr Augenmerk auf Fuad gerichtet, an der anderen Seite des großen Tisches, bekam Trutta nicht viel mit, bemerkte jedoch den kalten feindseligen Blick mit dem Akarius ihr nach sah.
Fuad bewahrte Gelassenheit. Geduldig hörte er zu, besah das Schmuckstück, eher er sich äußerte. Etwas besonders war daran. Er wollte sich nicht festlegen, ob es aus einer der menekanischen Werkstätten stammen würde, jedoch erkannte er eine Ähnlichkeit mit einem Ring, den er besaß, mit dem Ring in den der Bernstein gefasst war. Um Sicherheit zu haben, sollte ein Kunsthandwerksmeister zu einem späteren Zeitpunkt das Stück besehen.
Akarius wollte, dass alles vorbei sei, dass es so bliebe, oder wieder so wäre, wie es war, seit dem er und Trutta sich begegnet waren und bevor sie mit Estralla zusammentraf. Ihm war es egal woher Trutta kam. Er wollte die Angst abschütteln, die ihm wie ein Gespenst im Nacken saß. Doch der Spuk wollte nicht enden. Als auf die Frage ‚Was wäre, wenn Trutta in Menek’ur verwurzelt wäre?’ die Antwort lautet ‚.. sie dürften dann nur noch freundschaftlich zusammenkommen’ verwandelte sich Furcht zu Hass.
Auf dem Rückweg stritten sie. „Estrella ist an allem Schuld! Sie hat dir den Floh ins Ohr gesetzt!“ zeterte er. Ihn zu beruhigen war aussichtslos. Von dem, dass es ihr eigener Wunsch war, sie sich der Wahrheit stellen, nicht mehr weglaufen laufen und endlich diese vermaledeiten Träume loswerden wollte, davon mochte er nichts hören. In seiner Verzweiflung beschimpfte und beleidigte er sie und ließ sie am Hafen allein zurück.
Fuad bewahrte Gelassenheit. Geduldig hörte er zu, besah das Schmuckstück, eher er sich äußerte. Etwas besonders war daran. Er wollte sich nicht festlegen, ob es aus einer der menekanischen Werkstätten stammen würde, jedoch erkannte er eine Ähnlichkeit mit einem Ring, den er besaß, mit dem Ring in den der Bernstein gefasst war. Um Sicherheit zu haben, sollte ein Kunsthandwerksmeister zu einem späteren Zeitpunkt das Stück besehen.
Akarius wollte, dass alles vorbei sei, dass es so bliebe, oder wieder so wäre, wie es war, seit dem er und Trutta sich begegnet waren und bevor sie mit Estralla zusammentraf. Ihm war es egal woher Trutta kam. Er wollte die Angst abschütteln, die ihm wie ein Gespenst im Nacken saß. Doch der Spuk wollte nicht enden. Als auf die Frage ‚Was wäre, wenn Trutta in Menek’ur verwurzelt wäre?’ die Antwort lautet ‚.. sie dürften dann nur noch freundschaftlich zusammenkommen’ verwandelte sich Furcht zu Hass.
Auf dem Rückweg stritten sie. „Estrella ist an allem Schuld! Sie hat dir den Floh ins Ohr gesetzt!“ zeterte er. Ihn zu beruhigen war aussichtslos. Von dem, dass es ihr eigener Wunsch war, sie sich der Wahrheit stellen, nicht mehr weglaufen laufen und endlich diese vermaledeiten Träume loswerden wollte, davon mochte er nichts hören. In seiner Verzweiflung beschimpfte und beleidigte er sie und ließ sie am Hafen allein zurück.
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Akarius van Drachenfels
Nachdem er sich an diesem Abend zur Ruhe gelegt ,zumindest hatte er dies behauptet ging er zum Hafen und nahm ein Schiff nach Berchgard. Er suchte den Ort ab,je länger er dies ergebnislos tat um so mehr wurde sein Hass. "Sie hat Schuld an allem ,Sie hat Trutta diesen Floh ins Ohr gesetzt,Sie hat diese vermaledeiten Bilder gekritzelt,Sie würde dafür bezahlen was sie IHM angetan hat. Mit blutunterlaufenen hasserfüllten Augen streift er durch Berchgard jedes weibliche Wesen genau musternd SIE jedoch an diesem Abend nicht entdeckend..... *er murmelt vor sich hin* Ich habe Zeit viel Zeit....
Er suchte sich einen Platz an dem er nächtigen konnte in der Nähe des Hafens setzte er sich an die Stadtmauer und beobachtete das Treiben in selbigen... Plötzlich schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf,Trutta hatte doch gesagt dieses Weib würde sich ein Grundstück mit Amelie teilen. Kalt grinsend schlief er dann ein.....
Er suchte sich einen Platz an dem er nächtigen konnte in der Nähe des Hafens setzte er sich an die Stadtmauer und beobachtete das Treiben in selbigen... Plötzlich schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf,Trutta hatte doch gesagt dieses Weib würde sich ein Grundstück mit Amelie teilen. Kalt grinsend schlief er dann ein.....
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Akarius van Drachenfels
Am nächsten Morgen erwachte er und sah sich einen Moment lang orientierungslos um,dann jedoch viel ihm ein wo und weshalb er hier war.Sogleich machte er sich daran sein Vorhaben in die Tat umzusetzen,eine umherstreunende Katze hauchte ihr Leben abrupt aus. Er liess das Blut in eine Schale laufen sorgfältig darauf achtend das kein Tropfen verloren ginge. Sodann kramte er aus der Satteltasche ein Stück Fell hervor, blickte sich suchend auf dem Boden um bis er einen Zweig entdeckte der genau die richtige Stärke hatte. Nun breitete er das Fell vor sich auf dem Boden aus so das es mit der Hautseite nach oben lag, er tauchte den Zweig den er noch etwas angespitzt hatte in die Schale. Sorgfältig malte er Letter für Letter auf das Stück Leder dabei machte es ihm nicht sehr viel aus das hin und wieder etwas von dem Blut verlief. So verbrachte er eine ganze Weile und am Ende begutachtete er sein Werk und wars sehr zufrieden.Noch einmal überflog er es mit einem kalten Lächeln.
Kannst du Estrella mit dieser Schuld leben ,der Schuld die DU auf DICH geladen hast?
So machte er sich auf den Weg zum Gehöft der beiden Frauen und befestigte das beschriebene Fell am Tor zum Garten mit einem vermeintlich rostigem Dolch. Bei näherem Hinsehen mag man erkennen das es jedoch getrocknetes Blut ist. Nachdem dies getan war machte er sich auf zur Taverne um ein ausgiebiges Frühstück zu sich zu nehmen....
Kannst du Estrella mit dieser Schuld leben ,der Schuld die DU auf DICH geladen hast?
So machte er sich auf den Weg zum Gehöft der beiden Frauen und befestigte das beschriebene Fell am Tor zum Garten mit einem vermeintlich rostigem Dolch. Bei näherem Hinsehen mag man erkennen das es jedoch getrocknetes Blut ist. Nachdem dies getan war machte er sich auf zur Taverne um ein ausgiebiges Frühstück zu sich zu nehmen....
Zuletzt geändert von Akarius van Drachenfels am Donnerstag 11. Oktober 2007, 18:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Trutta van Drachenfels
Wo war er? Überall fragte sie nach, bei Fremden, Freunden und Bekannten ob sie Akarius gesehen hätten. Als sie bei Liliana und Zoe ankam sahen die beiden ihr ihr Kümmernis an. Bereit willig erzählte sie vom dem, was geschehen war und wie sie auseinander gegangen waren. Doch auch sie konnten ihr nicht Auskunft geben.
Später erzählte Liliana von einer eigenartigen Begebenheit, bei der Amelie sie um Hilfe gebeten hatte. Am Tor des Grundstücks Amelies und Estrellas war ein blutiges Fell gefunden worden. Sie wusste nicht zu sagen, wo es herkam oder was es zu bedeuten hätte, jedoch hat es Estrella einen Todesschrecken versetzt.
Trutta mutmaßte, dass vielleicht ein dilettantischer Jäger dort in guter Absicht die Haut zur Verarbeitung für Amelie hinterlassen haben könnte. Da aber keiner der drei Frauen etwas genaues wusste, blieb es bei Spekulationen.
Später erzählte Liliana von einer eigenartigen Begebenheit, bei der Amelie sie um Hilfe gebeten hatte. Am Tor des Grundstücks Amelies und Estrellas war ein blutiges Fell gefunden worden. Sie wusste nicht zu sagen, wo es herkam oder was es zu bedeuten hätte, jedoch hat es Estrella einen Todesschrecken versetzt.
Trutta mutmaßte, dass vielleicht ein dilettantischer Jäger dort in guter Absicht die Haut zur Verarbeitung für Amelie hinterlassen haben könnte. Da aber keiner der drei Frauen etwas genaues wusste, blieb es bei Spekulationen.
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Akarius van Drachenfels
Nachdem er sein Aussehen verändert hatte und sich andere Kleidung beschafft suchte er sich Berchgard einen Unterschlupf. Bei Tage verschmolz er mit den Schatten die sich ihm boten,bei Nacht wurde er zum Dunkel das durch die Strassen wabberte. Er schlich sich umher und beobachtete während er langsam ruhiger wurde und sich alles nochmal durch den Kopf gehen lies was vorgefallen war: Ruhelos strich er in Berchgard umher.
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Trutta van Drachenfels
Nach wieder vergeblicher Suche, Liliana war mit Alliestra noch mal losgezogen um ganz sicher zu gehen und um den vor dem Grundstück der Frauen postierten Wachmann zu befragen und zu ermahnen die Augen offen zuhalten, wartete Trutta an der Heimstätte der befreundeten Heilerinnen.
Zoe, die grade wiederkehrte, bemerkte ihn zu erst. In dunklen Gewändern hob er sich, einem Schattenriss gleich, von nachtblauer Umgebung ab. Aufgeschreckt wie ein wildes Tier, das seinen Häschern knapp entkommen war, gehetzt sein Blick, bot er ein Bild des Elends.
All sein Vertrauen verloren, getraute er sich erst nach vielen Beteuerungen, dass Liliana, die zurückgekommen, keine Garde gefolgt war und nicht gerufen werden würde, das Haus, die vermeintliche Falle zu betreten.
Zu dritt versuchten sie den Sturkopf wieder zu Recht zurücken. Ein bleierner Kampf, der an den Nerven zerrte. Gab eine auf, sprang die die nächste ein. In Rage, was gut daran wäre, seine Vergangenheit zu kennen, gab er das dunkelste Geheimnis seiner Herkunft preis. Trutta gelähmt vor Beklommenheit, sah zu Liliana. Ungewöhnlich ruhig meinte sie es bereits geahnt zu haben, und würde einen Menschen nicht nach seiner Familie, sondern seinem eigen Tun nach beurteilen.
Als sie gingen bat Akarius um Vergebung.
Der Tag danach. Der erste ruhige Tag seit langem.
Sollte sie die Suche aufgeben? Sollte sie die Vergangenheit ruhen lassen? Konnte sie das überhaupt?
Endlich schafften sie es sich aussprechen. Mit wieder klarem Verstand, Willens und hoffend zu retten was zu retten war, schrieb Akarius [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=25606] eine [/url] Botschaft an Fräulein Blockart und [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=25610] eine [/url] an die Bürgermeisterin Alliestra.
Trutta mochte mit einem [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=25622] Schreiben [/url] ihre Schuld beim Grafen Adrian von Hohenfels abtragen und dabei gleich für Akaius um Gnade bitten.
Zoe, die grade wiederkehrte, bemerkte ihn zu erst. In dunklen Gewändern hob er sich, einem Schattenriss gleich, von nachtblauer Umgebung ab. Aufgeschreckt wie ein wildes Tier, das seinen Häschern knapp entkommen war, gehetzt sein Blick, bot er ein Bild des Elends.
All sein Vertrauen verloren, getraute er sich erst nach vielen Beteuerungen, dass Liliana, die zurückgekommen, keine Garde gefolgt war und nicht gerufen werden würde, das Haus, die vermeintliche Falle zu betreten.
Zu dritt versuchten sie den Sturkopf wieder zu Recht zurücken. Ein bleierner Kampf, der an den Nerven zerrte. Gab eine auf, sprang die die nächste ein. In Rage, was gut daran wäre, seine Vergangenheit zu kennen, gab er das dunkelste Geheimnis seiner Herkunft preis. Trutta gelähmt vor Beklommenheit, sah zu Liliana. Ungewöhnlich ruhig meinte sie es bereits geahnt zu haben, und würde einen Menschen nicht nach seiner Familie, sondern seinem eigen Tun nach beurteilen.
Als sie gingen bat Akarius um Vergebung.
Der Tag danach. Der erste ruhige Tag seit langem.
Sollte sie die Suche aufgeben? Sollte sie die Vergangenheit ruhen lassen? Konnte sie das überhaupt?
Endlich schafften sie es sich aussprechen. Mit wieder klarem Verstand, Willens und hoffend zu retten was zu retten war, schrieb Akarius [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=25606] eine [/url] Botschaft an Fräulein Blockart und [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=25610] eine [/url] an die Bürgermeisterin Alliestra.
Trutta mochte mit einem [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=25622] Schreiben [/url] ihre Schuld beim Grafen Adrian von Hohenfels abtragen und dabei gleich für Akaius um Gnade bitten.
- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Als Trutta ihr einige Tage zuvor die Kette und das Amulett zeigte, wußte sie sogleich, daß sie die schon ein mal gesehen hatte. Sie war noch klein, erst 5 Jahre alt, doch erinnerte sie sich noch gut daran.
Ihr Onkel Hermann Willhelm von Drachenfels, war damals zu Besuch und hatte seine junge Frau mit gebracht. Lili erinnerte sich ganz genau, daß diese eine Kette mit einem solchen Amulett getragen hatte.
Lange mußte Lili überlegen, bis ihr der Name wieder einfiel. Klara hieß sie. Sie war auch adeliger Herkunft, doch der Name ihrer Familie fiel ihr nicht mehr ein. Lili erinnerte sich daran daß ein kleiner Junge so um die 3 Jahre alt, die beiden begleite und daß Klara einen Bauch hatte. Sie erwarten ein weiteres Kind, daß in 3 Monaten zur Welt kommen sollte.
An die Kette mit dem Amulett erinnerte sich genau, sie hatte im Sonnenlicht des herrlichen Spätherbstages gefunkelt und geglitzert.
Lili hatte es ganz fasziniert angestarrt. Klara hatte sie daraufhin trotzt ihrer Umstände in die Arme genommen, so daß Lili es sich ganz genau anschauen konnte. Auffallend war daß Klara trotzt der schon herbstlichen Jahreszeit einen sonnengebräunter Teint hatte und von außergewöhnlicher Schönheit war.
Etwa ein Jahr nach dem Besuch ihres Onkels wurde dieser vom Reich Alumenas auf eine diplomatische Mission geschickt, zu dem ihn seine Frau und die beiden Kinder begleiteten. Anfangs hatte sie von ihnen noch regelmäßig Briefe bekommen, doch brach dieser mit einem mal ab. Nachfragen ergaben, daß die Familie wohl in ihrer Residenz überfallen worden war. Es fehlte jede Spur von ihnen, sie galten als tot oder verschollen.
Die Frage die sich nun stellte, war wie Trutta in den Besitz dieses Amulett's kam und ob es wirklcih daß Amulett war, daß ihre Tante einst besaß. Doch darin war sich Lili sehr sicher..
Ihr Onkel Hermann Willhelm von Drachenfels, war damals zu Besuch und hatte seine junge Frau mit gebracht. Lili erinnerte sich ganz genau, daß diese eine Kette mit einem solchen Amulett getragen hatte.
Lange mußte Lili überlegen, bis ihr der Name wieder einfiel. Klara hieß sie. Sie war auch adeliger Herkunft, doch der Name ihrer Familie fiel ihr nicht mehr ein. Lili erinnerte sich daran daß ein kleiner Junge so um die 3 Jahre alt, die beiden begleite und daß Klara einen Bauch hatte. Sie erwarten ein weiteres Kind, daß in 3 Monaten zur Welt kommen sollte.
An die Kette mit dem Amulett erinnerte sich genau, sie hatte im Sonnenlicht des herrlichen Spätherbstages gefunkelt und geglitzert.
Lili hatte es ganz fasziniert angestarrt. Klara hatte sie daraufhin trotzt ihrer Umstände in die Arme genommen, so daß Lili es sich ganz genau anschauen konnte. Auffallend war daß Klara trotzt der schon herbstlichen Jahreszeit einen sonnengebräunter Teint hatte und von außergewöhnlicher Schönheit war.
Etwa ein Jahr nach dem Besuch ihres Onkels wurde dieser vom Reich Alumenas auf eine diplomatische Mission geschickt, zu dem ihn seine Frau und die beiden Kinder begleiteten. Anfangs hatte sie von ihnen noch regelmäßig Briefe bekommen, doch brach dieser mit einem mal ab. Nachfragen ergaben, daß die Familie wohl in ihrer Residenz überfallen worden war. Es fehlte jede Spur von ihnen, sie galten als tot oder verschollen.
Die Frage die sich nun stellte, war wie Trutta in den Besitz dieses Amulett's kam und ob es wirklcih daß Amulett war, daß ihre Tante einst besaß. Doch darin war sich Lili sehr sicher..
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Montag 15. Oktober 2007, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Trutta van Drachenfels
Nach dunkler Nacht folgt ein neuer Tag, nach Trübnis irgendwann Klarheit. Auch Glück und Unglück konnten sich verwechseln. Niemand weiß wann es geschieht.
Mit bangen Herzen reiste das Pärchen nach Varuna. Da noch viel Zeit war bummelten sie Hand in Hand, die Stille hin und wieder von schwerem Seufzen unterbrochen, dem Rathaus zu.
Ihr Schicksal in die Hände der Bürgermeisterin Alliestra gelegt, harrten sie in der großen Halle dessen, was kommen würde.
Dann war es soweit. Akarius wurde hinein gebeten. Ein letztes aufmunterndes Lächeln, dann schloss sich die Tür.
Quälende Verlassenheit. Vielleicht hätte sie doch daheim bleiben sollen. Aber was wäre dort anders? Sie würden eben so bangen und warten. Sie wollte in seiner Nähe sein, zu ihm stehen. Sie konnte ihn verstehen, wenn gleich ihr auch das, was er in seiner irren Verzweiflung getan hatte, nicht gefiel. Sie waren sich wieder gut.
Wenn man auf etwas wartet will die Zeit einfach nicht vergehen. Es dauerte ewig bis sich Tür wieder öffnete.
Trutta wurde gerufen. Als die gingen war die Nacht klar und ihre Herzen leicht.
Tags darauf, ein Antwortschreiben an den Grafen lag zum Verschicken fertig auf dem Tisch, malte sie die letzen Zeichen des Ringes auf das begonnene Pergament. Sie verglich die Zeichen noch mal, dass keines falsch sei.
1. Wort
Erstes Zeichen. Eine senkrechte Linie auf der oben eine Spitze saß, wie eine Speerspitze sah der aus.
Das zweite war dem großen R sehr ähnlich, das sie kannte.
Auch das dritte kam ihr bekannt vor, er ähnelte dem großen M.
Das vierte. Zwei senkrechte Graden durch eine kurze Linie obenauf verbunden. ‚Wie ein Schreibpult von der Seite’ dachte sie grinsend.
Der letzte war dem dritten gleich.
2. Wort
Erstes Zeichen – zwei Senkrechte die zwei diagonal verlaufende Graden verbanden
Zweites – eine Senkrechte
Das dritte Zeichen war gleich dem zweiten des ersten Wortes
3. Wort
Erstes Zeichen – zwei Senkrechte die in der oberen Hälfte durch ein X verbunden sind
Das zweite gleicht dem vierten des ersten Wortes
Das dritte und vierte gleicht dem ersten des ersten Wortes.
Das fünfte gleicht dem dritten und dem letzten des ersten Wortes.
Das letzte gleich dem zweiten des ersten Wortes.
4. Wort
Das erste Zeichen sah aus wie die linke Hälfte eines auf die Ecke gestellten Quadrates.
Das zweite ähnelte dem erste vom ersten Wort nur fehlte ihm die linke Spitze.
Das dritte war dem vorhergehen ähnlich, hatte aber rechts unter der ersten Spitze eine parallel laufende zweite.
Das vierte Zeichen sah aus wie das zweite des ersten Wortes.
Das fünfte glich dem dritten dieses Wortes
5. Wort.
Erstes Zeichen gleicht dem vierten auf dem ersten Wort.
Das zweite ist gar nicht leicht nach zu zeichnen. Sie probiert es ein paar Mal. ‚Ja, wie ein X mit einem Dach drauf’ denkt sie.
Das letzte ist eine Senkrechte durch die in etwa der Hälfte, von links oben, nach rechts unten kurze Grade kreuzt.
6. Wort
Es war recht lang. Ein wie nach rechts gekipptes Z war das erste Zeichen. Das nächste glich dem mittleren des Wortes davor. Das dritte, vierte und sechste Zeichen glich dem letzen des fünften Wortes.
Das fünfte Zeichen sah wie ein M aus. Das siebente fast wie ein H. Das achte war gleich dem dritten und dem fünften Zeichen des vierten Wortes. Das letzte Zeichen war ein einfaches X.
‚Vielleicht sollte ich den netten Herren Ravenor, der sich für Schmuckstücke besondere Art interessierte, bitten, sich das mal anzusehen, oder einen Schriftgelehrten ausfindig machen’ dachte sie und rüstete zur Reise zum Schloss.
Mit bangen Herzen reiste das Pärchen nach Varuna. Da noch viel Zeit war bummelten sie Hand in Hand, die Stille hin und wieder von schwerem Seufzen unterbrochen, dem Rathaus zu.
Ihr Schicksal in die Hände der Bürgermeisterin Alliestra gelegt, harrten sie in der großen Halle dessen, was kommen würde.
Dann war es soweit. Akarius wurde hinein gebeten. Ein letztes aufmunterndes Lächeln, dann schloss sich die Tür.
Quälende Verlassenheit. Vielleicht hätte sie doch daheim bleiben sollen. Aber was wäre dort anders? Sie würden eben so bangen und warten. Sie wollte in seiner Nähe sein, zu ihm stehen. Sie konnte ihn verstehen, wenn gleich ihr auch das, was er in seiner irren Verzweiflung getan hatte, nicht gefiel. Sie waren sich wieder gut.
Wenn man auf etwas wartet will die Zeit einfach nicht vergehen. Es dauerte ewig bis sich Tür wieder öffnete.
Trutta wurde gerufen. Als die gingen war die Nacht klar und ihre Herzen leicht.
Tags darauf, ein Antwortschreiben an den Grafen lag zum Verschicken fertig auf dem Tisch, malte sie die letzen Zeichen des Ringes auf das begonnene Pergament. Sie verglich die Zeichen noch mal, dass keines falsch sei.
1. Wort
Erstes Zeichen. Eine senkrechte Linie auf der oben eine Spitze saß, wie eine Speerspitze sah der aus.
Das zweite war dem großen R sehr ähnlich, das sie kannte.
Auch das dritte kam ihr bekannt vor, er ähnelte dem großen M.
Das vierte. Zwei senkrechte Graden durch eine kurze Linie obenauf verbunden. ‚Wie ein Schreibpult von der Seite’ dachte sie grinsend.
Der letzte war dem dritten gleich.
2. Wort
Erstes Zeichen – zwei Senkrechte die zwei diagonal verlaufende Graden verbanden
Zweites – eine Senkrechte
Das dritte Zeichen war gleich dem zweiten des ersten Wortes
3. Wort
Erstes Zeichen – zwei Senkrechte die in der oberen Hälfte durch ein X verbunden sind
Das zweite gleicht dem vierten des ersten Wortes
Das dritte und vierte gleicht dem ersten des ersten Wortes.
Das fünfte gleicht dem dritten und dem letzten des ersten Wortes.
Das letzte gleich dem zweiten des ersten Wortes.
4. Wort
Das erste Zeichen sah aus wie die linke Hälfte eines auf die Ecke gestellten Quadrates.
Das zweite ähnelte dem erste vom ersten Wort nur fehlte ihm die linke Spitze.
Das dritte war dem vorhergehen ähnlich, hatte aber rechts unter der ersten Spitze eine parallel laufende zweite.
Das vierte Zeichen sah aus wie das zweite des ersten Wortes.
Das fünfte glich dem dritten dieses Wortes
5. Wort.
Erstes Zeichen gleicht dem vierten auf dem ersten Wort.
Das zweite ist gar nicht leicht nach zu zeichnen. Sie probiert es ein paar Mal. ‚Ja, wie ein X mit einem Dach drauf’ denkt sie.
Das letzte ist eine Senkrechte durch die in etwa der Hälfte, von links oben, nach rechts unten kurze Grade kreuzt.
6. Wort
Es war recht lang. Ein wie nach rechts gekipptes Z war das erste Zeichen. Das nächste glich dem mittleren des Wortes davor. Das dritte, vierte und sechste Zeichen glich dem letzen des fünften Wortes.
Das fünfte Zeichen sah wie ein M aus. Das siebente fast wie ein H. Das achte war gleich dem dritten und dem fünften Zeichen des vierten Wortes. Das letzte Zeichen war ein einfaches X.
‚Vielleicht sollte ich den netten Herren Ravenor, der sich für Schmuckstücke besondere Art interessierte, bitten, sich das mal anzusehen, oder einen Schriftgelehrten ausfindig machen’ dachte sie und rüstete zur Reise zum Schloss.
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Akarius van Drachenfels
Mit unwohlem Gefühl hatten sie sich aufgemacht zu Alliestra nach Varuna auf dem Wege dorthin beobachtete er mit mit gemischten Gefühlen die Wachen der Garde. Jedoch liessen sie die beiden ungehindert passieren und so gelangten sie zum Rathaus. Viel zu früh trafen sie dort ein so das eine ganze Weile noch verging bis sich die Tür öffnete und Alliestra ihn zu sich bat. Mit schwerem Schritten begab er sich in den Raum,sich nochmal zu Trutta umsehend. Alliestra bat ihn nun darum die Geschichte aus seiner Sicht wiederzugeben. Langsam und von Reue gezeichnet am Anfang zögerlich berichtete er über die Ereignisse die ihm relevant erschienen. Zwischenrein gab es immer wieder Fragen welche er bereitwillig beantwortete. Nachdem das Gespräch einige Zeit gedauert und er auch bestätigte eine Entschuldigung an Estrella gesendet zu haben, rief Alliestra dann Trutta hinzu. Auch mit ihr führte sie eine Unterhaltung,am Ende gingen die beiden Hand in Hand nach Haus,froh diese leidige Sache endlich aus der Welt geschafft zu haben. Er war Alliestra mehr als dankbar das sie ihm zugehört und ruhige Worte gefunden hatte und ihm die Augen geöffnet hatte...
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Trutta van Drachenfels
Im Grunde war es ein Tag wie jeder andere, und doch war es einer dieser besonderen bei denen man erst am Abend, wenn Leib und Seele Ruhe finden, feststellt, dass ein solcher war.
Die willkommene Gelegenheit nach gutem Fang Eluives Gaben zu verteilen.
Die intuitive Eingebung nach Varuna zu gehen.
Der freudige Zufall Lilianan dort zu treffen.
Die alte und immer wieder neue Erkenntnis sich aufrecht seinen Problemen und Ängsten zu stellen.
Die Überwindung einen [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=25953] Brief [/url] zu schreiben.
Die selige Gewissheit der Kraft von Liebe und Freundschaft.
Schon fast Daheim, mit den Gedanken beim Liebsten, noch eine schicksalhafte Begegnung. Das was sie seit Tagen vor sich hier schob, was sie sich selber belügen lies ‚Morgen schaffst du es!’ fiel ihr einfach zu. So einfach wie es war, konnte sie es selbst kaum fassen, warum sie nicht längst zu dem netten Herrn Ravenor Kontakt aufgenommen hatte. Die Angelegenheit fand sein Interesse.
Nun hieß es warten und hoffen!
Die willkommene Gelegenheit nach gutem Fang Eluives Gaben zu verteilen.
Die intuitive Eingebung nach Varuna zu gehen.
Der freudige Zufall Lilianan dort zu treffen.
Die alte und immer wieder neue Erkenntnis sich aufrecht seinen Problemen und Ängsten zu stellen.
Die Überwindung einen [url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=25953] Brief [/url] zu schreiben.
Die selige Gewissheit der Kraft von Liebe und Freundschaft.
Schon fast Daheim, mit den Gedanken beim Liebsten, noch eine schicksalhafte Begegnung. Das was sie seit Tagen vor sich hier schob, was sie sich selber belügen lies ‚Morgen schaffst du es!’ fiel ihr einfach zu. So einfach wie es war, konnte sie es selbst kaum fassen, warum sie nicht längst zu dem netten Herrn Ravenor Kontakt aufgenommen hatte. Die Angelegenheit fand sein Interesse.
Nun hieß es warten und hoffen!