Die Lage spitzt sich nun langsam zu. Konflikte überall.
Sei es Varuna gegen Rahal, die ODT gegen die Letharen, Rahal gegen Eisenwart, die Gefährtinnen gegen Eisenwart und im Zentrum Bajard.
Es war unschön mit anzusehen, wie der Orden der Temora die Rahaler Gardisten bei Bajard abfingen und in einer Schlacht Sie siegreich und ohne verluste vertrieben.
Der Bajarder Rat war machtlos, solch einer Armee konnten Sie sich nicht in den Weg stellen und so mussten Sie tatenlos zusehen, wie vor deren Toren der erbitterte Gotteskampf embrach.
Der Schattenlord ritt los, er musste Khazkal aufsuchen, musste ihm von der Lage berichten. Schliesslich galt es dem Schutze der Burg.
Er sprach mit einigen Rahalern, erschlich sich ihr vertrauen.
Sie waren redsammer zur Abendstund bei genug Alkohol in der Taverne.
So sah er in der ferne über den Spitzen der Baumkronen die Zinnen mit ihrem Turme der Burg.
Gleich war er da.
Er ritt direkt vor das Tor und läutete.
Sein Herz pochte, sein Atem war schnell. Zeit blieb keine und so klingelte er abermals, die Wachen verfluchend, dass Sie sich soviel Zeit liessen.
Endlich kam jemand, er ging ruhigen Schrittes zum Tore und fragte, was der Begehr sei.
Der Schattenlord achtete nicht auf ihn und began gleich seinen Wunsch zu äussern, den Burgherren zu sprechen.
Er ahnte nicht, wer ihm da gegenüber stand, er rechnete nicht mit ihm und erst, als jener Wachmann die Abwesenheit des Burgherren verkündete, erkannte der Schattenlord jenes ihm verhassten Individuums: Theradil Morian.
Ehe auch nur eine weitere Reaktion kam, war sein verhülltes Gesicht unter der Maske zornentbrannt und er zog sein Schwert.
"DUUUUU....."
Theradil erkannte auch seinen ehemaligen Vorgesetzten der Burg und war über jenes Verhalten mehr als erstaunt.
Der Schwarze Mustang schien den Zorn seines Reiters zu spüren, gar zu teilen und sprang mit den Vorderhufen gegen das Tor und stütze sich zwischen den Eisenstäben ab.
Theradil selber wich einen Schritt zurück, wohl Angst habend, das Pferd würde das Tor einreissen.
Der Schattenlord selber beugte sich nach vorne, an die Stäbe heran und musterte weiter Theradil.
Wie er ihn hasste, wie sehr er ihn doch hasste.
Es schoss ihm durch den Kopf, was einst geschehen war. Er war Mitglied der Burg, ein Soldat der Armee. Doch er war anders, so voller Zorn...so voller Vernarrtheit in seinen Gott.
Der Schattenlord warnte Khazkal vor ihm, sagte ihm, er würde die Burg verraten und er behielt recht.
Theradil, der einzige, der ihm entkommen ist als Verräter der Burg.
Was in aller Welt konnte Khazkal nur dazu bewegen, ihn wieder aufzunehmen, ihn lebend durch das Tor Eisenwart schreiten zu lassen?
Er machte einen Fehler, der Schattenlord wusste es und er würde ihn wieder rückgängig machen.
Tot, ja Theradil verdiente den Tot. Er sollte leiden, ewig leiden und nach dem Tot betteln, ihn anflehen, ihn von den Scherz zu erlösen und dann, vielleicht in seiner Gnade, würde der Schattenlord es ihm gewähren.
Doch das war nicht Theradils einziger Fehler den er began.
Nein, dieser Narr wagte es, jenen Menschen, der für den Schattenlord das wichtigste war, mit einem Pfeil zu bedrohen.
Weiter stieg der grenzenlose Zorn und das gelüst nach Rache im Schattenlord. Hätte er Inara nur ein weiteres Haar gekrümmt...was wäre, wenn dieser fanatische Idiot ihr etwas angetan, sie gar getötet hätte?
Dieser Gedanke liess den Zorn nur weiter steigen, der Gedanke, wie seine Geliebte Frau Panik und Angst vor ihm verspürte, nur weil Sie einer anderen Frau helfen wollte....nein....er darf nicht leben...er muss dafür bezahlen, was er tat und er wird dafür bezahlen.
Einige Sätze wurden gewechselt, Theradil entsann sich an seine Taten und versuchte Sie zu rechtfertigen.
Zu spät.
Er tat es, vergeben war nie die Stärke vom Schattenlord und er würde es nicht tun.
Solange hat er ihn gejagd, solange, bis er verschwand. Er verluchte, dass er so nachlässig dabei war...doch nun....nun war er auf dem Präsentierteller und egal was kommen wird, egal was Khazkal ihm sagen wird, er wird bluten....Theradil....ja....er wird leiden für das, was er tat.
Nicht jetzt, nicht vor der Burg, nein, er würde keinen Mannen der Burg vor den Augen anderer angreifen...es wäre Respektlos gegenüber seinem Freund Khazkal und all jenen anderen.
Nein, der Schattenlord würde sich nicht soweit über die Zinnen lehnen und sich alles erlauben.
Aber er wird büssen....Theradil Morian....der einzige Verräter, der je dem damaligen Schatten der Burg Eisenwart entwischt ist.
Ein alter Feind...
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Ein alter Feind...
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- Malachai Schwarzmourne
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Er ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Der Hass schnürrte ihm sein Herz zu, liess es erkalten und versteinern.
Tot, Qualen...ewige und lange Qualen umkreisten seinen Kopf. Rache für das, was dieser Verräter alles tat, Rache für das, was er seiner Liebsten antat.
Ja, der Schattenlord war erfüllt von Zorn und jener liess ihm keine Ruhe.
So sollte auch bald sein Durst danach gestillt werden.
Wenigstens waren Theradil und Er sich einig, es nicht an der Burg stattfinden zu lassen. Doch eine Verabredung zu einem Kampfe auf Leben und Tot wäre wohl mehr als unpassend.
So musste der Zufall entscheiden und das tat er.
Es ergab sich in Bajard, als der Schattenlord jenen Verräter sah, wie er mit Mannen der ADL sprach. Ja Gesprächig...das war er. Wahrscheinlich wieder verräterische Gespräche mit Feinden, wer weiß, was diese Ausgeburt des Übels im Schilde führt.
Man wartete, aber man versteckte sich nicht....nein, er solle ihn sehen, solle gehen und ihn führen an jenen Orte, der die Entscheidung beinhalten sollte...und das Tat er.
Der Schattenlord folge ihm, bis zum Wegekreuz und dort nach Süden über eine Brücke. Hinauf, leicht dem Berge nach oben über einen schmalen Pass...dort fand der Schattenlord ihn, wie er am Rande stand und in die Ferne blickte, während der Wasserfall neben ihn ruhig plätscherte.
Jetzt würde es beginnen...und der Schattenlord würde keine Gnade kennen.
Tot, Qualen...ewige und lange Qualen umkreisten seinen Kopf. Rache für das, was dieser Verräter alles tat, Rache für das, was er seiner Liebsten antat.
Ja, der Schattenlord war erfüllt von Zorn und jener liess ihm keine Ruhe.
So sollte auch bald sein Durst danach gestillt werden.
Wenigstens waren Theradil und Er sich einig, es nicht an der Burg stattfinden zu lassen. Doch eine Verabredung zu einem Kampfe auf Leben und Tot wäre wohl mehr als unpassend.
So musste der Zufall entscheiden und das tat er.
Es ergab sich in Bajard, als der Schattenlord jenen Verräter sah, wie er mit Mannen der ADL sprach. Ja Gesprächig...das war er. Wahrscheinlich wieder verräterische Gespräche mit Feinden, wer weiß, was diese Ausgeburt des Übels im Schilde führt.
Man wartete, aber man versteckte sich nicht....nein, er solle ihn sehen, solle gehen und ihn führen an jenen Orte, der die Entscheidung beinhalten sollte...und das Tat er.
Der Schattenlord folge ihm, bis zum Wegekreuz und dort nach Süden über eine Brücke. Hinauf, leicht dem Berge nach oben über einen schmalen Pass...dort fand der Schattenlord ihn, wie er am Rande stand und in die Ferne blickte, während der Wasserfall neben ihn ruhig plätscherte.
Jetzt würde es beginnen...und der Schattenlord würde keine Gnade kennen.
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