Alles verloren - Der lange Weg zurück nach Drachenfels
- Liliana van Drachenfels
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Viel war inzwischen wieder geschehen und Lili kam oft nicht nach ihr Tagebuch zu führen, auch wenn sie sich immer wieder vornahm dies regelmäßig zu tuen.
Sie war nun wieder allein in ihrem Haus und oft nagte die Einsamkeit an ihr. Zoe kam zwar öfter mal zu Besuch und auch sie besuchte Zoe und Julie öfter, doch irgendwie war es halt nicht das gleiche, als wenn man zusammen lebte. Auch ihre Brüder waren oft unterwegs, so daß sie die Residenz meistens leer vorfand. Bei einem Gespräch mit Julie und Zoe kam dann der Vorschlag von Julie doch wieder zusammen zu ziehen.
Lili bejahte den Vorschlag sogleich, doch stellte sich das Problem wie man die Einrichtung beider Häuser unterbringen sollte. Es gab kein freies Haus in Varuna, daß auch nur annähernd ihren Vorstellungen entsprach. So bauten sie erst einmal nur Traumschlösser. Ein Haus zu bauen nur für ihre Patienten, ein Haus wo sie viel mehr und bessere Möglichkeiten hätten, als je zuvor. Beide träumten ein wenig vor sich hin, was alles sie dort einrichten würden und es kam so viel beisammen, daß beiden bald klar wurde, daß es schon 2 Häuser sein müßten. Eins nur für die Kranken und ein reines Wohnhaus. Dazwischen ein schöner Garten mit Teich, den auch die Kranken, die zur Erholung dablieben, nutzen konnten. Solch ein Vorhaben würde ein Vermögen verschlingen, so daß es vorerst nur ein Traum bliebe.
Eines Tages sprachen sie auch mit Trutta darüber, malten sich wieder aus, wie es alles werden würde und auch Trutta war begeistert. Sie versprach ihnen zu helfen. Lili nickte Trutta, die inzwischen eine ihrer besten Freundin geworden war lächelnd zu und bedankte sich artig. Womit sie beide allerdings nicht gerechnet hatten, war daß Trutta dieser Ankündigung auch Taten folgen ließ. Schon tagsdrauf reichte sie ihr eine Schatulle und Lili schaute fast fassunglos darauf, als sie sah daß sie mit Gold gefüllt war. Zusammen mit dem was sich Lili und Zoe erspart hatten, würde es vieleicht reichen, aber konnten sie das annehmen?
Sie war nun wieder allein in ihrem Haus und oft nagte die Einsamkeit an ihr. Zoe kam zwar öfter mal zu Besuch und auch sie besuchte Zoe und Julie öfter, doch irgendwie war es halt nicht das gleiche, als wenn man zusammen lebte. Auch ihre Brüder waren oft unterwegs, so daß sie die Residenz meistens leer vorfand. Bei einem Gespräch mit Julie und Zoe kam dann der Vorschlag von Julie doch wieder zusammen zu ziehen.
Lili bejahte den Vorschlag sogleich, doch stellte sich das Problem wie man die Einrichtung beider Häuser unterbringen sollte. Es gab kein freies Haus in Varuna, daß auch nur annähernd ihren Vorstellungen entsprach. So bauten sie erst einmal nur Traumschlösser. Ein Haus zu bauen nur für ihre Patienten, ein Haus wo sie viel mehr und bessere Möglichkeiten hätten, als je zuvor. Beide träumten ein wenig vor sich hin, was alles sie dort einrichten würden und es kam so viel beisammen, daß beiden bald klar wurde, daß es schon 2 Häuser sein müßten. Eins nur für die Kranken und ein reines Wohnhaus. Dazwischen ein schöner Garten mit Teich, den auch die Kranken, die zur Erholung dablieben, nutzen konnten. Solch ein Vorhaben würde ein Vermögen verschlingen, so daß es vorerst nur ein Traum bliebe.
Eines Tages sprachen sie auch mit Trutta darüber, malten sich wieder aus, wie es alles werden würde und auch Trutta war begeistert. Sie versprach ihnen zu helfen. Lili nickte Trutta, die inzwischen eine ihrer besten Freundin geworden war lächelnd zu und bedankte sich artig. Womit sie beide allerdings nicht gerechnet hatten, war daß Trutta dieser Ankündigung auch Taten folgen ließ. Schon tagsdrauf reichte sie ihr eine Schatulle und Lili schaute fast fassunglos darauf, als sie sah daß sie mit Gold gefüllt war. Zusammen mit dem was sich Lili und Zoe erspart hatten, würde es vieleicht reichen, aber konnten sie das annehmen?

- Liliana van Drachenfels
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Wieder ein mal war viel zu viel Zeit vergangen nach der Liliana nach ihrem Tagebuch griff. So vieles war wieder geschehen, wie sollte sie dies nur je in ihrem Tagebuch aufarbeiten?
Sie hatten außerhalb der Stadt zwischen Varuna und Berchgard ein Heilerhaus gebaut, das nur für ihre Patienten da sein sollte. Zum Wohnen hatten sie dank Truttas großzügiger Hilfe ein zweites Haus etwas weiter nördlich errichten lassen und auch einen schönen Garten dazwischen angelegt.
Zoe und Lili hatten Luca, einen 13jährigen Jungen von der Straße bei sich aufgenommen, doch inzwischen war er wieder fort. Erst bei Rahel, dann er bei Lady Darna. Zoe hatte sich in einen Jungen Mann von der Bruderschaft mit Namen Jarref Ragen verliebt. Damit die beiden öfter ungestört sein konnten, gab Lili Zoe Gold damit sie unter dem Haus einen Keller errichten konnten, der nur für die beiden da war. Doch Lili fiel auf daß Zoe sich zunehmend veränderte und das nicht gerade zu ihrem Besten...
Der Keller, den sich Zoe daraufhin einrichtete war wirklich sehr gelungen, mit einem Laborbereich, einem Schlafbereich und einem tollen Bad.
Doch irgendwie entfremdeten sie sich mit der Zeit immer mehr. Lili sah daß Zoe irgendetwas plagte, doch wenn sie Zoe daraufhin ansprach, wehrte diese immer ab. Sie kam einfach nicht an sie heran..
Dann geschah das Schreckliche: Jarref wurde von einem Ahad Alathars ermordet. Blutüberströmt und unter Schock stehend kam sie zum Heilerhaus und bestand darauf zu dem See zu gehen. Dort angekommen sah Lili sogleich daß jede Hilfe zu spät kam. Jarref lebte nicht mehr.
Sie hatten außerhalb der Stadt zwischen Varuna und Berchgard ein Heilerhaus gebaut, das nur für ihre Patienten da sein sollte. Zum Wohnen hatten sie dank Truttas großzügiger Hilfe ein zweites Haus etwas weiter nördlich errichten lassen und auch einen schönen Garten dazwischen angelegt.
Zoe und Lili hatten Luca, einen 13jährigen Jungen von der Straße bei sich aufgenommen, doch inzwischen war er wieder fort. Erst bei Rahel, dann er bei Lady Darna. Zoe hatte sich in einen Jungen Mann von der Bruderschaft mit Namen Jarref Ragen verliebt. Damit die beiden öfter ungestört sein konnten, gab Lili Zoe Gold damit sie unter dem Haus einen Keller errichten konnten, der nur für die beiden da war. Doch Lili fiel auf daß Zoe sich zunehmend veränderte und das nicht gerade zu ihrem Besten...
Der Keller, den sich Zoe daraufhin einrichtete war wirklich sehr gelungen, mit einem Laborbereich, einem Schlafbereich und einem tollen Bad.
Doch irgendwie entfremdeten sie sich mit der Zeit immer mehr. Lili sah daß Zoe irgendetwas plagte, doch wenn sie Zoe daraufhin ansprach, wehrte diese immer ab. Sie kam einfach nicht an sie heran..
Dann geschah das Schreckliche: Jarref wurde von einem Ahad Alathars ermordet. Blutüberströmt und unter Schock stehend kam sie zum Heilerhaus und bestand darauf zu dem See zu gehen. Dort angekommen sah Lili sogleich daß jede Hilfe zu spät kam. Jarref lebte nicht mehr.

- Liliana van Drachenfels
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Die Zeit die folgte war schrecklich... Im ersten Moment sprach Zoe immer wieder davon nach Rahal zu gehen. Sie wollte den Ahad töten und dabei selber zu Tode kommen. Allein die Rache war es die sie noch am Leben hielt. Zudem kam Abends von Sir Rafael der Verdacht auf daß Krathor seine Hände im Spiel hatte. Lili konnte dies alles gar nicht glauben, sie hielt zu Zoe auch als diese sich einer Befragung durch Sir Nevyn durch Flucht entzog. Einige Tage war Zoe dann in der Residenz, die Lili ihr selbstverständlich anbot untergebracht.. Dann verbrachte sie ihre Tage in Wirtshäusern und war nach ihren Worten oft allein im Theater.
Gern hätte sie ihr geholfen aber immer mehr war ihr als wäre Zoe zu einer Fremden geworden. "Die Zoe die du einmal kanntest, gibt es nicht mehr, sie ist tot" hatte sie gesagt. Viele Andeutungen machte sie aber sie rückte nie mit der Sprache heraus. Lili betrübte das alles sehr, war sie doch einmal eine ihrer besten Freundinnen. Nein sie war es immer noch! versuchte sich Lili immer wieder einzureden und nahm sich vor zu Zoe zu halten, was auch immer geschah. Doch helfen konnte sie ihr nicht, dazu mußte sie sich erst ein mal helfen lassen. Immer wieder versuchte sie es in Gesprächen doch diese drehten sich ständig im Kreis.
Gern hätte sie ihr geholfen aber immer mehr war ihr als wäre Zoe zu einer Fremden geworden. "Die Zoe die du einmal kanntest, gibt es nicht mehr, sie ist tot" hatte sie gesagt. Viele Andeutungen machte sie aber sie rückte nie mit der Sprache heraus. Lili betrübte das alles sehr, war sie doch einmal eine ihrer besten Freundinnen. Nein sie war es immer noch! versuchte sich Lili immer wieder einzureden und nahm sich vor zu Zoe zu halten, was auch immer geschah. Doch helfen konnte sie ihr nicht, dazu mußte sie sich erst ein mal helfen lassen. Immer wieder versuchte sie es in Gesprächen doch diese drehten sich ständig im Kreis.

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Manuel Farra
- Liliana van Drachenfels
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Nur langsam besserte sich Zoe's Zustand. Anscheinend hatte sie beschloßen zu den Lebenden zurück zu kehren. Sie entschuldigte sich bei Lili, woraufhin sie sich gerührt auch bei Zoe entschuldigte. Irgendwie hatte sie nach den endlosen sich im Kreise drehenden Gesprächen aufgegeben. Zoe wollte sich nicht helfen lassen und so konnte sie ihr nicht helfen. Was nun aber jedoch dazu führte daß sie ein schlechtes Gewissen hatte. Sie versprach Zoe immer für sie da zu sein, doch schon kurz darauf verplapperte sie sich und sagte etwas, das sie nicht hätte sagen dürfen, da sie es Zoe versprochen hatte. Offensichtlich hatte Rahal eigene Pläne mit dem neuen Land und vor allem dem Gebiet um den See herum. Unweit davon wohnten auch einige Freunde von Lili in einer neuen Siedlung und ihre Sorge um sie führte dazu daß sie Hudgarr davon berichtete. Im gleichen Moment fiel ihr das Versprechen ein und sah wie Zoe's Augen sich ungläubig weiteten. Sie hatte ihr Vertrauen entäuscht und Lili fürchtete daß sie ihr zu Recht nie wieder vertrauen würde...

- Liliana van Drachenfels
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Es dauerte einige Tage, doch dann sah Zoe ein, daß etwas geschehen mußte, sie gingen rüber zu Hudgarr und dieser vereinbarte für den nächsten Tag einen Termin beim Grafen, wo Zoe endlich ihr Wissen preisgab. Sie war sich zwar hinterher immer noch nicht sicher, ob sie richtig gehandelt hatte, doch Lili gab sich Mühe sie darin zu bestärken.
Anschließend zuhause sprachen sie davon, das Haus umzugestalten. Vieles erinnerte sie an Jarref und machte ihr das Leben dort unerträglich. Trutta, die Lili für ihre vielen guten Einfälle schon fast bewunderte schlug dann vor, das Haus umzubauen. So daß nichts mehr daran sie an Jarref erinnern würde. Lili hoffte das sie Zoe mit dem zukünftigen Umbau, den Sicherheitsvorkehrungen und ihrer Überredungskunst im Haus halten würde. In letzter Zeit sprach sie oft davon weg zu gehen und sie würde es sehr bedauern Zoe zu verlieren.
Einiges anderes war in der Zwischenzeit auch passiert, was allerdings durch die Ermordung Jarrefs und Zoes anschließende Phase der tiefen Verzweiflung und Trauer ehr nebensächlich, für Lili aber trotzdem bedeutsam war.
Zum einem hatte sie sich endlich mit ihrer besten Freundin aus gemeinsamen Kindertagen wieder versöhnt. Iljana von Wolfenfels, geborene van Ra'an und Lili waren seit ihrer frühen Kindheit die allerbesten Freundinnen, die viel gemeinsam unternahmen. Doch eines Tages zerstritten sich beide heillos, weshalb genau wußten beide schon nicht mehr, dennoch war die ganze Zeit diese Distanz zwischen ihnen. Als sie sich in Varuna wiedersahen, nachdem sie einige Jahre gar keinen Kontakt mit einander hatten, war das Verhältnis anfangs sehr distanziert.
Lili wünschte sich schon länger eine Aussprache mit ihr, doch irgendwie fand sie nicht den Mut dazu. Eines Tages suchte Iljana sie auf, wegen der Verletzung die die Mägde von Darna, um sich danach zu erkundigen. Liliana hatte soeben die Zwillinge von Moyra und Ragenzo entbunden und war doch recht erschöpft. Es kostete sie viel Kraft diese Reserviertheit aufrecht zu erhalten, die ihr Verhältnis in letzter Zeit prägte. Doch als dann Iljana sich versprach und das vertraute "du" benutzte, war es Lili so als brächen alle Dämme in ihr. Sie sagte ihr sogleich daß ihr das "Du" viel lieber wäre und sie schon gar nicht mehr wisse, warum sie sich überhaupt gestritten hätten. Da es Iljana ähnlich ging, beendeten sie endlich diesen Zwist und Lili war sehr froh darüber. Seit dem hatten sie sich öfter gesehen und es war immer ein angenehmes Treffen. Leider war ihre Zeit recht begrenzt, sie würde ihre Freundin lieber viel öfter wieder sehen, nachdem sie so lange mit einander zerstritten waren. Doch auch Iljana hatte wie Lili so ihre Probleme. Iljana hatte ihren untreuen Ehemann vor die Tür gesetzt und wollte unbedingt zurück nach Drachenfels, eine unter normalen Umständen schon sehr gefährliche Reise. Lili war froh daß sie ihr dies ausreden konnte und sie doch in Varuna blieb. Sie machte sich schon große Sorgen um Finn, der nach Drachenfels zurückkehren wollte und von dem bisher jede Nachricht fehlte. Sich nun auch noch neben Zoe auch Sorgen um ihre gerade wiedergewonne Freundin Iljana, Sorgen machen zu müssen, wäre eindeutig über ihre Kräfte gegangen..
Anschließend zuhause sprachen sie davon, das Haus umzugestalten. Vieles erinnerte sie an Jarref und machte ihr das Leben dort unerträglich. Trutta, die Lili für ihre vielen guten Einfälle schon fast bewunderte schlug dann vor, das Haus umzubauen. So daß nichts mehr daran sie an Jarref erinnern würde. Lili hoffte das sie Zoe mit dem zukünftigen Umbau, den Sicherheitsvorkehrungen und ihrer Überredungskunst im Haus halten würde. In letzter Zeit sprach sie oft davon weg zu gehen und sie würde es sehr bedauern Zoe zu verlieren.
Einiges anderes war in der Zwischenzeit auch passiert, was allerdings durch die Ermordung Jarrefs und Zoes anschließende Phase der tiefen Verzweiflung und Trauer ehr nebensächlich, für Lili aber trotzdem bedeutsam war.
Zum einem hatte sie sich endlich mit ihrer besten Freundin aus gemeinsamen Kindertagen wieder versöhnt. Iljana von Wolfenfels, geborene van Ra'an und Lili waren seit ihrer frühen Kindheit die allerbesten Freundinnen, die viel gemeinsam unternahmen. Doch eines Tages zerstritten sich beide heillos, weshalb genau wußten beide schon nicht mehr, dennoch war die ganze Zeit diese Distanz zwischen ihnen. Als sie sich in Varuna wiedersahen, nachdem sie einige Jahre gar keinen Kontakt mit einander hatten, war das Verhältnis anfangs sehr distanziert.
Lili wünschte sich schon länger eine Aussprache mit ihr, doch irgendwie fand sie nicht den Mut dazu. Eines Tages suchte Iljana sie auf, wegen der Verletzung die die Mägde von Darna, um sich danach zu erkundigen. Liliana hatte soeben die Zwillinge von Moyra und Ragenzo entbunden und war doch recht erschöpft. Es kostete sie viel Kraft diese Reserviertheit aufrecht zu erhalten, die ihr Verhältnis in letzter Zeit prägte. Doch als dann Iljana sich versprach und das vertraute "du" benutzte, war es Lili so als brächen alle Dämme in ihr. Sie sagte ihr sogleich daß ihr das "Du" viel lieber wäre und sie schon gar nicht mehr wisse, warum sie sich überhaupt gestritten hätten. Da es Iljana ähnlich ging, beendeten sie endlich diesen Zwist und Lili war sehr froh darüber. Seit dem hatten sie sich öfter gesehen und es war immer ein angenehmes Treffen. Leider war ihre Zeit recht begrenzt, sie würde ihre Freundin lieber viel öfter wieder sehen, nachdem sie so lange mit einander zerstritten waren. Doch auch Iljana hatte wie Lili so ihre Probleme. Iljana hatte ihren untreuen Ehemann vor die Tür gesetzt und wollte unbedingt zurück nach Drachenfels, eine unter normalen Umständen schon sehr gefährliche Reise. Lili war froh daß sie ihr dies ausreden konnte und sie doch in Varuna blieb. Sie machte sich schon große Sorgen um Finn, der nach Drachenfels zurückkehren wollte und von dem bisher jede Nachricht fehlte. Sich nun auch noch neben Zoe auch Sorgen um ihre gerade wiedergewonne Freundin Iljana, Sorgen machen zu müssen, wäre eindeutig über ihre Kräfte gegangen..
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Sonntag 3. Februar 2008, 13:53, insgesamt 3-mal geändert.

- Liliana van Drachenfels
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Zum Glück gab es dann aber endlich auch ein mal eine gute Nachricht!
Sie erhielt einen Brief von Finn. Lili war sehr froh zu wissen, daß dieser es geschafft hatte und wohlbehalten auf der Insel Rhogan, auf dem Iljanas Vater ein Landgut besaß, angekommen war.
Finn schickte ihm auch einen ausführlichen Bericht über die Lage auf Drachenfels, sowie Karten von der Insel, sowie von den wichtigsten Bauwerken, wie dem Hafen und dem Schloß. Ein Brief für Iljana von ihrem Vater war auch dabei, sicher würde sich Iljana sehr darüber freuen.
Am Abend nachdem sie den Brief erhielt waren Iljana, Averlion, Trutta und Akarius in der Residenz und sie besprachen mögliche Vorgehensweisen. Lili legte die Karte auf den Tisch..
[img]http://spielerinfos.alathair.de/images/0/06/Karte-Drachenfels.jpg[/img]
Und sie studierten diese. Die ganze Insel war von einer Steilküste und hohen Klippen umgeben, den einzigen Zugang bot der Hafen. Averlion regte an, daß man vieleicht über den Fluß im Süden ins Landesinnere eindringen konnte, doch Lili wußte daß dies zumindest recht schwierig sein würde. Der Fluß ergoß sich über mehrere Katarakte ins Meer, diese zu bezwingen wäre vieleicht mit kleinen wendigen Kajaks und erfahreren Leuten zu bezwingen. Zur Sprache kam natürlich auch die Herkunft von Trutta, so teilte Lili ihnen mit daß sie Lilis Cousine sei, sie dies aber nicht hieb und stichfest beweisen könnten. Akarius schien ein wenig abwesend und in Gedanken. Lili wußte natürlich wieso und sie versuchte ihn auf zu muntern. Seine Herkunft aus Düsterbruch war bisher geheim gehalten, doch Lili wußte daß sie Iljana und Averlion vertrauen konnte..
Es wurde alles in allem ein netter gemütlicher Abend und man beschloß dies bald ein mal zu wiederholen. Die Residenz war von Trutta wirklich sehr schön eingerichtet worden, Lili beneidete sie für dieses Talent fast schon ein wenig, da ihre Einfälle doch sehr verblassten dagegen. Aber sie freute sich auch sehr darüber daß ihre Freundin so kreativ war sie die Residenz so schön gestaltet hatte.
Sie erhielt einen Brief von Finn. Lili war sehr froh zu wissen, daß dieser es geschafft hatte und wohlbehalten auf der Insel Rhogan, auf dem Iljanas Vater ein Landgut besaß, angekommen war.
Finn schickte ihm auch einen ausführlichen Bericht über die Lage auf Drachenfels, sowie Karten von der Insel, sowie von den wichtigsten Bauwerken, wie dem Hafen und dem Schloß. Ein Brief für Iljana von ihrem Vater war auch dabei, sicher würde sich Iljana sehr darüber freuen.
Am Abend nachdem sie den Brief erhielt waren Iljana, Averlion, Trutta und Akarius in der Residenz und sie besprachen mögliche Vorgehensweisen. Lili legte die Karte auf den Tisch..
[img]http://spielerinfos.alathair.de/images/0/06/Karte-Drachenfels.jpg[/img]
Und sie studierten diese. Die ganze Insel war von einer Steilküste und hohen Klippen umgeben, den einzigen Zugang bot der Hafen. Averlion regte an, daß man vieleicht über den Fluß im Süden ins Landesinnere eindringen konnte, doch Lili wußte daß dies zumindest recht schwierig sein würde. Der Fluß ergoß sich über mehrere Katarakte ins Meer, diese zu bezwingen wäre vieleicht mit kleinen wendigen Kajaks und erfahreren Leuten zu bezwingen. Zur Sprache kam natürlich auch die Herkunft von Trutta, so teilte Lili ihnen mit daß sie Lilis Cousine sei, sie dies aber nicht hieb und stichfest beweisen könnten. Akarius schien ein wenig abwesend und in Gedanken. Lili wußte natürlich wieso und sie versuchte ihn auf zu muntern. Seine Herkunft aus Düsterbruch war bisher geheim gehalten, doch Lili wußte daß sie Iljana und Averlion vertrauen konnte..
Es wurde alles in allem ein netter gemütlicher Abend und man beschloß dies bald ein mal zu wiederholen. Die Residenz war von Trutta wirklich sehr schön eingerichtet worden, Lili beneidete sie für dieses Talent fast schon ein wenig, da ihre Einfälle doch sehr verblassten dagegen. Aber sie freute sich auch sehr darüber daß ihre Freundin so kreativ war sie die Residenz so schön gestaltet hatte.

- Liliana van Drachenfels
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Drei Wochen waren schon wieder ins Land gegangen, Liliana war bei dem Angriff auf den Turm der Krathoris beigewesen um Verletzte zu versorgen. Kaum hatte man ein provisorisches Lazarett aufgebaut brauch die Hauptschar auf zum Turm und ein unheimlicher Nebel zog auf. Aus diesem stürzten plötzlich zwei untote Kreaturen hervor. Wölfe waren es und sie stürzten sich sogleich auf die Pferde der Truppe. Liliana und einige Krieger eilten sogleich dorthin, versuchte die Tiere zu retten. Die Krieger attackierten die grauenhaften Kreaturen und Liliana bemühte sich um die Pferde, och drei oder vier Tiere starben, bevor die Wölfe erschlagen werden konnten. Anschließend zog man sich zum Lazarett zurück. Es kam noch zu einigen Angriffen, diesmal durch Skelette, doch diese wurden alle recht mühelos zurück geschlagen. Dann kamen die ersten Verletzten und Lili war froh darüber daß Larissa, eine junge Heilkundige zufällig dazukam. Sie behandelten zwei Wunden von Hudgarr, die beide genäht werden mußten, sowie die eines weiteren Kriegers. Anscheinend war die ganze Aktion leider nicht sehr erfolgreich. Der Turm stand immer noch und die dämonische Kreatur die Hudgarr niederschlug, konnte entkommen.
Ein, zwei Tage später als sie zufällig an Iljanas Anwesen vorbeikam, fiel ihr sogleich das Wappen von Rhogan an der Hauswand auf, Iljana bat sie herein. Auf ihre Frage hin holte sie eine Urkunde hervor. Liliana studierte das Dokument und schaute dann erfreut zu Iljana, umarmte sie gleich noch ein mal. Der Kronrat hatte der Auflösung ihrer Ehe mit Yarin zugestimmt und sie war nun Freiherrin von Rhogan, der Nachbarinsel von Drachenfels wo ihre Familie seit Jahrzehnten wohnte. Doch das war nicht die einzige freudige Überaschung die Iljana parat hatte. Sie hatte eine Idee wie man Drachenfels zurück erobern könne und Averlion, der erfahren in der Planung solcher militärischen Aktionen war, hatte diesen Plan ausgefeilt. Kurz darauf traf dann auch Averlion ein und konnte seinen Plan erläutern. Liliana kam mit den beiden überein, ein Treffen mit dem Graf und dem Herzog zu erbitten und diese über ihre Pläne zu unterichten.
Ein, zwei Tage später als sie zufällig an Iljanas Anwesen vorbeikam, fiel ihr sogleich das Wappen von Rhogan an der Hauswand auf, Iljana bat sie herein. Auf ihre Frage hin holte sie eine Urkunde hervor. Liliana studierte das Dokument und schaute dann erfreut zu Iljana, umarmte sie gleich noch ein mal. Der Kronrat hatte der Auflösung ihrer Ehe mit Yarin zugestimmt und sie war nun Freiherrin von Rhogan, der Nachbarinsel von Drachenfels wo ihre Familie seit Jahrzehnten wohnte. Doch das war nicht die einzige freudige Überaschung die Iljana parat hatte. Sie hatte eine Idee wie man Drachenfels zurück erobern könne und Averlion, der erfahren in der Planung solcher militärischen Aktionen war, hatte diesen Plan ausgefeilt. Kurz darauf traf dann auch Averlion ein und konnte seinen Plan erläutern. Liliana kam mit den beiden überein, ein Treffen mit dem Graf und dem Herzog zu erbitten und diese über ihre Pläne zu unterichten.

- Liliana van Drachenfels
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Das Treffen mit dem Graf und der Herzogin zog sich dahin, erst nach einer Woche bekamen sie einen Termin und so begab man sich gemeinsam ins Schloß. Doch der Abend verlief ganz und gar nicht so wie geplant. Auf einmal kamen von allen Seiten Bedenken, von Adrian, Feli, der Herzögin.
Als wenn die Situation vollkommen unbekannt war wurden formaljuristische Vorwände eingebracht. Der Kronrat müsse das entscheiden. Lili bekam schon nach wenigen Minuten Kopfschmerzen davon. Alle hatten ihr Hilfe versprochen und nun zogen sie die Schwänze ein, verschanzten sich hinter juristischen Formalitäten. Lilis Entschluß stand schon nach wenigen Minuten fest, sie würde allein nach Drachenfels reisen, von dort aus würde sie mit Finn versuchen den Tyrannen zu stürzen. Mit großer Mühe brachte sie das Treffen, zu dem auch noch Antarian und dieser Mistkerl Sylvan hinzukamen, über sich. Dann ritt sie rasch heim, traf dort einige Vorbereitungen.
Sie verteilte einige Besitztümer, Schlüssel wurden in Zoe's Briefkasten gelegt, ebenso einige Drachenschuppen und ihre Drachenschuppenhose.
Das schwierigste waren die Briefe. Die Tränen flossen ihr als sie die Briefe an Trutta, Flo und Zoe schrieb. Es war nicht die feine Art sich so zu verabschieden, doch sie wußte genau, daß sie es ihr sonst ausreden würden.
Mit Hilfe einer Schere und Haarfärbemitteln veränderte sie ihr Aussehen und dann bestieg sie die Kutsche, reise über Bajard nach Rahal um sich dort im Hafenviertel nach einem Schiff das nach Drachenfels fuhr zu erkundigen.
Als wenn die Situation vollkommen unbekannt war wurden formaljuristische Vorwände eingebracht. Der Kronrat müsse das entscheiden. Lili bekam schon nach wenigen Minuten Kopfschmerzen davon. Alle hatten ihr Hilfe versprochen und nun zogen sie die Schwänze ein, verschanzten sich hinter juristischen Formalitäten. Lilis Entschluß stand schon nach wenigen Minuten fest, sie würde allein nach Drachenfels reisen, von dort aus würde sie mit Finn versuchen den Tyrannen zu stürzen. Mit großer Mühe brachte sie das Treffen, zu dem auch noch Antarian und dieser Mistkerl Sylvan hinzukamen, über sich. Dann ritt sie rasch heim, traf dort einige Vorbereitungen.
Sie verteilte einige Besitztümer, Schlüssel wurden in Zoe's Briefkasten gelegt, ebenso einige Drachenschuppen und ihre Drachenschuppenhose.
Das schwierigste waren die Briefe. Die Tränen flossen ihr als sie die Briefe an Trutta, Flo und Zoe schrieb. Es war nicht die feine Art sich so zu verabschieden, doch sie wußte genau, daß sie es ihr sonst ausreden würden.
Mit Hilfe einer Schere und Haarfärbemitteln veränderte sie ihr Aussehen und dann bestieg sie die Kutsche, reise über Bajard nach Rahal um sich dort im Hafenviertel nach einem Schiff das nach Drachenfels fuhr zu erkundigen.
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Freitag 7. März 2008, 12:23, insgesamt 1-mal geändert.

- Liliana van Drachenfels
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Nachdem ihre Besitztümer verteilt war, suchte sie den Barbier in Varuna auf. Dort ließ sie sich die Haare schneiden, ganz anders frisieren und färben. Auch ihr sonstiges Aussehen versuchte sie ein wenig zu verändern, so daß sie hoffte von niemanden erkannt zu werden. In Rahal versteckte sie sich im Hafenviertel und versuchte später im Schutze der Dunkelheit herauszufinden welche Schiffe wohin fahren würden. Immer wieder sah sie sich mißtrauisch um, sie fühlte sich alles andere als wohl in dieser Umgebung und sie fürchtete erkannt zu werden. Doch war es dann überaschenderweise Zoe, die sie aufspürte. Sie wollte gleich wissen was sie vorhatte, den Brief hatte sie gelesen und auch die Gegenstände in ihrem Briefkasten sprachen eine deutliche Sprache. Lili versuchte ihr klar zu machen, was geschehen war und daß sie gehen mußte. Eindringlich beschwor sie Zoe heimzukehren, schließlich hatten sie beide Patienten, die sie brauchten. Doch Zoe wollte sie nicht gehen lassen. Entweder sie kam mit oder Zoe wollte sie nach Drachenfels begleiten, doch das konnte Lili einfach nicht zu lassen. Wer weiß ob sie von dieser Reise jemals zurückkehren würde. "Zoe ich kann dich dort nicht gebrauchen, kehre heim" *ehr flehend war allerdigngs ihr Tonfall, als denn befehlend. Sie hoffte jedoch Zoe würde es nicht bemerken. Es tat ihr selber weh, ihre Freundin so zu verletzen, doch es mußte einfach sein.

-
Zoe de Velgy
Zoe sah in Lilanas Augen das alles was sie versuchen würde .. Liliana nicht von ihrem Vorhaben abbringen konnte.. Da sie sie auch nicht dabei haben wollte, wie anfangs noch vereinbart...
Zoe versuchte ihr noch das Versprechen abzunehmen, das Liliana, sobald sich eine Gelegenheit ergab , Zoe nachkommen lassen würde oder sie selbst wieder zurück kehren würde, um gemeinsame Schritte zu planen.. So wie es schon vor einigen Wochen besprochen worden war.
Irgendwie ging Liliana auch darauf nicht so wirklich ein und alles was sie sagte waren nur leere Worte, so hatte Zoe das Gefühl.. Liliana wollte fort und das allein.. Egal was sie sagen oder tun würde sie konnte sie nicht aufhalten.. wieder war es ein Abschied.. Liliana hatte einen Entschluss gefasst, für sich .. ihren Weg ..und wollte ihn allein gehen..
Sie konnte nur hoffen, das ihre Freundin .. heil ankam.. und vielleicht doch nach ein paar Tagen .. zur Besinnung kam.. das dieser Alleingang .. nichts bringen würde. Das sie sie doch nochmal wieder sehen würde..
Zoe versuchte ihr noch das Versprechen abzunehmen, das Liliana, sobald sich eine Gelegenheit ergab , Zoe nachkommen lassen würde oder sie selbst wieder zurück kehren würde, um gemeinsame Schritte zu planen.. So wie es schon vor einigen Wochen besprochen worden war.
Irgendwie ging Liliana auch darauf nicht so wirklich ein und alles was sie sagte waren nur leere Worte, so hatte Zoe das Gefühl.. Liliana wollte fort und das allein.. Egal was sie sagen oder tun würde sie konnte sie nicht aufhalten.. wieder war es ein Abschied.. Liliana hatte einen Entschluss gefasst, für sich .. ihren Weg ..und wollte ihn allein gehen..
Sie konnte nur hoffen, das ihre Freundin .. heil ankam.. und vielleicht doch nach ein paar Tagen .. zur Besinnung kam.. das dieser Alleingang .. nichts bringen würde. Das sie sie doch nochmal wieder sehen würde..
- Liliana van Drachenfels
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Der Schmerz liess so schnell nicht nach. Erneut hatte Lili ein Versprechen gebrochen, daß sie Zoe gegeben hatte. Doch was für eine Wahl hatte sie gehabt?
Den ganzen Tag lang hielt sie sich in einem Schuppen verborgen, erst in der Dämmerung kam sie heraus, ging in die Hafentaverne und bestellte sich dort einen Apfelwein. Sie lauschte den Stimmen, vor allem Seeleute waren es, die sie interessierten. Mit einigen nahm sie vorsichtig Kontakt auf und versuchte unaufällig das nächste Ziel ihrer Schiffe herauszufinden. Doch ihre Suche war erfolglos und als der Morgen graute, verschwand sie wieder in dem Schuppen, versteckte sich dort unter einem Haufen Planken. Zum Glück hatte sie Essen und Wasser mit nehmen können, so daß sie den Tag über, den sie sich verborgen hielt, weder Hunger noch Durst leiden mußte. Doch sah man ihr inzwischen an daß sie längere Zeit nicht mit Wasser in Berührung gekommen war. Am nächsten Abend versuchte sie es erneut und erfuhr daß am nächsten Morgen ein Schiff den Hafen verlassen und Kurs auf Drachenfels nehmen würde. Dem Kapitän bot sie einen gehörigen Batzen Gold an, der alle seine Fragen verstummen ließen und er gab ihr eine recht saubere große Kabine, in der oh Wunder so gar ein Badezuber stand. Der Kapitän teilte ihr vor der Abfahrt noch mit, daß sie zunächst Lameriast anlaufen würden und am nächsten Tag von dort aus Drachenfels ansteuerten.
Den ganzen Tag lang hielt sie sich in einem Schuppen verborgen, erst in der Dämmerung kam sie heraus, ging in die Hafentaverne und bestellte sich dort einen Apfelwein. Sie lauschte den Stimmen, vor allem Seeleute waren es, die sie interessierten. Mit einigen nahm sie vorsichtig Kontakt auf und versuchte unaufällig das nächste Ziel ihrer Schiffe herauszufinden. Doch ihre Suche war erfolglos und als der Morgen graute, verschwand sie wieder in dem Schuppen, versteckte sich dort unter einem Haufen Planken. Zum Glück hatte sie Essen und Wasser mit nehmen können, so daß sie den Tag über, den sie sich verborgen hielt, weder Hunger noch Durst leiden mußte. Doch sah man ihr inzwischen an daß sie längere Zeit nicht mit Wasser in Berührung gekommen war. Am nächsten Abend versuchte sie es erneut und erfuhr daß am nächsten Morgen ein Schiff den Hafen verlassen und Kurs auf Drachenfels nehmen würde. Dem Kapitän bot sie einen gehörigen Batzen Gold an, der alle seine Fragen verstummen ließen und er gab ihr eine recht saubere große Kabine, in der oh Wunder so gar ein Badezuber stand. Der Kapitän teilte ihr vor der Abfahrt noch mit, daß sie zunächst Lameriast anlaufen würden und am nächsten Tag von dort aus Drachenfels ansteuerten.

- Liliana van Drachenfels
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Lili hatte die Wahl an Deck abzuwarten oder sich ein wenig die Beine zu vertreten. Sie wählte letzteres doch kaum war sie an Land sah sie Charlotta dort stehen. Rasch ging sie an ihr vorbei, hoffend daß sie sie nicht erkennen würde. Charlotta schien ein wenig in Gedanken und beachtete sie nicht weiter, doch nur wenige Schritte später kam natürlich was kommen mußte und sie lief Trutta regelrecht in die Arme. Zwar erkannte sie Lili wegen ihrer Verkleidung nicht sofort, doch hilfsbereit wie sie war, wollte Trutta sie wegen der Orks warnen. Rasch wandte sie ihr Gesicht ab, aber natürlich wußte sie, daß Trutta sie sofort an der Stimme erkennen würde. So war es dann auch, Trutta nahm sie sogleich in die Arme, sie hatte sich große Sorgen um Lili gemacht und war nun doch sehr erleichtert, daß es ihr gut ging. Sie gingen zu Truttas Haus und Trutta wollte natürlich sofort wissen was passiert war. Kurz darauf kam Besuch, es war Zoe mit Savea, sie brachten dringend benötigte Heilmittel und Verbandsmaterial. Zoe war erstaunt aber wohl auch sehr erleichtert darüber, daß Lili bei Trutta war. Sie reagierte allerdings auch ein wenig distanziert, was Lili ihr nicht verdenken konnte. Schließlich hatte sie Zoe fortgeschickt und das trotzt ihres Versprechens.
Schließlich war es Savea die Lili regelrecht zurechtstutzte mit ihren sarkastischen Bemerkungen schaffte sie es Lili wieder auf den Boden zurück zu bringen. So gab sie ihren wohl doch unsinnigen Plan wieder auf und beschloß am nächsten Morgen zurück zu reisen. Daß Antarian bereits eine Antwort vom Kronrat hatte, wie er Zoe mitgeteilt hatte, konnte Lili sich zwar kaum vorstellen, aber sie würde sich anhören was er zu sagen hatte.
Schließlich war es Savea die Lili regelrecht zurechtstutzte mit ihren sarkastischen Bemerkungen schaffte sie es Lili wieder auf den Boden zurück zu bringen. So gab sie ihren wohl doch unsinnigen Plan wieder auf und beschloß am nächsten Morgen zurück zu reisen. Daß Antarian bereits eine Antwort vom Kronrat hatte, wie er Zoe mitgeteilt hatte, konnte Lili sich zwar kaum vorstellen, aber sie würde sich anhören was er zu sagen hatte.

- Liliana van Drachenfels
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Die nächste Zeit brachte so einiges mit sich und Lili kam nur selten dazu, die Ereignisse in ihrem Tagebuch festzuhalten und da ihr altes nun beinahe voll war, begann sie mit einem neuen Tagebuch. In ihm würde sie hoffentlich schildern können, wie Drachenfels endlich von der Tyrannerei befreit werden würde:
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