Fluch des Dschungels [Quest]
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Yejide
Fluch des Dschungels [Quest]
Fluch des Dschungels
Mit frischem Wasser und leisem Gähnen machte sie sich auf den Rückweg. Eigenartig – Sie fühlte sich schon den ganzen Morgen schläfrig und träge, vielleicht würde sie sich ein wenig hinlegen, sobald sie das Dorf erreicht hat, überlegte die junge Frau und schlenderte Richtung Heimat. Der Dschungel war an diesem Tag überraschend still, kaum ein Laut drang durch das dichte Buschwerk, doch Yejide dachte sich nichts dabei: Manchmal ist es eben etwas stiller. Kreischend stoben vor ihr einige der winzigen Vögel des Urwaldes auf und verschwanden aus ihrem Blickfeld. Sie kannte den Weg zwar in und auswendig und es würde auch nicht mehr sonderlich weit sein, doch nach und nach schien die Müdigkeit beharrlich zuzunehmen. Verbissen wehrte sie sich gegen das Zufallen ihrer Augen und zu allem Überfluss gesellten sich schummrige Gefühle des Schwindels hinzu. Sie versuchte sich zu konzentrieren. Vielleicht war mit ihr etwas nicht in Ordnung? - In Gedanken versuchte sie Symptome durchzugehen, die Wakiuru ihr so oft beschrieben hatte. Wieder und wieder entglitten ihr die Überlegungen und nur kurz vor dem Sturz konnte sie sich an einen der gewaltigen Bäume stützen und durchatmen. Erneut fielen ihr die Augen zu, benommen bemerkte sie, wie sie sogar die Kontrolle über ihren gesamten Körper zu verlieren drohte. Geschwächt um zu kaum einer weiteren, aufwändigen Bewegung fähig lehnte sie wie ein schlaffer Sack gegen den Widerstand, der sie noch als Letztes vor dem Fallen bewahrte.
Irgendwer, Irgendetwas drängte sich in ihr Bewusstsein – das Klopfen ihres Pulses dröhnte rastlos in ihren Ohren. Es schien von überall zu kommen. Fühlte sich so das Sterben an? Ihr wurde schlagartig schlecht und bevor sie reagieren konnte fuhr ihr der unangenehme und grässliche Magensaft durch den Hals und intuitiv krümmte sich ihr Körper, würgte und würgte. Es fühlte sich garnicht danach an, ihr Körper schien taub, aber sie stand noch, dessen war sie sich sicher, obgleich sie nur selten im Stande war die Augen zu öffnen. Dann war es wieder schwarz und sie musste erneut würgen. Doch es kam nichts heraus, oder doch? Sie konnte es nicht spüren und als würde sie erst in diesem Moment den Ernst ihrer Lage erkennen wurde sie von einer jähen Furcht ergriffen, die ihre Gedanken vollständig lähmte. Nur nicht wieder in die Dunkelheit fallen! Dachte das Mädchen zuletzt naiv und verlor das Bewusstsein.
Langsam kehrte Leben in die Glieder Yejide's zurück. Sie schlug die Augen auf. Da war ein nervtötendes Surren in ihrem Kopf. Bedrohlich zitterten ihre Arme, als sie sich aufsetzte und sich neugierig umsah. Wie auch immer sie hier her gekommen war, dachte sie sich und das Zittern nahm noch zu. Wenn dieses Surren nicht auf der Stelle aufhörte, würde sie noch durchdrehen. Wütend kam sie auf ihre Beine. Und Hunger hatte sie. Fleisch wäre jetzt fein – Wie sie es vermisste, das Zubeißen und reißen daran. Gierig fuhr sie herum und ihre rötlichen Augen studierten die Umgebung. Nur mit Mühe konnte sie sich zusammenreißen, doch bei dem Gedanken daran das Fleisch eines Vogels abzunagen, musste sie lächeln, grinsen und dann lachte sie. Wie ihr der Sinn danach stand und richtig Lust hatte sie. Das Zittern ihrer Hände hatte kaum abgenommen und sie riss an ihrem Haar, um sich wieder zur Besinnung zu bringen. Geduld musste sie haben, Ja Geduld ist wichtig, das sagte sie immer. Wer sagte das immer? Kurz war sie verwirrt, während sie unkoordinierten Schrittes und wankend den Heimweg fort setzte, das Wasser ungeachtet zurücklassend.
Mit frischem Wasser und leisem Gähnen machte sie sich auf den Rückweg. Eigenartig – Sie fühlte sich schon den ganzen Morgen schläfrig und träge, vielleicht würde sie sich ein wenig hinlegen, sobald sie das Dorf erreicht hat, überlegte die junge Frau und schlenderte Richtung Heimat. Der Dschungel war an diesem Tag überraschend still, kaum ein Laut drang durch das dichte Buschwerk, doch Yejide dachte sich nichts dabei: Manchmal ist es eben etwas stiller. Kreischend stoben vor ihr einige der winzigen Vögel des Urwaldes auf und verschwanden aus ihrem Blickfeld. Sie kannte den Weg zwar in und auswendig und es würde auch nicht mehr sonderlich weit sein, doch nach und nach schien die Müdigkeit beharrlich zuzunehmen. Verbissen wehrte sie sich gegen das Zufallen ihrer Augen und zu allem Überfluss gesellten sich schummrige Gefühle des Schwindels hinzu. Sie versuchte sich zu konzentrieren. Vielleicht war mit ihr etwas nicht in Ordnung? - In Gedanken versuchte sie Symptome durchzugehen, die Wakiuru ihr so oft beschrieben hatte. Wieder und wieder entglitten ihr die Überlegungen und nur kurz vor dem Sturz konnte sie sich an einen der gewaltigen Bäume stützen und durchatmen. Erneut fielen ihr die Augen zu, benommen bemerkte sie, wie sie sogar die Kontrolle über ihren gesamten Körper zu verlieren drohte. Geschwächt um zu kaum einer weiteren, aufwändigen Bewegung fähig lehnte sie wie ein schlaffer Sack gegen den Widerstand, der sie noch als Letztes vor dem Fallen bewahrte.
Irgendwer, Irgendetwas drängte sich in ihr Bewusstsein – das Klopfen ihres Pulses dröhnte rastlos in ihren Ohren. Es schien von überall zu kommen. Fühlte sich so das Sterben an? Ihr wurde schlagartig schlecht und bevor sie reagieren konnte fuhr ihr der unangenehme und grässliche Magensaft durch den Hals und intuitiv krümmte sich ihr Körper, würgte und würgte. Es fühlte sich garnicht danach an, ihr Körper schien taub, aber sie stand noch, dessen war sie sich sicher, obgleich sie nur selten im Stande war die Augen zu öffnen. Dann war es wieder schwarz und sie musste erneut würgen. Doch es kam nichts heraus, oder doch? Sie konnte es nicht spüren und als würde sie erst in diesem Moment den Ernst ihrer Lage erkennen wurde sie von einer jähen Furcht ergriffen, die ihre Gedanken vollständig lähmte. Nur nicht wieder in die Dunkelheit fallen! Dachte das Mädchen zuletzt naiv und verlor das Bewusstsein.
Langsam kehrte Leben in die Glieder Yejide's zurück. Sie schlug die Augen auf. Da war ein nervtötendes Surren in ihrem Kopf. Bedrohlich zitterten ihre Arme, als sie sich aufsetzte und sich neugierig umsah. Wie auch immer sie hier her gekommen war, dachte sie sich und das Zittern nahm noch zu. Wenn dieses Surren nicht auf der Stelle aufhörte, würde sie noch durchdrehen. Wütend kam sie auf ihre Beine. Und Hunger hatte sie. Fleisch wäre jetzt fein – Wie sie es vermisste, das Zubeißen und reißen daran. Gierig fuhr sie herum und ihre rötlichen Augen studierten die Umgebung. Nur mit Mühe konnte sie sich zusammenreißen, doch bei dem Gedanken daran das Fleisch eines Vogels abzunagen, musste sie lächeln, grinsen und dann lachte sie. Wie ihr der Sinn danach stand und richtig Lust hatte sie. Das Zittern ihrer Hände hatte kaum abgenommen und sie riss an ihrem Haar, um sich wieder zur Besinnung zu bringen. Geduld musste sie haben, Ja Geduld ist wichtig, das sagte sie immer. Wer sagte das immer? Kurz war sie verwirrt, während sie unkoordinierten Schrittes und wankend den Heimweg fort setzte, das Wasser ungeachtet zurücklassend.
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Yooku
Es war ein harter Vormittag für Yooku gewesen - Gleich zwei Kinder wurden an diesem Tag geboren und beide Familien forderten und verdienten den Segen des Schamanen. Zudem musste er noch einige Vorbereitungen für das Gespräch mit Adebayo, seinem Schüler und vorraussichtlichem Nachfolger, treffen. Kaum Zeit hatte er also um zwischen den einzelnen Pflichten neue Kraft und Konzentration zu schöpfen. Gehetzt ging er seiner Arbeit nach und da seine Auffassungsgabe sehr unter dem Stress litt, entgingen ihm die vielen Kleinigkeiten aus denen er vielleicht einen Schluss hätte ziehen können. Das leichte Unbehagen welches ihn schon seit dem frühen Morgen plagte, führte er fahrlässigerweise auf den Stress zurück und auch das seltsame, distanzierte Verhalten der Tiere entging ihm an diesem Tag - Es war einfach alles zu viel gewesen. Erst am frühen Nachmittag, nachdem er den Großteil seiner Aufgaben erledigt hatte, kam er etwas zur Ruhe - Zumindest für einen Moment. Das merkwürdige Gefühl in Hals- und Magengegend hatte ihn immer noch nicht verlassen - Mit eher flachem Atem saß er am Feuer und versuchte sich zu entspannen als er langsam die ungewöhnlichen Dinge um sich herum bemerkte. Kaum ein Tierlaut war in dem sonst rege belebtem Dorf zu vernehmen und auch die Bewohner selbst sprachen kaum untereinander - Nur das nötigste riefen Sie sich noch zu. Beiläufig grüßte er Yejide, die gerade vom Wasserholen zurück kam als ihm schwarz vor Augen wurde. Irritiert sah er der jungen Heilerin noch einmal hinterher - "Ihre Augen - Was war das?" fragte er sich leise als ihn ein weiterer Schwindelanfall überkam. Erst als er die Augen wieder öffnete bemerkte er, dass er seinen Körper kaum noch wahrnahm. Ein seltsames, taubes Gefühl hatte sich in seinem Oberkörper und besonders in seinen Lungen ausgebreitet und als ob das alles nicht schon genug gewesen wäre, überkam ihn plötzlich noch ein starker Würgereflex. Er öffnete seinen Mund doch nichts kam heraus - Zumindest nichts, dass man mit bloßem Auge hätte erkennen können. Alle Kräfte zusammennehmend schloß er noch einmal die Augen um einen rettenden Atemzug zu nehmen - Plötzlich schossen Bilder durch seinen Kopf - Dunkelheit, verschwörerischer Gesang, Trommeln, Feuerschein - Dann sank er zusammen.
Als er wieder erwachte hatte sich nicht viel um ihn herum verändert. Lange schien er jedoch nicht bewusstlos gewesen zu sein, denn es war immer noch früher Nachmittag und es war auch niemand zur Hilfe geeilt. Das taube Gefühl war verflogen, doch hatte sich ein Surren im Kopf des Schamanen festgesetzt. Es verursachte ihm Kopfschmerzen und die Ruhe, die Yooku sonst so selbstverständlich verinnerlicht hatte, begann sich zu verflüchtigen. Nahezu impulsiv und wütend erhob er sich, klopfte sich den Dreck von den Beinen und blickte sich um - Nach und nach traten die Bewohner des Stammes aus ihren Hütten heraus und postierten sich links und rechts neben dem Schamanen. Sie bildeten einen Halbkreis um die Häuptlingshütte herum und warteten darauf, dass sich der Häuptling endlich zu zeigen gab - Gebannt starrten Sie auf den Eingang des Gebäudes und nur wenige Augenblicke dauerte es, bis der Häuptling tatsächlich zu sehen war. Auch in seinen Augen war das rötliche, unheimliche Schimmern welches Yooku zuvor bei Yejide gesehen hatte, zu erkennen. Zunächst wortlos blickte dieser in die Runde - Ruckartig, wütend schreiend, riss er dann jedoch seinen Speer in die Luft. Ohne zu zögern stimmte ein jeder lauthals mit ein - Selbst Yooku.
Als er wieder erwachte hatte sich nicht viel um ihn herum verändert. Lange schien er jedoch nicht bewusstlos gewesen zu sein, denn es war immer noch früher Nachmittag und es war auch niemand zur Hilfe geeilt. Das taube Gefühl war verflogen, doch hatte sich ein Surren im Kopf des Schamanen festgesetzt. Es verursachte ihm Kopfschmerzen und die Ruhe, die Yooku sonst so selbstverständlich verinnerlicht hatte, begann sich zu verflüchtigen. Nahezu impulsiv und wütend erhob er sich, klopfte sich den Dreck von den Beinen und blickte sich um - Nach und nach traten die Bewohner des Stammes aus ihren Hütten heraus und postierten sich links und rechts neben dem Schamanen. Sie bildeten einen Halbkreis um die Häuptlingshütte herum und warteten darauf, dass sich der Häuptling endlich zu zeigen gab - Gebannt starrten Sie auf den Eingang des Gebäudes und nur wenige Augenblicke dauerte es, bis der Häuptling tatsächlich zu sehen war. Auch in seinen Augen war das rötliche, unheimliche Schimmern welches Yooku zuvor bei Yejide gesehen hatte, zu erkennen. Zunächst wortlos blickte dieser in die Runde - Ruckartig, wütend schreiend, riss er dann jedoch seinen Speer in die Luft. Ohne zu zögern stimmte ein jeder lauthals mit ein - Selbst Yooku.
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Yejide
Sie konnte den Speer, dessen Spitze sich auf die beiden Fremden fixierte, nur schwer kontrollieren. Die Ursache lag nicht nur in der wenigen Übung, sondern überwiegend in dem stetigen Zittern ihrer Arme. Sie konnte es kaum erwarten. Vor allem die Vorstellung, diese Waffe in den Leib eines anderen Menschen zu rammen, erregte sie und das hartnäckige Surren und Summen in ihrem Kopf zügelte den Zorn zusätzlich. Und besonders verstärkte es die Lust Jemanden aufzuspießen. Irgendetwas hielt sie jedoch zurück, sich ohne großes Gerede auf ihre Opfer zu stürzen und im gleichen Moment begannen ihre wunden Handgelenke zu jucken. Allerdings war der Reiz nur sehr gering. Es kostete sie auch kaum Mühe ihn zu beherrschen und innerlich musste sie darüber lachen, während für ihre Widersacher nur ein unkontrolliertes Zucken ihrer Mundwinkel zu erkennen war. Nachdem ihr kurz die verschiedensten, wirren Gedanken durch den Kopf geschossen waren, wurde sie sich der gegenwärtigen Situation schließlich wieder bewusst.
Wut – Das war das einzige, was sie spürte und sie wollte, dass diese deformierten Gestalten, deren Gesichter ihr nur mehr verschwommen vor kamen, aus ihren Augen treten. Sie sollten verschwinden, und zwar zügig.
"G'ag! - A'ra Mur-at brakara'nat Tur-at."
Heiser und kehlig hörte sie ihre eigene Stimme in den Ohren, für Umstehende mögen manche Worte einem feindseligem Zischeln geähnelt haben und auffordernd war ihr Ton, der keine Widerrede zu dulden schien. Ihre Wut steigerte sich nur, als ihr Gesagtes offenbar auf taube Ohren stieß und sie glaubte schier durchzudrehen, als die Beiden versuchten ihr und dem Schamanen nutzlose Dinge anzudrehen, um ihr armseliges Leben vor dem Tod zu bewahren. Dabei huschte ein verstohlener Blick auf den größer gewachsenen Mann zu ihrer Linken, dessen Anwesenheit sie schon wieder vergessen hatte. Sie rügte sich deswegen und spürte einen kurzen Stich des Neides, ob der großen Macht des Mannes. Nicht auszumalen, was sie damit anstellen könnte.
Nachdem der fremde Mann die kleinen Fläschchen auf dem Boden unmittelbar vor ihr platziert hatte und sich langsam wieder zurückzog, konnte sie sich nur mit Mühe ein lautes Lachen verkneifen. Stattdessen bedachte sie die 'Gabe' mit höhnischem und spöttischem Grinsen – Primitives und wertloses Gebräu, dessen war sie sich sicher. Kurz verlor sie den Faden und ihre Gedanken schweifen wild umher, bevor sie jäh einen Schmerz in ihrem rechten Fuß realisierte. Sie hatte die Flaschen und deren billigen Inhalt ohne Zögern zertrümmert und die Scherben bohrten sich ohne Gnade in ihre bare Haut und ihr eigenes, warmes Blut verteilte schleppend unter der Sohle. Danach ging alles schnell – Der Zorn hatte sich zu einem ungekannten Höhepunkt gesteigert und nachdem sich die Fremden sogar an ihnen vorbei drängen wollten, eskalierte die Situation. Ein rasendes Gefühl durchfuhr sie. Blut war es, was sie sehen wollte. Der Durst danach musste gestillt werden und ihre Gedanken verloren sich gänzlich. Die Intensität des rötlichen Schleiers um ihre Augen nahm drastisch zu und mit grellem Schrei warf sie sich in den Kampf.
Ein neues, entzückendes Gefühl wallte in ihr auf, als sie den blutigen Fuß auf die Brustplatte der Bewusstlosen setzte. Ein Gefühl der Macht, ein Gefühl des Spaßes – Doch kurz darauf wurde es würde getrübt und sie empfand nur mehr Zorn und Hass. Auf was? dachte sie für einen Moment versonnen – Auf das Alles. Mit süffisantem Lächeln senkte sich ihr Blick wieder auf die Gerüstete hinab. Sie war davon überzeugt, dass dieses unpraktische Metallgedöns als Instrument besser taugte. Es war eine kurze Erinnerung, die ebenso schnell verschwand, wie sie gekommen war. Nachdem sie kurz darüber nachgerätselt hatte, wer diese Menschen überhaupt waren und woher sie gekommen waren, setzte sie kurzerhand über die Liegende hinweg. Ihre Augen juckten. Wieder spürte sie diese unbändige Aufregung in ihrem Inneren und sie fühlte sich aufgewühlt, irgendetwas fehlte. Sie musste irgendetwas tun – Auf der Stelle. In Gedanken vertieft entfernte sie sich von dem Ort des Geschehens. Sie suchte etwas, an dem sie ihre Wut entladen konnte. Doch an Diesen hatte es keinen Wert. Als wäre es ihr urplötzlich in den Sinn gekommen, hebt sie nochmals ohne tieferen Grund ihre Stimme und schrill ertönte zum letzten Mal, mit noch intensiveren Klick- und Klackgeräuschen:
"Ath enu igh-at nakith'a baru'ut BARATA eta Mur-at'athru!" - Das waren sie in der Tat nicht gewesen. - Dann war sie wieder ein wenig verwirrt. Wer überhaupt? Doch kurz darauf verdrängte sie diesen lästigen, mühsamen Gedanken bereits.
Wut – Das war das einzige, was sie spürte und sie wollte, dass diese deformierten Gestalten, deren Gesichter ihr nur mehr verschwommen vor kamen, aus ihren Augen treten. Sie sollten verschwinden, und zwar zügig.
"G'ag! - A'ra Mur-at brakara'nat Tur-at."
Heiser und kehlig hörte sie ihre eigene Stimme in den Ohren, für Umstehende mögen manche Worte einem feindseligem Zischeln geähnelt haben und auffordernd war ihr Ton, der keine Widerrede zu dulden schien. Ihre Wut steigerte sich nur, als ihr Gesagtes offenbar auf taube Ohren stieß und sie glaubte schier durchzudrehen, als die Beiden versuchten ihr und dem Schamanen nutzlose Dinge anzudrehen, um ihr armseliges Leben vor dem Tod zu bewahren. Dabei huschte ein verstohlener Blick auf den größer gewachsenen Mann zu ihrer Linken, dessen Anwesenheit sie schon wieder vergessen hatte. Sie rügte sich deswegen und spürte einen kurzen Stich des Neides, ob der großen Macht des Mannes. Nicht auszumalen, was sie damit anstellen könnte.
Nachdem der fremde Mann die kleinen Fläschchen auf dem Boden unmittelbar vor ihr platziert hatte und sich langsam wieder zurückzog, konnte sie sich nur mit Mühe ein lautes Lachen verkneifen. Stattdessen bedachte sie die 'Gabe' mit höhnischem und spöttischem Grinsen – Primitives und wertloses Gebräu, dessen war sie sich sicher. Kurz verlor sie den Faden und ihre Gedanken schweifen wild umher, bevor sie jäh einen Schmerz in ihrem rechten Fuß realisierte. Sie hatte die Flaschen und deren billigen Inhalt ohne Zögern zertrümmert und die Scherben bohrten sich ohne Gnade in ihre bare Haut und ihr eigenes, warmes Blut verteilte schleppend unter der Sohle. Danach ging alles schnell – Der Zorn hatte sich zu einem ungekannten Höhepunkt gesteigert und nachdem sich die Fremden sogar an ihnen vorbei drängen wollten, eskalierte die Situation. Ein rasendes Gefühl durchfuhr sie. Blut war es, was sie sehen wollte. Der Durst danach musste gestillt werden und ihre Gedanken verloren sich gänzlich. Die Intensität des rötlichen Schleiers um ihre Augen nahm drastisch zu und mit grellem Schrei warf sie sich in den Kampf.
Ein neues, entzückendes Gefühl wallte in ihr auf, als sie den blutigen Fuß auf die Brustplatte der Bewusstlosen setzte. Ein Gefühl der Macht, ein Gefühl des Spaßes – Doch kurz darauf wurde es würde getrübt und sie empfand nur mehr Zorn und Hass. Auf was? dachte sie für einen Moment versonnen – Auf das Alles. Mit süffisantem Lächeln senkte sich ihr Blick wieder auf die Gerüstete hinab. Sie war davon überzeugt, dass dieses unpraktische Metallgedöns als Instrument besser taugte. Es war eine kurze Erinnerung, die ebenso schnell verschwand, wie sie gekommen war. Nachdem sie kurz darüber nachgerätselt hatte, wer diese Menschen überhaupt waren und woher sie gekommen waren, setzte sie kurzerhand über die Liegende hinweg. Ihre Augen juckten. Wieder spürte sie diese unbändige Aufregung in ihrem Inneren und sie fühlte sich aufgewühlt, irgendetwas fehlte. Sie musste irgendetwas tun – Auf der Stelle. In Gedanken vertieft entfernte sie sich von dem Ort des Geschehens. Sie suchte etwas, an dem sie ihre Wut entladen konnte. Doch an Diesen hatte es keinen Wert. Als wäre es ihr urplötzlich in den Sinn gekommen, hebt sie nochmals ohne tieferen Grund ihre Stimme und schrill ertönte zum letzten Mal, mit noch intensiveren Klick- und Klackgeräuschen:
"Ath enu igh-at nakith'a baru'ut BARATA eta Mur-at'athru!" - Das waren sie in der Tat nicht gewesen. - Dann war sie wieder ein wenig verwirrt. Wer überhaupt? Doch kurz darauf verdrängte sie diesen lästigen, mühsamen Gedanken bereits.
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Nia
In den letzten Tagen war der Dschungel stets sehr ruhig geblieben und scheinbar ständig fuhr ein eiskalter Wind durch das dichte Laubwerk der Bäume hindurch hinunter auf Nia auf ihrer von dichten Büschen umgebene Lagerstätte etwas außerhalb des Dorfes herab. Nun war es schon vorangeschrittene Dunkelheit und es war immer eisiger geworden. Fröstelnd schlug sie die Zähne aufeinander und umschlang sich mit ihren langen Gliedern, Wärme heischend. Warum war es nur hier auf einmal so kalt? Und so ruhig...
Ein Feuer wollte sie auch nicht anzünden, denn wenn solch eine Stille herrschte konnte es sein, dass Raubtiere in der Nähe sind. Die wollte Nia um keinen Preis anlocken und so lag sie zusammengekauert und teilweise mit warmem Laub bedeckt zwischen dem ganzen Geholz, welches ihr Lager war und wagte es kaum sich zu rühren oder zu atmen.
Lange Zeit geschah nichts und sie wunderte sich, warum denn GAR kein lebendiges Wesen in der Nähe war... alles war still, der Urwald war leer...
Doch langsam kam etwas näher... Langsam, wie der Duft einer Frucht hoch auf einem Baum, der nur zögerlich, fast bescheiden, hinabsteigt, so langsam... so kam ein seltsames Gefühl über Nia, sickerte im Schneckentempo in ihren Kopf und machte sie gedehnt langsam schläfrig. Ihr Körper befand sich wie in einer Paralyse, sie konnte keinen Finger rühren und lag immer noch halb von ihrem Laubhaufen bedeckt im Unterholz, kämpfte mental gegen die Müdigkeit und den bitteren Beigeschmack, den diese hatte, an. Immer wilder wehrte sich ihr Geist gegen dieses bekannte und doch so fremde Gefühl. Dann, auf einmal, 'brannte' er, wie eine Stichflamme, kurz auf und im nächsten Augenblick verlor Nia das Bewusstsein. Nein, nicht wirklich, sie konnte etwas anderes sehen, doch es sah nicht aus, wie der Urwald... Sie sah eine Umgebung, und sah sie doch nicht wirklich - es wirkte wie ein Traum. Eigentlich... eigentlich sah sie nur seltsame Schwaden von Farben und... und, da waren Schatten in den Schwaden zu erkennen... schemenhafte, schaurige Gestaltet, die ihr unverständliche Worte zuflüsterten... oder, schrieen sie ihr die Worte zu? Jedenfalls vernahm sie diese undeutlich - was sagten diese Wesen bloß? Dann vernahm sie ein weiteres Geschrei, das klang wie eine Mischung aus ihrer eigenen Sprache und die dieser Schattenwesen... sie selber schrie seltsame Worte hervor - das heißt, ihr Körper agierte von alleine, warf sich umher, bog sich über die Worte, die der aufgerissene Mund in einem Sturzbach erbrach. Nia, als ihr Geist, sah sich selbst von oben und beobachtete erschrocken das Schauspiel, dann wandte sie sich wieder den Schemen zu. Entschlossen ging sie mit ihrem Geist auf diese los, mit intensiven, zerstörungswütigen Gedanken 'attackierte' sie diese Geisterwesen.
Nach einiger Zeit verschwanden sie so langsam, wie sie aufgetaucht waren, und ließen Nia's Geist ausgelaugt zurück, der nun wieder in ihren Körper flog. Letzterer lag wieder ruhig zusammengerollt in dem Laubwerk ihres Lagers und sank in ein tieferes Unbewusstsein, indem es weder Träume noch Gedanken gibt und in denen der Geist für einige Zeit ungestört abgestellt bleiben und Kräfte sammeln kann.
Denn die Schattenwesen waren nicht für immer verschwunden... sie kamen bald zurück...
Doch im Augenblick schlief Nia noch einen Koma-ähnlichen Schlaf und das weiche Laub wärmte sie.
Ein Feuer wollte sie auch nicht anzünden, denn wenn solch eine Stille herrschte konnte es sein, dass Raubtiere in der Nähe sind. Die wollte Nia um keinen Preis anlocken und so lag sie zusammengekauert und teilweise mit warmem Laub bedeckt zwischen dem ganzen Geholz, welches ihr Lager war und wagte es kaum sich zu rühren oder zu atmen.
Lange Zeit geschah nichts und sie wunderte sich, warum denn GAR kein lebendiges Wesen in der Nähe war... alles war still, der Urwald war leer...
Doch langsam kam etwas näher... Langsam, wie der Duft einer Frucht hoch auf einem Baum, der nur zögerlich, fast bescheiden, hinabsteigt, so langsam... so kam ein seltsames Gefühl über Nia, sickerte im Schneckentempo in ihren Kopf und machte sie gedehnt langsam schläfrig. Ihr Körper befand sich wie in einer Paralyse, sie konnte keinen Finger rühren und lag immer noch halb von ihrem Laubhaufen bedeckt im Unterholz, kämpfte mental gegen die Müdigkeit und den bitteren Beigeschmack, den diese hatte, an. Immer wilder wehrte sich ihr Geist gegen dieses bekannte und doch so fremde Gefühl. Dann, auf einmal, 'brannte' er, wie eine Stichflamme, kurz auf und im nächsten Augenblick verlor Nia das Bewusstsein. Nein, nicht wirklich, sie konnte etwas anderes sehen, doch es sah nicht aus, wie der Urwald... Sie sah eine Umgebung, und sah sie doch nicht wirklich - es wirkte wie ein Traum. Eigentlich... eigentlich sah sie nur seltsame Schwaden von Farben und... und, da waren Schatten in den Schwaden zu erkennen... schemenhafte, schaurige Gestaltet, die ihr unverständliche Worte zuflüsterten... oder, schrieen sie ihr die Worte zu? Jedenfalls vernahm sie diese undeutlich - was sagten diese Wesen bloß? Dann vernahm sie ein weiteres Geschrei, das klang wie eine Mischung aus ihrer eigenen Sprache und die dieser Schattenwesen... sie selber schrie seltsame Worte hervor - das heißt, ihr Körper agierte von alleine, warf sich umher, bog sich über die Worte, die der aufgerissene Mund in einem Sturzbach erbrach. Nia, als ihr Geist, sah sich selbst von oben und beobachtete erschrocken das Schauspiel, dann wandte sie sich wieder den Schemen zu. Entschlossen ging sie mit ihrem Geist auf diese los, mit intensiven, zerstörungswütigen Gedanken 'attackierte' sie diese Geisterwesen.
Nach einiger Zeit verschwanden sie so langsam, wie sie aufgetaucht waren, und ließen Nia's Geist ausgelaugt zurück, der nun wieder in ihren Körper flog. Letzterer lag wieder ruhig zusammengerollt in dem Laubwerk ihres Lagers und sank in ein tieferes Unbewusstsein, indem es weder Träume noch Gedanken gibt und in denen der Geist für einige Zeit ungestört abgestellt bleiben und Kräfte sammeln kann.
Denn die Schattenwesen waren nicht für immer verschwunden... sie kamen bald zurück...
Doch im Augenblick schlief Nia noch einen Koma-ähnlichen Schlaf und das weiche Laub wärmte sie.
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Laiki
Sie musste zurück - zurück zu ihrem Stamm… noch zwei Sonnenumläufe fehlten, das Ritual zu beenden… doch es trieb sie zurück zu ihrem Volk. Der Wald war der Wald, die Ameisen die Ameisen und die Unkablüten waren weiß wie immer… doch etwas was anders… etwas war falsch… verformt …. misstönend. Yooku würde sie fragen – Yooku würde es wissen…
Ihre bloßen Füße huschten über den dichtbemoosten Waldboden – die hölzerne Trommel an der dünnen Schnur um ihren Hals schwang hin und her….gleich würden die Dächer der Hütten zwischen den Bäumen auftauchen.. gleich…
„Da! Ai!“ Wie ein Messer fuhr es ihr in die Gedärme!
„Ai ai ai!“ jaulte Laiki auf und stürzte sich krümmend zu Boden.
Oh oh oh… wie ihr übel wurde… wie sich alles um sie drehte…ihre Hände umklammerten erst die Trommel….griffen dann ins Leere.. und klanglose Schwärze brach über sie herein…..
Ihre bloßen Füße huschten über den dichtbemoosten Waldboden – die hölzerne Trommel an der dünnen Schnur um ihren Hals schwang hin und her….gleich würden die Dächer der Hütten zwischen den Bäumen auftauchen.. gleich…
„Da! Ai!“ Wie ein Messer fuhr es ihr in die Gedärme!
„Ai ai ai!“ jaulte Laiki auf und stürzte sich krümmend zu Boden.
Oh oh oh… wie ihr übel wurde… wie sich alles um sie drehte…ihre Hände umklammerten erst die Trommel….griffen dann ins Leere.. und klanglose Schwärze brach über sie herein…..
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Laiki
Tau sammelte sich auf den Blättern, wurde zu einer kleinen, schimmernden Kugel, rollte über ein Blatt…
tropf
tropf
tropf
Laiki wachte auf, sprang hoch.
Ihr magerer Körper spannte sich, geduckt , gleich einer Raubkatze kurz vor dem Sprung. Ihre Augen zogen sich zu schmalen, rötlich schimmernden Schlitzen, ihre weißen Zähne entblößten sich, ein kleines dumpfes Knurren entstieg ihrer Kehle..
„Das war der Auftrag…die Botschaft der Ahnen“, dumpf hallte es in ihr wider. „Vernichtet sie.. vernichtet sie … vernichtet sie…..“
…. und Laiki rannte los……
tropf
tropf
tropf
Laiki wachte auf, sprang hoch.
Ihr magerer Körper spannte sich, geduckt , gleich einer Raubkatze kurz vor dem Sprung. Ihre Augen zogen sich zu schmalen, rötlich schimmernden Schlitzen, ihre weißen Zähne entblößten sich, ein kleines dumpfes Knurren entstieg ihrer Kehle..
„Das war der Auftrag…die Botschaft der Ahnen“, dumpf hallte es in ihr wider. „Vernichtet sie.. vernichtet sie … vernichtet sie…..“
…. und Laiki rannte los……
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Falk Hinrah
Er konnte nicht glauben was Jolinn ihm erzählte, Kadlin, Runa, Hrefna und sie selbst seien angegriffen worden, ganz ohne Grund, von einem Skräling... Wie konnten die Braunwichtel es wagen?! Wie konnten sie so leichtsinnig sein sich mit dem grossen Rudel an zu legen? WIE konnten sie es WAGEN ausgerechnet die Weibchen des Rudels an zu greifen?
Die Skrälinge wollten die Gewalt sprechen lassen? Wie sie wollten. Denn in dieser Sprache würden die Tiefländer mitreden können. Schon bald würden sich die Skrälinge mit der Wut des Rudels konfrontiert sehen und die schweren Eisenfesseln der Sklaverei kennen lernen.
Die Skrälinge wollten die Gewalt sprechen lassen? Wie sie wollten. Denn in dieser Sprache würden die Tiefländer mitreden können. Schon bald würden sich die Skrälinge mit der Wut des Rudels konfrontiert sehen und die schweren Eisenfesseln der Sklaverei kennen lernen.
Zuletzt geändert von Falk Hinrah am Mittwoch 3. Oktober 2007, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Jolinn Hinrah
Sie konnte einfach nur noch den Kopf schütteln.
Falk hatte sie von dem Angriff, von dem sinnlosen Angriff erzählt.
Es schien nicht typisch für sie gewesen zu sein.
Aber fest stand: Der Kleine vor ihnen hatte versucht ihnen zu schaden.
Sie würden noch merken, mit wem sie sich angelegt hatten.
Sie würden es einfach merken. Und das bald.
Falk hatte sie von dem Angriff, von dem sinnlosen Angriff erzählt.
Es schien nicht typisch für sie gewesen zu sein.
Aber fest stand: Der Kleine vor ihnen hatte versucht ihnen zu schaden.
Sie würden noch merken, mit wem sie sich angelegt hatten.
Sie würden es einfach merken. Und das bald.
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Yooku
Immer noch mit einem breiten, hämischen Grinsen auf den Lippen kehrte Yooku ins Dorf zurück. War das ein Spaß gewesen – Er hatte es wirklich genossen, den wildfremden Mann zunächst zu bedrohen und dann nach kurzem Kampf einfach ins Wasser zu werfen. Kurz blitzte die Erinnerung an die Begegnung mit den Hinrahs in seinem Gedächtnis auf und auch dieser Gedanke erfreute ihn. Den Kampf gegen die Rahaler Gardisten hatte er jedoch schon vergessen. Generell konnte er sich an kaum etwas erinnern das mehr als 5 Tage zurücklag, doch schien er das nicht zu bemerken – Zumindest kümmerte er sich nicht darum. Andere Dinge waren jetzt wichtiger. Fleisch, ja Fleisch wäre jetzt genau das richtige...
So vergingen die Tage in dem kleinen Ureinwohnerdorf inmitten des Dschungels. Die Bewohner kümmerten sich kaum noch um Traditionen oder Bräuche, sondern lebten vielmehr für den Augenblick und aus dem Affekt heraus. Aggressiv und bedrohlich zeigten Sie sich gegenüber Fremden und früheren Freunden, doch hielten Sie als Stamm immer noch zusammen. Sie sprachen zwar kaum noch miteinander, doch wäre ihnen nie in den Sinn gekommen, sich gegenseitig zu verletzen. Alle hielten zusammen – Zumindest fast alle:
„Mur duratra’ah Manga’at“ murmelte der kleinwüchsige Schamane vor sich hin während er so am Feuer saß und seinen Blick durch das Dorf wandern ließ um jemanden zu finden den er anweisen konnte ihm Essen zu bringen. „Wo sind denn die ganzen Kinder wenn man Sie einmal braucht?“ fragte er sich in Gedanken während er sich langsam aufrichtete. Generell hatte er in den letzten Tagen kaum ein Kind gesehen – Hatte er überhaupt auch nur eines gesehen? Nachdenklich kratzte er sich am Kopf ehe er den Gedanken auch gleich wieder verwarf und sich auf die Suche nach etwas Essbarem machte.
Yooku’s Beobachtung war richtig gewesen – Seit einigen Tagen hatte kein Kind mehr das Dorf betreten. Aus irgendeinem Grund schienen Sie nicht vom Fluch des Dschungels betroffen zu sein. Sie konnten sich nicht erklären, was mit ihren Eltern, dem Häuptling und sogar dem Schamanen vor sich ging, doch fürchteten Sie sich vor den rötlich funkelnden Augen und der grauen, fast geisterhaften Haut. Rasch versammelten sich die kleinen Stammesbewohner um gemeinsam zu verschwinden – Zuviel Angst machte ihnen das alles. Den Dschungel wollten Sie jedoch nicht verlassen, kannten Sie die Welt hinter den exotischen Pflanzen und Tieren doch kaum. Nach hektischer Abreise und einigen Stunden des Suchens, hatten Sie schließlich einen Ort gefunden, an dem Sie ihr provisorisches „Lager“ aufschlagen wollten. Irgendetwas mussten Sie nun unternehmen, irgendetwas mussten sie tun..
So vergingen die Tage in dem kleinen Ureinwohnerdorf inmitten des Dschungels. Die Bewohner kümmerten sich kaum noch um Traditionen oder Bräuche, sondern lebten vielmehr für den Augenblick und aus dem Affekt heraus. Aggressiv und bedrohlich zeigten Sie sich gegenüber Fremden und früheren Freunden, doch hielten Sie als Stamm immer noch zusammen. Sie sprachen zwar kaum noch miteinander, doch wäre ihnen nie in den Sinn gekommen, sich gegenseitig zu verletzen. Alle hielten zusammen – Zumindest fast alle:
„Mur duratra’ah Manga’at“ murmelte der kleinwüchsige Schamane vor sich hin während er so am Feuer saß und seinen Blick durch das Dorf wandern ließ um jemanden zu finden den er anweisen konnte ihm Essen zu bringen. „Wo sind denn die ganzen Kinder wenn man Sie einmal braucht?“ fragte er sich in Gedanken während er sich langsam aufrichtete. Generell hatte er in den letzten Tagen kaum ein Kind gesehen – Hatte er überhaupt auch nur eines gesehen? Nachdenklich kratzte er sich am Kopf ehe er den Gedanken auch gleich wieder verwarf und sich auf die Suche nach etwas Essbarem machte.
Yooku’s Beobachtung war richtig gewesen – Seit einigen Tagen hatte kein Kind mehr das Dorf betreten. Aus irgendeinem Grund schienen Sie nicht vom Fluch des Dschungels betroffen zu sein. Sie konnten sich nicht erklären, was mit ihren Eltern, dem Häuptling und sogar dem Schamanen vor sich ging, doch fürchteten Sie sich vor den rötlich funkelnden Augen und der grauen, fast geisterhaften Haut. Rasch versammelten sich die kleinen Stammesbewohner um gemeinsam zu verschwinden – Zuviel Angst machte ihnen das alles. Den Dschungel wollten Sie jedoch nicht verlassen, kannten Sie die Welt hinter den exotischen Pflanzen und Tieren doch kaum. Nach hektischer Abreise und einigen Stunden des Suchens, hatten Sie schließlich einen Ort gefunden, an dem Sie ihr provisorisches „Lager“ aufschlagen wollten. Irgendetwas mussten Sie nun unternehmen, irgendetwas mussten sie tun..
Zuletzt geändert von Yooku am Sonntag 7. Oktober 2007, 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Ryx´asar Lae´ras
"Eine Lethra.. hier? In solch Aufmachung!?!"
Bereits mit den Gedanken an eine passende Strafe vertraut machend verfolgt der in überweiten Gewand gehüllte Letharf verstohlen die junge Ureinwohnerin, nichtsahnend über ihre wahre Herkunft.
Das Grau der Haut und ihr Erscheinungsbild der dem einer jungen Lethra ähnelt lässt gar den aufmerksamen Lethrixoren trotz seiner Nachtsehfähigkeit in einem Irrtum dass er es mit einer seines Volkes zu tun habe.
Er würde herausfinden was sie hier zu suchen habe und ihr mit Nachdruck eintrichtern dass sie sich der Tradition gemäss als Lethrixiae in eine als solche erkennbare Schale kleiden solle. Unbemerkt schleicht er sich lautlos an sie heran und als ein Schleier bestehend aus Wolken dem Mond freie Sicht auf den Dschungel gewährt erkennt er allmählich auch ihre jugendhaften Züge und die fehlende Spannung in ihrer Anatomie die Aufschluss darüber gibt, dass sie noch keine Nachkommen gebar.
Dieser Umstand löst in diesem Augenblick einen tiefen Zorn in dem konventionellen Säbelschwinger das ihn von seiner Vorsicht ablenkt und im tückischen Dschungel seiner Schritte unbedacht seine Position verrät.
Nun war der Moment gekommen sie zu läutern und mit einem Schrei, dem Geräusch eines quitschenden Scharnieres einer Tür ähnelnd stürzt er sich auf Yejide die bereits vorahnend ihren Speer in seine Richtung hält um mit einem gut abgeschätzten Ruck den Speer in die dunkle Silhouette rammt.
Es war wahrlich gut gezielt, doch hatte sein weites Gewand den Vorteil seine drahtige Erscheinung zu verwischen so dass die Spitze sich durch seine Robe reisst ohne ihm einen Schaden anzurichten.
Wild rangelt die vermeindliche Lethra mit dem ihr physisch überlegenen Lethrixoren doch wusste Ryx'asar schon immer die kleinen aufmüpfigen Frechheiten einer Lethra zu unterbinden und mit einem kräftigen Hieb auf ihr Gesicht bricht er nun kurzzeitig den Willen Yejides und nutzt die Situation zu seinem Vorteil, sich ihrer habhaft zu werden und sie unter Kontrolle zu bringen.
"Was bist du...."
Gefesselt windete sie sich unter dem für nicht letharische Verhältnisse qualvollen Gerede und den immer wieder aufkommenden Fragen.
Es war keine Lethra, dies war ihm bereits bewusst, die hier ohne Furcht immer wieder versuchte sich ihres Wiedersachers zu entledigen.
Doch einer der Menschen wie er es bisher kannte war sie auch nicht und doch hatte sie starke ähnlichkeit mit jenen.
Das flackern in ihren Augen gepaart mit purem Blutdrust hatte ihn in ihren Bann gezogen denn der Zorn der ihr ins Antlitzt geschrieben war, war reines Ursprunges.
Er konnte es sich selbst nicht verleugnen dass ihn dieser Anblick erregte, war dies doch der Zustand wie er die gesamte Menscheit am liebsten gesehen hätte.
Erneute Aufmüpfigkeit und ein darauf folgender Hieb stellten sie wieder ruhig worauf er mit seinen "forschungen" nun auch wieder fertig war und ihre fesseln durchtrennte um ihr die Freiheit zu schenken die er mit Sicherheit auf irgenteine Weise für sich zu nutzen lernen würde.
Es war Zeit seinesgleichen davon zu berichten....
Bereits mit den Gedanken an eine passende Strafe vertraut machend verfolgt der in überweiten Gewand gehüllte Letharf verstohlen die junge Ureinwohnerin, nichtsahnend über ihre wahre Herkunft.
Das Grau der Haut und ihr Erscheinungsbild der dem einer jungen Lethra ähnelt lässt gar den aufmerksamen Lethrixoren trotz seiner Nachtsehfähigkeit in einem Irrtum dass er es mit einer seines Volkes zu tun habe.
Er würde herausfinden was sie hier zu suchen habe und ihr mit Nachdruck eintrichtern dass sie sich der Tradition gemäss als Lethrixiae in eine als solche erkennbare Schale kleiden solle. Unbemerkt schleicht er sich lautlos an sie heran und als ein Schleier bestehend aus Wolken dem Mond freie Sicht auf den Dschungel gewährt erkennt er allmählich auch ihre jugendhaften Züge und die fehlende Spannung in ihrer Anatomie die Aufschluss darüber gibt, dass sie noch keine Nachkommen gebar.
Dieser Umstand löst in diesem Augenblick einen tiefen Zorn in dem konventionellen Säbelschwinger das ihn von seiner Vorsicht ablenkt und im tückischen Dschungel seiner Schritte unbedacht seine Position verrät.
Nun war der Moment gekommen sie zu läutern und mit einem Schrei, dem Geräusch eines quitschenden Scharnieres einer Tür ähnelnd stürzt er sich auf Yejide die bereits vorahnend ihren Speer in seine Richtung hält um mit einem gut abgeschätzten Ruck den Speer in die dunkle Silhouette rammt.
Es war wahrlich gut gezielt, doch hatte sein weites Gewand den Vorteil seine drahtige Erscheinung zu verwischen so dass die Spitze sich durch seine Robe reisst ohne ihm einen Schaden anzurichten.
Wild rangelt die vermeindliche Lethra mit dem ihr physisch überlegenen Lethrixoren doch wusste Ryx'asar schon immer die kleinen aufmüpfigen Frechheiten einer Lethra zu unterbinden und mit einem kräftigen Hieb auf ihr Gesicht bricht er nun kurzzeitig den Willen Yejides und nutzt die Situation zu seinem Vorteil, sich ihrer habhaft zu werden und sie unter Kontrolle zu bringen.
"Was bist du...."
Gefesselt windete sie sich unter dem für nicht letharische Verhältnisse qualvollen Gerede und den immer wieder aufkommenden Fragen.
Es war keine Lethra, dies war ihm bereits bewusst, die hier ohne Furcht immer wieder versuchte sich ihres Wiedersachers zu entledigen.
Doch einer der Menschen wie er es bisher kannte war sie auch nicht und doch hatte sie starke ähnlichkeit mit jenen.
Das flackern in ihren Augen gepaart mit purem Blutdrust hatte ihn in ihren Bann gezogen denn der Zorn der ihr ins Antlitzt geschrieben war, war reines Ursprunges.
Er konnte es sich selbst nicht verleugnen dass ihn dieser Anblick erregte, war dies doch der Zustand wie er die gesamte Menscheit am liebsten gesehen hätte.
Erneute Aufmüpfigkeit und ein darauf folgender Hieb stellten sie wieder ruhig worauf er mit seinen "forschungen" nun auch wieder fertig war und ihre fesseln durchtrennte um ihr die Freiheit zu schenken die er mit Sicherheit auf irgenteine Weise für sich zu nutzen lernen würde.
Es war Zeit seinesgleichen davon zu berichten....
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Yejide
Mit dumpfem Laut ging der riesenhafte Feind nieder. Sie unterdrückte ein Kichern. Sie waren so langsam und wehrlos, das gefiel ihr. Die Waffe ein letztes Mal im schrägen Winkel in den regungslosen Körper stoßend, wurde sie unweigerlich von frischem Blut besprenkelt. Kurzfristig fand sie Gefallen daran und drehte den Speer in alle Richtungen, immerzu auf ein neues Resultat gespannt – Aber auch das wurde ihr schnell langweilig. Das erlegte Wesen zurücklassend, setzte sie den Weg fort. Sie hatte kein wirkliches Ziel. Mehr beschäftigte sie in diesen Momenten, wie sie nur dieses verdammte Brummen in ihrem Kopf loswerden könnte. Beilaufend und mehr aus Gewohnheit heraus, wischte sie sich mit dem Handrücken das störende Blut aus dem Gesicht und ein leises Knacken ganz in der Nähe erregte ihre Aufmerksamkeit. Taru'ja igh' ath enu? Es war bereits stockdunkel, doch das rötliche Glimmen in ihren Augen war für jedes Lebewesen deutlich zu erkennen. Sie starrte in das Buschwerk. Sie musste sich konzentrieren. Da war ein Geräusch gewesen, erinnerte sie sich nur schwerlich, als hätte sie schon fast wieder vergessen, was sie hellhörig werden ließ. Den Speer ein wenig fester umgreifend, senkte sie sich leicht herab, wie sie es von den Kriegern des Stammes gelernt hatte. In ihrer Magengegend spürte sie ein Kribbeln: Es war die Vorfreude. Gleich, was sie erwarten würde, es kam ihr nur Recht, wenn sie den knochigen Speer wieder und wieder gebrauchen müsste.
Überraschend und selbst für die wachsame Ureinwohnerin unerwartet steuerte eine Gestalt, in einem dunklen Gewand, in einem geschickten Manöver auf sie zu. Reflexartig führt sie das einzig Mögliche aus, was ihr in dieser Situation blieb. Den Speer empor reißend gab sie noch einen kleinen Druck auf den kommenden Hieb, doch entgegen ihrer Entwartung spürte sie nicht das ersehnte Auftreffen von Kampfgerät auf weiches, leicht zu durchdringendes Fleisch. Kein Blut, das ihr entgegen spritzte, als schlachte man ein Schwein. Sie realisierte nur, wie der Fremde sie zu Boden riss, die Luft aus ihren Lungen gepresst wurde und tiefer Zorn und Hass fraß sich in ihre Seele, dass sie gänzlich ihren Kopf verlor. Der Aufprall ließ den Speer aus ihren Händen gleiten, doch dies tat der Gegenwehr der jungen Frau keinen Abbruch: Wild um sich tretend und schlagend musste es bestimmt keine einfache Aufgabe gewesen sein, ihre Hände zu bändigen, um ihr die nötigen Fesseln anzulegen. Wütend zischte und kreischte sie und obgleich die Gestalt ihr Gesicht nicht verschleiert hatte, konnte Yejide nicht ausmachen, was es war. Verzerrt und verschwommen blieben ihr die Gesichtszüge des Fremden verschlossen, doch dachte sie garnicht darüber nach, wieso das so war – Dachte nicht im Geringsten daran, dass etwas mit ihr nicht stimmen könnte. Nur die Wut spürte sie. Der jähe Schlag ins Gesicht versetzte sie unerträgliche Raserei, die sich in ihrem Inneren zusammenbraute und mit aller Kraft versuchte auszubrechen. Aber es war vergeblich, ihr Körper musste gegen die Bewusstlosigkeit ankämpfen, gegen die einkehrende Schwäche, ob der Misshandlung des Fremden, der ihren Unterleib zu zerquetschen drohte.
Schon nach kurzer Zeit gab sie es auf einen klaren Gedanken zu fassen, allein es versucht zu haben, kostete sie Anstrengung, denn die Gedanken kreisten wild in ihrem Kopf. Nach einer ausführlichen Musterung, der sie unterzogen wurde und einem weiteren Gerangel, an dass sie sich schon nach wenigen Momenten kaum erinnern konnte, rutschte sie vollkommen desorientiert auf ihren Knien herum. Sie konnte ihre Hände aus irgendeinem Grund kaum bewegen. Partout wollte sie nicht begreifen, dass sie immernoch gefesselt war und tastete gedankenlos den Grund ab. Der Speer blitzte in ihrem Kopf auf: Danach war sie auf der Suche. Oder das Messer? - Dann wurden ihre Gedanken wieder von dem Objekt ihrer Begierde beherrscht. Der Feind musste noch irgendwo hier sein. Dass die beiden Letharen unmittelbar in ihrer Nähe standen ahnte sie nicht einmal. Dann, plötzlich, aus heiterem Himmel, war sie wieder frei – Konnte sich frei bewegen. Wie das geschehen war? Sie wusste es nicht. Nach dem Speer grabschend, erfüllte sie das beruhigende Gefühl von zurück gewonnener Macht. Mit schwachen Gliedern stemmte sie sich in die Höhe und wollte ihnen nachsetzen. Aber wem? In die Düsternis spähend konnte sie noch zwei Silhouetten ausmachen, die sich langsam entfernten. Das überforderte sie und sie wollte nicht weiter darüber nachdenken. Das Jucken in ihren Augen war wieder da und sie kratzte sich über die Lider. Der rötliche Schimmer erlosch kurzzeitig, die junge Ureinwohnerin in Dunkelheit tauchend.
Überraschend und selbst für die wachsame Ureinwohnerin unerwartet steuerte eine Gestalt, in einem dunklen Gewand, in einem geschickten Manöver auf sie zu. Reflexartig führt sie das einzig Mögliche aus, was ihr in dieser Situation blieb. Den Speer empor reißend gab sie noch einen kleinen Druck auf den kommenden Hieb, doch entgegen ihrer Entwartung spürte sie nicht das ersehnte Auftreffen von Kampfgerät auf weiches, leicht zu durchdringendes Fleisch. Kein Blut, das ihr entgegen spritzte, als schlachte man ein Schwein. Sie realisierte nur, wie der Fremde sie zu Boden riss, die Luft aus ihren Lungen gepresst wurde und tiefer Zorn und Hass fraß sich in ihre Seele, dass sie gänzlich ihren Kopf verlor. Der Aufprall ließ den Speer aus ihren Händen gleiten, doch dies tat der Gegenwehr der jungen Frau keinen Abbruch: Wild um sich tretend und schlagend musste es bestimmt keine einfache Aufgabe gewesen sein, ihre Hände zu bändigen, um ihr die nötigen Fesseln anzulegen. Wütend zischte und kreischte sie und obgleich die Gestalt ihr Gesicht nicht verschleiert hatte, konnte Yejide nicht ausmachen, was es war. Verzerrt und verschwommen blieben ihr die Gesichtszüge des Fremden verschlossen, doch dachte sie garnicht darüber nach, wieso das so war – Dachte nicht im Geringsten daran, dass etwas mit ihr nicht stimmen könnte. Nur die Wut spürte sie. Der jähe Schlag ins Gesicht versetzte sie unerträgliche Raserei, die sich in ihrem Inneren zusammenbraute und mit aller Kraft versuchte auszubrechen. Aber es war vergeblich, ihr Körper musste gegen die Bewusstlosigkeit ankämpfen, gegen die einkehrende Schwäche, ob der Misshandlung des Fremden, der ihren Unterleib zu zerquetschen drohte.
Schon nach kurzer Zeit gab sie es auf einen klaren Gedanken zu fassen, allein es versucht zu haben, kostete sie Anstrengung, denn die Gedanken kreisten wild in ihrem Kopf. Nach einer ausführlichen Musterung, der sie unterzogen wurde und einem weiteren Gerangel, an dass sie sich schon nach wenigen Momenten kaum erinnern konnte, rutschte sie vollkommen desorientiert auf ihren Knien herum. Sie konnte ihre Hände aus irgendeinem Grund kaum bewegen. Partout wollte sie nicht begreifen, dass sie immernoch gefesselt war und tastete gedankenlos den Grund ab. Der Speer blitzte in ihrem Kopf auf: Danach war sie auf der Suche. Oder das Messer? - Dann wurden ihre Gedanken wieder von dem Objekt ihrer Begierde beherrscht. Der Feind musste noch irgendwo hier sein. Dass die beiden Letharen unmittelbar in ihrer Nähe standen ahnte sie nicht einmal. Dann, plötzlich, aus heiterem Himmel, war sie wieder frei – Konnte sich frei bewegen. Wie das geschehen war? Sie wusste es nicht. Nach dem Speer grabschend, erfüllte sie das beruhigende Gefühl von zurück gewonnener Macht. Mit schwachen Gliedern stemmte sie sich in die Höhe und wollte ihnen nachsetzen. Aber wem? In die Düsternis spähend konnte sie noch zwei Silhouetten ausmachen, die sich langsam entfernten. Das überforderte sie und sie wollte nicht weiter darüber nachdenken. Das Jucken in ihren Augen war wieder da und sie kratzte sich über die Lider. Der rötliche Schimmer erlosch kurzzeitig, die junge Ureinwohnerin in Dunkelheit tauchend.
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Kyra Nair
Kyra ging auf die Insel Lameriast um Kräuter zu suchen..ein Fliegenpilz dort.. ein Champion da.. auch viel Efeu fand sie.. do plötzlich sah sie eine Gruppe.. eine Gruppe Ureinwohner.. "seit wann trauen die sich so nah an das Dröfchen ran?" dachte sie... in mitten der versammlung sah sie Marye.. eine Schwester der Gefährtinnen.. erst dachte sie es sei ein fröhliches treffen.. doch als Enyama..ein Krieger der Ureinwohner auf sie zugung, und ein seltsamer Mann, wohl ein schamane sie mit einem Fluch belagw elcher sie bewegungsunfähig machte, wusste sie das was nicht Stimmt.. was ist los mit diesen Menschen? Sind sie besessen? Still betete sie zu Eluive und bat jene sie von den Magischen fesseln zu erlösen, und stück für stück kehrte ihre bewegungsfreiheit zurück, sie konnte gerade dem schamanen mit ihrem stab in die seite schlagen als Tajara kam. Taja erkannte bald die Situtaion und schreitete zur hilfe.. doch auch sie wurde gefangen genommen... als man ihr fesseln umlegen wollte, nutze Kyra chance und Floh. Bei ihrer Flucht hörte sie Marye rufen, dass sie Ronya bescheid sagen solle.. also rannte sie gen Lager...
- Marye Larou
- Beiträge: 190
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Marye ging in Richtung Dorf, dort traf sie nach längerer Zeit mal wieder auf Enyama, Yejide, einen ihr unbekannten Ureinwohnger und ach wen haben wir denn da..? Einen Krieger in Plattenrüstung, in der Farbe Burg Eisenwarts. Mit Eisenwart war man im Krieg und so wurde nach einigen deftigen Worten nicht lange gefackelt. Der Krieger mit einer Hellebarde bewaffnet, jedoch sichtlich nicht sehr erfahren damit, wie Marye bald feststellte. Sie selber benutzte ein spezielles Rapier. Torina hatte es ihr geschmiedet und mit Zera hatte sie geübt. Eine Zeit lang ging das Geplänkel hin und her, es war offensichtlich daß es bei diesem Kampf keinen Sieger geben würde. So griff sie in einem Moment als der Krieger kurz verschnaufte zu einem Trank und warf ihm diesen vor die Füße.
Ihr Plan ging auf und der Trank machte ihn, der sowieso schon ziemlich erschöpft wirkte, bewegungsunfähig. Flugs legte sie ihre Armbrust auf ihn an, forderte ihn zur Aufgabe, doch als dieser keine Anstalten machte schoß sie einige Bolzen auf ihn ab, bis dieser dann zu boden ging.
Die Ureinwohner reagierten merkwürdig darauf und drängten sie ein wenig ab, Marye wurde nicht aus ihnen schlau. Eigentlich war sie mit Enyama, Yooku und Yejide befreundet.. dachte sie zumindest... Dann kam erst Kyra, später Tajara und die Situation eskalierte. Kyra gelang die Flucht, doch Tajara und Marye wurden gefesselt, geknebelt und dann ins Dorf der Ureinwohner verschleppt. Dort an einem Pfahl gefesselt, schlug ihr einer der Ureinwohner die Stumpfe Seite seiner Waffe über den Hinterkopf, so daß es dunkel wurde für Marye und sie die Besinnung verlor..
Ihr Plan ging auf und der Trank machte ihn, der sowieso schon ziemlich erschöpft wirkte, bewegungsunfähig. Flugs legte sie ihre Armbrust auf ihn an, forderte ihn zur Aufgabe, doch als dieser keine Anstalten machte schoß sie einige Bolzen auf ihn ab, bis dieser dann zu boden ging.
Die Ureinwohner reagierten merkwürdig darauf und drängten sie ein wenig ab, Marye wurde nicht aus ihnen schlau. Eigentlich war sie mit Enyama, Yooku und Yejide befreundet.. dachte sie zumindest... Dann kam erst Kyra, später Tajara und die Situation eskalierte. Kyra gelang die Flucht, doch Tajara und Marye wurden gefesselt, geknebelt und dann ins Dorf der Ureinwohner verschleppt. Dort an einem Pfahl gefesselt, schlug ihr einer der Ureinwohner die Stumpfe Seite seiner Waffe über den Hinterkopf, so daß es dunkel wurde für Marye und sie die Besinnung verlor..
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Die letzten Tage waren angenehm ruhig - ja, Tajara war richtig froh einmal keinen Tag hinter sich haben zu müssen an dessen Ende sich Lajana oder Ronya ihre Wunden ansehen mussten, die sie von diversen Schwerthieben gut und gerne davontrug. Nichts desto Trotz war sie auf ihrem täglichen Erkundungszug durch Bajard, befragte den und den nach den Neuigkeiten. Doch als sie merkte dass es nichts zu tun gab bestieg sie das Schiff in Richtung Lameriast. Alles andere wäre ja auch Zeitverschwendung gewesen.
Das Schiff kam an und sie setzte sich in Bewegung - im Grunde gar nichts ahnend kam sie zu der Weggabelung und erblickte die am Boden gerungene Kyra.
Die kleinen Kerlchen vom Dschungel waren bei ihr... und sie wollten sie fesseln!
Auch wenn kyra keine Schwester der Gefährtinnen mehr wahr - inr Instinkt schlug jüh zu und sie schwang sich mit einem lauten gebrüll vom pferd, sofort zu ihrem Bogen greifend. Doch Yooku war schneller - er hetzte ihr scheinbar einen fluch an den hals der sie gänzlich bewegungsunfähig machte - gerade als sie nach einem pfeil fassen wollte. Das wäre NOCH eine Drohgebärde gewesen. Doch sie war so oder so zu langsam.
Sofort wurde sie zu Boden geworfen und man versuchte ihr Fesseln anzulegen. Tajara schrie - wehrte sich mit Händen und füßen nachdem die Lähmung von ihrem Körper wich. Doch das half alles nichts. Sie wurde sofort gefesselt. Zumindest Kyra konnte entkommen.
Schlau genug, einen Bogen um das Lager zu machen waren sie. Doch die wachhabenden Schwestern waren wohl schlau genug zu sehen was passiert war. Das war Tajaras Hoffnung.
Sie wurde gemeinsam mit Marie in den Dschungel geschleift und man band sie an einem Pfahl. etwas an dem Verhalten dieser Kerle war eigenartig. Doch Tajara ließ sich nicht beirren. Der Instinkt, sich nicht fangen, bändigen oder zähmen zu lassen hielt sie wach genug um Gegenwehr zu leisten so gut sie konnte. Doch es half alles nichts.
Was sie auch immer wollten - vorerst blieb es nur bei grausigen neckischen Spielen. Doch sie mussten irgendwie freikommen.
Das Schiff kam an und sie setzte sich in Bewegung - im Grunde gar nichts ahnend kam sie zu der Weggabelung und erblickte die am Boden gerungene Kyra.
Die kleinen Kerlchen vom Dschungel waren bei ihr... und sie wollten sie fesseln!
Auch wenn kyra keine Schwester der Gefährtinnen mehr wahr - inr Instinkt schlug jüh zu und sie schwang sich mit einem lauten gebrüll vom pferd, sofort zu ihrem Bogen greifend. Doch Yooku war schneller - er hetzte ihr scheinbar einen fluch an den hals der sie gänzlich bewegungsunfähig machte - gerade als sie nach einem pfeil fassen wollte. Das wäre NOCH eine Drohgebärde gewesen. Doch sie war so oder so zu langsam.
Sofort wurde sie zu Boden geworfen und man versuchte ihr Fesseln anzulegen. Tajara schrie - wehrte sich mit Händen und füßen nachdem die Lähmung von ihrem Körper wich. Doch das half alles nichts. Sie wurde sofort gefesselt. Zumindest Kyra konnte entkommen.
Schlau genug, einen Bogen um das Lager zu machen waren sie. Doch die wachhabenden Schwestern waren wohl schlau genug zu sehen was passiert war. Das war Tajaras Hoffnung.
Sie wurde gemeinsam mit Marie in den Dschungel geschleift und man band sie an einem Pfahl. etwas an dem Verhalten dieser Kerle war eigenartig. Doch Tajara ließ sich nicht beirren. Der Instinkt, sich nicht fangen, bändigen oder zähmen zu lassen hielt sie wach genug um Gegenwehr zu leisten so gut sie konnte. Doch es half alles nichts.
Was sie auch immer wollten - vorerst blieb es nur bei grausigen neckischen Spielen. Doch sie mussten irgendwie freikommen.
Zuletzt geändert von Tajara Nair am Samstag 13. Oktober 2007, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Xinthra
Tobend vor Wut fand sich eine Xinthra auf der Suche nach den beiden Entführten, nachdem sie von Kyra gehört hatte was passiert sei. Doch vor Neuhaven war niemand mehr, nur Tajaras Pferd und Bogen, einige Spuren. Spuren, natürlich. Sie führten den Weg zurück, den sie gekommen war. Wie von der Tarantel gestochen jagte sie ihr Pferd zurück, den Weg entlang, an Kyra vorbei. Ihr reichte sie ein Papier, eigentlich ein Brief für die Gefährtinnen, erklärte ihr dass sie damit auf ihrem Land sein dürfe. Benachrichtigen sollte sie alle, da preschte sie auf Fenja wie von der Tarantel gestochen den Weg weiter, den Spuren nach.
Diese kleinen Irren, wenn sie den beiden etwas antun, ich spieße sie auf! Wut und Zorn waren schlechte, aber im Moment ihre einzigen Ratgeber. Mit gezogenem Speer baute sie sich auf dem Weg zur Landzunge auf und begann zu brüllen. Gebt uns unsere Schwestern zurück! hallte es von Baum zu Baum, es dauerte eine Weile bis sich etwas regte. Da kam ein Speeträger auf sie zu und plapperte etwas in seiner eigentümlichen Sprache. Xinthra bellte ihm entgegen Geh zu deinem Häuptling und gib unsere Schwestern heraus! Oder muss ich euch erst dafür aufspießen!? Sie senkte ihren Speer, die Spitze auf den Wilden weisend.
Was sie jedoch nicht sah war, dass sich einer im Baum hinter dem Speerträger versteckt hatte. Xinthra hob den Speer drohend an, wie auch der Krieger da vor ihr. Doch statt zu werfen, schleuderte sie den Speer in den Erdboden ein Meter neben dem Pferd, stieg ab und versetzte Fenja einen Klaps. Es lief daraufhin einige Meter den Pfad zurück. Ein Schwert wurde gezogen, und schon traf sie der erste Pfeil am Armpanzer. Er traf nicht richtig, sondern rutschte darüber ab, hinterließ nur einen leichten Kratzer. Der Speerträger rannte auf sie zu, was sie erwiderte. Auf halbem Weg zu ihr warf er den Speer, überrascht dessen riß sie ihr Schwert herunter und zerschlug den Speer, zerborsten kam er auf dem Boden zu liegen. Ein weiterer Pfeil striff ihren Helm. Der Speerträger verschwand im Unterholz und der Schütze stoppte seine Aktionen, als sich Xinthra einige Schritt zurück zog. Schmunzelnd wartete sie ab. Hast wohl keine Pfeile mehr, was fragte sie in die Baumkrone, in die sich der Wilde verkrochen hatte.
Es knackte wieder im Unterholz und sie bemerkte vier, nein sechs, oder doch eher zehn Speere? Jedenfalls erkannte sie ein Gesicht wieder: Das von Yejide. Einen seltsamen roten Schimmer um ihre Augen hatte sie, und eine Hautfarbe wie ein zu heller Lethar. Sie wurde wütend angeknurrt, Speerspitzen wiesen gegen sie und der Schütze im Baum ließ Pfeile auf sie hageln. Ernsthaft konnten sie Xinthra nicht verletzen, denn ihr Plattenpanzer schützte sie vor diesen einfachen Pfeilen, obwohl diese das Doublet spickten, den Rock in ein Sieb verwandelten. Schritt um Schritt wich sie vor den immer zahlreicher werdenden Wilden zurück, sie alle wiesen diesen seltsamen roten Schimmer um die Augen auf. Ohne Chance auf ein durchkommen, ohne selbst vermutlich zu Tode zu kommen, ließ Xinthra von ihrem Plan ab. Wutschnaubend zog sie den Rücktritt an. Einige der Pfeile hatten sie zwischen den Schüben der Rüstung getroffen, doch glücklicherweise waren die Treffer weniger ernst.
Allmählich wurde es der kleinen Kriegerin zu bunt. Der Moment schien nah, da sie ihren Schwur einlöste und ihr Leben für das anderer Schwestern hingab. Zumindest fühlte sie sich niemals bereiter dazu, als jetzt.
Diese kleinen Irren, wenn sie den beiden etwas antun, ich spieße sie auf! Wut und Zorn waren schlechte, aber im Moment ihre einzigen Ratgeber. Mit gezogenem Speer baute sie sich auf dem Weg zur Landzunge auf und begann zu brüllen. Gebt uns unsere Schwestern zurück! hallte es von Baum zu Baum, es dauerte eine Weile bis sich etwas regte. Da kam ein Speeträger auf sie zu und plapperte etwas in seiner eigentümlichen Sprache. Xinthra bellte ihm entgegen Geh zu deinem Häuptling und gib unsere Schwestern heraus! Oder muss ich euch erst dafür aufspießen!? Sie senkte ihren Speer, die Spitze auf den Wilden weisend.
Was sie jedoch nicht sah war, dass sich einer im Baum hinter dem Speerträger versteckt hatte. Xinthra hob den Speer drohend an, wie auch der Krieger da vor ihr. Doch statt zu werfen, schleuderte sie den Speer in den Erdboden ein Meter neben dem Pferd, stieg ab und versetzte Fenja einen Klaps. Es lief daraufhin einige Meter den Pfad zurück. Ein Schwert wurde gezogen, und schon traf sie der erste Pfeil am Armpanzer. Er traf nicht richtig, sondern rutschte darüber ab, hinterließ nur einen leichten Kratzer. Der Speerträger rannte auf sie zu, was sie erwiderte. Auf halbem Weg zu ihr warf er den Speer, überrascht dessen riß sie ihr Schwert herunter und zerschlug den Speer, zerborsten kam er auf dem Boden zu liegen. Ein weiterer Pfeil striff ihren Helm. Der Speerträger verschwand im Unterholz und der Schütze stoppte seine Aktionen, als sich Xinthra einige Schritt zurück zog. Schmunzelnd wartete sie ab. Hast wohl keine Pfeile mehr, was fragte sie in die Baumkrone, in die sich der Wilde verkrochen hatte.
Es knackte wieder im Unterholz und sie bemerkte vier, nein sechs, oder doch eher zehn Speere? Jedenfalls erkannte sie ein Gesicht wieder: Das von Yejide. Einen seltsamen roten Schimmer um ihre Augen hatte sie, und eine Hautfarbe wie ein zu heller Lethar. Sie wurde wütend angeknurrt, Speerspitzen wiesen gegen sie und der Schütze im Baum ließ Pfeile auf sie hageln. Ernsthaft konnten sie Xinthra nicht verletzen, denn ihr Plattenpanzer schützte sie vor diesen einfachen Pfeilen, obwohl diese das Doublet spickten, den Rock in ein Sieb verwandelten. Schritt um Schritt wich sie vor den immer zahlreicher werdenden Wilden zurück, sie alle wiesen diesen seltsamen roten Schimmer um die Augen auf. Ohne Chance auf ein durchkommen, ohne selbst vermutlich zu Tode zu kommen, ließ Xinthra von ihrem Plan ab. Wutschnaubend zog sie den Rücktritt an. Einige der Pfeile hatten sie zwischen den Schüben der Rüstung getroffen, doch glücklicherweise waren die Treffer weniger ernst.
Allmählich wurde es der kleinen Kriegerin zu bunt. Der Moment schien nah, da sie ihren Schwur einlöste und ihr Leben für das anderer Schwestern hingab. Zumindest fühlte sie sich niemals bereiter dazu, als jetzt.